LehrerIn und Gesellschaft

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1 LehrerIn und Gesellschaft slö sozialdemokratischer lehrerinnenverein österreichs landesgruppe salzburg AKTUELL Salzburger LehrerInnenkalender 2016/17 erschienen Ein Fixpunkt ist für tausende PädagogInnen der zum Schulbeginn stets von der FSG herausgebrachte handliche Kalender mit Kalendarium und vielen Informationen. Seite 4 Politische Podiumsdiskussion in der Edmundsburg Unter dem Motto Alte Wege, neue Spuren bot der bestens besuchte Abend eine intensive Auseinandersetzung mit innovativen Inhalten und Methoden. Seiten 14 bis 15 Aufbruchsstimmung durch BK Kern auch in Salzburg Der Veranstaltungssaal konnte am 27. Juli den Andrang kaum fassen, den unser Parteivorsitzender BK Mag. Christian Kern ausgelöst hatte. Das Publikum fühlte sich spontan von ihm mitgerissen. Seite 10 Weiteres Interessantes in Ausgabe 169 u KV Walter Steidl ad Wohnbauförderung u S. Jeremic: Situation Jugendlicher mit nicht-deutscher Muttersprache im Schulalltag u SPÖ-Sommerfest u AK: Ausschreibung Wissenschaftspreise u. a. u BFI für Berufsreifeprüfung durch Zentralmatura gerüstet u Buchbesprechungen u ÖZBF-Kongress in Salzburg u BSA-Gesundheitsforum: Krisenintervention u PH/Uni: Einheitliche LehrerInnenausbildung startet u Uni: Referat Wie alt kann der Mensch werden?, MORE-Programm für Flüchtlinge, Uni 55 Plus u. a. u social profit-organisationen: KIJA, Afrika-Fest, KOKO, Licht ins Dunkel, Charity-Rallye, Jazz am Bahnhof u. a. u Personalia Ausgabe 169 September 2016 Sozialdemokratischer LehrerInnenverein SLÖ Salzburg Landesgruppe Salzburg Bund Sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller und KünstlerInnen Landesorganisation Salzburg

2 Gut Aiderbichl Henndorf Die Begegnungen mit unseren geretteten Tieren und das Lernen mit realem Bezug sind uns ein großes Anliegen. Wir fördern das Bewusstsein für Tier- und Naturschutz. Spaziergang mit den Ponys Pumuckl, Dessert, Prinzi und Bert Im Rahmen eines spannenden und auch lehrreichen Besuches werden Führungen und Einblicke in das Berufsleben der TierpflegerInnen angeboten, die altersgerecht für verschiedene Schulstufen, Kindergartengruppen, Integrationsklassen ausgerichtet sind. Kune Kune Schweine Roy, Potter, Diego und Harry mit den Junior-Tierpflegern Unser Angebot - 6,00 pro Kind (4-16 Jahre) altersgerechte Gutsführung (ca. 30 min) Aktivprogramm Junior Tierpfleger (ca. 45 min) Teilnehmerurkunde für die Klasse Filmvorführung (ca. 15 min) kleines Geschenk und ein Gutschein für jedes Kind Picknickplatz (innen/außen) bei Bedarf kostenloser Busparkplatz Gut Aiderbichl Henndorf Anmeldung unter: +43 (0) 662 / I [email protected] Gut Aiderbichl Henndorf I Berg 20 I 5302 Henndorf Biggy Express und Maskottchen Mariechen Ein unvergessliches Erlebnis! Gleich anmelden!

3 Liebe Mitglieder und FreundInnen von SLÖ und BSA! Editorial Die Sommerpause ist für uns alle ob im Beruf stehend oder im Ruhestand zumindest offiziell vorbei. Wenn wir in Zeitabläufen unserer LehrerInnen, welche ja den Großteil unserer beiden Vereine ausmachen, denken, so beginnt dieser Tage wieder ein neues Schuljahr. Nach einem witterungsmäßig durchwachsenen Juli und August meinte es der Wettergott zuletzt mit uns doch noch gut. Wir hoffen, ihr alle konntet Kultur, Natur und Geselligkeit wohl die Hauptzutaten eines Urlaubs genießen. Für uns alle startet in unseren ehrenamtlichen politischen Aktivitäten mit der Vernetzung von SLÖ, BSA, SPÖ, AK, FSG, BFI, RI mit Sicherheit ein abwechslungsreicher Herbst. Um euch abermals eine hoffentlich nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ anspruchsvolle Ausgabe unseres Magazins zukommen zu lassen, gab es für die Verantwortlichen in Sachen Redaktion und Werbung wie stets nur eine eingeschränkte Urlaubsspanne. Im konkreten Fall lässt sich diese jedoch im Herbst einigermaßen nachholen. Kleiner Rückblick auf Veranstaltungen rund um den Redaktionsschluss unserer Frühsommernummer: Viel beachtete politische Diskussion zur Zukunft unserer SPÖ mit originellem Podium (siehe Titelseite), Diskussion des BSA- Gesundheitsforums mit Ingo Vogl vom Kriseninterventionszentrum. Ingo Vogl stand uns in seiner zweiten Funktion als allseits bekannter Kabarettist aber auch beim Schachlwirt an der Moosstraße zur Verfügung und ließ das diesmal gemeinsame SLÖ-und BSA-Frühsommerfest zu einem Highlight werden (siehe Juni-Nr.). In der vorliegenden Ausgabe finden sich ferner Berichte von pädagogischen Tagungen, eine nochmalige Einbegleitung der nunmehr startenden gemeinsamen LehrerInnenausbildung, ein Summary der Masterarbeit von Herrn Jeremic, welcher, selbst mit Migrationshintergrund, die Situation serbischer Jugendlicher in Salzburg beschreibt, sodann von der Kinderuni und dem Sommerspaß für Kinder wie wir auch diesmal social profit-organisationen gerne Gratis-Einschaltungen ermöglicht haben Beispiele Licht ins Dunkel, Charity-Rallye, Jazz am Bahnhof, afrikanische Rhythmen mit Sally Razak, KOKO, KIJA usw. Besonders vor den Vorhang geholt sei jedoch der Auftritt unseres Bundeskanzlers und Parteivorsitzenden Mag. Christian Kern am 27. Juli im übervollen Stiegl s Braugewölbe (siehe Titelseite sowie den umfassenden Bericht in Wort und Bild im Blattinneren). Unser Landesparteivorsitzender Walter Steidl war es bekanntlich, der maßgeblich zur Kür von Christian Kern zum Regierungschef beigetragen hat. Walter kommt nunmehr übrigens auch gerne unserer Bitte nach, in unserer Zeitung nicht nur ein Vorwort, sondern auch einen jeweiligen Fachbeitrag zu verfassen. Bundespolitisch gesehen richtet sich am 2. Oktober noch einmal der Blick in Richtung Bundespräsidentenwahl. Die Stichwahl sieht in Univ. Prof. Dr. Alexander van der Bellen ganz eindeutig jenen Mann, dem die ganze Unterstützung unserer Gesinnungsgemeinschaften gilt. Siehe auch die Aufrufe in Geleitworten dieser Nummer. Noch ein Blick in die terminliche Zukunft soweit schon feststehend: Wie bereits angekündigt, führt unser SLÖ mit herzlich eingeladenen Freunden und Gästen eine zweitägige Radtour auf den Spuren des Rupertiwinkels durch siehe die nochmalige Einladung im Blattinneren. Der BSA wird im Herbst 200 Jahre Salzburg bei Österreich nochmals aufgreifen und zwar unter anderen, ganz speziellen Blickwinkeln, wobei der VSSTÖ, die JUSOS und insgesamt die Uni als Co-Veranstalter mit im Boot sein werden. Genauere Infos dazu in unseren Mailverteilern sowie auf unserer professionell von Kollegen Ing. Stefan Pressnitz betreuten Homepage mit ihren monatlich etwa 3000 Zugriffen. Nach dem Prinzip save the date dürfen wir wie stets bereits jetzt auf die beiden Weihnachtsfeiern unserer Vereine hinweisen: Den Anfang wird wie immer im Schloss Mirabell am Montag, 5. Dezember, der BSA machen. Am Mittwoch, 14. Dezember ist der Gasthof Kohlpeter in Salzburg-Liefering traditionsgemäß Veranstaltungsort unserer SLÖ-Weihnachtsfeier. Liebe Lehrer- KollegInnen, ihr habt dieser Tage wie in den vergangenen Jahren unseren umfassenden Leh- rerinnen- Kalender mit seinen nach Schularten differenzierten 4 Mutationen erhalten (siehe Titelseite). Er möge auch dieses Schuljahr euer handlicher, informativer Begleiter sein. Der Kalender konnte vom ehrenamtlichen Team aus Redaktion und Grafik nur durch Werbeeinschaltungen kostendeckend herausgebracht werden. Dasselbe gilt natürlich ebenso für unsere Zeitung, wobei zum Glück die Herbstausgabe deswegen für alle Beteiligten wieder eine win-win-situation darstellt, indem wir zahlreiche Einschaltungen mit Eventcharakter für Schulklassen an unsere LeserInnen weitergeben können. Die rege Akzeptanz unseres Mediums so häufige Rückmeldungen erklärt sich auch durch die hohe inhaltliche und grafische Qualität unseres Magazins, was natürlich immer erfreulich ist. Liebe LeserInnen, wir laden euch wie stets ein, durch Teilnahme an den auch im Terminkalender unserer Homepage angekündigten Veranstaltungen unseres Netzwerkes rund um SLÖ und BSA oder auch durch Beiträge euch in unser Vereinsleben einzubringen. Gerade diesbezüglich ist die SPÖ und ihr Umfeld seit geraumer Zeit im Bund und im Land wieder im Aufwind. Eine ertragreiche Zeit wünschen euch BD Dipl.-HTL-Ing. Gerhard Huber (Layout) OStR Prof. i. R. Dr. Herbert Wallentin (Redaktion und Marketing) LehrerIn und Gesellschaft 3

4 Vorwort unseres SPÖ-Vorsitzenden Walter Steidl, SPÖ- Vorsitzender Salzburg und Klubvorsitzender im Landtag Seitdem ich im Jahr 2013 die Salzburger SPÖ übernommen habe, nutze ich die Zeit, um möglichst viel im Land herum und mit den SalzburgerInnen persönlich in Kontakt und ins Gespräch zu kommen - ganz nach dem Grundsatz: Beim Reden kommen die Leut zusammen. Etwas, das mir bei diesen Gesprächen häufig berichtet wird, sind die zunehmenden Probleme und Herausforderungen durch das stets teurer werdende Leben. Es gibt immer mehr SalzburgerInnen, für die es mit ihrem Einkommen immer schwerer wird, das Auslangen zu finden und das trotz eines 40-Stunden-Jobs. Das zunehmende Phänomen der Working Poor im Bundesland Salzburg ist mit anderen Staaten zum Glück nicht vergleichbar, ernst zu nehmen ist es aber allemal, ganz besonders, wenn durch begrenzte finanzielle Mittel der Zugang zur Bildung erschwert wird. Bildung ist trotz aller Errungenschaften unseres Sozialstaates nach wie vor ein relevanter Kostenfaktor. Gerade Sie, geschätzte Lehrerinnen und Lehrer, wissen um diesen Umstand besonders gut Bescheid. Schulsachen, zum Teil Nachhilfe, Schulausflüge, (Lern-)Reisen ins Ausland oder Sportwochen fallen an und müssen bezahlt werden. Für jene, die ab dem 15. des Monats ohnehin schon jeden Euro zweimal umdrehen müssen, wird das Ganze schnell zur Herausforderung. Die Politik, auch die Landespolitik, ist aufgerufen zu handeln. Ein erster Schritt wurde auf Bundesebene mit der erfolgreichen Umsetzung der Lohnsteuerreform umgesetzt. Diese trägt dazu bei, dass den ArbeitnehmerInnen mehr Netto vom Brutto bleibt. Einen weiteren Impuls erwarte ich mir von der Umsetzung der Wohnbauinitiative der Bundesregierung. Insgesamt 5,75 Milliarden Euro sollen in die Entstehung von Wohnraum investiert werden. Für das Wohn-Hochpreisland Salzburg ist eine solche Initiative besonders wichtig. Knapp ein Drittel ihres Einkommens müssen die SalzburgerInnen fürs Wohnen hinblättern, die BurgenländerInnen - zum Vergleich - nur 14 Prozent. 4 LehrerIn und Gesellschaft Bildung muss es uns wert sein Gleichzeitig ist es Aufgabe des Staates, ausreichend Geld für Ausbildung, Weiterbildung, Fortbildung und für Forschung & Entwicklung zur Verfügung zu stellen. Dabei soll aber nicht nur auf das Angebot für SchülerInnen und Studierende, sondern auch auf die Arbeitsplätze der AusbildnerInnen geachtet werden. Jede Pädagogin und jeder Pädagoge, vom Kindergarten bis zu den Hochschulen, soll gute und bedarfsgerechte Arbeitsplätze haben vom Büro bis hin zu angepassten Tätigkeiten im beruflich fortgeschrittenen Alter. Das hat auch mit Wertschätzung gegenüber der so wichtigen Aufgabe von Lehrenden zu tun. Bildungsmilliarde Ein erster erfreulicher Schritt auf Bundesebene ist die Ankündigung einer Bildungsmilliarde. 750 Millionen davon sollen in den Ausbau ganztätiger Schulformen und Betreuungsangebote am Nachmittag fließen. Da, wie von mir angesprochen, Nachhilfestunden teuer sind und viele Eltern vor finanzielle Schwierigkeiten stellen, werte ich diese Entscheidung als pädagogischen wie auch sozialpolitischen Fortschritt und Erfolg unserer Bildungsministerin Sonja Hammerschmid. Weitere 100 Millionen will die Bundesregierung in die Fachhochschulen investieren. Technisches Institut Holz für Salzburg Das wiederum stimmt mich positiv, weil ich für das Bundesland Salzburg weiterhin die Etablierung eines Technischen Instituts für den Bereich Holz fordere. Salzburg hat mit der FH Kuchl einen Bildungsstandort in diesem Bereich, der weltweit anerkannt und geschätzt wird. Die FH glänzt mit ihren AbsolventInnen und ihren Innovationen und das rund um den Globus. Im Zusammenspiel mit den vielen holzverarbeitenden Betrieben in und rund um Kuchl bietet dieser Standort die idealen Voraussetzungen, um, aufbauend auf der FH, einen universitären Standort zu entwickeln. Dieses Technische Institut könnte in Kooperation mit der TU München oder der TU Wien entstehen und würde den Bildungsstandort Salzburg stärken. Gerade weil die Salzburger Landesregierung davon nichts wissen will, werde ich diese Idee weiterhin verfolgen. Geschätzte Lehrerinnen und Lehrer, ich meine, es bewegt sich in der Bildung einiges in die richtige Richtung. Dennoch gibt es vieles, das wir besser machen können. Bildung wird in Zukunft mehr denn je das Hauptkriterium sein, wenn es um soziale Gerechtigkeit, wirtschaftlichen Wohlstand und ein gutes Leben geht. Sie und Ihre Arbeit spielen dabei eine Hauptrolle, die nicht oft genug wertgeschätzt werden kann - wohlwissend, dass das nicht immer in der nötigen Form passiert. Ich darf Ihnen an dieser Stelle versichern, dass Sie mit mir einen Unterstützer für Sie und einen Kämpfer für die Bildung haben. Walter Steidl LEHRERi NNEN-KALENDER Viel persönlichen Ertrag bei der Verwendung unseres FSG/PV-Lehrer- Innenkalenders! Bei Gerd Spilka von unserer FSG/GÖD Salzburg lief auch heuer wieder viel zusammen. Bereits vor Monaten traf sich das fast schon eingeschworene Team unseres LehrerInnenkalenders zu einem Vorgespräch, auch um aufs Neue die finanzielle Abdeckung zu sichern. Einige langjährige Mitstreiter waren nicht mehr zur Verfügung gestanden, andere neu zu unserer Crew gestoßen. Es ging wieder einmal die Grundsatzentscheidung in unserem rund zehnköpfigen Team aus Redaktion, Werbung, Gestaltung und landesweitem Vertrieb, ob wir uns der ehrenamtliche Mühe der Erstellung einer weiteren Kalenders nunmehr für 2016/17 in den vier Mutationen für APS, AHS, BS, BMHS in weiteres Jahr unterziehen wollen. Das Resultat lautete nach kurzer Diskussion: Ja! Der naheliegende Grund dafür ist stets, dass quasi eine Heerschar an LehrerInnen darauf wartet, unseren handlichen Terminratgeber mit seinen wichtigen weiteren Informationen in weiterer Folge das ganze Schuljahr hindurch als Begleiter bei sich zu wissen. Daher kam und kommt es nicht von ungefähr, dass wir die Auflage von Jahr zu Jahr erhöhen mussten und nunmehr bei über 8000 Exemplaren angelangt sind. Unsere Druckerei Data Print, welche ja seit Jahrzehnten auch die Herstellung unseres Magazins LehrerIn und Gesellschaft mit BSA aktuell finalisiert, ist gleich geblieben, für die Verteilung an die Schulen und damit an die KollegInnen war wiederum eine eigene Logistik vonnöten, was vornehmlich auf die Pflichtschulen zutrifft, welche naturgemäß das Gros der Adressaten ausmachen. Vor allem den für besagte Distribution zuständigen MitarbeiterInnen wieder einmal herzlichen Dank! Dank auch den treuen Inserenten, durch deren Einschaltungen die zumindest kostendeckende Herausgabe des mit jeweils rund 60 Seiten doch recht umfangreichen Kalenders erst ermöglicht wurde. Wir hoffen, den Firmen und Institutionen umgekehrt ein recht effizienter Partner zu sein, wird unsere Handreichung doch das ganze Jahr zur Hand genommen. Dank letztlich den im jeweiligen Impressum als für Inhalt, Layout und Produktion als verantwortlich genannten KollegInnen! Möge in diesem Sinne auch der Salzburger LehrerInnen-Kalender 2016/17 wieder seine ihm zugedachte Funktion im Dienste unserer LehrerInnen erfüllen! Für das gesamte Team: Herbert Wallentin

5 Vorwort unseres SLÖ-Vorsitzenden Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen! Am 2. Oktober ist es wieder mal so weit - schon wieder ist Bundespräsidentenwahl. Vor 3 Monaten haben wir gejubelt, dass die Stichwahl zwischen dem grünen und blauen Kandidaten doch noch zwar extrem knapp gut ausgegangen ist. Nun werden wir wieder zur Wahlurne gerufen, obwohl anscheinend niemand mehr wählen möchte. Klar, die Wahlwiederholung ist von den Freiheitlichen initiiert worden. Der beschämende Grund dafür ist jedoch ganz wo anders zu suchen. Es liegt eindeutig daran, dass in Österreich zu viele Menschen in Entscheidungspositionen Gesetze weder lesen noch befolgen. Gesetze sind jedoch in Worte gegossenes Recht, sie sind die Basis für das friedliche Zusammenleben der Menschen. Jene, die sie kennen und anwenden können, bekommen damit Macht. Wer sie nicht kennt bzw. befolgt, der gibt anderen Macht in die Hand (diesmal in die Hände der FPÖ!). Gesetze sind also einzuhalten oder auf parlamentarischem Weg zu ändern! Nun eine Frage an uns alle: Wer von uns Mitgliedern kennt jene Gesetze wirklich, die unseren Schulalltag betreffen/regeln?? Die Zahl derer, die hier mit einem klaren Ja antworten können, dürfte nicht sehr groß sein... Zurück zur Wahl am 2. Oktober: Manchmal stellt sich wohl uns allen die Frage, ob wir so lange zur Urne müssen, bis endlich der Kandidat der FPÖ zum Präsidenten gewählt wurde? Und dann - nach der kommenden Nationalratswahl - mit einem Kanzler H. C. Strache und einem Nationalratspräsidenten aus der FPÖ das Land im Sinne strammer Burschenschafter umkrempelt? Wir wollen den Teufel nicht an die Wand malen. Die SPÖ ist mit ihrem neuen Vorsitzenden und Kanzler so gut wie schon lange nicht mehr aufgestellt! Beim ersten Auftritt in Salzburg kamen, trotz Urlaubszeit, weit über 1000 Mitglieder und Interessierte, um ihn zu hören, kennen zu lernen und um Selfies mit ihm zu ergattern! Er motiviert und gibt einer seit längerem an Ideen arm gewordenen SPÖ Hoffnung. Lasst uns ALLE mitarbeiten an einer neuen SPÖ, für eine gute Zukunft! Paris, Nizza, Brüssel, Würzburg... der islamistische Terror kommt immer näher zu uns, und die Angst vor großen Menschenansammlungen bzw. die Angst, nirgends mehr sicher zu sein, nimmt stark zu. Die mehr als Menschen aus dem islamischen Kulturkreis, die in den vergangenen 12 Monaten zu uns gekommen sind, verstärken bei vielen diese undifferenzierten Ängste. Welche Lösungsmöglichkeiten bieten sich hier? Als erstes sollten wir uns nach Jahrzehnten des Ignorierens dem Faktum stellen, dass Österreich seit den 1960er-Jahren ein Einwanderungsland ist! Damit einhergehend ist ein Kriterienkatalog zu erstellen, welche Bedingungen für eine Einwanderung erfüllt sein müssen und welche Werte und Ansichten wir den Zuwanderern und Asylberechtigten vermitteln und wie das geschehen soll. Bei diesem Schritt sind wir Pädagogen unverzichtbar: Zuerst geht es um eine fundierte Vermittlung der deutschen Sprache (m.e. mindestens auf dem Niveau von B1 des Europäischen Sprachenreferenzrahmens), damit eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und differenzierte Gespräche möglich sind. Unverzichtbar sind auch Errungenschaften der Aufklärung wie der Trennung von Religion und Staat, Gleichberechtigung von Männern und Frauen etc. Besonders wichtig scheint mir, Zuwanderern die Bedeutung von Bildung für Ihre Kinder und auch die der eigenen Weiterqualifizierung zu vermitteln. Dem Thema Umweltschutz und Umgang mit Müll muss man sich auch widmen, am allerwichtigsten finde ich jedoch ein tiefes Verständnis dessen, was in Mitteleuropa unter einer modernen demokratischen Gesinnung verstanden wird. Dass hier im Gegensatz zu den meisten islamisch bzw. ehemals sowjetischen Staaten nicht nur das Recht der Mehrheit zählt, sondern dass bestimmte Grundwerte unverrückbar sind und dass immer auch die Rechte von Minderheiten zu schützen sind! Nach Möglichkeit sollten auch jene Personen in dieses Programm aufgenommen werden, die zwar schon länger in Österreich leben, aber noch erhebliche Defizite aufweisen, was die genannten Punkte betrifft. - All dies sind große Herausforderungen für uns Pädagogen und für das Staatsbudget, doch damit wären eine bestmögliche Integration möglich und die langfristig viel höheren Kosten für häufige Arbeitslosigkeit und gar terroristische Anschläge aus Hass und Frustration minimiert. Modelle in diese Richtung erscheinen mir unverzichtbar. Lieber am Anfang mehr Ressourcen investieren als am Ende vor einem riesigen Scherbenhaufen zu stehen! Und: An uns Pädagogen würden derartige Modelle sicher nicht scheitern! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Dieser Tage startete das neue Schuljahr. Ich wünsche uns allen, dass wir die persönlich gesteckten Ziele erreichen und dass die Verantwortlichen im Staat die Relevanz von Bildung für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen erkennen. Und dass unser großer Beitrag unter häufig sehr schwierigen Bedingungen endlich wieder Anerkennung und die notwendige Unterstützung und budgetäre Dotierung erfährt! Auf ein großartiges Jahr 2016/17 Ihr Mag. Dietmar Plakolm TAKE THE A-TRAIN TAKE THE A-TRAIN steht seit der erfolgreichen Premiere 2015 für viel Bewegung in und um den Salzburger Hauptbahnhof. Auch für 2016 vom September ist eine Vielzahl an angesagten Musikformationen an bekannten und ganz neuen Locations fixiert. Das Motto diesmal: Orientexpress statt Balkanroute Die Veranstaltungen stehen für die Musik als verbindendes Element für ein gemeinsames und offenes Europa für ein offenes, neu zu entdeckendes und lebenswertes Salzburg gegen jede Art von Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit TAKE THE A-TRAIN versteht ich als Plattform für den Salzburger Nachwuchs gleichermaßen wie für etablierte Musikformationen aus dem In- und Ausland. Viele Musiker von Paris bis Istanbul geben ihr Gastspiel. An die 40 furiose Konzerte an einzigartigen Locations werden über die 4 Tage Salzburg begeistern. Die Orte (Auswahl): Open Air: Hauptbühne Bahnhofsvorplatz/Red Bull Brandwagen, Forum 1, Schrannenmarkt In und am Zug: Lokalbahnhof - Bahnsteig 11/12, Lokalbahnhof Itzling/Postwaggon, Lokalbahnhof zum Stiegl-Gut Wildshut In Bewegung: u.a. O-Bus Rundfahrt Im Club: Jazzit Musik-Club, Academy-Bar Siehe auch: Weitere Infos: Jazzit Musik-Club 0699/ Die Veranstalter freuen sich auf euren Besuch! LehrerIn und Gesellschaft 5

