Wasserwirtschaftsamt München

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1 Recyclingpapier aus 100% Altpapier Wasserwirtschaftsamt München Festsetzung des Überschwemmungsgebiets an der Isar (Gewässer 1. Ordnung), Fluss-km 140,95 155,1 Stadt München ERLÄUTERUNGSBERICHT 1. Anlass, Zuständigkeit Nach 76 Abs. 2 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) sind die Länder verpflichtet innerhalb der Hochwasserrisikogebiete (veröffentlicht im Internetangebot des Bayer. Landesamts für Umwelt unter: ku lisse_2011/index.htm ) die Überschwemmungsgebiete für einen Hochwasserabfluss mit hundertjährlicher Abflussspitze (HQ 100 ) festzusetzen. Nach Art. 46 Abs. 1 Satz 1 BayWG sind für die Ermittlung und Fortschreibung der Überschwemmungsgebiete die wasserwirtschaftlichen Fachbehörden und für die Festsetzung durch Rechtsverordnung die Kreisverwaltungsbehörden zuständig. Nach Art. 46 Abs. 2 Satz 1 BayWG ist als Bemessungshochwasser für das Überschwemmungsgebiet ein HQ 100 zu wählen. Die Ausnahmen der Sätze 2 und 3 (Wildbachgefährdungsbereich bzw. Wirkungsbereich einer Stauanlage) greifen hier nicht. Das HQ 100 ist ein Hochwasserereignis mit hundertjährlicher Abflussspitze, das mit der Wahrscheinlichkeit 1/100 in einem Jahr erreicht oder überschritten wird bzw. das im statistischen Durchschnitt in 100 Jahren einmal erreicht oder überschritten wird. Da es sich um einen statistischen Wert handelt, kann das Ereignis innerhalb von 100 Jahren auch mehrfach auftreten. Der hier betrachtete Abschnitt der Isar in der Stadt München liegt innerhalb des Hochwasserrisikogebiets nach 73 Abs. 1 in Verbindung mit 73 Abs. 5 Satz 2 Nr. 1 WHG und ist daher verpflichtend als Überschwemmungsgebiet festzusetzen. Da das Überschwemmungsgebiet von Fluss-km 140,95 bis 155,1 ausschließlich im Bereich der Landeshauptstadt München liegt, ist für die Ermittlung des Überschwemmungsgebiets das Wasserwirtschaftsamt München und für das durchzuführende Festsetzungsverfahren die Landeshauptstadt München sachlich und örtlich zuständig. Standort Heßstraße München Telefon / Telefax / Internet [email protected]

2 - 2 - Die vorläufige Sicherung der Isar von Fluss-km 140,95 bis 155,1 erfolgte mit Bekanntmachung der Landeshauptstadt München vom Gemäß Art. 47 Abs. 3 Satz 2 BayWG hat die Festsetzung des Überschwemmungsgebiets innerhalb von fünf Jahren, somit bis zum zu erfolgen. Mit den hier vorliegenden Unterlagen ist eine amtliche Festsetzung der Überschwemmungsgrenzen für ein HQ 100 möglich. 2. Ziel Die Festsetzung von Überschwemmungsgebieten dient dem Erhalt von Rückhalteflächen, der Bildung von Risikobewusstsein und der Gefahrenabwehr. Damit sollen insbesondere: - ein schadloser Hochwasserabfluss sichergestellt werden, - Gefahren kenntlich gemacht werden, - freie, unbebaute Flächen als Retentionsraum geschützt und erhalten werden und - in bebauten und beplanten Gebieten Schäden durch Hochwasser verringert bzw. vermieden werden. Die amtliche Festsetzung des Überschwemmungsgebiets dient zudem der Erhaltung der Gewässerlandschaft im Talgrund und ihrer ökologischen Strukturen. Dies deckt sich insbesondere auch mit den Zielen des Natur- und Landschaftsschutzes. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Überschwemmungsgebiet nicht um eine behördliche Planung handelt, sondern um die Ermittlung, Darstellung und rechtliche Festsetzung einer von Natur aus bestehenden Hochwassergefahr. 3. Örtliche Verhältnisse und Grundlagen Von jeher ist München durch Hochwasser der Isar bedroht. Zwar wird diese Hochwassergefahr seit dem Jahr 1959 durch den Sylvensteinspeicher verringert, dennoch ereignete sich am ein Hochwasserereignis, das mit einem Abfluss von ca m³/s einem Wiederkehrintervall von 100 Jahren zuzuordnen ist. Es war damit das größte Hochwasser der Isar seit dem Bau des Sylvensteinspeichers. Das letzte größere Hochwasser ereignete sich im Jahr 2013, blieb aber mit einem Abfluss von ca. 760 m³/s deutlich unter der Marke aus dem Jahr 2005.

