Westfalen YoungStars

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1 Westfalen YoungStars Leichtathletikwettwerb der Grundschulen im Regierungsbezirk Arnsberg Stand:

2 Erläuterung des Wettbewerbs Der Leichtathletikwettbewerb ist ein Mannschaftswettbewerb und besteht aus vier Übungen. Ein Team setzt sich jeweils aus sechs Jungen und sechs Mädchen zusammen, wobei immer fünf Teilnehmer je Geschlecht in jeder Disziplin an den Start gehen. Jede erbrachte Leistung trägt zum Endergebnis des Teams bei. Die einzelnen Übungen einschließlich der Wertung des Wettbewerbs werden an Hand der nachfolgenden Wettbewerbskarten beschrieben. Wertung Anhand der erzielten Punkte bei den einzelnen Übungen wird die Platzierung und damit der Gesamtsieger ermittelt. Bei mehreren Leichtathletikwettbewerben im Kreis / in der kreisfreien Stadt entscheidet über die Kreis- oder Stadtmeisterschaft ebenfalls die Punktzahl. Erzielen mehrere Mannschaften dieselbe Punktzahl, entscheidet das Los über die Teilnahme am Finale der Westfalen YoungStars. Das Finale findet am 17. Juni 2015 in Bochum- Wattenscheid statt.

3 20m-Hindernis-Sprintstaffel Abb. (ähnlich) DLV Wettkampfsystem Kinderleichtathletik Bitte beachten: Im Wettbewerb werden nur 2 Hindernisse überlaufen und nicht wie in der Abbildung dargestellt 4 Hindernisse!!! Zur Orientierung: die Diagonale eines Volleyballfeldes entsprechen 20 m!!! Kurzbeschreibung / Organisation: Ziel: Die Kinder sollen wiederholt schnellstmöglich reagieren, starten, beschleunigen und jeweils nach absolvierter Hindernis- bzw. Flachsprintstrecke die Geschwindigkeit reduzieren, umkehren und das Staffelgerät (Tennisring o.ä.) an den Nächsten übergeben. 5 Mädchen und 5 Jungen nehmen teil. Jede Staffel benötigt 2 nebeneinander liegende Bahnen. In exakt 3 Minuten wird eine möglichst große Strecke eines Parcours aus 20-M-Hindernis- und 20-M-Flachstrecke absolviert. Auf der Hindernisstrecke stehen 2 baugleiche Hindernisse (Pylonen, Bananenkisten o.ä.) mit einer Höhe von ca. 25 cm mit einem festen Abstand von jeweils m. ( Fahnenstange bis zum 1. Hindernis 8 m Abstand - zwischen 1. und 2 Hindernis 4 m Abstand - 2. Hindernis bis zur letzten Fahnenstange 8 m Abstand) Die Kinder eines Teams stellen sich in möglichst gleicher Anzahl an den Startlinien der Strecke auf. Der 1. Läufer auf der Hindernisstrecke ist der Startläufer. Hat ein Läufer nach Startkommando Auf die Plätze! Fertig! Los! die Hindernisse überquert, übergibt er den Tennisring o. Ä. stellt sich hinten an und wartet, bis er wieder an der Reihe ist. Startet der Startläufer voreilig, so wird dies als individueller Fehlstart gewertet. Durch einen Rückschuss bzw. Pfiff wird der Start abgebrochen und der entsprechende Läufer wird kindgemäß ermahnt. Die Übergabe des Gerätes erfolgt von hinten. Dazu wird eine Markierung (Linie oder Hütchen) ca. 2 m vor der zu umlaufenden Fahnenstange in Richtung Hindernis geschaffen. Die Übergabe muss bis zum 1. Hindernis erfolgen. 1 Helfer: Ordner und Starter 1 Helfer: Zeitnehmer 1 Helfer: Aufstellen der Hindernisse 2 Helfer: Punktezähler/Schriftführer und Übergabekontrolleure Welche Mannschaft sammelt innerhalb von exakt 3 Minuten die meisten Punkte? Jeweils 1 Punkt gibt es für das Übergeben des Staffelgerätes. Die erzielte Punktzahl wird mit der der anderen Teams verglichen und in eine Rangfolge gebracht. 4 Hindernisse (pro Team 2 Hindernisse) 4 Hindernisstangen/ Umlaufmale 2 Tennisringe o. Ä. 1 Stoppuhr 1 Pfeife (alternativ: Startklappe)

