SMARTSYSTEM SOLUTIONS System Merkblatt Stand Mai 204 Universales, sehr emissionsarmes Verlegesystem für alle Fliesenbeläge im Innenbereich System 2 Fliese Universal
System 2 Fliese Universal Systemaufbau und -produkte System 0 Fliese Universal 2 3 4 Grundierung PCI Gisogrund 404 Spezial-Haftgrundierung auf saugenden und nicht saugenden Untergründen Bodenspachtelung Wandspachtelung Abdichtung/ Abdichtbänder und Formteile PCI Periplan Boden-Ausgleich unter Oberbelägen PCI Pericret Ausgleichsmörtel für Boden, Wand und Decke Wasserdichte, flexible Schutzschicht unter Keramikbelägen in Dusche und Bad 3 4 4a 5 4 7 2 5 lowemission Anwendungsbereich: Alle keramischen Fliesen unabhängig von Gewicht und Form Auf allen konventionellen und beheizten Estrichkonstruktionen Wohnungsbau, insbesondere im häuslichen Bad Systemvorteile: Universaler Einsatz Optimiert für sicheres und komfortables Arbeiten speziell bei kleineren und mittelgroßen Flächen Alle Produkte sind sehr emissionsarm 5 Fliesenkleber PCI Nanolight Leichter variabler Flexmörtel für alle Untergründe und alle keramischen Beläge PCI Pecitape 20 Spezial-Dichtband für wasserdichte Eck- und Anschlussfugen, zuzüglich Dichtmanschetten und Innen-/bzw. Aussenecken (nicht im Bild) PCI Flexmörtel S Verformungsfähiger Fliesenkleber für alle keramischen Beläge PCI Flexmörtel S2 Hochverformungsfähiger Fliesenkleber für alle keramischen Beläge waterdrop resistance protection 5* Systemvariante Gleichmäßiges Fugenbild 7 Fugenmörtel Variabler Flexfugenmörtel insbesondere für Feinsteinzeugund Steinzeugbeläge Dichtstoff PCI Silcofug E Elastischer Dichtstoff für innen und außen Ergänzungsprodukte für die Systemvariante Gleichmäßiges Fugenbild Neu! Neu! Anwendung Systemvariante Gleichmäßiges Fugenbild. PCI Nanofug Variabler Flexfugenmörtel insbesondere für Steingutund Steinzeugbeläge 7 5* 8 5* 9a 9b Anwendungsbereich: Alle keramischen Fliesenbeläge im Innenbereich, insbesondere für Großformate geeignet Auf konventionellen und beheizten Zementestrichen Wohnungs- und Objektbau Systemvorteile: Ästhetisches Fugenbild insbesondere beigroßformatigen Fliesen und Platten Mehr Gestaltungsfreiheit unabhängig von dem Fliesenformat 8 PCI Pecilastic U Abdichtungs- und Entkopplungsbahn 9a PCI Apogel SH Silikat-Gießharz zum Vergießen von 9b unter Keramik-, Mosaikund Naturwerksteinbelägen Rissen in Estrichen + Quarzsand 0,3-0,8 mm PCI Apogel Dübel Estrichdübel zum nachträglichen Verdübeln von Estrichfugen lowemission waterdrop resistance protection 2 * Zementestrich 3
System 2 Fliese Universal Leistungsverzeichnis 4.a Abdichten von Anschlussbereichen Das folgende Leistungsverzeichnis beschreibt die Ausführungen für die Verlegung von allen Fliesenbelägen im Innenbereich gemäß Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse A0 (ZDB- Merkblatt). Weitere Ausschreibungstexte finden Sie auf unserer Internetseite www.pci-augsburg.de. Dieser Ausführungsvorschlag ist eine Serviceleistung und ersetzt nicht die Leistung eines sachkundigen Fachplaners. Sollten Sie einen Richtwert über die Kosten pro