3 Hydrogeologische Situation Der Bereich der Überschwemmungsgebietsfestsetzung gehört zum hydrogeologischen Raum des Süddeutschen Molassebeckens, genauer zum Hydrogeologischen Teilraum der fluvioglazialen Schotter des Hochrheins und der Donau mit Nebenflüssen. In direkter Gewässernähe herrschen quartäre Flussschotter vor, die einen Poren- Grundwasserleiter mit hoher bis sehr hoher Durchlässigkeit darstellen. Das Grundwasser steht an der südlichen Stadtgrenze bei circa 526 m ü. NN an und fällt bis zur Grenze zum Landkreis München im Norden auf 491 m ü. NN. 3.2 Gewässer Die Isar entspringt im Karwendel-Gebirge östlich des Tiroler Ortes Scharnitz. Ihr Wasser stammt aus zahlreichen Quellbächen, die in einer Höhe von etwa 1750 m ü. NN entspringen. Der "offizielle" Ursprung liegt aber im Hinterautal in einer Höhe von etwa 1200 m ü. NN, wo sich aus mehreren Quelltöpfen glasklares Wasser ergießt. Die Isar durchfließt das kalkalpine Karwendelgebirge und entlang der Kocheler Berge den Isarwinkel, tritt schließlich bei Bad Tölz in das voralpine Hügel- und Moorland ein und durchzieht von hier an die glaziale Moränenlandschaft. Im Bereich der Endmoränen des Isar- Loisach-Vorlandgletschers hat sie sich südlich von München in ein enges Tal mit steilen Hangflanken eingeschnitten. Im Münchner Stadtgebiet geht die Isar in die Schotterebene über und stößt bei Freising an den Rand des Tertiären Hügellandes. Zwischen Freising und Moosburg bildet sie die Grenze zwischen Tertiärem Hügelland und dem Erdinger Moos. Unterhalb Moosburg nimmt die Isar die Amper auf und durchfließt das tertiär geprägte unterbayerische Hügelland. Bei Plattling mündet sie in einer Meereshöhe von etwa 300 m über NN in die Donau. Die größten Nebenflüsse der Isar sind die Loisach, die bei Wolfratshausen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, und die Amper, die bei Moosburg im Landkreis Freising linksseitig einmünden. Der betrachtete Abschnitt der Isar zur Festsetzung des Überschwemmungsgebietes in der Stadt München beginnt an der südliche Stadtgrenze zum Landkreis München auf Höhe der Gemeinde Pullach am Fluss-km 155,1. Hier verlässt die Isar das enge Tal und fließt nordwärts durch die Schotterebene der Landeshauptstadt München. Das Sohlniveau der Isar liegt in diesem Bereich bei 527 m ü. NN. Parallel zur Isar tritt auch der Isarwerkkanal in das Stadtgebiet über. Dieser Werkkanal wird durch Wasser gespeist, das südlich der Stadtgrenze an den Wehren Baierbrunn und Großhesselohe von der Isar abgezweigt wird. Durch den Werkkanal werden die in der Landeshauptstadt gelegenen Wasserkraftwerke Isar I bis III bedient. Über den Werkkanal wird auch der rechtseitig am Rande des Hochufers verlaufende Auer Mühlbach mit Wasser beschickt. Der Werkkanal ist nicht Gegenstand der Festsetzung.

