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Transkript:

matev GmbH Nürnberger Str. 50 90579 Langenzenn T +49 (0) 9101 9087-0 F +49 (0) 9101 9087-20 info@matev.eu www.matev.eu Originalbetriebsanleitung Frontkehrmaschinen der Typen SWE-SD 140 E SWE-SD 140 S SWE-SD 160 S Stand 12/2009

Inhalt Inhaltsverzeichnis 1 Über diese Betriebsanleitung... 3 2 Sicherheit... 4 2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung... 4 2.2 Qualifikation des Personals... 4 2.3 Allgemeine Sicherheitshinweise... 4 2.4 Spezielle Sicherheitshinweise... 5 3 Aufgabe und Verwendung... 7 4 Anlieferung und Transport... 8 4.1 SWE-SD von Palette heben... 8 4.2 Transport über weite Strecken... 8 5 Montage... 9 5.1 Anbau des Gerätes... 9 6 Bedienung... 12 6.1 Betrieb... 12 7 Instandhaltung... 13 7.1 Allgemeines... 13 7.2 Wartung... 13 7.3 Störungen... 15 7.4 Reparatur... 16 8 Entsorgung... 16 9 Gewährleistung... 16 10 Technische Daten... 17 11 EG - Konformitätserklärung... 18 Seite 2

Über diese Betriebsanleitung 1 Über diese Betriebsanleitung Sehr geehrte Kundin! Sehr geehrter Kunde! Wir bedanken uns bei Ihnen für den Kauf des Materialaufnahmesystems und das uns entgegengebrachte Vertrauen. Lesen Sie vor dem ersten Einsatz dieses Materialaufnahmesystems diese Betriebsanleitung vollständig und gewissenhaft durch. Bewahren Sie diese Betriebsanleitung griffbereit auf. Sie können dann bei Bedarf wichtige Informationen und Handlungsanweisungen nachlesen. Aufzählungen sind mit Blickfangpunkten wie folgt gekennzeichnet: Text Text Text... Handlungsanweisungen sind in der Reihenfolge, in der Sie diese ausführen müssen, wie folgt gekennzeichnet: 1. Text 2. Text 3. Text... & Das Materialaufnahmesystem (SWE-SD) unterliegt dem technischen Fortschritt. Alle Informationen, Abbildungen und technischen Angaben entsprechen dem neuesten Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Änderungen im Sinne des technischen Fortschritts sind dem Hersteller jederzeit vorbehalten. Seite 3

Sicherheit 2 Sicherheit In diesem Kapitel sind Vorschriften und Hinweise zusammengefasst, die Sie beachten müssen. 2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung Die Kehrmaschine darf nur an Traktoren mit ausreichender Leistung und Heckzapfwelle montiert werden. Dabei muss die Drehzahl der Heckzapfwelle mit der Drehzahl an der Kehrmaschine (siehe dazu den Aufkleber an der Kehrmaschine) übereinstimmen. Die für den Traktor vorgeschriebene Ballastierung und maximale Achslast muss eingehalten werden. Alle anderen Verwendungen sind ausgeschlossen. Bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung drohen: Gefahren für die Gesundheit des Bedieners oder Dritter Beschädigungen an der Kehrmaschine Frontmäher und an den Anbaugeräten Schäden für die Umwelt 2.2 Qualifikation des Personals Es dürfen nur solche Personen die Kehrmaschine montieren, bedienen und instand halten, die wie folgt qualifiziert sind: Sie sind mindestens 18 Jahre alt. Sie haben diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden. 2.3 Allgemeine Sicherheitshinweise In diesem Abschnitt werden allgemeine Sicherheitshinweise erklärt, die in den folgenden Kapiteln verwendet werden. Folgen Sie diesen Sicherheitshinweisen, um den sicheren Betrieb der Kehrmaschine zu gewährleisten und um Arbeitszeit und Kosten zu sparen. Gefahr! Schwerste Verletzungen des Bedieners oder Dritter treten ein. Befolgen Sie den Sicherheitshinweis. Leichte Verletzungen des Bedieners oder Dritter können eintreten. Der Traktor, das Gerät oder die Umwelt können beschädigt werden. Beachten Sie den Sicherheitshinweis. & Hinweis! Wichtige, hilfreiche Tipps oder Informationen für den Bediener. Lesen Sie diesen Hinweis. Er erleichtert Ihre Arbeit. Seite 4