6 Vorwort unseres BSA-Vorsitzenden Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde des BSA! Das erste Halbjahr 2016 ist wie im Flug vergangen: nach den wohlverdienten Urlaubswochen steht das Herbstprogramm vor der Tür. Im Mittelpunkt für den BSA Salzburg wird dabei unter anderem eine Auseinandersetzung mit dem diesjährigen Jubiläum 200 Jahre Salzburg bei Österreich sein. Wir wollen uns in diesem Zusammenhang mit Aspekten beschäftigen, die nicht im allgemeinen Wohlfühl-Mainstream untergehen sollen: mit der realen Arbeits- und Lebenswelt der kleinen Leute, die noch einen weiten Weg bis zur Selbst- und politischen Mitbestimmung zu gehen hatten, mit Kapiteln, die in den offiziellen Feierlichkeiten nicht vorkommen. Zusammenarbeiten werden wir dabei in schon praktizierter Weise mit unseren Jungen von VSSTÖ und Jusos und mit der Universität Salzburg. Unterstützung erhalten wir aber auch von unserem Landesvorsitzenden Walter Steidl, der mit seinem Engagement zum Vorsitzendenwechsel in der Bundespartei hin zu Christian Kern sein Profil auch in Salzburg nochmals wesentlich geschärft hat. Mit seinem Besuch in Salzburg hat Christian Kern im Übrigen uns allen sehr viel Mut und Zuversicht gegeben, dass ein neues sozialdemokratisches Selbstbewusstsein, das schon weitgehend verschüttet zu sein schien, entstehen kann. Gerade wir in Salzburg erleben, was es heißt, wenn eine sozialdemokratische Handschrift in einer Landesregierung fehlt die wenig gelungene Aufarbeitung des so genannten Finanzskandals ist dafür ebenso ein Beispiel wie der Dilettantismus bei der neuen Wohnbauförderung. Oder sind staatliche Förderungen für Millionärsvillen vielleicht gar keine Pannen, sondern lediglich Ausdruck des Selbstverständnisses der derzeitigen Landesregierung? Rückblickend auf das erste Halbjahr möchte ich lediglich ein Beispiel unserer Tätigkeit nennen: die äußerst produktive und gut besuchte Veranstaltung auf der Edmundsburg, die durch eine provokativ-originelle Fragestellung, aber vor allem durch die Auswahl unseres Podiums zu einem vollen Erfolg geworden ist. Dem Mastermind hinter diesem Konzept, unserem Neo-Abgeordneten Tarik Mete, dafür ein großes Kompliment! Viel Spaß beim Lesen zu diesen und anderen Themen im vorliegenden Heft. Auch der erneute Anlauf zur Bundespräsidentschaftswahl wirft bereits seine Schatten voraus. Wir vom BSA haben es an Klarheit dazu nicht fehlen lassen. Auch wenn es schwer verständlich scheint: sollte nur der geringste Zweifel am rechtmäßigen Zustandekommen des Wahlergebnisses für Alexander van der Bellen bestanden haben, dann ist eine Wiederholung die richtige Entscheidung! Der BSA hat bereits zur Stichwahl ein eindeutiges Bekenntnis zur Wahlempfehlung für van der Bellen abgegeben, das selbstverständlich ohne Vorbehalte zu erneuern ist. Wer immer Lust (bekommen) hat, mit uns gemeinsam an diesen und anderen gesellschaftspolitisch relevanten Themen zu arbeiten, ist herzlich willkommen, sich dem BSA anzuschließen. Für jeden Input und jedes Engagement sind wir dankbar! Mag. Josef Pultar 6 LehrerIn und Gesellschaft

7 FSG-Vorsitzender Gerald Forcher Brexit als Chance für eine sozialere EU? Europa befindet sich im Ausnahmezustand. Knapp 52 Prozent der britischen BürgerInnen haben für den Austritt gestimmt. Eine Entscheidung, deren Folgen heute noch kaum absehbar sind. Die unmittelbaren wirtschaftlichen Auswirkungen auf Österreich werden vorerst begrenzt sein. Trotzdem wird der Austritt der Briten auch uns betreffen. Nicht zuletzt aufgrund der wachsenden Unsicherheit, die nicht nur für das Wirtschaftswachstum fatal ist. Dazu kommt, dass das Votum der Briten in vielen anderen Ländern, so auch in Österreich, jenen Kräften den Rücken stärkt, die nationalstaatliche Lösungen für ein Allheilmittel und Migration für die Wurzel allen Übels halten. Bei aller berechtigter Kritik an der europäischen Politik ist es aus der Sicht eines so kleinen Landes wie Österreich absurd zu behaupten, dass wir drängende Fragen wie wachsende Arbeitslosigkeit, stagnierendes Wirtschaftswachstum oder auch die Flüchtlingskrise allein besser lösen könnten als gemeinsam. Die britischen Gewerkschaften haben sich daher trotz ihrer Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Ausrichtung in der EU nicht nur für den Verbleib ausgesprochen, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärungsarbeit geleistet. Nun geht es für sie darum zu verhindern, dass die Beschäftigten die Zeche für den Brexit zahlen. Wichtige Arbeitsrechte wurden auf EU-Ebene von den Gewerkschaften erkämpft, und es gibt keine Garantie, dass diese im nationalen Recht durch die britische Regierung beibehalten werden. Darüber hinaus werden bereits Einschnitte und Privatisierungen im Sozialsystem sowie Steuererhöhungen diskutiert. Die europäischen Gewerkschaften haben den Briten jedenfalls schon ihre Solidarität und Unterstützung zugesichert. Für uns im Rest von Europa wird es nun darum gehen, rasch aus der Schockstarre zu erwachen und den BREXIT als Chance zu sehen. Die Entscheidung der Briten wie auch die EU-Skepsis in anderen Ländern kommt nicht aus heiterem Himmel. Ihr gehen Jahrzehnte einer verfehlten Wirtschaftspolitik voraus, die sich auf Schuldenbremsen und immer weitere Einsparungen konzentriert hat. Welchen politischen Sprengstoff das mit sich bringt, haben uns die Briten jetzt vorgeführt. Es ist zu hoffen, dass sie damit Europa endlich wachgerüttelt haben und jenen Kurswechsel erzwingen, den wir seit Jahrzehnten fordern. Aus der tiefen Vertrauenskrise, in der die EU steckt, kommen wir nur, wenn wir die Austeritätspolitik d.h. allzu strenge Sparpolitik beenden. Soziale Grundrechte und soziale Sicherheit müssen Vorrang vor den Marktfreiheiten bekommen. Spielräume für öffentliche Investitionen müssen geschaffen werden, und die Bekämpfung von Steuerbetrug, Steuervermeidung und Steueroasen sowie weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Verteilungsschieflage müssen ernsthaft angegangen werden. Die EU hat eine letzte Warnung erhalten. Diese muss ernst genommen werden, damit Europa nicht endgültig scheitert. LehrerIn und Gesellschaft 7

8 Gedanken des SLÖ-Bundesvorsitzenden Rotes Minus durch schwarzes Nein Mit meiner Wahl zum Bundesvorsitzenden hat sich unser LehrerInnenverein einen Auftrag erteilt, nämlich zusammenzurücken, nicht um in der gewohnten Wagenburgmentalität Dogmen oder Gepflogenheiten schön zu färben, sondern um Platz für neue pädagogische Wege zu schaffen und um unseren KollegInnen und ihren Schulalltagssorgen Raum zu geben. Lehrer sind Geschichtenerzähler. Ich darf in dieser Ausgabe drei Erlebnisse zu Papier bringen, die mich in meinem politischen Handeln sehr geprägt haben. Es ist das Schuljahr 1983/84, als ich in der Funktion eines Schulsprechers mit dem damaligen Unterrichtsminister Helmut Zilk bei einer Podiumsdiskussion gegen den Wortgewaltigen um eine Wortmeldung rang und er erwiderte: Burschi, werde Lehrer, da erwartet man sich von dir das Widersprechen. Drei Jahre später musste ich als junger Sozialist einer Sektion in Wien-Erdberg die Niederlage eines mir nahe stehenden Menschen im Präsidentschaftswahlkampf miterleben. Kurt Steyrer, von Spin-Doktoren seiner Authentizität beraubt, zum Clown maskiert, sagte in einer Bildungssitzung der SPÖ Landstraße nachher: Ich hatte das Gefühl, allein gelassen in der Mitte der Manege zu stehen, während die Partei selbstgefällig in den Logen Platz genommen hatte. Über den damaligen Bundeskanzler Sinowatz, einen wahrhaft unterschätzten Politiker, sagte mir Kurt Steyrer Jahre danach: Er hat als einziger gegen den Widerstand der Partei die Verantwortung für die Niederlage übernommen. Wieder drei Jahre später, Kreisky war bereits ein schwer kranker Mann, war ich für eine Seminararbeit über den Nahostkonflikt zum Interview beim großen Alten der Sozialdemokratie eingeladen. Beim Verabschieden gab er mir mit: Gehen Sie den Sachen auf den Grund und hängen Sie Ihren Mantel nicht nach dem Wind! Meine Conclusio. Wenn wir als SLÖ gehört werden wollen, wenn wir 8 LehrerIn und Gesellschaft als SLÖ Veränderungen herbeiführen wollen, sollten wir, was wir denken, auch sagen. Mit Kritik dürfen wir auch bei den Irrwegen sozialdemokratischer Schulreformen nicht sparen. Wir hatten immer große Ziele: Den nachfolgenden Generationen soll es einst besser gehen. Jedes Kind ist uns gleich viel wert. Jeder Jugendliche soll gleichwertige Chancen vorfinden. Niemand soll zurückgelassen werden. Hervorragend vorbereiteter Unterricht, beherzte Beziehungsarbeit und pädagogisches Engagement haben wir an unseren Lehrerinnen und Lehrern immer geschätzt. Wo sie an die Grenzen des Machbaren gestoßen sind, haben wir uns auch nicht gescheut, organisatorische Veränderungen zu fordern. Eine gemeinsame Schule, eine Langform Pflichtschulzeit. Eine Ganztagesschule, ein pädagogisches Programm anstelle einer Kindergarderobe. Die SPÖ war stets eine Bildungsbewegung, die Visionen hatte. Jahrzehnte in einer Koalition mit reaktionären Standesdünklern, die sich nobel Bildungsbürger nennen, brachten den Kurs des roten Bildungsdampfers ins Schlingern. Aus der gemeinsamen Schule wurde eine Neue Mittelschule, die die bei Eltern anerkannte differenzierte Hauptschule am Land ablöste und in den Ballungsräumen ein neues Kapitel des Kampfes Restschule gegen AHS eröffnete. Neue Mittelschulen in der Nachbarschaft von Gymnasien können einen pädagogischen Kopfstand nach dem anderen machen. Die meisten Eltern sind der Meinung, dass ihr Kind dort nur verlieren kann. Schüler wird man an einer NMS nicht selbstbestimmt, sondern aussortiert. In die laut ÖVP beste Schulform dürfen sie eben nicht gehen. Ihre sozialen Probleme und ihre Benachteiligungen dürfen sie hingegen in ihrem Rucksack in die Neuen Mittelschulen mitnehmen. Wir ringen in Österreich darum, reine Flüchtlingsklassen zu verhindern, lassen jedoch seit Jahren homogene Schülergruppen aus Globalisierungsverlierern und Bildungsfernen zu. In der Diskussion um die verschränkte Form der Ganztagesschule hat man schon vor 20 Jahren aufgegeben und das ÖVP-Modell, die Offenen Schulen, zugelassen. Selbst aus SPÖ-Hirnen ist der dazu gebräuchliche Begriff Nachmittagsbetreuung fast nicht auszurotten. Die schlechteste Form der Ganztagesschule Unterricht plus Mittagessen plus Lernen plus wieder Unterricht sei besser, als wenn die Kinder unbeaufsichtigt zu Hause oder im Park herumlungern. Ein soziales Freizeitprogramm ok. Ein pädagogisches Programm, um Lernerfolge zu optimieren nein. Mit dem vor wenigen Jahren gestarteten Ausbau der ganztägigen Formen wurde der Irrweg nochmals bestätigt. Anstatt nur mehr verschränkte Ganztagesformen, und diese dann vielleicht ohne Betreuungsbeiträge, zu unterstützen, wird in der Zwischenzeit jeder Raum mit warmer Küche im Wirten nebenan oder im Pfarrhaus finanziert. Ein Auszug aus dem Österreichbild. Konsumgesellschaft, Migration, Kriegsflüchtlinge, Smartphone-Generation in der Halbtagesklasse unter dem Anschein einer homogenen Leistungsproduktion. Die Schulorganisation aus dem Jahre 1962 kann die Pädagogik heute nicht mehr unterstützen. Das müssen wir jenen, die meinen, dass allein die Inhalte zählen, immer und immer wieder vorhalten. Vorsicht ist walten zu lassen, dass wir nicht das, von dem wir überzeugt sind, selbst in Frage stellen, damit wir den anderen gefällig wirken. Die Sozialdemokratie hat die Schule von alten Zöpfen befreit und liberalisiert, die Lehrerinnen und Lehrer haben sie im Sinne der Sozialdemokratie kinderfreundlicher und lebenswerter gestaltet. Die SPÖ ist jedoch an den großen organisatorischen Reformen gescheitert. Die Grundkonzeption und Intention von gemeinsamer Schule und Ganztagesschule werden durch Irrwege verfremdet. Wir fordern sie an den Feiertagen der Arbeiterbewegung ein, der ÖVP stellen wir jedoch nie, wie sie uns bei anderen Themen, die Rute ins Fenster. Stattdessen verlieren wir uns in pädagogischen Schrebergärten, die es dem politischen Gegner erlauben, uns in der Oberflächlichkeit unserer Mediengesellschaft vorzuführen. Warum starten wir eine Diskussion über die Abschaffung der Klassenwiederholung, obwohl dies für fast 100% der SchülerInnen der Volksschule kein Thema ist? Warum bedrängen wir in missionarischem Eifer unsere Lehrkräfte, kompetenzorientiert zu unterrichten, obwohl die Unterrichtswissenschaft in Deutschland und in den USA schon längst wieder den Weg eingeschlagen hat, den Menschen im Unterricht, seine Begeisterungsfähigkeit und Beziehungsarbeit ins Zentrum zu stellen? Warum glauben Sozialdemokraten, dass eine Inklusion von Kindern mit besonderen Bedürfnissen

9 ohne den notwendigen Support und die Ressourcen funktionieren muss, wenn das Schulsystem die Kinder mit 10 Jahren weiterhin segregiert und wir infolge dessen bei der Häufung sozialer und erzieherischer Probleme bereits an unsere Grenzen stoßen? Seit Jahrzehnten die Lösung für unser Bildungssystem zu wissen und diese der Koalitionsräson zu opfern, grenzt nicht nur an Selbstaufgabe einer Bildungsbewegung, sondern haarscharf an Die schwarz-grüne Wohnbauförderung geht zu Lasten der Jungen Das ging schneller als von vielen Beobachtern erwartet. Nach nur einem Jahr und ein paar Monaten musste die Wohnbauförderung von ÖVP, Grünen und Mayr bereits repariert werden. Zu grob hatte sich die Landesregierung verrechnet, zu groß klaffte nach so kurzer Zeit schon das Finanzloch. Aber der Reihe nach. Nachdem Wilfried Haslauer junior nach der Landtagswahl im Mai 2013 in den Landeshauptmannsessel gerutscht ist, waren seine Absichten in Sachen Wohnbauförderung es handelt sich dabei um einen der wenigen Bereiche, der vollständig in den Händen der Länder liegt schnell klar: Das rote Wohnbaufördermodell von Landesrat a.d. Walter Blachfellner muss weg. Nicht nur weil es den falschen politischen Vater hatte, sondern vielmehr aufgrund des verlockenden Nettovermögens des Landeswohnbaufonds. Auf rund 1,56 Milliarden Euro war dies im Laufe der Jahre angewachsen. Und genau auf dieses Familiensilber der Salzburgerinnen und Salzburger hatten es Haslauer, Rössler und Mayr abgesehen. Kreislauf Der Wohnbaufonds funktionierte wie ein Kreislauf. Das Land Salzburg vergab an Häuslbauer, Wohnungskäufer oder gemeinnützige Wohnbauträger einen Skandal. Die Kinder der bildungsfernen Schichten und unsere Volkswirtschaft der Zukunft haben ihn zu bezahlen. Der Kollateralschaden, dass sozialdemokratische Funktionäre im Schönreden der Bildungspolitik Übung haben, ist dabei schon nebensächlich. Als Gewerkschafter wünsche ich mir Kritikfähigkeit gegenüber hierarchisch begründeten Maßnahmen in der Bildungspolitik. Als Sozialdemokrat wünsche ich mir politische Kreativität günstige Darlehen, die minimal verzinst über einen Zeitraum von circa 25 Jahren von diesen wieder an das Land zurückzuzahlen waren. Wie jedes Fördersystem, das über einen so langen Zeitraum arbeitet, hat auch der Landeswohnbaufonds regelmäßiger Adaptierungen und Verbesserungen bedurft. Einbahn Jetzt, mit der schwarz-grünen Wohnbauförderung, vergibt das Land Salzburg Einmalzuschüsse an Häuslbauer, Wohnungskäufer und Bauträger (auch private Bauträger dürfen jetzt geförderte Mietwohnungen errichten). Diese Einmalzuschüsse müssen zum einen nicht mehr zurückgezahlt werden und ergehen, im Unterschied zum vorigen Fördermodell, an einen viel größeren Bezieherkreis. ÖVP, Grüne und Mayr hoben nämlich die Einkommensgrenze ganz ordentlich an. Seitdem das schwarz-grüne Einmalzuschussmodell ist seit 1. April 2015 in Kraft rittern mehr Leute um die budgetmäßig begrenzte Förderung, kommt es zu einer Umverteilung von unten nach oben und gehen die Förderzahlen im Eigenheimbereich durch die Decke. Reichenprämie Die Auswirkungen sind fatal. Obwohl die SPÖ neben vielen anderen von Anfang an gewarnt hatte, bekamen nun Leute eine Förderung, die eine solche sicher nicht benötigen. Ich erwähne hier nur die Förderung von etlichen Villenbesitzern mit Baukosten von mehr als einer Million Euro für ihr schmuckes Häuschen im Grünen. Dass so eine Praxis zu Lasten jener geht, die eine Förderung tatsächlich brauchen würden, war klar. Der von ÖVP und Grünen so gewollte und mit zu verantwortende Mayr -Jackpot, wie der Einmalzuschuss von Medien auch genannt wird wir sprechen hier von einer durchschnittlichen Fördersumme von rund Euro entwickelte sich im Sinne einer solidarischen Gemeinschaft. Als Lehrer wünsche ich mir, dass wir unsere Berufsgruppe nicht zwangsmissionieren, sondern davon überzeugen, dass bessere Arbeitsbedingungen auch mit Einstellungsänderungen und pädagogischen Neuorientierungen zu tun haben. Und als SLÖ-Vorsitzender wünsche ich mir schlussendlich, dass wir, sozialdemokratische LehrerInnen, unserer Partei eine bildungspolitische Orientierungsmarke sind. MMag. Dr. Thomas Bulant Walter Steidl zur Wohnbauförderung zu einer Zersiedelungs- und Einfamilienhausprämie. Diese Förderung regt also genau jene Entwicklung an, die Raumordnungsreferentin Astrid Rössler verhindern will. Eine Ironie des Schicksals. Mittelfristig wird dieser Einmalzuschuss auch für Mitnahmeeffekte sorgen, denn das geschenkte Geld wird bei den Kosten eingepreist werden. Misslungene Reparatur Bei der angesprochenen Reparatur der schwarz-grünen Wohnbauförderung war die Landesregierung leider nicht allzu kreativ. Anstatt - zumindest im so wichtigen geförderten Mietwohnbau - wieder auf ein Kreislaufmodell umzusteigen oder die Einkommensgrenzen etwas nach unten zu korrigieren, damit die soziale Treffsicherheit erhöht wird, einigten sich die Landesregierungsmitglieder nur auf ein Kürzen. Die Häuslbauer bekommen also künftig im Schnitt statt Euro nur mehr rund Euro. Den Konstruktionsfehler der Villenförderung wollen ÖVP, Grüne und Mayr nun beheben. Wohnen darf nicht arm machen Für mich bleibt diese schwarz-grüne Wohnbauförderung schlechte Politik zu Lasten der nächsten Generationen. Im Hochpreisland Salzburg kommt der Wohnbauförderung eine ganz besondere Bedeutung zu. Hier kann das Land gezielt SalzburgerInnen unterstützen und wesentlich dazu beitragen, das Leben wieder ein Stück leistbarer zu machen. Wohnen darf nicht arm machen, auch nicht in einer so begehrten Region wie Salzburg. Auch wenn ein Modell wie jenes des Landeswohnbaufonds seine Herausforderungen hat und regelmäßig angepasst werden muss, ist ein Kreislaufmodell einem Einbahnsystem, in dem das Geld versickert, allemal vorzuziehen. KV Walter Steidl SPÖ-Vorsitzender Salzburg LehrerIn und Gesellschaft 9

10 Bundeskanzler Kern in Salzburg Aufbruchsstimmung und Begeisterung bei Kern-Besuch in Salzburg alzburg-tage für unseren Bun- am 27. und 28. Juli. Sdeskanzler Wenige Stunden nach einem Treffen mit Ungarns Viktor Orban in Budapest hatte Christian Kern zweifellos angenehmere Aufgaben: Vor der Festspieleröffnung am 28.Juli absolvierte unser Regierungschef ein weiteres Mammutprogramm in Salzburg mit Besuchen bei Sony, Porsche, Spar und in einem Betriebskindergarten. Anschließend nahm er sich Zeit für ein Treffen mit den heimischen SPÖ-Frauen, ehe es ins Braugewölbe in der Stiegl-Brauwelt ging. Wie die Tagesmedien berichteten, war man rundum vom Andrang überrascht, ja überfordert: Verkehrschaos bei der Parkplatzsuche vor Ort und eine quasi Dreiteilung bei der Organisation derjenigen, welche nicht nur zum Kern-Schauen gekommen waren, sondern unseren Regierungschef und dessen Aussagen einmal hautnah erleben wollten. Unsere SPÖ- Landesorganisation hatte auch auf die Freunde aus Innergebirg nicht vergessen und den vielen FunktionärInnen an der Basis, die ja seit jeher eine Stärke unserer Gesinnungsgemeinschaft bilden, verkehrstechnisch geholfen. Kurzum: Anstelle der erwarteten rund 400 TeilnehmerInnen waren rund doppelt so viele gekommen. Wenn von einer Dreiteilung die Rede war, so äußerte sich dies dergestalt, als durch Security administriert bis zur baupolizeilichen Grenze die FreundInnen teils noch einen Sitzplatz fanden, andere wiederum stehen mussten, ein erheblicher Teil jedoch außerhalb auszuharren hatte, ehe nach offiziellem Veranstaltungsschluss sich Christian Kern noch geduldig Zeit nahm, um sich jenen zu widmen, welche keinen Einlass mehr finden konnten. Herzliche Begrüßung durch Walter Steidl Doch zurück zur Rede des Kanzlers, der von unserem Salzburger Parteichef und Klubvorsitzenden Walter Steidl herzlich willkommen geheißen worden 10 LehrerIn und Gesellschaft war. Walter war ja bekanntlich wohl jener Politiker, der maßgeblich an der Kür Christian Kerns zum Parteichef und Kanzler beigetragen hatte. Ich bin für euch da, zähle aber auch auf euch ein Motto des Abends In der ersten Reihe: Politik-Prominenz u.a. mit (v. l.) Hannes Mathes, Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler, Gerald Forcher, Walter Pichler, Heinz Schaden Eloquent und für ihn typisch unaufgeregt und charismatisch zugleich fand der Regierungschef sogleich den Salzburger Draht zu den FreundInnen im Saal, indem er fachlich die einleitenden Anmerkungen Walter Steidls Stichwort Wohnbauförderung, Arbeitsplätze durch Nutzung von Flächen für den Handel oder umstrittener Tunnel in Bergheim aufgriff und damit Missstände der ÖVP-dominierten Landesregierung verstärkend aufzeigte. Maßnahmen gegen den Klimawandel oder die Arbeitslosigkeit seien laut Kern weiters Handlungsfelder, welche nach sozialdemokratischen Antworten schreien. Wie die jüngere Geschichte gezeigt habe, war es stets die SPÖ, die in Krisenzeiten sich als Feuerwehr bewährt habe. Wie rasch sich unsere Zeit ändert, kam auch aus der Aussage Kerns zum Ausdruck, als er die paar Wochen seit seiner Angelobung kurz Revue passieren ließ: Terror, Wiederholung der Bundespräsidentenwahl, Brexit In Umkehrung eines Schlagwortes Christan Kern sodann: Wer keine Visionen hat, braucht einen Arzt Unser Kanzler sodann weiter inhaltlich: Bildungschancen für möglichst alle einschließlich etwa Umschichtung von Ausgaben für Brennpunkt-Standorte, Arbeit für alle, Senkung der Staatsverschuldung und zugleich Anheben der Investitionen zugegeben ein schmaler Grat. Dass die Steuern und Abgaben hierzulande zu hoch sind, ist unbestritten. Daher Kerns zunehmend akzeptierte Forderung nach einer Maschinensteuer konkret durch Umverteilung innerhalb des Sektors. Zufriedenheit und Hoffnung nach Veranstaltungsende Unser Kanzler kommt aus der Wirtschaft, deshalb nahm man ihm im Saal seine Aussagen als jene eines erfolgreichen Managers durchaus ab. Außerdem: Es sei ferner nicht einzusehen, dass viele Großkonzerne in unserem Land der Gesellschaft praktisch nichts zurückgeben. u Oder: Wir sollten uns klar werden, welche Werte wir unserer Jugend weitergeben wollen. u Und letztlich noch parteipolitisch: Wer schnelle Antworten verspricht, hat meist keine Lösungen. u Abschließend richtete sich Kern an die Mitglieder und FreundInnen im Saal: Argumentieren wir gemeinsam! Die Vielzahl einzelner kann in Summe viel bewegen! Standing ovations und Applaus-Stakkato waren die Folge Bericht: Herbert Wallentin Fotos: Gabi Kaliba AUSGABE 170 REDAKTIONSSCHLUSS für die Ausgabe 170: 15. November Beiträge erbeten an: OStR Prof. i.r. Dr. Herbert Wallentin 5113 St. Georgen, Irlacher Straße 8 Telefon: 0664 / oder [email protected]

