Land-Bote Dezember 2013 Amt für den ländlichen Raum beim Hochtaunuskreis Bad Homburg v. d. Höhe



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Sehr geehrte Damen und Herren, es weihnachtet (wieder) sehr. Und es wird auch für uns Landwirte ein wenig ruhiger. Zeit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und Zeit, für das kommende Jahr Pläne zu schmieden. Zeit auch für unser Amt für den ländlichen Raum, Bilanz zu ziehen. Bei einer Sitzung aller hessischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ämtern für den ländlichen Raum, die für den sogenannten Erzeuger-Verbraucher-Dialog zuständig sind, wurde Eines klar deutlich: im Dienstbezirk Hochtaunus, Main-Taunus, Stadt und Landkreis Offenbach und in der Stadt Frankfurt tut sich am Meisten. Vielen der Kolleginnen und Kollegen aus Hessen fehlen Zeit oder Unterstützung, um mehr für ihre Landwirte zu tun, so sehr sie es auch möchten. Unser Amt in Bad Homburg legt quasi als nicht-finanzielle Förderung der Landwirte großen Wert auf das Gespräch zwischen Landwirten und der Gesellschaft. Konflikte im Ballungsraum werden mit der Aktion Zu Gast bei Hofe angesprochen, es gibt einen Internet-Auftritt mit großem Wissensportal, Broschüren zum Thema Wir machen Ihnen den Hof oder Gastronomie und Landwirtschaft, das Amt wirbt auf zahlreichen Veranstaltungen für die Belange der Landwirtschaft. Nur allein und ohne die Unterstützung der Landwirte und ihrer Vertretungen oder auch der Städte und Landkreise ist das Engagement, das hessenweiten Vorbildcharakter hat, auf Dauer schwer machbar. Zumindest eine kleine finanzielle Unterstützung der zuständigen Landkreise / Städte in einen gemeinsamen Werbetopf oder die personelle Unterstützung durch Landwirte oder Arbeitskreise bei Aktionen wäre der Wunsch des Amtes für das kommende Jahr. Wenn Sie Ihren Einfluss für uns geltend machen können: Herzlich gerne! Im Namen des gesamten Teams beim Amt für den ländlichen Raum wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche Adventszeit, ein friedvolles Weihnachtsfest und einen guten und erfolgreichen Start ins neue Jahr 2014. Ihr Dr. Heckelman

INHALT Termine und Projekte Veranstaltungskalender 2014 / Broschüre Wir machen Ihnen den Hof 2014 Seminar Landwirt Deutli(s)ch / Deutli(s)ch Landwirt Einsteiger-Seminar zur digitalen Antragstellung Laurentiusmarkt / Kreistierschau Usingen 2014 Land & Genuss FFH-Gebiet Sendestelle Mainflingen/ Zellhausen Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft Aus der Agrarförderung Imagefilm Lernbauernhof / Panoramabilder Offene Stalltür QR-Code Bauern-Schlau Landservice und Land-Partie Echt Orschel: ein Projekt für die Zukunft!? Pflanzenschutz: Die Behandlung von Wegen und Wegerändern ist verboten Neues in Kürze Für Sie gelesen Aus der Amtsküche TERMINE UND PROJEKTE 2014 13. bis 15. Januar DLG Wintertagung in München. Höhepunkt wird laut DLG Mittwoch, 15. Januar sein. Unter dem Thema Weltagrarhandel Wer profitiert? Wer verliert findet eine große Vortragstagung statt. Die Teilnahme an den Veranstaltungen der DLG-Wintertagung ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung aus organisatorischen Gründen erwünscht. Das komplette Programm der Wintertagung ist im Internet unter www.ldg.org/wintertagung.html aufrufbar. 17. bis 26. Januar Grüne Woche in Berlin 22. Januar 10.00 Uhr Ackerbautag 2014, Frankfurter Landwirtschaftlicher Verein 29. Januar 13.00 Uhr Pflanzenschutztag, Frankfurter Landwirtschaftlicher Verein 29. bis 31. Januar DLG-Seminar Spezial: SiloProfi werden Kompetent Silagen erzeugen. Für Mitarbeiter von Lohnunternehmen, Maschinenringen und ambitionierten Futterbau- und Biogasbetrieben. Auf dem Lehr- und Versuchsgut Köllitsch (Sachsen) Infos: www.dlg-akademie.de

13. Februar Seminarreihe für Junge und Junggebliebene Landwirte: Landwirt Deutli(s)ch / Deutli(s)ch Landwirt. Nachbarn und Medien Landwirtschaft & Öffentlichkeitsarbeit Geschäftsstelle Frankfurter Landwirtschaftlicher Verein, Frankfurt-Niederursel. Veranstalter: Frankfurter Landwirtschaftlicher Verein und Amt für den ländlichen Raum beim Hochtaunuskreis 19. Februar 19.00 Uhr Abendveranstaltung des Frankfurter Landwirtschaftlichen Vereins 20. bis 23. Februar Land & Genuss, Messe Frankfurt In der Zeit vom 20. 28. Februar Einsteigerseminar zur digitalen Antragstellung Termin, Uhrzeit und Ort werden noch bekannt gegeben. Veranstalter: Amt für den ländlichen Raum beim Hochtaunuskreis 25. Februar 19.30 Uhr Infoveranstaltung des Amtes für den ländlichen Raum: Agrarförderung 2014 für den Bereich Main-Taunus und Stadt Frankfurt am Main. Veranstaltungsort: Liederbachhalle, Wachenheimer Straße 62 in Liederbach am Taunus 26. Februar 20.00 Uhr Infoveranstaltung des Amtes für den ländlichen Raum: Agrarförderung 2014 für den Bereich Hochtaunuskreis. Veranstaltungort: Bürgerhaus Wehrheim, Am Bürgerhaus 1 in Wehrheim 5. März Jahreshauptversammlung des Frankfurter Landwirtschaftlichen Vereins mit einem Referat von Gunter Hirschfelder nach Ende der Jahreshauptversammlung, Geschäftsstelle im Krautgartenweg, Frankfurt - Niederursel 11. März 20.00 Uhr Infoveranstaltung des Amtes für den ländlichen Raum: Agrarförderung 2014 für den Bereich Kreis Offenbach. Veranstaltungsort: Vereinsraum des Geflügelzuchtvereins Seligenstadt, Am Eichwald 2 (Anfahrt über die Frankfurter Straße) in Seligenstadt 17. bis 19. Juni DLG-Feldtage 2014 im Internationalen DLG-Pflanzenbauzentrum Bernburg- Strenzfeld. Bisher haben sich über 180 Unternehmen angemeldet, die DLG rechnet mit über 20.000 Besuchern. Voraussichtlich 7. September Rundroutenfest, Regionalpark RheinMain 14. und 15. September Laurentiusmarkt,,Usingen Wahrscheinlich vom 25. 27. September Erntefest, Frankfurt am Main 9. November Tierschau auf dem Hochheimer Markt, Hochheim am Main 11. bis 14. November EuroTier in Hannover. 2013 besuchten 2.400 Aussteller und 160.000 Besucher die EuroTier der DLG mit attraktivem Fachprogramm, Informationen, Diskussionsforen und internationalen Fachtagungen zu aktuellen Fragen der professionellen Tierhaltung. Informationen für die EuroTier 2014 sind im Internet abrufbar: www.eurotier.com

Sehr gerne veröffentlichen wir auch Ihre Termine, egal, ob es sich um ein Hoffest handelt oder Lehrgänge des Kreisbauernverbandes oder der Landfrauen. Bitte melden Sie an: alr@hochtaunuskreis.de Ihre Termine werden nicht nur im Land-Boten veröffentlicht, sie sind u. a. auch Grundlage für Presseinfos und mehr. VERANSTALTUNGSKALENDER 2014 BROSCHÜRE Wir machen Ihnen den Hof 2014 Wie schon unter der Rubrik Termine erwähnt, sind Ihre Veranstaltungen ein wichtiges Thema für uns. Sie finden im Internet-Auftritt Land-Partie ein großes Interesse und sind Grundlage für die ein oder andere Pressemitteilung. Und wenn Sie schon ein Hof-Fest oder andere Veranstaltungen auf Ihrem Hof haben: Werbung schadet nie! Für 2014 bitten wir um Ihre Termine nach Möglichkeit bis Mitte Januar 2014. Hintergrund für die frühe Rückmeldung ist die Vorbereitung einer entsprechenden Broschüre, die auch auf der Land & Genuss vom 20. bis 23. Februar in Frankfurt verteilt werden soll. Was aus Ihrer Veranstaltungsmeldung werden kann, zeigt der Entwurf für eine Pressemitteilung, die über die DLG herausgegeben wurde. Eine ähnliche Presseinfo hatte vor dem Wochenende 23./24.11. auch der Hochtaunuskreis an die Presse weitergeleitet und auf seine Internetseiten gestellt. Leider hatten wir nicht mehr Informationen von Ihnen erhalten. Vorweihnachtliche Land-Partie auf die Höfe in der Region Land-Partie heißt das Internetportal der Landwirtschaft in der Region. Es bündelt die bunten, runden und gesunden Angebote aller Landwirte, die ihre Hoftore für Besucher geöffnet haben: für das Hoffest, den Hofladen oder die Hof-Cafés. Rund 300 Betriebe mit etwa 500 Angeboten sind im Internet zu finden. Häppchengerecht aufbereitet auch für alle gängigen Smart-Phones. Der Name Land-Partie steht für einen Ausflug in die Landschaft mit Sinneseindrücke und Genuss im Vordergrund und bringt gerade auch den Kindern Tiere, Pflanzen und Kulturlandschaft näher. Damit ist der Internetauftritt wirklich ein Projekt der Region für die Region.

