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- Kristian Kaufer
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1 Verordnung der Landesregierung über die Ausübung der Fischerei am Bodensee LGBl.Nr. 32/1982, 29/1983, 58/1984, 56/1985, 56/1987, 63/1988, 31/1990, 50/1991, 78/1997, 50/1999, 37/2002, 78/2003, 55/2006, 71/2007, 91/2009, 74/2010, 30/2011, 81/2012, 59/2013, 67/ Abschnitt: Vorschriften für die Berufsfischerei 1. Unterabschnitt: Allgemeine Bestimmungen über Fanggeräte und deren Verwendung 1 Zugelassene Fanggeräte 2 Überprüfung und Kennzeichnung der Fanggeräte 2. Unterabschnitt: Bestimmungen über die einzelnen Fanggeräte und deren Verwendung 3 Freitreibende Schwebnetze 4 Verankerte Schwebnetze 5 Spannsätze (Ankersätze) 6 Forellensätze 7 Bodennetze 8 Trappnetze 9 Reusen 10 Legschnüre 11 Sandfelchensatz 3. Unterabschnitt: Ausübung des Laichfischfanges 12 Allgemeines 13 Laichfischfang und Blaufelchen 14 Laichfischfang auf Gangfische 15 Laichfischfang auf andere Fische 2. Abschnitt: Vorschriften für die Sportfischerei 16 Zugelassene Fanggeräte 17 Angelgeräte 18 Hamen 19 Köderflasche 20 Kescher 3. Abschnitt: Gemeinsame Bestimmungen für die Berufs- und Sportfischerei 21 Schonzeiten und Schonmaße 21a Schongebiete für aufsteigende Seeforellen und Zanderlaichplätze 21b Mengenmäßige Beschränkung des Fischfanges 21c Beifang 22 Fischereizeiten 23 Mitführen von Fanggeräten 24 Fischereiabfälle 25 Einsatz von Fischen 26 Meldung der Fangergebnisse 27 Gekennzeichnete Fische 28 Fischsterben 29 Ausnahmen 4. Abschnitt: Geltungsbereich des Bodenseefischereigesetzes 30 Ausdehnung 5. Abschnitt: Organisations-, Übergangs- und Schlussbestimmungen 31 Behörde 32 Inkrafttreten Auf Grund der 4 Abs. 1 und 2, 6 Abs. 4 und 10 Abs. 3 des Bodenseefischereigesetzes, LGBl. Nr. 34/1976, wird verordnet: 1. Abschnitt Vorschriften für die Berufsfischerei 1. Unterabschnitt Allgemeine Bestimmungen über Fanggeräte und deren Verwendung 1 Zugelassene Fanggeräte ( Die Berufsfischerei darf nur mit den nachstehend angeführten Fanggeräten ausgeübt werden: Fassung LGBl.Nr. 58/1984, 56/1987, 50/1991, 78/
2 a) auf dem Hohen See mit freitreibenden Schwebnetzen ( 3) verankerten Schwebnetzen ( 4) Forellensätzen ( 6) Bodennetzen ( 7) Reusen ( 9) Legschnüren ( 10) und den für die Sportfischerei zugelassenen Geräten ( 16) b) auf der Halde mit Spannsätzen ( 5) Bodennetzen ( 7) Trappnetzen ( 8) Reusen ( 9) Legschnüren ( 10) und den für die Sportfischerei zugelassenen Geräten ( 16). ( Sofern im Folgenden nichts anderes bestimmt ist, dürfen diese Fanggeräte auch gleichzeitig verwendet werden. (3) Bei Ausübung der Fischerei darf ein Patentinhaber gleichzeitig nicht mehr als ein Boot benützen. (4) Hinsichtlich der Anzahl der pro Patent zugelassenen Fanggeräte gelten das Hochseepatent und das Haldenpatent zusammen als ein Patent. 2 Überprüfung und Kennzeichnung der Fanggeräte ( Netze und Reusen dürfen zur Ausübung der Fischerei nur verwendet werden, wenn sie vom staatlichen Fischereiaufseher überprüft und als den Vorschriften dieser Verordnung entsprechend mit Plomben gekennzeichnet worden sind. Wer ein bereits plombiertes Fanggerät erwirbt, hat dieses, bevor er es in Verwendung nimmt, erneut plombieren zu lassen. Trappnetze sind an der höchsten Stelle des Netzes, Reusen am ersten Bügel, alle übrigen Netze an beiden Enden der Oberähre mit je einer Plombe zu versehen. Nach Prüfung der Maschenweite, Höhe und Fadenstärke können Netze vor dem Anschlagen vorplombiert werden. ( Plombierte Netze und Reusen dürfen keiner Behandlung unterzogen werden, durch welche die in dieser Verordnung vorgeschriebenen Höchst- oder Mindestmaße über- oder unterschritten werden. Ergibt eine spätere Nachprüfung, dass ein Netz oder eine Reuse nicht mehr den Vorschriften entspricht, sind die Plomben zu entfernen. Fassung LGBl.Nr. 58/1984, 56/1987, 78/1997, 55/2006, 91/2009 (3) Die Maschenweite ist am nassen Netz zu ermitteln, indem die Fäden von jeweils zehn seitlich nebeneinander liegenden