Großlohe. Stadterneuerung. GEWOS GmbH im Auftrag der. Freien und Hansestadt Hamburg Bezirksamt Wandsbek

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1 Großlohe Stadterneuerung GEWOS GmbH im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg Bezirksamt Wandsbek

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3 Großlohe Stadterneuerung GEWOS GmbH im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg Bezirksamt Wandsbek

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5 Grußwort Liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns, Ihnen zum Abschluss von rund 12 Jahren Stadterneuerung diese Broschüre präsentieren zu können. 12 Jahre sind für die Stadtteilentwicklung eine lange Zeit. In Großlohe hatte es bereits 1993/94 Voruntersuchungen gegeben, die 1995 zur Aufnahme des Quartiers in das damalige Revitalisierungsprogramm der Stadtentwicklungsbehörde, heute: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, führten. Neue Erkenntnisse und Entwicklungen führten mehrfach zu Anpassungen des Förderprogrammes, von denen Großlohe profitieren konnte. So wurde im Rahmen der 'Hamburgischen Stadtteilentwicklung - STEP' zum Beispiel ein Verfügungsfonds eingerichtet, den der Stadtteilbeirat für kleinere Maßnahmen in Anspruch nehmen konnte. Durch die Aufnahme des Gebietes in das Bund-Länder-Programm 'Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf die soziale Stadt' im Jahr 1999 konnte die intensive und erfolgreich praktizierte Beteiligung der Großloher Bewohner am Erneuerungsprozess zusätzlich unterstützt werden. Zum Jahreswechsel 2005/2006 endete nun die spezielle Quartiersförderung von Großlohe durch Bundes- und Landesprogramme. Das äußere Erscheinungsbild der Siedlung hat sich durch umfangreiche Wohnumfeldmaßnahmen und einige Neubauten sowie Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten der ansässigen Wohnungsgesellschaften verändert; mehrere Einrichtungen und Vereine konnten attraktive, neu gestaltete Räume beziehen. Durch Stadtteilentwicklungsprogramme lassen sich nicht alle Missstände beseitigen, aber eines wurde sicher erreicht: die Großloher Bewohner sind selbstbewusster geworden, sie artikulieren ihre Wünsche und Bedarfe in der Stadtteilversammlung, dem Nachfolgegremium des Stadtteilbeirates, und engagieren sich lebhaft für und in ihrem Stadtteil. Wir finden: das ist ein schöner Erfolg! Das Institut GEWOS, das von 1995 bis 2005 die Quartiersentwicklung begleitete und viele Jahre regelmäßige Sprechstunden im Stadtteilbüro anbot, hat auf den folgenden Seiten einige der zahlreichen Projekte in Großlohe dargestellt. Viele haupt- und ehrenamtliche Helfer waren an diesem Prozess beteiligt. Ohne die Unterstützung dieser aktiven Menschen wäre einiges nicht oder nur schwer durchführbar gewesen. Wir bedanken uns deshalb auf diesem Wege bei den Großlohern, aber auch bei GEWOS, den Wohnungsunternehmen, den Gewerbetreibenden, sozialen Einrichtungen, den Vereinen, der örtlichen Kirchengemeinde, den Kommunalpolitikern und allen beteiligten Behörden für die jahrelange gute Zusammenarbeit. Wir hoffen, Ihr Interesse für Großlohe und diese Broschüre gewonnen zu haben. Gerhard Fuchs Bezirksamtsleiter Bezirksamt Wandsbek Volker de Vries Jugend- und Sozialdezernent Bezirksamt Wandsbek

6 Großlohe Großloher Stadtteilzentrum

7 Inhaltsverzeichnis Steckbrief 9 Ausgangslage und Entwicklungsziele 11 Bürgermitwirkung und Stadtteilleben 15 Gesellschaftliche Infrastruktur und soziale Einrichtungen 27 Wohnen 37 Wohnumfeld und Freiflächen 41 Arbeit, Ausbildung und Beschäftigung 47 Lokale Wirtschaft und Nahversorgung 49 Verkehr und Mobilität 51 Ausblick 55 Impressum 58 7

8 8 Großlohe aus der Luft

9 Steckbrief Hamburgisches Stadtteilentwicklungsprogramm Großlohe Bezirk Wandsbek Ortsteil Rahlstedt Gebietsdaten Größe ca. 63 ha Einwohner ca Wohnungen ca Betriebe ca. 110 Grundeigentümer überwiegend SAGA und in geringem Umfang GWG wenige Privateigentümer Verfahrensdaten Voruntersuchungen 1993/1994 durch GEWOS Programmaufnahme 1995 Aufnahme in das Revitalisierungsprogramm Ende 1998 Überleitung in das STEP-Programm 1999 Aufnahme in das Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' Abschluss 1. Quartal 2006 Stadtteilmanagement Quartiersentwickler GEWOS seit 1995 Stadtteilbüro Großlohering 5 (bis Dezember 2005) Beteiligungsgremium Stadtteilbeirat Großlohe 9

10 Grünes Großlohe 10

11 Ausgangslage und Entwicklungsziele Ausgangslage und Entwicklungsziele Die Siedlung Großlohe mit den beiden in sich geschlossenen Quartieren Großlohe- Nord und Großlohe-Süd, die durch die Stapelfelder Straße voneinander getrennt werden, entstand in den sechziger Jahren als neues Stadtviertel des sozialen Wohnungsbaus mit den seinerzeit üblichen Standards. Die heterogene Baustruktur mit ihren drei- und viergeschossigen Zeilenbauten, zweigeschossigen Laubenganggebäuden und Reihenhäusern sowie die bis zu neun Vollgeschosse hohen Punkthäuser prägen im Wechselspiel mit einem hohen Grün- und Freiflächenanteil das Stadtbild. Bei knapp 95 % des Wohnungsbestandes handelt es sich um Sozialmietwohnungen mit einem hohen Anteil an Klein- und Kleinstwohnungen. Zu Beginn der neunziger Jahre stellte sich die Problemsituation in Großlohe wie folgt dar: - beengte Wohnverhältnisse - hohe Arbeitslosigkeit und Sozialhilfebedürftigkeit - Konzentration von Armut und vielfältige soziale Problemlagen - schlechter baulicher Zustand der Wohngebäude und Wohnungen - Monofunktionalität (Wohnen) - zahlreiche infrastrukturelle Defizite (Arbeitsplätze, Kultur- u. Freizeitangebote) - Defizite in der Anbindung - fehlende Kommunikations- und Aktionsmöglichkeiten für die Bewohner - erhöhte Müll- und Vandalismuserscheinungen - Imageproblem als Wohnstandort in der öffentlichen Außenwahrnehmung Alte Post 1998: unattraktive Gesamtsituation Großlohering 2003: neuer Eingangsbereich 11

12 Ausgangslage und Entwicklungsziele Schwerpunkte und Ziele des Quartiersentwicklungsverfahrens Neben den vorhandenen großzügigen und vielfältigen Grün- und Freiflächen und den ausgedehnten Fuß- und Wegeverbindungen stellt die stadträumliche Lage inmitten unterschiedlicher Landschaftstypen (im Süden Auenlandschaft an der Stellau, Waldbereiche im Westen, landwirtschaftliche Flächen im Osten) eine entwicklungsfähige Ressource als Wohnstandort dar. Als weitere wichtige Ressource ist im Stadtteil seit nunmehr einigen Jahren eine Vielzahl sozialer Einrichtungen tätig. Dieser bereits vor der Aufnahme in das STEP-Programm recht gut ausgestattete Bereich konnte im Verlauf des Stadtteilentwicklungsprozesses weiter ausgebaut und den lokalen Bedürfnissen angepasst werden. Die Schwerpunkte der Förderung lagen vorrangig in den Handlungsfeldern Wohnen, Wohnumfeld, gesellschaftliche Infrastruktur, Bürgermitwirkung, Bewohneraktivierung und Stadtteilleben sowie Arbeit, Ausbildung und Beschäftigung: - bauliche Erneuerung des Wohnungsbestandes und Verbesserung der Wohnqualität - gezielte Verbesserung und Attraktivitätssteigerung des Wohnumfeldes - Erhöhung der Wohn- und Aufenthaltsqualitäten - Ausbau der stadtteilbezogenen sozialen und gesellschaftlichen Infrastruktursowie Freizeiteinrichtungen - Stärkung der Bewohnerbeteiligung, Bürgermitwirkung und Förderung des Stadtteillebens - Förderung von Lösungsansätzen in den Handlungsfeldern Arbeit, Ausbildung und Beschäftigung Gartenstadtcharakter in Großlohe-Nord 12