Die Land-Partie führt in den Bereichen Einkaufen und Erleben alle Höfe in der Region auf, die ihre Hofund Stalltore für Besucher öffnen. Das können natürlich auch die Tore von Gärtnereien oder die Kellertüren der Winzerbetriebe sein. Im Bereich Einkaufen sind die Hofläden und die Wochenmärkte in der Region aufgeführt. Im Bereich Erleben findet der Nutzer alles, was die Höfe sonst noch anbieten: Räume für Familienfeste oder Kindergeburtstage, Sport- und Freizeit-angebote, die Hofwirtschaften für den Hof-Genuss und die Hof-Tage, angefangen vom Hof-Konzert über den Weihnachtsmarkt auf dem Hof bis hin zum Familientag. Einen Ausflug aufs Land im Frühling, wenn die Natur erwacht und die Felder rapsgolden leuchten, im Sommer, wenn die Getreidehalme wie Wellen wogen oder im Herbst zur Erntezeit das machen schon Viele, aber jetzt, in der kalten Jahreszeit, wo nichts mehr wächst? Dabei haben auch die Höfe in der Region um diese Zeit Stimmungsvolles zu bieten. Viele der Höfe verkaufen Weihnachtsbäume oder Adventsgestecke, manche Weihnachtsgeflügel wie Ente, Pute oder Gans und wieder andere veranstalten einen kleinen Adventsmarkt oder eine stimmungsvolle Fackelwanderung. Auch ein besonderes Herbst- und Winteressen kann man nach Voranmeldung - auf einigen Höfen genießen: auf dem Immenhof in Bad Soden beispielsweise lockt das Gänseessen am 21., 24. und 28.11. sowie am 1., 5. und 8. 12. Die Flörsheimer Warte lädt am 23.und 30.11. zum Bauernentenessen. Die Adventsausstellungen auf dem Gartenbaubetrieb Hof Kofler in Oberursel bietet am 23. 11. nicht nur Neues und Traditionelles aus Grünem, auch Echt Orscheler Spezialitäten eignen sich perfekt als Weihnachtsgeschenk. Ebenfalls am 23. 11. findet die Adventsausstellung auf dem Hof Kunna in Niedererlenbach mit einer besonders großen Auswahl an Adventsgestecken und Weihnachtssternen statt, der Adventliche Weihnachtsmarkt im Hofladen Pusteblume in Liederbach öffnet am 24. 11. Eine Fackelwanderung gibt s am 23. November ab dem Obsthof am Steinberg, vom 29. November bis zum 1. Dezember den Weihnachtsmarkt und die lange Nacht der Weinkeller auf dem Weingut Flick in Flörsheim. Am 1. Advent öffnet auf dem Hofgut Kronenhof in Bad Homburg der Weihnachtswald mit Weihnachtsbaumverkauf und ab 17.00 Uhr staunt man beim Adventsreiten in der Reithalle. Auf dem Hof Kitz in Seulberg gibt es in der Adventszeit Weihnachtsgeflügel, Tannenbäume und Adventsgestecke, ebenso im Bauernladen auf dem Reiterhof Harth in Eddersheim oder auf dem Johanneshof in Hattersheim. Entdecken Sie mal abgesehen von unseren Tipps die Höfe in und um Frankfurt in der Winterzeit auf viel, viel mehr Betrieben gibt es viel, viel mehr Vorweihnachtliches zum Entdecken und zum mit nach Hause nehmen. Und wenn es nur die hausgemachte Marmelade für die Plätzchen ist, der Holunderbeersirup für den Hugo mit Freunden an Adventssonntagen oder das frische und duftende Grün der Tannenzweige für die Weihnachtsdekoration. Und mit ein wenig Spürsinn finden Sie auf den Höfen auch einzigartige Geschenke vom regionalen Fress korb bis hin zum wärmenden Lammfell. Übrigens: Auch auf den Wochen- und Bauernmärkten findet sich jede Menge Advent- und Weihnachtliches. Und mit ein paar Handgriffen kann aus dem beliebten weißen Päckchen mit den Kräutern für die Frankfurter Grüne Soße ein Essbarer Adventskranz werden, aus den Hausmacher Wurst-Dosen eine Adventspyramide oder aus dem saisonalen Obst leckere Nikolausteller. Nichts wie hin! Auf der Messe Land & Genuss vom 20. bis 23. Februar 2014 sind die Anbieter aus der Region auf dem Regionalen Marktplatz zu finden. Mit Forellen, hausgemachtem Bier oder besonderem Brot und Kuchen. Adresse: www.land-partie.de

Ebenfalls bitten wir um Ihre Änderungswünsche für www.land-partie / unsere Broschüre Wir machen Ihnen den Hof bis Mitte Januar 2014. Auch diese Broschüre muss vor der Messe Land & Genuss fertiggestellt und zum Drucken gegeben werden. Ihre Rückmeldung gerne auch per Mail kann formlos erfolgen. Ihre Rückmeldungen richten Sie bitte an: Heike Kühmichel, Telefon (0 61 72) 9 99 61 15, heike.kuehmichel@hochtaunuskreis.de und Marina Otto, Telefon 9 99 61 34, marina.otto@hochtaunuskreis.de. SEMINAR Landwirt Deutli(s)ch / Deutli(s)ch - Landwirt Nachbarn und Medien Landwirtschaft & Öffentlichkeitsarbeit Donnerstag 13. Februar 2014 Sie kennen sicher das Umgangssprachliche: Manchmal muss man eben Deutsch (= deutlich) miteinander reden. Landwirtschaft und das buchstäbliche tägliche Brot haben viel mit Vertrauen zu tun Vertrauen in den Produzenten, in das Produkt. Heutzutage stehen Landwirt und moderne Landwirtschaft bisweilen in der Kritik von Medien und Gesellschaft. Oft bedeutet Kritik: Nichtwissen, Falsch- oder Fehlinformation, zu lange Wartezeiten zwischen Frage und Antwort. Wie Sie sich als Landwirtin oder Landwirt sicher in der Öffentlichkeit bewegen, was Sie im Falle einer Krise tun können oder auch, was Sie besser lassen sollten darum geht es beim Seminar Landwirt Deutli(s)ch / Deutli(s)sch - Landwirt.. Ganz praxisnah gibt es Tipps, wie man für Alle verständlich seine Belange vertritt, an seinem Image arbeiten kann und warum die Wirkung nach außen so wichtig ist. Mit der Faust in der Tasche kommt Keiner weiter - aber wie reicht man einander die Hand? Referent Peter Berndgen ist Inhaber von agro-kontakt, einer Agentur für PR und Marketingkommunikation mit Fokus auf dem Agrarbereich. Er hat Landwirtschaft studiert und ist damit einer von Ihnen. Nicht nur Vorträge, auch praktische Übungen, Ihre Fallbeispiele oder Kommunikationstraining stehen auf dem Programm.