Maschenreihen über eine Höhe von fünf Maschen zusammengefasst und mit einem Gewicht von 1 kg belastet werden. In nassem Zustand ist ein Netz, wenn es unmittelbar vor der Messung während mindestens zwölf Stunden im Wasser war. Die Mindestmaschenweite ist eingehalten, wenn der Durchschnitt der gemessenen Maschenschenkel das Maß der Mindestmaschenweite ergibt oder übersteigt. Die Angaben von Maschenweitenbereichen sind so zu verstehen, dass das erste Maß nicht unterschritten werden darf und Überschreitungen des zweiten Maßes unter 1 mm bleiben müssen. (4) Die Höhe der Netze ergibt sich aus der Anzahl der Maschen nach der in der Anlage enthaltenen Tabelle. (5) Netze, Reusen, Trappnetze und Legschnüre sind mit Bojen und Bauchen zu kennzeichnen. Netze und Netzsätze sind an beiden Enden zu kennzeichnen. Die Bojen sind mit dem Vor- und Familiennamen, die Bauchen mit den Anfangsbuchstaben des Namens des Patentinhabers zu versehen. Bei Namensgleichheit von Patentinhabern sind die Bauchen zusätzlich zu kennzeichnen. Die schifffahrtsrechtlichen Vorschriften bleiben unberührt. (6) Die Verwendung elektronischer Geräte zur Auffindung der Fanggeräte ist gestattet. 2. Unterabschnitt Bestimmungen über die einzelnen Fanggeräte und deren Verwendung 3 Freitreibende Schwebnetze ( Für freitreibende Schwebnetze gelten die nachstehenden Höchst- und Mindestmaße: a) Maschenweite mindestens 40 mm b) Fadenstärke mindestens 0,12 mm c) Netzlänge höchstens 120 m d) Netzhöhe höchstens 7 m. Schwimmfähige Oberähren sind nicht zugelassen. Die Anfänge der Netze im Schwebsatz sind als solche zu kennzeichnen. ( Vom 1. Juli, Uhr, bis 15. September, Uhr, dürfen nur Netze mit einer Schnurlänge von mindestens 5 m verwendet werden. Fassung LGBl.Nr. 56/1987, 78/1997, 37/2002, 78/2003, 55/2006, 71/2007, 91/2009, 81/2012, 67/
3 (3) Freitreibende Schwebnetze dürfen vom 31. März, Uhr, bis 15. Oktober, Uhr, jeweils von Montag bis einschließlich Donnerstag gesetzt werden und dürfen jeweils nur während einer Nacht gesetzt bleiben. (4) Vom 31. März bis 31. Mai sowie vom 1. Oktober bis 14. Oktober dürfen freitreibende Schwebnetze frühestens um Uhr, vom 1. Juni bis 30. September frühestens um Uhr gesetzt werden. (5) Ein Patentinhaber darf gleichzeitig höchstens vier freitreibende Schwebnetze verwenden, die zu einem Schwebsatz zu verbinden sind. (6) Abweichend von Abs. 1 dürfen vom 31. März, Uhr, bis 1. Mai, Uhr, drei freitreibende Schwebnetze, vom 1. Mai, Uhr, bis 1. Juni, Uhr, zwei freitreibende Schwebnetze und vom 1. Juni, Uhr, bis 1. August, Uhr, ein freitreibendes Schwebnetz eine Mindestmaschenweite von 38 mm aufweisen. 4 Verankerte Schwebnetze ( Für die verankerten Schwebnetze gelten die nachstehenden Höchst- und Mindestmaße: a) Maschenweite mindestens 40 mm b) Fadenstärke mindestens 0,12 mm c) Netzlänge höchstens 120 m d) Netzhöhe höchstens 7 m. Schwimmfähige Oberähren sind nicht zugelassen. Die Anfänge der Netze im Schwebsatz sind als solche zu kennzeichnen. ( Verankerte Schwebnetze dürfen vom 10. Jänner, Uhr, bis 31. März, Uhr, verwendet, jedoch an Sonn- und Feiertagen nicht gehoben werden. (3) Die Netze sind an beiden Enden zu verankern. Zu anderen verankerten Schwebsätzen sowie zu Spann- und Forellensätzen ist ein Abstand von mindestens 200 m einzuhalten. (4) Ein Patentinhaber darf gleichzeitig höchstens vier verankerte Schwebnetze verwenden, die zu einem Satz zu verbinden sind. Abweichend von Abs. 1 darf ein Netz eine Maschenweite von mindestens 38 mm aufweisen. 