GPS 1. Geräte & Karten
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- Peter Sternberg
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1 GPS 1. Geräte & Karten Einiges an Zeit ist vergangen, seitdem wir in bergundsteigen das letzte Mal etwas zum Thema GPS gebracht haben. Inzwischen hat sich auch hier unglaublich viel getan und als normaler Alpinist, der das Ding so selten als möglich, aber so oft wie notwendig im Gelände verwenden möchte (oder muss), ist es fast unmöglich auf dem Laufenden zu bleiben. Zu viele Geräte, Karten, Möglichkeiten... So haben wir Uli Benker gebeten uns einen Überblick zu geben. Hier der erste Teil über GPS-Geräte und Kartenmaterial. 64 bergundsteigen 3/10
2 Abb.1 Routing. Der Weg vom Sattel zum Gipfel (links), einmal mit Routing geplant (Mitte), einmal als Luftlinien -Route. von Uli Benker Verlaufen? Versteigen? Das war einmal, seit GPS auch auf Berg-, Schi- und Alpintouren auf der Suche nach dem richtigen Weg hilft. Der Satellitenempfänger ermittelt auf Knopfdruck innerhalb von Sekunden seinen Standort auf 10 bis 15 Meter genau, oft sogar besser. Weltweit, zu jeder Zeit. Vorteile, die besonders bei Bergabenteuern in abgelegenen Gebieten und in weglosem Gelände zum Tragen kommen. Im Nebel einen spaltenreichen Gletscher überqueren? Bei Dunkelheit den richtigen Abstieg finden? Im dichten Schneetreiben die optimale Route durch lawinengefährdetes Gelände aufspüren? Wer mit GPS unterwegs ist, kommt selbst dann noch ans Ziel, wenn er mit Kompass und Karte schon längst keine Chance mehr hat. GPS bedeutet aber auch mehr Komfort, vor allem, wenn man den Satellitenguide vorab mit den Daten der Tour gefüttert hat. Ein Blick aufs Display genügt, um zu wissen, wo man ist. Damit nicht genug: GPS steht auch für mehr Sicherheit. Unfall? Bergnot? Wer im Notfall die Koordinaten seines Standorts durchgeben kann, spart Zeit. Zeit, die Leben retten kann. Die Basis der GPS-Navigation bilden Wegpunkte, Routen und Tracks. Unter einem Wegpunkt versteht man eine als Koordinatenpaar im GPS-Gerät gespeicherte Position im Gelände zb als Rechts- und Hochwert im UTM-Gitter. Das kann eine Abzweig Grundlagen gung, eine Hütte oder jeder andere Punkt sein. Wegpunkte markiert man vor Ort mit dem GPS-Gerät oder überträgt sie aus einer Digital- oder Papierkarte. Einmal gespeichert, lässt sich jeder Wegpunkt als Ziel aufrufen, zu dem das GPS-Gerät führt. Es vergleicht dazu die Koordinaten des eigenen Standorts mit den Koordinaten des Ziels und ermittelt daraus Richtung und Entfernung dorthin. Komplette Touren plant man zum Beispiel als Routen, am besten mit digitalen Karten am Computer. Dabei legt man den Verlauf einer Tour per Mausklick durch eine Reihe von Wegpunkten fest. GPS führt dann von Punkt zu Punkt ans Ziel. Bei nicht routingfähigen Karten oder abseits von Wegen werden die Punkte per Luftlinie verbunden. Je mehr Punkte man setzt, desto genauer zeichnet man den Routenverlauf nach. Besonders flott ist die Planung mit routingfähigen Karten erledigt. Hier genügen wenige Punkte, um den ungefähren Verlauf festzulegen, die die Software dann entlang von Wegen zu einer Route verknüpft (siehe Abb.1) Unterwegs zeichnen GPS-Geräte den zurückgelegten Weg als Track auf, eine elektronische Spur, die im Display erscheint. Tracks bilden eine prima Grundlage für Touren, kann man damit doch auch navigieren: zb zurück zum Ausgangspunkt im Notfall, bei Schlechtwettereinbruch ein großer Vorteil oder wenn man eine Tour wiederholt. Tracks bilden auch die Basis zahlreicher Portale im Internet, auf denen man fertige Touren meist gratis herunterladen kann. Mehr noch: Mit digitalen Karten lassen sich Touren statt als Route auch als Track planen, allerdings ohne Routing. Schließlich bilden Tracks eine ideale Basis für den Aufbau eines Tourenarchivs mit digitalen Karten. 65 bergundsteigen 3/10