Es war der ausdrückliche Wunsch der begeisterten Seminarteilnehmer 2013, wieder ein Seminar mit Peter Berndgen durchzuführen.. An wen richtet sich das Seminar? Das Seminar richtet sich an Alle, die das Bild von Landwirt und Landwirtschaft in der Öffentlichkeit verbessern und lernen möchten, wie sie auch in Krisensituationen professionell und positiv auftreten.. Wo findet das Seminar statt? Veranstaltungsort ist die Geschäftsstelle des Frankfurter Landwirtschaftlichen Vereins in Frankfurt am Main Niederursel. Das Seminar startet um 9.30 Uhr und wird voraussichtlich gegen 16.30 Uhr zu Ende sein. Die Seminargebühren liegen bei 50,00 Euro pro Teilnehmer, Mitglieder des Frankfurter Landwirtschaftlichen Vereins erhalten eine Ermäßigung. 2011 starteten wir die Seminarreihe für junge und junggebliebene Landwirtinnen und Landwirte wir hoffen auch für 2014 wieder auf eine rege Inanspruchnahme unseres Angebotes. Bei Interesse richten Sie Ihre Anmeldung an: Cornelia Geratsch, Telefon (0 61 72) 9 99 61 60, cornelia.geratsch@hochtaunuskreis.de, Heike Kühmichel, Telefon 9 99 61 15, heike.kuehmichel@hochtaunuskreis.de und Marina Otto, Telefon 9 99 61 34, marina.otto@hochtaunuskreis.de. EINSTEIGER-SEMINAR zur digitalen Antragstellung Immer wieder haben wir entsprechende Anfragen und es wird der Wunsch an unser Amt herangetragen, eine Schulung über die digitale Antragstellung durchzuführen. Nun ist es endlich soweit und wir können Ihnen ein entsprechendes Seminar in dem Zeitraum vom 20.02 28.02.2014 anbieten. In diesem Seminar wollen wir die Grundkenntnisse zur digitalen Antragstellung erläutern und festigen. Zu den Grundkenntnissen zählen unter anderem: Digitalisierung von Schlägen (mit Hilfe des Fangmodus) Schlagteilung und Schlagzusammenführung Fremdschläge übernehmen Abzugsfläche digitalisieren Stützpunkte löschen und hinzufügen Selbstverständlich können auch individuelle Problemstellungen besprochen und entsprechende Lösungsansätze gefunden werden. Die Teilnehmergebühr beträgt 25.-.

Um entsprechende Räumlichkeiten reservieren zu können, benötigen wir die genaue Teilnehmerzahl. Die Mindestanzahl der Teilnehmer beträgt 20 Personen. Der Vordruck des Anmeldeformulars ist als Anlage dem Land-Boten beigefügt. Das ausgefüllte Formular lassen Sie uns bitte bis spätestens zum 15.01.2014 zukommen - gerne auch per Fax. Nach dem 15. Januar informieren wir alle Teilnehmer über Tag, Ort und die genauen Seminarzeiten. Noch mehr Informationen gibt Ihnen gerne: Florian Reißner, Telefon (0 61 72) 9 99 61 24, Fax (0 61 72) 9 99 98 33, florian.reissner@hochtaunuskreis.de LAURENTIUSMARKT / KREISTIERSCHAU USINGEN 2014 14. und 15. September 2014 In den vergangenen beiden Jahren haben sich die Stadt Usingen, der Hochtaunuskreis und unser Amt für den ländlichen Raum stark für eine Aufwertung der Land-Partie beim Laurentiusmarkt in Usingen eingesetzt. Nachdem sowohl die Kreistierschau am Montag als auch der Bereich Landwirtschaft informiert immer weiter rückläufig waren, weht seit zwei Jahren ein frischer Wind über das Tierschaugelände. In 2013 kamen weitaus mehr Tieraussteller und Aussteller als in den Jahren zuvor. Unser Wunsch, den Laurentiusmarkt zu DEM landwirtschaftlichen Ereignis im Hochtaunuskreis (und darüber hinaus) auszubauen, geht Schritt für Schritt in Erfüllung.

Damit 2014 das Thema Landwirtschaft noch stärker auf der einzigen größeren Plattform präsentiert wird, möchten wir Ihnen diese beiden Tage ans Herz legen und um Ihre aktive Beteiligung bitten. Die Menschen, die den Laurentiusmarkt besuchen, sind sehr offen und interessiert gemeinsam können wir die Landwirtschaft und ihre Themen perfekt näher bringen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Cornelia Geratsch, Telefon (0 61 72) 9 99 61 60, cornelia.geratsch@hochtaunuskreis.de, für die Tierschau: Heike Kühmichel, Telefon 9 99 61 15, heike.kuehmichel@hochtaunuskreis.de und für den Schultag: Marina Otto, Telefon 9 99 61 34, marina.otto@hochtaunuskreis.de. LAND & GENUSS Auch im Jahr 2014 findet wieder die Messe Land & Genuss statt. Um bei der dritten Messe die Region und die Angebote aus der Landwirtschaft noch besser darstellen zu können, benötigen wir Ihre aktive Mithilfe sei es mit einem Info-Stand zum Thema Natur oder Landwirtschaft oder der Beteiligung der Direktvermarkter. Der Frankfurter Landwirtschaftliche Verein und unser Amt für den ländlichen Raum präsentieren den Regionalen Marktplatz innerhalb der Messe. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich 2014 mehr Betriebe oder Institutionen aus unserer Region für eine Beteiligung an der Messe entscheiden würden. Vielleicht sind untereinander Kooperationen möglich, um die Kosten (und den notwendigen Zeitaufwand) so gering wie möglich zu halten. Einige Direktvermarkter haben bereits ihr Interesse an einer Teilnahme signalisiert und sich angemeldet. Bei Land und Genuss geht es unter anderem auch darum, seine Visitenkarte bei den Menschen in und um Frankfurt abzugeben. Während und im Nachgang der bisherigen Messen vermissten die Besucher gerade die regionalen Anbieter und Informationen. Den Direktvermarktern aus der Region werden seitens des Veranstalters, der Deutschen Landwirtschafts Gesellschaft (DLG) wieder Sonderkonditionen eingeräumt. Ein Stand kostet ab 499,00 Euro, das ist rund ein Drittel des üblichen Preises. Das Anmeldeformular ist entweder über www.landundgenuss.de abrufbar, wir können es Ihnen aber auch gerne zusenden. Spätester Meldetermin ist der 2. 1. 2014. Noch mehr Informationen gibt Ihnen gerne: Cornelia Geratsch, Telefon (0 61 72) 9 99 61 60, cornelia.geratsch@hochtaunuskreis.de

FFH-GEBIETE Unter dem Begriff Natura 2000 versteht man das zusammenhängende europäische Schutzgebietsnetz für das jeder Mitgliedstaat Flächen an die EU-Kommission gemeldet hat. Grundlage dieses Netzwerkes ist die 1992 von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union beschlossene FFH-Richtlinie ( F= Fauna, Tierwelt, F= Flora, Pflanzenwelt, H=Habitat, Lebensraum ). Es umfasst aber gleichzeitig auch alle Gebiete, die nach der Vogelschutzrichtlinie von 1979 schützenswert sind. Beide Richtlinien sichern den Erhalt der biologischen Vielfalt auf europäischer Ebene durch dauerhaften Schutz, Pflege und Entwicklung bestimmter Lebensraumtypen (LRT) sowie Tier-und Pflanzenarten. Die einzelnen Schutzgüter sind in den Anhängen der beiden Richtlinien aufgeführt. FFH- und Vogelschutzrichtlinie sind verbindliches umzusetzendes EU-Recht. Es gibt eine eindeutige europarechtliche normierte Pflicht, eine Verschlechterung des Zustandes der Natura 2000-Gebiete zu vermeiden. Vorrangiges Ziel ist es, die in Europa vorhandene biologische Vielfalt durch Schutz, Pflege und Entwicklung von Lebensräumen zu erhalten und zu fördern. Die Richtlinien enthalten keine Aussagen zum Größenumfang des Schutzgebietsnetzes. Die Gebietsgröße orientiert sich ausschließlich an den ökologischen Ansprüchen, die die schützenden Lebensraumtypen und Arten stellen. Die FFH-Gebiete nehmen nun 9,9% der Landesfläche ein; die Vogelschutzgebiete erstrecken sich auf einer Fläche von 14,7%.Da sich beide Gebietskategorien auch oft überschneiden, umfasst das Natura 2000-Schutzgebietsnetz letztlich 20,9% der Fläche Hessens. Die Mitgliedstaaten der EU sind verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass die zu schützenden Lebensräume und Arten in einem günstigen Erhaltungszustand verbleiben. Zu diesem Zweck müssen die ausgewählten Natura 2000 Gebiete von den Mitgliedstaaten zu Schutzgebieten erklärt und die Schutzgüter erhalten werden. In Hessen wurde die formelle Gebietssicherung durch die Verordnung über die Natura 2000-Gebiete in Hessen vorgenommen. Diese Verordnung vom 16.1.2008, in Kraft getreten am 8.3.2008, enthält für jedes Gebiet die jeweiligen Erhaltungsziele für die zu schützende Lebensraumtypen und Arten sowie eine flurstücksgenaue Gebietsabgrenzung. Weitergehende Regelungen, insbesondere Ge- und Verbote sind nicht enthalten. Stattdessen schreibt das EU-Recht vor, diejenige Bodennutzung in den Natura 2000-Gebieten zu sichern, die den schutzwürdigen Zustand begründet hat. Die Mitgliedstaaten sind dafür verantwortlich, eine Verschlechterung des Zustandes der Gebiete zu vermeiden.

