Handbuch TMBackup R3 Ersteller: EWERK Medical Care GmbH Erstellungsdatum: 02.08.2013 S. 1
Inhalt 1 Vorwort... 3 2 Installation... 3 2.1 Voraussetzungen... 3 2.2 Installation... 3 3 Einstellungen... 4 3.1 Grundeinstellungen... 5 3.2 Backup Einstellungen... 7 3.3 Diensteverwaltung und Testmodus... 10 S. 2
1 Vorwort TMBackup R3 hat als Nachfolger des allseits bekannten und viel genutzten TMBackup R2 einige Neuerungen, u. a. die Einstellbarkeit, die Backups nun auch kontrolliert als Systemdienst laufen zu lassen. Weitere Einstellungen werden später aufgeführt und näher erläutert. 2 Installation 2.1 Voraussetzungen Unterstützte Betriebssysteme sind Windows 7 und höher sowie Windows 2008 Server und höher. 2.2 Installation Die Installation und Einrichtung wird nur durch das Fachpersonal der EWERK Medical Care GmbH durchgeführt. S. 3
3 Einstellungen Das Programm TMBackup R3 besteht aus drei Teilen. - Grundeinstellungen - Backup Einstellungen - Diensteverwaltung und Testmodus S. 4
3.1 Grundeinstellungen Hierbei gibt es drei Pflicht- und zwei fakultative Einstellmöglichkeiten. a.) Dienstname - TMBackup R3 kann für mehrere Instanzen installiert und konfiguriert werden, damit unterschiedliche Backups zu unterschiedlichen Zeiten realisiert werden können - z. B. ein Backup der PraxisDB aller 2h und ein Backup der Dokumente nur einmal täglich - dazu kann TMBackup R3 zweimal installiert und konfiguriert werden - HINWEIS: DER DIENSTNAME MUSS UNTERSCHIEDLICH SEIN! b.) Pfad für Logfile - Durch Klick auf die Schaltfläche recht des Textfeldes kann das Verzeichnis festgelegt werden, in welches die Log-Dateien geschrieben werden sollen. c.) Was soll gebackupt werden? - Durch Klick auf die Schaltfläche + können Verzeichnisse hinzugefügt werden, die gesichert werden sollen. o Bedenken Sie bitte, dass das mehrfache Hinzufügen einer Quelle namens PraxisDB nicht möglich ist, selbst wenn es sich um unterschiedliche Verzeichnisse handelt. - Durch Klick auf die Schaltfläche - wird das zuvor in der Liste ausgewählte Verzeichnis aus der Liste entfernt. d.) Wohin soll gebackupt werden? - Durch Klick auf die Schaltfläche + können Verzeichnisse hinzugefügt werden, die gebackupt werden sollen. S. 5
o Hierbei wird folgendes unterschieden: Ziel ist ein lokal Verzeichnis Ziel ist ein eingebundenes Netzlaufwerk Ziel ist eine Netzfreigabe Wenn das Ziel eine Netzfreigabe ist, kann der Nutzer im anschließenden Abfragefeld den Benutzernamen und das Passwort angeben, der die entsprechenden Rechte auf dem Ziel zum Schreiben von Dateien besitzt. - Durch Klick auf die Schaltfläche - wird das zuvor in der Liste ausgewählte Verzeichnis aus der Liste entfernt. e.) Basispfad zu TURBOMED - Sollten Sie TURBOMED verwenden und Unterverzeichnisse sicher wollen, so geben Sie bitte den Grundpfad zu TURBOMED, wie im oberen Beispiel, durch Klick auf die Schaltfläche an. - Diese Pfadangabe ist vor allem dann notwendig, wenn die PraxisDB gesichert werden soll, da beim Backup zuvor die TURBOMED-Datenbanken in den Backup-Modus versetzt werden. f.) IP zum TURBOMED-Server - Sollten Sie TMBackup R3 nicht auf dem TURBOMED Server installiert haben, so geben Sie bitte die IP des TURBOMED Servers an. - Dies dient genau wieder Punkt darüber zum Versetzen der TURBOMED Datenbanken in den Backupmodus. S. 6
3.2 Backup Einstellungen Diese Einstellungen dienen zur organisatorischen Kontrolle, wie und wann die Backups laufen sollen und was vor bzw. nach dem Backup noch geschehen soll. a.) Backupintervall - Hierbei geht es darum, in welchen Abständen der Dienst die Backups durchführen soll. - Zur Auswahl stehen dabei: o aller 2h, 4h, 8h, 12h o täglich Hierbei ist zu beachten, dass die Sicherung jeden Tag um 00:00 beginnt, sofern keine Ausschlusszeiten eingetragen wurden. o wöchentlich Hierbei ist zu beachten, dass zum jetzigen Zeitpunkt fest im Programm der Samstag als Wochentag verankert ist. Diese Einstellmöglichkeit wird in einem Update noch ermöglicht. o Monatlich o Kontinuierlich Dieses Backupintervall beginnt eine Minute nach der Beendigung des vorherigen Backups mit dem nächsten Backup-Durchgang. Dies ist z. B. bei großen Radiologien mit einem hohem Datenaufkommen an DICOM-Objekten (Röntgenbildern), die permanent gebackupt werden sollen. - Durch setzen des Hakens bei nicht in der Zeit von bis können Ausschlusszeiten eingetragen werden, wann der Dienst kein Backup erstellen soll. S. 7