3 g GPS-Geräte - Ausstattung Bevor man die Vorzüge der GPS-Navigation genießen kann, gilt es das richtige Gerät zu finden. Welche Funktionen sind sinnvoll, welche bloße Spielerei? Bereits Basisgeräte wie das Etrex H oder das Foretrex 401 von Garmin sind mit allen nötigen Grundfunktionen ausgestattet von der Routen- bis zur Tracknavigation. Auch trotzen alle GPS-Empfänger dank stabiler Gehäuse Wind und Wetter. Davon abgesehen bestehen durchaus Unterschiede, vor allem beim Display, der Bedienung und dem Kartenangebot. Empfangseigenschaften Erfreulich: In punkto Empfang und Genauigkeit braucht man bei günstigen Modellen keinerlei Kompromisse eingehen. Alle Modelle preisunabhängig bestimmen selbst in engen Gebirgstälern oder sehr dichten Wäldern, wo ältere Geräte (zb Garmin Geko, Etrex Vista Cx) oft mit Empfangsproblemen kämpfen, zuverlässig den Standort (auf Meter genau, oft besser). Display Unterschiede gibt es beim Display. Abgesehen von Basismodellen gehören heute Farbbildschirme zum Standard, was bei der Darstellung von Karten klare Vorteile hat. Hochauflösende Displays stellen selbst feinste Kartendetails beeindruckend scharf dar. Meist jedoch nur bei aktivierter Displaybeleuchtung: Bei diffusem Sonnenschein oder schrägem Lichteinfall muss die Beleuchtung vor allem bei Touchscreens oft sogar voll aufgedreht werden, um überhaupt etwas erkennen zu können. Die derzeit besten Displays bietet die GPSmap 62-Reihe von Garmin. Diese Geräte kommen in der Regel sogar ohne Beleuchtung aus (was zb auch für die etwas älteren Etrex-Modelle gilt). Sehr gut ablesen lassen sich auch die Bildschirme von Satmap, TwoNav und MyNav, jedoch meist nur mit Beleuchtung. Beim Kauf das Display unbedingt vor dem Geschäft ausprobieren am besten bei Sonnenschein! Touchscreen oder Tasten? Vor allem Touchscreen-Modelle, bei denen man die Funktionen durch Antippen auf dem Bildschirm aktiviert, punkten mit einer einfachen, übersichtlichen Bedienung. Auch ist die Routenplanung auf der Karte im Gerät oder die Eingabe von Bezeichnungen mit Touchscreen (relativ) schnell erledigt. Geräte wie das Satmap Active 10 oder das Garmin GPSmap 62 zeigen, dass sich bei cleverer Menüführung auch Tastengeräte flott bedienen lassen. So sind zb beim Garmin wichtige Features wie das Markieren von Wegpunkten mit eigenen Tasten belegt. Auch lassen sich bei Kälte, mit dicken Handschuhen, Tasten besser bedienen. Findige Hersteller wie Lowrance oder TwoNav beim Aventura kombinieren deshalb Touchscreen und Taste. Speicher für Daten und Karten Speicher kann man nie genug haben das gilt auch für GPS- Geräte. Die meisten Modelle speichern mindestens 1000 Wegpunkte, 50 Routen und 100 Tracks (mit mindestens Punkten), was selbst für mehrwöchige Expeditionen reichen dürfte. Nur ältere Garmin-Modelle, darunter die noch erhältliche Etrex- und GPSmap 60-Reihe, verfügen über weniger Speicher, zb nur für 20 Tracks (mit 500 Punkten). Grund genug, ein 66 bergundsteigen 3/10
4 Abb.2 Empfang. Auch bei günstigen Modellen wie dem Garmin Etrex H muss man in punkto Empfang keine Abstriche machen. Abb.3 Bedienung. Besonders Touchscreen-Modelle glänzen mit spielerischem Handling. Abb.4 Kompass. Modelle mit Kompass zeigen auch im Stand die Richtung zum Ziel korrekt an. aktuelles Gerät zu wählen. In punkto Kartenspeicher sollte man auf ein Modell mit wechselbarer Speicherkarte achten, heute fast selbstverständlich. Platzprobleme gibt es allenfalls bei Geräten mit begrenztem, fest eingebautem Speicher. So reichen zb die 850 MB des Garmin Dakota 10 nicht für die gesamte Topo Deutschland 2010 (ca. 3 GB). Kompass und Höhenmesser Kompass und Höhenmesser haben bei GPS-Geräten durchaus Vorteile: Der Kompass gibt auch im Stand oder wenn man sich nur sehr langsam bewegt (zb im Steilgelände) die Richtung zum Ziel an. Das ist bei Modellen ohne Kompass nur der Fall, wenn man sich normal schnell bewegt. Oft lassen sich mit dem Kompass auch einfache Peilungen ausführen und bei Garmin sogar abspeichern (Sight N Go bzw. Peilen & Los ). Auch ein barometrischer Höhenmesser macht Sinn, ermittelt er doch die Höhe (und damit Auf- und Abstiegsmeter) genauer als GPS. Meist wird der Höhenmesser durch ein Barometer für die Wettervorhersage ergänzt. (Auto-)Routing & Sprachführung (Auto-)Routing - die automatische Routenberechnung nach Eingabe eines Ziels - hält inzwischen auch bei Outdoor-Modellen Einzug. Voraussetzung dafür ist neben entsprechenden Karten ein GPS-Gerät mit Routingfunktion (ab ca. 200 Euro). Mehr dazu im Abschnitt Karten. In 50 Metern, biegen Sie rechts ab auch die ersten Modelle mit Sprachführung sind erhältlich, zb von MyNav. Wer die Berge in Ruhe genießen will, kann die Funktion abstellen und spart viel Strom. Stromverbrauch Apropos Strom: Gerade bei