Den Erhaltungszielen des jeweiligen FFH-Gebietes entsprechend sind geeignete Bewirtschaftungspläne aufzustellen und geeignete Maßnahmen rechtlicher, administrativer oder vertraglicher Art zu ergreifen, die den ökologischen Erfordernissen der Lebensraumtypen und Arten, die in diesem Gebiet vorkommen, Rechnung tragen. Der Bewirtschaftungsplan ist ein eigenständiger Baustein und Bestandteil des FFH-Gebietsmanagements. Im Bewirtschaftungsplan werden für einen mittelfristigen Planungshorizont (im Regelfall bis 10 Jahre) die Maßnahmen konkretisiert, die geeignet sind, günstige Erhaltungszustände der NATURA 2000-Schutzgüter zu gewährleisten. Die Bewirtschaftungspläne beschreiben alle Maßnahmen die notwendig sind,um die formulierten Zielsetzungen zu erreichen. Da die Erhaltung und Bewirtschaftung der Natura 2000-Gebiete nur gemeinsam mit den auf der Fläche wirtschaftenden Nutzern und Eigentümern möglich ist, wirken alle Beteiligten bereits im Planungsprozess aktiv mit. Der Bewirtschaftungsplan selbst ist weder für Eigentümer noch Nutzungsberechtigte unmittelbar verbindlich. Die naturschutzfachlichen Ziele sollen auf freiwilliger Basis umgesetzt werden. Die Zuständigkeiten für die Erstellung der Bewirtschaftungspläne ebenso wie die sich daraus ergebende Gebietsbetreuung liegt für alle Offenlandgebiete bei der Landwirtschaftsverwaltung der Landräte. Die örtlich zuständigen Forstämter haben die Planung und Gebietsbetreuung der Waldgebiete wie auch der Naturschutzgebiete übernommen. Das FFH-Gebiet 5920 350 Sendefunkstelle Mainflingen/Zellhausen Das FFH-Gebiet Sendefunkstelle Mainflingen / Zellhausen befindet sich im Gemeindegebiet der Gemeinde Mainhausen südlich und östlich der Ortslage Zellhausen und ist im Eigentum der Gemeinde Mainhausen. Die Grundstücke innerhalb der Erweiterungsfläche befinden sich überwiegend in Privatbesitz. Es ist Bestandteil des LSG-Landschaftsschutzgebietes Landkreis Offenbach - ausgewiesen am 24.10.2002. Zuständig für die Steuerung des Gebietsmanagement ist die Obere Naturschutzbehörde beim Regierungspräsidium Darmstadt. Die lokale Gebietsbetreuung wurde dem Landrat des Hochtaunuskreises übertragen. Das FFH-Gebiet besteht aus drei Teilgebieten: Teilgebiet Mainflingen - große Sendeanlage- mit 85,50 ha (51 %) Teilgebiet Häuserschloss mit 12,10 ha ( 8 %) Teilgebiet Zellhausen - kleine Sendeanlage- mit 46,32 ha (28 %) mit - Erweiterungsgebiet - mit 22,32 ha (13 %) Die Erhaltungsziele des Gebietes beziehen sich auf die Sandtrockenrasenkomplexe mit trockenen Sandheiden und Dünen mit offenen Grasflächen, Borstgrasrasen-Vorkommen und magere Flachland-Mähwiesen, die sich in einem guten Erhaltungszustand befinden. Das Teilgebiet Mainflingen (große Sendeanlage) liegt im Mainflinger Wald und entspricht einer in den dreißiger Jahren angelegten Rodungsfläche, die zuerst als Flugplatz genutzt wurde.

Das Gelände wurde damals eingeebnet, sodass der Standort heute als weite, flache Ebene erscheint. Das Offenland mit Sandmagerrasen und Sandheiden ist demnach relativ jung. Die im Gebiet vorkommenden Sandheiden LRT 2310 mit den umgebenden Sandmagerrasen LRT 2330 werden mit Schafen beweidet. Das Teilgebiet Häuserschloss ist ein altes Grünlandgebiet. Die Aue des Schleifbaches war während der letzten Jahrhunderte waldfrei und wurde als Offenland genutzt. Es ist ein letzter Rest der früheren Auenlandschaft und verdient daher unbedingten Schutz als Grünland, sowohl aus geologisch-historischen Gründen als auch als FFH-Lebensraum. Die artenreichen Borstgrasrasen LRT 6230 werden mit den umliegenden Mageren Flachland-Mähwiesen LRT 6510 mit Schafen beweidet. Das Teilgebiet Zellhausen (kleine Sendeanlage) ist weitgehend bewaldet. Auf historischen Karten ist das Gebiet als Wald und auf jüngeren Karten als Offenland mit Streuobst dargestellt. Heute ist das Gelände weitgehend bewaldet. Offene Flächen blieben um die Sendefunkanlagen erhalten. In den Jahren 2002 und 2003 wurde in Teilbereichen eine Entbuschung vorgenommen, um offene Sandmagerrasen und Sandheiden wieder zu entwickeln. Die hier vorkommenden Sandheiden LRT 2310 und Sandmagerrasen LRT 2330 werden mit Schafen beweidet. Die zwei kleineren vorkommenden Hainsimsen-Buchenwald-Flächen unterliegen der ordnungsgemäßen Forstwirtschaft. Das Teilgebiet Zellhausen (Erweiterungsgebiet) unterliegt einer landwirtschaftlichen Nutzung und ist durch Strukturelemente wie Hecken, Streuobst und Einzelbäume gegliedert. Auf einigen kleineren Flächen wird noch eine ackerbauliche Nutzung vorgenommen. Auf Flächen, die aus der landw. Erzeugung genommen sind, wird der Aufwuchs einmal jährlich ab 1.7 zerkleinert und ganzflächig auf der Fläche verteilt (mulchen). Aufgrund dieser vorgeschriebenen Pflegemaßnahme wird auf diesen Flächen die Entwicklung des Sandmagerrasens gefördert und zu Stadien der Wertstufe B (guter Erhaltungszustand) geführt. Für den FFH- Lebensraumtyp 2330 Sandmagerrasen kommt diese Behandlung der Stilllegungsflächen einer Erhaltungspflege gleich. Da aber die Ackernutzung jederzeit wieder möglich ist und ein Scheiben oder Grubbern der Flächen wie sie in den Jahren 2005 und 2006 durchgeführt wurde, nicht mehr erfolgen soll, wurde ab dem Jahr 2007 zur Erhaltung der Lebensraumtypen mit dem Landwirt ein Pflegevertrag abgeschlossen. Bei dieser Pflegemaßnahme ist eine einschürige Mahd in der Zeit vom 15.9. bis 30.9. und Abfuhr des Mähguts durchzuführen. Die Gesamtfläche des FFH-Gebietes beträgt 166,24 ha. Die Fläche der FFH-Lebensraumtypen weist derzeit 79,73 ha auf. Der Anteil von FFH-Lebensraumtypen an der Gebietsfläche mit guter Ausprägung beträgt 27,54 %, und mit mittlerer bis schlechter Ausprägung 20,28 %. Insgesamt betrachtet, kann der gegenwärtige Zustand der Lebensraumtypen im FFH-Gebiet als überwiegend gut (Wertstufe B) angesehen werden, auf einer sehr kleinen Fläche auch als sehr gut (Wertstufe A)

Anteil der Lebensraumtypen Anhang I der FFH-Richtlinie Trockene Sandheiden mit Calluna und Genista Dünen mit offenen Grasflächen mit Corynephorus und Agrostis (Dünen im Binnenland ) Artenreiche montane Borstgrasrasen Magere Flachland-Mähwiesen Hainsimsen-Buchenwald (nicht repräsentativ bewertetnicht in Natura 2000-Verordnung aufgenommen) *prioritärer Lebensraumtyp (EU Code 2310) 4,19 ha (EU Code 2330) 68,81 ha (EU Code *6230) 0,30 ha (EU Code 6510 ) 5,95 ha (EU Code 9110 ) 0,48 ha 79,73 ha Leitbild für die weitere Entwicklung des hier abgegrenzten FFH-Gebietes ist eine zusammenhängende, möglichst extensiv genutzte offene Dünen- und Auenlandschaft im Naturraum Untermainebene FFH-Lebensraumtypen (LRT) sind: Natürliche Lebensräume von gemeinschaftlicher Bedeutung (EU),die sich aus Biotoptypen oder Typen von Biotopkomplexen zusammensetzen, die sich durch bestimmte geographische und biotische Merkmale auszeichnen. Lebensräume die, -im Bereich ihres natürlichen Vorkommens von Verschwinden bedroht sind -infolge ihres Rückgangs oder aufgrund ihres schon begrenzten Vorkommens ein geringes natürlichen Verbreitungsgebiet haben -typische Merkmale einer oder mehrerer der biogeographischen Regionen aufweisen. Erhaltungsziele Erhaltungsziele der Lebensraumtypen nach Anhang I FFH-Richtlinie 2310 Trockene Sandheiden mit Calluna und Genista -- Erhaltung des Offenlandcharakters der Standorte -- Erhaltung einer bestandsprägenden, die Nährstoffarmut begünstigenden Bewirtschaftung 2330 Dünen mit offenen Grasflächen mit Corynephorus und Agrostis -- Erhaltung des Offenlandcharakters der Standorte -- Erhaltung einer bestandsprägenden, die Nährstoffarmut begünstigenden Bewirtschaftung *6230 Artenreiche montane Borstgrasrasen (und submontan auf dem europäischen Festland) auf Silikatböden -- Erhaltung des Offenlandcharakter und eines für den LRT günstigen Nährstoffhaushaltes -- Erhaltung einer bestandsprägenden, die Nährstoffarmut begünstigenden Bewirtschaftung, die sich an traditionellen Nutzungsformen orientiert *prioritärer Lebensraumtyp