5 Spannsätze (Ankersätze) ( Für die Spannsätze gelten die nachstehenden Höchst- und Mindestmaße: a) Maschenweite mindestens 40 mm b) Netzlänge höchstens 100 m c) Satzlänge höchstens 300 m d) Netzhöhe höchstens 2 m e) Fadenstärke mindestens 0,12 mm. Schwimmfähige Oberähren sind nicht zugelassen. ( Spannsätze dürfen vom 10. Jänner, Uhr, bis 15. Oktober, Uhr, verwendet werden. Vom 1. Juni, Uhr, bis 15. Oktober, Uhr, ist den Inhabern von Hochseepatenten das Setzen der Spannsätze nicht gestattet. Während der übrigen Zeit ist die gleichzeitige Verwendung von freitreibenden oder verankerten Schwebnetzen und Spannsätzen untersagt. (3) Spannsätze dürfen a) vom 10. Jänner bis 31. März an Sonn- und Feiertagen nicht gehoben werden, b) vom 31. März, Uhr, bis 15. Oktober, Uhr, nur jeweils von Montag bis einschließlich Donnerstag gesetzt werden und müssen spätestens am Freitag um Uhr gehoben sein. (4) Der Spannsatz ist an beiden Enden zu verankern und so zu setzen, dass sich beide Satzenden auf der Halde befinden. Zu anderen Spannsätzen sowie Forellensätzen und verankerten Schwebsätzen ist ein Abstand von mindestens 200 m einzuhalten. (5) Ein Patentinhaber darf gleichzeitig nur einen Spannsatz verwenden. 6 Forellensätze ( Für den Forellensatz gelten die nachstehenden Höchst- und Mindestmaße: a) Maschenweite mindestens 70 mm b) Netzlänge höchstens 100 m c) Netzhöhe höchstens 5 m d) Fadenstärke mindestens 0,20 mm. Schwimmfähige Oberähren und monofiles Netzmaterial sind nicht zugelassen. ( Forellensätze dürfen in der Zeit vom 10. Jänner, Uhr, bis 15. Juli, Fassung LGBl.Nr. 78/2003, 55/2006, 91/2009 Fassung LGBl.Nr. 56/1987, 31/1990, 55/2006 Fassung LGBl.Nr. 56/
4 12.00 Uhr, verwendet werden. Sie dürfen an Sonn- und Feiertagen nicht gehoben werden. (3) Forellensätze sind an beiden Enden zu verankern; zu anderen Forellensätzen sowie zu Spann- und verankerten Schwebsätzen ist ein Abstand von mindestens 200 m einzuhalten. (4) Ein Patentinhaber darf gleichzeitig höchstens drei Netze verwenden, die zu einem Satz zu verbinden sind. 7 Bodennetze ( Für am Boden aufstehende Netze (Bodennetze) gelten die nachstehenden Höchst- und Mindestmaße: a) Maschenweite für den Fang von Barschen (Barschnetze) 28 mm bis 32 mm b) Maschenweite für den Fang von Felchen (Felchennetze) 38 mm bis 44 mm c) Maschenweite für den Fang von Hechten und Zandern (Hecht- bzw. Zandernetze) mindestens 50 mm d) Fadenstärke mindestens 0,12 mm e) Netzlänge höchstens 100 m f) Netzhöhe höchstens 2 m ( Bodennetze dürfen wie folgt verwendet werden: a) Barschnetze vom 10. Februar, Uhr, bis 20. April, Uhr, und vom 10. Mai, Uhr, bis 14. November, Uhr; b) Felchennetze vom 10. Jänner, Uhr, bis 20. April, Uhr, und vom 10. Mai, Uhr, bis 15. Oktober, Uhr, wobei in der Zeit vom 1. April, Uhr, bis 31. Mai, Uhr, die von der Behörde ausgewiesenen Zanderlaichplätze nicht befischt werden dürfen; c) Hecht- bzw. Zandernetze vom 10. Jänner, Uhr, bis 15. Juli, Uhr und vom 15. September, Uhr, bis 14. November, Uhr. In der Zeit vom 1. April, Uhr, bis 31. Mai, Uhr, dürfen sie nur auf der Halde gesetzt werden. (3) Für die Verwendung von Bodennetzen gemäß Abs. 1 und 2 gelten folgende Einschränkungen: a) vom 11. Mai bis 30. September müssen sie täglich gehoben werden sowie an Samstagen bis spätestens Uhr und an Werktagen vor Feiertagen bis spätestens Uhr gehoben sein; an Sonn- und Feiertagen dürfen sie erst ab Uhr gesetzt werden; b) vom 1. Oktober bis 30. April dürfen sie an Sonn- und Feiertagen nicht gehoben werden, ausgenommen ist der Laichfischfang auf Gangfische. (4) Ein Patentinhaber darf gleichzeitig höchstens sechs Barsch- oder Felchennetze und vier Hecht- bzw. Zandernetze verwenden. (5) Abweichend von Abs. 2 dürfen Patentinhaber, die den Felchen-Laichfischfang im selben Jahr rechtmäßig ausgeübt haben, während der letzten vier Fangnächte vor Weihnachten (letzter Hebetag spätestens 23. Dezember) vier Felchennetze im Hohen See und auf der Halde setzen (Weihnachtsfischerei). Zwei dieser Netze müssen eine Mindestmaschenweite von 42 mm aufweisen. Die Netze dürfen an Sonntagen nicht gehoben werden. Die während der Weihnachtsfischerei gefangenen laichreifen Fische sind abzustreifen und der befruchtete Laich ist dem Landesfischereizentrum Vorarlberg zu übergeben. (6) Abweichend von Abs. 1, Abs. 2 und Abs. 4 können vom 10. Jänner bis 31. März zum gezielten Trüschenfang im Hohen See maximal drei Bodennetze durch dreiwandige Bodennetze (Spiegelnetze) im Verhältnis ein Bodennetz zu zwei Spiegelnetzen ersetzt werden. Für