PORTFOLIO MARC HARTMANN
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- Gisela Schuster
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1 PORTFOLIO MARC HARTMANN Marc Hartmann Gönhardweg Aarau +41(0) [email protected]
2 Sockel, Schutzanzug, Wasserpistole, Tusche Installationsansicht Parteree PENG Kunstmuseum Zofingen, Zofingen PENG 2016 Philipp Hänger und Marc Hartmann haben für das Kunsthaus Zofingen eine Arbeit mit historischem Bezug geschaffen. Wo heute Kunst gezeigt wird, wurde früher aus den Fenstern geschossen. Grund genug um Blei mit Farbe zu tauschen. Im Ballsaal entstand eine zweistöckige, begehbare Installation. Die Konstruktion spielt mit der Architektur, bricht den Raum und gibt neue Räume frei. In den Gängen und Winkeln befinden sich Objekte und verborgene Hindernisse. Am Ende der Ausstellung entpuppt sich die Installation als Spielfeld für das grosse KAWOOM, an der eine Gruppe von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern zum Kräftemessen mit Wasserpistolen gegeneinander antreten.
3 Holt, Karton, Pet-folie Installationsansicht Saal PENG Kunstmuseum Zofingen, Zofingen
4 Holz, lackiert d 200 x 90 cm Ansicht Durchgang What`s New? Trudelhaus, Baden KORRIDOR 2013 mit Philipp Hänger Hintergrund des künstlerischen Eingriffs ist die Auseinandersetzung mit der baulichen und architektonischen Gestalt des Ausstellungsraumes Trudelhaus. So wurde das Haus einst aufgrund baulicher Massnahmen vollständig ausgehöhlt, um anschliessend die drei Stockwerke mit Stützträgern in den Hohlraum einzupassen. Gleich dieser Umgestaltung hat das Kollektiv nun in Form eines geschlossenen Korridors einen Raum im Raum konzipiert. Vom untern Eingang wird der Betrachter direkt zur Treppe, die zu den oberen Stockwerken hinaufführt, geschleust. Ob es sich dabei um eine bauliche Massnahme oder ein künstlerisches Werk handelt, bleibt für den Ausstellungsbetrachter in der Schwebe. Will man den Raumkörper erfassen, gelingt dies stets nur in Teilen -sei es von ausserhalb durch das schmale, hochrechteckige Fenster oder vom Innern des Gebäudes mittels der Lücken zwischen den Treppenstufen.
5 Holz, lackiert 330 x 460 x 600 cm Aussenansicht "Korridor" What`s New? Trudelhaus, Baden
6 Holz, lackiert 90 x 410 x 600 cm Ausstellungsansicht Gang Hotel California Kunstverein, Offenburg D OHNE TITEL 2013 Der Künstler untersucht mit dieser Arbeit die veränderte Raumwahrnehmung durch einen Eingriff in die bestehende Architektur. Eine reduzierte Arbeit, die durch ein neues Element im Raum, den bestehenden verändert und einen irritierenden Moment entstehen lässt. Der Boden des Raumes befindet sich auf Hüfthöhe und ist wie die Wände komplett in Weiss gehalten. In der Mitte der Wand befinden sich zwei, kleine nebeneinander liegende Fenster. Daran anschliessend ragen beidseitig die Dachschrägen in den Raum. Auf dem Boden unterhalb der Fenster, befindet sich ein wenig zurückversetzt eine weisse Treppe, die nach unten führt. Mit dem künstlich geschaffenen Bild, greift der Künstler die bestehende Raumästhetik auf und schafft ein neues Raumgefühl.
7 Holz, lackiert 90 x 410 x 600 cm Ausstellungsansicht Innenraum Hotel California Kunstverein, Offenburg D Fotos: Christian Knörr
8 Holz, Glas, Polycarbonat, Stahl, lackiert 240 x 500 x 500 cm Ausstellungsansicht Trans- Form 2012 Messehalle, Basel Fotos: Christian Knörr LUXEMBURGERLI PISTACHE DELUXE 2012 Die Arbeit «Luxemburgerli Pistache Deluxe» fällt im ersten Moment durch die homogene Farbigkeit einem pastellfarbenen pistachegrün auf. Im Inneren der nicht betretbaren Koje wird mit wenigen Möbelstücken ein reduzierter Wohnraum angedeutet, der in seiner Erscheinung an die inszenierte Wohnsituationen in Möbelhäusern erinnert. Die klassischen Trends aus der Massenproduktion von IKEA dienen als Ausgangslage für dessen Gestaltung, während die Kolorierung auf die Luxemburgerli von Sprüngli verweist. Hartmanns Arbeit setzt sich mit den Imperativen der Konsumgesellschaft und ihrer Objektwelt auseinander und thematisiert den Fetisch der Waren, welchen Eigenschaften oder Kräfte zugeschrieben werden, die sie nicht besitzen. Die Waren, ihre Vermarktung und Präsentation produzieren Sehnsüchte, Wünsche und Vorstellungen deren prekäres Verhältnis zur Realität nach dem Kauf unvermeidlich zur Desillusionierung führt. Die unmittelbare Konfrontation auf sinnlicher und kognitiver Ebene mit der Arbeit von Hartmann, drängt den/ die Betrachter/in die Fetischisierung der Ware als Projektion zu entlarven. Das Unikat Hartmanns entzieht sich im Kunstkontext der Massenproduktion und ermöglicht an dieser Stelle vielmehr einen Diskurs über Wertvorstellungen und Sehnsuchtsräume.