11 GROSSGLOCKNER HOCHALPENSTRASSE MIT EINER TAGESKARTE PRO PKW BIETEN WIR ZEIT FÜR EINEN EINTRAG INS 48 km Panoramastraße 8 kostenlose Ausstellungen 7 Themenwanderwege 30 Dreitausender 14 Gasthöfe & Almen 4 Spielplätze Die Großglockner Hochalpenstraße führt in das Herz des Nationalparks Hohe Tauern und endet am längsten Gletscher der Ostalpen, der Pasterze. Mehr als 60 Millionen Menschen aus der ganzen Welt haben dieses Nationale Monument in den letzten 80 Jahren besucht. Und auch Österreichs Schüler sollten einmal auf Augenhöhe mit Österreichs höchstem Gipfel stehen. Rauschende Wasserfälle, gigantische Ausblicke und Schneefelder auch im Hochsommer machen den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Hier zeigt sich unser Heimatland von seiner schönsten Seite und Lernen wird zum Kinderspiel. GROSSGLOCKNER 3798 m GROSSES WIESBACHHORN 3564 m EDELWEISSSPITZE 2571 m PASSHÖHE HOCHTOR 2504 m FUSCHER TÖRL 2428 m KAISER-FRANZ-JOSEFS-HÖHE 2369 m PIFFKAR 1620 m HEILIGENBLUT 1288 m grossglockner.at

12 Resümee zur 65. Internationalen Pädagogischen Werktagung Zeit gibt unserem Leben Struktur, sie treibt uns zuweilen vor sich her und will manchmal einfach nicht enden Das Thema Zeit, dem sich die Großveranstaltung in der mit rund 700 TeilnehmerInnen jeweils randvollen Großen Uni-Aula vom Juli widmete, war und ist komplex. Deshalb versuchten die Veranstalter, dem Geheimnis Zeit auf philosophische, physikalische, psychologische, pädagogische und spirituelle Weise zu begegnen. Die Begrüßung der zahlreichen ZuhörerInnen vorwiegend LeghrerInnen nahmen Organisator Univ. Prof. Dr. Anton Bucher, Erzbischof Dr. Franz Lackner, LH Dr. Wilfried Haslauer und LR Mag. Martina Berthold vor. In seinem einleitenden Hauptreferat verdeutliche sodann Dr. Clemens Hellsberg, langjähriger ehemaliger Vorstand der Wiener Philharmoniker auch anhand von Hörbeispielen u.a. das Perennierende von Werken großer Meister, indem er deren Wirken von der Vergangenheit über die Gegenwart bis in die Zukunft herausstrich. So könnten mitunter kurze Augenblicke in der Musik zu Sternstunden werden Am zweiten Tag widmeten sich DI Dr. Lisa Kaltenegger mit ihrem Vortrag Unsere Zeit als Wendepunkt in der Astronomie und Univ. Prof. Dr. Peter Heintel mit Zeit ist Geld weiteren Blickwinkeln zum Gesamtthema. Tags darauf wurde zweifellos ein Hauptinteressensbereich des Auditoriums angesprochen dergestalt, 12 LehrerIn und Gesellschaft Pädagogische Werktagung als psychologische und medizinische Themen zur Diskussion standen. Unter Neben der Uhr auch noch Zeit haben thematisierte Univ. Prof. Dr. Hede Helfrich-Hölter die je unterschiedlichen Wahrnehmungen unserer Menschheit zum Thema Zeit. Der Mediziner Univ. Prof. Dr. Michael Schulte-Markwort befasste sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen von Zeit- und Leistungsdruck, dem sich bereits Kinder und Jugendliche vermehrt ausgesetzt sehen. Am vorletzten Tag der Großveranstaltung warf Dr. habil. Gabriele Haug- Schnabel aus Sicht der Verhaltensbiologin einen Blick auf das Phänomen Wie Kinder Zeit erleben. Anschließend folgte eine Beleuchtung des Gesamtthemas aus dem Blickwinkel der Sozialpädagogik quasi vom Kindergarten bis zur Pubertät. Dabei beschäftigte sich Dr. Lothar Böhnisch mit dem inzwischen bekannt gewordenen Begriff der Generation Y, welche heutige junge Menschen stärker als frühere Generationen in der Gegenwart leben lässt, wozu natürlich auch die Digitalisierung beiträgt. Auch Bönisch betonte die Problematik der Druck ausübenden Bildungskonkurrenz. Ganz wesentlich sei, von der Warte der Jugendforschung aus betrachtet, den Jugendlichen mehr Zeit und Anerkennung zuteil werden zu lassen, um auf die zunehmenden Aufälligkeiten nicht selten folgen. Sozialpädagogische Umwege könnten so zu einer gewonnenen Zeit werden. Den letzten Tag bestritten traditionsgemäß meditativ-spirituelle Aspekte des Tagungsthemas mit Referaten von Dr. Dorothe Bach, Dr. John Baugher und Boglarka Hadinger ad Zeit mit Werten und Sinn füllen. Die Woche wurde wie stets an den Nachmittagen mit zahlreichen Arbeitskreisen ergänzt. Vorschau: Die nächstjährige Werktagung wird vom Juli 2017 zum Thema Kinderrechte stattfinden. Ein detalliertes Programm wird ab Februar nächsten Jahres vorliegen und unter bildungskirche.at/werktagung abrufbar sein. Dank: Wie jedes Jahr unser Dank an Mag. Christina Koblinger, die durch tägliche Pressinformationen des Veranstalters die Eigenrecherchen des Verfassers dieses Berichtes maßgeblich bereicherte! Bericht: OStR i. R. Prof. Dr. Herbert Wallentin Fotos: Katholisches Bildungswerk sowie BMA Gabriele Kaliba MINIGOLFSPASS FÜR ALLE Ob mit der Familie, mit FreundInnen oder mit der Klasse miss dich auf den 18 Bahnen der Minigolfanlage beim Lepi, dem Freibad Leopoldskron, mit Blick auf die Festung Hohensalzburg. Alles lässt sich zur Erfrischung mit einem Sprung ins kühle Nass verknüpfen. Erfrischen kann man sich aber auch bei Eis und Snacks auf der gemütlichen Terrasse der Minigolfanlage. Die Freizeitanlage mit ihren günstigen Preisen ist ab April wieder geöffnet. Für Gruppen/Klassen etwa anlässlich eines Wandertages können individuelle Abschlagzeiten vereinbart werden. Tel.: 0650/ Mail: Wir freuen uns auf euch!

13 UNI: Internationale Konferenz Uni Salzburg: Konferenz Erziehung zur Verantwortung Vom 6. bis 9. Juli 2016 fand an der Universität Salzburg eine internationale Konferenz zum Thema Professionals Ethos and Education for Responsibility der European Association für Research on Learning and Instruction (EARLI) statt. Forschende, Erzieherinnen und Erzieher aus allen Bereichen und weitere interessierte Personen waren eingeladen, sowohl Aspekte des professionellen Ethos (unterschiedlicher Berufssparten) als auch die Bedeutung von Verantwortung in Erziehung und Erziehung zur Verantwortung zu diskutieren. Als Hauptreferenten konnten Prof. Dr. Brigitte Latzko (Universität Leipzig) und Prof. Dr. Edgar Morscher (Universität Salzburg) gewonnen werden, welche das Konferenzthema aus erziehungswissenschaftlicher und philosophischer Perspektive erörterten. Des Weiteren wurden Fragen wie die folgenden bearbeitet: u Wie zeigt sich ethisches Handeln in verschiedenen Professionen und welcher Stellenwert wird diesem zugeordnet? u Wie zeigt sich verantwortliches Handeln in unterschiedlichen Professionen? u Wie können nachfolgende Generationen zu verantwortlichem Handeln gegenüber sich, der Gesellschaft und der Welt erzogen werden? u Was wissen wir über Wirksamkeiten von ethischem bzw. verantwortlichem Handeln in verschiedenen Professionen? Die Organisation der Konferenz wurde in Kooperation der Universität Salzburg (School of Education vertreten durch Prof. Dr. Horst Biedermann und MA Katharina Springer und Fachbereich Erziehungswissenschaft vertreten durch Prof. Dr. Jean-Luc Patry und Mag. Dr. Sieglinde Weyringer) und der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (vertreten durch Mag. Dr. Alfred Weinberger) durchgeführt. Mehr als 70 WissenschaftlerInnen und PädagogInnen aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Griechenland, Portugal, Großbritannien, Italien, Norwegen, Niederlande und Israel nutzten die Möglichkeit, einerseits interessante Forschungserkenntnisse und andererseits Modelle der Umsetzung in konkreten pädagogischen Handlungsfeldern kennen zu lernen und weitere Möglichkeiten einer Adaption bzw. weiterführende Forschungsfragen zu diskutieren. Bei einem Vorkongress von Juli stand ein Modell zur Wert-Erziehung, das bereits an mehreren Schulen eingesetzt wird, im Zentrum des Interesses. Dieses didaktische Modell, das in Fachkreisen als VaKE (Values and Knowledge Education) bekannt ist, stammt vom Salzburger Erziehungswissenschaftler Univ.-Prof. Dr. Jean-Luc Patry und seinem Forschungsteam. Worum es bei diesem Modell im Kern geht, möchte ich als Verfasserin dieser Berichtes so beschreiben: Moral predigen bringt bekanntlich nichts. Wichtig für die Wert-Erziehung ist es, das Alltagserleben der SchülerInnen aufzunehmen. Das VaKE-Modell geht von konkreten Dilemmasituationen aus. Zum Beispiel beim Einkaufen: Soll ich mit meinem Geld mehrere spottbillige T-Shirts aus menschenunwürdiger Produktion kaufen oder entscheide ich mich für ein einziges teures, aber fair gehandeltes? Darüber wird emotional und rational diskutiert und sachlich informiert. Horst Biedermann, Professor für Empirische Bildungswissenschaften an der School of Education der Universität Salzburg, betonte die gesellschaftspolitische Brisanz der Konferenz-Thematik. Wir müssen uns in der LehrerInnenaus- und -weiterbildung fragen, ob wir die PädagogInnen gut genug für die aktuellen Entwicklungen sensibilisieren und ausreichend auf diese vorbereiten, etwa im Bereich der neuen Technologien. Sind wir als Lehrer mitverantwortlich, wenn Schüler Cybermobbing betreiben? Thematisieren wir, dass immer mehr Schüler auf pornographischen Seiten surfen? Wie gehen wir mit der Diskussion über die Flüchtlinge um? Biedermann führt gerade eine Studie über Cybermobbing durch. Da die Frage Wie kann ich als Lehrperson die Ansprüche einer Erziehung zur Verantwortung in meinem Unterricht erfüllen? für das konkrete Handeln im schulischen Alltag eine zentrale und zunehmend wichtigere Herausforderung darstellt, wird ein Band mit ausgewählten Beiträgen der Konferenz erscheinen. Des Weitern ist ein Handbuch in Vorbereitung, in welchem die VaKE- Methode im Hinblick auf Durchführung und Anwendungsfelder im Fokus steht. Mag. Dr. Sieglinde Weyringer ZWEI GENUSS-TIPPS IN DER ALTSTADT: HUMBOLDT-STUB N UND RIALTO Während der warmen Jahreszeit bieten sich die zwei Locations indoor oder outdoor an: Ob zu Mittag, After Work oder am Abend bzw. bei einem Salzburger Weekend-Innenstadtbummel verkehrsberuhigt Speis, Trank, das Ambiente und die Geselligkeit genießen! Unweit des Mönchsberg-Aufzuges am Anton Neumayr-Platz in der Gstättengasse 4 erfreut sich das traditionell gutbürgerliche Wirtshaus Humboldt-Stub n großer Beliebtheit mit seinen Schmankerln, zünftigem Bier, edlen Weinen und seiner kompetenten, raschen Crew. Öffnungszeiten Humboldt Stub n: täglich Uhr, Telefon: 0662/ Mail: [email protected] Und nur ein paar Meter entfernt das Clubcafe Rialto, Anton Neumayr-Platz 5. Untertags kennt man das Lokal als Eisdiele und Cafehaus mit kleinen Snacks. Am Abend wandelt sich das Rialto in ein stylisches Clubcafe, das bei angenehmer Musik Snacks und Cocktails bei angenehmer Atmosphäre bietet. Humboldt Stub n und Rialto beide Lokalitäten befinden sich übrigens quasi in einer Hand. Öffnungszeiten Rialto: täglich Uhr, Telefon: 0662/ Mail: [email protected] LehrerIn und Gesellschaft 13

14 Podiumsdiskussion: Sozialdemokratie: Alte Wege, neue Spuren n den vergangenen Monaten hat Isich politisch österreichweit viel getan. In bewegten Zeiten, wo die Sozialdemokratie vor großen personellen, strukturellen und strategischen Herausforderungen steht, ist eine intensive Auseinandersetzung mit innovativen Inhalten, Methoden und Instrumenten überaus wichtig. So lautete es in der Einladung zu einer Podiumsdiskussion am 28. Juni im Europasaal der Edmundsburg in der Salzburger Innenstadt, zu der der SPÖ-Landtagsklub, der BSA, VSStÖ, die JUSOS, der SLÖ und die neubasis geladen hatten Am Podium referierten und stellten sich sodann den Fragen der rund 50 erschienenen Teilnehmerinnen: NAbg. Daniela Holzinger, Eva Maltschnig als Vorsitzende der Sektion 8, Maximilian Zirkowitsch (Satire-Politiker Bezirkowitsch ) und der Salzburger LAbg. Tarik Mete. Letzteren vorzustellen ist in diesem Zusammenhang als BSA-Vorstandsmitglied und vielfältig auch in Migrationsfragen und Universitätsbelangen Tätiger fast müßig, zumal wir in der Märzausgabe unseres Magazins den bisherigen Werdegang von Tarik umfassend beleuchtet haben. Maximilian Zirkowitsch aus Wien- Rudolfsheim, selbst ernannter Provokateur im positiven Sinne, Gratwanderer zwischen Politik und Satire, Sozialarbeiter vornehmlich in Flüchtlingsfragen, Satire Politiker Bezirkowitsch im mit Abstand migrationsreichsten Bezirk Wiens, dem bislang ein politisches Mandat zwar nicht gelang, der aber in sozialen Medien eine Unzahl an Likes aufweist und ein Mann der Zukunft sein kann 14 LehrerIn und Gesellschaft aktuell aktuell aktuell BSA-Diskussion auf der Edmundsburg Eva Maltschnig, geboren als Tochter des früheren Zeller Bürgermeisters und Kurzzeit-Landesrates MMag. Dr. Georg Maltschnig, wohnt und studiert in Wien und ist Chefin der aufrüttelnden so genannten Sektion 8 am Alsergrund. Die studierte Wirtschaftswissenschafterin war bereits als Parlamentarische Mitarbeiterin, als Chefin des VSStÖ in Wien und Generalsekretärin der ÖH tätig. Derzeit hält sie sich immer wieder in den USA auf, um ihren Dr. rer. soz. oec. abzuschließen. Daniela Holzinger BA vertritt konkret auch den Bezirk Vöcklabruck im Nationalrat, ist in ihrer Heimat kommunalpolitisch tätig, studierte Politikwissenschaft in Salzburg und arbeitet derzeit an ihrer Masterarbeit. Daniela Holzinger verließ und verlässt immer wieder die (bisherige) Parteilinie, wobei ihr nach Widerständen aktuell der Erfolg Recht gibt. Damit sei auch schon das nicht üblich zusammengesetzte Podium kurz vorgestellt erfrischenderweise mit seinem fast noch jugendlichen Durchschnittsalter und von den Veranstaltern erfreulicherweise gemäß dem Titel neue Spuren trefflich ausgewählt. Um es vorwegzunehmen: Das zahlreich erschienene Auditorium verließ nach gut zwei Stunden angeregter Diskussion den Ort des Geschehens sinngemäß mit Aussagen wie eine der besten Abende seit längerer Zeit Dazu trugen wesentlich auch Moderator und BSA-Landesvorsitzender Mag. Josef Pultar und Hausherr am Podium Tarik Mete bei! In Anwesenheit auch von SLÖ-Landesvorsitzendem Mag. Dietmar Plakolm hieß unsere 2. Landtagspräsidentin Gudrun Mosler-Törnström (Bild oben) einleitend die Anwesenden willkommen und betonte die zu erwartende Aufbruchstimmung unserer Gesinnungsgemeinschaft nach der Kür von Mag. Christian Kern als Bundeskanzler und Parteivorsitzendem mit dem Satz Revolutionierendes im positiven Sinn muss sich nunmehr tun. Und weiter: Wer mitunter nicht vom Weg abweicht, bleibt auch angesichts veränderter politischer Rahmenbedingungen auf der Strecke. Nun aber im Detail: Eva Maltschnig bezeichnete sich selbst als Kind der Unzufriedenen in den vergangenen Jahren. Die Sektion 8 ist ein Ausdruck derselben und existiert seit rund 8 Jahren, entwickelt immer wieder Projekte und arbeitet ehrenamtlich u.a. mit dem Ziel einer Verkürzung der Ebenen vom einfachen Mitglied zur Parteispitze. Daniela Holzinger hatte ebenfalls mitunter die Parteilinie verlassen und setzt sich im Hohen Haus als Jungparlamentarierin für eine Veränderung mancher etablierter Strukturen ein. Mit Forderungen, nicht alles automatisch gutzuheißen, was von oben kommt, machte und macht sie sich natürlich nicht nur Freunde. Ganz im Sinne Christian Kerns lautet auch ihr Credo: Grundsätze vor Machterhalt! Tarik Mete muss in Salzburg natürlich damit leben, dass die SPÖ nach Jahrzenten nicht mehr in der Landesregierung vertreten ist. Zu einem Wiedererstarken könnte, so seine Ambitionen, beitragen, sich zu bemühen, dass die Leute uns wieder verstehen. Unter Zielorientierung meint er jene Bandbreite, zu der er selbst mit Migrationshintergrund im Landtag beitragen möchte. Holzingers Zielgruppe wiederum ist laut Eigenaussage geographisch gesehen zunächst ihr Heimatbezirk Vöcklabruck mit seinen Einwohnern. Sie setzt sich auch für jene Leute ein, welche beruflich-wirtschaftlich in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen. Unter Maschinensteuer zum Zeitpunkt hoch aktuell - konkretisierte sie als Maschinen die PC und deren Umfeld, mit denen derzeit viel Geld verdient werden kann. Maltschnigs Zielgruppe sind generell Menschen, welche sich für die SPÖ engagieren wollen. Sie ging auch

15 aktuell aktuell aktuell auf jene 62 Personen auf unserem Planeten ein, denen 50 % des Weltvermögens gehören. Dies zu ändern, sollte es keine zweite Meinung geben. Maximilian Zirkowitsch hatte vor 13 Jahren seinen Zivildienst in Traiskirchen abgeleistet und befasst sich seither auch beruflich mit Flüchtlingsfragen. Er nutzt sehr intensiv die sozialen Medien. Die Vorfeldorganisationen sind stark in seine Aktivitäten eingebunden. Zirkowitsch: Die SPÖ wird aktuell an ihrer Haltung zur Flüchtlingsfrage gemessen. Tarik Mete wiederum in Anlehnung an Christian Kern: Wir müssen nicht zu den Leuten gehen, wir sind die Leute. Seine Zielgruppen sind schwerpunktmäßig Studierende, Lehrlinge und MigrantInnen, mit deren verstärkter Teilhabe einiges erreicht werden könne. In Summe setzt er sich für mehr Gerechtigkeit ein. Sodann Meinungen aus dem Auditorium: Systemischer Coach Die Sozialdemokratie in Europa generell schwächle, was auch mit dem Fehlen charismatischer Persönlichkeiten zusammenhänge wie seinerzeit jene, welche der Internationalen zu Bedeutung verholfen hatten. Die FPÖ gehe zwar vordergründig auf die Jugend ein und richte nicht den Zeigefinger auf sie, biete ihnen auf Sicht gesehen jedoch kaum Perspektiven im Sinne konkreter gesellschaftlicher Vorschläge und Maßnahmen. Es werde Jahre dauern, bis wir wieder das Vertrauen in breiten Bevölkerungskreisen wiedererlangen, aber derzeit könne man von einem guten Neustart ausgehen Daniela Holzinger sodann: Bildungsministerin Hammerschmid will nun Themen angehen, welche konkret auch die Eltern betreffen, z.b. Übergang vom Kindergarten zur Volksschule, Aufwertung der BAKIP, Auflösung der Schulsprengel, wo erfolgversprechende ganztägige Schulformen existieren. Und allgemein: Die MitbürgerInnen nicht bevormunden, sondern unterstützen, wenn sie danach BILDUNG. FREUDE INKLUSIVE. Start: , Info-Abend: , 19 Uhr Lebens- und Sozialberater/in Start: , Info-Abend: , 18 Uhr Mediation und Konfliktmanagement Abschlüsse mit Zukunft am BFI SAlZBurg Start: , Info-Abend: , 18 Uhr Kinesiologe/in Start: , Info-Abend: , 18 Uhr Craniosacrale Energiearbeit Start: , Info-Abend: , 18 Uhr NEu! Design Akademie Salzburg Info-Abend: , 18 Uhr Interessiert? Details: oder Tel. 0662/ fragen. Allgemein solle Glaubwürdigkeit wieder Priorität erlangen. Mete zitierte nunmehr Kennedy, der weiland meinte, teurer als Bildung sei keine Bildung Maltschnig zeigte sich erfreut vom jüngsten Quantensprung einer gemeinsamen LehrerInnenausbildung. Sie forderte ferner, die so genannten Brennpunktschulen mit erhöhten personellen und finanziellen Ressourcen auszustatten. Anm: Dies betonte auch Ihr Berichterstatter in seinem vor einem guten Jahr erschienenen Buch des Öfteren. Maltschnig brach ferner ein Lanze für eine Aufwertung von Berufen wie AltenpflegerInnen, SozialarbeiterInnen, PostbotInnen usw., also Tätigkeiten, welche tagtäglich mitunter zu wenig beachtet für uns da sind. Zirkowitsch: Wer Angst hat, wählt rechts, wer Zukunftschancen angeboten bekommt, sollte wieder sozialdemokratisch wählen. Und weiter: Die Sozialdemokratie war es federführend, die beitrug, dass die Generationen vor uns zwei Weltkriege einigermaßen überstanden haben. Zum Abschluss bekannte sich das Podium zu Urabstimmungen in speziellen Anlassfällen. Resümee wie eingangs festgehalten: Eine erfrischende, konstruktive und optimistischer in die Zukunft gerichtete Veranstaltung! Bericht: OStR Prof.i.R. Dr. Herbert Wallentin Fotos: BMA Gabriele Kaliba RUPERTIGAU-RADELN Ankündigung SLÖ- Rupertigau-Radeln am 24. und 25. September 2016 Aus Anlass des 200. Jahrestages Salzburg bei Österreich veranstaltet der Fremdenführer DI Wolfgang Ledermann eine Gedenk-Radtour rund um den Rupertiwinkel, der bekanntlich seit 1816 nicht mehr zu Salzburg gehört. Es werden hier 2 Tage mit gemütlichem Radeln angeboten mit mehreren Aufenthalten, wo Geschichten erzählt werden und wir uns auf Salzburger Spuren begeben. Übernachtung und Frühstück in Trostberg. Strecke: 2 Mal max. 60 km, 100 % Asphalt, 90 % verkehrsarm. Es sind auch Steigungen dabei. Preis pro TeilnehmerIn: EUR 130., EZ-Zuschlag EUR 10. Unsere Gruppe ist für 15 TeilnehmerInnen geplant. Genauere Hinweise zum aktuellen Stand seitens Thomas Schiendorfer unter [email protected] LehrerIn und Gesellschaft 15

