Inhaltsverzeichnis. Vorwort
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- Hetty Engel
- vor 8 Jahren
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Transkript
1 Inhaltsverzeichnis
2 Inhaltsverzeichnis Vorwort Philosophie und Ziele Anforderungen an Trainer und Betreuer Anforderungen an Spielerinnen und Spieler Verhaltenskodex Elterninfos mit Verhaltensregeln für Erwachsene am Spielfeldrand Vorwort Die Jugendarbeit eines Vereins wie dem TV Stuhr besteht nicht nur aus der sportlichen Ausbildung der Jugendspieler. Vielmehr übernehmen die Sportvereine auch soziale und erzieherische Aufgaben, die weit ins alltägliche Leben hineinreichen. Das Vermitteln von gesellschaftlichen Werten wie z. B. Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein ist uns ebenso wichtig, wie die sportliche Ausbildung. Anders gesagt: Wir bereiten den Nachwuchs nicht nur auf den Fußballsport, sondern auch auf s Leben vor. Der TV Stuhr steht in erster Linie für Breitensport. In einer familiären Atmosphäre sollen deshalb alle Spieler, unabhängig von ihrem fußballerischen Talent, Ihrer Herkunft, Ihrem Geschlecht oder Religion gleichermaßen gefördert und integriert werden. Dieser Leitfaden stellt einen Wegweiser für Spieler und Eltern dar, den wir ständig hinterfragen, weiter entwickeln und optimieren wollen. Im Sinne und zum Wohle unser Jugendspieler, Jugendtrainer, der Eltern und unseres Vereins, dem TV Stuhr. Das Jugendkonzept ist als Erweiterung für die JSG Stuhr-Seckenhausen zu verstehen. Philosophie Die Jugendarbeit ist darauf ausgerichtet, Kinder und Jugendliche sowohl sportlich als auch menschlich zu schulen. Wir haben eine Verantwortung für die Kinder, die weit über den sportlichen Bereich hinausgeht. Kindern und Jugendlichen soll der Spaß am Mannschaftssport Fußball und Gemeinschaft vermittelt werden. Die Entwicklung der Kinder, und nicht der kurzfristige sportliche Erfolg, steht im Vordergrund. Die Persönlichkeitsentwicklung und das Vermitteln von gesellschaftlichen Werten wie Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Pünktlichkeit und Verantwortungsbewusstsein nehmen einen ebenso großen Stellenwert ein, wie die sportliche Weiterentwicklung. Eine gleichwertige Förderung aller Spielerinnen und Spieler im Rahmen ihrer und unserer Möglichkeiten ist langfristig der richtige Weg.
3 Ziele Kinder und Jugendliche sollen an den Fußballsport herangeführt und bestmöglich ausgebildet werden. Ein reibungsloser Übergang zwischen den Altersklassen soll gewährleistet sein. Die Spielerinnen und Spieler sollen möglichst in Ihren jeweiligen Jahrgängen gefördert und gefordert werden. Es soll in allen Altersklassen regelmäßig mindestens eine Mannschaft für den Spielbetrieb melden werden. Dies gilt insbesondere und ausdrücklich für die G E Junioren! Anforderungen an Trainer und Betreuer Die Trainer, Betreuer und Funktionsträger des TV Stuhr verstehen sich als Team. Sie sind sich ihrer Verantwortung gegenüber den Kindern und Jugendlichen bewusst und haben in allen Bereichen eine Vorbildfunktion. Folgende Tugenden werden vorgelebt: Zuverlässigkeit Pünktlichkeit Vorbildliches Auftreten Gleichbehandlung aller Kinder (angemessene Spielzeit für alle Spielerinnen und Spieler) Positive Kommunikation Spaß am Sport Fairness gegenüber Schiedsrichtern und Gegnern, gerade bei Niederlagen Das Trainerteam ist auch für die Kontaktpflege zu den Eltern der Spielerinnen und Spieler verantwortlich. Hier ist ein ständiger Austausch notwendig. Ein regelmäßiger Gedankenaustausch zwischen den Jugendtrainer und Betreuern beim Trainerabend ist sinnvoll und gewollt. Anforderungen an Spielerinnen und Spieler Wir möchten Spielerinnen und Spieler, die eine positive Einstellung zum Fußballspielen, zum aktiven Sport und der Gemeinschaft haben. Wir möchten Spielerinnen und Spieler, für die Teamgeist wichtig ist. Wir möchten Spielerinnen und Spieler, für die ein sportlich-freundliches Auftreten auf und außerhalb des Spielfeldes selbstverständlich ist. Verhaltensregeln wie Pünktlichkeit, Fairness und Sauberkeit sollen bereits bei den jüngsten Fußballerinnen und Fußballern eingeübt und gelebt werden.