Berg- und Alpintouren spielt der Stromverbrauch eine wichtige Rolle. Mehr Batterien bedeuten auch mehr Gewicht. Leistungsfähige Empfänger, hochauflösende Touchscreens, Displaybeleuchtung und schnelle Prozessoren treiben den Strombedarf in die Höhe. Nur mit teuren Lithiumbatterien oder leistungsstarken Akkus (ab 2500 mah) erzielt man für Tages- und Wochenendtouren ausreichende Laufzeiten zwischen 10 und 20 Stunden. Fein, wenn das Gerät über Stromsparfunktionen wie Displayabschaltung verfügt. Der Bildschirm stellt sich dabei komplett ab, wobei alle Gerätefunktionen also auch die Trackaufzeichnung im Hintergrund weiterlaufen. Im geringen Stromverbrauch liegen die Vorteile etwas älterer Modelle: Das Garmin Vista HCx etwa hält ca. 25 Stunden durch mit Alkali- Mangan-Batterien! Für Geräte wie das Satmap Active 10 oder die TwoNav-Modelle von CompeGPS sind spezielle Wechselakkus erhältlich. Auf längeren Touren abseits der Steckdose sollte sich der Satellitenempfänger auch mit Batterien betreiben lassen. PC-Schnittstelle Ein PC-Anschluss für die Tourenplanung am PC fehlt heute bei keinem GPS-Gerät. Das GPX-Format, ein Standardformat für den Datenaustausch, sorgt zudem dafür, dass (quasi) jedes Gerät mit jeder Karte bzw. Planungssoftware kompatibel ist. Extras Die meisten Geräte verfügen über eine Reihe mehr oder weniger sinnvoller Extras vom MP3-Player bis zu Diktiergerät und Kamera. Routingfähige Modelle bieten mit entsprechenden Karten auch (einfache) Straßennavigation MyNav, Lowrance und CompeGPS mit dem TwoNav Aventura sogar mit Sprachansage. Uli Benker ist Journalist und Berater der DAV-Kartografie. Seine in den Alpen wie im Himalaya erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen hat er u.a. auch in einem Lehrbuch veröffentlicht (GPS auf Outdoortouren, Bruckmann Verlag). 67 bergundsteigen 3/10
5 k Karten für GPS-Geräte Von Basismodellen abgesehen lassen sich alle GPS-Geräte mit Karten füttern. Der Einstieg beginnt bei rund 200 Euro. Eine Investition, die sich lohnt, gibt es doch inzwischen eine große Auswahl topografischer, also auch für Berg- und Alpintouren geeigneter Karten. Sie machen die GPS-Navigation noch einfacher, genügt doch ein Blick auf die Karte im Display, um zu wissen wo man ist. Bei nicht kartenfähigen Modellen wie dem Garmin Etrex H muss man dazu umständlich Koordinaten in eine Papierkarte übetragen. Wer mit der Anschaffung eines kartenfähigen GPS-Empfängers liebäugelt, sollte das Angebot des jeweiligen Herstellers prüfen. In der Regel kann man nur dessen Karten (bzw. Karten in dessen Format) übertragen. Auf Garmin- Modelle lassen sich keine Satmap-Karten laden und umgekehrt. Raster- und Vektorkarten Grundsätzlich gibt es zwei Arten digitaler Karten: Raster- und Vektorkarten. Beide lassen sich sowohl mit GPS-Geräten als auch für die Tourenplanung am Computer verwenden. Rasterkarten ( Pixelkarten ) sehen aus wie Papierkarten, bieten also eine vertraute Ansicht. Auch geben vor allem topografische Karten wie die Amap Fly oder die Alpenvereinskarten Digital das Gelände zb Fels- oder Gletscherstrukturen sehr detailliert wieder (detaillierter als die besten Vektorkarten), was sie für Alpintouren prädestiniert. Vektorkarten bekannt als Straßenkarten in Autonavis zeigen ein eher schematisches, oft vereinfachtes Abbild des Geländes. Jedoch reichen Karten wie die Topo Schweiz oder die Topo Deutschland 2010 von Garmin inzwischen an das Niveau von Rasterkarten heran (siehe Abb. 5a, 5b). Rasterkarten sind nur in einem engen Zoombereich scharf. Vektorkarten kann man dagegen beliebig vergrößeren, ohne dass sie Schärfe verlieren. Auch nehmen mit steigender Vergrößerung die dargestellten Details zu, zb werden umso kleinere Wege und umso mehr Höhenlinien gezeigt. Die Karte bleibt bei jeder Zoomstufe übersichtlich. (siehe Abb. 6a, 6b) Weiteres Plus: Vektorkarten enthalten in der Regel eine Fülle von POIs ( Points of Interest also Sonderziele ) von Berggipfeln über Hütten bis zu Tankstellen. Sie lassen sich ebenso wie Ortschaften per Suchfunktion aufrufen und als Ziel auswählen. Schließlich bleibt auch Routing, die automatische Berechnung einer Tour, (fast immer) Vektorkarten vorbehalten. Die meisten Rasterkarten, etwa die deutsche Top10/25/50, die Amap Fly (Österreich), die Swiss Map und die Alpenvereinskarten Digital sind auf DVD erhältlich inklusive Software für die Tourenplanung am PC. Doch Vorsicht: Die DVD-Karten lassen sich nur auf CompeGPS TwoNav- sowie begrenzt auf Garminund MyNav-Modelle übertragen (siehe Abschnitt GPS-Geräte & Karten). Satmap bringt die Karten dagegen im eigenen Format auf SD-Karten heraus, die man einfach (ohne Freischaltung) ins Gerät steckt. Ähnliches gilt meist auch für Vektorkarten. Nur Garmin legt den Karten zusätzlich eine DVD mit den Kartendaten bei. Einige wenige Ausnahmen, wie die Garmin Topo Schweiz liegen nur auf DVD vor: Dazu installiert man die Karte am Computer und 68 bergundsteigen 3/10
