für Musterstr. 1, 12345 Musterstadt Köln, Juli 2015 Unsere Informationen und Kommentare konnten wir natürlich nur anhand der uns von Ihnen bzw. den betroffenen Versicherungsgesellschaften zur Verfügung gestellten Unterlagen abgeben.
Inhaltsverzeichnis 1. Kurzübersicht der vorhandenen Versicherungen... 4 2. Detailübersicht... 5 2.1 Privathaftpflicht-Versicherung... 5 2.2 Berufsunfähigkeits-Versicherung... 7 2.3 Risiko-Lebensversicherung... 9 2.4 Rentenversicherung... 10 2.5 Kranken-Versicherung... 11 2.6 Unfall-Versicherung... 13 2.7 Kfz-Versicherung... 15 2.8 Hausrat-Versicherung... 16 2.9 Wohngebäude-Versicherung... 18 2.10 Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung... 20 2.11 Rechtsschutz-Versicherung... 21 3. Allgemeine Informationen zu Versicherungen... 22 3.1 Pflege-Versicherung... 23 3.2 Reisegepäck-Versicherung... 24 3.3 Auslandsreise-Krankenversicherung... 25 3.4 Berufsunfähigkeits-, Hinterbliebenen- und Alters-Versorgung... 26 3.9 Diverse Versicherungen... 27 4. Fragen, die Sie sich und uns beantworten sollten... 28 Stand: Juli 2015 3
1. Kurzübersicht der vorhandenen Versicherungen Versicherungsart Gesellschaft Fälligkeit/ZW Beitrag p.a. brutto in aktuell möglich Ersparnis in % Ihre Basis Privathaftpflicht S 13.01. p.a. 74,27 54,50 19,77 26,6 % Beurfsunfähigkeit A 01.01 p.m. 1.337,64 1.267,68 69,96 5,2% Risiko-Leben A 01.01. p.a. 381,91 350,12 31,79 8,3% Ihre Vorsorge Renten E 01.01 p.m. 3.887,64 3.693,72 193,92 5,0% Kranken D 01.01 p.m. 5.580,96 2.562,24 3.018,72 54,1 % Unfall B 01.12. p.a. 202,42 106,74 95,68 47,3 % Ihre Sicherheit Kfz H 01.01. p.a. 432,21 Hausrat E 01.01. p.a. 356,93 271,06 85,87 24,1 % Wohngebäude T 01.06. p.a. 580,12 488,02 92,10 15,9 % Haus- & Grundbesitzer G 01.02. p.a. 45,48 0 45,48 100 % Rechtsschutz C 01.01. p.a. 464,27 369,67 94,60 20,4 % Die mögliche Beitragseinsparung pro Jahr beträgt für die Sach- und Haftpflichtversicherungen (ohne Kranken und Leben) 433,05 mit Kranken (unter Berücksichtigung der höheren SB) 3.018,72 * und mit Leben (unter Berücksichtigung neuer Gesundheitsfragen) 263,88 Beitragseinsparung möglich Beitragseinsparung und Leistungsverbesserung möglich Ersparnis in Euro und in Prozent Veränderungen momentan nicht empfohlen * Berechnungsbeispiel siehe Detailübersicht Stand: Juli 2015 4
2. Detailübersicht 2.1 Privathaftpflicht-Versicherung Bestehende Versicherung: Gesellschaft: S VS-Nr.: 9876543 Laufzeit: 13.01.2012 13.01.2015 Fälligkeit: jährlich Versicherungsnehmer: Versicherungssumme: Personen- und Sachschäden 1.022.584 Vermögensschäden 12.783 Jahresbeitrag: 74,27 brutto (2014) Bemerkungen:. a) Anhand der Versicherungssumme vermuten wir, dass die Versicherungssumme letztmalig vor Währungsumstellung von DM auf angepasst wurde b) Die Versicherungssummen sind zu niedrig. Mindestens 3.000.000 sollten für Personen- und mindestens 1.000.000 sollten für Sach- und Vermögensschäden vereinbart sein. c) Eine wichtige Verbesserung würde durch den Einschluss der sog. Forderungsausfallversicherung erfolgen. Forderungsausfallversicherung bedeutet, dass bei einer Schädigung der durch diese Privat-Haftpflicht-Versicherung Versicherten durch einen fremden Dritten, die Gesellschaft auch an die Versicherten zahlt, wenn bei dem fremden Dritten, dem Schädiger, keine Leistung zu bekommen ist (da dieser z.b. keine Privat-Haftpflicht- Versicherung hat und mittellos ist). d) Der Beitrag ist zu teuer. Bei Deckungssummen von 10.000.000 für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist Versicherungsschutz für die Familie für 54,50 Stand: Juli 2015 5
möglich (AB Versicherung). Hierzu ist ein Vorschlag beigefügt. In dem beiliegenden Angebot ist der Forderungsausfallschutz enthalten. Durch eine solche Veränderung ist bei erheblich besserem Versicherungsschutz eine Ersparnis von 19,77 (= 26,6 %) jährlich möglich. Fragen: 1) Soll die Deckungserweiterung Forderungsausfall in den bestehenden Vertrag eingeschlossen werden? 2) Soll eine Veränderung des Versicherers zum XX.XX.XXXX in die Wege geleitet werden? Stand: Juli 2015 6