die Spiegelnetze gelten folgende Höchst- und Mindestmaße: a) Maschenweite Außengarn mindestens 180 mm b) Innengarn mindestens 38 mm c) Netzlänge höchstens 50 m d) Netzhöhe höchstens 2 m (im eingestellten Zustand). (7) Ergänzend zu Abs. 1, Abs. 2 und Abs. 4 können zur Durchführung gezielter Brachsenfänge ganzjährig höchstens vier Bodennetze mit nachstehenden Höchstund Mindestmaßen verwendet werden: a) Maschenweite mindestens 80 mm b) Fadenstärke mindestens 0,20 mm c) Netzlänge höchstens 100 m d) Höhe höchstens 4 m. In der Zeit vom 1. April, Uhr, bis 31. Mai, Uhr, dürfen diese Netze nur auf der Halde gesetzt werden. In der Zeit vom 15. November bis 9. Jänner dürfen diese Netze nicht auf der Halde gesetzt werden. Fassung LGBl.Nr. 78/1997, 50/1999, 37/2002, 55/2006, 71/2007, 91/2009, 81/ 2012, 59/2013, 67/
5 8 Trappnetze ( Es dürfen nur Trappnetze verwendet werden, die eine Höhe von höchstens 2 m aufweisen. Monofiles Netzmaterial ist nicht zugelassen. Die Maschenweite muss beim Leitgarn, bei den Flügeln und im Herzstück mindestens 32 mm betragen. Der Kasten muss einen rechteckigen, über die ganze Länge gleich bleibenden Querschnitt von mindestens 1 x 1 m aufweisen. ( Trappnetze dürfen während des ganzen Jahres verwendet werden und sind mindestens jeden zweiten Tag zu entleeren. (3) Trappnetze dürfen nur dort verwendet werden, wo die Wassertiefe nicht größer ist als die Höhe des Netzes. (4) Der Abstand zwischen parallel zueinander gesetzten Trappnetzen muss mindestens 100 m betragen. (5) Ein Patentinhaber darf jeweils nur ein Trappnetz verwenden. 9 Reusen ( Die Höhe oder der Durchmesser der Reusen darf beim ersten Reusenbügel 60 cm nicht überschreiten. Die Maschenweite von Garnreusen muss mindestens 10 mm betragen. Die Länge des Leitgarns darf höchstens 6 m, die Länge vorhandener Seitenflügel höchstens 3 m pro Reuse betragen. Drahtreusen sind nicht zugelassen. ( Reusen dürfen während des ganzen Jahres verwendet werden und sind vom 1. Mai bis 15. September täglich, in der übrigen Zeit mindestens jeden zweiten Tag zu entleeren. 10 Legschnüre Legschnüre dürfen während des ganzen Jahres in unbegrenzter Anzahl und mit beliebig vielen Anbissstellen (Angelhaken) verwendet werden. Sie sind täglich zu heben. Fassung LGBl.Nr. 56/1985, 56/1987 Fassung LGBl.Nr. 56/1987 3) aufgehoben mit LGBl.Nr. 78/ ) 3. Unterabschnitt Ausübung des Laichfischfanges 12 Allgemeines ( Der Laichfischfang auf Fische, für die eine Schonzeit oder ein Schonmaß festgesetzt ist ( 2, darf nur aufgrund einer besonderen, jederzeit widerrufbaren Bewilligung der Behörde ausgeübt werden. ( Der Bescheid, mit dem die Bewilligung zum Laichfischfang erteilt wird, hat zu enthalten: a) die Bezeichnung der Fischart, auf die der Laichfischfang ausgeübt werden darf, b) die Festlegung der Art, der Beschaffenheit und Zahl der dabei zu verwendenden Netze, wobei von den diesbezüglichen Bestimmungen dieser Verordnung Abweichungen zugelassen werden können, sofern die ordnungsgemäße Ausübung des Laichfischfanges dies erfordert, c) die Bestimmung, dass der Laichfischfang erst an dem vom staatlichen Fischereiaufseher festgesetzten Zeitpunkt begonnen werden darf und zu dem von diesem festgesetzten Zeitpunkt zu beenden ist, d) die Auflage, dass das gewonnene Fortpflanzungsgut zur Erbrütung an das Landesfischereizentrum Vorarlberg in Hard abzuliefern ist. 13 Laichfischfang auf Blaufelchen Zum Laichfischfang auf Blaufelchen dürfen nur freitreibende Schwebnetze verwendet werden. Die Schnurlänge darf, wenn im Bescheid über die Bewilligung zum Laichfischfang nichts anderes bestimmt wird, höchstens 5 m betragen. An jedem Netz müssen mindestens vier Bauchen in gleichen Abständen über das ganze Netz angebracht sein. 14 3) Laichfischfang auf Gangfische Zum Laichfischfang auf Gangfische dürfen nur Felchennetze gemäß 7 Abs. 1 lit. b verwendet werden. Fassung LGBl.Nr. 78/1997, 78/2003 Fassung LGBl.Nr. 81/2012, 67/2014 3) Fassung LGBl.Nr. 29/1983, 78/1997, 78/
