Der Aufbau des Computers

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Transkript:

Der Aufbau des Computers 1. Das Gehäuse...1 2. Die Tastatur...1 3. Die Maus...2 4. Der Monitor...3 5. Das Diskettenlaufwerk...3 6. Das CD-ROM Laufwerk...4 7. Die Festplatte...5 8. Die Hauptplatine...5 9. Der Prozessor...6 10. Der Arbeitsspeicher...6 11. Die Grafikkarte...6 12. Die Soundkarte...7 13. Der Drucker...7 14. Der Scanner...8 15. Joystick und Gamepad...8 16. Die Anschlüsse...9 1. Das Gehäuse Mausgrau und optisch leider meist wenig ansprechend präsentieren sich die meisten PC- Gehäuse. Man unterscheidet zwischen 3 Arten: Desktopgehäuse Midi-Tower Big-Tower Eine sehr flache Form zeichnet das Desktopgehäuse aus. Es ist zwar klein und Platz sparend, bietet aber dadurch nur sehr wenig Möglichkeiten zum zusätzlichen Einbau weiterer Komponenten. Es wird meist direkt auf den Schreibtisch gestellt, wodurch sich der Name Desktopgehäuse erklärt... ;-) Im Heimbereich finden man meist dieses Gehäuse, den Midi-Tower. Es bietet ausreichend Platz für den Einbau weiterer Hardware wie z.b. einer 2. Festplatte oder eines weiteren CD-ROM Laufwerkes. Der Big-Tower unterscheidet sich zum Midi-Tower letztlich nur durch die Größe. Das Gehäuse ist noch etwas größer und bietet dadurch noch mehr Platz in seinem Inneren für weitere Hardware-Komponenten. 2. Die Tastatur Klar, um Eingaben am PC zu machen braucht man neben der Maus natürlich auch eine Tastatur. Auch hier gibt es wieder zahlreiche Varianten. Neben den "normalen" Tastaturen die mit einem Kabel mit dem PC verbunden sind, erfreuen sich die Funktastaturen immer mehr an

Beliebtheit. Hier stört kein lästiges Kabel mehr. Diese Tastaturen werden durch normale Batterien mit Strom versorgt. Es empfiehlt sich daher immer einen Pack Ersatzbatterien im Haus zu haben. Die Batterien versagen ihren Dienst nämlich besonders gerne am Wochenende! :-) Die "übliche" Windows-Tastatur. Und hier eine Funktastatur mit reichlich Funktionstasten die sich frei belegen lassen. zusätzlichen Die bei Komplett-PCs mitgelieferten Tastaturen sind meist von nicht so besonderer Qualität. Das merkt man hauptsächlich am Anschlag der Tasten. Eine hochwertige Tastatur macht wenig Klickgeräusche und hat einen angenehmen Tastenanschlag. Einige Tastaturen bieten zusätzliche Handballenauflagen wie die oben gezeigte Funktastatur der Firma Logitech. Gerade wer viel am PC arbeitet sollte daher bei der Tastatur nicht sparen. 3. Die Maus Achtung, hier kommt die Maus! :-) Windows lässt sich zwar auch alleine mit der Tastatur steuern, viel einfacher und bequemer geht es aber mit der Maus. Auch hier gibt es wieder unzählige optische Varianten zu bestaunen. Technisch unterscheidet man unter 3 Arten. Die "normale" Maus, die Funkmaus und die optische Maus. Die Funkmaus wird durch handelsübliche Batterien versorgt und sendet die Signale bei Bewegung oder Tastendruck an einen Empfänger der sie dann zum PC weiter leitet. Da hier nun kein Kabel mehr an der Maus hängt, zeichnet sie sich vor allem durch eine enorme Bewegungsfreiheit aus. Die normale Maus wird in dieser schlichten Ausführung bei den meisten Komplett-PCs mit- geliefert. Die Bewegungen der Maus werden mit Hilfe einer kleinen Kugel übertragen. Zwei kleine Walzen an den Seiten nehmen die Bewegung auf, und geben sie weiter. Eine dritte Walze ist für die Führung der Kugel zuständig. Diese Walzen verschmutzen mit der Zeit und können die Bewegung der Kugel blockieren. Es kommt dann zu Aussetzern oder ruckeln. Sollte die Maus also mal nicht mehr sauber geführt werden können, einfach die Kugel entfernen und die kleinen Walzen säubern.