m² für die Kalkulation des jeweiligen Systems benötigen, können Sie diesen aktuell über unsere Fachberater bzw. Anwendungstechniker, Kontaktdaten finden Sie auf unserer Internetseite, erfragen. Abdichten von Rand- und Anschlussfugen sowie Rohrdurchführungen mit Dichtbändern, vorgefertigten Dichtecken bzw. Dichtmanschetten. Die sehr emissionsarmen (GEV EMICODE EC ) Abdichtbänder und Formteile werden in die. Auftragsschicht der Abdichtung eingelegt und bis auf eine Dehnzone (ca. 3 cm) in der Mitte mit der 2. Auftragsschicht überdeckt. Produkte: PCI Pecitape 20 PCI Pecitape 90 A/I PCI Pecitape 0 x 0 m Stk. Stk. Untergrundvorbereitung. Eventualposition Entfernung von Oberflächenschichten inkl. Absaugen Haftungsstörende Oberflächenschichten entfernen, z.b. mit geeignetem Bodenschleifgerät abschleifen; inkl. gründlichem Absaugen der Schleifrückstände. Der Boden muss staubfrei sein! Verlegung 5. Fliesenverlegung Wand und Boden Steingutfliesen, Steinzeugfliesen, Feinsteinzeugfliesen, Porzellanmosaik, Cotto, Grundierung von Untergründen Vorbereitete Untergründe mit einer sehr emissionsarmen (GEV EMICODE EC) Dispersionsgrundierung vorbehandeln. Bei gipshaltigen Untergründen Grundierung im Mischungsverhältnis : einmalig, bei zementhaltigen Untergründen im Mischungsverhältnis :2 zweimalig aufzutragen. Bevor die zweite Schicht aufgetragen wird, muss die erste zu einem trockenen Film ausgehärtet sein. liefern und im Dünnbett-/Mittelbettverfahren mit einem staubarmen, sehr emissionsarmen (GEV EMICODE EC R) zementären Flexmörtel, klassifiziert nach DIN EN 2004 C2 TE S und DIN EN 350- (A/A fl -s), fachgerecht verlegen; Rand-, Anschluss- und Bewegungsfugen sauber aussparen bzw. auskratzen. Produkt: PCI Nanolight Produkt: PCI Gisogrund 404 Alternativposition Fliesenverlegung Boden Verbrauch: ca. 00-200 ml/m² Spaltplatten,Steinzeugfliesen,Feinsteinzeug, Untergrund ausgleichen 2. Eventualposition Untergrundausgleich, Boden Vorbehandelte Estrichfläche an den aufgehenden Bauteilen mit einem selbstklebenden Randdämmstreifen bekleben. Aufbringen einer staubarmen, sehr emissionsarmen (GEV EMICODE EC ) Ausgleichsmasse in Schichtdicken von 2-30 mm. Bodenausgleichsmasse entspricht der DIN EN 383 mit der Klassifizierung CT-C20-F4, Brandverhalten Klasse A2 fl s nach DIN EN 350-. liefern und möglichst hohlraumfrei im Fließbettverfahren mit einem staubarmen und sehr emissionsarmen (GEV EMICODE EC R) zementären und verformungsfähigen Fließbettmörtel, klassifiziert nach DIN EN 2004 C2 E S und DIN EN 350- (A2 fl ), fachgerecht und vollsatt verlegen; Rand-, Anschluss- und Bewegungsfugen sauber aussparen bzw. auskratzen. Produkte: PCI Pecitape Silent (selbstklebender Randdämmstreifen) PCI Periplan mm Produkt: PCI Nanoflott Light Verbrauch: ca., kg/m² und mm Schichtdicke Verfugung. Verfugung von Wand und Boden 3. Eventualposition Untergrundausgleich, Wand Keramikbelag, Glasfliesen, Glasmosaik, Tragfähigen, mattfeuchten bzw. grundierten Untergrund mit einem sehr emissionsarmen (GEV EMICODE EC R) zementären Ausgleichsmörtel in Schichtstärken von 3-20 