b.) Aufbewahrungszeit (Tagen) - Standardwert ist hierbei die 0, was bedeutet, dass alle Dokumente aufbewahrt und nicht nach x Tagen gelöscht werden. c.) Anzahl Generationen - Damit die Festplatte oder der externe Speicher nicht dauerhaft mit Backups vollgeschrieben wird, kann man hierbei die Anzahl der aufzubewahrenden Backup-Generationen eintragen. - HINWEIS: Die Anzahl der Generationen greift aus Sicherheitsgründen erst bei einer Aufbewahrungszeit von mindestens einem Tag. d.) WORM MODUS und geänderte Dateien ignorieren - WORM bedeutet, einmal schreiben, nie wieder ändern. Dazu zählt auch das löschen. Einmal geschriebene Dateien auf einen s. g. Wormspeicher können nicht mehr verändert bzw. gelöscht werden. - Während im Nicht-Worm-Modus für alle Quellen (außer PraxisDB) ein neues Verzeichnis mit Zeitstempel angelegt wurde, wird im Worm-Modus sichergestellt, dass nur die Originaldokumente vorhanden sind, was aus rechtlicher Sicht ein enormer Vorteil darstellt, wenn man beweisen kann, dass gewisse Dokumente, wie z. B. Befunde unverändert vorliegen. - Wenn der Haken bei geänderte Dateien ignorieren gesetzt wurde, so werden für das Backup alle Dokumente in der Quelle ausgeschlossen, an denen eine Änderung gegenüber denen, die schon im Ziel bestehen, vorgenommen wurde. e.) Abarbeitung (Bandbreitenbeschränkung) - Der Schieberegler besteht aus zehn Schritten von schnell bis langsam. Dabei wird die Abarbeitungszeit zwischen den einzelnen Dateien von 1ms bis 10ms eingestellt. S. 8
f.) Externes Programm vor / nach dem Backup starten - Im Installationsverzeichnis gibt es eine vorher.bat und eine nachher.bat. In diese zwei Dateien könne andere Programm eingebunden oder Systembefehle eingetragen werden, die entweder vor oder nach jedem Backup erfolgen sollen. g.) Mailversand bei Status - Zur Auswahl stehen drei Status: o immer o erfolgreich o Fehler - Nach Auswahl des Status werden dementsprechend Mails an die darunter angegebene(n) Mailadresse versandt. Mehrere Mailadressen werden hierbei per Semikolon ; getrennt angegeben. h.) nur gebrannte Praxis-Archiv-Fässer sichern - Sollte ein Ziel im Namen PraxisArchiv besitzen, so werden die erstellten Fässer gesichert. Dabei ist folgendes zu beachten: o Ist der Haken nicht gesetzt, so werden vorerst alle Fässer (außer das neueste) aus dem Verzeichnis \Data\DokuServ\ in das \Closed\- Verzeichnis verschoben. Anschließend wird das Closed-Verzeichnis gesichert. Dies ist sinnvoll, wenn gar keine Fässer aus dem PraxisArchiv heraus gebrannt, sondern nur gebackupt werden sollen. o Ist der Haken gesetzt, so werden nur die bereits gebrannten Fässer aus dem..\closed\-verzeichnis gebackupt. Dabei hat der Nutzer noch die Möglichkeit seine abgeschlossenen Fässer im PraxisArchiv auf CD/DVD zu brennen und anschließend die abgeschlossenen Fässer auf das / die Ziel(e) gebackupt werden. S. 9
3.3 Diensteverwaltung und Testmodus Nach Abschluss der Konfiguration kann man das Programm unter dem Menüpunkt Programm Konfiguration testen, ausführen und somit die Konfiguration testen. Dabei werden alle Ausgaben des Programmes in einem Konsolenfenster ausgegeben. Nach Durchlauf des Tests kann der Nutzer das Logfile im zuvor angegebenen Verzeichnis einsehen und kann anschließend ggf. Änderungen vornehmen. Beachten Sie bitte, dass der ausführende Windows-Benutzer alle Rechte über die angegebenen Verzeichnisse besitzt, inkl. dem Installationsverzeichnis des Programmes TMBackup R3 (C:\Program Files (x86)\tmtools\tmbackup_r3\). Sollte der Test erfolgreich abgeschlossen sein, so können folgende Schritte vorgenommen werden, um TMBackup R3 als Dienst zu installieren. Klicken Sie dabei zuerst auf den Menüpunkt Dienst. Anschließend auf Dienst installieren und Dienst starten. Der aktuelle Status des Dienstes wird in der Statusleiste (unterer Rand des Programmes) dargestellt. Folgende Status können in diesem Feld angezeigt werden: - Kein Dienst installiert - Stoppt - Running S. 10