4 - 4 - Auf Höhe von Fluss-km 149,9 vereinigen sich Werkkanal und Isar wieder und fließen Richtung Nord-Osten am Stadtzentrum vorbei. Hierbei teilt sich die Isar an der Reichenbachbrücke in die westlich um die Museumsinsel fließende Große Isar und die östlich vorbeifließende Kleine Isar. Nachdem über das Wehr bei Fluss-km 147,4 ein Teil des Wassers aus der Großen Isar in die Kleine Isar geleitet wird, wird bei Fluss-km 147,2 Wasser aus der Großen Isar entnommen und über den unterirdisch verlaufenden Fabrikbach zum Englischen Garten in den Eisbach geführt. An der Nordspitze der Praterinsel vereinigen sich Große und Kleine Isar zusammen mit dem Auer Mühlbach und fließen Richtung Norden. Kurz nachdem der Eisbach aus dem Englischen Garten bei Fluss-km 143,8 in die Isar mündet, wird am Stauwehr Oberföhring bei Fluss-km 142,9 Wasser zur Energieerzeugung über den Mittleren Isarkanal ausgeleitet. Bei Fluss-km 140,95 verlässt die Isar das Stadtgebiet München. Auf der gesamten Fließstrecke im Gebiet der Landeshauptstadt München legt die Isar somit 14,15 km zurück und überwindet dabei eine Höhendifferenz von 47 m. Dies entspricht einem mittleren Sohlgefälle von 3,3. Auf dem Gebiet der Landeshauptstadt München gibt es keine nennenswerten Zuflüsse zur Isar. 3.3 Hydrologische Daten Im Gebiet der Landeshauptstadt München ist ein Pegel an der Isar zu finden. Der Pegel München (Messstellen-Nr.: ) befindet sich bei Fluss-km 145,92 und schließt ein Einzugsgebiet von 2.838,40 km² ein. Die Pegelnullpunkthöhe liegt bei 500,36 m ü. NN. Für die Abflussjahre im Beobachtungszeitraum sind die Abflusshauptwerte am Pegel München in Tabelle 1 aufgeführt. Der höchste beobachtete Abfluss war hierbei am mit 1050 m³/s zu verzeichnen. Tabelle 1: Abflusswerte Pegel München Hauptwert Abfluss [m³/s] NQ 8,63 MNQ 16,5 MQ 63,8 MHQ 402 HQ 1050

5 - 5 - Die derzeit gültigen Hochwasserjährlichkeiten sind in Tabelle 2 aufgeführt. Hierbei sind die Stadtbäche mit berücksichtigt. Die Abflüsse sind zudem maßgeblich durch den Sylvensteinspeicher beeinflusst. Tabelle 2: Hochwasserjährlichkeiten Pegel München Jährlichkeit Abfluss [m³/s] HQ HQ HQ HQ HQ HQ Der Überschwemmungsgebietsberechnung liegt für den Modellzulauf der HQ 100 -Wert von 1050 m³/s zugrunde. Niederschlag Der mittlere jährliche Gebietsniederschlag über den Zeitraum von 1971 bis 2000 beträgt im betrachteten Gebiet 982 mm. 3.4 Natur und Landschaft, Gewässercharakter Im südlichen Stadtgebiet bildet die Isar zusammen mit den angrenzenden Auenbereichen das Landschaftsschutzgebiet Isarauen. Einzelne Bereiche sind zudem dem Fauna-Flora- Habitat Gebiet Oberes Isartal zugeordnet. Nördlich des Stadtzentrums schließt sich direkt das Landschaftsschutzgebiet Hirschau und Obere Isar zu beiden Uferseiten an. Die nördlichen Auenbereiche im Stadtgebiet sind außerdem Teil des Fauna-Flora-Habitat Gebiets Isarauen von Unterföhring bis Landshut. Die Landnutzung im Festsetzungsgebiet ist stark städtisch geprägt, da Siedlungs- und Verkehrsflächen die größten Teile der Fläche beanspruchen. Dies ist aus Tabelle 3 ersichtlich.