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10 Gipsguss auf Bodenpaltte Masse variabel Installationsansicht Mx. World Kunsthalle, Basel Fotos: Nici Jost FALLEN FROM SKY 2015
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12 Holz, lackiert 110 x 50 x 50 cm Ausstellungsansicht Auswahl 2012 Aargauer Kunsthaus, Aarau LE SOCLE POUR LE SOCLE 2012 Der Künstler untersucht mit dem Objekt le socle pour le socle die fliessenden Grenzen zwischen Skulptur und Sockel und stellt ein Hilfsmittel der Repräsentation zur Diskussion. Eine reduzierte Arbeit, die durch eine geringe Verschiebung des rechten Winkels einen irritierenden Moment entstehen lässt.
13 Holz, Stoff 120x 50x 50cm Ausstellungsansicht Auswahl 15 Aargauer Kunsthaus, Aarau STUHL 2015 Der Künstler hat auf einem Streifzug durch die Stadt einen zerbrochen Stuhl am Strassenrad gefunden, der dem Spermühl zugedacht war. Den reparierten Stuhl, brachte er ihn in den muesalen Raum, in welchem der Stuhl dem Aufsichtspersonal und Besuchern als Sitzgelegenheit dient.
14 zweiters Bild vom Stuhl in einer andern Sitaution
15 diverse Materialien 200 x 140 x 90 cm Ausstellungsansicht Raum I my other memories Kunstraum, Aarau MY OTHER MEMORIES 2013 Bei «my other memories» handelt es sich um ein Ausstellungsprojekt in zwei Etappen, dessen Projektziel in der Realisierung von zwei Ausstellungen im Kunstraum Aarau besteht: Teil 1 ist vom 7. Juni bis 7. Juli 2013 bereits realisiert worden und Teil 2 ist für 7. Juni bis 7. Juli 2014 terminiert. Mit dem Projekt «my other memories» thematisirt der Künstler in einer performativ-konzeptuellen Herangehensweise die Mechanismen des Kunstfördersystem: Im Ausstellungsraum befindet sich die transferierte und minutiös wieder aufgebaute Büroinfrastruktur des Kunstraum Aarau. Dort hat zu den Öffnungszeiten der Ausstellung eine vom Künstler rekrutierte Kulturmanagerin an seiner Stelle die Eingabe dieses Fördergesuchs zur Realisierung einer zweiten, analog konzipierten Ausstellung erarbeitet. Die Dauer des Auftragsverhältnisses auf Stundenlohnbasis hat sich aus dem vom Künstler investierten und mit dem Kunstraum Aarau vertraglich vereinbarten Künstlerhonorar errechnet. Ziel der Aktion ist es, auf diese Weise Projektbeiträge zu generieren, die es ihm ermöglichen sollen, genau in einem Jahr wiederum eine/n Kulturmanager/in zu engagieren, die/der im Kunstraum Aarau erneut Mittel für eine mögliche Weiterführung des Projekts beschafft.
16 diverse Materialien 600 x 400 x 300 cm Ausstellungsansicht Raum II my other memories
17 diverse Materialien Performance Meinten Sie Futter? alter Kunstraum, Aarau Foto: Timo Ullman OH MY LITTLE SWEET 2016
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19 Holz, Mehl 300 x 600 x 150 cm Ausstellungsansicht Surb und Tal Alte Mühle, Endingen LAIBE 2012 Diese Installation hat die Vorratshaltung von Lebensmitteln in früheren Zeiten zum Thema. Dazu wird das alte dreiteilige Regal im Keller der ehemaligen Mühle benutzt. Die aus Lattenrosten gefertigten Tablare wurden vom Künstler mit Mehl bestreut, welches durch die Zwischenräume auf den Boden rieselt und dort Spuren und Zeichen hinterlässt, die während der Ausstellungsdauer ihre Erscheinung verändern werden.