6 15 Laichfischfang auf andere Fische Gefangene laichreife Forellen und Seesaiblinge oder das befruchtete Fortpflanzungsgut dieser Fischarten sind dem Landesfischereizentrum Vorarlberg in Hard zu übergeben. Nach der Gewinnung des Fortpflanzungsmaterials sind die Fische zurückzugeben. 2. Abschnitt Vorschriften für die Sportfischerei 16 Zugelassene Fanggeräte ( Die Sportfischerei darf nur mit den nachstehend genannten Fanggeräten ausgeübt werden: Angelgeräte ( 17), Hamen ( 18), Köderflasche ( 19), Kescher ( 20). ( Beim Fischen mit den für die Sportfischerei zugelassenen Fanggeräten ist von Netzen, Reusen und Legschnüren ein solcher Abstand einzuhalten, dass diese Fanggeräte nicht beschädigt werden können. 17 3) Angelgeräte ( Angelgeräte (Anbissstelle und Schnur mit oder ohne Rute) dürfen, soweit im Folgenden nichts anderes bestimmt ist, höchstens zwei Anbissstellen (Angelhaken) aufweisen. Bei der Hegene sind höchstens fünf Anbissstellen zulässig. ( Bei der Schleppangelfischerei dürfen pro Fischer und Boot insgesamt höchstens acht Anbissstellen verwendet werden. Zugelassen sind Einerhaken mit oder ohne Widerhaken sowie Zwei- und Dreiangel ohne Widerhaken. Vom 1. November, Uhr, bis 10. Jänner, Uhr, ist die Schleppangelfischerei verboten. Von unter Segel fahrenden Booten aus dürfen Schleppangeln nicht verwendet werden. (3) Die Anbissstellen (Angelhaken) müssen mit natürlichen oder künstlichen Ködern versehen sein. (4) Das Reißen (Schlenzen oder Schränzen) sowie das Werfen mit der Hegene ist untersagt. (5) Gleichzeitig dürfen von einem Fischer höchstens zwei Angelgeräte ausgelegt werden. Neben der Hegene darf gleichzeitig kein weiteres Angelgerät verwendet werden. (6) Die Angelgeräte sind beim Fischen durch den Fischereiausübenden ständig zu beaufsichtigen. 18 Hamen ( Die Seitenlänge des Hamens darf höchstens einen Meter, die Maschenweite höchstens 14 mm betragen. ( Der Hamen darf nur zum Fang von Köderfischen für den eigenen Bedarf verwendet werden. (3) Die Verwendung des Hamens vom fahrenden Boot aus ist untersagt. 19 Köderflasche Die Köderflasche ist mit dem Namen des Auslegers zu versehen und darf nur zum Fang von Köderfischen für den eigenen Bedarf verwendet werden. Der Rauminhalt der Köderflasche darf 10 l nicht überschreiten. 20 Kescher Die Anlandung gefangener Fische darf ausschließlich mittels eines Keschers (Feumer, Schöpfbehren) erfolgen. Für andere Zwecke darf der Kescher nicht verwendet werden. Fassung LGBl.Nr. 56/1987, 78/1997, 50/1999, 78/2003, 91/2009, 74/2010 Fassung LGBl.Nr. 31/1990, 78/1997 3) Fassung LGBl.Nr. 31/1990, 50/1991, 78/1997, 37/2002, 91/2009, 74/2010, 59/2013 Fassung LGBl.Nr. 81/
7 3. Abschnitt Gemeinsame Bestimmungen für die Berufs- und Sportfischerei 21 Schonzeiten und Schonmaße ( Für die nachstehend genannten Fischarten gelten folgende Schonzeiten und Schonmaße: Fischart Schonzeit Schonmaß Blaufelchen cm andere Felchen cm Äschen cm Forellen cm Regenbogenforellen - - Seesaibling (Rötel) cm Zander cm Barsch Karpfen cm Schleie cm Aal - 50 cm ( Abweichend vom Abs. 1 gelten a) im österreichischen Anteil am Alten Rhein ab der Verlängerung des ersten rechtsseitigen Buhnendammes sowie im Neuen Rhein von Flusskilometer 90,8 (rechtwinklige Verlängerung der Dornbirnerachmündung) bis 440 m unterhalb der Eisenbahnbrücke Lustenau St. Margrethen für See-, Bach- und Regenbogenforellen folgende Schonzeiten und Schonmaße: Fischart Schonzeit Schonmaß Seeforelle cm Bachforelle cm Bachforelle über 40 cm Regenbogenforelle b) in der Bregenzerach vom Schwellwuhr (oberhalb der Mündung) bis zur Gemeindegrenze Hard-Lauterach, in der Dornbirnerach von der Mündung bis zur Gemeindegrenze Hard-Fußach sowie für alle Gewässer zwischen dem Alten und Neuen Rhein für See-, Bach- und Regenbogenforellen folgende Schonzeiten und Schonmaße: Fassung LGBl.Nr. 56/1987, 31/1990, 50/1991, 78/1997, 50/1999, 37/2002, 78/ 2003, 55/2006, 71/2007, 91/2009, 74/2010, 67/2014 Fischart Schonzeit Schonmaß Seeforelle cm Bachforelle cm Regenbogenforelle (3) Die Schonzeiten beginnen und enden