13 Ausgangslage und Entwicklungsziele Chronik der Stadterneuerung in Großlohe Erste Untersuchungen und Bestandsaufnahmen des Stadtteils Großlohe erfolgten im Jahre 1993 durch GEWOS. Mit der Aufnahme Großlohes in das Hamburgische Revitalisierungsprogramm 1995 wurde ein besonderes Augenmerk auf die Entwicklung von Maßnahmen gelegt, die strukturelle Verbesserungen mit dem Ziel einer dauerhaften Stabilisierung verfolgen. In dieser Zeit ist mit dem Quartiersentwickler GEWOS GmbH ein privater Träger als lokaler Ansprechpartner vor Ort tätig gewesen. Ein von GEWOS regelmäßig besetztes Stadtteilbüro als Anlaufstelle für die Bewohner wurde Anfang 1998 für die gesamte Verfahrenszeit eingerichtet. Durch die Förderung Großlohes als Hamburgisches Stadtteilentwicklungsgebiet und die Aufnahme in das Bund-Länder-Programm 'Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf die Soziale Stadt' im Jahr 1999 konnten wichtige Projekte und Maßnahmen der Quartiersentwicklung umgesetzt werden. Im Frühjahr 1999 wurde ein Stadtteilbeirat ins Leben gerufen, der den Entwicklungsprozess intensiv begleitet und der eigenverantwortlich und kompetent über Mittel des Verfügungsfonds zur Förderung von kleineren Projekten und Maßnahmen entschieden hat. Dabei hat der Stadtteilbeirat eine zentrale Funktion im Rahmen der Quartiersentwicklung eingenommen. 13

14 Großlohe Großloher Stadtteibeirat in Aktion 14

15 Bürgermitwirkung und Stadtteilleben Stadtteilbeirat Der Stadtteilbeirat hat den Quartiersentwicklungsprozess intensiv begleitet und hierbei das Meinungsbild der in Großlohe Lebenden und Arbeitenden unmittelbar eingebunden. Insbesondere die im Stadtteilbeirat vertretenen Bewohner waren hierbei als lokale Experten wichtige Kooperationspartner. Dieses Gremium bestand aus 19 ständigen Vertretern: und Projekten im Stadtteil befördert. Die offizielle Amtszeit dieses Gremiums, das während der STEP-Förderung vom Quartiersentwickler bei seiner Arbeit unterstützt wurde, endete mit dem Auslaufen der Sonderförderung zum Jahreswechsel 2005/2006. Seitdem setzt sich das Gremium als eigenverantwortliche 'Stadtteilversammlung' weiterhin für Großlohe ein. - zehn Bewohner - drei Vertreter der Wirtschaft/Grundeigentümer - drei Politikvertreter - drei Gremienvertreter (Mieterinteressengemeinschaft Großlohe e.v., Förderverein Großlohe e.v., Großloher Kommunikations-Zentrum e.v.) Um spezielle Themen intensiver bearbeiten zu können, wurden aus dem Beirat heraus Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen gegründet. Zahlreiche Projekte der Stadtteilarbeit sind in den Arbeitsgruppen als Idee entstanden und von den jeweiligen Teilnehmern weiterverfolgt worden. Zu nennen wären hier unter anderem die Großloher Weihnacht, das Fest der Kulturen und die Stadtteilzeitung. Seit seiner Gründung 1999 hat der Stadtteilbeirat eine Vielzahl von Maßnahmen Der 'Lohi', das Maskottchen des Stadtteilbeirats 15

16 Bürgermitwirkung und Stadtteilleben Stadtteilbüro Das 1998 eingerichtete Stadtteilbüro hat der Quartiersentwicklung im STEP-Gebiet Großlohe einen wichtigen Impuls gegeben. Es hat sich zur Anlaufstelle, Treffpunkt, Beratungs- und Informationsstelle für die Bewohner Großlohes, die lokalen Initiativen, die Stadtteilgruppen und den Stadtteilbeirat mit seinen Arbeitsgruppen entwickelt. Darüber hinaus wurde es für Aktivitäten aus dem Stadtteil genutzt. Während der Verfahrenszeit war es vom Quartiersentwickler regelmäßig besetzt. Da der Mietvertrag kurz nach dem Ende der STEP-Förderung im Frühjahr 2006 ausläuft, wurden alternative Räumlichkeiten im Stadtteil gesucht und mit dem Ende 2005 eröffneten Treff.Großlohe gefunden (s. Abschnitt Treff.Großlohe). Während der STEP-Quartiersentwicklung zentrale Anlaufstelle: das Stadtteilbüro 16

17 Bürgermitwirkung und Stadtteilleben Verfügungsfonds Mit dem Verfügungsfonds stand dem Großloher Stadtteilbeirat ein Instrument zur kurzfristigen und unbürokratischen Finanzierung kleinerer, in sich abgeschlossener Maßnahmen und Projekte zur Verfügung. Hierdurch wurde die Aktivierung und Beteiligung der Bewohner und der im STEP-Gebiet Tätigen gefördert. Mit den jährlich Euro des Verfügungsfonds konnten zahlreiche Projekte umgesetzt und unterstützt werden, die von unterschiedlichen Personen, Gruppen und Einrichtungen initiiert wurden. Hierzu zählen unter anderem (Auswahl): - Ausstattung des Stadtteilbüros - unterschiedliche Aktionen und Veranstaltungen für Kinder Um die äußerst positiven Effekte des Verfügungsfonds auch nach dem Ende der Sonderförderung nutzen zu können, wurde eine Verlängerung dieses Instruments um weitere zwei Jahre in Höhe von Euro jährlich bewilligt. - Qualifizierungs- und Mittagstischprojekt - Jugendfreizeiten - Seniorenausfahrten - Stadtteilfeste - Tanzkurse - Stadtteilzeitung - Schulprojekte - Kindertheater - Ausstattung von Kinder-Fußballmannschaften - kulturelle Stadtteilveranstaltungen - Ferienaktionen für Kinder - Ausstattung des Internet-Cafés und der Redaktionsgruppe - Ausstattung von Vereinen, Stadtteilgruppen und sozialen Einrichtungen - Stadtteilführer Info-Tafel im Stadtteilbüro 17