6510 Magere Flachland-Mähwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis) -- Erhaltung eines für den LRT günstigen Nährstoffhaushaltes -- Erhaltung einer bestandsprägenden Bewirtschaftung Beweidung der Sandmagerrasen-und Sandheideflächen mit Schafen (Bilder 1 und 2) / Entwicklung der Sandmagerrasenvegetation durch späte Mahd (ab 15.9.) einschl. Abfuhr des Mähgutes (Bild 3) Pflegemaßnahme (Abmulchen der oberen Triebe) der Sandheide /(Bild 1) / Abplaggen von Sandheide, Freilegung der Rohsande, Erhaltung der Rentierflechte / Entwicklung von Sandmagerrasen-Silbergras und Rentierflechten auf den freigelegten Rohsanden (Bilder 2 und 3) Sandstrohblumen (Bild 1) / Wiederherstellung von Sandmagerrasen und Sandheidebeständen durch Gehölzrodung (Bilder 2 und 3) Freigestellte Fläche auf der sich die Sandmagerrasenvegetation wieder entwickeln kann (Bild 1) / Wiederherstellung einer brachgefallenen Streuobstwiese (Bild 2) / Nachpflanzung von Obstbaumhochstämmen (Bild 3)

Um die Lebensraumtypen zu erhalten und weiterzuentwickeln, wurde mit dem Landwirt ein HIAP- Vertrag - Standortangepasste Grünlandextensivierung - abgeschlossen. Ebenfalls wurde ein Werkvertrag mit einem Landwirt abgeschlossen, der die Mahd der Sandmagerrasenflächen durchführt. Notwendige Entbuschungsarbeiten (Rodung von Gehölzbeständen und nicht standortgerechten Gehölzen), Rückschnitt von Gehölzbeständen, Freilegung von Rohsanden, Pflege der Sandheide- und Sandmagerrasenbestände sowie Wiederherstellung und Pflege von Streuobstbeständen werden im Rahmen des jährlichen Gebietsmanagement vom Amt für den Ländlichen Raum vorbereitet und im Rahmen eines Werkvertrages mit einem Unternehmer durchgeführt. Noch mehr Informationen gibt Ihnen gerne: Winfried Meier, Telefon (0 61 72) 9 99 61 12, wilfried.meier@hochtaunuskreis.de WETTBEWERB UNSER DORF HAT ZUKUNFT Der Wettbewerb geht in die 35. Runde, der Aufruf zur Teilnahme an alle Orte mit bis zu 3.000 Einwohnern ist gestartet. Der Landeswettbewerb wird auf zwei Ebenen umgesetzt: Nach Beantragung erfolgt in 2014 (Herbst) der Regionalentscheid, daraus ergibt sich 2015 vor der Sommerpause der Landesentscheid. Der jeweilige Stadt-/Ortsteil muss von der Stadt bzw. Gemeinde für den Wettbewerb angemeldet werden. Anmeldeschluss ist der 1. März 2014. Kriterien: Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen Soziale und kulturelle Aktivitäten Baugestaltung und entwicklung Grüngestaltung und entwicklung und Das Dorf in der Landschaft Nach den Anmeldungen werden Bereisungen der Dörfer durchgeführt. Im Regionalentscheid werden als erster Preis 3.000 Euro vergeben, der zweite Preis erhält 2.000 Euro, der dritte Preis 1.000 Euro. Beim vergangenen Wettbewerb beteiligten sich hessenweit rund 200 Dörfer. Natürlich gibt es neben dem Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft auch andere, vielleicht modernere Wettbewerbe für die Dörfer. Die Aktion Dolles Dorf zum Beispiel findet heute in allen hessischen Landkreisen viele Bewerber. Für die Orte bis 3.000 Einwohner liegt der Nutzen von Unser Dorf hat Zukunft auf der Hand:

Kräfte und Ideen in den Dörfern werden durch neue, gemeinsame Ziele gebündelt; das Engagement der Bürger, lokalen Unternehmen, der Vereine und Gemeindeverantwortlichen wird angeregt In den Dörfern werden Programme entwickelt, die auf den jeweiligen Ort zugeschnitten sind und über die Dauer des Wettbewerbs hinaus Bestand haben Durch die Umsetzung der Maßnahmen steigen die Attraktivität und der Erholungswert der Dörfer, ebenso die Qualität als Wohnstandort Die Dörfer werden bekannter und können mit ihren Siegertiteln für den Ort in der Region oder im überregionalen Tourismus werben Die Beteiligten erfahren, wie eine zukunftsorientierte Dorfentwicklung funktioniert Die Dorfgemeinschaft wird gestärkt, gemeinsam umgesetzte Projekte akzeptiert In den vergangenen Jahren haben sich bereits einige Orte erfolgreich beteiligt. So gewann beispielsweise Pfaffenwiesbach im Regionalentscheid zweimal den ersten, im Landesentscheid den dritten Preis. Auch Usingen Merzhausen, Wehrheim Obernhain und Weilrod Niederlauken nahmen bereits am Wettbewerb teil. Noch mehr Informationen gibt Ihnen gerne: Cornelia Geratsch, Telefon (0 61 72) 9 99 61 60, cornelia.geratsch@hochtaunuskreis.de AUS DER AGRARFÖRDERUNG Auszahlungstermine Die bewilligten Fördermittel der Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete (AGZ) werden voraussichtlich ab dem 13. ausgezahlt bzw. bei der Bank wertgestellt. Die Betriebsprämie (BP) folgt genau eine Woche später, ab dem 20. sollen die Gelder zur Verfügung stehen. Noch mehr Informationen geben Ihnen gerne: Andrea Wildermuth-Engel, Telefon (0 61 72) 9 99 61 21, andrea.wildermuth-engel@hochtaunuskreis.de und Susanne Licht, Telefon (0 61 72) 9 99 61 23, susanne.licht@hochtaunuskreis.de

IMAGEFILM LERNBAUERNHOF RHEIN-MAIN - PANORAMABILDER Auf www.lernbauernhof-rhein-main.de ist der Imagefilm des Lernbauernhofs Rhein-Main zu sehen. Ein gelungenes Beispiel für die moderne Darstellung eines Angebotes aus der Landwirtschaft. Hier wird gezeigt, wie es auf dem Betrieb wirklich ist und was die Kinder dort erleben können ohne mit Klischees wie Opa führt Kind auf einem Pony durch die unberührte Natur zu arbeiten. Der kleine Film ist auf youtube eingestellt und wird in Kürze auch auf der www.land-partie.de zu sehen sein. Ein ebenso gelungenes Beispiel diesmal für moderne Panoramafotos sehen sie über diesem Text. Die Ställe wirken offen, freundlich und hell. und die Aufnahmen sind weitaus aussagekräftiger als manches zu dunkle Foto mit einem unvorteilhaften Ausschnitt. Viele der neuen Kameras haben heute schon die Funktion Panoramabild nutzen Sie sie. Noch mehr Beispiele geben Ihnen gerne: Cornelia Geratsch,Telefon (0 61 72) 9 99 61 60, cornelia.geratsch@hochtaunuskreis.de, Heike Kühmichel, Telefon 9 99 61 15, heike.kuehmichel@hochtaunuskreis.de und Marina Otto, Telefon 9 99 61 34, marina.otto@hochtaunuskreis.de. 50.000 Besucher auf dem Lernbauernhof Nach nur 14 Jahren wurde im Sommer 2013 der 50.000 (!) Besucher begrüßt. Diese Zahl spricht für sich, darin sind die zahlreichen großen Besucherinnen und Besucher, die einfach mal vorbeischauen und immer willkommen sind, nicht eingerechnet. 2013 stand auch der Generationswechsel an, Thomas Maurer (38 Jahre) der nach seiner Ausbildung zum Feinmechaniker in seiner Freizeit noch eine landwirtschaftliche Ausbildung erfolgreich absolvierte und auf dem Hof groß wurde, übernahm offiziell mit seiner Lebensgefährtin Fabienne Raab, die ebenfalls aus einem landwirtschaftlichen Betrieb in Seulberg stammt, die Leitung des Lern-