mm überarbeiten. Der Mörtel ist klassifiziert nach DIN EN 350- (E) und entspricht der Putzmörtelgruppe CS IV nach EN 998-. mit zementären, sehr emissionsarmen (GEV EMICODE EC PLUS R) variablen Flexfugenmörtel, Farbton Produkt: PCI Pericret Verbrauch: ca.,3 kg/m² und mm Schichtdicke Abdichtung 4. Abdichten im Verbund gemäß Beanspruchungsklasse A0/A fachgerecht verfugen. Fugenmörtel entspricht CG2 WA gemäß DIN EN 3888 und hat eine schmutzabweisende Funktion mit easytoclean. Rand-, Anschluss- und Bewegungsfugen sauber aussparen bzw. auskratzen! Grundierte Wand- und Bodenflächen (bei A nur Wandflächen) mit einer flexiblen, sehr emissionsarmen (GEV EMICODE EC ) Dispersionsabdichtung im zweimaligen Auftrag durch Streichen oder Spachteln bis zu einer Mindesttrockenschichtdicke von 0,5 mm beschichten. Die Wartezeit zwischen den beiden Aufträgen beträgt mindestens eine Stunde. Zur Kontrolle erfolgt der zweiten Auftrag in einer Kontrastfarbe. Verwendbarkeitsnachweis durch allgemein bauaufsichtliches Prüfzeugnis. Brandverhalten Klasse E nach DIN EN 350-. Produkt: Dichtstoff 7. Füllen von Bewegungs- und Anschlußfugen Rand-, Anschluss- und Bewegungsfugen mit sehr emissionsarmen (GEV EMICODE EC PLUS) Silikon-Dichtstoff essigvernetzt, Farbton Produkt: ausspritzen, einschließlich aller Nebenarbeiten. Verbrauch: ca.,0 -,2 kg/m² Produkt: PCI Silcofug E m 4 5
System 2 Fliese Universal Systemvariante Gleichmäßiges Fugenbild Leistungsverzeichnis Grundierung von zementären Untergründen. Gereinigte und/oder angeschliffene und abgesaugte Untergründe mit einer Dispersionsgrundierung im Mischungsverhältnis : auftragen. Grundierung zu einem transparenten, kratzfesten Film trocknen lassen. Produkt: PCI Gisogrund 404 Einlegen und Verharzen von Estrichdübeln 2. Einschneiden mit Hilfe eines Trennschleifers und Meißels, von mindestens 5 mm breiten Nuten, rechtwinklig zur vorhandenen Dehnfuge (der Dämmstreifen in der Dehnfuge darf nicht entfernt werden). Länge der Nut: Abstand: Tiefe: ca. 0-5 cm ca. alle 20-30 cm ca. /3 - /2 der Estrichdicke Lose Estrichreste mittels Industriesauger absaugen und 2-komponentiges Injektionsharz vorfüllen; Estrichdübel einlegen; Querrillen bzw. Nuten mit eine-komponentigen Injektionsharz bis zur Sättigung verfüllen. Für nachfolgende Verlegearbeiten getränkten Riss mit Quarzsand der Körnung 0,3 bis 0,8 mm satt abstreuen. Die Risse müssen mind. bis zu einer Tiefe von 5 mm bzw. der 5-fachen Rissbreite gefüllt werden (kleinerer Wert ist maßgebend). Produkte: PCI Apogel Dübel PCI Apogel SH ml ml Verklebung der Entkoppelungsbahn Fliesenverlegung auf dem Boden 3. Bodenflächen mit einer Abdichtungs- und Entkoppelungsbahn, klassifiziert nach EN 350- (E fl ) und nach 544 (0,5 W/mK), und einem Trittschallverbesserungsmaß von 8 db, mit einem zementären Flexmörtel klassifiziert nach DIN EN 2004 C2 TE S2 bekleben. Die Stöße der Bahnen werden mit einem Klebeband (z.b. Tesakrepp 20 mm breit) verklebt. Produkt: PCI Pecilastic U PCI Flexmörtel S2 4. Spaltplatten/Steinzeugfliesen/Feinsteinzeug, System 0 Fliese Universal Systemvariante