18 Bürgermitwirkung und Stadtteilleben Vereine Die soziokulturelle Landschaft Großlohes zeichnet sich unter anderem durch die Existenz unterschiedlicher Vereine aus. Die im Stadtteil aktiven Vereine ergänzen sich sowohl durch unterschiedliche (Entstehungs-)Hintergründe als auch durch verschiedene Ausrichtungen und Zielgruppen: MiGG e.v. Bereits seit 1991 existiert die Mieterinteressengemeinschaft Großlohe e.v. Die Mitglieder der MiGG setzen sich vornehmlich für die Belange der Mieterschaft und der Senioren im Stadtteil ein. So bietet dieser Verein unter anderem regelmäßige Mieterberatungen, Seniorencafés, kulturelle Veranstaltungen und Seniorenausfahrten an. Daneben gibt die MiGG seit 1995 die eigene Stadtteilzeitung 'Wir in Großlohe' heraus. Förderverein für Großlohe e.v. Der Förderverein wurde im Jahr 1993 von Rahlstedter und Großloher Bürgern sowie von Mitarbeitern der Einrichtungen im Stadtteil, der Schulen und der Kirchengemeinde gegründet. Zielsetzung war es, die Lebensverhältnisse im Stadtteil zu verbessern. Insbesondere hat sich der Förderverein für die Einrichtung von Räumen in Großlohe für die Stadtteilarbeit eingesetzt. Anfang 2006 übernahm der Förderverein die Trägerschaft der Stadtteilversammlung. GroßKoZ e.v. Der Verein GroßKoZ e.v. (Großloher Kommunikations-Zentrum e.v.) wurde 2004 gegründet. Hervorgegangen ist er aus Bewohnern, die zusammen mit ProQuartier, einem Tochterunternehmen der SAGA, ein Jahr zuvor das Internet-Café im Stadtteilbüro ins Leben gerufen hatten. Zunächst unter der Leitung des Fördervereins für Großlohe e.v. nahmen die Betreiber dieser neuen Einrichtung die Trägerschaft bald selbst in die Hand. Seitdem veranstaltet GroßKoZ auch Sommerfeste und engagiert sich bei weiteren stadtteilbezogenen Festen und Aktionen. Mitglieder der MiGG beim gemeinsamen Mittagessen im Großloher Gemeindehaus 16 18

19 Bürgermitwirkung und Stadtteilleben Stadtteilfeste Stadtteilfeste erfreuten sich stets großer Beliebtheit im Stadtteil. Sie sprechen unterschiedliche Bewohnergruppen an und sorgen so für eine Stärkung der Stadtteilkultur und des nachbarschaftlichen Zusammenlebens. Einige Veranstaltungen haben sich dabei zu festen Institutionen entwickelt: - Fest der Kulturen des Beirats - Großloher Weihnacht und Osterbasteln des Beirats - Sommerfeste unterschiedlicher Vereine und Einrichtungen - Rahlstedter Kulturwochen in Großlohe mit der Mieterinteressengemeinschaft Großlohe e.v. Sommerfest in Großlohe Fest der Kulturen in der Pausenhalle der Schule Großlohering 19

20 Großloher Weihnacht, Osterbasteln, Fest der Kulturen, Sommerfeste: vielfältiges Veranstaltungsprogramm in Großlohe 20

21 Bürgermitwirkung und Stadtteilleben Öffentlichkeitsarbeit Für einen Stadtteil mit schwierigem Image ist eine effiziente und breit aufgestellte Öffentlichkeitsarbeit mit positiver Außendarstellung und Innenwirkung von großer Bedeutung, da das Bild über ein Wohngebiet maßgeblich über die Medien geprägt wird. In diesem Zusammenhang wurde eine Vielzahl von Maßnahmen entwickelt, um das Image Großlohes zu verbessern. Dazu zählen unter anderem ein Logo für den Stadtteilbeirat, ein Infofaltblatt über den Stadtteilbeirat, eine Stadtteilzeitung des Beirates, die Teilnahme an der Messe 'Du und Deine Welt' sowie zahlreiche Veröffentlichungen über Aktionen und Projekte im Stadtteil. Das Redaktionsteam von 'Bei uns in Großlohe' Stadtteilzeitung 'Bei uns in Großlohe' Seit Ende 2002 sind 12 Ausgaben erschienen Die aus STEP-Mitteln finanzierte Stadtteilzeitung 'Bei uns in Großlohe' existiert seit Ende 2002 und wurde von einer ehrenamtlichen Redaktionsgruppe getragen. Die Stadtteilzeitung informierte über aktuelle Themen und Termine rund um den Stadtteil Großlohe. 'Bei uns in Großlohe' entwickelte sich binnen kürzester Zeit zu einem wichtigen, informativen und verbindenden Medium im Stadtteil. Es ist vorgesehen, die Stadtteilzeitung auch nach dem Ende der STEP-Förderung als Sprachrohr des neuen Gremiums am Leben zu erhalten. Über Werbeeinnahmen und Sponsoring soll versucht werden, eine finanzielle Unabhängigkeit der Stadtteilzeitung zu erlangen. 21

22 Wer kennt Großlohe? Tolle Preise gab es beim Stadtteilquiz zu gewinnen Großlohe räumt (regelmäßig) auf 22

23 Bürgermitwirkung und Stadtteilleben Aktionen des Stadtteilbeirats Mit der Durchführung von Aktionen wurden unterschiedliche Bewohnergruppen angesprochen. Manche Aktionen, wie etwa der große 'Sommer-Fotowettbewerb' oder das 'Großlohe-Quiz' richteten sich an Kinder und wurden nur einmalig durchgeführt. Andere, wie die Frühjahrsputzaktion 'Großlohe räumt auf', richteten sich an alle Bewohner und fanden regelmäßig statt. Fotowettbewerb, Großlohe-Quiz und andere Aktionen wurden insbesondere für Kinder organisiert 23

24 Kleine Großloher beim Umbau ihrer Kita-Außenanlagen. Impression von Claudia Schröder 24

25 Bürgermitwirkung und Stadtteilleben Kinderstadtteilplan Im Herbst 2004 wurde mit finanzieller Unterstützung der SAGA mit der Erarbeitung eines Kinderstadtteilplans begonnen. Unter Federführung von ProQuartier wurde das Projekt gemeinsam mit Vertretern der Kinder- und Jugendeinrichtungen des Stadtteils umgesetzt. Das Ziel bestand darin, den durch die Kinder erforschten Stadtteil in einem Plan abzubilden, in dem Spielplätze, Schulen, Jugendeinrichtungen, Freibad, Verstecke und Geheimpfade etc. verzeichnet sind. Nach Fertigstellung Anfang 2006 wurde der Plan den Einrichtungen, Kindern und Familien Großlohes zur Verfügung gestellt. Wer? Was? Wo? Kinderstadtteilplan Großlohe 25

26 Der neu eingerichtete Treff.Großlohe Umbau Abstimmung Eröffnung 26

27 Gesellschaftliche Infrastruktur und soziale Einrichtungen Treff.Großlohe Nachdem das über mehrere Jahre intensiv vorbereitete Projekt 'Stadtteilbegegnungsstätte für Großlohe' 2003 aufgrund fehlender Betriebsmittel aufgegeben werden musste, bemühte sich der Stadtteilbeirat um neue Räume für die Stadtteilarbeit nach der STEP-Förderung. In Kooperation mit der Behörde für Soziales und Familie konnte ein generationenübergreifender Treffpunkt für Großlohe eingerichtet werden. Mit dieser Einrichtung ist Ende 2005 eine dauerhafte, zentrale Anlaufstelle im Stadtteil für Jung und Alt mit Räumen für unterschiedliche Aktivitäten eröffnet worden. Die neuen Räume stehen allen Großlohern offen und können von verschiedenen Gruppen genutzt werden. Insbesondere vor dem Hintergrund der Ende 2005 auslaufenden STEP-Sonderförderung war die Verwirklichung des generationenübergreifenden Treffpunktes für den Stadtteil eines der zentralen Projekte im Rahmen der Quartiersentwicklung. Durch enge Kooperation und intensiven Austausch unterschiedlicher Akteure sowie der Beharrlichkeit und Kreativität der beteiligten Großloher ist hier ein beständiger, identitätsstiftender Ort für Kommunikation, Austausch und Förderung nachbarschaftlicher Beziehungen entstanden. 27