bauernhofes. Er wird dies im Nebenerwerb machen und seinen Beruf bei der Max-Planck- Gesellschaft in Frankfurt weiter ausüben. Unterstützt wird er im Lehrbetrieb weiter von Frau Beate Ott, die bereits seit einigen Jahren Gruppen führt. Auch Gerhard und Ursula Maurer ziehen sich selbstverständlich nicht auf das Altenteil zurück. "Eigentlich läuft alles so weiter wie bisher. Ich werde weiterhin so oft es geht, Führungen übernehmen", versichert Gerhard Maurer und seine Frau Ursula wird weiter das zweite Frühstück für die Kinder vorbereiten. Eine kleine, aber doch wesentliche Änderung gab es auch im umgebauten und modernisierten Stall: die Milchkühe wurden durch Mutterkühe abgelöst. Die Kühe haben im neuen Laufstall auch Auslaufmöglichkeiten ins Freie. Der Lernbauernhof finanziert sich nicht nur über die Einnahmen aus den Besuchen der Schulklassen und Kindergärten. Ohne den Trägerverein, der den Betrieb unterstützt, wäre der Lernbauernhof nicht möglich oder der Besuch für die Kinder zu teuer. Im Trägerverein sind u. a. die Stadt Frankfurt, der Hochtaunuskreis und die Stadt Bad Homburg Mitglied, ebenso und genau so wichtig für den Trägerverein private Unterstützer. Wenn Sie Interesse an einer Mitgliedschaft beim Trägerverein Lernbauernhof haben: Roger Cromm leitet die Geschäfte des Trägervereins und ist unter der Telefonnummer (0 69) 95 73 02 76 oder per Mail: info@flv-frankfurt.de zu erreichen. Der Mitgliedsbeitrag für private Förderer ist bescheiden: jährlich sind es zur Zeit 25,00 Euro für natürliche Personen das heißt für Privatpersonen und 55,00 Euro für juristische Personen wie Städte oder Vereine. Mehr Informationen zum Lernbauernhof finden Sie auf www.lernbauernhof-rhein-main.de OFFENE STALLTÜR - QR-CODE Im Land-Boten 03-2013 berichteten wir über die Aktion Offene Stalltür und die Möglichkeit, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Leider haben sich soweit wir wissen keine Betriebe aus unserem Dienstbezirk dafür interessiert. Die Aktion war nun auch Thema in Top agrar 12-2013. Nach wie vor halten wir die Anpassung an zeitgemäße Informationen über die Landwirtschaft für wichtig auch im Hinblick auf Ihre Zukunft. Nachstehend noch einmal die Informationen für Sie in Kürze: Nach und nach setzen sich die QR-Codes in Illustrierten, auf Plakaten oder auf Anzeigen durch. QR bedeutet Quick Response und steht für eine schnelle Antwort.

Fast schon standardmäßig verfügen viele Mobiltelefone über eine eingebaute Kamera und eine Software, die das Interpretieren von QR-Codes ermöglicht. Der Hessische Bauernverband hat eine Initiative gestartet, bei der über Schilder mit QR-Codes Einblicke in die Landwirtschaft gegeben werden. Die Schilder selbst vermitteln einen ersten Eindruck vom Betrieb. Interessierte können über ihr Smartphone den QR-Code einscannen und gelangen darüber direkt zur Internetseite des Hofes in den Bereich, in dem Stall und Tiere vorgestellt werden. Hinterlegt sind Informationen zum Betrieb und und das ist Bedingung - zahlreiche Fotos aus dem Stall. Die Fotos müssen realistisch und im regulären Betriebsablauf entstanden sein. Anhand dieser Bilder und mit erläuternden Texten werden einfache Abläufe im Betrieb erklärt. Alternativ zur Anwendung über das Smartphone kann vom Nutzer auch ein Internetlink eingegeben werden, der auf die Hof-Seiten im Internet mit den Bildern und Beschreibungen verweist. Der Hessische Bauernverband hat bereits einige Schilder an Höfe verteilt weitere folgen. Natürlich können auch unsere Landwirte die Mitglied im Hessischen Bauernverband sind - an der Aktion teilnehmen. Im ersten Schritt geht es um die Betriebe, die noch Tiere in ihren Stallungen haben. Voraussetzung für die sicher auch pressewirksame Überreichung des Schildes ist der eigene Internetaufritt des Hofes, die aktuellen Bilder aus dem Stall und die Beschreibung des Arbeitsablaufes und der Tiere. Dazu müsste der Hof / die Schilder an Rad-, Wander- oder Spazierwegen oder Straßen liegen. Der Hinweis zum QR-Code wird dann auch bei dem jeweiligen Betrieb in der Land-Partie veröffentlicht. Bei der Texterstellung, der Erstellung entsprechender Bilder beraten wir gerne, ebenso unterstützen wir Ihre Eingabe beim Hessischen Bauernverband. Wir finden, dass die Aktion QR-Code - offene Stalltür sehr viele Vorteile hat: Sie trägt dem zunehmenden Wunsch der Verbraucher Rechnung, zu wissen, woher ihre Lebensmittel kommen Sie hilft Ihnen, dem oftmals bestehenden Vorurteil entgegen zu wirken, dass alle Landwirte sowieso nur Tierquäler und Giftspritzer sind. Transparenz wirkt oftmals überzogener Berichterstattung über die schwarzen Schafe der Branche entgegen Sie hilft bei der Vermarktung ihrer Produkte Sie schafft eine Verbindung zwischen Landwirt und Verbraucher Sie bringt Interessierte egal, ob Erwachsene oder Kinder der Landwirtschaft näher Sie zeigt, dass sich auch die Landwirtschaft auf der Höhe der technisierten Zeit befindet und nicht hinter dem Mond zu Hause ist Sie vermittelt ein Bild der Landwirtschaft, so wie sie heute ist und romantisiert nicht Bei Interesse unterstützen wir Sie bei den Voraussetzungen zur Teilnahme an der Aktion QR- Schild Offene Stalltür. Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung. Auskünfte erteilen Ihnen gerne: Cornelia Geratsch, Telefon (0 61 72) 9 99 61 60, Heike Kühmichel, Telefon 61 15 und Marina Otto, Telefon (0 61 72) 9 99 61 34, alr@hochtaunuskreis.de

BAUERN-SCHLAU / HEREINSPAZIERT!. In Kürze senden wir Ihnen unsere Aktions-Broschüre Bauern-Schlau. Damit werben wir bei möglichen Sponsoren für die Idee, die Besuche der Schulklassen und Kindergärten auf Ihren Höfen finanziell zu fördern. Die Zeiten, in denen ein Landwirt nach Möglichkeit kostenfrei Schüleroder Kindergartengruppen im Rahmen der Aktion Bauernhof als Klassenzimmer über seinen Hof führen sollte, sind nach unserer Auffassung lange vorbei. Der Besuch einer Gruppe ist zeit- und arbeitsaufwändig, das muss honoriert werden. Den Sponsoren schlagen wir eine Patenschaft für den Besuch des Hofes vor, ein Besuch / eine Patenschaft kostet 100,00 Euro und wird direkt nach dem Besuch vom Sponsor an Sie gezahlt. Im Rahmen der Akquise für Bauern-Schlau suchen wir weitere Betriebe, die ihre Hoftore nach Voranmeldung für Kindergärten und Schulklassen öffnen möchten. Ebenso suchen wir Höfe, die ihre Hoftore an bestimmten Tagen für eine offene Führung bereitstellen möchten. Für die Kinder, die über Bauernhof als Klassenzimmer nicht die Chance bekommen, einen Hof zu besuchen, sollen ab Frühjahr 2014 zu festen Terminen Führungen angeboten werden. Der Inhalt gleicht Bauernhof als Klassenzimmer. Eine vorherige Terminabstimmung entfällt Der Besuch einer Kindergartengruppe oder einer Schulklasse ist nur nach Voranmeldung und Vorbereitung möglich. In manchen Orten ist die Verbindung zu einem Hof mit offenen Türen nicht optimal. Der Aufwand, den Hof zu besuchen, wird zu groß. Auch enge Lehrpläne lassen - leider- einen Besuch bei Hofe nicht immer zu. Dabei ist es wichtig, das Alle (wieder) den Bezug zu Land & Leuten, Mensch und Tier, gesunder Ernährung und zur Kulturland(wirt)- schaft finden. Die festen Termine (zum Beispiel an jedem ersten Freitag oder an jedem dritten Donnerstag im Monat von 14.00 17.00 Uhr oder an einem Nachmittag in den Monaten Mai, Juli und September / während der Schulferien) garantieren, dass alle Kinder und Familien sich einen Hof anschauen und die Landwirtschaft sehen, erfahren und erleben. Ob es der Opa mit dem Enkel, der Vater mit dem Sohn oder die Kindergeburtstagsgesellschaft sind, die einen ebenso unterhaltsamen wie informativen Nachmittag bei Hofe verbringen Spaß macht es bestimmt Allen! Mögliche Termine wollen Sie uns bitte melden. Sie werden dann über Veranstaltungskalender verschiedener Leistungsträger aus dem Bereich Tourismus oder Natur bekanntgegeben und beworben. Auch auf der www.land-partie.de dem Internetportal der Landwirtschaft in und um Rhein-Main - wird HEREINSPAZIERT! Topthema. Vorstellbar sind auch Wanderungen mit den Naturpark-Führern oder den Führern des Regionalparks RheinMain zu den Höfen.