1. Die geöffnete Unterseite einer kabelgebundenen Maus. 2. Die Unterseite einer Funkmaus. Die dritte Variante ist die optische Maus. Hierbei werden die Bewegungen der Maus über eine Lichtquelle und einem Fotosensor übertragen. Kugel und Walzen werden hierbei also nicht mehr benötigt und können daher, bedingt durch eine Verschmutzung, die Funktion der Maus nicht mehr beeinträchtigen. Allerdings benötigen optische Mäuse i.d.r. eine sehr glatte und saubere Oberfläche auf der sie geführt werden. 4. Der Monitor Als Standardgröße werden heute Monitore mit 21 Zoll angesehen. In den letzten Jahren haben die Flatscreens weitgehend die Röhrenmonitore ersetzt. Flatscreen ist die englische Bezeichnung für Flachbildmonitor. Wie der Name schon verrät, sind sie erheblich flacher als herkömmliche Röhrenmonitore und nehmen dadurch weniger Platz auf dem Schreibtisch ein. Röhrenmonitor Flachbildmonitor (Flatscreen) Vor dem Kauf eines Flachbildmonitors sollte man sich aber sehr genau informieren und den gewünschten Verwendungszweck nicht aus den Augen verlieren. Wer z.b. gerne an seinem PC spielt oder sich DVDs anschauen möchte, braucht einen Monitor mit einer möglichst geringen Reaktionszeit. Ist die Reaktionszeit zu hoch, reagiert der Bildschirm bei schnellen Bildwechseln zu langsam, was zu einem unsauberen, verschwommenen Bild führen kann. Kaufkriterium sollte aber nicht alleine die Reaktionszeit sein. Ein vernünftiges Kontrastverhältnis ist ebenso wichtig. Eine gute Beratung ist also unerlässlich! 5. Das Diskettenlaufwerk Das Diskettenlaufwerk findet man heute in vielen neuen PCs schon nicht mehr. Bedingt durch die geringe Speicherkapazität einer 3,5 Zoll Diskette, wurde sie inzw. von der CD-ROM abgelöst. Auf eine Diskette passen lediglich 1,44 MB Daten, während man auf eine normale CD-ROM schon satte 650 MB Daten speichern kann.

Ein 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk. Und dazu die passende 3,5 Zoll Diskette. Vielen PC Hersteller verzichten daher u.a. auch aus Kostengründen, auf den Einbau eines Diskettenlaufwerkes. Ein nachträglicher Einbau ist aber kein Problem und Laufwerke bekommt man schon ab ca. 15 Euro. Neben der 3,5 Zoll Diskette gibt es noch die 5,25 Zoll Variante. Diese war der Vorläufer der heutigen Diskette und hatte mir nur 720 KB eine noch geringere Speicherkapazität. Nur noch ganz alte Rechner sind mit einem passenden Laufwerk ausgestattet. Die 5,25 Zoll Floppy (Diskette) spielt heute keine Rolle mehr. Eine alte 5,25 Zoll Diskette, die heute praktisch vollkommen von der Bildfläche verschwunden ist. 6. Das CD-ROM Laufwerk Die Wachablösung. Disketten haben ihre Bedeutung verloren und an dessen Stelle trat die CD- ROM. Klar, zum CD-ROMs lesen zu können, benötigt man natürlich ein CD-ROM Laufwerk. Standardmäßig ist dies heute in jedem PC eingebaut. In den Anfängen wurden diese Laufwerke mit einer 2-fachen oder auch 4-fachen Geschwindigkeit ausgeliefert. Heute können die Laufwerke die Daten einer CD-ROM erheblich schneller auslesen und Geräte mir 50-facher Geschwindigkeit sind keine Seltenheit. Neben den herkömmlichen CD-ROM Laufwerken, die nur CD-ROMs lesen, aber nicht beschreiben können, gibt es auch noch das DVD-Laufwerk, die CD-Brenner und inzw. auch DVD-Brenner. DVD-Laufwerke können normale CD-ROMs und DVDs lesen. Umgekehrt kann ein normales CD- ROM Laufwerk aber keine DVDs lesen. CD-Brenner können normale CD-ROMs lesen und entsprechende Rohlinge lesen und beschreiben. DVD-Brenner machen das gleiche in Grün, aber eben mit DVDs. ;-) Ein CD-ROM Laufwerk. Es unterscheidet sich optisch nicht von einem DVD-Laufwerk, einem CD-Brenner oder einem DVD-Brenner.