Gleichmäßiges Fugenbild Flexibilität im System und in der Gestaltung liefern und möglichst hohlraumfrei im Fließbettverfahren mit einem sehr emissionsarmen (GEV EMICODE EC Plus R) zementären und verformungsfähigen Fließbettmörtel, klassifiziert nach DIN EN 2004 C2 TE S2 und DIN EN 350- (A2 fl ), in einer Kleberbettdicke bis 0 mm fachgerecht und vollsatt verlegen; Eck-, Anschlussund Bewegungsfugen sauber aussparen bzw. auskratzen. Herkömmliche Ausführung gemäß DIN 8 50-2 Produkt: PCI Flexmörtel S2 Verfugung Wand und Boden 5. Keramikbelag, mit zementären, sehr emissionsarmen (GEV EMICODE EC PLUS R) variablen Flexfugenmörtel, Farbton Dehnungsfuge muss zwingend im Oberbelag übernommen werden! Ausführung Systemvariante Gleichmäßiges Fugenbild fachgerecht verfugen. Fugenmörtel entspricht CG2 WA gemäß DIN EN 3888 und hat eine schmutzabweisende Funktion mit easytoclean. Eck-, Anschluss- und Bewegungsfugen sauber aussparen bzw. auskratzen. Bewegungs- und Anschlußfugen Produkt:. Verfugung der an die Trennfuge angrenzende Belagsfuge mit einem sehr emissionsarmen (GEV EMICODE EC PLUS) Silikon-Dichtstoff essigvernetzt, Farbton SMARTSYSTEM SOLUTIONS Die Belagsfuge die der Dehnungsfuge am nächsten liegt wird mit Silikon verschlossen. Keine Begrenzung der Kantenlänge! Produkte: PCI Silcofug E m 7
System 2 Fliese Universal Systemvariante Gleichmäßiges Fugenbild Verarbeitungsablauf Systemvariante Gleichmäßiges Fugenbild 2 3 4 5 PCI Apogel SH und PCI Apogel Dübel sind die ideale Kombination um bei schwimmenden Estrichkonstruktionen und Estrichen auf Trennlage vertikale Bewegungen in der Dehnfuge zu verhindern. Nach dem Säubern der Dehnungsfuge wird die Position des PCI Apogel Dübels angezeichnet......diese werden im Abstand von 20 bis 30 cm positioniert. Anschließend werden diese Bereiche mittels Trennschleifer eingeschnitten......die Nut ausgestemmt......und lose Estrichreste mittels Industriestaubsauger abgesaugt. 7 8 9 0 2 Sind die Nuten so weit vorbereitet, werden die beiden Komponenten von PCI Apogel SH zusammengeschüttet... und anschließend mindestens 20 Sekunden kräftig geschüttelt. Etwas PCI Apogel SH vorlegen......den PCI Apogel Dübel in die Nut einlegen und den Spannring entfernen......danach die Nut komplett mit PCI Apogel SH aufgießen......und anschließend mit Quarzand 0,3-0,8 mm voll deckend abquarzen. 3 4 5 Nach dem Verfugen der Bodenfläche mit erfolgt die Versiegelung der an die Trennfuge angrenzenden Belagsfuge mit PCI Silcofug E. Diese muss nicht breiter als die übrigen Belagfugen ausgeführt werden und fügt sich so harmonisch in das Fugenbild ein. Nach ca. 40 Minuten wird PCI Pecilastic U mit PCI Flexmörtel S2 als Entkoppelungsschicht auf dem Estrich verklebt. Auch die Verlegung der Bodenfliesen erfolgt mit PCI Flexmörtel S2. 8 9