16 aktuell aktuell aktuell BSA-Gesundheitsforum BSA-Gesundheitsforum ad Krisenintervention Nur wenige Wochen nach seinem Kabarett-Auftritt beim Frühsommerfest von SLÖ und BSA beim Schachlwirt ging es am 29. Juni im Salzburger Bell-Heim durchaus nachdenklicher zu: Ingo Vogl vom heimischen Kriseninterventionsteam bot den TeilnehmerInnen einen umfassenden Überblick in sein eigentlich erstes Standbein, das er zudem ehrenamtlich ausübt. Vom Leiter unserer BSA-Gruppe, Dr. med. Willi Guggenbichler, herzlich willkommen geheißen, erwähnte Ingo Vogl gleich zu Beginn, dass die professionelle Krisenintervention eigentlich eine relativ junge Geschichte aufweist. Die Ursprünge liegen interessanterweise während des 2. Weltkriegs, als den Alliierten die psychische Verfassung ihrer Soldaten ein Anliegen war, um letztlich deren Einsatzbereitschaft zu aktivieren. Während und nach dem Krieg hatten natürlich zahlreiche Menschen Soldaten und Zivilbevölkerung immer wieder traumatische Erlebnisse so gut wie möglich zu verarbeiten. Im Vietnamkrieg so Vogl rückte man übrigens den Traumata mit Medikamenten und Drogen zu Leibe Anders in unseren Breiten: Seit 1974 kümmerte man sich um das Wohl auch der zivilen Einsatzkräfte. Es dauerte eigentlich bis 1994, bis ein erstes Kriseninterventionsteam in Europa, und zwar in München, eingerichtet wurde waren in Tirol, Oberösterreich und in der der Steiermark der Arbeitersamariterbund in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz am Aufbau der Krisenintervention federführend, wobei die Katastrophen in Galtür und Lassing besonders zu erwähnen seien stieg beispielsweise auch Salzburg voll ein. Der Ansatz war und ist, den Angehörigen von Opfern spontan zu helfen, ohne das Prinzip helft den Helfern 16 LehrerIn und Gesellschaft zu vernachlässigen. Grundsätzlich konzentriert sich die Arbeit der Kriseninterventionsteams schwerpunktmäßig weniger auf sozial, familiäre Situationen, sondern vielmehr auf traumatische Spontanereignisse, so Vogl. Im Umgang mit Außenstehenden und mit der Information derselben unterschscheide man strikt zwischen behördlichem und spekulativem Wissen. Zur Erleichterung der Teams kamen im Laufe der Zeit auch die Notfallseelsorge und die Notfallpsychologie auf. Aktuell umfasst das Team landesweit 115 ehrenamtliche MitarbeiterInnen, welche sich aus SozialarbeiterInnen, KrankenpflegerInnen, ÄrztInnen, PsychologInnen, PsychiaterInnen, aber auch aus KindergartenpädagogInnen oder RegionspädagogInnen durchwegs allesamt mit Zusatzausbildungen zusammensetzen. In Salzburg gibt s das Team Nord und jenes für den Pongau, Lungau und Pinzgau. Einsatzszenarien seien, so der Referent, etwa Infarkte, Unfälle, Suizide, Vermisste oder der Verlust der Lebensgrundlage (z.b. abgebrannter Bauernhof). Ein Team ist im Durchschnitt in 40 Minuten vor Ort. Kooperationen bestehen zusätzlich mit den Vereinen Pro Mente oder Rainbows. Vorwiegend nachbetreuend existieren aus Anlassfällen des Öfteren Kontakte mit Schulen. Jede Schule ist übrigens angehalten, spontan ein Krisenteam stellen zu können. Die Helfer unterliegen natürlich mehr oder wenige auch Belastungsreaktionen, wobei der jeweilige Teamleiter nach Durchsicht der Protokolle häufig Gruppenbesprechungen vorsieht. Fallbezogen gibt es auch Supervision. Der inzwischen im Ruhestand befindliche frühere CDK-Leiter und Suizidexperte Priv. Doz. Prim. HR Dr. Reinhold Fartacek steht übrigens nach wie vor den Teams beratend zur Seite. Weitere Unterstützung erfahren die Salzburger durch Kooperationen mit Teams anderer Bundesländer, sollte es beispielsweise zu bedauerlichen Großereignissen kommen. Eine Zusammenarbeit existiert fernen mit dem Weißen Ring. In Beantwortung weiterer Fragen aus dem Auditorium kam schließlich die finanzielle Unterstützung der ÖBB zur Sprache dergestalt, als Lokomotivführer im Anlassfall besondere Betreuung erfahren, beispielsweise bei einem tödlichen Unfall im Zusammenhang mit Suizid. Letztlich kooperiert auch das UKH mit den Kriseninterventionsteams auch durch finanzielle Hilfestellungen. In weiterer Fragenbeantwortung sagte Ingo Vogl: Die vielfach geschulten HelferInnen orientieren sich möglichst rasch an den erkennbaren bzw. geäußerten Bedürfnissen der Betroffenen. Arbeitsrechtlich sind die ehrenamtlichen HelferInnen natürlich voll versichert. Sollte etwas passieren, laufe alles unter dem Titel Arbeitsunfall. Der Referent schloss die hochinteressante Veranstaltung mit der Anmerkung, wonach er als sinnvollen Satz, der den Betroffenen helfen könne, nicht eine der Klischeeaussagen halte, sondern die fünf Worte: Ich wünsche ihnen viel Kraft! Bericht: BMA cand. med. Gabriele Kaliba Foto: Dr. Wilhelm Guggenbichler IMPRESSUM BSA Medieninhaber und Herausgeber von BSA-Salzburg aktuell: BSA Salzburg, Bund Sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller und KünstlerInnen, 5020 Salzburg, Wartelsteinstraße 1 Vorsitzender: Mag. Josef Pultar Pressereferent: OStR. Prof. Dr. Herbert Wallentin Redaktion: Ing. Stefan Pressnitz BEd, SR Mag. Franz Pöschl, BMA Gabriele Kaliba...SAVE THE DATES... Der Dezember ist natürlich der Monat unserer Weihnachtsfeiern: Den Anfang macht am Montag, ab Uhr unser BSA Salzburg traditionellerweise im Schloss Mirabell, dessen Marmorsaal uns wie stets Bürgermeister Dr. Heinz Schaden zur Verfügung stellt. Bevor sich unsere Familie zu einem gemütlichen Beisammensein mit regem Gedankenaustausch unter Freundinnen und Freunden bei Speis und Trank trifft, gibt es einen offiziellen Teil mit Ansprachen und sodann abwechselnd mit einem literarischen und einem musikalischen Part. Genaueres ist rechtzeitig unserer Homepage sowie den BSA- und SLÖ-Mailverteilern zu entnehmen. Am Mittwoch, ist ab 19 Uhr ebenso traditionellerweise der Extrasaal des Gasthofes Kohlpeter in Salzburg-Liefering Ort der Weihnachtsfeier unseres SLÖ Salzburg. Auch dieser Abend wird wieder von besinnlichen Texten umrahmt. Weitere Hinweise und die Einladung auch zu dieser Feier gleichermaßen wie oben.

17 SPÖ-Sommerfest 2016 Heuriges SPÖ-Fest: Personenvielfalt bei prächtigem Wetter Wetterglück hatte unsere Gesinnungsgemeinschaft am 1. Juli wieder einmal anlässlich ihres traditionellen Sommerfestes. So galt es beispielsweise, zusätzliche Sitzgarnituren herbeizuholen, um des Andrangs Herr zu werden. Natürlich hieß Hausherr und Parteivorsitzender KV Walter Steidl wieder zahlreiche Ehrengäste willkommen, im Mittelpunkt sollten jedoch die überaus verdienten Mitarbeiter in den einzelnen Ortsparteien und Sektionen stehen, deren ehrenamtliche Tätigkeit das Jahr über unverzichtbar ist, aber meist nicht so im Fokus steht. Text: Herbert Wallentin Fotos: SPÖ/Sebastian Leitl GR a.d. Berndl Scheichl wurde vom GR Michael Wanner und Walter Steidl für 50 Jahre SPÖ-Mitgliedschaft geehrt. Bernhard Weiß, GR und Ortsparteivorsitzender in Köstendorf (li), mit LAbg. Othmar Schneglberger Personenvielfalt bei unserem Fest: z.b. Orhan Dönmez, GF Sektionsvorsitzender in der Elisabeth-Vorstadt (li) Sorgten sich unermüdlich für das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste: Unser neuer Landes-SPÖ-Geschäftsführer Mag. Hannes Mathes und der Tennengauer Bezirks-GF Raimund Stumper SLAVOLJUB JEREMIC: NICHT-DEUTSCHE MUTTERSPRACHE IM ÖSTERREICHISCHEN SCHULALLTAG Identitätsfindung über Sprache am Beispiel serbischer Jugendlicher der 2. Generation Ich, Slavoljub Jeremic, lebe seit 25 Jahren mit meiner ebenfalls aus Serbien stammenden Frau in Salzburg. Meine Kinder sind in Österreich geboren und besuchen inzwischen ein Musisches Gymnasium. In Serbien absolvierte ich eine Pädagogische Akademie und arbeitete als Volksschullehrer, ein Weg, den ich in Österreich gerne fortgesetzt hätte, der mir aber verwehrt blieb. So absolvierte ich in Salzburg ein Masterstudium der Pädagogik, Mein besonderer Fokus liegt dabei, aus meiner Geschichte, auf den speziellen Herausforderungen, die sich für serbische Migranten in der Schule ergeben. Dass diese Herausforderungen auch als solche wahrgenommen werden, darin liegt bereits die erste Schwierigkeit. Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, aber auch der Lehrer in den Klassen, liegt eher auf den türkischstämmigen Migranten oder auf den Flüchtlingen aus Syrien oder aus anderen Krisengebieten. Serbische Kinder der 2. Generation geben in meiner Studie jedoch an, sich in der Schule gelegentlich oder auch häufig durch Lehrpersonal oder Mitschüler diskriminiert zu fühlen. Serbischstämmige Migranten bemühen sich in der Regel, sich weitgehend anzupassen und werden so in ihren Nöten leicht übersehen. Die Anerkennung ihrer Bemühungen wäre ihnen ein wirkliches Bedürfnis, auch wenn sie nicht laut danach schreien. Eine wichtige gesellschaftspolitische Rolle kommt dabei den Lehrern und Lehrerinnen als Hauptbezugsperson zu. Sie stecken den Rahmen im täglichen Schulalltag, ihre Anerkennung ist jedem Schulkind wichtig. Zu dieser persönlichen Anerkennung gehört, dass sich das Kind in seiner Identität wahrgenommen und wertgeschätzt fühlt und diese Identität drückt sich in erster Linie verbal aus. Somit ist es für das Selbstbewusstsein des Kindes von großer Wichtigkeit, dass es die Erfahrung machen kann, dass seine Sprache(n) ein guter und wertvoller Teil von ihm sind. Und dies darf nicht nur für Sprachen wie Englisch oder Spanisch als Muttersprache gelten. Jede weitere Sprache ist eine immense Bereicherung und sollte als solche geschätzt werden. Ein weiteres Problem ist aber, dass viele der Eltern, also die Migranten der 1. Generation, aus ländlichen Gebieten und aus eher bescheidenen Bildungsschichten stammen. Sie sprechen zu Hause also eher im Dialekt und ohne nennenswerte Fachsprache. Wenn die in diesem Fall serbische Muttersprache also als wertvolle Ressource gesehen werden und als solche auch später als Zusatzqualifikation für den Arbeitsmarkt eine Rolle spielen soll, ist es unabdingbar, dass die Kinder die Möglichkeit bekommen, auch die serbische Schriftsprache zu erlernen. Deshalb ist der muttersprachliche Sprachunterricht von allen Lehrpersonen als wichtiger Beitrag zur Identität und zum Selbstwertgefühl des Kindes würdigen. Keinesfalls darf der Eindruck entstehen, dass dieser Unterricht nur dazu genutzt wird, um sich von den Kindern nicht-serbischer Muttersprache abzugrenzen und damit die Segregation eher zu erhöhen statt zu vermeiden. Um dem muttersprachlichen Sprachunterricht eine höhere Wertschätzung zu geben, sind verschiedene strukturelle Veränderungen anzudenken: Dies beginnt bei der Frage, ob ein Freifach ohne Leistungsüberprüfung und Noten und mit sehr unterschiedlichem Niveau der Schüler ausreichend und zielführend ist oder ob es die Möglichkeit geben sollte (wie teilweise bereits in Wien umgesetzt), die Muttersprache als Pflichtfach wie eine zweite lebende Fremdsprache wählen zu können. Dadurch wären die Stunden nicht am Nachmittag als wenig beliebte Tagesrandstunden angesiedelt. Für die Akzeptanz und die Motivation von Kindern und Eltern wäre es dabei eventuell von Vorteil, wenn Serbisch, Kroatisch und Bosnisch als jeweils eigene Sprache unterrichtet werden könnten (wie es z.b. in den Varianten des Türkischen und Kurdischen bereits geschieht). So wären auch spezifische Unterrichtsinhalte wie Geschichte oder Geografie (Landeskunde) leichter einbaubar. Hier ist auch auf die Ausbildung der Lehrpersonen hinzuweisen, die bisher an den Ausbildungsinstituten keine Möglichkeit haben, sich in den genannten Sprachvarianten zu spezialisieren. Die Sicherheit, die eigene Muttersprache korrekt und auf hohem Niveau sprechen und schreiben zu können, trägt maßgeblich zur persönlichen und kollektiven Wertschätzung bei. Es ist das Bewusstsein, dass eine andere Muttersprache ein Segen und kein Fluch ist. Die oben erwähnten Forschungsergebnisse beruhen auf von mir auf Basis der TIES-Studie durchgeführten Befragungen. Sie sollen eine Grundlage für weitere Diskussionen zum Thema bieten und sind nicht absolut gemeint. Eine systematische Durchführung der TIES-Studie auch unter Einbeziehung von anderen ethnischen Gruppen in Salzburg wäre wünschenswert und wird dezidiert angeregt, um gesicherte Daten über die Herausforderungen dieser Generation zu erhalten. Die Daten dieses Artikels wurden meiner Masterarbeit mit dem Titel Die zweite Generation Jugendlicher serbischer Herkunft in Salzburg Ethnische Identitätsbildung von jugendlichen SerbInnen zweiter Generation in Salzburg unter besonderer Berücksichtigung des Zusammenspiels zwischen Diskriminierung, Transnationalität und Sprachgewohnheiten und die Implikationen für den Integrationsprozess (eingereicht im März 2016 an der Universität Salzburg/Fachbereich Erziehungswissenschaft) entnommen. Wertschätzende Anmerkungen des Chefredakteurs: Am 16. März trafen sich Interessierte des SLÖ mit Vorsitzendem Dietmar Plakolm als Einladendem und des BSA zu einem rund dreistündigen Gedankenaustausch mit ElternvertreterInnen aus der serbischen, türkischen und bosnischen Community über kulturelle Hintergründe, Chancen und Herausforderungen, über Integration allgemein und den Bereich Schule im Speziellen. Wie erinnerlich, fand sich der Bericht über dieses interkulturelle Treffen in unserm Magazin in der Juniausgabe auf Seite 22. Im Anschluss an die Veranstaltung kam einer der Diskutierenden, Herr Slavoljub Jeremic, dem Ersuchen unserer Redaktion spontan nach, um seine damals in Begutachtung befindliche und nunmehr angenommene Masterarbeit in Kurzform vorzustellen. Mit der Thematik verbindet mich übrigens sehr viel insofern, als in jener Klasse in der seinerzeitigen Übungshauptschule, in der ich Klassenvorstand war, mehr als die Hälfte der Jugendlichen Migrationshintergrund hatten und ich demnach unmittelbar die übrigens gelungenen Rahmenbedingungen mittragen durfte. Das Thema Interkulturalität insgesamt ist unserer Gesinnungsgemeinschaft auch durch etliche Beiträge und Aktivitäten in den vergangenen Jahren ein besonderes Anliegen. Herr Jeremic, MA nochmals danke für Ihren authentischen und bereichernden Beitrag! H.W. LehrerIn und Gesellschaft 17

18 Von der Jause bis zum Mittagessen! Fokus Ernährung/ Gemeinschaftsverpflegung Von der Jause bis zum Mittagessen! Die möglichst frühe Sensibilisierung für eine abwechslungsreiche, farbenfrohe und vielfältige Ernährung trägt nicht nur maßgeblich zur Gesundheit bei, sondern ermöglicht das Heranwachsen zu kritischen, reflektierten KonsumentInnen. Im Rahmen des Fokus Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung, gefördert vom Gesundheitsförderungsfonds Salzburg und umgesetzt von AVOS Prävention & Gesundheitsförderung, wird Schulen im Bundesland Salzburg die Möglichkeit geboten, mit unterschiedlichen Maßnahmen positiven Einfluss auf das Ernährungsverhalten zu nehmen. Bei Bedarf können zusätzlich Workshops für SchülerInnen, Elterninfoabende und LehrerInnenfortbildungen gebucht werden. Die Inhalte dieser verhaltenspräventiven Wissensvermittlung richten sich nach dem schulischen Bedarf und Interesse. Seit Sommer 2013 hat sich bei AVOS im Rahmen des Projektes Fokus Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung ein weiterer Schwerpunkt etabliert: Urban Gardening. Schulen wird das gemeinsame Gärtnern möglichst zeit-, kosten- und ressourcenschonend näher gebracht. Ein Hochbeet oder mobiler Garten kann gemeinsam umgesetzt werden. Die Variante des Gärtnerns in der Klasse rundet das Angebot ab. Somit ist für alle SchülerInnen bzw. jede Schule das passende Angebot dabei, um das Schulumfeld nicht nur grüner, sondern auch gesundheitsförderlicher zu gestalten. Im Fokus steht einerseits die Bewusstseinsbildung für saisonales Gemüse und Obst, deren Verfügbarkeit, relevantes Wissen über die Aussaat, den Anbau, die Pflege und die Ernte betreffend und die küchentechnische Verwendung der angebauten Nahrungsmittel. Rahmen neben weiteren AnbieterInnen, unterschiedliche verhältnis- und verhaltenspräventive Maßnahmen an. Nachfolgende Abbildungen bieten einen Überblick über die Angebote der Initiativen: Im Fokus steht die Schaffung von gesundheitsförderlichen Strukturen an der Schule und im betreffenden Umfeld. Darunter werden verhältnisoptimierende Maßnahmen, wie u Buffetoptimierungen (Zuckerreduktion, höherer Gemüse- und Obstanteil), u Schaffung einer regelmäßigen Verpflegung (Buffet, Lieferung durch externe PartnerInnen, wie z. B. Bäckerei, etc.) u Bereitstellung einer täglichen/wöchentlichen Jause u Optimierung von Getränke- und Snackautomaten (Zuckerreduktion) u Installation von Wasserbrunnen und u Unterrichtsvorbereitungen zum Thema Ernährung verstanden. Eine bestmögliche und optimale Gemeinschaftsverpflegung an der Schule gilt es zu erreichen. Sämtliche Beratungsangebote und Maßnahmen zur Zielerreichung, sowie deren Evaluierung, können im Rahmen der Verhältnisprävention kostenlos in Anspruch genommen werden. Mit dem Schuljahr 2015 hat sich eine neue Herausforderung für den Bereich Verpflegung eröffnet: Die verpflichtende Allergeninformation bei Abgabe von nicht verpackten Produkten. AVOS reagiert im Rahmen des Projekts darauf und bietet, seit verpflichtender Angabe der 14 kennzeichnungspflichtigen Allergene, kostenlose Beratung, Unterstützung und Schulungen an den Schulen an. In den Initiativen Gesunder Kindergarten und Gesunde Volksschule, beide gefördert vom Gesundheitsförderungsfonds Salzburg, spielt der Bereich Ernährung ebenso eine wichtige Rolle. ExpertInnen von AVOS bieten in diesem Abschließend ein Veranstaltungshinweis im Rahmen des Fokus Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung: Jährlich findet ein Vernetzungstreffen statt, im Jahr 2017 zum Thema Mythen und Widersprüche in der Ernährung!. Eingeladen werden Schulen bzw. PädagogInnen, die im Zuge des Projekts bereits Maßnahmen umsetzen konnten bzw. noch aktiv dabei sind wird die Veranstaltung am Donnerstag, den 27. April 2017, von 16:00 bis 19:00 Uhr, organisiert. Wir freuen uns auf zahlreiche TeilnehmerInnen und einen regen Austausch. Kontakt: Cornelia Seitlinger-Schreder, BEd, MSc Elisabethstraße 2, 5020 Salzburg Telefon: 0662/ Mail: [email protected] 18 LehrerIn und Gesellschaft