Nebenan ist eine CD-ROM abgebildet. Auch hier gibt es optisch keinen Unterschied zu einer DVD oder einer ganz normalen Audio-CD. 7. Die Festplatte Auf der Festplatte (engl. Harddisk) werden alle Deine Daten gespeichert und natürlich beherbergt es auch das Betriebsystem. Auch hier schreitet die Entwicklung sehr schnell voran. War vor wenigen Jahren eine Festplatte mit 1 GB Speicherkapazität noch der pure Luxus, sind in den heuten Rechner schon vielfach Festplatten mit rund 1000 GB verbaut. Gerade bei solch großen Festplatten ist es ratsam, diese in mehrere Teile zu partitionieren. Jede Partition wird von Windows dann wie eine eigene Platte angesprochen und erhält eine eindeutige Laufwerkskennung. Die Partitionierung erhöht nicht nur die Übersichtlichkeit, es hilft dem Betriebsystem auch, Daten und Programme schneller zu finden und ausführen zu können. Je nach Anschlussart unterscheidet man zwischen IDE-Festplatten und SCSI-Festplatten. In den meisten Rechnern stecken allerdings die etwas günstigeren IDE-Festplatten. 8. Die Hauptplatine Mainboard, Motherboard oder auch einfach nur Board sind die englischen Bezeichnungen für die Hauptplatine. Die Hauptplatine ist der Mittelpunkt des Rechners, auf der die weitere Hardware wie Speichermodule (RAM), Grafikkarte, Prozessor (CPU) Soundkarte oder Soundchip usw. aufgebaut werden. Die Abbildung zeigt die wichtigsten Steckplätze und Anschlüsse.

Fast schon unnötig zu erwähnen, dass es natürlich auch Mainboards in vielen verschiedenen Ausführungen und Leistungsmerkmalen gibt. 9. Der Prozessor Das Herz eines jeden Rechners stellt der Prozessor dar. Durch die Taktfrequenz des Prozessors wird im Wesentlichen die Geschwindigkeit des Rechners bestimmt. In modernen PCs kommen aktuell Prozessoren mit über 3 Gigaherz zum Einsatz! Häufig wird statt dem Begriff Prozessor auch die Abkürzung CPU verwendet. CPU steht für Central Procesing Unit (Zentrale Verarbeitungseinheit). Der Prozessor führt alle Berechnungen aus und steuert verschiedene Systemkomponenten. Die bekanntesten Prozessoren sind die der Firmen Intel (Pentium) und der AMD Prozessor. Der Hauptprozessor, auch CPU genannt. 10. Der Arbeitsspeicher Neben dem Prozessor ist auch der Arbeitsspeicher (RAM) ein sehr wichtiger Bestandteil des Computers. RAM steht für Random Access Memory und bedeutet frei übersetzt flüchtiger Arbeitsspeicher. Flüchtig deshalb, weil alle Daten im RAM nach dem Abschalten des Computers verloren gehen. Die Größe des Arbeitsspeichers entscheidet mit, wie schnell der PC einzelne Vorgänge bearbeiten kann. Ein Bildbearbeitungsprogramm braucht z.b. viel Arbeitsspeicher. Steht zuwenig Speicher zur Verfügung, dauert alles recht lange und das Arbeiten am PC wird schnell zu einem Geduldsspiel. Heutige PCs sollten mind. mit 1 GB Arbeitsspeicher ausgerüstet sein. Besser noch 4 GB. Die Abbildung rechts zeigt ein SD-RAM Speichermodul. Vielfach auch als DIMM bezeichnet. In den heutigen Rechnern werden entweder SD-RAM, DDR- oder auch DDR2-Module verwendet. Solltest Du Dich mit dem Gedanken tragen Deinen Arbeitsspeicher aufzurüsten, ist es sehr wichtig zuvor einen Blick in das Handbuch Deines PCs zu werfen. Dort sollte beschrieben sein, welche Art von Modulen Dein Mainboard aufnehmen kann. 11. Die Grafikkarte Damit auf dem Monitor überhaupt ein Bild entstehen kann, ist eine Grafikkarte notwendig. Auf manchen Mainboards (Hauptplatinen) ist der Grafikchip bereits fest integriert (Onboard- Grafikarte). Da diese Grafikchips aber leider meist nicht sonderlich leistungsfähig sind, kann man sie (im Bios) deaktivieren und stattdessen eine separate Karte einbauen.