2.2 Berufsunfähigkeits-Versicherung Bestehende Versicherung: Gesellschaft: A VS-Nr.: 999 777 888 Laufzeit: 01.08.2006 1.8.2023 Fälligkeit: Versicherungsnehmer: Versicherungsschutz: jährlich 2.774,68 monatliche Rente bei BU Monatsbeitrag: 111,47 Bemerkungen: a) Die für den Vertrag anfallenden Gewinnbeteiligungen werden zur Verminderung der Beiträge verwandt. Dadurch erhöht sich der bestehende BU-Schutz nicht. Sinnvoller wäre es u.e., den Beitrag unverändert zu lassen und die anfallenden Gewinne zur Erhöhung der BU- Leistungen zu verwenden, um so einen Ausgleich zur Inflation bei den Leistungen im Falle eines Falles zu haben. b) Der Versicherungsschutz sollte in Verbindung mit der berufsständischen oder sonstigen BU-Absicherung im Falle eines Falles, den aktuellen Lebensstandard sichern. Ist das so? c) Der BU-Schutz läuft nur bis zum 60. Lebensjahr. Wenn also BU eintreten sollte, müssen ab dem 60. Lebensjahr aus anderen Quellen finanzielle Mittel fließen, um den bisherigen Lebensstandard bis zum Rentenbeginn zu sichern. d) Oder besteht eine Altersrenten-Zusage ab dem 60. Lebensjahr? e) Es ist monatliche Beitragszahlung vereinbart. Wenn diese Zahlungsweise auf jährlich umgestellt würde, könnten 5% Beitrag (also rd. 70 p.a.) gespart werden. Stand: Juli 2015 7
f) Als Anlage erhalten Sie unseren Fragebogen Schätzung Versorgungslücke. Mit diesem Fragebogen kann unkompliziert Ihr Vorsorgebedarf berechnet werden. Frage: Sollen wir für Sie eine Veränderung veranlassen? Wenn ja welche? Stand: Juli 2015 8
2.3 Risiko-Lebensversicherung Bestehende Versicherung: Gesellschaft: A VS-Nr.: 999 777 888 Laufzeit: 01.08.2000 1.8.2020 Fälligkeit: jährlich Versicherungsnehmer: Versicherungssumme: 150.000 Jahresbeitrag: 381,91 Bemerkungen: a) Die Risikolebensversicherung ist, zur Sicherung des gewährten Darlehens, abgetreten an die Bank. Die Versicherungssumme bleibt über die Laufzeit konstant. Gemessen am Eintrittsalter liegt dieser Versicherungsschutz vom Beitrag her im oberen Mittelfeld. b) Eine weitere Vorsorge die im Falle Ihres Todes Ihre Familie und Hinterbliebenen absichert ist nicht erkennbar. Sollte es keine weitere Absicherung geben, besteht hier Handlungsbedarf. c) Bei Änderungen oder Neuabschluss werden neue Gesundheitsfragen erhoben. Fragen: 1) Wie hat sich die Darlehensverpflichtung gegenüber der Bank entwickelt? Sofern das Darlehen reduziert wurde, ist auch zukünftig nicht mehr ein so hoher Absicherungsbedarf notwendig. Hier ergeben sich ggf. Einsparpotenziale. Wurde das Darlehen reduziert? Sollen wir hier tätig werden? 2) Haben Sie weitere Vorsorgen getroffen, die im Falle Ihres Todes Ihre Familie absichern und von denen wir bisher keine Kenntnis haben? Wünschen Sie ein Angebot? Wünschen Sie eine individuelle Beratung? Stand: Juli 2015 9
2.5 Kranken-Versicherung Bestehende Versicherung: Gesellschaft: D (Gruppenvertrag) VS-Nr.: 1234567 Fälligkeit: monatlich Versicherungsnehmer: Versicherungsschutz: 1) Ambulante, zahnärztliche und stationäre Behandlung / Unterbringung entsprechend den Details des Vertrages (Tarif XY) Selbstbeteiligung (SB) 330 je Kalenderjahr 2) Krankentagegeld-Leistungen ab 43. Tag 70 3) Krankenhaustagegeld 50 4) Kurtagegeld 100 5) Private Pflegeversicherung Beitrag: 465,08 Resümee: Es handelt sich im Bereich ambulante, zahnärztliche und stationäre Behandlung / Unterbringung um einen vollumfänglichen Versicherungsschutz zu günstigen Konditionen. Ob die Krankentagegeldleistung einen Einkommensausfall ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit ausgleicht, ist allerdings zu bezweifeln. Eine