Sicherheit Verletzungen können eintreten. Tragen Sie Arbeitsschutzkleidung. 2.4 Spezielle Sicherheitshinweise Gefahr! Das Gerät kann nach hinten umfallen! Bedienen und warten Sie den Behälter nur, wenn dieser am Traktor angebaut ist. Im Folgenden werden Sicherheitshinweise aufgeführt, die als Aufkleber an den Anbaugeräten angebracht sind. Folgen Sie diesen Sicherheitshinweisen, um den sicheren Betrieb des SC-HYD zu gewährleisten und um Arbeitszeit und Kosten zu sparen. Verletzungsgefahr durch bewegliche Teile. Ziehen Sie den Zündschlüssel heraus, bevor Sie Instandhaltungsarbeiten am Gerät durchführen. Verletzungsgefahr durch sich drehende Teile. Schalten Sie das Gerät ab. Warten Sie, bis alle Maschinenteile stehen, bevor Sie das Gerät umbauen oder warten. Verletzungen durch nicht bestimmungsgemäße Bedienung können eintreten. Das Gerät kann beschädigt werden. Lesen Sie die Betriebsanleitung vollständig durch. Beachten Sie die Sicherheitshinweise. Verletzungen durch austretende Hochdruckflüssigkeit. Beachten Sie den Hinweis in der Betriebsanleitung. Seite 5

Sicherheit Quetschgefahr durch bewegliche Teile. Greifen Sie niemals in den Quetschgefahrenbereich, solange sich dort Teile bewegen bzw. sich bewegen können. Beachten Sie den Hinweis in der Betriebsanleitung. Verletzungsgefahr durch Hydraulikanlage. Der Aufenthalt im Gefahrenbereich ist nur bei eingelegter Hubzylindersicherung zulässig. Erhöhtes Unfallrisiko durch sich drehende Zapfwelle. Betreten Sie den Arbeitsbereich der Zapfwelle nur, wenn diese sich nicht mehr dreht. Tragen Sie keine weite Kleidung oder lose Kleidungsstücke, die in die Zapfwelle geraten könnten. Seite 6

Aufgabe und Verwendung 3 Aufgabe und Verwendung In Verbindung mit einem Schlepper dient die Kehrmaschine zum Schmutz- und Schneekehren auf Straßen und Wegen. Mit einem entsprechenden Kehrgutbehälter (ist als Sonderzubehör erhältlich) kann der gekehrte Schmutz gleichzeitig aufgefangen werden Bei dieser Kehrmaschine handelt es sich um eine freikehrende Maschine. Das heißt, der Schmutz wird gekehrt und gegebenenfalls in einem Schmutzbehälter (Sonderzubehör) auf gefangen. Daher ist bei diesem Gerät, im Gegensatz zu einer Kehr- und Saugmaschine, mit einer gewissen Staubentwicklung zu rechnen. Das Gerät ist im Frontanbau am Schlepper montiert und wird von diesem über eine Zapfwelle angetrieben. Die Kehrwalzendrehzahl (nur bei der D-Serie nicht bei DL-Serie) kann über den Riemenantrieb, zur besseren Anpassung an die verschiedenen Bedingungen, verstellt werden. Zum Kehren von größeren Flächen, Rinnsteine oder der gleichen kann die Maschine in beide Richtungen geschwenkt werden. Alle Arbeitsfunktionen können vom Fahrersitz aus gesteuert werden. Seite 7

Anlieferung und Transport 4 Anlieferung und Transport Die SWE-SD wird verzurrt auf einer Palette angeliefert. 4.1 SWE-SD von Palette heben 1. Entfernen Sie die Schutzverpackung und die Transportsicherung. 2. Heben Sie die Kehrmaschine mit einem geeigneten Gerät (Kran oder Gabelstapler) von der Palette und stellen Sie es ab. 4.2 Transport über weite Strecken Wenn Sie das SWE-SD über größere Strecken transportieren wollen (z. B. Speditionsversand), müssen Sie das SWE-SD wie bei der Anlieferung auf eine Palette verzurren. Seite 8