jeweils um Uhr der im Abs. 1 angegebenen Tage. (4) Während der Schonzeit dürfen auf die betreffende Fischart keine gezielten Fänge durchgeführt werden. (5) Das Schonmaß ist eingehalten, wenn der Abstand zwischen der Kopfspitze und dem Ende der zusammengelegten Schwanzflosse das im Abs. 1 festgesetzte Maß nicht unterschreitet. Zum Messen dieses Abstandes sind geeignete Hilfsmittel mitzuführen. (6) Mit Reusen, Trappnetzen oder Sportfischereigeräten während ihrer Schonzeit gefangene oder untermaßige Fische sind unverzüglich und sorgfältig vom Fanggerät zu nehmen und in das Wasser zurückzusetzen; gefangene Hechte und Kaulbarsche sind anzulanden. (7) Fische, die sich der Fischer mittels Angelgerät angeeignet hat, sind unmittelbar nach dem Fang auf möglichst schmerzlose und rasch wirksame Art zu töten. Die Regelung des 21b bleibt davon unberührt. Das Hältern von gefangenen Fischen in Setzkeschern und dergleichen ist nicht zulässig. (8) Als Köderfische dürfen nur Kaulbarsche und Weißfische verwendet werden, die aus dem Bodensee stammen, und für die weder Schonmaß noch Schonzeit festgesetzt sind. Das Mitführen von lebenden Köderfischen sowie die Verwendung von lebenden Köderfischen und von Fischeiern als Köder ist untersagt. 21a Schongebiete für aufsteigende Seeforellen und Zanderlaichplätze ( Im Mündungsbereich der Bregenzerach wird folgende Fläche zum Schongebiet für aufsteigende Seeforellen erklärt: Fassung LGBl.Nr. 37/2002, 78/2003, 71/2007, 59/2013, 67/2014 Die Fläche ist in einer zeichnerischen Darstellung des Amtes der Landesregierung, Zahl Va-331/2002, vom 4. Juni 2002, im Maßstab 1 : ausgewiesen. Die zeichnerische Darstellung liegt im Amt der Landesregierung, in den Bezirkshauptmannschaften Bludenz, Bregenz, Dornbirn und Feldkirch, im Amt der Landeshauptstadt Bregenz und im Marktgemeindeamt Hard während der Amtsstunden zur allgemeinen Einsichtnahme auf
8 Seitliche Begrenzungen: Östlich in gerader Linie vom landseitigen Grenzpunkt der Fischereireviere Hard und Bregenz über das Seezeichen Nr. 78 sowie westlich in gerader Linie vom nördlichen Molenkopf des Harder Kiesschiffhafens über das Seezeichen Nr. 80; Seeseitige Begrenzung: 50 m seewärts der Verbindungslinie der Seezeichen Nr. 78, 79 und 80; Landseitige Begrenzung: Schwellwuhr (Sohlrampe) in der Bregenzerach oberhalb der Mündung. ( In der Zeit vom 15. Juli bis 15. September und vom 1. November bis 10. Jänner sind in dem im Abs. 1 beschriebenen Bereich folgende Maßnahmen verboten: a) das Fangen und Anlanden von Forellen, b) die Verwendung von Bodennetzen und Trappnetzen, c) die Schleppangelfischerei und d) die Verwendung von forellenfängigen Geräten mit künstlichen Ködern und toten Köderfischen. (3) Im Mündungsbereich der Goldach wird folgende Fläche zum Schongebiet für aufsteigende Seeforellen erklärt: Tiefenmäßige Begrenzungen im Hohen See: Von der 25 m-tiefenlinie bis zur 40 m-tiefenlinie; Seitliche Begrenzungen: Südöstlich durch eine Linie vom schwarz-weissen Fischereipfahl am Ufer im rechten Winkel zum Ufer in den See hinaus sowie nordwestlich durch eine Linie vom privaten Kleinhafen zwischen Goldachmündung und Bad Horn im rechten Winkel zum Ufer aus in den See hinaus. (4) Vom 1. November bis 31. Jänner ist in dem im Abs. 3 beschriebenen Bereich die Ausübung jeglicher Fischerei verboten. (5) Folgende Flächen werden als Zanderlaichplätze ausgewiesen: a) Fußacher Bucht mit seeseitiger Begrenzung: Linie nordöstlicher Punkt Rohrspitz in östlicher Richtung zum Ende des Schutzdammes der Lagune, inklusive der Schwedenschanze und der alten Mündung der Dornbirnerach; b) Mündungsbereich Dornbirnerach: Südlich der Linie Dampferanlegestelle Hohentwil (am rechten Rheindamm) zum nördlichen Ende des grünen Dammes; c) Harder Binnenbecken, inklusive dem Fischteich und der Lauterach bis zur Brücke Allmendestraße; d) Mündungsbereich Bregenzerach: Fischereigrenze Bregenz-Hard bis zum Seezeichen 78, Seezeichen 78 bis Seezeichen 79, Seezeichen 79 bis zum Ende der rechtsseitigen Uferlinie der Bregenzerach. (6) In der Zeit vom 1. April, 12:00 Uhr, bis 31. Mai, 12:00 Uhr, sind in dem im Abs. 5 beschriebenen Bereich folgende Befischungsmethoden verboten: a) die Verwendung von Bodennetzen, b) die Schleppangelfischerei, c) die Verwendung von Wurfruten mit künstlichen Ködern und toten Köderfischen und d) die Verwendung von Zockangeln. 