6 Abb.5a Rasterkarte. Anschaulich: Grindelwald auf der Rasterkarte Swiss Map 25. Abb.5b Vektorkarte. Nicht ganz so detailliert, aber doch sehr nahe: der gleiche Ausschnitt auf der Vektorkarte Topo Schweiz von Garmin. Abb.6a,b Zoomstufe. Vektorkarten wie die Garmin Topo Deutschland 2010 zeigen abhängig von der Zoomstufe unterschiedliche Details. Abb.7 Digitale Karten. Umfangreich: das Angebot an digitalen Rasterkarten auf DVD. überträgt sie nach Freischaltung auf (maximal zwei) Geräte bzw. Speicherkarten. Auch Vektorkarten lassen sich mit Ausnahme von Lowrance für die Tourenplanung am Computer nutzen. (Auto-)Routing Lange blieb die automatische Routenberechnung der Autonavigation vorbehalten. Inzwischen ist Routing auch bei Wander-, Berg- und Biketouren groß im Kommen. Vor allem Garmin und MyNav bieten eine Vielzahl routingfähiger Vektorkarten an die Voraussetzung für die automatische Tourenplanung mit GPS- Gerät und am Computer. Die Karten routen in der Regel auf dem gesamten Wegenetz von der Fahrstraße bis zum Pfad. Bei Karten wie der Garmin Topo Österreich oder der Transalpin werden sogar Gletscher- Routen in die Berechnung mit einbezogen. Um eine Tour zu planen, gibt man im Gerät die Art der Routenberechnung vor etwa Fußgänger, tippt ein Ziel ein und schon präsentiert der Satelliten-Guide den Wegverlauf. (siehe Abb.8) Doch Vorsicht: Die vorgeschlagene Route führt nicht unbedingt über markierte oder attraktive Wege. Auch weiß der GPS-Lotse nicht, welche von mehreren Varianten zum Gipfel man einschlagen will: Wanderweg oder Klettersteig? Normalweg oder Gletschertraverse? Zwar kann man vor allem bei MyNav Einfluss auf die gewählten Wege nehmen, dennoch muss man die Streckenführung in der Regel durch Einfügen von Zwischenzielen (Wegpunkten) individuell anpassen. Auf dem kleinen GPS-Display mitunter ein mühsames Unterfangen. Vor allem längere Touren plant man deshalb flotter und komfortabler am Computer zumal alle Karten auch auf dem Rechner routen. Trotzdem: Für kürzere (Tages-)touren oder um Touren unterwegs schnell umzuplanen, bildet Routing auf dem Gerät durchaus eine Alternative solange man auf Wegen unterwegs ist. Wer das Bergabenteuer in weglosem Gelände, auf Hoch- und Klettertouren sucht, muss auf Routing ohnehin verzichten. Wo kein Weg, da kein Routing! Vektor oder Raster? Mit dem Kauf eines GPS-Geräts legt man sich auf einen Kartentyp fest, auch wenn zb die Vektorkarten-Modelle von Garmin und MyNav Rasterkarten in begrenztem Umfang nutzen können (siehe unten). Letzten Endes muss man sich entscheiden zwischen der Detailtreue und Anschaulichkeit von Rasterkarten vor allem in hochalpinem, weglosem oder verschneitem Gelände ein Vorteil oder der Funktionsvielfalt von Vektorkarten: das stets scharfe Kartenbild, die Suchfunktion für Sonderziele und Orte sowie Routing. In jedem Fall sollte man auch auf die Qualität der Karten achten, bestehen doch vor allem bei Vektorkarten große Unterschiede! (siehe 5b, 6, 17, 18, 21, 23) g GPS-Geräte & Karten Das Angebot an GPS-Geräten ist inzwischen groß. Die Wahl des richtigen Modells für Berg- und Alpintouren fällt deshalb alles andere als leicht. Vielseitige Modelle kommen vor allem von Satmap, CompeGPS und Garmin, aber auch MyNav und Lowrance bieten teils interessante Funktionen. Eine Auswahl: 69 bergundsteigen 3/10