28 Großlohe Das umgebaute SAGA-Waschhaus wird von attraktiven Außenanlagen gesäumt Der Neubau des Frauen- und Mädchentreffs von Süden, Osten und Westen betrachtet 28

29 Gesellschaftliche Infrastruktur und soziale Einrichtungen Neubau des Frauen- und Mädchentreffs Bereits 1996 konnte der anfangs in einem ehemaligen Waschhaus provisorisch untergebrachte Frauen- und Mädchentreff Großlohe neue Räumlichkeiten beziehen. Gleichzeitig konnte hierdurch das Angebot des Beratungs- und Kommunikationszentrums verstetigt werden. Neben niedrigschwelligen, offenen Angeboten liegt der Schwerpunkt dieser Einrichtung auf gezielten Beratungs- und Hilfsangeboten für Frauen und Mädchen in den Bereichen Gesundheit, Soziales, Beschäftigung und Ausbildung. Einrichtung des Kinderund Familienhilfezentrums (KiFaZ) Im Rahmen der STEP-Förderung konnte neben dem Neubau des Frauen- und Mädchentreffs mit dem Kinder- und Familienhilfezentrum ein weiteres wichtiges Projekt in Großlohe eingerichtet werden, das dem Ausbau und der Sicherung der stadtteilbezogenen sozialen und gesellschaftlichen Infrastrukturangebote dient. Dabei liegt der konzeptionelle Schwerpunkt des KiFaZ in der Förderung der Erziehung in der Familie. Die Zielgruppe des KifaZ Großlohe besteht daher insbesondere aus Familien mit Kindern, Einelternfamilien, Jugendlichen und jungen Volljährigen. Neben den Räumen des KiFaZ in einem Wohngebäude wird auch das nahegelegene 'Waschhaus' für die vielfältigen Angebote der Einrichtung genutzt wurde dieses ehemalige SAGA-Waschhaus zu einem multifunktionalen Haus für Stadtteilarbeit umgebaut. Es kann von allen Großlohern sowohl für offene Zusammenkünfte als auch private Feiern genutzt werden. Die Außenanlagen des Waschhauses wurden im Zuge des Umbaus zu einer großzügigen Spiel- und Aufenthaltsfläche aufgewertet. 29

30 Gesellschaftliche Infrastruktur und soziale Einrichtungen Stadtteilkonferenz Mit dem Ziel, die Arbeit der sozialen Einrichtungen im Stadtteil besser zu koordinieren und die Aktivitäten der einzelnen Institutionen bedarfsgerecht aufeinander abzustimmen, trifft sich die Stadtteilkonferenz einmal monatlich zu ihren Sitzungen. In diesem Gremium versammeln sich die hauptamtlichen Vertreter der lokal tätigen sozialen Einrichtungen. Neben der gemeinsamen Bearbeitung aktueller sozialer Themenschwerpunkte in Großlohe richtet die Stadtteilkonferenz darüber hinaus gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen wie Stadtteilfeste aus. nen Infrastruktur wurde von vielen Seiten die Umwandlung der Grundschule Großlohering in eine Ganztagsschule gefordert. Diese bietet den Schülern zusätzlich zum Pflichtunterricht einen Mittagstisch und die Möglichkeit der freiwilligen Teilnahme an vielfältigen Nachmittagsangeboten. In Zusammenarbeit mit der Schulbehörde konnte 2001 die Umwandlung der Grundschule Großlohering in eine Ganztagsschule vollzogen werden. Offene Ganztagsschule Großlohering In vielen Diskussionen im Stadtteil wurde die Problematik von vernachlässigten Kindern in Großlohe erörtert. Die Gründe waren insbesondere in der hohen Zahl alleinerziehender Elternteile und der teilweisen Überforderung von Eltern mit der Erziehung ihrer Kinder zu suchen. In den Schulen wurden zunehmend Verhaltensauffälligkeiten bei den Kindern beobachtet. Im Rahmen der Sicherung der sozialen, kulturellen, freizeit- und bildungsbezoge- ABC-Schützen in der Ganztagsschule Großlohering 30

31 Gesellschaftliche Infrastruktur und soziale Einrichtungen Ahrensburger Tafel: Umbau und Neuorganisation Bereits seit über acht Jahren ist die Ahrensburger Tafel in Großlohe tätig. Neben der wöchentlich zweimaligen Ausgabe von Lebensmitteln an bedürftige Personen bestehen weitere Kooperationsverbindungen in den Stadtteil, wie zum Beispiel Nahrungsmittelbelieferungen an soziale Einrichtungen. Die Ausgabe- und Lagerstelle befindet sich in einem Pavillon auf dem Gelände der Wohnunterkunft von 'pflegen & wohnen'. Auf Empfehlung des Beirats, der Bewohner, des Quartiersentwicklers und weiterer lokaler Einrichtungen konnte die Ausgabestelle in die Umbaukonzeptionen des Wohnprojekts der Wohnunterkunft (s. Abschnitt 'Wohnprojekt der Wohnunterkunft') integriert werden, so dass diese Einrichtung dauerhaft im Stadtteil verbleiben kann. Das Lebensmittelangebot in der Ahrensburger Tafel ist vielfältig 31

32 Let's have a Party Neuer Kita-Eingangsbereich Neuer Anstrich im Treppenhaus des JUG Das JUG-Team 32

33 Gesellschaftliche Infrastruktur und soziale Einrichtungen Stabilisierung des Hauses der Jugend / Jugendzentrum Großlohe und der Kita Großlohering Die Nutzungs- und Arbeitsmöglichkeiten dieser beiden wichtigen Einrichtungen wurden durch gezielte Umbaumaßnahmen im Gebäudeinneren und im Außenbereich erheblich verbessert. Ferner wurde das ehemalige Haus der Jugend (HdJ) 2003 entkommunalisiert und als 'JUG - Jugendzentrum Großlohe' vom Arbeiter Samariter Bund (ASB) übernommen. In diesem Zusammenhang wurde die Angebotsstruktur des JUG den im Stadtteil vorhandenen Ansprüchen und Bedürfnissen noch konsequenter angepasst. Dazu wurden unter anderem gesonderte Angebote für unterschiedliche Altersklassen und speziell für Mädchen eingerichtet. Neben offenen Treffs wurden auch Sport- und Kinoangebote sowie ein Internet-Café eingerichtet. Der Betrieb des Pädagogischen Mittagstisches wurde im Oktober 2005 nach einjähriger Pause wieder aufgenommen. Darüber hinaus wurde die Zusammenarbeit und das Angebot mit dem Tee- Keller, der Jugendeinrichtung der Kirchengemeinde, stärker vernetzt und abgestimmt. Schlüsselübergabe an den neuen JUG-Träger ASB 33