HEREINSPAZIERT! ist ein komplett neues Angebot von Ihnen und dem Amt für den ländlichen Raum. Es ist auch hessenweit bislang einzigartig! Ein Hinweis zum Thema Versicherungen / Sicherheit auf dem Hof: Über den Besuch von Kindergärten oder Schulklassen im Rahmen von Bauernhof als Klassenzimmer (Bauern-Schlau / Hereinspaziert!) sollte die Landwirtschaftliche Betriebshaftpflichtversicherung informiert werden. Um mögliche Personen-, Sach- und Vermögensschäden an Besuchern und fremden Sachen abzusichern, bitten Sie die Versicherungsgesellschaft um beitragsfreien Einschluss dieser Risiken in die landwirtschaftliche Betriebshaftpflicht und um eine entsprechende schriftliche Bestätigung. Ebenfalls sollte eine Hof-Info ausgegeben werden, die Kinder und Betreuer über die Regeln bei Hofe informiert. Ein Muster für eine solche Hof-Info kann gerne angefordert werden. Noch mehr Informationen geben Ihnen gerne: Cornelia Geratsch, Telefon (0 61 72) 9 99 61 60, cornelia.geratsch@hochtaunuskreis.de, Heike Kühmichel, Telefon 9 99 61 15, heike.kuehmichel@hochtaunuskreis.de und Marina Otto, Telefon 9 99 61 34, marina.otto@hochtaunuskreis.de. LANDSERVICE UND LAND-PARTIE Landservice Das Regierungspräsidium in Gießen - das für das Internetportal Landservice verantwortlich zeichnet - bittet uns, noch einmal auf die Möglichkeit des kostenlosen Eintrags hinzuweisen. Frau Schwabauer vom RP, die das Projekt Landservice betreut, erreichen Sie für Rückfragen und weitere Auskünfte unter Telefon (0 64 31) 3 03 51 17 oder erika.schwabauer@rpgihessen.de. Anschauen können Sie sich den Landservice unter www.landservice-hessen.de Land-Partie Der Internetauftritt unserer Region ist im Bereich Wissen weiter ausgebaut worden schauen Sie doch mal vorbei. In den Monaten Januar / Februar bekommen Sie Post von uns und einen direkten Zugang zu den Daten Ihres Hofes auf der Land-Partie. Mit den Zugangsdaten können Sie dann jederzeit Aktuelles oder Änderungen selbst eintragen. Bei der Eingabe helfen Ihnen dann gerne: Cornelia Geratsch, Telefon (0 61 72) 9 99 61 60, cornelia.geratsch@hochtaunuskreis.de, Heike Kühmichel, Telefon 9 99 61 15, heike.kuehmichel@hochtaunuskreis.de und Marina Otto, Telefon 9 99 61 34, marina.otto@hochtaunuskreis.de.

ECHT ORSCHEL: EIN PROJEKT FÜR DIE ZUNKUNFT?! In der neuesten LandInForm wird unter dem Motto Aktive Öffentlichkeit wir machen Zukunft die Regionalmarke Echt Orschel vorgestellt. Echt Orschel ist aus dem sehr engagierten Landwirtschaftlichen Förderverein Oberursel heraus entstanden. Die regionale Marke wirbt für regional hergestellte Produkte, die ihren Ursprung weitestgehend in Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau oder dem entsprechenden verarbeitenden Gewerbe in Oberursel und dessen naher Umgebung haben. 2012 wurde eine erste Verkaufsstelle in Oberursel eröffnet, 2013 folgten insgesamt drei weitere in Oberursel und Bad Homburg. Das Interesse der Bevölkerung ist groß und mit zunehmender Öffentlichkeitsarbeit immer weiter steigend. So vertritt Echt Orschel beispielsweise den Taunus beim Newcomers Festival im Frankfurter Römer, nimmt am Rundroutenfest des Regionalparks teil oder ist fester Bestandteil des Angebotes im Rahmen des Oberuseler Herbsttreibens in der Innenstadt. Bei Interesse an dem Projekt vermitteln wir Ihnen gerne den Kontakt zu den Machern von Echt Orschel vielleicht auch für Sie die Grundlage für die gemeinsame Vermarktung Ihrer Produkte. Informationen gibt Ihnen gerne: Cornelia Geratsch, Telefon (0 61 72) 9 99 61 60, cornelia.geratsch@hochtaunuskreis.de PFLANZENSCHUTZ: DIE BEHANDLUNG VON WEGEN UND WEGERÄNDERN IST ZU VERMEIDEN Die Bekämpfung von Ausfallgetreide und Unkraut auf der Stoppel ist mit dafür zugelassenen Herbiziden möglich. Auf dem Bild ist zum Beispiel ein mit Weizen angesäter Acker zu sehen, der vorher mit einem Totalherbizid behandelt wurde. Diese Maßnahme hat auch den Vorteil, dass grüne Brücken für Virus übertragende Blattläuse sowie Überdauerungsmöglichkeiten für Schnecken und Krankheiten verhindert werden.

In den vergangenen Wochen gingen im Amt für den ländlichen Raum Anzeigen von Umweltämtern und Bürgern ein, dass dabei in Einzelfällen Wege und Wegränder mitbehandelt wurden. Vorsorglich und aus aktuellem Anlass wird deswegen auf 12 des Pflanzenschutzgesetzes hingewiesen: (2), 1. Satz: Pflanzenschutzmittel dürfen nicht auf befestigten Freilandflächen und nicht auf sonstigen Freilandflächen, die weder landwirtschaftlich noch forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden, angewendet werden. Danach sind Behandlungen von Wegen und Wegrändern nicht erlaubt und werden mit einer Ordnungsstrafe belegt. Zusätzlich handelt es sich um einen Cross Compliance Verstoß. Informationen zum Pflanzenschutzgesetz gibt Ihnen gerne: Thomas Jäger, Telefon (0 61 72) 9 99 61 29, thomas.jaeger@hochtaunuskreis.de NEUES IN KÜRZE Projekte 2014 Im kommenden Jahr hat unser Amt für den ländlichen Raum wieder viel vor. Bei allem Engagement. mit einem Stand werden wir künftig bei den verschiedensten Veranstaltungen nur noch in Kooperationen anwesend sein können. Die Vielzahl der für eine Beteiligung des Amtes angefragten Veranstaltungen hat die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Standdienste leisten, 2013 in Spitzenzeiten doch recht in Atem gehalten. Angedacht ist nun der Ausbau gemeinsamer Präsentationen mit Partnern wie dem Frankfurter Landwirtschaftlichen Verein Frankfurt (Land & Genuss, Erntefest), dem Landwirtschaftlichen Förderverein Oberursel (Rundroutenfest Regionalpark) oder dem Taunus Touristik Service / Naturpark Taunus (Fest am TIZ). Andere Präsentationen auf Hof- oder Stadtfesten werden wir nur noch zusammen mit den Landwirten / Arbeitskreisen vor Ort / dem Kreisbauernverband durchführen. Neue Hessische Milchkönigin gesucht Die Landesvereinigung Milch lädt junge Frauen dazu ein, sich bis zum 31. um die Nachfolge für das Amt der Hessischen Milchkönigin zu bewerben. Sie sollten zwischen 18 und 25 Jahre sein und die hessische Milchwirtschaft auf zahlreichen Veranstaltungen repräsentieren. Gute Chancen haben Bewerberinnen mit einem Bezug zur heimischen Landwirtschaft.