System 2 Fliese Universal Die beste Generation PCI Flexmörtel aller Zeiten Leistungsverzeichnis PCI Flexmörtel S SMARTMORTAR SOLUTIONS Mit dem PCI Flexmörtel S So können große e und neue Verlegematerialien einfach und komfortabel verlegt werden. Das gilt auch für großformatige Feinsteinzeugbeläge an der Wand. Die Standfestigkeit ist überzeugend. Dabei umfasst das Anwendungsspektrum vielfältige Einsatzbereiche und unterschiedlichste Untergründe. Seine besondere Stärke ist die Aufnahme von horizontalen Kräften, wie sie beispielsweise bei Temperaturschwankungen oder Schwund auftreten. Und Zementestriche können bereits mit einer Restfeuchte 4% CM belegt werden. Ein deutliches Mehr an Sicherheit und Flexibilität und das zu einem besonders attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Alle Vorteile auf einen Blick: Für die verformungsfähige Verklebung von Fliesen und Platten im Innen- und Außenbereich an Wand und Boden. Standfest, kein Absacken von schweren Bodenplatten, kein Abrutschen von großformatigen Fliesen an der Wand. Sehr emissionsarm, GEV EMICODE EC R. PCI Flexmörtel S2 bietet die maximale Sicherheit bester Werte bei universeller Einsetzbarkeit. So übertrifft die Haftzugfestigkeit mit mehr als 300 t/ die für die höchste Klassifizierung erforderlichen Werte um das Dreifache. Optimiert für die Aufnahme horizontaler Kräfte erweitert sich das Anwendungsspektrum in den hochkritischen Bereich. Das Verlegen von großformatigen Platten auf Heizestrich ist ebenso wenig ein Problem, wie Fliesen und Platten im Außenbereich. Dank der hervorragenden Produkteigenschaften können Zementestriche bereits nach drei Tagen mit Fliesen und Platten belegt werden. Mehr Sicherheit und Flexibilität bei der Ausführung auf kritischen Untergründen hat es noch nie gegeben. Fliesenverlegung auf einem Zementestrich mit einer Restfeuchte 4% (CM)*. Steingutfliesen, Steinzeugfliesen, Feinsteinzeugfliesen, Porzellanmosaik, Cotto, liefern und im Dünnbettverfahren mit einer Zahnung > 0 mm oder Rundbogenzahnung, sehr emissionsarmen (GEV EMICODE EC R) zementären Flexmörtel klassifiziert nach DIN EN 2004 C2 TE S und DIN EN 350- (A2/A2 fl -s) in einer Kleberbettdicke von -5 mm fachgerecht verlegen; Eck-, Anschlussund Bewegungsfugen sauber aussparen bzw. auskratzen. Produkte: PCI Flexmörtel S *Technisch ist die Verlegung auf einem Zementestrich ab einer Restfeuchte 4% CM (Messmethode) problemlos möglich! Da nach den anerkannten Regeln der Technik (ardt) derzeit noch eine Wartezeit von 28 Tagen einzuhalten ist, muss der Auftraggeber rein rechtlich bei einer Verlegung vor de8. Tag, darüber unterrichtet und eine ausdrückliche Vereinbarung der Abweichung von den ardt geschlossen werden. Muster für Unterrichtung und Vereinbarung unter www.pci-augsburg.de. Leistungsverzeichnis PCI Flexmörtel S2 Fliesenverlegung auf einem Zementestrich älter 3 Tage**. Spaltplatten/Steinzeugfliesen/Feinsteinzeug, lliefern und möglichst hohlraumfrei im Fließbettverfahren mit einem sehr emissionsarmen (GEV EMICODE EC Plus R) zementären und verformungsfähigen Fließbettmörtel, klassifiziert nach DIN EN 2004 C2 E S2 und DIN EN 350- (A2 fl ) in einer Kleberbettdicke bis 0 mm fachgerecht und vollsatt verlegen; Eck-, Anschluss- und Bewegungsfugen sauber aussparen bzw. auskratzen. Produkte: PCI Flexmörtel S2 **Technisch ist die Verlegung auf einem