Montage 5 Montage 5.1 Anbau des Gerätes Gefahr! Schwerste Verletzungen des Bedieners oder Dritter können eintreten. Schalten Sie den Traktor aus und ziehen Sie den Zündschlüssel ab, bevor Sie die Anbaukehrmaschine montieren oder demontieren. Beschädigungen am Anbaugerät oder am Traktor können eintreten. Verwenden Sie nur die mitgelieferte Gelenkwelle. & Hinweis! Beachten sie bei der Montage der Gelenkwelle zusätzlich die mitgelieferte Originalanleitung des Gelenkwellenherstellers. Voraussetzung zum Anbau der Kehrmaschine ist ein Schlepper mit Frontzapfwelle und Frontaushebung mit Kuppeldreieck. Der Anbau erfolgt werkzeuglos über das Schnellkuppeldreieck. Dazu wird die Maschine so ausgerichtet, dass man mit dem Schlepper gerade vor das Kuppeldreieck fahren kann. Das Kuppeldreieck der Frontaushebung wird ganz abgesenkt und durch vorfahren unter das Dreieck der Maschine gebracht. Über die Schlepperhydraulik wird das Dreieck angehoben und somit hängt sich das Gerät auf der Frontaushebung ein. Nun muss der Verriegelungsbolzen am Gerätedreieck eingesteckt und durch den Federstecker gesichert werden. Ist dies nicht möglich, muss das Verriegelungsteil nachgestellt werden. Dazu werden die beiden Muttern gelöst, dass Verriegelungsteil eingestellt, sodass der Bolzen einzustecken ist und dann wieder ordentlich festgeschraubt. Zur Kraftübertragung zwischen Schlepper und Gerät ist eine Gelenkwelle erforderlich. Es darf nur die von Hersteller mitgelieferte Gelenkwelle verwendet werden. >> Die Sicherheits- und Wartungshinweise, in der Gelenkwelle beiliegenden Betriebsanleitung, sind unbedingt zu beachten! << An der Kehrmaschine ist die eine Gelenkwellenhälfte mit einem Schwerspannstift fest montiert. Die zweite Gelenkwellenhälfte wird auf die erste Hälfte aufgeschoben und dann am Schlepper montiert. Dazu wird der Sperrbolzen an der Außengabel gedrückt, diese bis Anschlag auf den Stummel am Schlepper geschoben und der Bolzen wieder losgelassen. Nun muß die Gelenkwelle etwas hin und her bewegt werden, bis der Sperrbolzen hörbar einrastet. Seite 9

Montage 5.1.1 Kürzen der Gelenkwelle 1. Ziehen sie die Gelenkwellenhälften auseinander. 2. Montieren Sie das eine Ende der Gelenkwelle am Traktor. 3. Montieren Sie das andere Ende der Gelenkwelle an das Anbaugerät. Bild 1 Bild 2 4. Markieren Sie, in der kürzesten Arbeitsstellung, auf einer Hälfte der Gelenkwelle das abzusägende Stück. (Bild 1) 5. Schneiden Sie den Gelenkwellenschutz bis zur Markierung ab. ( Bild 2 ) Bild 3 Bild 4 6. Sägen Sie das Profilrohr ab. Achtung: das Profilrohr muß 10 mm länger als der Schutz sein. (Bild 3) 7. Wiederholen Sie Schritt 4. 6. an der zweiten Gelenkwellenhälfte. 8. Entgraten Sie alle Schnittkanten. (Bild 4) Bild 5 9. Fetten sie die Profilrohre. (Bild5) 10. Schieben Sie die Profilrohre zusammen. 5.1.2 Gelenkwelle montieren 11. Drücken Sie die an den Außengabeln befindlichen Sperrbolzen und halten Sie diesen gedrückt. 12. Schieben Sie die Außengabel auf den Profilstummel der Zapfwelle. 13. Lassen Sie den Sperrbolzen los. 14. Bewegen Sie die Gelenkwelle etwas hin und her, bis der Sperrbolzen hörbar einrastet. Seite 10

Montage Bild 6 15. Hängen Sie die Sicherungsketten der Gelenkwelle an ein feststehendes Teil am Traktor und am Anbaugerät ein. Auf Sauberkeit der Steckkupplungen achten. Seite 11