21b Mengenmäßige Beschränkung des Fischfanges ( Fischer mit Angelgeräten dürfen an einem Tag höchstens 50 Barsche fangen. In der Zeit vom 10. Mai bis 15. Oktober sind Barsche über 13 cm Länge und in der übrigen Zeit alle Barsche anzulanden. ( Fischer mit Angelgeräten dürfen an einem Tag höchstens 12 Felchen fangen. Die Fläche ist in einer zeichnerischen Darstellung des Amtes der Landesregierung, Zahl Va-331/2002, vom 4. Juni 2002, im Maßstab 1 : ausgewiesen. Die zeichnerische Darstellung liegt im Amt der Landesregierung, in den Bezirkshauptmannschaften Bludenz, Bregenz, Dornbirn und Feldkirch, im Amt der Landeshauptstadt Bregenz, im Marktgemeindeamt Hard sowie in den Gemeindeämtern Fußach, Höchst und Gaißau während der Amtsstunden zur allgemeinen Einsichtnahme auf. Die Flächen sind in einer zeichnerischen Darstellung des Amtes der Landesregierung, Zahl Va-3310, vom , im Maßstab 1 : ausgewiesen. Die zeichnerische Darstellung liegt im Amt der Landesregierung, in den Bezirkshauptmannschaften Bludenz, Bregenz, Dornbirn und Feldkirch, im Amt der Landeshauptstadt Bregenz, im Marktgemeindeamt Hard sowie in den Gemeindeämtern Fußach, Höchst und Gaißau während der Amtsstunden zur allgemeinen Einsichtnahme auf. Fassung LGBl.Nr. 58/1984, 56/1985, 50/1999, 37/2002, 59/2013, 67/
9 21c Beifang ( Als Beifang gelten untermaßige Fische sowie während der Schonzeit gefangene Fische. ( Zur Vermeidung erheblicher Beifänge kann die Behörde a) die Ausübung der Fischerei im kritischen Bereich einstellen (Platzverweisung) oder in Laichgebieten während der Schonzeit verbieten (Platzverbot); b) die Verwendung von Netzen mit bestimmten Maschenweiten anordnen, einschränken oder untersagen; c) sonstige geeignete Maßnahmen treffen. Dabei ist auch eine Kombination von verschiedenen Maßnahmen möglich. (3) Der Beifang ist jedenfalls dann erheblich, wenn er die Zahl der fangfähigen Fische, für die das Netz vorrangig bestimmt ist, überschreitet. 22 Fischereizeiten ( Das Setzen und Heben der Fanggeräte für die Berufsfischerei sowie die Ausübung der Sportfischerei sind von einer Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang erlaubt. Maßgeblich sind die Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeiten, die von der Wetterwarte Konstanz herausgegeben werden. Vom 1. September bis zum 15. Oktober gilt für das Setzen und Heben der Fanggeräte der Berufsfischerei die Zeitangabe des Sonnenaufganges vom 1. September. ( Der Aalfang vom Ufer aus ist bis 1.00 Uhr gestattet. (3) Abweichend von der zeitlichen Beschränkung des Abs. 1 ist im Gemeindegebiet von Bregenz die Ausübung der Sportfischerei vom Ufer aus in den in der zeichnerischen Darstellung des Amtes der Landesregierung vom , Zl. Va- 3310, ausgewiesenen Abschnitten des Uferbereiches vom Fischerhafen (Bilgeribach) bis zum Wocherhafen 3) in der Zeit vom 1. Juni bis 30. September von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr verboten. Fassung LGBl.Nr. 91/2009, 81/2012 Fassung LGBl.Nr. 78/1997, 50/1999, 74/2010, 30/2011, 67/2014 3) Die zeichnerische Darstellung (im Maßstab 1:5.000) liegt im Amt der Landesregierung, in den Bezirkshauptmannschaften Bludenz, Bregenz, Dornbirn und Feldkirch sowie im Amt der Landeshauptstadt Bregenz während der Amtsstunden zur allgemeinen Einsicht auf. 23 Mitführen von Fanggeräten Bei Ausübung der Fischerei dürfen verwendungsbereit nur Fanggeräte mitgeführt werden, die nach ihrer Art, Beschaffenheit und Anzahl den Bestimmungen dieser Verordnung oder aufgrund derselben erlassener Bescheide entsprechen und deren Verwendung im betreffenden Zeitpunkt erlaubt ist. 24 Fischereiabfälle Beim Fischfang anfallende Abfälle, wie verdorbene Fische und Fischeingeweide, dürfen nicht in das Gewässer gegeben oder am Ufer zurückgelassen werden. 