19 Panorama-UNI Panorama-Uni: Wie alt kann der Mensch werden? WissenschafterInnen der Universität Salzburg stellen sich in der von der Uni, der Stadt Salzburg und den SN ins Leben gerufenen Reihe der heimischen Bevölkerung zum Gespräch wie berichten immer wieder aus der futuristischen Panoramabar in Salzburg-Lehen. Am 13. Juni war der Salzburger Zellbiologe Univ.-Prof. Dr. Günter Lepperdinger mit obigem Thema zu Gast. Die Diskussion mit ihm führte Maria Mayer, frühere Redakteurin beim ORF Salzburg. Die Begrüßung hatten Vizerektorin Univ. Prof. Dr. Sylvia Hahn und GR Mag. Hermann Wielandner übernommen. Es sei unbestritten, dass wir alle älter als früher werden, so Lepperdinger. Gleich eingangs zum Thema, wonach im Durchschnitt Frauen älter werden, der Referent: Wir sind geschaffen, um zu überleben. Frauen sind eben letztlich arterhaltend. Männer sterben zwar früher, sind aber auch kürzer krank. Und weiter: Wir haben genau genommen keine Altersgrenze, aber Krankheitsresistenzgrenzen. Prof. Lepperdinger forscht u. a. mit adulten Stammzellen. Diese werden aktiv, wenn es dem Körper schlecht geht, sie können demnach als Reservezellen bezeichnet werden. Zum in letzter Zeit immer wieder angesprochenen Begriff des Metabolismus : Dabei handelt es sich um einen gezielten Abbau mittels Fasten, um eine Art Recycling zu ermöglichen. Als Basis für hohes Alter bezeichnete der Referent Umweltfaktoren, Lebensführung, seelische Zufriedenheit und natürlich auch die quasi in die Wiege gelegten Gene. In Salzburg werde interdisziplinär geforscht. Die Biologen lernen dabei viel etwa von den Psychologen, aber auch die Soziologie und die Jurisprudenz gelten als Kooperationsdisziplinen. In aller Munde seit geraumer Zeit auch die Stammzellen mit ihren bislang noch ungeahnten Möglichkeiten, aber auch Gefahren, wenn sie entarten. Prof. Sylvia Hahn stellte die Interviewerin Maria Mayer und den Referenten Prof. Lepperdinger vor. Die Biologie denkt übrigens in größeren Zusammenhängen dergestalt, als weniger das Individuum, sondern vielmehr die Population im Blickwinkel der Forschung stehe, so Lepperdinger. Der randvolle Veranstaltungssaal über den Dächern der Landeshauptstadt versammelte an diesem Abend wieder einmal über 100 interessierte ZuhörerInnen, von denen etliche davon Gebrauch machten, sich mit Fragen und Anmerkungen in die Diskussion einzubringen. Resümee: Erneut eine sehr aufschlussreiche und kurzweilige Veranstaltung. Bild: Johannes Killer/Stadt Salzburg Bericht: cand. med. BMA Gabriele Kaliba UNI SALZBURG: PROJEKT UNTER DER LUPE Uni Salzburg: Flüchtlings-Patenschaftsprojekt unter wissenschaftlicher Lupe Wie erleben minderjährige unbegleitete Flüchtlinge den Kontakt zu PatInnen? Warum engagieren sich Freiwillige in einem Patenschaftsprojekt für jugendliche Flüchtlinge? Was passiert im Laufe eines Mentoringprogramms zwischen den Beteiligten auf psychologischer und sozialer Ebene? Wie verändern sich Vorurteile durch Begegnungen? Solche Fragen, die maßgeblich sind für eine gelingende Integration, stehen im Fokus eines Forschungsprojektes des Salzburger Erziehungswissenschafters Eberhard Raithelhuber. Kontakt zu all den Fragen rund um das Projekt: Ass. Prof. Dr. Eberhard Raithelhuber, Fachbereich Erziehungswissenschaft, Uni Salzburg Erzamt-Klotz-Straße 1, 5020 Salzburg [email protected], Telefon: 0662/ v. l. Amancay Jenny, Doris Reithmayer, Eberhard Raithelhuber, Kübra Caglar, Hila Kakar (Foto: Kolarik) GESUNDHEITSPROGRAMM Großer Zuspruch für SALTO Ein Jahr nach dem Start des Salzburger Gesundheitsprogramms SALTO für Kindergartenkinder fällt die Zwischenbilanz vielversprechend aus. Das wissenschaftlich begleitete Programm mit hohem Mitmach-Faktor unterstützt PädagogInnen und Eltern bei der Umsetzung. Wer Kinder gesund aufwachsen lassen will, muss primär bei den für sie verantwortlichen Erwachsenen ansetzen, so das Credo von SALTO (Salzburg Together Against Obesity/Salzburg gemeinsam gegen Übergewicht). 300 Mädchen und Buben zwischen vier und sechs Jahren aus 10 Kindergärten in Stadt und Land Salzburg nehmen am dreijährigen Programm teil. Die Kernziele sind: weniger sitzen, Förderung motorischer Fertigkeiten, mehr Obst und Gemüse, reines Wasser statt Fruchtsäfte usw. SALTO ist ein gemeinnütziges Projekt und finanziert sich durch Förderungen öffentlicher und privater Partner ungefähr je zur Hälfte. Infos unter salto-salzburg.at UNI-MORE-PROGRAMM Flüchtlinge begeistert von UNI-MORE-Programm Seit zwei Semestern läuft das MORE-Programm an der Universität Salzburg. Dieses ist eine Initiative der österreichischen Universitätenkonferenz und soll Geflüchteten wieder den Zugang zum universitären Umfeld ermöglichen. In Salzburg können MORE-Studierende ausgewählte Lehrveranstaltungen sowie Deutschkurse besuchen, erhalten Zugang zur Bibliothek und können Sportangebote am Uni-Sportinstitut nutzen. Die ÖH ist zusätzlich behilflich. Infos und Kontakt: Dr. Margareta Strasser, [email protected] LehrerIn und Gesellschaft 19

20 Lebensbegleitendes Lernen Uni 55-PLUS als universitäres Angebot für die zweite Lebenshälfte Urs Baumann, Herta Windberger, Susanne Ring-Dimitriou, Hieronymus Bitschnau Bedingungen für einen positiven Altersprozess Personen der zweiten Lebenshälfte stellen eine immer größer werdende Gruppe der Bevölkerung dar. Die Gerontowissenschaften betonen, dass lebensbegleitendes Lernen ( life long learning ) bzw. kognitive Aktivitäten einen positiven Altersprozess und ein zufriedenes Altern fördern; zudem ist lebensbegleitendes Lernen zentral für Krankheitsprävention (insbesondere auch bezüglich der kognitiven Abbauprozesse) und Gesundheitsvorsorge. Die neuere Forschung zeigt, dass Lernen auch in der zweiten Lebenshälfte möglich ist. Neben dem kognitiven Bereich ( geistige Aktivitäten ) sind Bewegung und gesunde Ernährung weitere zentrale Elemente für einen möglichst positiven Verlauf in der zweiten Lebenshälfte. In unserem Beitrag, bei dem es um die kognitiven Aktivitäten geht, verwenden wir zur Umschreibung der Zielgruppe den eher vagen Begriff zweite Lebenshälfte und nur begrenzt den Begriff SeniorIn; letzterer Begriff ist international weder wissenschaftlich noch politisch eindeutig definiert. In der gerontologischen Fachliteratur ist man daher vom uniformen Begriff des alten Menschen bzw. SeniorIn als Kürzel für alle Menschen über 60/ 65 Jahre abgerückt und man nimmt meist Unterteilungen vor. Es ist wenig sinnvoll, ältere Menschen als homogene Gruppe zu sehen, da nicht nur unterschiedliches Alter, sondern auch unterschiedliche Individualität Möglichkeiten und Grenzen für die Einzelnen aufzeigen. 20 LehrerIn und Gesellschaft Universität Salzburg: 55-PLUS SeniorInnen-Universitäten als Ergänzung und Bereicherung im Bildungswesen Bildungsangebote für Personen der zweiten Lebenshälfte, die auf Kompetenzerweiterungen, Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung, Beiträge zur Freizeitgestaltung, Teilhabe am sozialen Leben etc. abzielen, sind sehr wichtig. Daher gibt es auch eine breite Palette an Bildungsangeboten für unterschiedliche Gruppen der zweiten Lebenshälfte; für diese Gruppe fehlen aber oft Angebote mit universitärem Niveau. Der Bildungsauftrag von Universitäten bezieht sich zwar primär auf die klassische Kohorte der MaturantInnen. Dennoch bestehen darüber hinausgehende Bildungsaufträge, so z.b. bezüglich Fort- und Weiterbildung für Personen im Berufsleben, aber auch für Personen, die nicht mehr im Berufsleben stehen. Seit den 70er Jahren ausgehend von Frankreich gibt es international eine Vielzahl an universitären Angeboten für Personen der zweiten Lebenshälfte. Diese sog. SeniorInnen-Universitäten sind Organisationsstrukturen, die Angebote für Personen machen, die nicht ein Vollstudium (Baccalaureat, Master, Doktorat) absolvieren möchten. Diese Institutionen bilden ein Angebot, das zwischen regulären Universitätsstudien einerseits und Volkshochschulkursen andererseits anzusiedelnd ist. In Österreich gibt es leider bezüglich SeniorInnen kaum sinnvolle universitäre Angebote; eine Ausnahme bildet die Alpen-Adria Universität Klagenfurt, die in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen einen viersemestrigen Universitätslehrgang Studium liberale anbietet. Mit der Uni 55-PLUS der Universität Salzburg ist in Österreich ein weiteres Angebot dazu gekommen, das an Breite und Komplexität einmalig für Österreich und vergleichbar ist mit internationalen Angeboten. Uni 55-PLUS: die SeniorInnen- Universität der Universität Salzburg Im Folgenden soll die Uni 55-PLUS mit ihren wichtigsten Parametern vorgestellt werden. Grundannahmen: Die im Mai 2012 gegründete Uni 55-PLUS, die SeniorInnen-Universität der Universität Salzburg, basiert auf folgenden Grundannahmen: u Im Alter sind Entwicklungschancen vorhanden; Lernen ist im Alter möglich. u Lebensbegleitendes Lernen life long learning ist für die Entwicklung eines Menschen, für seine Gesundheit sowie für einen positiven Altersprozess von größter Bedeutung. u Die Uni 55-PLUS leistet einen Beitrag zum lebensbegleitenden Lernen und bereichert das bestehende Bildungsangebot mit universitären Lehrveranstaltungen. u Durch die Uni 55-PLUS erweitern die TeilnehmerInnen ihr Wissen, erfahren geistige Anregung und lernen interessante Menschen kennen. u Die Uni 55-PLUS ermöglicht den intergenerativen Kontakt, indem Personen der zweiten Lebenshälfte mit jungen Studierenden in Kontakt treten können und damit für beide Gruppen neue Erfahrungen möglich sind. Allgemeine Informationen und Hilfestellungen: Zentral für das Konzept der Uni 55-PLUS ist ein umfassendes Beratungs- und Unterstützungsangebot durch das Büro der Uni 55-PLUS, was insbesondere beim Einstieg von großer Bedeutung ist. Dazu kommen Informationsveranstaltungen, Computerkurse für AnfängerInnen, Einführung in das Bibliothekwesen. Zu Semesterbeginn erscheint jeweils ein detailliertes Veranstaltungsverzeichnis in Papierform und elektronischer Form. Uni 55-PLUS und volles Studium? Das Angebot umfasst einzelne Lehrveranstaltungen bzw. die Kombination einzelner Lehrveranstaltungen. Ein Abschlusszeugnis mit akademischem Grad wird nicht erworben, d.h. die Uni 55-PLUS beinhaltet kein volles Studium. Es gibt daher keine Studiendauer für TeilnehmerInnen an der Uni 55-PLUS; man schreibt sich jeweils als a.o.-hörerin für 1 Semester an der Uni 55-PLUS ein und erneuert im darauf folgenden Semester seine Einschreibung. Wer kann an der Uni 55-PLUS teilnehmen?

21 Personen ab 55 Jahre sind TeilnehmerInnen der Uni 55-PLUS und partizipieren an der ermäßigten Studiengebühr (s. unten). Matura/ Abitur ist aus bildungspolitischen Gründen nicht notwendig für die Teilnahme, da gerade ältere Frauen in ihrer Jugend oft bildungsbenachteiligt wurden und daher nicht erneut in der zweiten Lebenshälfte von höherer Bildung ferngehalten werden sollen. Die Lehrveranstaltungen der Uni 55-PLUS haben aber universitäres Niveau. Lehrveranstaltung (LV): Für die TeilnehmerInnen werden LV der ordentliche Studien (über 350 LV pro Semester) unterschiedlichster Fachrichtungen angeboten. Diese LV umfassen die Bereiche Kultur, Sozietät, Gesundheit, Naturwissenschaften/Technologie/ Umwelt. Ergänzt wird das Angebot durch spezifische LV, die ausschließlich für die TeilnehmerInnen der Uni 55-PLUS konzipiert sind. Dazu zählen Vorlesungen (VO), aber auch Proseminare (PS), Exkursionen (EX) und Computerkurse. Beispiel für PS: Malerei, Architektur, Geomedienkompetenz; Beispiele für EX: Geologie, Botanik, Geografie. Lehrende: Für die Qualität der Uni 55-PLUS ist die Qualifikation der Lehrenden wichtig. Die LV der Uni 55-PLUS werden durch das Lehrpersonal der Universität Salzburg abgehalten. Anwesenheitspflicht, Prüfungen: Bei Vorlesungen besteht keine Anwesenheitspflicht, bei Proseminaren, Exkursionen, Übungen etc. dagegen gilt Anwesenheitspflicht. Bei Vorlesungen kann, muss man aber nicht Prüfungen ablegen; bei Proseminaren, Exkursionen, Übungen sind Prüfungen zu erbringen. Teilnahme mit/ohne Spezialisierung: Je nach Bildungsinteresse kann die Teilnahme unterschiedlich gestaltet werden: (1) Man wählt unterschiedliche Lehrveranstaltungen aus, die in keinem inneren Zusammenhang stehen, wobei die einzelnen Lehrveranstaltungen aus einem oder aus mehreren Fachgebieten stammen können. (2) Man setzt sich Schwerpunkte in der Auswahl der Lehrveranstaltungen und strebt eine Spezialisierung an. In beiden Fällen kann dies mit oder ohne Prüfungen erfolgen. Gebührenregelung: Bildungsangebote, die über die Grundausbildungen (incl. Universitäten) gehen, sind meist nicht gratis; dies gilt international auch für SeniorInnen-Universitäten. Die Teilnahmegebühr (reduzierte a.o.-studiengebühr) beträgt derzeit pro Semester EUR 180, (zusätzlich ÖH-Beitrag: derzeit EUR 19,20), wobei bei finanziellen Notsituationen Unterstützungsmöglichkeiten bestehen. Einige Daten zum TeilnehmerInnenkreis der Uni 55-PLUS Die TeilnehmerInnenzahlen sind von Beginn an (Herbst 2012) bis heute kontinuierlich angestiegen; im WS 15/16 hatten wir über 450 Personen. Das Durchschnittsalter ist 65 Jahren, wobei ca. 20 % aus dem Altersbereich 70 und älter stammen. Ca. 63% der TeilnehmerInnen sind Frauen; ein Überwiegen der Frauen ist auch international zu beobachten. Von den TeilnehmerInnen stammt der größte Teil aus dem Bundesland Salzburg; aber auch TeilnehmerInnen aus Oberösterreich und dem bayrischen Grenzgebiet sind an der Uni 55-PLUS. Ca.20 % der TeilnehmerInnen sind Stammkunden, d.h. sie haben alle Semester seit Beginn im Herbst 2012 die Uni 55-PLUS belegt. Umfragen bei den TeilnehmerInnen erbringen hohe Anerkennung und Lob für unsere Uni 55-PLUS. Es wird verschiedentlich betont, dass durch die Uni 55-PLUS Bildungsmöglichkeiten geschaffen werden, die man sich seit langem ersehnt hat. Wie unsere Statistiken zeigen, werden von der Uni 55-PLUS Personen mit unterschiedlichsten Berufslaufbahnen angesprochen. Daher bietet die Uni 55-PLUS auch für LehrerInnen kurz vor oder nach der Pensionierung eine spannende und sinnstiftende Perspektive. Informationsquellen für weitere Auskünfte sind im nächsten Punkt angeführt. Kontakt und Auskunft zur Uni 55-PLUS der Universität Salzburg Leitung: em. Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Urs Baumann, Büro: Mag. Herta Windberger Postadresse: Universität Salzburg, Uni 55-PLUS, Kaigasse 17, 5020 Salzburg [email protected] Telefon: +(0) Bürozeiten: Mo/Di/Mi von 9 11 Uhr. Persönliche Beratung nur nach terminlicher Vereinbarung. Homepage: KINDERUNI 2016 Das war die Kinderuni 2016 Mit der Diplomverleihung endete am die in unserem Magazin angekündigte 9. Salzburger Kinderuni. Über 500 Kinderstudierende sowie 60 Lehrende von zwei Universitäten, rund hundert Programmpunkte, ein 8-köpfiges Team des Vereins Spektrum und viele helfende Hände im Hintergrund Die Veranstaltung von der Uni Salzburg, der Uni Mozarteum und dem Verein Spektrum vom Juli an der NAWI der Uni sowie am 5./6 Juli in den Stadtteilen Lehen und Taxham durchgeführt bot Kindern von 8 12 Jahren die Möglichkeit zu studieren, forschen, experimentieren, programmieren, dokumentieren, filmen und fotografieren. Sowohl Lehrende als auch Studierende berichteten unisono von einem Gewinn, so Mag. Sylvia Kleindienst, Projektkoordinatorin der KinderUNI von Seiten der Uni Salzburg. Kontakt auch für die kommende KinderUni: Mag. Sylvia Kleindienst, Uni Salzburg/Kinderbüro, Residenzplatz 9, Sbg., tel.: , [email protected] Foto: Dekan Prof. Martin Weichbold (Uni), Vizerektorin Mag. Brigitte Hütter (Mozarteum) mit Kinderstudierenden Bild: Michael Namberger IMPRESSUM Offenlegung nach 25 Mediengesetz: Die Zeitschrift LehrerIn und Gesellschaft ist das Organ des Sozialdemokratischen LehrerInnenvereins Österreich Landesgruppe Salzburg. Vierteljahresschrift. Nachfolge der Freien Salzburger Lehrerstimme ( ). Medieninhaber, Verleger und Herausgeber: SLÖ-Landesgruppe Salzburg, Wartelsteinstraße 1, 5020 Salzburg; Mag. Dietmar Plakolm. Redaktion: OStR Prof. Dr. Herbert Wallentin, Irlacher Straße 8, 5113 St. Georgen. Telefon: 0664/ Weitere Redaktionsmitglieder: SR Mag. Franz Pöschl, Ing. Stefan Pressnitz BEd, BMA Gabriele Kaliba Layout: BD Dipl.-Päd. Dipl.-HTL-Ing. Gerhard Huber. [email protected] Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht vollinhaltlich der Blattlinie bzw. der Meinung des SLÖ- bzw. BSA-Landesvorstandes entsprechen. Druck: Data Print GmbH. Verlags- und Herstellungsort: Salzburg. LehrerIn und Gesellschaft 21

22 25 JAHRE UNIVERSITÄTSORCHESTER SALZBURG Studierende, Absolventen und Lehrende der Uni Salzburg bilden als aktive Musiker wahrlich eine zusammenwirkende, zusammenklingende Familie, die das Bewährte und neu Erprobte immer wieder einem größeren Publikum in heimatlichen Gefilden, aber in Deutschland zu Gehör bringt. Die bislang größte Konzertreise führte den Klangkörper nach Leipzig ins dortige Gewandhaus. Aktueller Dirigent ist Mag. Martin Fuchsberger, dem es mit seinem Organisationsteam ein Anliegen ist, immer wieder auch Talenten die Möglichkeit zu bieten, ihr Können zu zeigen. Am 17. Juni etwa war dazu im Rahmen eines bestens besuchten Konzertes in der Großen Universitätsaula Gelegenheit. Das Orchester ist seit Jahren als gemeinnütziger Verein organisiert und finanziert sich ausschließlich aus Spenden, erklärte vor Ort Univ. Prof. und Strafrechtsexperte Dr. Stefan Seiler, der dem Team nicht nur als Klarinettist, sondern auch zusätzlich als Finanzvorstand angehört. Musikalisch an seiner Seite sitzt übrigens der österreichweit als heute Mittag und heute Österreich bekannte und aus Schwarzach stammende Salzburger TV-Moderator Martin Ferdiny. Text und Foto: Herbert Wallentin NEUE LEHRERi NNEN... Neue LehrerInnen bekommt das Land Wie in unserem Magazin in Wort und Bild seit Jahren berichtet, kommt ab Herbst eine einheitliche LehrerInnenausbildung. Der Cluster Mitte ist ein Zusammenschluss von 10 Hochschulen in Salzburg und Oberösterreich, wobei LehrerInnen von AHS und NMS gleich ausgebildet werden. Auf dem Kolarik-Foto Persönlichkeiten mit Salzburg-Bezug: u.a. 1. Reihe: 2.v.l.: PH-Rektorin Mag. Dr. Elfriede Windischbauer 2. Reihe: 1. v. l.: Uni-Vizerektor Univ. Prof. Dr. Erich Müller, 4. v. l.: PH-Linz-Rektor Mag. Herbert Gimpl (früherer APräs. des LSR Sbg.) WIR GRATULIEREN! Wir gratulieren Rudi Mosler! Von war er Vizerektor für Lehre an der Uni Salzburg. Nun wurde a.o. Univ. Prof. Dr. Rudolf Mosler zum Vorsitzenden des aus 26 Mitgliedern bestehenden Senats der Universität Salzburg gewählt. Seine Bestellung für die dreijährige Funktionsperiode erfolgte einstimmig. Wir gratulieren herzlich! H.W. SPONSIONSFEIERN AN DER FH Zu Semesterschluss haben 322 Bachelor- und 146 Master-AbsolventInnen nach erfolgreicher Beendigung ihres Studiums an der Fachhochschule ihre akademischen Grade verliehen erhalten. Durch die praxisnahe Ausbildung in den 17 Bachelor- und 10 Master-Studiengängen sind die JungakademikerInnen zweifellos bestmöglich auf das Berufsleben vorbereitet. Mit der Graduierung im heurigen Sommer stieg übrigens die Zahl der AbsolventInnen der FH Salzburg auf insgesamt 7500 an. Die Feier fand im Beisein u.a. von WK-Dir. Manfred Pammer, AK-Abteilungsleiterin Hilla Lindhuber, FH-GF Doris Walter, LR Martina Berthold und FH-Rektor Gerhard Blechinger statt. LEHRERiNNEN-AUFNAHMETESTS Neu: Aufnahmetests für angehende LehrerInnen Dass künftig alle PädagogInnen der Sekundarstufe gemeinsam an der Uni oder an der PH studieren, ist bekannt. Neu ist in diesem Zusammenhang ein gemeinsamer Aufnahmetest. Das nunmehrige Aufnahmeverfahren wurde international erprobt. An zusätzliche persönliche Beratungsgespräche ist künftig auch gedacht. Es handelt sich aktuell um eine Eignungsprüfung, nicht um einen Wissenstest. Überprüft werden analytische Fähigkeiten, die Sprachkompetenz, die Kreativität sowie die soziale und emotionale Kompetenz. Dazu Bildungsjournalist Dr. Thomas Hödlmoser in einem Kommentar in den SN vom 28. Juni 2016: Niemand musste nach der Matura seine Eignung nachweisen. Jeder konnte drauflosstudieren, das Studium irgendwie abschließen und sich dann vor eine Schulklasse stellen. Die Prüfung mag noch verbesserungswürdig sein. Dass diese Hürde aber eingeführt wurde, war überfällig. Foto Kücher - Digitale Welt Workshops im Herbst Perfekte Portraitfotografie mit der Nikon School EUR Fotobuch-Schulung GRATIS Schwarz-Weiß-Fotografie (M)ein Weg zum persönlichen Ausdruck GRATIS Fotobuch-Schulung GRATIS Filmen mit der Canon DSLR für Einsteiger EUR Fotobuch-Schulung GRATIS Digital FineArt Printing EUR Digitale Fotografie für Einsteiger EUR Fotobuch-Schulung GRATIS Blitzen für Einsteiger EUR Hinweis: Unser Workshop-Angebot erweitert sich laufend. Bitte besuchen Sie auch unseren Veranstaltungskalender unter kuecher.com, wo Sie weitere Infos zu allen Workshops finden. Anmeldung per Mail unter [email protected] oder telefonisch unter LehrerIn und Gesellschaft