Bedienung 6 Bedienung 6.1 Betrieb Beachten Sie vor Inbetriebnahme des Gerätes die Hinweise auf Sicherheit und Handhabung für die Bedienung des gesamten Gerätes und der Verbindung zum Schlepper. Mit der Kehrmaschine kann Schmutz oder Schnee gekehrt bzw. Schmutz mit einem entsprechenden Schmutzbehälter (als Sonderzubehör erhältlich) aufgesammelt werden. Zum ordnungsgemäßen Betrieb muss die Kehrwalze richtig eingestellt werden. Ist die Kehrwalze zu hoch eingestellt, wird die Fläche schlecht gereinigt. Ist die Kehrwalze jedoch zu tief eingestellt, hat die Maschine zu großen Bodendruck und kann dadurch beschädigt werden. Die Kehrhöhe wird durch die zwei Stützräder, die im Einsatz am Boden mitlaufen, eingestellt. Diese Stützräder müssen so eingestellt sein, dass bei abgelassener Maschine die Kehrwalze gerade den Boden berührt. Da die Kehrwalze ein Verschleißteil ist, muss ihre Einstellung vor jeden Einsatz geprüft und eingestellt werden. Beim Kehren von Schmutz kann die Maschine sowohl mit oder auch ohne Schmutzbehälter eingesetzt werden. Hingegen beim Kehren von Schnee ist die Maschine immer ohne Behälter einzusetzen. Wird die Maschine mit einem Behälter eingesetzt, muss sie quer zur Fahrtrichtung eingestellt werden. Ohne Behälter kann man die Maschine über die Winkelverstellung (z.b. zum Kehren von Flächen) schrägstellen. Die Maschine ist mit einem dreistufigen Riemenantrieb (nur bei der D-Serie nicht bei DL-Serie) ausgerüstet, mit dem man die Kehrwalzendrehzahl an die jeweiligen Bedingungen anpassen kann. Dazu wird die Maschine und der Schlepper ausgeschalten und der Zündschlüssel abgezogen. Der Riemenschutz wird durch lösen der Befestigungsschrauben mit Werkzeug entfernt. Nun die Spannrolle vom Riemen wegziehen, den entlasteten Riemen über die Spannrolle heben und diese dann wieder langsam loslassen. Den entspannten Riemen auf die gewünschte Stufe umlegen. Stufe 1: 75 min -1 Stufe 2: 120 min -1 Stufe 3: 170 min -1 Der Riemen darf nur waagerecht in einer dieser Stufen laufen, ein Schräglaufen führt zur Beschädigung der Maschine. Seite 12

Instandhaltung 7 Instandhaltung 7.1 Allgemeines Verletzungen an Personen oder Beschädigungen an der Maschine können eintreten. Überprüfen Sie vor jedem Einsatz der Maschine alle sicherheitsrelevanten Teile und die Hydraulikverbindungen. 7.2 Wartung Das gesamte Gerät muss einer regelmäßigen Wartung unterzogen werden. 7.2.1 Tägliche Wartung: Vor jedem Einsatz die Sicherheitselemente und beweglichen Teile auf Verschleiß prüfen. Hydraulikanschlüsse und Leitungen prüfen Luftdruck der Schwenkräder prüfen Höhe der Kehrwalze prüfen und gegebenenfalls nachstellen Probelauf vor jedem Einsatz Nach jedem Einsatz muss das gesamte Gerät gereinigt werden. 7.2.2 Wartung nach 25 Betriebsstunden: (oder längerer Stillstandszeit) In regelmäßigem Abstand sowie immer zu Saisonbeginn und -ende müssen die beweglichen Teile des Geräts gefettet oder geölt werden. Die wichtigsten Stellen sind: - Schwenklagerung vorn - Lagerung für Riemenspanner - Anbaupunkte für Schwenkzylinder - Stützräder - Verriegelungsbolzen am Kuppeldreieck Seite 13