4 Zuverlässigkeit Verhaltenskodex Die Teilnahme am Training und Spiel ist für mich selbstverständlich. Kann ich nicht erscheinen, sage ich so früh wie möglich beim Trainer ab. Ich versuche kein Training und kein Spiel zu versäumen. Mein Trainer bereitet sich auf das Training vor und schenkt mir seine Zeit. Deshalb sage ich nicht leichtfertig ein Training ab. Mein Trainer und mein Team machen sich Sorgen, wenn ich unentschuldigt fehle. Pünktlichkeit Ich erscheine pünktlich zum Training und zum Spiel. Die Mannschaft wartet auf mich. Ohne mich ist das Team nicht komplett. Meine Unpünktlichkeit stört das gesamte Team und den Trainingsbetrieb. Freundlichkeit Freundlichkeit ist für mich selbstverständlich, denn das Team und das gesamte Umfeld ermöglichen mir das Fußballspielen. Ich grüße Kinder und Erwachsene, die ich kenne. Denn freundlich sein ist für mich einfach. Teamfähigkeit und Disziplin Ich kann nicht jeden gleich gern mögen, akzeptiere aber jedes Teammitglied. Alle sind gleich, egal welchem Geschlecht oder Glauben bzw. welcher Hautfarbe oder Nationalität jemand angehört. Ich verhalte mich im Kreis meiner Mannschaft ordentlich. Nur im Team kann ich Fußball lernen und nur gemeinsam können wir mit Spaß am Spiel unsere Ziele erreichen. Im Spiel und im Training strenge ich mich an, denn ich bin ein wichtiger Teil des Teams. Wenn es mal nicht so gut läuft oder ich nicht die ganze Zeit gespielt habe, lasse ich nicht den Kopf hängen. Im nächsten Spiel kann ich es wieder besser machen. Streitereien untereinander sollten vermieden werden, Handgreiflichkeiten sind nicht akzeptabel. Hilfsbereitschaft Ich helfe jedem aus dem Team, wenn er Probleme hat und um Hilfe bittet. Dies bezieht sich sowohl auf das Spielfeld als auch außerhalb des Fußballs. Ich unterstütze schwächere Spieler und mache mich nicht über sie lustig.
5 Umwelt und Sauberkeit Ich gehe sorgsam mit dem Vereinseigentum, wie Sportplatz, Kabinen und alle anderen Gemeinschaftseinrichtungen um. Der schonende Umgang mit Bällen, Trikots und Trainingsmaterial ist für mich selbstverständlich. Auch mit meiner eigenen Ausrüstung gehe ich sorgsam um. Bin ich Gast bei einem anderen Verein, gelten die Verhaltensweisen noch stärker. Wenn ich dagegen verstoße, schade ich nicht nur meinem Team, sondern auch meinem Verein. Fairplay Ich verhalte mich stets fair gegenüber meinen Gegenspielern, egal ob im Training oder im Spiel gegen einen anderen Verein. Ich entschuldige mich bei meinem Gegenspieler, wenn mein Körperkontakt härter ausfällt als erwartet/gewollt. Ich verhalte mich fair und freundlich gegenüber dem Schiedsrichter. Konsequenzen bei Nichtbeachtung der Verhaltensregeln Wenn ich mich trotz mehrmaligen Hinweisen meines Trainers oder Betreuers nicht an die Verhaltensgrundsätze halte, so hat das Trainerteam das Recht mich zeitweise vom Trainings- und Spielbetrieb auszuschließen. Durch mein positives Verhalten erspare ich dem Trainerteam solche Entscheidungen. Mein Trainerteam hat für jedes Problem ein offenes Ohr sei es sportlich oder privat.
6 Elterninfos Dieser Leitfaden ist auch für die Eltern unserer Spieler gedacht, um die Arbeit der Jugendabteilung transparenter zu machen. Die Eltern sind ein wichtiger Bestandteil der Jugendabteilung, ohne sie ist ein funktionierendes Vereinsleben nicht denkbar. Die Trainer und Betreuer sind alle ehrenamtlich tätig und investieren ihre Freizeit zum Wohle der Kinder und Jugendlichen. Konstruktive Anregungen für Spiel und Training sind willkommen, letztlich ist aber das Trainerteam für alle sportlichen Entscheidungen zuständig. Für evtl. Anregungen sprechen Sie die Trainer und Betreuer nicht während einer Trainingseinheit, eines Spiels oder Turniers an. Bitte vermeiden Sie Meinungsverschiedenheiten vor den Kindern und Außenstehenden. Liebe Eltern, tragen Sie durch Ihr Verhalten während eines Spiels dazu bei, dass Ihre Kinder mit Spaß, Freude und Begeisterung Fußball spielen. Wir haben als Hilfestellung ein paar Tipps: Richtiges Verhalten für Erwachsene am Spielfeldrand Unterstützen Sie Ihre Kinder durch Lob, Aufmunterung und Anfeuern! Kinderfußball ist kein Erwachsenenfußball! Bei den Kindern stehen Spaß am Spiel sowie die Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Vordergrund. Falls eine Aktion mal nicht so gelingt wie geplant, zeigen Sie Ihre Enttäuschung nicht durch negative Kommentare! Die Kinder wissen selber, wenn ihnen etwas misslungen ist. Wir als Erwachsene müssen mit Fehlern besser umgehen können als die Kinder. Aus Fehlern wird man klug! Einer ist nicht genug! Kinder sind sehr sensibel gegenüber abfälligen Kommentaren und reagieren oft mit Angst, Aggression oder Verunsicherung. Dadurch werden wichtige Lernprozesse blockiert! Kinder und Jugendliche sind keine Bundesligaspieler! Kritisieren Sie keine Entscheidung des Schiedsrichters, auch wenn sie vermeintlich falsch gewesen ist! Sie ermutigen damit Ihr Kind eigene Fehler zu ignorieren! Viele Köche verderben den Brei! Das Trainerteam allein ist für den sportlichen Bereich zuständig! Das Reinrufen von taktischen Anweisungen ist nicht erwüscht. Auch die Gegner werden respektvoll behandelt, Beleidigungen und Handgreiflichkeiten sind untersagt. Zigaretten und Alkohol sind am Spielfeldrand ungern gesehene Gäste und nicht erwünscht. Wir alle sind Vorbilder für die Kinder und Jugendlichen! Ansprechpartner für Fragen und Anregungen: Jugendleitung: Ralf Neumann
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