23 GEBURTSTAGE Oktober 3. Prof. Horst DOMINIK (76) 15. Koll. Renate BERMOSER (60) 16. Dir. Johann NEDWED (72) 28. OSR Dipl. Päd. Leopold SCHEIL (73) 28. Ing. Hermann MAIRINGER (60) 29. Koll. Elisabeth KLAUSHOFER (87) 30. SR Frank HERMINE (89) 30. SR Ernst RETTENBACHER (89) 30. HR Mag. Dr. Walter THALER, Klubvorsitzender i.r. (75) November 4. OSR Hans Jörg HAUSSTEINER (88) 5. OSR Edith GLAS (70) 12. Dir. Elisabeth SCHMIDT (79) 23. Mag. Gerald HUBER (72) 26. HR Dkfm. Mag. Heinz SCHEICHER (71) Dezember 1. Mag. Roland OBERASCHER (76) 5. OSR Franz ILLIG (77) 8. OSR Erwin WALKNER (87) 8. SR Wilhelm HREBICEK (76) 9. Prof. Dr. Herbert FARTACEK (70) 12. OSR Wolfgang GAPPMAIER (89) 12. SR Walter REICHMAYER (76) 23. Koll. Renate PENKER (72) 25. Koll. Paul PIRKER (70) 26. SR Rosa PRAGER (91) 27. OSR Karl GÖTZ (88) SINDRI Liebe LehrerInnen,KindergärtnerInnen und (Groß)eltern! Sindri, Kasperl und seine Freunde wenden sich an die Kinder 1 plus und 3 plus an verschiedenen Veranstaltungsorten. Unsere Hauptspielstätte ist sonntags in der Stiegl- Brauwelt. Sindri ist aber auch in den Gauen zu erleben bzw. kommt nach Rücksprache sogar zu euch in die Schule/in den Kindergarten/ in die Wohnung (z.b. zu Geburtstagsfeiern). Die Puppenbühne hat aber auch Märchen im Repertoire, welche sich gut in den Unterricht einbauen lassen. Auf Wunsch spielen wir auch in Englisch! Bild: Kinder leben so richtig mit bzw. nehmen nach der Aufführung mit Sindri und seiner Chefin Helga Plot unmittelbaren Kontakt auf. Kontakt: Helga Plot, Moosstraße 60 b, 5020 Salzburg, Tel: Mail: [email protected] / Schulrat/Schulrätin VOL Inge Berner, VS Anif VOL Vera Eidlinger, VS Salzburg-Itzling HOL Margit Feige, NMS/HS F.M. Bischofshofen VOL Birgit Harbich, VS Campus Mirabell Salzburg HOL Herwig Hinteregger, NMS/HS Maxglan II Salzburg VOL Daniela Hofer, VS Hof HOL Josef Huber, NMS/HS Altenmarkt i. Pg. HOL Nikolaus Klettner, NMS/HS F.M. Bischofshofen HOL Eva Kriso, NMS/HS Maxglan II Salzburg HOL Ines Miller, Bakk.phil., VS Liefering Salzburg HOL Elisabeth Oberreiter, NMS/HS Altenmarkt i. Pg. OL Dipl.-Päd. Ulrike Pann, PTS Hallein VOL Irmgard Voggenberger, VS Köstendorf OL Dipl.-Päd. Sieglinde Wallinger, PTS Hallein HOL Marianne Wohlschlager, NMS/HS Altenmarkt i. Pg. Oberschulrat/ Oberschulrätin SD Peter Bogensperger, ASO Högmoos, Taxenbach VD Anita Grösslich, VS Saalfelden TITELVERLEIHUNGEN VD Renate König, BEd., VS Unternberg SD Peter Medek, ASO Saalfelden VD Brigitte Rieder, VS Bischofshofen-Markt VD Dipl.-Päd. Liselotte Widmann, VS Bruck a.d. Glstr. FOL Dipl.-Päd. Albin Gitschthaler, HTBL Hallein Oberstudienrat/ Oberstudienrätin Prof. Dr. Monika Bito, WK BRG Salzburg Prof. Dipl.Ing. Johann Enzesberger, HTBL Salzburg Prof. Mag. Dr. Laurenz Krisch, Tourismusschulen Bad Hofgastein Prof. Mag. Annemarie Wordian, HBLA f. w. Berufe, Salzburg Prof. Dipl.-Ing. Walter Zins, HTBL Hallein Studienrätin FOL Ing.in Hildegard Edelbacher, Ländliche Hauswirtschaftsschule Klessheim/Salzburg Vtl. Elfriede Bachleitner-Hoffmann, Ländliche Hauswirtschaftsschule Winklhof/ Oberalm. Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich HR Mag. Harald Wimmer, Bezirkshauptmann des Bezirkes St. Johann im Pongau HR Mag. Helmut Fürst, Bezirkshauptmann der Bezirkes Hallein BROSCHÜRE VON LAND SALZBURG UND KIJA Broschüre von Land Salzburg sowie Kinder- und Jugendanwaltschaft Eltern mit psychischen Problemen und wie geht es den Kindern?, so lautet der erste Teil des quasi Doppelbüchleins, der vom Land Salzburg/ Abteilung Soziales erstellt wurde. Mama geht s heut nicht so gut Wenn Eltern psychische krank sind, wird als zweiter Teil von der Kinder-und Jugendanwaltschaft Salzburg betreut. Das Gesamtbändchen ist bei der KIJA Salzburg, Gstättengasse 10, 5020 Salzburg jederzeit erhältlich und bringt vor allem auch für LehrerInnen, welche zumindest implizit mit der Problematik konfrontiert sind, wichtige, kurz gefasste Tipps und Hinweise wie auch eine Auflistung von hilfestellenden Einrichtungen, an die sich die PädagogInnen flankierend wenden bzw. gemeinsam mit den Eltern sowie auch den Kindern und Jugendlichen gegensteuernde Maßnahmen überlegen können. Es ist in unserer Gesellschaft jedenfalls niemand allein gelassen. Dies zu vermitteln, ist das Hauptanliegen der Handreichung. Leicht verständlich und auch grafisch gefällig aufbereitet gilt für alle Angesprochenen: Wenn du dein Herz ausschütten kannst, dann erträgst du die Probleme zumindest eine Zeitlang wieder besser. Im positiven Sinn wird bei Überschreiten einer gewissen Schmerzgrenze, die Empfehlung ausgesprochen, durchaus quasi Alarm schlagen zu dürfen Das Büchlein ist für alle LeserInnen behutsam formuliert und soll beitragen, die einschlägigen Probleme rechtzeitig zu erkennen und gemeinsam geeignete Maßnahmen zu setzen. Herbert Wallentin LehrerIn und Gesellschaft 23

24 Lehrlingsmangel: helfen Asylwerber? Großer Lehrlingsmangel Kann dieser durch Asylwerber gemildert werden? Bericht von der Informations- und Diskussionsveranstaltung im Turmzimmer der AK am 8. Juni 2016 mit dem Titel: Förderung der Lehre neu An geeigneten Lehrlingen herrscht in Österreich so großer Mangel, dass mehr und mehr Betriebe an der Entwicklung gehindert werden. Das ist eine Klage zahlreicher Branchen der Wirtschaft. Die meisten lernwilligen und lernfähigen Jugendlichen wählen nicht die duale Form der Berufsausbildung, sondern die schulische. Mit den verbleibenden wollen oder können die Betriebe nichts anfangen. Die von den Salzburger Einrichtungen Arbeiterkammer, AMS und Wirtschaftskammer gemeinsam organisierte Veranstaltung Titel: Vielfalt in der Lehre hatte demgemäß den Schwerpunkt in der Frage: Können die zugewanderten jungen Asylwerberinnen und Asylwerber die Lücke im Lehrlingsangebot füllen und welche Förderungen benötigen sie? Die Jugendarbeitslosigkeit steigt auch in Österreich. Einerseits finden viele Abgängerinnen und Abgänger der Pflichtschulen keine Lehrplätze, andererseits kamen zuletzt tausende Flüchtlinge, die sich zwar in Österreich eine Existenz aufbauen möchten, aber die Voraussetzungen noch nicht mitbringen, hier Arbeit zu finden. Beide Gruppen benötigen Förderung, um in den Arbeitsmarkt eingegliedert zu werden. In der Tagung, die von zahlreichen Organisationen, die sich mit Lehrlingsförderung beschäftigen, beschickt worden ist, wurden folgende Themen behandelt: u Lehre als Chance für Asylwerberinnen bzw. Asylwerber geleitet von Stefanie Slamanig vom BFI Zusammenfassend kann man feststellen: Es gibt eine Vielzahl von Organisationen, denen zahlreiche staatliche Fördermaßnahmen zur Verfügung stehen. Sie arbeiten mit großem Engagement für die Eingliederung aller Jugendlichen seien es schwer vermittelbare in Österreich Geborene oder Asylwerberinnen bzw. Asylwerber. In der Frage, welche Problembereiche noch unzulänglich gelöst sind, wurden folgende Themen ventiliert: u Überforderung in der Berufsschule, weil sie zu geringe Lernkapazität mitbringen. Insbesondere sind die Rechendefizite ein großes Problem. u Lehrlingsförderung und Betriebsförderung Axel Lohinger von der Wirtschaftskammer Salzburg u Lehrlingscoaching und Betriebscoaching Werner Hönig von ibisacam, Salzburg u Gleichbehandlung und Diskriminierung im Lehrstellenbereich Elisabeth Rieser vom Anti-Diskriminierungsbüro der Stadt Salzburg u Offene Diskussionsrunde aller Beteiligten über notwendige weitere Fördermaßnahmen, moderiert von Ursula Liebing und Josef Mautner. u Orientierungslosigkeit bzw. fehlende Lebensperspektive, die die Jugendlichen davon abhält, sich in der Arbeitswelt zu engagieren. u Verhaltensauffälligkeit u Wartezeit beim Jugendcoaching, weil zu wenige Plätze zur Verfügung stehen. u Es werden mehr Plätze in der Christian-Doppler-Klinik benötigt, um die Traumata, mit denen die Flüchtlinge zu kämpfen haben, aufzulösen. u Es sollte auch mehr Angebote für über 25-Jährige geben, denn auch sie benötigen Unterstützung zur Eingliederung. u Altersgrenze 18: Viele jugendliche Asylwerberinnen oder -werber fallen aus dem Jugendcoaching heraus, sobald sie das 18. Lebensjahr erreicht haben. Die Zeit bis dahin reicht aber zumeist nicht aus, um sie stabil unterzubringen. SR Mag. Franz Pöschl AK-WISSENSCHAFTS UND FÖRDERPREISE AUSSCHREIBUNG Der Wissenschaftspreis der AK wird bereits zum 4. Male ausgeschrieben, der Förderpreis zum dritten Mal. Wissenschaft und die Vernetzung von Theorie und Praxis zu fördern, ist uns von der AK ein großes Anliegen, so AK- Bildungsexpertin Mag. Hilla Lindhuber. Für den Wissenschaftspreis bewerben kann sich, wer entweder 2015 oder 2016 eine Abschlussarbeit eines Master-, Diplom- oder Doktoratsstudiums an der Uni oder FH Salzburg eingereicht hat. Der Wissenschaftspreis wird verliehen in den Kategorien Gesellschaftsrelevantes Thema, Zukunftsthema/technisch naturwissenschaftliches Thema oder Thema aus dem Bereich Wirtschaft & Recht. Der Förderpreis wird für Bachelorarbeiten (FH und PH) aus den Bereichen Gesundheitswissenschaft sowie pädagogische Berufsfelder, insbesondere Lehrberufe, vergeben. Die Arbeit möge bis Ende September 2016 bitte ausschließlich online eingesandt werden einschließlich einer etwa dreiseitigen Kurzfassung, der Begutachtung des Betreuers und ein kurzer Lebenslauf. Mehr Infos unter ak-salzburg.at 24 LehrerIn und Gesellschaft

25 AK-SIMULATIONSSPIEL AK-Simulationsspiel für SchülerInnen ein Erfolg Erstmals wurde in den abgelaufenen letzten 2 Schulwochen für 10 Klassen der Wirtschaftskreislauf vereinfacht, aber realistisch simuliert. Die SchülerInnen erkannten dabei, dass eine Volkswirtschaft, in der eine Verteilung gerechter ist, langfristig profitabler ist als ein Modell, in dem nur Profitmaximierung zählt. Dem pflichtete auch AK-Präsident Siegfried Pichler voll und ganz bei. Wirtschaft spielerisch lernen. Das gab es noch nicht in Salzburg. Die Abteilung für Bildung, Jugend und Kultur der AK bot im Rahmen ihrer Bildungsreihe Arbeitswelt und Schule erstmals ein Simulationsspiel an. 230 Jugendliche aus den Schultypen HAK, HAS und BS, aber auch NMS nutzten das Angebot, freuten sich Abteilungsleiterin Hilla Lindhuber und ihre Mitarbeiter Franz Fuchs-Weikl und Sabine Stadler. Weitere Infos: Mag. Franz Fuchs-Weikl, PFLICHTSCHUL-ABSCHLUSS Pflichtschulabschluss-Zeugnisse am BFI erworben Nahezu zeitgleich mit den jugendlichen SchülerInnen erhielten am 12. Juli 33 AbsolventInnen am BFI Salzburg ihre Gesamt- Pflichtschulabschluss-Zeugnisse von LR Mag. Martina Berthold und AK-Vizepräsident Peter Eder überreicht. Am BFI Salzburg wurden seit 2013 KandidatInnen aus 15 Nationen auf über 750 Prüfungen vorbereitet. Dank des erfahrenen ReferentInnenteams und individueller Betreuung konnte eine Erfolgsquote von 91 % erreicht werden. Die 6 Prüfungsfächer und Kompetenzbereiche umfassen den sprachlichen Ausdruck in Deutsch und Englisch in Wort und Schrift, mathematische Kompetenz für Beruf und Alltag, Berufsorientierung sowie Allgemeinwissen in Geografie, Wirtschafskunde, Geschichte, Politische Bildung, Naturwissenschaft, Gesundheit und Soziales. Vizepräsident Peter Eder zitierte anerkennend J. F. Kennedy: Es gibt nur eines, was aus Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung ZENTRALMATURA TALENTE-CHECK TAROCK-KARTEN Zentralmatura auch in der Berufsreifeprüfung das BFI ist gerüstet Die Berufsreifeprüfung ist bekanntlich eine gesetzlich anerkannte Vollmatura und umfasst vier Teilprüfungen: Deutsch, Angewandte Mathematik, Englisch und einen berufsbezogenen Fachbereich. Der Weg zur allgemeinen Studienberechtigung führt ab 2017 auch in der Berufsreifeprüfung über die Zentralmatura. Mit dem Besuch eines gut konzipierten Vorbereitungslehrgangs und der Begleitung durch kompetente Lehrkräfte beides wird am BFI Salzburg angeboten sind die Kandidaten der Zentralmatura bestens gewachsen. Matura mit Erfolgsgarantie: Mit dem BFI Salzburg ist eine positive Matura so gut wie garantiert, denn bei Nicht-Bestehen einer Prüfung kann der jeweilige Kurs kostenlos wiederholt werden. Weitere Infos im BFI-Kundencenter, Schillerstraße 39, 5020 Salzburg, Telefon: 0662/ oder [email protected] Salzburger Talente- Check wird bereits international beachtet 5000 Salzburger SchülerInnen zwischen 13 und 14 Jahren haben den Talentecheck bereits absolviert, das sind 82 % der Siebt-und Achtklassler. Ab kommendem Schuljahr sollen alle 6000 SchülerInnen eines Jahrgangs erfasst werden. Eine Triebfeder des Tuns von Land, Landesschulrat und Wirtschaftskammer stammt aus der Erkenntnis, dass praktisch jedes Kind auch Stärken hat, die es nur zu entdecken gilt. Was man gut macht, macht man gerne. So kann man wohl die einschlägige Spirale nach oben bezeichnen. Die Steiermark, Luxemburg und der Raum Bozen sind jedenfalls schon auf den bisherigen Erfolgs- Zug aufgesprungen. Salzburgs 200 Jahr-Jubiläum jetzt auf Tarockkarten Die Jahre können nun nicht nur die Liebhaber des Tarockspiels grafischkünstlerisch gestaltet in Händen halten. Der Salzburger namhafte Illustrator Werner Hölzl hat unlängst alle Karten des legendären Spiels mit Motiven und Kurzbeschreibungen aus der Epoche gestaltet, welche das gesamte Bundesland umfassen. Heimatkundlich Interessierte können problemlos in den Besitz des Spielkartensatzes kommen und diesen u.u. sogar als LehrerIn heimatkundlich verwerten. Das Salzburger Jubiläumstarock ist seit kurzem bei ausgewählten Museen bzw. Buchhandlungen erhältlich, so beispielsweise bei Motzko Platz der Bücher in Salzburg/Elisabethstraße 1, Kaigasse 11, zum Stichwort 1816 symbolträchtigen Preis von lediglich EUR 18,16. H.W. LehrerIn und Gesellschaft 25

26 Schulsieger von Licht ins Dunkel Kreativität, Vielfalt, Professionalität Die Sieger von Kreativität spenden für Licht ins Dunkel stehen fest: Bundesgymnasium Zaunergasse, Caritas Schulen, HLW Annahof, HLW Elisabethinum, HTL Salzburg, Multiaugustinum St. Margarethen, Tourismusschule Bad Hofgastein Es war eine der erfolgreichsten Kooperationen mit den Oberstufen der Salzburger Schulen und ganz im Sinne von Licht ins Dunkel und zeitgemäßen Kommunikationsformen: Schulen hatten sich der Aufgabe zu stellen, Fundraising-Konzepte für Aktionen zugunsten von Sozialinitiativen, die von Licht ins Dunkel in Salzburg unterstützt werden, zu entwickeln und auch die Umsetzung zu konkretisieren. Viele Schulen, Lehrer und Klassen haben diese Herausforderung angenommen und Verblüffendes geliefert. Die Jury bestand aus Vertretern der Arbeitsgemeinschaft, die die Initiative Kreativität spenden ins Leben gerufen hatte: Prof. Mag. Johannes Plötzeneder (Landesschulrat), Romy Seidl und Karin Meyer-Smejkal (ORF Salzburg), Fred Kendlbacher, Dominik Sobota und Julia Wlczko (Progress Werbung), Michael Porenta (Raiffeisenverband Salzburg), Hans Paischer (Salzburger Nachrichten) hat nun die Auswahl getroffen. Sieben Schulen wurden ausgezeichnet: Das Bundesgymnasium Zaunergasse hat ein Filmprojekt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge für das SOS- Clearinghouse entwickelt, verblüffend in der Ausführung und Kreation, berührend in der sozialen Empathie. Prof. Edith Schöller und ihre Schulklasse vor den Vorhang. Die Caritas Schulen Salzburg Gisela Smolek und ihre SchülerInnen haben gleich sechs Projekte umgesetzt, auch eine beachtliche organisatorische Leistung. Die Bandbreite ist groß, der realistische Bezug hoch, die Umsetzung sehr gut geplant. Die HLW Annahof nahm sich ebenfalls des Kinderhospizes Papageno an: Sorgenfresser nähen und verkaufen, den Erlös an das Kinderhospiz spenden. Die HLW Elisabethinum greift voraus: Buy an Ei eine Aktion zum Verkauf von selbstbemalten Ostereiern mit einer Parallelkampagne auf Social Media. Via Facebook kann jeder sein Profilbild gewissermaßen mit einem Ei einfärben. Die Spenden dafür 5-20 Euro. Mit Volksschulkindern wurde gemalt und diese Bilder als Key-Visual für Plakat- und Buswerbung verwendet. Der Empfänger: die Rainbows. Diese Konzeption wird als gemeinsame große Spendenaktion umgesetzt. Die HTL Salzburg mit Gunnar Lindner und seinen SchülerInnen hat drei Projekte eingereicht: Plakatkampagnen für den Verein Jojo und das SOS-Clearinghouse. Das Projekt SOS- Clearinghouse war mit einer Spiegelbox verbunden, in der man sein eigenes Gesicht in einer dritten Welt betrachten konnte. Eine Plakatserie für das SOS Kinderdorf in Seekirchen mit einer Teddybär-Verkaufsaktion rundet die Vorschlagspalette ab. Das Multiaugustinum St. Margarethen Klasse 2E hat die Vision einer Gemeindewoche skizziert. Infostände, Disco, Unterhaltung, Brücke zwischen den Generationen. Die Tourismusschule Bad Hofgastein Lisa Baldauf und Stefanie Mair haben einen Art Tag der offenen Tür auf der Little Horseland Ranch veranstaltet: Clown, Puppentheater, Kuchenstände. Mit den Verkaufserlösen der Aktion soll die Bekanntheit der Ranch und der Reittherapie für beeinträchtigte Menschen gesteigert werden. ch bin stolz auf die Schulen, die IMotivationskraft der Lehrer und die Kreativität unserer Kinder. So brauchen wir uns um die Zukunft der Jugend keine Sorgen machen. Sie wird auch soziale Mitverantwortung tragen, freuen sich Landesschulrat Prof. Mag. Johannes Plötzeneder und die Mitglieder der Jury. Initiiert wurde die Aktion Kreativität spenden für Licht ins Dunkel von den langjährigen Partnern Salzburger Nachrichten, ORF Salzburg, Albus, Raiffeisen, Progress Werbung und Bazzoka Creative, die in der Vorbereitung sowie bei der Umsetzung mit Rat und Tat und Know How zur Verfügung standen und stehen. Progress Werbung und Albus werden plakatieren und die Salzburger Nachrichten bringen eine Sonderbeilage mit den Projekten. Damit verschaffen wir den Kids und Schulen eine breite Öffentlichkeit. Es ist gewissermaßen die Anerkennung durch alle, die die Plakate sehen oder die Zeitungsbeilage lesen, so Fred Kendlbacher, Geschäftsführer der Progress Werbung. NATÜRLICH WOHLFÜHLEN IM AQUA SALZA diesem Leitspruch wird man in Golling das ganze Jahr hindurch gerecht: Ob beim Schwimmen im Freien oder beim wohlig-warmen Sprudeln auch indoor, ob in den Freibecken einschließlich Wasserrutsche etwa auch mit Kindergruppen oder beim Nutzen der zahlreichen Saunaangebote oder der diversen Anwendungen im Aqua Salza ist das ganze Jahr etwas los, wobei einmal Nichtstun ja auch eine Tätigkeit ist, um einmal zu sich selbst zu finden. Die günstige Erreichbarkeit von der A 10 aus, die Öffnungszeiten bis in die Abendstunden sowie eine ausgewogene Gastronomie bieten weitere Annehmlichkeiten bei einem Besuch in der Gollinger Möslstraße 199. Immer wieder sind auf einer Schultafel im großen Ruheraum aktualisierte Sinnsprüche zu lesen (siehe Bild), denen man bei Aqua Salza stets gerecht werden möchte. Weitere Infos unter aqua-salza.at oder unter 06244/ G.K. 26 LehrerIn und Gesellschaft

27 Verdienen begabte Kinder keine Förderung? Begabtenförderung kein Thema in Nationalem Bildungsbericht Das Österreichisches Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung (ÖZBF) kritisiert: Der Bildungsbericht fokussiert zu sehr auf Schwächen und vergisst völlig die Stärken der Schülerinnen und Schüler. Im Mai 2016 veröffentlichte das BI- FIE (Bundesinstitut für Bildungsforschung) den Nationalen Bildungsbericht. Auf über 600 Seiten sollte die Situation der österreichischen Schule aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet und Daten, Fakten sowie Problemstellungen in Bezug auf das Bildungswesen aufbereitet werden. Der Bericht wird bekanntlich von Experten der österreichischen Bildungsforschungslandschaft verfasst und erscheint seit 2009 im Dreijahresrhythmus. Anspruch des Bildungsberichts ist es, eine umfassende Grundlage für die bildungspolitische Diskussion und Steuerung des Schulwesens in Österreich zu schaffen. Umso kritischer sieht das ÖZBF, dass die Förderung von begabten Schülern im gesamten Bericht kein Thema ist, obwohl dies im Regierungsübereinkommen schwarz auf weiß zu lesen ist: u Ziel: Begabungs- und Begabtenförderung Entdecken und fördern aller Talente und Begabungen. u Maßnahmen: Ausbau der Begabungserkennung und Begabtenförderung; Stärkung der anwendungsorientierten Begabungsforschung und der vorhandenen Netzwerke und Kooperationen; Weiterentwicklung der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Auch die heiß diskutierte Bildungsreform hat die Förderung von Begabungen in mehreren Bereichen als wichtiges Ziel ausgegeben (Vortrag an den Ministerrat am 17. November 2015): Beim Elementarpädagogikpaket, beim Schuleingangsphase- und Volksschulpaket und bei der Einrichtung einer Bildungsstiftung, die als Exzellenzprogramm für eine progressive Weiterentwicklung der (Kindergarten- und) Schulpädagogik sowie Begabten- und Begabungsförderung (S. 17) sorgen soll. Zwar finden sich ein paar Daten zu Spitzenschülern, diese werden aber nur in einem zahlenmäßigen Verhältnis zu ÖZBF Begabtenförderung den leistungsschwachen Risikoschülern gesehen. Im Band 2 des Bildungsberichtes, in dem die wesentlichen Empfehlungen für das österreichische Schulsystem festgehalten werden, kommt das Wort begabt nicht einmal vor. Und das, obwohl es laut BIFIE ohnehin nur sehr wenige Spitzenschüler im Vergleich zu anderen Ländern gibt. Neuesten wissenschaftlichen Schätzungen zufolge haben ca. 20 Prozent eines jeden Jahrgangs das Potenzial zu Spitzenleistungen wenn die Förderbedingungen passen. In Österreich entspricht das weit über Schülerinnen und Schülern. Diese brauchen aber eben auch individuelle Förderung. Nun kann man zwar argumentieren: Es gibt derzeit zu viele Risikoschüler und man könne sich deshalb im Schulsystem nicht auch noch auf ohnehin leistungsstarke Schüler konzentrieren. Dahinter steht offenbar die Hoffnung, dass diese ihre Begabungen von selbst entwickeln. Aber erstens ist dies rechtswidrig, zweitens faktisch falsch und drittens langfristig schädigend. u Begabte Kinder haben genauso, wie alle anderen Kinder auch, das gesetzliche Recht auf Förderung. Paragraph 2 des Schulorganisationsgesetzes (1962) gibt vor: Die österreichische Schule hat die Aufgabe, an der Entwicklung der Anlagen der Jugend [ ] durch einen ihrer Entwicklungsstufe und ihrem Bildungsweg entsprechenden Unterricht mitzuwirken. Das sollte wohl für alle Schüler gelten. Weiters fordert der Grundsatzerlass zur Begabtenförderung (2009): Im Sinne der Chancengerechtigkeit hat die Schule die Aufgabe, auch die Lern- und Entwicklungsbedürfnisse der (hoch) begabten Schüler/innen wahrzunehmen und ihnen mit adäquaten pädagogischen und organisatorischen Maßnahmen Rechnung zu tragen. u Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass begabte Schüler ihre Talente eben nicht ohne Förderung optimal entwickeln können. Fördert man begabte Schüler nicht, können deren Begabungen verkümmern. Ihre Motivation kann in Desinteresse umschlagen es besteht sogar die Gefahr, dass sie zu Risikoschülern werden. u Begabungen nicht zu fördern, schädigt langfristig den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Österreich. Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) formulierte völlig korrekt, als sie bei ihrer Antrittsrede im Parlament betonte: Österreich verfügt über nahezu keine Rohstoffe, daher brauchen wir kluge Köpfe und hervorragende Ideen, Produkte und Dienstleistungen, die unserer Wirtschaft helfen. Diese klugen Köpfe gilt es zu entwickeln. Der Nationale Bildungsbericht erhebt den Anspruch, moderne Bildungspolitik und -steuerung zu unterstützen und zukünftige bildungspolitische Themen für den öffentlichen und wissenschaftlichen Diskurs aufzubereiten. Dazu gehört jedenfalls auch die Förderung begabter und leistungsstarker Schülerinnen und Schüler. Das ÖZBF ist gerne bereit, seine Expertise und langjährige wissenschaftliche und praktische Erfahrung in diesen Diskurs einzubringen. Wir hoffen, dass die Bildungsreform und die neue Bildungsministerin ab jetzt dem Thema neuen Aufschwung verleihen und die notwendige Kurskorrektur vornehmen. Claudia Resch (ÖZBF) Das Österreichische Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung ist die bundesweite Institution zur Entwicklung der Begabungs- und Exzellenzförderung in Österreich und unterstützt Personen, Institutionen und Initiativen, die Begabungen fördern. Es wurde 1999 gegründet und wird von BMBF und BMWFW finanziert. Das ÖZBF vertritt einen ganzheitlichen und systemischen Ansatz der Begabungs- und Exzellenzförderung, der alle Bildungsinstitutionen Kindergarten, Schule, Hochschule genauso wie Elternhaus, Wirtschaft und Gemeinde einschließt. Nur so kann kontinuierliche Begabungsentwicklung gewährleistet werden. Wir arbeiten an: Strategien und Konzepten, Schulqualitätsentwicklung, Professionalisierung von Pädagoginnen und Pädagogen, Curricula, Begabungsforschung, Pilotprojekten, Netzwerken und Kooperationen, Tagungen und Kongressen, Information und Bewusstseinsbildung. Mehr Informationen unter: Für Rückfragen steht Ihnen gerne zur Verfügung: Dr. Claudia Resch Geschäftsführerin ÖZBF Österreichisches Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung Schillerstraße 30/Techno 12 A-5020 Salzburg, T: M: [email protected] LehrerIn und Gesellschaft 27