Instandhaltung 7.2.3 Gelenkwelle schmieren Die Gelenkwelle muss entsprechend der Abbildung, genau wie bereits beschrieben, abgeschmiert werden. 7.2.4 Wartung des Riemenantriebes : Der Riemenantrieb ist mit einem automatischen Riemenspanner ausgerüstet. Dieser Spanner ist so ausgelegt, dass der Riemen immer mit der erforderlichen Kraft gespannt ist. Es ist daher nicht erforderlich den Riemen nachzuspannen. Jedoch sollte der Riemen bei der regelmäßigen Wartung, alle 25 Betriebsstunden, auf festen Sitz und Verschleiß geprüft werden. Kann der Riemenspanner nicht mehr die nötige Vorspannung erzielen, ist der Riemen stark verschlissen oder sogar beschädigt und muss erneuert werden. Dazu muss der Keilriemen abmontiert und durch einen neuen ersetzt werden. Es wird wie beim Ändern der Drehzahl im Abschnitt 'Betrieb' beschrieben vorgegangen. Nur wird in diesem Fall der Riemen komplett abgenommen und durch einen neuen auf der gleichen Übersetzungsstufe ausgewechselt. Nach Abschluss der Arbeiten, nicht vergessen, alle Schutzvorrichtungen ordnungsgemäß montieren. Seite 14

Instandhaltung 7.3 Störungen Störung : mögliche Ursache/Behebung : - Maschine kehrt nicht sauber - Kehrwalze zu hoch eingestellt - Schlepper quält sich bei der Arbeit mit der Kehrmaschine - Schlepper ist zu klein für diese Maschine - Kehrwalze zu tief eingestellt - pfeifendes Geräusch - Riemen zu locker und rutscht - Kehrwalze läuft unrund - Kehrwalze durch unsachgemäßes abstellen der Maschine verdrückt Seite 15

Entsorgung 7.4 Reparatur Bei Störungen, Problemen oder anderen Hinweisen wenden Sie sich bitte an Ihren Verkaufsberater oder direkt an die: matev GmbH Nürnberger Str. 50 90579 Langenzenn Tel.: +49 (0) 9101 9087-0 www.matev.eu info@matev.eu 8 Entsorgung Das SWE-SD muss entsprechend den geltenden Vorschriften der Gemeinde oder des Landes entsorgt werden. Je nach Material führen Sie die Teile dem Restmüll, dem Sondermüll oder dem Recycling zu. Die Firma matev GmbH übernimmt keine Entsorgung. 9 Gewährleistung Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der matev GmbH. Seite 16

Technische Daten 10 Technische Daten Abmessungen: Länge (über alles) 1000 mm Höhe (über alle) 650 mm Arbeitsbreite SWE-SD 140 E 1400 mm (entspricht Breite über alles) SWE-SD 160 S 1600 mm Gewichte SWE-SD 140 E 125 k g (Angaben abhängig von der Ausrüstung) SWE-SD 140 S 130 kg SWE-SD 160 S 140 kg möglicher Kehrwalzenbesatz Kehrwalzendurchmesser Schneekehren Schmutzkehren Feinstaubkehren 8 reihig 16 reihig 32 reihig 400 mm Kehrwalzendrehzahl Stufe 1 75 U/min (Angaben nur für D-Serie) Stufe 2 120 U/min Stufe 3 170 U/min Antriebsart Zapfwelle 2000 U/min oder Zapfwelle 1000 U/min Tragen Sie bitte hier die Artikel- und Fahrgestellnummer ein. Sie finden diese auf dem Typschild am SWE-SD. Artikelnummer: Fahrgestellnummer: Seite 17

EG - Konformitätserklärung 11 EG - Konformitätserklärung EG-Konformitätserklärung für eine Maschine zur Bestätigung der Übereinstimmung mit der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und mit den zu ihrer Umsetzung erlassenen Rechtsvorschriften erklärt, dass die Maschine Frontkehrmaschine SWE-SD 140 E 131 5465 SWE-SD 140 S 131 5265 SWE-SD 160 S 131 5011 mit den Bestimmungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und mit den sie umsetzenden nationalen Rechtsvorschriften übereinstimmt. Der Unterzeichner ist bevollmächtigt, die technischen Unterlagen zusammenzustellen. Die Anschrift ist die des Herstellers. Datum / Unterschrift Dezember 2009... Name des Unterzeichners Angaben zum Unterzeichner Georg Hemmerlein Geschäftsführer Seite 18