Praxisvertretung kann mit dieser Leistung keinesfalls bezahlt werden. Bemerkungen: a) Wenn Sie die Höhe der Selbstbeteiligung für den Tarif XY (ambulante, zahnärztliche und stationäre Behandlung / Unterbringung) von aktuell 330 p.a. auf 1.320 p.a. (Tarif XZ) verändern, ermäßigt sich der Monatsbeitrag von heute 352,96 auf 167,92 ; Sie sparen also jährlich 2.220,48 Beitrag und haben eine um 990 höhere SB. Auch in Jahren, in denen Sie höhere Arzt-/ Zahnarzt- und Krankenhauskosten als 1.320 haben, sparen Sie auf jeden Fall jedes Jahr so mindestens ca. 1.230,48 (2.220,48 Beitragsersparnis / 990 höhere SB). In Jah- Stand: Juli 2015 11
ren, in denen Ihre Arzt-/ Zahnarzt und Krankenhauskosten unter 1.320 liegen, ist die Ersparnis noch höher. Wir empfehlen Ihnen daher, einen Wechsel der SB. b) Wie wissen nicht, ob Sie die steuerlich möglichen Sonderausgaben für Vorsorgeaufwendungen ausschöpfen. Wenn nicht, sollten Sie den Einschluss eines Beitragsentlastungstarifs zur Senkung Ihrer Krankenversicherungsbeiträge in Betracht ziehen. Wenn Sie den Aufwand für Ihre Krankenversicherung ab dem 65. Lebensjahr (lebenslänglich) um 300 monatlich reduzieren wollen, kostet Sie das ab 2015 monatlich 150,30. Diesen Beitragsentlastungstarif können Sie natürlich in der Höhe variieren je 100 Altersentlastung = 50,10 Monatsbeitrag für Sie. U.E. sollten Sie, wenn Krankenversicherungsbeiträge als Sonderausgaben steuerlich wirksam sind einen solchen Tarif in Ihren Vertrag einschließen, zumal Ihnen die Verssicherungsgesellschaft neben der lebenslänglichen Beitragsvergünstigung einen internen Zins und Zinseszins von 3,5% garantiert. c) Als Negativargument für diesen Tarif kann in unseren Augen nur angeführt werden, dass die Beiträge im Falle Ihres Todes verfallen sind. Fragen: 1) Sollen wir Ihnen das verbindliche Angebot zur Erhöhung der SB zukommen lassen? 2) Sollen wir Ihnen das verbindliche Angebot für einen Beitragsentlastungstarif ausarbeiten. Wenn ja: in Höhe von 3) Sollen wir Ihnen einen Vorschlag zur Erhöhung des Krankentagegeldes unterbreiten? Wenn ja: ab dem Tag, um Stand: Juli 2015 12
2.6 Unfall-Versicherung Bestehende Versicherung: Gesellschaft: E VS-Nr.: E 000 999 888 Laufzeit: 01.12.2012 01.12.2013 Fälligkeit: Versicherungsnehmer: Versicherungssummen: jährlich Monatliche Unfall-Rente - ab 50% Invalidität 1.500 - Zusatzleistung Todesfall nach Rentenbeginn 15.000 - ab 90 % Invalidität 3.000 - Zusatzleistung Todesfall nach Rentenbeginn 30.000 - Reha-Plus bis zu 2.500 - Bergungskosten bis zu 3.000 - im Ausland bis zu 6.000 Beitrag: 202,42 Bemerkungen: a) Der vorliegende Unfallversicherungsschutz ist einseitig gestaltet. Der Schwerpunkt wurde auf die Zahlung einer Unfallrente gelegt. Auf die Zahlung einer einmaligen Kapitalleistung im Falle eines Unfalles, wurde hingegen komplett verzichtet. Dies ist ungewöhnlich, da im Falle eines schweren Unfalles, ein deutlich erhöhter Kapitalbedarf abgesichert werden muss. b) Es sollte möglichst auch eine verbesserte Gliedertaxe vereinbart werden. c) Wenn Unfallversicherungsschutz, dann sollte für den Fall des Falles auch die Zahlung einer hohe Einmalleistung abgesichert sein. Ein Vertrag bei dem zusätzlich auch die Invaliditätsleistung angemessen Berücksichtigung findet und auch eine Unfallrente mit eingeschlossen ist, liegt bei p.a. 106,74. Ein Angebot hierzu ist als Anlage beigefügt. Stand: Juli 2015 13
Fragen: 1) Was waren die Gründe für den Abschluss dieses Vertrages? 2) Gibt es noch einen weiteren Vertrag, bei dem die Invaliditätsleistung abgedeckt ist? 3) Soll der Unfallversicherungsschutz neu geordnet werden? 4) Wenn ja für welches Angebot entscheiden Sie sich, oder soll ein spezielles Angebot ausgearbeitet werden? (Hierzu haben wir auf dem auch beiliegenden Fragebogen Antwortmöglichkeiten vorbereitet.) Stand: Juli 2015 14