Für Büro-PCs reicht eine Onboard-Grafikkarte locker aus. Anwendungen wie Word, Excel und Co sind stellen für sie kein Problem dar. Wer mit seinem Rechner aber grafisch aufwendigere Anwendungen verwenden möchte, wie z.b. CAD-Zeichnungen entwerfen oder Bildbearbeitungsprogramme einsetzen möchte, der braucht bereits eine etwas stärke Grafikkarte mit mehr eigenem Arbeitspeicher. Wer auch mit seinem PC spielen möchte, sollte sich gar eine 3D- Grafikkarte anschaffen. 12. Die Soundkarte Praktisch jeder PC hat einen kleinen Lautsprecher eingebaut. Dieser schafft es aber nur, kläglich klingende Pieptöne zu erzeugen. Wer einen vernünftigen Sound haben möchte, oder auch mal eine Musik-CD am PC anhören will, braucht dazu eine Soundkarte. Diese ist in allen PCs (außer in machen Büro-PCs) bereits eingebaut. Ähnlich wie bei der Grafikkarte gibt es hier wieder die Onboard-Variante. Der Soundchip ist also bereits auf der Hauptplatine verbaut. In den meisten Fällen reicht diese auch vollkommen aus. Wer ein sehr gutes Gehör hat und mit der Soundqualität nicht zufrieden ist, kann sich eine extra Soundkarte nachträglich in den PC einbauen. Die Abbildung zeigt eine Soundkarte inkl. Anschlüsse an der Front für Boxen, Mikrophon sowie einen Line-In Eingang und einem Anschluss für einen Joystick. Ach ja, die Soundkarte erzeugt zwar die Töne, damit man aber auch etwas hören kann, sind natürlich auch noch Lautsprecher notwendig die an die Karte angeschlossen werden. ;-) 13. Der Drucker Klar, wer Dokumente oder Grafiken auf Papier bringen möchte, braucht dazu natürlich einen Drucker. Man unterscheidet hierbei zwischen 3 Typen. Der Laserdrucker bringt mit Abstand das schönste Schriftbild zu Papier und ist zudem sehr schnell. Der Nachteil ist der hohe Anschaffungspreis. Üblicherweise druckt ein Laserdrucker nur in schwarz/weiß. Zwar gibt es inzw. auch Farb-Laserdrucker, diese sind aber leider relativ teuer.

HP Laserjet 1010 Der Tintenstrahldrucker ist der am weitesten verbreitete Druckertyp. Farbige Ausdrucke sind damit kein Problem. Die Anschaffungskosten sind meist gering, jedoch muss man für neue Tintenpatronen bei jedem Hersteller ordentlich in die Tasche greifen. Es gibt tatsächlich Modelle bei denen man für eine neue Farbpatrone mehr bezahlen muss, als der ganze Drucker gekostet hat! Tinte von Fremdanbietern hat zwar meist eine etwas geringere Qualität, ist dafür aber auch erheblich preiswerter zu haben. Leider gibt es diese preisgünstigeren Patronen aber nicht für jeden Druckertyp. Beim Kauf eines Tintenstrahldruckers sollte man daher nicht nur auf den Gerätepreis schauen, sondern sich gleich informieren was Ersatzpatronen denn so kosten. HP Deskjet 3550 (Tinte) Der Nadeldrucker (Matrixdrucker) wird heute nur noch sehr selten eingesetzt. Gedruckt wird damit meist auf Endlospapier in s/w. Es lassen sich mit diesem Druckertyp u.a. auch Durchschläge erstellen, jedoch ist er sehr laut und ist im privaten Bereich kaum noch zu finden. 14. Der Scanner Mit einem Scanner lassen sich z.b. handgeschriebene Dokumente oder Zeichnungen digitalisieren und zur weiteren Verarbeitung an den PC übermitteln. Beim Flachbettscanner wird ähnlich wie bei einem Kopierer das Dokument auf ein Vorlagenglas gelegt und anschließend digital eingelesen. Am PC kann das Dokument dann weiter bearbeitet werden. 15. Joystick und Gamepad Joystick und Gamepad sind Eingabe/Steuergeräte für PC-Spiele. Angeschlossen werden sie an den Gameport der Soundkarte. Es gibt hierbei unzählige Varianten in allen Qualitäts- und Preisklassen. Die Abbildung zeigt auf der linken Seite einen Joystick und auf der rechten Seite ein Gamepad.

16. Die Anschlüsse Es sieht wirklich viel komplizierter aus, als es tatsächlich ist! :-) Im Prinzip kann man nicht viel falsch machen. Die Anschlüsse sind farblich gekennzeichnet und passenden Stecker ebenso. 1. Hier werden die Lautsprecher angeschlossen, damit wir auch hören können wenn uns der PC etwas "zu sagen" hat. ;-) 2. Der Line-In Anschluss. Hier lässt sich z.b. die Stereoanlage anstöpseln. 3. Der Mikrophon-Anschluss. 4. Der USB-Anschluss. Ein Universalanschluss an den bereits sehr viele verschiedene Komponenten angeschlossen werden können, z.b. der Drucker, der Scanner, eine USB-Maus, ein externer Kartenleser etc. 5. Serielle Anschlüsse. Aufgrund der doch etwas langsamen Datenübertragungsrate, werden diese Anschlüsse heute nur noch selten verwendet. Hauptsächliche Mäuse fanden hier ihren Platz. 6. Der Parallelanschluss. Hier wird der Drucker anschlossen. Die meisten Drucker sind heute aber ebenfalls mit einem USB-Anschluss ausgerüstet. Stecker 1 kommt an den Drucker, Stecker 2 an den PC.

7. An diese Stelle wird der Monitor eingesteckt. 8. PS/2 Anschluss für die Tastatur. 9. PS/2 Anschluss für die Maus. 10. Eine Netzwerkkarte, hier rein kommt ein RJ45-Netzwerkkabel.