7 Abb.8 Routing auff dem GPS-Gerät im Karwendel mit der Transalpin-Karte von Garmin. Ebenfalls gut zu erkennen: die als POIs (Sonderziele) verzeichneten Gipfel. Abb.9 Satmap Active10. Robustes Rasterkarten-Modell mit unkomplizierter Bedienung. Abb.10a Satmap Route Planner. Online Planung einer Schitour auf der Amap Fly mit dem Route Planner von Satmap. Abb.10b Display. Die gleiche Tour mit Karte auf dem Active 10. Abb.11 CompeGPS TwoNav Aventura. Sehr vielseitigen Rasterkartenmodell, das jedoch eine gründliche Einarbeitung erfordert. Rasterkarten-Modelle Satmap Das unter Alpinisten beliebteste Rasterkarten-Modell dürfte das Active 10 von Satmap sein. Kein Wunder, punktet der robuste Empfänger doch mit einem übersichtlichen, gut ablesbaren Display, einer unkomplizierten Bedienung sowie zweckmäßiger Ausstattung. Nur der barometrische Höhenmesser fehlt. Dafür lassen sich Touren auch ohne Routing flott auf dem Gerät erstellen. Die Batterielaufzeit liegt mit drei Lithiumzellen oder einem Wechselakku bei 14 bis 18 Stunden, lässt sich aber durch diverse Stromsparfunktionen auf bis zu 20 Stunden strecken. Karten. Satmap setzt auf topografische Rasterkarten der Landesvermessungsämter u.a. von Deutschland (Top25/50), Österreich (Amap) und der Schweiz (Swiss Map 25/50) sowie die Alpenvereinskarten. Klasse: Demächst erscheinen tooglebare Karten, bei denen man per Tastendruck zwischen unterschiedlichen Maßstäben zb Top50 und Top25 wechseln kann. Alle Karten werden im Satmap-Format auf Speicherkarte herausgegeben. Allerdings lassen sich die Karten nicht auf dem Computer einsetzen. Touren kann man stattdessen online mit dem Route Planner auf vielen Satmap-Karten erstellen auch solchen, die man nicht besitzt (Abb.10). Für Deutschland steht (bisher) leider nur die ungenauere Top50 im Netz, auch fehlen die Alpenvereinskarten. Alternativ lassen sich Touren mit auf DVD erhältlichen Karten planen und über die Software SatSync auf das Active 10 überspielen. CompeGPS TwoNav Wer eine Alternative zu Satmap sucht, wird vielleicht bei CompeGPS fündig. TwoNav Aventura und Sportiva bieten eine Reihe von Features, die GPS-Geräten sonst fehlen. So lassen sich sogar Tracks auf dem Gerät planen und bearbeiten. Die Funktionsfülle erfordert jedoch eine gründliche Einarbeitung. Während das Aventura mit einem großen, übersichtlichen Display und kombinierter Touchscreen-Tasten-Bedienung punktet, setzt das Sportiva auf geringes Gewicht (130 Gramm), kompakte Abmessungen und ein feineres Display. Die Stromversorgung übernimmt jeweils ein Wechselakku, der nur beim Aventura durch Mignon-Zellen ersetzt werden kann. Auch setzt die kurze Laufzeit von acht bis zehn Stunden längeren Touren mit dem Sportiva Grenzen. Karten. Auf Aventura und Sportiva lassen sich eine Fülle hochwertiger Raster-Karten übertragen. Nötig dazu: Die Programme CompeGPS Land oder Touratech QV (Abb.12). Während CompeGPS Land überwiegend auf eigene Karten setzt, lassen sich mit Touratech QV auch viele Karten-DVDs verwenden (u.a. Amap 4.0, Top10/25/50, MagicMaps, Kompass, Swiss Map, Alpenverein). Man ist also nicht auf die Karten eines Herstellers angewiesen, auch kann man dieselben Karten auf dem Gerät und für die Tourenvorbereitung am Computer verwenden. Fein: Über beide Programme lassen sich die TwoNavs sogar mit eingescannten Papierkarten füttern ideal für alpine Abenteuer in Gebieten ohne digitale Karten. Vektorkarten-Modelle Garmin Die größte Auswahl an Geräten (über 20) kommt von Marktführer Garmin. In dem fein abgestuften Sortiment kann man in jeder Preislage ein passendes Modell finden. 70 bergundsteigen 3/10
8 Abb.12 Planungssoftware. Die Programme Touratech QV (im Bild) und CompeGPS Land (jeweils ab Euro 105,-) sind sicherlich die ultimativen Werkzeuge für die Tourenplanung am PC. Touratech QV begeistert durch die Fülle kompatibler Karten-DVDs sowie interessante Funktionen und Schnittstellen: z.b. für CompeGPS TwoNav-Geräte und Garmin Custom Maps (siehe Text) oder zu Handy-Programmen wie TwoNav und Pathaway. CompeGPS Land erweist sich dagegen als die ideale Ergänzung zu allen TwoNav-Produkten, ob GPS-Gerät oder Handy-Software. Für das Übertragen von Karten auf die TwoNav-Geräte von CompeGPS reicht aber bereits die kostenlose Basisversion aus. CompeGPS setzt vor allem auf Karten im eigenen Format. Infos unter bzw. oder Handy-Software. Für das Übertragen von Karten reicht aber bereits die kostenlose Basisversion aus. Abb.13 Garmin Dakota 20. Ideal für Touren mit leichtem GepäcK. Das kompakte Dakota 20. Abb.14 Garmin Oregon 450. Garmin`s Topmodell punktet mit spielerischer Touchscreen-Bedienung und einem sehr hochauflösendem Display (Foto: Garmin). Dakota 20 Kompakt, leicht (155 Gramm), vielseitig das Dakota 20 erweist sich als gute Wahl für alpine Unternehmungen. In punkto Ausstattung muss man keine Kompromisse eingehen, ob Touchscreen, Höhenmesser, Kompass oder Speicherkarte. Der Unterschied zum Oregon liegt i.w. im kleineren, etwas weniger hochauflösenden Display, was aber nicht weiter stört. Die Ablesbarkeit könnte dagegen besser sein, fehlt es dem Bildschirm an sonnigen Tagen doch oft etwas an Leuchtkraft. Prima dagegen: Die üppige Batterielaufzeit von rund 20 Stunden, die den GPS- Zwerg für längere Touren prädestiniert (Abb.13). Oregon 450(t) Das Oregon 450 bietet (fast) alles, was sich von einem GPS- Gerät für Alpintouren erwartet: einen starken Empfang, eine spielerische Touchscreen-Bedienung, mit der auch Einsteiger schnell klarkommen sowie Höhenmesser und Kompass. Auf dem sehr hochauflösenden, mit Beleuchtung relativ gut ablesbaren Display kommen selbst feine Kartendetails mit plastischer Darstellung prima zur Geltung. Auch der Stromverbrauch geht in Ordnung: Mit Lithiumzellen bzw. Hochleistungsakkus lassen sich immerhin bis zu 16 Stunden Laufzeit erzielen. Ebenfalls erhältlich: das Oregeon 450t mit einer vorinstallierten, (einfachen) topografischen Übersichtskarte von Europa (1: ) - (Abb.14). GPSmap 62 Brandneu: das Garmin GPSmap 62 mit Tasten-Bedienung. Dank eigener Tasten für wichtige Funktionen (zb Wegpunkt markieren) und einer pfiffigen Menüführung lässt sich das GPSmap 62 auch ohne Touchscreen flott bedienen. Weiteres Plus: das helle, meist ohne Beleuchtung sehr gut ablesbare Display, das zu den besten auf dem Markt zählt. Angeboten werden drei Modelle, das Basismodell GPSmap 62, das GPSmap 62s mit Kompass und Höhenmesser und das GPSmap 62st mit Freizeitkarte Europa (1: ). Unterm Strich auch angesichts der Batterielaufzeit von ca. 18 Stunden eines der vielseitigsten Vektorkarten- Geräte für Alpintouren! Garmin Etrex Vista HCX Immer noch beliebt: das etwas in die Jahre gekommene Etrex Vista HCx. Zu den Nachteilen zählen u.a. der begrenzte Trakkspeicher (20 Tracks a 500 Punkte), der langsame Kartenaufbau und die fehlende Möglichkeit, Rasterkarten zu laden. Trotz des hellen Displays und der langen Batterielaufzeit sollte man dem günstigen Straßenpreises (unter 200 Euro) widerstehen und zu einem aktuelleren Modell greifen. Ähnliches gilt für den Vorläufer des GPSmap 62s(t), das GPSmap 60C(S)x. Garmin - Karten Garmin bietet eine breite Auswahl meist routingfähiger Vektorkarten, von Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und vielen weiteren Ländern. In der Regel basieren die Karten auf amtlichen topografischen Daten. Kein Wunder also, dass die besten Karten die Topo Deutschland 2010 oder die Topo Schweiz Rasterkarten in punkto Kartenbild relativ nahe kommen (Abb. 5b und 6). Andere Karten wie die Topo Österreich zeigen zwar ein detailliertes Wegenetz, aber mit vereinfachter Geländedarstellung (Abb. 7). Ein Merkmal vieler Karten sind die zahlreichen, suchbaren POIs (Sonderziele), darunter Hütten, 71 bergundsteigen 3/10
9 Abb.15 GPSmap 62s. Vielseitiges Tastengerät mit hellem Display (Foto Garmin) Abb.16 Garmin Etrex Vista HCx. Etwas in die Jahre gekommener Klassiker mit langer Batterielaufzeit. Abb.17 Garmin TopoA. Schlicht: die Topo Österreich von Garmin. Tipp: auf die Transalpin ausweichen. Abb.18 OpenStreetMap. Für umsonst: die Garmin-Karten auf Basis von OpenStreetMap. Obwohl das Wegenetz stetig wächst, wird es wohl noch etwas dauern, bis die letzten Lücken geschlossen sind. Abb.19 Garmin CustomMaps. Die kombinierte Anzeige von Raster- und Vektorkarte macht s möglich: Routing auf der Alpenvereinskarte. Abb. 20 Mynav 500 Sport. Sprachansage auf Alpintouren. Abb. 21a MyNav. Vektorkarten von MyNav zeigen zwar ein differenziertes Wegenetz, aber nur eine einfache Geländedarstellung... Abb.21b... trotz des zuschaltbaren plastischen Höhenreliefs. Abb.22 Lawrence EnduraSierra. Auf dem Endura lassen sich auch Rasterkartenprogramme von Kompass oder MagicMaps (im Bild) installieren. Unterkünfte, Gipfel und sogar bei der Topo Deutschland Flurnamen. Mit Basecamp und MapSource stehen zudem zwei Programme für die Tourenplanung zur Verfügung. Ebenfalls interessant: Für Garmin-Modelle gibt es eine Vielzahl kostenloser Vektorkarten im Internet, die