6 Tabelle 3: Verteilung der tatsächlichen Nutzung Nutzungsart Nutzungsanteil [ha] Nutzungsanteil [%] Vegetation 378,1 12,5 Siedlung 1921,36 63,5 Gewässer 211,64 7,0 Verkehr 513,12 17,0 Gesamtfläche 3024, Tabelle 4 schlüsselt die Verteilung der Nutzungsarten für die Vegetation auf. Der größte Anteil wird hier von Wald eingenommen. Tabelle 4: Verteilung der Nutzungsart Vegetation Art der Vegetation Nutzungsanteil [ha] Nutzungsanteil [%] Landwirtschaft 16,84 4,4 Wald 240,45 63,6 Vegetationslose Fläche 76,13 20,1 Gehölze 44,63 11,8 Sumpf 0,03 0,1 Die Gewässerstruktur der Isar ist trotz der im Jahr 2011 vollendeten Renaturierung zwischen südlicher Stadtgrenze und Deutschem Museum als sehr stark verändert anzusehen. Während die Auendynamik deutlich verändert ist, ist die Gewässerbettdynamik durch die hohe Anzahl an Sohlschwellen und Wehrbauwerken im Stadtgebiet München sehr stark verändert. Eine Auflistung der vorhandenen Querbauwerke im Stadtgebiet ist Tabelle 5 zu entnehmen.

7 - 7 - Tabelle 5: Querbauwerke Querbauwerksart Flusskilometer Marienklause 153,37 Flaucher 152,00-151,70 Absturz 150,55 Absturz 149,9 Corneliusstreichwehr 148,45-148,25 Absturz (Kleine Isar) 148,24 Wehr VI 147,44-147,30 Praterwehr 147,02 Kaskadenwehr Große Isar 147,02 Wehr VIII (Kleine Isar) 146,85 Stauwehr Oberföhring 142,89 Sohlschwelle 142,74 Sohlschwelle 142,50 Sohlschwelle 142,31 Sohlschwelle 142,12 Verbauungsgeschichte Gewässer Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Isar im Rahmen der Isarkorrektion begradigt. Sohle und Böschungen der Isar wurden befestigt und stabilisiert. Die Deiche, das Hochwasserbett, Ufermauern und Wehranlagen wurden angelegt. Zur Nutzung der Wasserkraft wurde der Werkkanal und damit verbunden drei Wasserkraftwerke angelegt. Bestehende Hochwasserschutzmaßnahmen Die Isar wird nahezu entlang der gesamten Fließstrecke in der Landeshauptstadt München von Deichen begleitet. Im Süden trennen diese Deiche zum einen die Isar vom Werkkanal und zum anderen schützen sie auf östlicher Seite den Tierpark und Untergiesing vor Überflutungen. Im Rahmen des Isarplans wurden diese Deichstrukturen ertüchtigt und an einigen Stellen durch Erdbetonwände verstärkt.