4 (Scher-) Hochsprung Abb. DLV Wettkampfsystem Kinderleichtathletik Bitte beachten: Im Wettbewerb kann natürlich auch von links angelaufen werden und nicht nur von rechts wie in der Abbildung dargestellt!!! Kurzbeschreibung / Organisation: Schersprung: o Ziel: Die Kinder sollen den grundlegenden Steigesprung anwenden. o Mit einem Anlauf im ca. 45-Grad-Winkel zur Latte von rechts oder links, je nachdem, ob die Kinder rechtes oder linkes Absprungbein bevorzugen, springen die Kinder im Schersprung über die Zacharias-Latte (oder Hochsprung-Latte). o Der Sprung ist gültig, wenn die Zacharias-Latte nicht berührt wurde, oder die Hochsprung-Latte auf dem Aufleger liegen bleibt und die erste Mattenberührung mit dem Schwungbeinfuß erfolgt. Für den (Scher-)Hochsprung gilt: o 5 Mädchen und 5 Jungen nehmen teil. o Die Anfangshöhe beträgt 60 cm mit einer Steigerung im 5-cm-Abstand (Empfehlung). Jedes Kind hat maximal 1 Versuche pro Höhe, das beste Resultat jedes Kindes geht in die Wertung ein. 1 Helfer: Organisation und Schriftführer 2 Helfer: Auflegen der Hochsprung-Latte und Technik-Kontrolle Schwungbeinlandung Matte (Schersprung) Teamwertung: Alle 10 Einzelleistungen (individuell bestes Ergebnis) werden zum Teamergebnis addiert, mit dem der anderen Teams verglichen und in eine Rangfolge gebracht. 1 Hochsprunganlage (Matte, 2 Ständer, 1 Zacharias-Latte oder 1 Hochsprung-Latte) 2 Hürden (o.ä.) in 10 m Entfernung als Anlaufbegrenzung und Hütchen als Anlauforientierung

5 Medizinball-Stoßen Abb. DLV Wettkampfsystem Kinderleichtathletik Kurzbeschreibung / Organisation: Ziel: Aus der seitlichen Stoßauslage sollen die Kinder den Medizinball (o.ä.) möglichst weit stoßen. 5 Mädchen und 5 Jungen nehmen teil teil und haben jeweils 4 Stöße. Zum Stoßen wird ein 1-kg-Ball (Medizinball o. Ä.) verwendet. Jedes Kind stößt den mit beiden Händen gehaltenen Medizinball aus der seitlichen Stoßauslage in Richtung der markierten Zonen: Die 0,5 m breiten Bereiche, beginnend an der Abwurflinie, sind mit Punkten kenntlich gemacht (Zone 1 = 1 Punkt, Zone 2 = 2 Punkte usw.). Die Zone, in der der Medizinball aufkommt, bestimmt die Anzahl der erreichten Punkte. Dabei zählt der dem Kind nächstliegende Abdruck. Auch Bälle, die links und rechts des Zielfeldes aufkommen, werden gewertet (Messung in Verlängerung der Zonenlinien). Das Kind macht unmittelbar nach seinem 1. Stoß auch den 2. Versuch, stellt sich hinten an und macht, sobald es an der Reihe ist, direkt nacheinander Versuch 3 und 4 (Empfehlung). Der Stoß ist gültig, wenn das Kind die Abwurflinie nicht übertritt, das Zielfeld nicht berührt und es den 1-m-Abwurfbereich nach hinten verlässt. 2 Helfer: Ansage der erzielten Zonenpunkte und Zurückbeförderung der Stoßgeräte 1 Helfer: Aufstellen der Mannschaften und Überwachen der korrekten Durchführung 1 Helfer: Schriftführer Die besten Einzelergebnisse aller 10 Kinder werden zum Teamergebnis addiert, mit dem der anderen Teams verglichen und in eine Rangfolge gebracht. Linie als Abgrenzung von Abwurfbereich und Zielfeld 1 Zielfeld 1 Gültig-Linie, die den 1- m-abwurfbereich begrenzt Zonenmarkierungen (z. B. Pylonen mit Punktemarkierung) Punktetafeln (z. B. laminiert) 1-kg Medizinbälle o. Ä.

6 Kurzbeschreibung / Organisation: 5 Schüler/innen versuchen innerhalb von 5 Minuten so viele Runden wie möglich zu laufen. Dazu wird die Laufstrecke der 20m-Hindernis-Sprintstaffel (jetzt ohne Hindernisse!) genutzt. In der ersten Runde starten zunächst die 5 Jungen des Teams und im zweiten Durchgang die 5 Mädchen. Pro Start-Zieldurchlauf eines jeden Teammitglieds erhält die Mannschaft einen Punkt. 1 Helfer: Starter mit Stoppuhr 1 Helfer: Schriftführer der Punkte notiert (pro Bahnanlage wird ein Schriftführer benötigt) Die erlaufenen Punkte der Jungen und der Mädchen eines jeweiligen Teams werden zu einem Gesamtergebnis addiert und in eine Rangfolge gebracht. 2 Laufbahnen pro Team 4 Hindernisstangen/ Umlaufmale 1 Stoppuhr

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