34 Gesellschaftliche Infrastruktur und soziale Einrichtungen Umbau des Kirchenkellers Aufgrund der Neukonzeption der Jugendarbeit in der Christophorus Kirche wurden mit Hilfe von STEP-Mitteln 2004 Umbauarbeiten im 'Tee-Keller' der Kirchengemeinde vorgenommen. Zusätzlich wurde im Sinne einer besseren Kinderbetreuung das Außengelände der Einrichtung zu einer einladenden Spiel- und Aufenthaltsfläche umgestaltet. Neben offenen Treffs konnten durch personelle Verstärkung und erweiterte Öffnungszeiten zusätzliche Sport-Angebote und Job-Beratungen ins Programm aufgenommen werden. Dank der STEP-Mittel und der Spende einer privaten Stiftung verfügt die Kirche nun über ein abwechslungsreiches Angebot im Jugend- und Kinderbetreuungsbereich. GroßKoZ Internet-Café Auf Initiative von Bewohnern und mit Unterstützung von ProQuartier wurde 2003 im Stadtteilbüro ein Internet-Café und Kommunikations-Zentrum eingerichtet, das Großloher Kommunikations-Zentrum (GroßKoZ). Es ermöglicht allen Bewohnern die Möglichkeit zur Nutzung von PC und Internet. Das Internet-Café/Kommunikations-Zentrum wird als nichtkommerzielle Einrichtung ehrenamtlich betreut und hat sich zum zentralen Treffpunkt im Stadtteil für alle Interessierten entwickelt. Zusätzlich zum reinen 'Surfen' in lockerer Atmosphäre können Besucher defekte oder veraltete Hardware mitbringen und unter Anleitung reparieren bzw. nachrüsten. Doch nicht nur in technischer Hinsicht ist diese Einrichtung eine Bereicherung für den Stadtteil man trifft sich hier auf einen Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Außengelände des 'Tee-Kellers' GroßKoZ Internet-Café: Einführung in die Welt der Bits und Bytes 34

35 Gesellschaftliche Infrastruktur und soziale Einrichtungen Kinderbauernhof Rahlstedt Das Projekt Kinderbauernhof Rahlstedt geht auf die Initiative des Schulvereins der Schule Neurahlstedt zurück erstellte GEWOS im Auftrag der Stadtentwicklungsbehörde (heute: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt) hierzu ein Gutachten zum Standort auf einer angrenzenden Grünfläche der Schule und zur Projektkonzeption. Zur Umsetzung der Maßnahme wurde 1997 der Verein Kinderbauernhof e.v. gegründet. Kinder haben hier die Möglichkeit, durch Pflege und Fütterung der Tiere Verantwortung zu übernehmen, kleinere Reparaturen eigenhändig durchzuführen sowie Feiern auszurichten und Gäste zu betreuen. Obwohl eine Finanzierung des Kinderbauernhofes aus STEP-Mitteln nicht möglich war, wurde das Projekt von einem privaten Projektträger mit Hilfe anderer Kooperationspartner und Fördermöglichkeiten fortgeführt. Neben privaten Spenden und Mitteln aus dem Verfügungsfonds stellte die Hamburger Stadtreinigung einen ausrangierten Bauwagen zur Verfügung. Der Kinderbauernhof bietet eine Freizeitalternative - nicht nur für Großloher Kinder 35

36 Reihenhäuser in Großlohe-Süd Wohnhochhäuser in Großlohe-Nord Alt Planung und Ergebnis 36

37 Wohnen Maßnahmen der Wohnungsgesellschaften SAGA und GWG Umfangreiche Sanierungsanstrengungen der Wohnungsgesellschaften SAGA und GWG haben den baulichen Standard vieler Wohnungen - und damit die Wohnqualität - in den letzten Jahren erheblich verbessert. Annähernd 80 % der Großloher Wohnungsbestände von SAGA und GWG sind in den Genuss von Modernisierungsund Instandsetzungsmaßnahmen gekommen. Weitere Maßnahmen sind ab 2006 vorgesehen. Nach dem Abbruch von zwei Punkthochhäusern aus den sechziger Jahren hat die SAGA in Großlohe-Nord im Sommer 2005 mit dem Bau von 52 Reihenhäusern begonnen. Die ersten Reihenhäuser werden Mitte 2006 bezugsfertig sein. Diese Maßnahme fand im Stadtteil große Zustimmung und wurde auch mit dem Stadtteilbeirat abgestimmt. Es wird erwartet, dass die Neubebauung mit Reihenhäusern positive Auswirkungen auf die Sozialstruktur des Stadtteils ausüben wird. Annähernd 60 Millionen Euro haben die beiden Wohnungsunternehmen in den vergangenen neun Jahren in die Pflege und Verbesserung ihres Bestandes im Stadtteil Großlohe investiert. Dabei hat die GWG für ihre 266 Wohneinheiten im Stadtteil Investitionen in Höhe von 3,4 Millionen Euro getätigt, von der SAGA wurden für die rund Wohneinheiten rund 56 Millionen Euro investiert. Flankiert wurden diese Objektmaßnahmen durch die umfangreiche Aufwertung des Wohnumfeldes, die durch Mittel des Hamburgischen STEP-Programms unterstützt wurde (s. Abschnitt 'Wohnumfeld und Freiflächen'). Wohnhausfassade in Großlohe-Süd vor und nach der Renovierung 37

38 Abbrucharbeiten Hoffmannstieg 2 und 4 Mieter planen mit Anstelle der alten Hochhäuser entstehen 52 attraktive Reihenhäuser 38

39 Wohnen Wohnprojekt Wohnunterkunft Großlohe Die Wohnunterkunft Großlohe dient der vorübergehenden Unterbringung von Haushalten, die Schwierigkeiten haben, auf dem Wohnungsmarkt eine Wohnung zu finden. Der Träger dieser Einrichtung, pflegen & wohnen, hat in Zusammenarbeit mit der stattbau Hamburg GmbH und dem Stadtteilbeirat im Rahmen des Programms 'Bauliche Selbsthilfe mit Baubetreuung als Programmelement der Sozialen Stadtteilentwicklung' ein Projekt ins Leben gerufen, einen der drei Wohnblocks umzugestalten und zu festen Mietwohnungen umzubauen. Dabei wurden die 24 in dem umzubauenden Gebäude befindlichen einfachen Unterkünfte zu 18 Wohnungen mit üblichen Wohnstandards zusammengefasst. Darüber hinaus wird der Umbau um einen Nebenbau ergänzt, der als Gemeinschaftseinrichtung dient. bei der Planung und Durchführung aktiviert werden. Zur Jahresmitte 2006 werden die ersten Wohnungen bezogen. Begleitend zu dieser Maßnahme werden auch die Außenanlagen und Freiflächen der Wohnunterkunft von 'pflegen & wohnen' umgestaltet. Dabei sollen unter anderem begrünte Abstandsflächen angelegt, die Bepflasterung erneuert, die alten Spielgeräte durch neue ersetzt, die Müllplätze begrünt und Fahrradständer bereit gestellt werden. Die Familien, die zum Teil schon seit mehreren Jahren in der Wohnunterkunft untergebracht sind, fühlen sich im Stadtteil heimisch und haben persönliche Bindungen aufgebaut. Mit Hilfe regulärer längerfristiger Mietverträge sollen die Bewohner in ihren Bemühungen um Identifikation mit ihrem Wohnstandort und Integration in den Stadtteil unterstützt werden. Bei dem Umbau der Wohnungen werden auch Selbsthilfepotentiale durch die Einbeziehung der künftigen Bewohner Nach dem Umbau des Wohnblocks werden die Außenanlagen erneuert 39