auf den Daten des freien Kartenprojekts OpenStreetMap basieren. Obwohl die Karten in punkto Straßennetz bereits erstaunlich vollständig sind, bestehen bei alpinen Wegen aber noch Lücken, ganz abgesehen von der begrenzten Geländedarstellung. Wer die Anschaffung käuflicher Karten scheut, findet hier vielleicht trotzdem eine Alternative (Abb.8). Obwohl der Schwerpunkt bei Garmin auf Vektorkarten liegt, lassen sich auf neuere Modelle (Dakota, Oregon, GPSmap 62/78) Ausschnitte von Rasterkarten übertragen ( Custom Maps ). Verwenden kann man freie und eingescannte Karten oder Screenshots digitaler Karten, die man umständlich mit Hilfe von Google Earth georeferenziert und konvertiert (Anleitung unter Einfacher und exakter klappt s mit Touratech QV, mit dem sich Custom Maps aller kompatiblen Karten erstellen lassen. Die topografische Karte TourExplorer Deutschland von MagicMaps verfügt über eine ähnliche Funktion. Doch aufgepasst: Der Rasterkarten-Upload ist auf 100 Ausschnitte zu je 3 MB begrenzt, was etwa drei Blättern der Alpenvereinskarten entspricht. Wer in verschiedenen Regionen unterwegs ist, muss häufig die Karten wechseln. Auch erreichen die Custom Maps nicht die Bildqualität und Schärfe der Karten von Satmap oder TwoNav (was auch für MyNav gilt, siehe unten). Trotzdem hat die Funktion ihre Reize, ist man doch nicht nur auf Garminkarten angewiesen und kann sogar Luft- und Satellitenbilder übertragen. Auch lassen sich Vektor- und Rasterkarten übereinanderlegen. Auf diese Weise kombiniert man das anschauliche Geländebild gerasterter Karten mit den Vorzügen von Vektorkarten, Routing und Sonderziele (Abb.19. MyNav 500 Sport Das auffällige MyNav 500 Sport punktet mit einem großen, selbst bei Sonne (mit Beleuchtung) gut ablesbaren Touchscreen- Display und einer Ausstattung, der es an nichts fehlt. Wie kein anderer Hersteller setzt MyNav auf automatische Routenberechnung, stets kombiniert mit Sprachansage. Die Grundlage hierfür bildet ein ausnahmslos routingfähiges Sortiment an Vektorkarten, jedoch mit einem einfachen Kartenbild. Trotz genauer Wege eignen sich die Karten deshalb zwar für Wander-, weniger aber für ambitionierte Alpintouren. Immerhin lässt sich ein plastisches Höhenrelief einblenden (Abb. 20, 21). Allerdings: Auch auf das MyNav lassen sich ähnlich wie bei Garmin Rasterkarten laden, sogar unbegrenzt. Die Karten werden mit der Software MapManager georeferenziert, konvertiert und auf das Gerät übertragen. Im Unterschied zu Garmin ist es sogar möglich, die Vektorkarte ( unsichtbar ) unter die Rasterkarte zu legen. Die Routingfunktion bleibt trotzdem aktiv. Lowrance Endura Safari/Sierra Zu den Merkmalen des Endura zählen der sensible Empfang, die sinnvolle Ausstattung mit Kompass und Höhenmesser sowie die intuitive Bedienung über Touchscreen und große Tasten. Allerdings reagiert das Menü beim Verschieben der Karte bisweilen 72 bergundsteigen 3/10
10 Abb.23b Lowrance kombiniert Vektorkarten... Abb.23a... mit Reliefkarten von Accuterra... etwas träge. Die Navigationsmöglichkeiten lassen dagegen keine Wünsche offen. Die Lowrance-Karten der ersten Generation werden aktuell durch hochwertigere ersetzt. Bereits erhältlich: die Deutschlandkarte. Lowrance kombiniert Vektorkarten mit Reliefkarten von Intermap AccuTerra, die einen plastischen Überblick über das Gelände liefern. Die nicht routingfähigen Karten auf MicroSD- Chip können nur mit GPS-Geräten verwendet werden (Abb.22, 23). Pfiffig: Auf den Enduras lassen sich für Smartphones entwickelte Rasterkartenprogramme anderer Hersteller installieren, z.b. von Kompass oder MagicMaps (MagicMaps2Go, Abb. 22). Damit ist es möglich, Ausschnitte der Karten auf dem Endura zu nutzen. Jedoch stehen bei der Navigation nur die einfacheren Funktionen der Smartphone-Software, nicht aber des Endura zur Verfügung (siehe Gps.2 in bergundsteigen 4/10). Im Prinzip kostet GPS-Navigation heute nicht mehr die Welt: Basismodelle wie das Etrex H mit allen Grundfunktionen von der Routen- bis zur Tracknavigation gibt es bereits ab ca. 100 Euro. Das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet die Golf-Klasse mit Geräten wie dem Dakota 20 und dem GPSmap 62(s) von Garmin, dem Satmap Active 10 und dem TwoNav Sportiva. Für etwa 200 bis 450 Euro erhält man kartenfähige Allround-Empg Preise