Zementestrich älter 3 Tage problemlos möglich! Da nach den anerkannten Regeln der Technik (ardt) derzeit noch eine Wartezeit von 28 Tagen einzuhalten ist, muss der Auftraggeber rein rechtlich bei einer Verlegung zwischen dem 3. und 28. Tag darüber unterrichtet und eine ausdrückliche Vereinbarung der Abweichung von den ardt geschlossen werden. Muster für Unterrichtung und Vereinbarung unter www.pci-augsburg.de. SMARTMORTAR SOLUTIONS Alle Vorteile auf einen Blick: Zur Verklebung von Fliesen und Platten im Innenund Außenbereich an Wand und Boden. Extrem hohe Haftzugfestigkeit und äußerst flexibel. Standfest, kein Absacken von schweren Bodenplatten. Sehr emissionsarm, GEV EMICODE EC Plus R. 0
System 2 Fliese Universal Arbeitshilfe für die Praxis Abdichtungsausführung Feuchtigkeitsbeanspruchung A0 Die Sicherung von Bauten oder Bauteilen gegen Durchfeuchtungen gehört mit zu den sensibelsten Ausführungen des Bauhandwerks. Das ZDB-Merkblatt Verbundabdichtungen beschreibt die verschiedenen Abdichtungsmaterialien, die je nach Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse eingesetzt werden müssen. Insbesondere bei den Detailausführungen (siehe Seite ) ist ein hohes Maß an Genauigkeit und Vorplanung notwendig. Neben der richtigen Auswahl des Abdichtungsmaterials ist auch die Einhaltung der Mindesttrockenschichtdicke Grundvoraussetzung für eine funktionierende Abdichtung: Für die verschiedenen Abdichtungsmaterialien sind folgende Mindesttrockenschichtdicken bindend: Kunststoff-Mörtel-Kombination: 2,0 mm Reaktionsharzabdichtungen:,0 mm Polymerdispersionen ( ): 0,5 mm Die Überprüfung der notwendigen Schichtdicken stellt auf der Baustelle eine wesentliche Qualitätsüberwachung dar. Im Folgenden möchten wir einige Arbeitshilfen darlegen, mit denen eine Kontrolle möglich ist.. Rechnerische Kontrolle: Kontrolle der verbrauchten Menge im Vergleich zu der kalkulierten Menge. 2. Praktische Kontrolle: Messung der Schichtstärke im frischen wie auch ausgehärteten Zustand. Bei dieser Messung muss sichergestellt sein, dass die durch die Prüfung entstandene Fehlstelle wieder ordnungsgemäß abgedichtet wird. 3. Visuelle Kontrolle (nur bei ): Ist die 2. Schicht (Farbton weiß) deckend aufgetragen, so dass die. Schicht (Farbton grau) nicht durchschimmert, so kann in der Regel davon ausgegangen werden, dass die Mindesttrockenschichtdicke erreicht ist. (siehe Bild) Neben der Wahl der Abdichtungsmaterialen werden die genutzten Räume in bauaufsichtlich geregelte und nichtgeregelte Bereiche aufgeteilt. Abhängig von der Art der Beanspruchung Die Bauregelliste unterteilt in die Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen: A (W4) * B C (W4) * sind diese in hoch oder mäßig einzustufen. Die folgende Tabelle soll Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Anwendungsbereiche und Beanspruchungsklassen geben: Hohe Beanspruchung durch nichtdrückendes Wasser im Innenbereich. Direkt beanspruchte Flächen in Räumen, in denen sehr häufig oder lang anhaltend mit Brauch- und Reinigungswasser umgegangen wird, wie z.b.: Umgänge von