28 Kindersicherheits-Olympiade Kindersicherheitsolympiade SAFETY tour 2016 GS Feldkirchen/Ainring und VS Bischofshofen Neue Heimat beim Bundesfinale der SAFETY tour. Am 3. Juni 2016 fand in der Gemeinde Saaldorf-Surheim die Salzburger Abschlussveranstaltung der SAFETY tour 2016 des Salzburger Zivilschutzverbandes statt. 10 Schulklassen aus allen Bezirken Salzburgs und 6 Klassen aus den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein nahmen daran teil. Angefeuert von den zahlreichen Ehrengästen präsentierten sich die Schulklassen in Bestform und zeigten ihr Können bei den Sicherheitsspielen bei denen es darum geht, Kindern auf spielerische und kindgerechte Art den Umgang mit Gefahrensituationen näher zu bringen. So lernen und üben die Schülerinnen und Schüler sich und andere vor den Gefahren des täglichen Lebens zu schützen und im Ernstfall einander zu helfen. In den letzten 17 Jahren haben an die Schülerinnen und Schüler an dieser Salzburger Veranstaltung teilgenommen und beim diesjährigen Landesfinale setzten sich die VS Bischofshofen Neue Heimat für Salzburg und die GS Feldkirchen/Ainring für Bayern durch und fuhren gemeinsam nach Wien zum Bundesfinale. Dort wurde der EuRegio-Gedanke, der Teil der SAFETY tour ist, nicht nur gedacht, sondern auch gleich umgesetzt. Zwei Tage verbrachten die beiden Klassen mit ihren Betreuern in Wien und legten perfekte, freundschaftliche und länderübergreifende Zusammenarbeit an den Tag. Sie bildeten nicht nur eine Fahrgemeinschaft, sondern unterstützen sich gegenseitig, feuerten die andere Klasse kräftig an, verlebten am Vortag gemeinsam einen lustigen Nachmittag im Wiener Prater und schlossen Freundschaften. Neue Freundschaften: VS Neue Heimat in orangen T-Shirts und GS Feldkirchen in grün Die VS Bischofshofen erreichte beim Bundesfinale der Kindersicherheitsolympiade den guten 6. Platz und die GS Feldkirchen/Ainring durfte sich über den ersten Platz freuen und sich somit Sicherste Klasse nennen. Siegerklasse GS Feldkirchen/Ainring mit HR Manfred Rothschädl, BGM Hans Eschlberger aus Ainring und Innenminister Mag. Wolfgang Sobotka. Anmeldungen für die SAFETY tour 2017 werden ab September 2016 gerne entgegengenommen: Kontakt: Salzburger Zivilschutzverband Karolingerstraße 32,5020 Salzburg Telefon: Fax: [email protected] Chancen bieten und ergreifen Eigenverantwortung und Sys temgestaltung in der Begabungsförderung In welchem Zusammenhang stehen Chancengerechtigkeit und Begabungsförderung? Welche Lernarrangements ermöglichen individuelle Potenzialentfaltung? Der 9. Internationale Kongress des ÖZBF Österreichisches Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung behandelt diese und viele weitere Fragen. In unseren Bildungslandschaften und -prozessen findet ein Umbruch statt: Lernanlässe werden immer vielfältiger und individueller. Lernorte sind längst nicht mehr auf klassische Bildungsinstitutionen beschränkt. Im Fokus des Kongresses steht die aktive Gestaltung von begabungsförderlichen Strukturen durch und für jeden Einzelnen. Information und Anmeldung Inhaltliche Schwerpunkte Begabungslandschaften gestalten Bildungszusammen arbeit konkret Begabungsfördernde Lernsettings Eigen-Verantwortung stärken Chancengerechtigkeit durch Begabungs förderung? Die Hauptvorträge halten: Roland Grabner (Universität Graz), Margaret Sutherland (University of Glasgow), Michael Bruneforth (Bundesinstitut bifie) und Christine Pauli (Universität Freiburg). ÖZBF-Kongress Oktober in Salzburg 28 LehrerIn und Gesellschaft

29 Kabarettist Hans Klaffl im OVAL Impressionen: Lehrer- Kabarettist Hans Klaffl im OVAL im Europark Anm.: Er kommt in der LehrerInnen-Community immer sehr gut an, weshalb angedacht ist, dass wir gegen Ende des kommenden Schuljahres eine Aufführung von Hans Klaffl besuchen werden. Weitere Hinweise noch rechtzeitig Nach 4o Jahre Ferien und Restlaufzeit folgte am und mit Schul-Aufgabe der letzte Teil der Trilogie des aus Töging am Inn stammenden, seit August in Pension befindlichen Musiklehrers und zuletzt auch Studiendirektors Hans Klaffl, in dem er einen Rückblick auf 40 Jahre Bespaßung verhaltensorigineller SchülerInnen unternimmt, aber auch sein derzeitiges Leben nebst der Kabaretttätigkeit beleuchtet: Was macht ein Lehrer, dem der pädagogische Auftrag auch nach der Pensionierung in den Knochen sitzt, der die Didaktik lebenslänglich verinnerlicht hat, sich aber plötzlich seiner Zielgruppe beraubt sieht? Da gibt es viel zu tun wie etwa gedanklich mit Arbeitsblättern ausgestattet seinen Hausarzt mit Diagnose-und Therapievorschlägen zu konfrontieren oder im Baumarkt das dortige Bedienungspersonal mit eigenen guten Ratschlägen zu nerven Bereits seit 1977 hatte der vielseitige Künstler er spielt trefflich auch Bass und Klavier mit Schülern eine Kabarettgruppe gegründet, seit 2005 tritt er mit seinen Solopragrammen als Musikkabarettist auf, dessen Vorstellungen oft schon Monate davor restlos ausverkauft sind, so auch unlängst im Oval im Europark. Der Künstler hat mit seinen Zuhörern nicht nur LehrerInnen natürlich leichtes Spiel, denn jeder kennt den Schulalltag. Einem Kabarett gemäß wird bewusst manches komprimiert, ja überzeichnet und dennoch ist es immer wieder amüsant, gerade einem Musiklehrer zu lauschen, wenn er versucht, seine SchülerInnen auch für im weitesten Sinn Klassisches zu interessieren. Klaffl unterrichtete die gymnasiale Unterstufe mit deren Unbekümmertheit, aber auch Schüchternheit und Originalität eben in diesem Alter. Er kennt ebenso die Mittelstufe und die Oberstufe mit ihren Pubertierenden und deren teils schwierigen Eltern, welche einem Lehrer das Leben auch mitunter nicht erleichtern. Und da wären noch die KollegInnen, von denen sich einige in etwa zeitgleich mit ihm in den Ruhestand verabschiedeten Resümee: Wer Klaffls Namen in einem Veranstaltungskalender liest, sollte auf keinen Fall schwänzen Herbert Wallentin Fantasiana in Straßwalchen heißt Familien und Schulklassen herzlich willkommen! MAMI WATA IM FANTASIANA Märchen für die Kleinen für alle ist etwas dabei und zwar täglich von 10 bis 18 Uhr. So erreicht ihr uns: Mit dem Auto an der Bundesstraße 1 gleich östlich von Straßwalchen Österreichs Themenpark Nr. 1 mit seiner Vielzahl an Attraktionen führt die Besucher in eine spannende, fantastische Welt Ob Abenteuer mit Sindbad oder Gruselspaß mit Dracula, wilde Fahrten mit der Achterbahn oder Boot-und Floßfahrten, Rennbahn sowie viele beschauliche Stationen rund um Mit der Bahn: Bahnhof Straßwalchen, von dort auf einem kurzen Wiesenweg zu uns Mit dem Bus: Haltestelle direkt vor dem Park Alle Preisinfos und sonstigen Auskünfte auch für Sonderkonditionen für Schulklassen: Telefon: oder [email protected] Fantasiana Märchenweg 1, 5202 Straßwalchen LehrerIn und Gesellschaft 29

30 Sommerspaß Haus der Jugend Sommerspaß zu Besuch im Haus der Jugend : ein Paradies für Kinder eine Momentaufnahme aus den Sommerferien Paul Laireiter, Praktikant Jugendbüro Der Verein Guter Nachbar und das Kolpinghaus in Itzling bot im Sommer ein Programm ganz besonderer Art an. Während der gesamten neun Wochen Sommerferien gab es hier jede Menge Spaß und Gaudi. In den ersten fünf Wochen hatte die Insel das Haus der Jugend die Türen geöffnet, im August standen im Kolpinghaus die Tore offen. Rund 150 Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahre konnten hier unter liebevoller Betreuung aus einer Vielzahl an Projekten und Aktivitäten frei wählen. Der Sommerspaß war montags bis freitags jeweils von 07:30 17:00 geöffnet. Das Angebot inklusive Verpflegung und kostete EUR 85/Woche. Zu Besuch im Zentrum der Stadt: Sommerspaß im Haus der Jugend die Insel. Der paradiesische Tag beginnt für die Kinder mit einem Frühstück von 7:30 09:00 Uhr, danach wird das Vormittagsprogramm vorgestellt. Mit einer kleinen Jausenpause zwischendurch können sich die Kids von 9:15 Uhr bis 12:00 Uhr bei den ausgewählten Stationen austoben. Die Vielfältigkeit der Angebote und das flexible Personal lassen es zu, dass alle das geeignete Vergnügen finden können. Kreative Einfälle der BetreuerInnen wie etwa ein Pokémon Go-Walk durch die Stadt oder ein sogenanntes Geheim-Programm, bei dem die Kinder nicht wissen, was sie erwartet, lassen keinen Platz für aufkommende Langeweile. Die Insel bietet einen riesigen Outdoor-Bereich. Neben den großen Rasenflächen, die für Fußball und Co genutzt werden, findet sich auch ein Volleyballplatz, ein Kletter- und Hochseilgarten, ein Skater-Park, eine Trampolinanlage und ein Innenhof, der für Basketball und Kinder-Go-Karts Verwendung findet. An heißen Sommertagen steht einem Badeausflug ins AYA- Bad nichts im Wege. Bei schlechtem Wetter kann problemlos auf die Indoor- Bereiche ausgewichen werden. Diese umfassen unter anderem einen Turnsaal, ein Dojo und einen Computerraum. Die zahlreichen Spielzimmern, lassen, dank der großzügigen Ausstattung, jedes Kinderherz höher schlagen. Hier kann beispielweise Billard oder Schach gespielt-, Musik gehört- oder einfach auf der Couch gechillt werden. Nachdem die Eisbären, Wölfe und Surfer sich mit dem deliziöse Mittagessen von 12:00 bis 13:30 Uhr gestärkt haben, wird das Nachmittagsprogramm in der Turnhalle vorgestellt, welches ebenfalls wieder frei von den Kindern gewählt werden kann. Des Weiteren werden dort auch Ankündigungen für den kommenden Tag gemacht, was eventuell mitzubringen wäre oder es werden allgemeine organisatorische Dinge geklärt. Das geniale Konzept des Hauses, die herzlichen MitarbeiterInnen und das bunte Rahmenprogramm sorgen am Ende des Tages um 17:00 Uhr dafür, dass die Kinder nicht nur am nächsten Tag, sondern Jahr für Jahr gerne wieder auf die Insel zurückkehren. Allgemeiner Kurztext Sommerspaß: u Riesengaudi beim Sommerspaß in der Stadt Salzburg! u Kinder zwischen neun und 15 Jahren erwartete ein buntes Programm beim Sommerspaß im Haus der Jugend und im Kolpinghaus in Itzling. Sie konnten aus einem großen Angebot an Workshops auswählen und den ganzen Tag machen, was ihnen gefällt. Die Schwerpunkte dabei waren Erlebnis, Bewegung und Freude, kreative, spannende und abwechslungsreiche Inhalte waren garantiert. u Heuer drehte sich alles um die vier Elemente: Luft, Feuer, Wasser und Erde! u Rund 150 Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahre konnten hier unter liebevoller Betreuung aus einer Vielzahl an Projekten und Aktivitäten frei wählen. Der Sommerspaß war montags bis freitags jeweils von 07:30 17:00. Das Angebot war inklusive Verpflegung und kostete EUR 85/Woche. Vorschau: Auch 2017 setzt die Stadt Salzburg auf einen Mix aus pädagogisch wertvoller Ferienbetreuung und spannenden, tollen Inhalten für Kinder und Jugendliche. Den Auftakt macht nächstes Jahr die Kinderstadt Mini Salzburg Bei Mini Salzburg haben die Kinder und Jugendlichen das Sagen kreativ und voll engagiert leben, arbeiten, spielen, lernen und lehren dabei rund Mini-SalzburgerInnen in ihrer Stadt im Volksgarten. Weitere Infos: minisalzburg.spektrum.at WOLFGANGSEE UND SCHAFBERGBAHN BESUCH AUS TSCHECHIEN Zwischen der Landesberufsschule 2 in Salzburg und der privaten Berufsfachschule SOU a SOŠ in Znojmo (Znaim)/Tschechien besteht seit vielen Jahren eine intensiv gelebte Schulpartnerschaft. Die Schule dort gehört zu den größten Schuleinrichtungen der Znaimer Region (936 SchülerInnen). Im Herbst wird wieder eine Schülerinnen-Gruppe für 2 Wochen nach Salzburg reisen. Die angehenden Friseurinnen und Kosmetikerinnen werden während dieser Zeit als Gastschülerinnen am Berufsschulunterricht und an fachlichen Projekten teilnehmen. Die Koordinatorin und Dolmetscherin des Schülerinnen-Austausches, Frau Mag. Lucie Plankova, reiste kürzlich mit Familie ins Salzkammergut; eine Wolfgangsee-Schifffahrt sowie die Fahrt mit der Schafbergbahn standen dabei ganz oben auf der Sightseeing- und Erlebnis- Wunschliste des nachbarlichen Besuches LehrerIn und Gesellschaft

31 Die Salzburger Spieletage locken am 1.und 2. Oktober 2016 wieder mit vielen Angeboten rund ums Spielen ins Orchesterhaus des Mozarteumorchesters. Spielespaß für jedes Alter Ausprobieren & Spaß haben! Bei den 23. Salzburger Spieletagen stehen für Spielbegeisterte und Spielinteressierte aller Altersgruppen wieder über Brett-, Gesellschaftsund Kartenspiele bereit, die nach Herzenslust ausprobiert werden können und Spaß und Spannung für jedes Alter bieten. Deshalb sind die Spieletage auch Treffpunkt für die ganze Familie, ganz egal ob SeniorInnen oder Jugendliche, Kinder oder Erwachsene. Spiele mit Glück oder Taktik, Zufall oder Strategie, das bunte und umfangreiche Angebot lockt jedes Jahr an die Spielbegeisterte und Spielinteressierte ins Orchesterhaus. Klassische Gesellschaftsspiele oder das brandneue Spiel des Jahres Eine breite Palette an Spielen sorgt das ganze Wochenende für Tüftelei, Konzentration, Freude, Taktieren und die Lust am Gewinnen. Die BesucherInnen der Spieletage können aus Klassikern der Brettspiele ebenso wählen, Salzburger Spieletage wie aus neuen Spielen, die ausprobiert werden können. Das Gesamtprogramm kann sich wie immer sehen lassen, so werden das Spiel des Jahres 2016 und das Kinderspiel des Jahres 2016 vorgestellt, es gibt Spieleturniere mit tollen Gewinnen, einen stündlichen Spieletauschmarkt und vieles mehr. Fixpunkt für alle spielbegeisterten Nachtschwärmer, die gerne bis spätabends in geselliger Runde beisammen sitzen, ist die beliebte Spielenacht am Samstag, bei der bis Uhr früh durchgespielt werden kann. Die Spieletage sind keine Verkaufsmesse, es geht einzig und allein um den Spaß beim Spielen und um gemeinsam mit FreundInnen, Familie und mit anderen Spiele-Fans eine schöne Zeit zu haben! Salzburger Spieletage 2016 Wo? Orchesterhaus des Mozarteumorchesters (Petersbrunnhof), Stadt Salzburg/ Nonntal Wann? Samstag, 1. Oktober ab 10 Uhr, Spielenacht bis Uhr Sonntag, 2. Oktober von Uhr Eintritt Erwachsene EUR 3,80 und Kinder EUR 2,80. Ermäßigung mit Familienpass, S-Pass, JugendCard BGL, Raiffeisen-Club Karte und JULEICA. Infos: oder oder com/salzburgerspieletage Nur für SENIORINNEN & SENIOREN: Reif zum Spielen Bereits am Vortag, Freitag, 30. September, sind von Uhr ausschließlich Seniorinnen und Senioren eingeladen, die Spieletage ungestört zu besuchen und noch dazu kostenlos! Und wer am Freitag dabei war und Samstag oder Sonntag mit Enkeln, Familie oder anderen kommt, bezahlt für sich selbst keinen Eintritt mehr. Unsere MitarbeiterInnen stehen bereit um Spiele fachkundig zu erklären, aber es können gerne auch eigene Spiele mitgebracht werden, ganz egal ob Karten-, Brett-, oder andere Gesellschaftsspiele. SN-WANDERBUCH SN-SPEZIAL: Wandern auf den Spuren des alten Salzburg Anlässlich des Jubiläums 200 Jahre Salzburg bei Österreich stellen die Salzburger Nachrichten insgesamt 33 Wanderungen vor, welche natürlich auch das heutige Bayern tangieren. Wer demnach themenorientiert und mit den entsprechenden Kurzinfos versorgt manche Tour in Angriff nehmen will, bekommt die Broschüre über die SN praktisch geschenkt. Wie kommt man zu dem Band? Online unter SNCARD.SALZBURG.COM oder per Telefon unter 0662/ Preis für SN-Card-InhaberInnen EUR 3. statt EUR 5.. Der Führer ist im Foyer der SN erhältlich, ansonsten werden Versand-und Bearbeitungsgebühren von EUR 2, verrechnet. Anmerkung für LehrerInnen: Viele der vorgeschlagenen Routen lassen sich fächerübergreifend ideal mit einem Wandertag verknüpfen. H.W. ERICH KÄSTNER: DER 35. MAI... Marktbühne Berchtesgaden spielt in Zusammenarbeit mit den Archetypen aus Hallein-Rif: Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsse von Erich Kästner Den 35. Mai, den gibt s doch gar nicht, oder? Doch: Erich Kästner hat ihn erfunden, damit Konrad etwas über die Südsee in Erfahrung bringen kann. Konrad oder in der Version der Marktbühne die schwer pubertierende Conny, fragt ihren etwas merkwürdigen Onkel, ob er nicht eine brauchbare Idee hätte, ihr bei ihrem Aufsatz über die Südsee zu helfen, den muss sie nämlich für die Schule schreiben. Dem Onkel gelingt es mit Negro Caballo, einem abgehalfterten Zirkuspferd, am 35. Mai einen Weg in die Südsee zu finden, um Conny, ohne einen Funken Fantasie begabt, Gelegenheit zu geben, sich selbst ein Bild zu machen. Auf dem Weg dorthin müssen die drei Gefährten einige Abenteuer überstehen. Wie es der Marktbühne gelingt, Kästners vor 80 Jahren als Parabel über die Macht der Fantasie geschriebene Kinderbuch auf die Bühne zu bringen, kann man ab dem 13. Oktober in Hallein erleben. Die Aufführungen finden vom Oktober in Hallein-Rif statt. Gollhofer Stadl, Schlossallee 50, 5400 Hallein (beim Golfplatz Rif) Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr Kartenbestellung über oder 0049(0) LehrerIn und Gesellschaft 31

32 GROHAG: Die höchsten Salzburger GROHAG-Alpinausstellungen Die höchsten Salzburger Nach mehr als durchwachsenem Wetter in dieser Zeit hatten angesichts der Dreitausender wohl höhere Mächte am 23. Juni ein Einsehen und strahlten mit den rund 120 Festgästen anlässlich der Eröffnungen der Alpinausstellungen an der Hochalpenstraße quasi um die Wette. Zunächst machte der Tross der Offiziellen und Besucher Halt im Haus Piffkar. GROHAG-Generaldirektor Dr. Johannes Hörl hatte die Begrüßung vorgenommen (Foto). Forcher, sodann GD Johannes Hörl, Ex- Umweltanwalt HR Prof.i.R. Dr. Eberhard Stüber und Hörls Vorgänger als GRO- HAG-Chef Dr. Christian Heu im Gespräch. Anschließend gedachten Ausstellungsgestalter Dr. Karl Forcher und sodann Prof. Dr. Martin Hochleitner vom Salzburg Museum der Entwicklung des Salzburger Alpinismus in den vergangenen zwei Jahrhunderten und stellten Ausstellungsteil I unter dem Titel Faszination Berg vor. Die 200 Jahre Salzburg bei Österreich waren nicht nur an diesem Tage sicherlich kein Zufall. Als Veränderung kam immer wieder zum Ausdruck, dass Hochalpinismus weiland nur Reichen und Adeligen vorbehalten war. Der Übergang zum Massentourismus zu Fuß wie auch motorisiert und die im wahrsten Sinne des Wortes Grat-Wanderung zwischen Bewahrung der wunderschönen Landschaft und Erschließung derselben für ein breiteres, auch Erholung suchendes Publikum kam in den Ausführungen immer wieder zur Sprache. Die Weiterfahrt führte die Besucher sodann zum Teil II der Doppelausstellung mit dem Titel Bergriesen vor dem und im Wilfried Haslauer sen.-haus angesiedelt. Umringt von Felsskulpturen mit informativen Tafeln und vor atemberaubender Kulisse (Bild mit den Besuchern) sprach der Fuscher Bürgermeister Hannes Schernthaner, zugleich Mitglied des das Ereignis musikalisch umrahmenden Quartetts, einleitende Worte, denen sich Dr. Georg Kandutsch (Ktn.) vom Büro für alpine Dokumentationen anschloss und der zugleich auch den Ausstellungsteil Bergpanorama Die höchsten Salzburger eröffnete. Das wie immer sehr persönliche Referat hielt unser Klingendes Österreich -Moderator und Alpinexperte Sepp Forcher. Details der Ausstellung vermitteln die beiden folgenden Bilder. Auf den weiteren Fotos: ORF Salzburg- TV-Chefreporter Karl Kern beim Interview mit Karl Den Gästen wurde beim anschließenden gemütlichen Beisammensein seitens der GROHAG-Service-Crew bei kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region jeder Wunsch von den Lippen abgelesen. Unter den Ehrengästen auch die beiden Damen Helli Forcher und Salzburgs gleichermaßen rüstige Frauen Alpinpionierin Helma Schimke (90). Bericht: OStR. Prof. i. R. Dr. Herbert Wallentin Fotos: BMA Gabi Kaliba SORINATU-AFRIKAFEST AM 4. JUNI EIN VOLLER ERFOLG Das vom Verein Sorinatu ( Steh auf und flieg ) im Markussaal in der Gstättengasse erstmals veranstaltete Afrikafest brachte seitens der Musiker und Performer eine gewaltige Portion Rhythmus und lud zugleich zum Mittanzen und Mitfeiern ein. Drummer und Dancers boten eine pulsierende Show. Dazu gab es eine gemischte Jause als afrikanisches Buffet. Mit im Boot auch natürlich Pepi Kramer mit seinem Percussion-Ensemble. Die eingegangenen Spenden unterstützen wieder einmal das gemeinnützige Projekt von Sally Razak (www. sorinatu.org). Dieser Verein für Kinderhilfe in Ghana wir berichten regelmäßig hat in den vergangenen Jahren den Bau einer Schule in Nsoatre/Ghana ermöglicht und setzt sich aktiv für bedürftige Waisenkinder ein. Bereits über 400 SchülerInnen haben die Möglichkeit, die Schule zu besuchen. Die gesammelten Spenden fließen selbstverständlich zu 100% in das Projekt. H.W. 32 LehrerIn und Gesellschaft