fänger mit Farbdisplay, die Topmodellen in punkto Funktionsumfang kaum nachstehen. Ebensowenig muss man bei Garmin und MyNav auf Routing verzichten. Nur wer Wert auf Extras legt, ob vorinstallierte Freizeitkarte, Kamera oder integrierte Straßennavigation, braucht ein Gerät der Oberklasse. Die hat ihren Preis: Ab 450 Euro aufwärts muss man für Empfänger wie das Garmin Oregon 500(t) oder das CompeGPS TwoNav Aventura locker machen. Dabei bleibt es allerdings nicht: Anders als bei Autonavis muss man die Karten für Outdoor-Modelle extra anschaffen, auch wenn zb bei Satmap und MyNav Karten einer Region im Preis bereits enthalten sind. Je nach Hersteller und Land werden dafür etwa 100 bis 400 Euro (Schweiz!) fällig. Österreich gibt s zum Beispiel bei Satmap für 140 Euro, bei Garmin für 170 Euro und bei MyNav für 150 Euro. Wer nicht die komplette Landeskarte braucht, kann zu günstigeren Teilkarten greifen (zb Deutschland Süd, Voralberg/Tirol, Trentino etc.). Tipp für Ostalpentouren: Satmap, Garmin und MyNav haben jeweils eine Karte Transalp(in) im Programm, die i.w. Süddeutschland, Westösterreich, Norditalien und die Ostschweiz (bei Garmin vereinfacht) zusammenfasst. Bei Satmap kann man sich sogar individuelle Kartengebiete rund um seinen Wohnort zusammenstellen lassen. Fotos: Harald Benker Übersichtstabelle 73 bergundsteigen 3/10
11 Modelle für Rasterkarten Hersteller Satmap CompeGPS CompeGPS Garmin Modell Active 10 TwoNav Aventura TwoNav Sportiva Dakota 20 Bedienung Tasten Touchscreen / Tasten Touchscreen Touchscreen nutzbarer Kartentyp Raster Raster Raster Vektor / (Raster) Karten (Auswahl) Top25/50, Amap Fly, Swiss Map, Alpenverein, Kompass (Italien) Top10/25/50, Amap Fly, SwissMap, IGN, Alpenverein, Magic- Maps, Kompass, Freytag & Berndt Top10/25/50, Amap Fly, SwissMap, IGN, Alpenverein, Magic- Maps, Kompass, Freytag & Berndt Garmin Topo A, CH, D, F, I; Garmin Transalpin (Ostalpen) Karten am PC nutzbar PC-Software SatSync CompeGPS Land, Touratech QV CompeGPS Land, Touratech QV BaseCamp, MapSource Speicher Wegpunkte 2500 unbegrenzt 1000 Routen / Wegpunkte pro Route 1000 / / 250 Tracks / Trackpunkte pro Track s. Routen 200 / Kartenspeicher SD(HC) SD(HC) SD(HC) 850 MB / MicroSD(HC) Ausstattung Routing nur Straße nur Straße Kompass Höhenmesser / Barometer / / / Stromversorgung Batterietyp Li-Polymer Akku, 3 AA Li-Polymer Akku, 3 AA Li-Polymer Akku 2 AA Batterielaufzeit 15 h bis 18 h (Lithium) 15 bis 18 h (Lithium) bis 10 bis 20 h (Lithium) Displayabschaltung Sonstiges Abmessungen (B x H x T) 75 x 127 x 30 Gramm 75 x 130 x 30 mm 58 x 105 x 23 mm 55 x 100 x 33 mm Gewicht (mit Batterie) 235 Gramm 215 Gramm 124 Gramm 155 Gramm enthaltenes Zubehör USB-Kabel, Screencover SD-Karte, USB-Kabel, Screencover, Kfz- Halter und -kabel MicroSD-Karte, Bikehalter, Stylus, Ladegerät, USB-Kabel Trageschlaufe, USB-Kabel Besonderheiten / ähnliche Geräte Straßennavi. & Sprachführung; Stra./karte inkl. Preis Info ab 400 (mit Karte) ab bergundsteigen 3/10
12 Modelle für Vektorkarten Garmin Garmin Garmin MyNav Lowrance Oregon 450(t) GPSmap 62s(t) Etrex Vista HCx 500 Sport Endura Safari / Sierra Touchscreen Tasten Tasten Touchscreen Touchscreen / Tasten Vektor / (Raster) Vektor / (Raster) Vektor / (Raster) Vektor / (Raster) Vektor / (Raster) Garmin Topo A, CH, D, F, I; Garmin Transalpin (Ostalpen) Garmin Topo A, CH, D, F, I; Garmin Transalpin (Ostalpen) Garmin Topo A, CH, D, F, I; Garmin Transalpin (Ostalpen) Topo A, CH, D, F, I; Topo D, A, I, F BaseCamp, MapSource BaseCamp, MapSource BaseCamp, MapSource MapManager / / / / / / / / MB / MicroSD(HC) 1,7 GB / MicroSD(HC) MicorSD(HC) SD(HC) MicorSD(HC) nur Straße / / / / / 2 AA 2 AA 2 AA Li-Polymer-Akku, 3 AAA 2 AA bis 16 h (Lithium) bis 18 h (Lithium) bis 25 h (Alkali) bis 15 h (Li-Akku) 12 bis 15 h (Lithium) 61 x 112 x 36 mm 61 x 160 x 36 mm 56 x 107 x 31 mm 78 x 117 x 32 mm 60 x 130 x 31 mm 192 Gramm 260 Gramm 156 Gramm 205 Gramm 235 Gramm Karabinerclip, USB-Kabel Karabinerclip, USB-Kabel Trageschlaufe, USB-Kabel PC-Kabel USB-Kabel Straßennavigation mit Sprachansage Oregon 450t mit Freizeitkarte Eu GPSmap 62st mit Freizeitkarte Eu Sprachführung, Straßennavigation Sprachführung; Sierra inkl. Karte 399 / / ab 449 (mit Karte) 389 / bergundsteigen 3/10
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