Bei Interesse wenden Sie sich mit Anschreiben, Lebenslauf und Foto an die Landesvereinigung für Milch und Milcherzeugnisse Hessen e. V., Lochmühlenweg 3 in 61381 Friedrichsdorf, lvmilch@agrinet.de. Rosemarie Diehl geht in den Ruhestand Rosemarie Diehl feierte am 22. November ihren Eintritt in den Ruhestand. Dass wir sie vermissen werden, ist ganz klar! Aber auch Ihnen wird sie vermutlich fehlen: Rosemarie Diehl war neben ihrer Tätigkeit in der Agrarförderung die Fachfrau für Kreistierschauen beim Amt für den ländlichen Raum. Die Kreistierschau auf dem Laurentiusmarkt in Usingen oder dem Hochheimer Markt waren über viele, viele Jahre in ihren Händen gut aufgehoben. Den Bereich Kreistierschau übernimmt nun federführend Heike Kühmichel, Cornelia Geratsch und Marina Otto stehen als helfende Hände an ihrer Seite. Bauernhof als Klassenzimmer Seminare für interessierte Landwirte Der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen bietet zusammen mit der AG Bauernhof als Klassenzimmer im Januar und Februar jeweils ein Seminar zum Thema Bauernhof als Kassenzimmer für interessierte Landwirte an. Die Info zum Seminar, Termine und Anmeldung finden Sie am Ende unseres Land-Botens. Bei Interesse senden wir Ihnen auch gerne noch einmal den Flyer als Datei. Dafür senden Sie einfach eine Mai an: alr@hochtaunuskreis.de. Urmel Superstar Auf dem Erntefest in Frankfurt vergangenen September kam es zu einer wie wir finden gelungenen Begegnung von Stadt & Land. Urmel, ein vom Aussterben bedrohtes Rotes Höhenvieh schnupperte Großstadtluft. Urmel hat eine eigene Facebook-Seite (Suchern: Urmel aus Krofdorf) und schon eine Facebook-Party für seine Freunde veranstaltet. Dabei warb er für Haus und Hof und seine Rasse. Als modernes Rind geht er mit der (Medien-)Zeit und ist ein echter Sympathieträger. So wird Urmel auch für die Landwirte in Frankfurt und Rein-Main auf einem von der Frankfurter Wirtschaftsförderung gesponserten Samentütchen werben. Auf dem Samentütchen wird noch ein QR-Code zur Land-Partie.de die direkte Verbindung schaffen. Das Tütchen wird als Werbeträger das erste Mal bei Land & Genuss in Einsatz kommen.

FÜR SIE GELESEN. Hof Direkt Kunst, Kultur und Kistenstapeln Die Betriebsgemeinschaft eines Demeter-Hofes im Schwarzwald hat mit einem abwechslungsreichen Kulturprogramm einen neuen Betriebszweig aufgebaut. Einige Veranstaltungen kommen auch dem Hofladen zugute. Open-Air-Konzerte, Kleinkunst, pädagogische Angebote oder das klassische Hoffest eine gelungene Veranstaltung bringt Leben auf den Betrieb. Richtig ausgewählt, kann sie zudem die Bindung zu den Kunden im Hofladen stärken oder gar neue Besucher auf den Hof ziehen. Der Regionalpark RheinMain hat im Rahmen seines Regionalparksommers Interesse an (Kultur) Veranstaltungen auf den Höfen und unterstützt diese. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Cornelia Geratsch, Telefon (0 61 72) 9 99 61 60,cornelia.geratsch@hochtaunuskreis.de Hof Direkt Das musst du probieren! Ihre außergewöhnlichen Aufstriche haben die Kunden zwar interessiert betrachtet, am Ende aber nicht gekauft. Seit Sabine J. die Kunden probieren lässt, greifen sie auch zu. Eine Verkostung kann den Durchbruch bringen wie zur Blauen Stunde (12,90 Euro=, zum Frühstück (4,20 bis 12,00 Euro) oder beim Stricken, Schlemmen, Schnabbeln (6,00 Euro). Die Verkostungen könnten gerne auch über das Amt für den ländlichen Raum oder die Lokalpresse beworben werden. Hof Direkt Überraschungstüte Ihre Kunden sind noch unschlüssig, was es am Sonntag zum Abendessen geben soll, oder sie suchen eine kleine Geschenkidee zum Mitnehmen. Für Sie als Direktvermarkter kein Problem: Stellen Sie einfach gut sichtbar auf einen Tisch ein paar fertig eingepackte Geschenktüten griffbereit. Wer kann dann noch bei Geschenktüten mit Namen wie Sonntagsmenü, Gourmetgericht oder Süße Sünde widerstehen? Stellen Sie die Produkte so zusammen, dass daraus ein leckeres Gericht entsteht. Produkte in Papiertüte füllen, das passende Rezept dazu. Ein selbst gestaltetes Schild auf der Tüte verrät den Inhalt. Damit der eine Überraschung bleibt, wird die Tüte oben mit einer Schleife verschlossen. Das Preisschild an der Tüte darf nicht fehlen. Kreativ verpackte Tüten machen neugierig und kaufbereit.

AUS DER AMTSKÜCHE. UNSERE SAISONALEN REZEPTE FÜR IHRE REGIONALEN PRODUKTE Gekörnte Brühe selbst gemacht Zutaten für ca. 750 g 800 g Zwiebeln 1 kg Lauch 1,5 kg Sellerie 2 kg Mohrrüben 100 g Petersilie Zutaten schälen, waschen, in möglichst kleine Stücke schneiden oder grob hacken und in einem Mixer nach Belieben fein zerkleinern oder reiben. Bei einer Zerkleinerung per Hand ist die fertige Brühe sehr grobkörnig, je feiner die Zutaten gemahlen werden, desto feiner gekörnt ist die Brühe. Die Masse nun auf mit Backpapier ausgelegten Blechen verteilen. Es gibt mehrere Möglichkeiten die Masse zu trocknen: Am Schnellsten ist die Trocknung im Backofen: 10 12 Stunden bei ca. 80 Grad; alle 1 2 Stunden ist die Masse zu wenden. Man kann die Trocknung auch auf der Heizung vornehmen oder die Sonnenenergie hierfür nutzen. Ein Dörrapparat kann ebenfalls eingesetzt werden. Wichtig ist, dass das Gemüse am Ende knochentrocken ist. Hat man sich am Anfang für die gröbere Version entschieden, besteht auch nach der Trocknung noch die Möglichkeit das verbliebene Gemüse in einem Mixer feiner zu mahlen. Tipps von Bärbel Nedwed: Von der Sellerie habe ich auch die Blätter verwendet. Wer möchte, kann natürlich noch andere Gemüsesorten, wie zum Beispiel Petersilienwurzel verwenden. Auch die Zugabe von Knoblauch ist denkbar. Es ist auch möglich, Gewürze, wie Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Koriander, Chilischoten mit zu trocknen. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt Auf die Zugabe von Salz habe ich bewusst verzichtet so kann dies beim Kochvorgang ganz individuell hinzugegeben werden.

Die entstandene Brühe ist sehr intensiv also bitte nur in kleinen Mengen verwenden. Das Besondere an dieser selbst hergestellten Brühe ist, dass sie ohne Zusatzstoffe auskommt. Aufgrund der selbstbestimmten Zusammensetzung ist sie für Allergiker gut geeignet. Man kann sie ganz nach eigenem Geschmack zubereiten. Auch dieses Rezept lässt sich wieder in kleine Gläser hübsch dekoriert als Mitbringsel gerade jetzt in der Weihnachtszeit verschenken. Gutes Gelingen und guten Appetit. Impressum / Sie erreichen uns: Amt für den Ländlichen Raum beim Hochtaunuskreis Ludwig-Erhard-Anlage 1 5, 61352, alr@hochtaunuskreis.de

Anmeldeformular: Einsteiger-Seminar digitale Antragstellung Veranstalter:, Ludwig-Erhard-Anlage 1 5, 61352 Bad Homburg v. d. Höhe, Telefon (0 61 72) 9 99-61 24, Fax (0 61 72) 9 99 98 33, Mail: Florian.reissner@hochtaunuskreis.de ANMELDUNG SEMINAR Rückantwort bitte bis spätestens zum 15. Januar 2014 per Fax an: (0 61 72) 9 99 98 33 oder per Post an das Amt für den ländlichen Raum Ich möchte an dem Einsteiger-Seminar digitale Antragstellung teilnehmen und melde mich hiermit verbindlich an. Die Teilnahmegebühr beträgt 25,00 Euro. Die Gebühr überweise ich direkt nach Erhalt der Rechnung. Name / Vorname Straße PLZ / Ort Mail / Telefon Ort, Datum Unterschrift