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21 Epoxid, Styropor, Holz lackiert 160 x 300 x 300 cm Ausstellungsansicht Auswahl 2011 Aargauer Kunsthaus, Aarau NATURE S FINEST 2011 mit Philipp Hänger Das Projekt»Nature s Finest«behandelt die Beziehungen zwischen Stadt und Land in Bezug auf den heutigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen.»Nature s Finest«nimmt eine kritische Haltung gegenüber der vorherrschenden Konsumgesellschaft ein und verdeutlicht die Relation des modernen Stadtmenschen zur Natur. Um dies zu akzentuieren zeigen die Künstler überdimensionierte»ikonen«der Wegwerfgesellschaft im Kunstkontext. Exemplarisch für das Leben im Überfluss stehen hierbei ein saftiger Burger und eine Portion goldgelbe Pommes Frites. Die Objekte werden an zwei unterschiedlichen Orten angerichtet und fotografisch festgehalten. In der unberührten Natur werden die Objekte sorgfältig drapiert und präsentieren sich von ihrer ästhetischen Seite. Im Gegensatz dazu scheinen sie im urbanen Umfeld achtlos weggeworfen.
22 Pigmentdruck auf Alu aufgezogen 135 x 90 cm Ausstellungsansicht Auswahl 2011 Aargauer Kunsthaus, Aarau
23 diverse Materialien, auf Schreibtisch 78 x 50 cm Ausstellungsansicht Kapitel 3: Der Raum Kaskadenkondensator, Basel KONSUMKONSERVE 2012
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25 Systemregal, Epoxidharz Foto: Alexandra Roth BREATH 2015
26 Epoxid, Styropor, Karton, Holz lackiert 90 x 139 x 116 cm Ausstellungsansicht Jahresausstellung FHNW HGK Baerwartschulhaus, Basel Der Tisch, Rosa und Ich 2011 Ein Küchentisch beladen mit Geschichten und Emotionen, die sich über Jahrzehnte angesammelt haben. Würdevolle Verneigung oder stiller Zusammenbruch? Mit Witz und Ironie haucht der Künstler dem Objekt Leben ein und lässt dieses über seine Gefühle sprechen.
27 MARC HARTMANN VITA AUSBILDUNG Master in Fine Arts, HGK FHNW, Basel Bachelor of Fine Arts, HGK FHNW, Basel 1977 geboren in Wildegg PREISE UND FÖRDERUNG 2016 Projektbeitrag, Neue Aargauer Bank, für Philipp Hänger und Marc Hartmann 2013 Projektbeitrag, Aargauer Kuratorium 2012 Raumstipendium, Sihlquai 55, Visarte Zürich, Kollaboration mit Philipp Hänger, Géraldine et Tizian Werkbeitrag, Aargauer Kuratorium, für Philipp Hänger und Marc Hartmann Werkankauf, Credit Suisse Kunstsammlung, Zürich 2011 Werkankauf, Foundation British American Tabacco Switzerland, Lausanne
28 AUSSTELLUNGEN Auswahl 2016 PENG, Kunsthaus Zofingen, Zofingen (EA) ** Liste Art Fair, Basel Meinten Sie Futter?, Alter Kunstraum Aarau, Aarau Aktuelle Kunst 2016: Luzerner Landschaft und Region Zofingen Sankturbanhof, Sursee / Entlebucherhaus, Schüpfheim 2015 Auswahl 2015, Aargauer Kunsthaus, Aarau * Mx. World. On the Million Genders of the Real, Kunsthalle Basel, kuratiert von Chus Martinez bock auf kunst, (Galerie Super, Wien) Hohenems A 2014 Chez Paul, Atelier Visa Gloria, Lenzburg Minimale 2, Alpineum Produzentengalerie, Luzern 2013 Weihnachtsausstellung, Galerie Erdmann Contemporary, Aarau WHAT`S NEW?, Trudelhaus, Baden ** Hotel Carlifornia, Kunstverein Offenburg, Offenburg D * Licht Feld 13, Transitfreilager,Dreispitz, Basel * ** my other memories, Kunstraum Aarau, Aarau (EA) 2012 Auswahl 2012, Aargauer Kunsthaus, Aarau * Jungkunst 2012, Halle 52, Winterthur, mit Marc Hartmann * ** Kunstpause 2012, Altstadthalle und Ankerwaage, Zug * Vom Essen und Trinken - Vom Fressen und Saufen, Kunstraum Oxyd, Winterthur ** landunter 01, Filter 4 culture affairs, Basel 2011 Auswahl 2011, Aargauer Kunsthaus, Aarau ** Nuss an Nuss, Kaskadenkondensator, Basel * Publikation ** Kollaboration mit Philipp Hänger
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