25 Einsatz von Fischen ( Der Einsatz von Fischen in den Bodensee darf nur unter Aufsicht des staatlichen Fischereiaufsehers erfolgen. ( Der Einsatz von Hechten ist verboten. (3) Die in einem Kalenderjahr durchgeführten Einsätze sind der Behörde unter Angabe der auf die einzelnen Fischarten und deren Altersklassen entfallenden Mengen sowie des Zeitpunktes und Ortes des Einsatzes bis zum 31. Jänner des folgenden Jahres zu melden. 26 Meldung der Fangergebnisse ( Die Berufsfischer haben die Fangergebnisse nach Art und Gewicht jeweils am Fangtag in eine Fangliste einzutragen und die Fangliste jeweils bis zum 10. des folgenden Monats der Behörde zu übermitteln. ( Die Inhaber der auf ein Kalenderjahr lautenden Erlaubnisse zur Ausübung der Sportfischerei haben eine Fangliste zu führen, in die die gefangenen Fische jeweils am Fangtag vor Verlassen des Fangplatzes nach Art, Stückzahl und erforderlichenfalls Gesamtgewicht einzutragen sind. Diese Fanglisten sind spätestens bis zum 10. Jänner des folgenden Jahres dem Fischereiberechtigten zu übermitteln. Fassung LGBl.Nr. 50/1999 Fassung LGBl.Nr. 31/
10 Dieser hat die Gesamtfangergebnisse bis zum 31. Jänner der Behörde schriftlich bekannt zu geben. (3) Für die Meldung der Fangergebnisse sind Vordrucke zu verwenden, die von der Behörde gegen Ersatz der Kosten zur Verfügung zu stellen sind. 27 Gekennzeichnete Fische Der Fang von Fischen, die zu wissenschaftlichen oder züchterischen Zwecken gekennzeichnet sind, ist der Behörde zu melden. Die Meldung hat Angaben über die Markierungsart (allenfalls unter gleichzeitiger Übermittlung des Kennzeichens), Art, Länge und Gewicht des Fisches sowie den Tag und Ort des Fanges zu enthalten. 28 Fischsterben Die Berufs- und Sportfischer haben das Auftreten von Fischkrankheiten und Fischsterben unverzüglich der Behörde zu melden. 29 Ausnahmen Für Zwecke der künstlichen Fischzucht, für wissenschaftliche Zwecke oder aus sonstigen besonders wichtigen Gründen kann die Behörde durch schriftlichen Bescheid Ausnahmen von den Bestimmungen dieser Verordnung bewilligen. 4. Abschnitt 3) Geltungsbereich des Bodenseefischereigesetzes 30 Ausdehnung Der Geltungsbereich des Bodenseefischereigesetzes wird auf folgende Zuflüsse des Bodensees ausgedehnt: a) alle fließenden Gewässer zwischen der Bregenzerach und dem Thalbach, b) die Bregenzerach von der Mündung in den See bis zur Gemeindegrenze Lauterach-Hard bei Flusskilometer 2,92 (350 m unterhalb der Eisenbahnbrücke), c) den Inselbach in Hard von der Mündung in das Binnenbecken bis zum Ursprung, d) den Harder Dorfbach von der Mündung in das Binnenbecken bis zum Stauwehr unterhalb der Uferstraße (Flusskilometer 0,28), e) die Lauterach von der Mündung in den Fischteich bis zur Brücke Allmendstraße (Flusskilometer 0,7, f) die Harder Gewässer von der Einmündung in die Lauterach bis zur Einmündung des Gerbegrabens (Flusskilometer 0,6, g) die Dornbirnerach von der Mündung in den Bodensee bis zur Eisenbahnbrücke bei der Gemeindegrenze Hard-Fussach (Flusskilometer 3,20), h) den Neuen Rhein von der Mündung in den Bodensee bis 440 m unterhalb der Eisenbahnbrücke Lustenau-St. Margrethen (Flusskilometer 85,30), i) den österreichischen Anteil am Alten Rhein samt Altarmen von der Mündung in den Bodensee bis zur Staatsgrenze (Flusskilometer 11,00), j) alle fließenden Gewässer zwischen Altem Rhein und Neuem Rhein. 5. Abschnitt Organisations-, Übergangs- und Schlussbestimmungen 31 Behörde Behörde im Sinne dieser Verordnung ist die Bezirkshauptmannschaft Bregenz. 32 Inkraftreten Die Verordnung, LGBl.Nr. 91/2009, tritt am 1. Jänner 2010 in Kraft. Fassung LGBl.Nr. 55/2006 Fassung LGBl.Nr. 50/1991 3) Fassung LGBl.Nr. 37/2002 Fassung LGBl.Nr. 37/2002 Fassung LGBl.Nr. 91/
11 Anlage zu 2 Abs. 4 Netzhöhe Maschenweite Anzahl der höchstens in mm Maschen 2 m m m m Fassung LGBl.Nr. 91/
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