Schwimmbecken und Duschanlagen. Hohe Beanspruchung durch von innen ständig drückendes Wasser. Druckwasser beanspruchte Flächen von Behältern, wie z.b.: öffentliche und private Schwimmbecken im Innen- und Außenbereich. Hohe Beanspruchung durch nichtdrückendes Wasser mit zusätzlichen chemischen Einwirkungen im Innenbereich. Direkt und indirekt beanspruchte Flächen in Räumen, in denen sehr häufig oder lang anhaltend mit Brauch- und Reinigungswasser umgegangen wird, wobei es auch zu begrenzter chemischer Beanspruchung kommt, wie z.b.: gewerbliche Küchen und Wäschereien. Das ZDB-Merkblatt unterteilt zusätzlich in die Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen: A0 (W3) * B0 Indirekt beanspruchte Flächen in Räumen des Nutzungsbereiches A und direkt beanspruchte Flächen, in denen nicht sehr häufig mit Brauch- und Reinigungswasser umgegangen wird, wie z.b.: häusliche Bäder, Badezimmer von Hotels, Bodenflächen mit Abläufen in diesen Anwendungsbereichen. Mäßige Beanspruchung. Direkt und indirekt beanspruchte Flächen im Außenbereich mit nichtdrückdender Wasserbelastung, wie z.b.: Balkone und Terrassen (nicht über beheizten Räumen). * nach Ö-Norm B 2207:2007 Das in diesem Merkblatt dargestellte System zeigt die Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse A0 (W3)*. Die folgenden Zeichnungen stellen die notwendigen Abdichtungsflächen, abhängig von den Einbauteilen dar. Häusliches Bad mit Badewanne als Dusche Häusliches Bad mit Badewanne ohne Duschnutzung und mit seperater Dusche Häusliches Bad mit Badewanne ohne Duschnutzung und mit seperater Dusche inklusive wirksamen Spritzschutzes, Untergrund Boden: feuchtigkeitsunempfindlich Auftrag von (Polymerdispersion) Häusliches Bad mit Badewanne ohne Duschnutzung und mit Bodenablauf im Duschbereich Häusliches Bad mit Badewanne ohne Duschnutzung und mit Bodenablauf (diese technische Ausführung ist in Österreich nicht gültig) Nachdem die. graue Schicht abgetrocknet ist, wird die 2. weiße Schicht mittels Roller (Foto) oder Spachtel aufgetragen. Ausgetrockneter Zustand: Die 2. weiße Schicht überdeckt vollständig die. graue Schicht. Mindesttrockenschichtdicke von 0,5 mm erreicht. (W4 für Bodenbereich)* (W4 für Bodenbereich)* 2 3
System 2 Fliese Universal Details Systeme Fliese und Naturstein Systemübersicht Detail Detail 2 System 02 Fliese schnell Universal System 03 Fliese Objekt Universal System 04 Industrie System 05 Funktional Wand-/Bodenanschluß Rohrdurchführungen Bodenaufbau PCI Nanoflott light PCI Gisogrund 404 Estrich inkl. PCI Periplan (bei Bedarf) Trennlage und Dämmung Stahlbetondecke PCI DIN Polyband PCI Silcoferm S PCI Pecitape 20 Wandaufbau PCI Nanolight PCI Gisogrund PCI Pericret Mauerwerk Wandaufbau Mauerwerk PCI Pericret PCI Gisogrund 404 PCI Nanolight PCI Pecitape 0x0 System 0 Schwimmbad System 07 Balkon Fliese System 08 Glas System 09 Ceravent PCI Silcoferm S Detail 3 Detail 4 Bewegungsfugen/Feldbegrenzungsfugen Bodenablauf PCI Silcoferm S PCI Pecitape 20 PCI Polyband Losflansch PCI Pecitape 42,5x42,5 eingebettet in Abdichtung s.u. Festflansch PCI