40 Kinder beteiligen sich an der Gestaltung ihrer Spielplätze: Workshop der GWG 40

41 Wohnumfeld und Freiflächen Maßnahmen der Wohnungsunternehmen Wesentlicher Bestandteil für die Aufenthaltsqualität, die Akzeptanz und die Identifikation mit dem Wohnstandort ist ein attraktives Wohnumfeld. In diesem Handlungsfeld wies der Stadtteil vor einigen Jahren erheblichen Nachholbedarf auf. Unterstützt durch Mittel des STEP-Programms konnten von den Wohnungsunternehmen SAGA und GWG wesentliche Verbesserungen erzielt werden. Dabei konzentrierten sich die Maßnahmen insbesondere auf die Bereiche: - Umgestaltung der Hauseingänge - Herrichtung der Mietergärten - Neugestaltung der Müllstandplätze - Umgestaltung und Herrichtung von Spiel- und Bolzplätzen - Erneuerung wohnungsnaher Spielplätze - Schaffung von Aufenthaltsmöglich- keiten für Jugendliche - Erneuerung des Wegenetzes - Verbesserung der Wegebeleuchtung Als herausragende Einzelbeispiele seien die Umgestaltung der beiden großen Spielplätze Großlohe-Nord und Süd, die Umgestaltung der Jugendfreizeitfläche am JUG, die Herrichtung der Waschhaus- Außenanlagen sowie die Gestaltung des zentralen Platzes vor dem Treff.Großlohe genannt. Die Kosten der Wohnungsunternehmen SAGA und GWG für Wohnumfeldmaßnahmen belaufen sich seit 1997 auf über 1,5 Mio. Euro. Durch die STEP-Förderung erreicht die Summe, die im Stadtteil allein in Wohnumfeldmaßnahmen investiert wurde, eine bemerkenswerte Höhe von über 3,8 Mio. Euro. In Großlohe sind viele neue Spielplätze entstanden und hergerichtet worden 41

42 Wohnumfeld und Freiflächen Übersichtstabelle der Einzelmaßnahmen Maßnahme Lage Wohnungsnahe Kinderspielplätze Großlohering 27-33, 33c und 37c, Bachstückenring 3 und 7, 12, 19a Heinrich-Schulz-Weg 2c, 8-10 Mehlandsredder Stapelfelder Str. 45 Spiel- und Bolzplätze Großlohering 19c, 32-44, 48 Mehlandsredder 19, Beleuchtung Wegeführung Weite Teile von Großlohe-Nord und Großlohe-Süd, u. a. Stapelfelder Str. 106/108 in Zusammenhang mit dem neuen Treffpunkt Grünzug Großlohe Weite Teile von Großlohe-Nord und Großlohe-Süd, u. a. Stapelfelder Str. 106/108 in Zusammenhang mit dem neuen Treffpunkt Grünzug Großlohe Freizeit- und Aufenthaltsflächen Großlohering 50 für Jugendliche Mehlandsredder 19a-c Mietergärten Freiflächen und Außenanlagen Heinrich-Schulz-Weg Großlohering Heinrich-Schulz-Weg (u. a. Parkplatz) Großlohering Bachstückenring 1-3 Hoffmannstieg 2-4, 5 Vorplatz Treff.Großlohe 42

43 Wohnumfeld und Freiflächen Umgestaltung der JUG- Freizeitfläche Bereits im Jahr 1999 wurde angrenzend an das Haus der Jugend (seit 2003: Jugendzentrum Großlohe - JUG) von der SAGA eine Multifunktionsfläche mit vielfältigem Spiel- und Sportangebot für Jugendliche errichtet. Mit Mitteln des Hamburgischen Stadtteilentwicklungsprogramms wurde die ehemals brach liegende Fläche nach intensiven Beteiligungsund Planungsprozessen umgestaltet und hergerichtet. Dabei entstanden die von den Jugendlichen gewünschten Freestyle- Elemente für Skater und eine Kart-Bahn. Hauptnutzer und Betreuer dieser Fläche ist das Jugendzentrum Großlohe. Fast fertig: der Platz vor dem Stadtteiltreff Platzgestaltung vor dem Treff.Großlohe Ready, Steady, Go! Als ergänzende STEP-Maßnahme zu den Innenumbauarbeiten des Treff.Großlohe und um die angrenzende Fläche zwischen Einkaufszentrum und zentralem Grünzug gestalterisch aufzuwerten, wurde im Herbst 2005 mit der Umgestaltung begonnen. Mit dieser Maßnahme konnte sowohl eine Aufwertung dieses bedeutenden, öffentlich genutzten Bereichs im geographischen und funktionalen Zentrum Großlohes zwischen Einkaufszentrum und grüner Mitte als auch eine Attraktivitätssteigerung der Außenflächen des Treff.Großlohe erzielt werden. Dieser umgestaltete Gesamtbereich bildet nun eine attraktive Verknüpfung zwischen Einkaufszentrum und Großloher Grünzug sowie einen einladenden und nutzbaren Eingangsbereich zum neuen Treffpunkt. 43

44 Wohnumfeld und Freiflächen Spielraum Großlohe - Umgestaltung der zentralen Grünachse Der große Spielplatz im zentralen Grünzug ist der größte und wichtigste Spielbereich in Großlohe, der sowohl von Müttern mit Kleinkindern, von Kindern sowie von Jugendlichen und Jungerwachsenen als Treffpunkt genutzt wird. Aufgrund der intensiven Nutzung und veränderten Inanspruchnahme der Anlage ist eine umfangreiche Umgestaltung und Herrichtung erforderlich geworden. In Workshops, bei Vor-Ort-Terminen und in Diskussionsrunden im Stadtteilbüro wurde mit allen Nutzergruppen ein Konzept für die Nutzungsbereiche entwickelt. Daraufhin konnte 2001 unter umfangreicher Beteiligung der Öffentlichkeit der Umbau des Spielplatzes durchgeführt werden. Neben der Umstrukturierung der Spielbereiche wurden neue Spielgeräte aufgebaut und bestehende Geräte erneuert. Diese wurden entsprechend der Wünsche der Kinder hergerichtet und ausgetauscht. Zudem wurde die in Nord-Süd-Richtung verlaufende Hauptfußwegeverbindung erneuert und der Wasserspielplatz der Schule Großlohering unter großer Beteiligung von Großloher Kindern gebaut. Halfpipe und Kleinkinderspielbereich im großen Grünzug 44

45 Wohnumfeld und Freiflächen Alle packen mit an: Umbau der Kita-Außenanlagen Umbau des Außengeländes der Kita Am Waldesrand Mit der Umgestaltung der Kita-Außenanlagen konnten bessere Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für die Kinder geschaffen werden. Darüber hinaus wurden ihnen auf spielerische Weise die Zusammenhänge natürlicher Kreisläufe vermittelt. In den neu gestalteten Anlagen können sie nun Erfahrungen im Umgang mit Naturstoffen wie Lehm und Holz sammeln. Sie können mit Regenwasser und Sand experimentieren sowie heimische Pflanzen und Kleintiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Vor allem aber wurden sie an der Gestaltung ihrer Kita in umfassender Weise beteiligt. Bei der Umsetzung der Maßnahme wurde großer Wert auf die Förderung von Eigeninitiative von Kita-Eltern, deren Kindern sowie Freunden und Nachbarn gelegt. Diese gemeinschaftliche Herangehensweise erhöht nicht nur die Akzeptanz der Nutzer, sondern fördert auch Begegnung und Kommunikation im Stadtteil. Die Maßnahme wurde aus STEP-Mitteln finanziell unterstützt. Durch den hohen Eigenleistungsanteil konnten die Kosten reduziert werden. 45