8 - 8 - Am Schlichtweg auf Höhe des Marienklausenstegs müssen bei Hochwasser mit einem Wasserstand größer 450 cm Dammbalken eingesetzt werden, damit der Tierpark nicht von Süden her überflutet wird. Weiter nördlich schützen Ufermauern die Innenstadt Münchens vor Überflutungen. Die Hochwasserschutzmaßnahmen und Deichstrukturen sind hierbei so ausgelegt, dass ein hundertjährliches Hochwasser mit einem zusätzlichen Freibord > 1 m sicher abgeführt werden kann. 3.5 Datengrundlagen Für die Ermittlung des Überschwemmungsgebietes wurde das hydraulische Modell mit der Modell-ID 1091 von 2012 herangezogen. Die dem Überschwemmungsgebiet zugrunde liegende Berechnung stammt aus dem Jahr Das digitale Geländemodell basiert auf einer Grundlage aus dem Jahr Der Flussschlauch wurde an den Planungszustand des Isarplans und durch eine Laserscanvermessung des Flussschlauches von Flaucher bis Deutsches Museum aus den Jahren 2011 und 2013 an die aktuelle Topographie angepasst. Des weiteren wurden Querprofilvermessungen aus dem Jahr 2013 für die Fluss-km 141 bis 146,2 und Echolotvermessungsdaten an den Brückenbauwerken aus dem Jahr 2016 zur Aktualisierung des digitalen Geländemodells genutzt. Die Landnutzung wurde aus ATKIS-Daten abgeleitet. Die Kerndaten des Modells sind noch einmal in Tabelle 6 zusammengefasst. Tabelle 6: Kerndaten des Modells Gewässer Isar Fkm 137,2 157,5 Gewässerordnung Fließlänge Gewässer erster Ordnung 20,3 km Bemessungshochwasser HQ 100; ermittelt 2016 Berechnungsmethode Geländedaten Zweidimensionale, stationäre hydraulische Modellierung DGM2 (2003) der Landesvermessungsverwaltung ergänzt durch terrestrisch ermittelte Vermessungsdaten (u.a. Deichoberkanten), Laserscandaten des Flussschlauches (2011 u. 2013), Echolotdaten an den Brücken (2016)

9 Bestimmung der Überschwemmungsgrenzen Die Ermittlung der Überschwemmungsgrenzen basiert auf einer stationären zweidimensionalen Wasserspiegelberechnung (Programm SMS und Hydro AS 2-D Version 3.01). Die DGM-Daten der Laserscanbefliegung (2m-Raster) wurden mit dem Programm LA- SER_AS-2d ausgedünnt und aufbereitet. Die Berechnung beginnt etwa 2 km oberstrom des Übertritts der Isar vom Landkreis München in die Landeshauptstadt München und endet bei Fluss-km 137,2 nördlich des Stadtrand Münchens. Die Gewässerrauhigkeit wurde durch Modellkalibrierung bestimmt. Die Vorlandrauhigkeiten entsprechen den Empfehlungen des Bayerischen Landesamtes für Umwelt. Die aus den hydraulischen Berechnungen gewonnenen Wasserspiegelhöhen für HQ 100 wurden mit dem Geländemodell verschnitten und so die Überschwemmungsgrenzen ermittelt, die in den Detailkarten M = 1:2.500 flächig hellblau abgesetzt dargestellt sind. Grundlage der Pläne sind digitale Flurkarten (Stand Mai 2016). Die festzusetzenden Bereiche sind dunkelblau schraffiert. Alle vom Hochwasser der Isar ganz oder teilweise berührten Gebäude werden rosafarben hervorgehoben. Das flächig hellblaue Überschwemmungsgebiet mit Begrenzungslinie wird auch im Maßstab M = 1: in einer Übersichtskarte dargestellt (zur Veröffentlichung im Amtsblatt der Landeshauptstadt München). Kleinstflächige Bereiche (etwa < 20 m 2 ) wie z. B. Gartenterrassen, welche inselartig oberhalb des Wasserspiegels bei HQ 100 liegen, sind aus Gründen der Lesbarkeit nicht von der Schraffur im Lageplan ausgenommen. Gleiches gilt auch für Rückstaueffekte an (Straßen-) Gräben, Seitengräben oder dgl., soweit es zu keinen flächigen Ausuferungen kommt. In den Detailkarten M = 1:2.500 werden an den Flusskilometern die maximal auftretenden Wasserstände des HQ 100 dargestellt. Dabei wurden die Berechnungsergebnisse (Netzknoten) mit den Flusskilometersteinen verschnitten. Somit geben die Wasserspiegel nicht die exakte Höhe an den Flusskilometersteinen an, sondern die Wasserspiegelhöhe in nächster Umgebung. Überschwemmungsgebiet und Fließgeschwindigkeiten Da die Deiche und Hochwasserschutzeinrichtungen entlang der Isar in der Landeshauptstadt München auf ein hundertjährliches Hochwasser (Abfluss von 1050 m³/s) mit einem zusätzlichen Freibord > 1 m ausgelegt sind, kommt es für das im Rahmen der Festsetzung betrachtete Hochwasserereignis mit einem Abfluss von HQ 100 =1050 m³/s zu keinen Überflutungen außerhalb der Deichlinien. Die Überflutungen beschränken sich somit auf die Hochwasserwiesen entlang der Isar vom südlichen Stadtrand bis zum Deutschen Mu-