Silcoferm S PCI DIN Polyband Bodenaufbau PCI Nanolflott light PCI Gisogrund 404 Estrich PCI Novoment M Plus Dämmungen und Trennlage Estrich PCI Novoment M Plus als Gefällekeil, ca.2% PCI Repahaft Betondecke System 02 Naturstein Universal System 022 Balkon Naturstein System 0 Fliese Universal Bodenaufbau PCI Nanolflott light PCI Gisogrund 404 Estrich inkl. PCI Periplan (bei Bedarf) Trennlage und Dämmung Stahlbetondecke Kessel-Bodenablauf Giro mit Variofix- Dünnbettaufsatz System 023 Pflaster Universal System 024 Straßenpflaster 4 5
Telefonischer PCI- Beratungsservice für anwendungstechnische Fragen: +49 (8 2) 59 0-7 Oder direkt per Fax: PCI Augsburg GmbH Fax +49 (8 2) 59 0-49 PCI Augsburg GmbH, Werk Hamm Fax +49 (23 88) 3 49-252 PCI Augsburg GmbH, Werk Wittenberg Fax +49 (34 9) 58-23 PCI Augsburg GmbH Piccardstr. 859 Augsburg Postfach 02247 802 Augsburg Tel. +49 (8 2) 59 0-0 Fax +49 (8 2) 59 0-372 www.pci-augsburg.de PCI Augsburg GmbH Niederlassung Österreich Biberstraße 5/Top 22 00 Wien Tel. + 43 () 5 2 04 7 Fax + 43 () 5 2 04 27 www.pci-austria.at PCI Bauprodukte AG Im Tiergarten 7 8055 Zürich Tel. +4 (58) 958 2 2 Fax +4 (58) 958 3 22 www.pci.ch Ausgabe Mai 204. Bei Neuauflage wird diese Ausgabe ungültig; die neueste Ausgabe finden Sie immer aktuell im Internet unter www.pci-augsburg.de Die Arbeitsbedingungen am Bau und die Anwendungsbereiche unserer Produkte sind sehr unterschiedlich. In den Technischen Merkblättern können wir nur allgemeine Verarbeitungsrichtlinien geben. Diese entsprechen unserem heutigen Kenntnisstand. Planer und Verarbeiter sind verpflichtet, die Eignung und Anwendungsmöglichkeit für den vorgesehenen Zweck zu prüfen. Für Anwendungsfälle, die im Technischen Merkblatt unter Anwendungsbereiche nicht ausdrücklich genannt sind, sind Planer und Verarbeiter verpflichtet, die technische Beratung der PCI einzuholen. Verwendet der Verarbeiter das Produkt außerhalb des Anwendungsbereichs des Technischen Merkblatts, ohne vorher die Beratung der PCI einzuholen, haftet er für evtl. resultierende Schäden. Alle hierin vorliegenden Beschreibungen, Zeichnungen, Fotografien, Daten, Verhältnisse, Gewichte u. ä. können sich ohne Vorankündigung ändern und stellen nicht die vertraglich vereinbarte Beschaffenheit des Produktes dar. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Empfänger unseres Produktes in eigener Verantwortung zu beachten. Die Erwähnung von Handelsnamen anderer Unternehmen ist keine Empfehlung und schließt die Verwendung anderer gleichartiger Produkte nicht aus. Unsere Informationen beschreiben lediglich die Beschaffenheit unserer Produkte und Leistungen und stellen keine Garantien dar. Eine Garantie bestimmter Eigenschaften oder die Eignung des Produktes für einen konkreten Einsatzzweck kann aus unseren Angaben nicht abgeleitet werden. Für unvollständige oder unrichtige Angaben in unserem Informationsmaterial wird nur bei grobem Verschulden (Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit) gehaftet; etwaige Ansprüche aus dem Produkthaftungsgesetz bleiben unberührt. 2/044/0 Ga