46 Service und Gerichte sind erstklassig Der 'Christophorus Mittagstisch' 46

47 Arbeit, Ausbildung und Beschäftigung 'Fit for Future' und Frauen- Perspektivenwerkstatt Mitte 2004 wurde der Qualifizierungsbereich im Stadtteil durch zwei zusätzliche Angebote der Kirche bereichert. Während sich die Perspektivenwerkstatt vorrangig an Frauen zur Neuorientierung auf dem Arbeitsmarkt wendet, ist das Angebot 'Fit for Future' auf männliche Jugendliche ausgerichtet, um deren Chancen auf Berufsausbildung zu erhöhen. Durch das offene Angebot der Perspektivenwerkstatt können jüngere Frauen in kostenlosen Kursen ihre handwerklichen, technischen und kreativen Fähigkeiten erproben und verbessern. Mit diesen Erfahrungen kann die Suche nach einer beruflichen Tätigkeit und Perspektive besser angegangen werden. Neben Nähmaschinen- und Computerkursen wird auch die Technik des Buchbindens vermittelt. Zum Projekt 'Fit for Future' zählen regelmäßige Kochkurse, Berufspraxistage sowie Bewerbungstraining und Hausaufgabenhilfe. Zusätzlich hat die Kirchengemeinde 2005 ein Qualifizierungsprojekt angeboten, das über den Europäischen Sozialfonds und den Verfügungsfonds Großlohe finanziert wurde. Unter professioneller Anleitung wurde bei diesem Mittagstischprojekt von Jungen einmal pro Woche Mahlzeiten zubereitet und im Rahmen eines offenen Mittagstisches serviert. Dieses Angebot wurde insbesondere von den Senioren aus Großlohe sehr gut angenommen. 'Arbeit Sofort' Der Beschäftigungsträger 'Hamburger Arbeit' (HAB) bietet jungerwachsenen ALG II-Beziehern mit dem Projekt 'Arbeit sofort' seit dem Start im Juni 2001 auch in Rahlstedt niedrigschwellige und qualifizierende Arbeitsmöglichkeiten vorwiegend im gewerblichen Bereich an. Inhalte der Maßnahmen sind, neben den Tätigkeiten im Gewerk, ein hohes Maß an Qualifizierungen (sowohl fachlich als auch elementarbildend) und die Unterstützung bei Bewerbungen. Seit Anfang 2005 wird nach der so genannten 'Ein-Euro-Variante' verfahren, bei der die Teilnehmer zusätzlich zu ihren ALG II-Bezügen einen Euro pro Stunde Anwesenheit erhalten. 47

48 Arbeit, Ausbildung und Beschäftigung 'RAZNetz' Berufsorientierungsprojekt In Zusammenarbeit mit der Jugendbildung Hamburg GmbH konnte bereits Ende 2000 das Projekt 'RAZ Großlohe - Ran an die Zukunft: Berufsorientierung für Mädchen in Großlohe verwirklicht werden. Das Angebot wendet sich an Schülerinnen ab der achten Klasse, die voraussichtlich ohne Perspektive und Ausbildungschance von der Schule abgehen. Ziel des Projektes ist es, die Mädchen durch Hausaufgabenhilfe, PC-Schulungen und Vermittlung von Praktikumsplätzen bei der Berufswahl zu unterstützen und sie letztlich in eine Ausbildung oder schulische Weiterbildung zu vermitteln. Seit der Umstrukturierung des 'RAZ' 2003 steht diese Jugendbildungseinrichtung auch Jungen offen und wurde in 'RAZNetz' (Ran an die Zukunft im Netzwerk) umbenannt. Neue Berufe kennenlernen Abschlussveranstaltung der Berufsfindungstage des 'RazNetz' 48

49 Lokale Wirtschaft und Nahversorgung Lokale Wirtschaft und Nahversorgung Gewerbeansiedlungen befinden sich hauptsächlich in Randbereichen und in der Umgebung Großlohes. Die Nahversorgung ist durch das zentral gelegene Einkaufszentrum gesichert. Neben einem großen Supermarkt sind hier etwa zehn weitere Ladengeschäfte ansässig. Im Zuge der Wohnbebauung 'Boltwiesen' ist ein kleines, fußläufig erreichbares Nahversorgungszentrum mit Einkaufs- und Serviceangeboten am nordwestlichen Großloher Siedlungsrand entstanden. Hierhin sind 2005 ein Lebensmitteldiscounter und eine Sparkassenfiliale aus dem Großloher Zentrum umgezogen. Betrieben. Der 'Merkur-Park' liegt nordöstlich angrenzend an Großlohe. Es handelt sich um einen privaten Gewerbepark, in dem Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen ansässig sind. In dem städtischen Gewerbegebiet 'Höltigbaum' nördlich der Sieker Landstraße haben sich vorrangig kleine und mittlere Betriebe angesiedelt. Am östlichen Großlohering befindet sich eine Gewerbezeile mit etwa zwölf kleineren, überwiegend handwerklichen Das Großloher (Einkaufs-) Zentrum aus der Vogelperspektive 49

50 Lokale Wirtschaft und Nahversorgung Kontakt zum Einzelhandel / Einkaufszentrum Bei Gesprächsrunden mit Einzelhändlern wurde die Situation des Einzelhandels im Stadtteil erörtert. Von Seiten der ansässigen Einzelhändler wurde jedoch kein konkreter Handlungsbedarf im Bereich Einzelhandel gesehen. Gleichwohl bestehen neben einem stetigen themenbezogenen Informationsfluss Kontakte zu den Einzelhändlern. Bei Bedarf finden punktuelle Kooperationen statt. Seit 2004 engagiert sich die Inhaberin eines Ladenlokals als Wirtschaftsvertretung im Stadtteilbeirat. Über diese Zusammenarbeit wurden Aktionen des Beirats wie etwa das Fest der Kulturen oder das GroßKoZ-Sommerfest unterstützt. Zeitungskiosk vor dem Großloher Einkaufszentrum 50

51 Verkehr und Mobilität Buslinienverlängerung Wenngleich die Verkehrsanbindung an den Ortskern Rahlstedt seitens der Bewohner als akzeptabel beschrieben wird, ergibt sich aus der randstädtischen Lage und der großen Entfernung eine suboptimale Anbindung an das Stadtzentrum Hamburgs, die in erster Linie auf die niedrige Taktfrequenz des Schnellbahnsystems zurückzuführen ist. Bitte zusteigen. Haltestelle Heinrich-Schulz-Weg Durch den resoluten Einsatz des Stadtteilbeirats wurde die Buslinienverlängerung zum Heinrich-Schulz-Weg Ende 2001 durchgesetzt und damit die Innenerschließung der Siedlung insbesondere für ältere Personen verbessert. 51

52 Verkehr und Mobilität Schulwegesicherung Die Innenerschließung Großlohes erfolgt über verkehrsberuhigte Ringstraßen (Tempo-30-Zonen). Hier wurde auf bestimmten Streckenabschnitten von Eltern eine Gefährdung ihrer Kinder durch zu schnell fahrende PKW wahrgenommen. Auf Anregung des Stadtteilbeirates wurden daraufhin Geschwindigkeitsmessungen von der Polizei durchgeführt, die im Ergebnis jedoch keine auffällige Verkehrsbelastung gezeigt haben. Von Seiten der Polizei wurde daher kein Handlungsbedarf gesehen. Auch nach Einschätzung der anliegenden Kindertagesheime und der Schule stellt die Verkehrssituation kein vorrangiges Problem dar. Im Bedarfsfall werden weitere Maßnahmen neu beschlossen. 52

53 Verkehr und Mobilität Ring 3 Anfang 2003 hat die BBV (heute: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, BSU) ein Gutachterteam mit einer Untersuchung zum Trassenverlauf für die Verlängerung des Ring 3 in Rahlstedt beauftragt. Im Falle der Realisierung dieses Projekts wäre ein Trassenverlauf am östlichen Siedlungsrad Großlohes sehr wahrscheinlich. Die Bewohner von Großlohe befürchten durch den Bau dieser Straße eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebens- und Wohnqualität des Stadtteils. Der Stadtteilbeirat sprach sich gegen diese Pläne des Senats aus und gründete die AG Ring 3 mit dem Ziel, gegen dieses Straßenbauvorhaben vorzugehen. Die AG setzt sich neben den Beiratsmitgliedern aus Bewohnern Großlohes und Stapelfelds sowie zahlreichen Mitgliedern anderer Einrichtungen zusammen. Von den Aktiven wurde ein Bürgerbegehren erfolgreich initiiert und viele weitere Aktionen wie Demonstrationen und die Verteilung von Informationsmaterial durchgeführt. Obwohl das Projekt zur Senatsangelegenheit erklärt wurde und das Bürgerbegehren somit obsolet wurde, engagierten sich die Aktiven auch weiterhin beim Informieren der Öffentlichkeit und Sammeln von Unterschriften. Großlohe lehnt den Straßenausbau ab 53