10 seum und den Flaucher. Auch weiter nördlich sind die Überflutungen durch dicht am Fluss liegende Ufermauern und Deichstrukturen auf das Gewässerbett begrenzt. Die Fließgeschwindigkeiten in den Überflutungsflächen betragen bis zu 1,5 m/s. Die Fließgeschwindigkeiten im Gewässerbett selbst variieren zwischen 1,5 m/s und 5 m/s. An den Wehranlagen kann die Fließgeschwindigkeit lokal begrenzt 5 m/s aber noch überschreiten. Die Fließgeschwindigkeiten beziehen sich dabei auf den Abfluss mit hundertjährlicher Spitze (HQ 100 ). 5. Rechtsfolgen Nach der Festsetzung des Überschwemmungsgebiets gelten die Regelungen des 78 WHG in Verbindung mit der Rechtsverordnung zur Festsetzung des Überschwemmungsgebiets. Diese gehen nicht über die Regelungen hinaus, die bereits seit der vorläufigen Sicherung des Überschwemmungsgebiets durch Bekanntmachung der Landeshauptstadt München vom gelten. Nach der Festsetzung entfällt die bisherige Genehmigungspflicht nach 78 Abs. 1 Nr. 8 WHG für Grünlandumbruch. Für die Festlegung von Regelungen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen ist die Fachkundige Stelle Wasserwirtschaft des Referats für Umwelt und Gesundheit der Stadt München zu beteiligen. 6. Regelungsvorschläge Aus fachlicher Sicht besteht keine Notwendigkeit über die in 78 WHG festgelegten Regelungen hinaus zu gehen. Im festgesetzten Überschwemmungsgebiet werden allgemein zugelassen: 1. Die Aufstockung vorhandener Gebäude, Dachausbauten und der Anbau von Vordächern 2. Baugenehmigungsfreie Nebenanlagen auf bebauten Grundstücken als Rahmen oder Gitterkonstruktion (z. B. Rankgerüste, Spielgeräte, aufgeständerte Terrassen, Gartengrills o. ä.) 3. Die Verlegung unterirdischer Leitungen, wenn das Gelände nach der Durchführung der Verlegearbeiten unverzüglich in den ursprünglichen Zustand zurückversetzt wird. 7. Sonstiges Es wird darauf hingewiesen, dass die Nebengewässer nicht Gegenstand dieses Verfahrens sind. In den Übersichts- und Detailkarten sind nur die Flächen dargestellt, die bei ei-

11 nem HQ100 des Hauptgewässers (Isar), z.b. durch Rückstau in das Seitengewässer betroffen sind, nicht die durch ein HQ100 der Seitengewässer selbst betroffenen Flächen. An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass das hier vorliegende festzusetzende Überschwemmungsgebiet nur das oberirdisch abfließende Wasser berücksichtigt, nicht aber das sogenannte Grundhochwasser, welches in den Stadtteilen Thalkirchen, Au und Untergiesing einen großen Einfluss auf die tatsächlichen Überschwemmungen hat. Um die Darstellung des festzusetzenden Überschwemmungsgebietes der Isar eindeutig abzugrenzen, werden die bestehenden Festsetzungen der angrenzenden Gewässerabschnitte orange schraffiert dargestellt und mit dem Datum der Festsetzung benannt. München, den Beate Belau

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