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34 Syrerin als Kindergarten-Helferin KOKO: Rifaa ist eine unglaubliche Bereicherung Eine junge Syrerin arbeitet seit dem Frühjahr als Kindergartenhelferin in der Villa Kunterbunt von KOKO in Salzburg-Maxglan. Sie ist die erste Mitarbeiterin mit Asylstatus. Ich bin Springerin und arbeite in jeder Gruppe mit: spielen, singen, bewegen im Turnsaal, erklärte sie. Bei KOKO darf übrigens jede(r) so sein, wie er/sie ist. Man arbeitet überkonfessionell. Die 26-jährige Syrerin aus Aleppo hat ihren Traumberuf gefunden. In ihrer Heimat hat sie englische Literatur studiert und als Englisch-Lehrerin gearbeitet. Doch dann kam der Krieg und sie flüchtete mit ihrem Mann und ihrem nunmehr 5-jährigen Sohn nach Österreich. Die junge Frau kann sich inzwischen mühelos auf Deutsch verständigen. Den Kontakt zu KOKO hatte Integrationslandesrätin Martina Berthold hergestellt. Nach 3 Monaten war Rifaa angestellt Gleichzeitig bewarb sie sich auch beim Caritas-Kolleg für Sozialberufe. Die Syrerin schaffte die Aufnahmeprüfung und wird das Kolleg nun berufsbegleitend absolvieren Bild: SN/Karin Portenkirchner Es gibt inzwischen den Verein fairmatching Er schafft Begegnungsformate für MigrantInnen sowie Unternehmen. Von den Asylbewerbern wird ein Qualifikationsprofil erstellt. Die BewerberInnen werden mit interessierten Unternehmen in Kontakt gebracht. WETTER-SERVICE Service der Salzburger Wetterfrösche für Schulklassen Erfreuliche Mitteilung: Der Wissenspark der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik Salzburg bietet sich bei Projekttagen, Wandertagen, Exkursionen an: Der ZAMG-Wissenspark informiert dabei Kinder, Jugendliche und Erwachsene unter anderem mit interaktiven Info-Stationen zu den Themen Wetter, Klima und Umwelt. Die ZAMG bietet für angemeldete Gruppen Führungen an, welche einen Blick hinter die Kulissen von Wettervorhersage und Klimaforschung ermöglichen. Auch sonst ist der Wissenspark auch außerhalb der Führungen geöffnet. Es ist für praktisch alle Altersgruppe Interessantes dabei. Führungen durch den Wissenspark und den Vorhersageraum der ZAMG Salzburg sind wie erwähnt nach vorhergehender Vereinbarung möglich. Die Kosten für die Schulführungen betragen EUR 45. pro Gruppe (ab einer Klassengröße von 16 Personen sind aus Platzgründen zwei Gruppen erforderlich). Kontakt: ZAMG, Kundenservice für Salzburg und Oberösterreich, Freisaalweg 16, 5020 Salzburg, 0662/ Als Kontaktperson hat sich dankenswerterweise etwa angeboten: Mag. Alexander Ohms DW 3629, [email protected] Daniela Otto BUCH: DIGITAL DETOX Digital Detox Wie Sie entspannt mit Handy & Co. leben Sie berühren morgens als erstes Ihr Smartphone? Ihre s überrollen Sie wie Wellen? Facebook ist Ihr gefühltes Zuhause? Ihr Status ist online? Ihr Stresslevel ist hoch? Darüber jammern kann jeder. Lernen wir endlich, damit umzugehen! In diesem Sachbuch verrät die junge Autorin mit Humor und zugleich wissenschaftlichem Tiefgang die psychologischen Hintergründe für unsere Medienabhängigkeit sowie den Ursprung unserer Vernetzungssucht und zeigt Wege auf, die zu einer selbstbestimmten Mediennutzung verhelfen. Begleitet durch praktische Übungen und Beispiele aus dem digitalen Alltag in Beruf, Freizeit, Freundschaft und Partnerschaft plädiert sie für eine neue, entspannte Life-Media- Balance. Dieses Wollen geht bereits aus dem Klappentext hervor. Anmerkungen des Rezensenten: Wir kennen wohl alle die vorwiegend Jugendlichen, welche an Bus-oder Bahnhaltestellen, in Verkehrsmitteln oder Parks, aber bereits kurz nach dem Aufstehen und vor dem Einschlafen permanent ihre Handys, Smartphones usw. vor sich haben und mitunter gar nicht beachten, dass die Fußgängerampel schon auf Rot geschaltet hat Dabei sei die sinnvolle Nutzung dieser Medien zum Wissenserwerb, aber auch zur problemlosen Kommunikation im sozialen Bereich in keiner Weise verteufelt, aber die Gefahren, zur Sucht zu werden, leugnet umgekehrt wohl auch kaum jemand mehr. Gerade im Freizeitverhalten einschließlich der quasi uneingeschränkten Möglichkeiten in punkto Spiele kann Einseitigkeit sicherlich nicht gutzuheißen sein. Wir Erwachsenen als Kinder unserer Zeit wiederum glauben leider zu oft, ständig erreichbar sein zu müssen, was uns letztlich ein in doppelter Bedeutung Abschalten hintanhalten lässt. Wie viele unserer modernen Medien sind diese nicht nur eine Segen, der uns vieles beruflich wie privat erleichtert. Die Kehrseite der Medaille aufzuzeigen, ist wie eingangs angesprochen das Anliegen des vorliegenden Buches, das jedoch um Ausgewogenheit bemüht ist ganz gemäß seines Untertitels Wie Sie entspannt mit Handy & Co. leben. So werden auch (Kapitel 10) Themen wie Selfies, Skype und Narzissmus oder (Kapitel 13) Eltern, Handy, Kind warum Smartphones keine Familienmitglieder sein sollten angesprochen. Detox im Sinne von Entgiften, Herunterfahren, Ausgleich, Kompromiss durchzieht das Buch, welches Eltern, PädagogInnen wie auch Jugendliche als LeserInnen gleichermaßen ansprechen dürfte Herbert Wallentin Daniele Otto: Digital Detox. Wie Sie entspannt mit Handy & Co leben. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg, 2016, 142 Seiten, ISBN Preis: EUR 14,99 34 LehrerIn und Gesellschaft

35 WO LERNEN ÜBER DEN TAFELRAND HINAUS GEHT. Machen Sie Ihren Unterricht praxisnah. Mit den Experten der Salzburg AG können Sie die Zukunftsthemen innovative Energiegewinnung, umweltfreundliche Mobilität, moderne Kommunikation sowie nachhaltigen Umgang mit Trinkwasser erlebbar machen. Ob bei Expertenstunden, Projekttagen oder Exkursionen. Die Teilnahme ist kostenlos, Information und Anmeldung: LehrerIn und Gesellschaft 35

36 NEUER KIJA-STANDORT IN BISCHOFSHOFEN Kinder-und Jugendanwaltschaft nun auch in Bischofshofen erreichbar Die KIJA Salzburg ist für die Rechte der Kinder und Jugendlichen im Bundesland zuständig. Weil der Bedarf auch innergebirg ständig steigt, zeigt seit Juli 2016 die KIJA verstärkt auch dort Präsenz. Das Regionalbüro in Bischofshofen ist an zwei Tagen in der Woche besetzt. Von hier aus werden die Regionen Pinzgau, Pongau, Lungau und Lammertal bedient. MOTZKO: SALZBURGER SCHICKSALSORTE Barbara Brunner (Hrsg.): Salzburger Schicksalsorte Die jüngsten SN-Serien haben große Aufmerksamkeit erregt: Beispiele 70 Jahre SN oder 200 Jahre Salzburg bei Österreich. Sie sind längst auch gesammelt erhältlich. Von 2011 bis 2014 gab es Ähnliches zum Thema Salzburger Schicksalsorte. Letzteres Kompendium ist nunmehr beim Verlag Anton Pustet in Buchform erschienen und war spontan auch in der BUCHHANDLUNG MOTZKO in Salzburg erhältlich. Es ist so die Selbsteinschätzung wahrscheinlich nicht nur der Herausgeberin eine häufige Angewohnheit, Serien in Zeitungen oder Zeitschriften herauszutrennen und aufzuheben mit der Intention, alles später noch einmal in Ruhe durchzulesen. SCHULRECHT FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE Günther Hoegg: Schulrecht für Führungskräfte Ob bei der Planung und Durchführung von Schulfahrten, bei der Thematik Schule und Geld, bei Datenschutz, Urheberrechten oder religiösen Ansprüchen, bei der Diskussion rund um Themen wie Kopftuch oder Befreiung vom Unterricht aus religiösen Gründen ebenso wie eine juristisch abgesicherte Abwicklung von Disziplinarmaßnehmen mitunter stößt man als LehrerIn auf mögliche rechtliche Probleme. Kija-Standort in Bischofshofen Bahnhofstraße 36, 5500 Bischofshofen Öffnungszeiten Sekretariat: Montag , Donnerstag Telefon: 0664/ Mobile Beratung: Mag. Barbara Frauendorff Telefon: 0664/ Termine nach Vereinbarung Barbara Brunner machte nunmehraus der Not eine Tugend und brachte die Texte gesammelt in Buchform heraus. Mitunter seien es so im äußeren Klappentext kleine Begebenheiten, welche letztlich in der Geschichte eines Landes kaum Eingang in die Annalen gefunden hätten. Wir erfahren von menschlichen Schicksalen in Kriegszeiten, lernen über längst ausgestorbene Handwerke, aber auch Details kennen über die Trapp- Familie, die Salzburger Lebensader Almkanal, die Großbaustelle in Kaprun, Aufstreben und Niedergang des Salzburgrings usw. Die 37 Geschichten sind jeweils mit Fotografien illustriert und dienen zweifellos den älteren Semestern der Leserinnenschaft als Reminiszenz, PädagogInnen sogar möglicherweise als hilfreiche zumindest Sekundärliteratur im Bereich GW/GS/Politische Bildung quasi quer durch unser Bundesland. Barbara Brunner (Hrsg.): Salzburger Schicksalsorte, Verlag Anton Pustet, Salzburg, 2016, 128 Seiten, ISBN: , Preis: EUR 19,95 Herbert Wallentin Das Werk ist zwar auf deutsche Gesetzgebungen bezogen, bietet aber sicher eine Basis, um anhand der österreichischen Verhältnisse mehr als nur Querverbindungen herzustellen. Das Buch ist so geschrieben, dass die einzelnen Kapitel unabhängig voneinander lesbar sind. Der Autor besitzt eine seltene Doppelqualifikation: Er ist seit 20 Jahren Lehrer und Jurist für Schulrecht. Günther Hoegg: Schulrecht für schulische Führungskräfte, Beltz-Verlag, Weinheim und Basel, 2016, 240 Seiten, ISBN , Preis: EUR 26,95 Herbert Wallentin VORANKÜNDIGUNG BeltzForum Bildungskongress am 11. und 12. November 2016 Aus Anlass des 175. Geburtstages veranstaltet der Beltz-Verlag am Sitz des Unternehmens in Weinheim einen großen LehrerInnen-Kongress. Unter dem Motto Unterrichten in schwieriger Zeit Herausforderungen und Strategien bietet der Kongress Weiterbildungs- und Diskussionsveranstaltungen u.a. zu den Themen Inklusion, Heterogenität, Flüchtlingskinder sowie zu den Komplexen LehrerInnengesundheit, Elterngespräche und Motivation. Infos und Anmeldung unter: Anm.: Der Beltz-Verlag ist seit vielen Jahren Partner unseres Magazins, indem er uns Rezensionsexemplare zur Verfügung stellt, die wir gerne besprechen und unseren LeserInnen damit näher bringen. H.W. SCHULRECHT Günther Hoegg: Schulrecht von A bis Z Von Aufsichtspflicht bis Zuspätkommen dieses Buch versammelt alles, was LehrerInnen über ihr Berufsrecht wissen müssen. Keine Lust, eine Klassenfahrt zu begleiten? Drogenhandel auf dem Schulgelände? Unerlaubte Beziehungen zu SchülerInnen? Dieses Buch zeigt, was Lehrkräfte tun müssen, um rechtliche Unbill zu vermeiden. Weitere Kapitel (Auswahl): Amtsverschwiegenheit, Aufsichtspflicht, Verkehrssicherheit, gefahrgeneigter Unterricht, Pausen, Cybermobbing, elterliches Sorgerecht, Erziehungsmittel, Fehlen, Geschenke, Informationspflicht, Informationsrecht, ProblemschülerInnen, Auslandsfahrten, Leistungsbeurteilung, muslimische SchülerInnen im Sportunterricht, pädagogische Freiheiten, Schulaufsicht, Urheberrecht Das Buch bezieht sich zwar auf die deutsche Gesetzgebung, Querverbindungen zu österreichischen Verhältnissen anhand der heimischen Gesetzlage können jedoch allemal gezogen werden. Der Autor ist übrigens Lehrer und Jurist. Günther Hoegg: Schulrecht von A bis Z, Beltz-Verlag, Weinheim und Basel, 2016, 95 Seiten, ISBN Preis: EUR 9,95 Herbert Wallentin 36 LehrerIn und Gesellschaft

37 INTELLIGENZ TESTEN UND FÖRDERN Irina Bosley, Erich Kasten Intelligenz testen und fördern Das vorliegende Werk ist kein Lehrbuch für fortgeschrittene Studierende. Es erläutert in einer verständlichen Weise diverse Verfahren zur Messung von Intelligenz in unterschiedlichen Bereichen. Es zeigt ferner, wie Eltern bei ihren Kindern Begabungen erkennen, optimal nutzen und durch wissenschaftliche Literatur Lernen fördern können. Nach einer Einleitung und Erklärung von Intelligenzmodellen werden 7 Intelligenzbereiche erläutert: Sprachgebundenes Denken, Verarbeitungskapazität, Einfallsreichtum, Merkfähigkeit und Bearbeitungsgeschwindigkeit. Anhand von Beispielaufgaben erhalten die Eltern Anregungen, wie sie durch einfache Aufgaben die einzelnen Intelligenzbereiche im Alltag fördern können. Irina Bosley und Erich Kasten: Intelligenz testen und fördern. Ein Elternratgeber mit Übungsaufgaben für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg, 2016, 163 Seiten. ISBN , Preis: EUR 19,99 Herbert Wallentin + Persönliche Betreuung + Kompetenz + Faire Preise Im größten Klassenzimmer Österreichs Umweltbildungsangebote für Schulklassen Nationalpark-Werkstatt Science Center Klimaschule Outdoor- Exkursionen Wasserschule Informationen und Buchung: Nationalparkverwaltung Salzburg Nationalparkzentrum A-5730 Mittersill Telefon: +43 (0) 6562 / [email protected] / LehrerIn und Gesellschaft 37

38 SALATÖLRALLYE - PERSEPOLIS ERFOLGREICHER ABSCHLUSS KM Die SALATÖLRALLYE Persepolis 2016 ist Geschichte und damit ein Abenteuer der besonderen Art erfolgreich zu Ende! Am 28. August ging das motorsportlich-karitative Abenteuer erfolgreich zu Ende und alle 8 Fahrer- Innen sind gesund, wohlbehalten und um viele schöne Erfahrungen reicher aus den Flugzeugen gestiegen. Die Strapazen der zurückliegenden drei Wochen war zwar allen deutlich anzumerken; was überwog, war aber die Freude darüber, alle Spendenziele erreicht und alle 4 Fahrzeuge ins Ziel nach Tbilisi (Tiflis/Georgien) gebracht zu haben. Verlauf Route Spenden (Team Ölprinzen): Tag 1: Salzburg (A) Marktschellenberg/Oberau (D) Obertauern, Judenburg, Maribor (SLO) Lenti (HU). Dort Treffen mit Josef Gassner, einem der vielen Sponsoren der SÖR. Tag 2: Lenti (HU) Reschitz (Resita/RO); mit einem kleinen Abstecher nach Kroatien und Serbien: In Reschitz Übergabe einer großen Spendensammlung an das dortige Kinderheim. Spezieller Dank geht an LIRK Schuhe/Saalfelden für 28 Paar gefütterte Kinder-Winterschuhe! Tag 10: Bingöl Van-See Dogubayazit: leider mussten wir kurz vor dem Ziel wieder umkehren (Erdrutsch) und 320 km Umweg in Kauf nehmen... Tag 11: Grenzübergang Türkei Iran; Urmia-See; Kandovan; Tabriz: an der Grenze viel Geduld und Bakschisch notwendig; letzlich hat alles geklappt und es entwickelt sich eine tolle Sightseeing-Tour... Tag 12: Sightseeing in Tabriz: Museum, Goli Park, Blue Mosc, Teppichkauf, Bazar (Weltkulturerbe)... Tag 15: Goris Kloster Tatev (mit Wings of Tatev längste Seilbahn der Welt) Sisian Jermuk Kloster Tatev und Außenaufnahmen in Armenien Tag 16: Jermuk Yerewan Spendenübergabe an die SOS-Kinderdörfer in Armenien Spendenübergabe an das Kinderheim in Reschitz (Resita) in Rumänien Tag 3: Resita (RO) Plovdiv (BG) Tag 4: Plovdiv (BG) Alexandroupolis (GR) Ayvalik (TK). Nach der Überfahrt auf den asiatischen Kontinent ein Ruhetag (Baden!) an der türkischen Ägäis-Küste gengenüber der Insel Lesbos (Tag 5). Tag 6: knapp 1000 km die km-mäßig längste Etappe der Rallye von Ayvalik nach Kappadokien. Tag 7: Sightseeing in Kappadokien (Göreme, Avanon, Uchisar, Kaymakli...) Tabriz: hier treffen die beiden Teams ( Ölprinzen und Spirals ) zum Sightseeing wieder zusammen Tag 13: Tabriz Kaleibar Darre-ye Babak Burg Babak (2600 m) Übernachtung im Zelt Renate unser Renault Megane vor den Wohnfelsen von Cavusin/Kappadokien Tag 8: Avanos Malatya Nemruth Dagi Kahta: Besteigung des Nemruth Dagi kurz vor Sonnenuntergang Tag 9: Kahta Bingöl Ölprinzen-Zeltlager unterhalb der Burg Babak nahe Kaleibar/Iran Tag 14: Kaleibar Grenze Iran Armenien bei Meghri am Fluss Aras Goris (ARM): komplizierter Grenzübertritt, über den Meghri-Pass nach Goris Spendenübergabe (Schul- und Spielsachen) in Yerewan an die SOS Kinderdörfer (oben); Ararat (5137 m) und Kloster Khor Virap (unten) Tag 17: Yerewan Karisee (3200 m) Sevansee. Tag 18: Sevan Kloster Sanahin Mikoyan-Museum (MIG-Kampfflugzeuge) Alaverdi Odzun. Tag 19: Odzun Grenze Armenien Georgien Tbilisi: unser Horrortag (endlose Schlaglöcher und 11 Stunden Zollformalitäten das reicht!) Tage 20 22: Tbilisi, Sightseeing, Spendenübergabe (alle 4 Fahrzeuge an das SOS Kinderdorf). Video-Show: Samstag, 19. November 2016, 19 Uhr. Schachlwirt, Moosstraße 133, Salzburg. Anmeldung erforderlich! Tel oder [email protected] Wir freuen uns auf zahlreiches Interesse! Renate und Burli vor historischer Kulisse Alte Steinbrücke über den Aras herüben: Iran, drüben: Azerbeidschan. Ein gutes Stück flussaufwärts überqueren wir den Fluss und erreichen Armenien 38 LehrerIn und Gesellschaft

39 Kneissl-Reisende sehen mehr... Rom, Petersdom Foto Julius Burma, Bagan Dirk Bleyer Rom - die ausführliche Reise + Vatikanische Museen und Sixtinische Kapelle Flug ab Sbg., Transfers, zentrales ***sup. Hotel/NF, Stadtrundgänge, Eintritt, RL: Mag. Gabriele Röder (Kunsthistorikerin) 1.090, Berlin + Ausflug und Eintritt Potsdam + Neues Museum mit Nofretete-Büste Flug ab Sbg., Transfers, zentrales ****Hotel/NF, Stadtbesichtigungen, Eintritte, RL 760, Konzert zum Jahreswechsel Staatsoper ML: Daniel Barenboim ab 106, Dresden + Historisches Grünes Gewölbe + Porzellanmanufaktur Meißen Bus ab Sbg., ****Hotel/NF und Silvester-Gala im Hotel, Eintritte, RL: Dr. Richard Steurer (Musikwissenschafter) 915, Silvesterkonzert Semperoper ab 138, Die Fledermaus Semperoper ab 114, Madeira + tägliche Ausflüge und Kurzwanderungen Flug ab München inkl. Transfer ab Sbg., Bus, ****Hotel/meist HP, Silvester Gala-Dinner, Ausflüge, Wanderungen, Eintritt, RL 1.605, Höhepunkte Teneriffas + 5 Tagesausflüge mit leichten Wanderungen Flug ab Sbg./Rückflug nach Wien, Bus/Kleinbus, ****Hotel/HP, Ausflüge, Wanderungen, Eintritt, RL 2.015, Marrakesch - Perle Südmarokkos + Besuch von André Hellers Garten Anima Flug ab Sbg., Bus/Kleinbus, *****Hotel/ HP, Galadinner, Maultierritt, Eintritte, RL 1.230, Süd-Äthiopien: Omo-Tour Unberührtes Afrika - einzigartige Landschaften u. Stämme Flug ab Sbg., Kleinbus, Geländewagen, Hotels u. Lodges/meist VP, Bootsfahrt, Eintritte, RL 3.140, Höhepunkte Südafrikas Flug ab Sbg., Bus/Kleinbus, *** und ****Hotels und Lodges/meist HP, Wildbeobachtungsfahrten, Bootsfahrt, Weinkost, Eintritte, RL 3.090, Höhepunkte Nordindiens Flug ab Sbg., Bus/Kleinbus, Bahn, meist *****Hotels/HP, Elefantenritt, Rickshaw-Fahrt, Khandaria Dance Show, Bootsfahrt, Eintritte, RL 3.060, Faszination Südindien + Hausbootfahrt durch die Backwaters Flug ab Sbg., Bus/Kleinbus, meist **** und *****Hotels u. 2x Heritage-Hotels/HP, 1 Nacht auf einem Hausboot/VP, Eintritte, RL 3.650, Faszination Laos Flug ab Sbg., Bus/Kleinbus, *** und ****Hotels/HP, Bootsfahrten, Eintritte, RL 3.970, Höhepunkte Mexikos Flug ab Sbg., Bus/Kleinbus, meist ****Hotels/NF, Bootsfahrten, Eintritte, RL 3.320, Kneissl Touristik Salzburg, Linzer Gasse 72a, [email protected] Kneissl Touristik Zentrale Lambach, ,

40 GZ 02Z M Verlagspostamt 5020 Salzburg An Erscheinungsort Salzburg P.b.b. Sprechstunden Mag. Dietmar Plakolm SLÖ-Landesvorsitzender Telefonische Vereinbarung erbeten unter 0660/ LAbg. Walter Steidl Vorsitzender des SPÖ-Landtagsklubs Chiemseehof Voranmeldung erbeten: Telefon /2447 (Manuela Tischler) [email protected] Bei Unzustellbarkeit: Rücksendung an Wartelsteinstraße 1, 5020 Salzburg, erbeten!

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