54 Großlohe - Stadtteil mit Ausblick 54

55 Ausblick Ausblick Nach rund vier Jahren Revitalisierungsprogramm und sieben Jahren aktiver Stadtteilentwicklung wurde der Stadtteil Großlohe zum Jahresende 2005 plangemäß aus dem Sonderförderprogramm entlassen. Wie die in dieser Broschüre beschriebenen Projekte und Maßnahmen belegen, konnten im Rahmen des STEP- Programms große Fortschritte insbesondere in den Bereichen Wohnen, Wohnumfeld, gesellschaftliche Infrastruktur und Bürgermitwirkung erzielt werden. Durch Bekämpfung der Schwächen und Stärkung der Potentiale des Stadtteils konnten wesentliche Ziele der Hamburgischen Stadtteilentwicklung erreicht werden. Hierdurch haben sich die Wohn- und Lebensbedingungen im Stadtteil erheblich verbessert. Bei allen erreichten Erfolgen des STEP- Programms im (städte-)baulichen Sektor und im Bereich der sozialen und gesellschaftlichen Infrastrukturangebote darf nicht unerwähnt bleiben, dass dem Stadtteilentwicklungsprogramm mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln und Instrumenten auch Grenzen gesetzt sind. So hat sich die Entscheidung zur Abwanderung einiger Einzelhändler aus dem Großloher Einkaufszentrum und die damit verbundene Schwächung der Zentrumsentwicklung und der Nahversorgungssituation im Stadtteil den Möglichkeiten des Programms entzogen. Darüber hinaus bestehen weiterhin Belastungen in übergeordneten Problemfeldern wie Bildungsdefizite, Arbeitslosigkeit und Integrationsprobleme, aus denen sozioökonomische Benachteiligung resultiert. Um auch an den Rändern der Städte Wege in das Bildungssystem und damit in den Arbeitsmarkt zu öffnen, bedarf es einer wohlbedachten Prioritätensetzung - nicht nur der Stadtpolitik. Das Ende der Sonderförderung bedeutet zwar einen personellen und materiellen Ressourcenverlust, doch Großlohe kann sich entschlossen der Zukunft stellen. Denn im Verlauf der letzten Jahre hat sich im Stadtteil eine lebendige und engagierte Beteiligungskultur der Bewohnerschaft entwickelt und gefestigt. Diese muss nun an die bereits geleistete Arbeit anknüpfen, um das Erreichte auch ohne Sonderförderung zu pflegen und weiter zu entwickeln. Stadterneuerung erfordert Fingerspitzengefühl 55

56 Ausblick Auch abends einladend: der neue Stadtteiltreff Als Vorsorge für die Zeit nach der STEP- Förderung wurden strategisch wichtige Vorbereitungen für eine eigenverantwortliche und selbstorganisierte Stadtteilarbeit getroffen: Im Rahmen der Aktivitäten der AG Zukunft wurde mit der Einrichtung des Treff.Großlohe die drückende Raumfrage gelöst und die Organisationsform für die Weiterarbeit des Stadtteilbeirats als autarkes Stadtteilgremium durch Erarbeitung einer eigenen Geschäftsordnung vorbereitet. Es wurde ein Träger sowohl für den Treff.Großlohe als auch für die Stadtteilversammlung gefunden. Zudem wurde der Verfügungsfonds mit reduzierter Summe um weitere zwei Jahre verlängert. Durch dieses Maßnahmenbündel wurde ein solides Fundament für die Etablierung langfristig selbsttragender Strukturen und die damit verbundene Fortsetzung gemeinnütziger Stadtteilarbeit geschaffen. Eine vitale Stadtteilarbeit lebt ganz wesentlich von der Bereitschaft und dem ehrenamtlichen Engagement der im Gebiet wohnenden Personen, die sich für ihren Stadtteil einsetzen. Doch auch Politik und Verwaltung sind aufgefordert, weiterhin engen Kontakt zu halten. Dabei ist es unerlässlich, über die eigenen Grenzen hinaus Ressourcen zu bündeln und gemeinsame Ziele zu verfolgen. Diese anspruchsvolle Aufgabe ist kein 'Selbstgänger' und bedarf daher kontinuierlicher Rückkopplung und regelmäßiger Abstimmung aller beteiligten Akteure. "Von besonderer Bedeutung für die Revitalisierung Großlohes ist ein umsetzungsorientiertes Konzept, das durch die Bündelung von Maßnahmen aus verschiedenen Handlungsbereichen der komplexen Problematik in Großlohe gerecht wird. Ein wichtiges Ziel dabei muss es sein, die bereits vorhandenen [...] Selbsthilfepotentiale und Kompetenzen innerhalb der Bewohnerschaft zu aktivieren. Außerdem muss vermittelt werden, dass ein wirkliches Interesse für Großlohe besteht und dem Stadtteil auch auf politischer Ebene ein hoher Stellenwert eingeräumt wird." Zu dieser Abschlussempfehlung gelangt die GEWOS-Studie aus dem Jahr Mit Fug und Recht kann festgestellt werden, dass diese ambitionierten Ziele im Rahmen der STEP-Förderung erreicht wurden. 56

57 Gemeinsam stark - die Großloher 57

58 Impressum Herausgeber Freie und Hansestadt Hamburg Bezirksamt Wandsbek Beauftragte für Stadterneuerung Robert Schumann Brücke Hamburg Tel Fax Verfasser GEWOS Institut für Stadt-, Regionalund Wohnforschung GmbH Maurienstraße Hamburg im Auftrag des Bezirksamts Wandsbek Fotos Dieter Braatz Kita Großlohering SAGA GmbH ProQuartier Hamburg GmbH Landesbetrieb für Geoinformation und Vermessung Kerstin Rieke Björn Ruhkieck Pläne/Skizzen DesignConcept planerkollektiv SAGA GmbH Landesbetrieb für Geoinformation und Vermessung Claudia Schröder GEWOS GmbH, Björn Ruhkieck Anmerkung zur Verteilung Diese Druckschrift wird im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Freien und Hansestadt Hamburg herausgegeben. Sie darf weder von Parteien noch von Wahlbewerbern oder Wahlhelfern während eines Wahlkampfes zum Zweck der Wahlwerbung verwendet werden. Dies gilt für Bürgerschafts- und Bundestagswahlen, sowie für Wahlen zur Bezirksversammlung. Missbräuchlich ist insbesondere die Verteilung auf Wahlveranstaltungen, an Informationsständen der Parteien sowie das Einlegen, Abdrucken oder Aufkleben parteipolitischer Information oder Werbemitteln. Untersagt ist gleichfalls die Weitergabe an Dritte zum Zwecke der Wahlwerbung. Auch ohne zeitlichen Bezug zu einer bevorstehenden Wahl darf die Druckschrift nicht in einer Weise verwendet werden, die als Parteinahme der Landesregierung zugunsten einzelner politischer Gruppen verstanden werden könnte. Die genannten Beschränkungen gelten unabhängig davon, auf welchem Weg und in welcher Anzahl diese Druckschrift dem Empfänger zugegangen ist. Den Parteien ist es jedoch gestattet, die Druckschrift zur Unterrichtung ihrer eigenen Mitglieder zu verwenden. Konzeption und Layout GEWOS GmbH, Björn Ruhkieck Druck Albert Bauer KG Auflage: April

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