RheinMain BLUE Cluster

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RheinMain BLUE Cluster Brennstoffzellen für die klimaneutrale Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) der Rhein-Main-Region Projektvorstellung Arthur D. Little GmbH The Squaire 60600 Frankfurt am Main Germany T: +49 (0)69-45 00 98-0 F: +49 (0)69-45 00 98-290 1

1 Bedarf nach grüner IKT Die Information- und Kommunikationstechnologie (IKT) emittiert seit drei Jahren gleich viel Kohlendioxid wie die Luftverkehrsbranche oder 25% des Anteils der Automobile weltweit IKT getriebene CO2 Emissionen Die IKT verursacht 2% der weltweiten Kohlendioxid Emissionen und 10% des Stromverbrauchs in Industrieländern. 1) Seit 2007 emittiert die IKT ebenso viel CO2 wie die Luftverkehrsbranche. Experten rechnen mit einer IKT getriebenen Verdoppelung des weltweiten Strombedarfs. E-Commerce, Social Media, Mobile Appilkationen etc. beschleunigen das Wachstum und die Emissionswerte. Rechenzentrum in Frankfurt Server auf 10 000 m2 (Speisung durch unterschiedliche Stromnetze Illustrative Veranschaulichung E-Banking Auftrag wird augelöst und zum Rechenzentrum übertragen E-Banking User in Berlin Eine durchschnittliche Themenrecherche auf Google verursacht ~ 7 Gramm CO2 Emissionen. Zum Vergleich: VW Polo Bluemotion emittiert 100 Gramm / km 2) ~ 10 Google Recherchen = Emissionen eines km Autofahrt 1 Google Anfrage = 1 Stunde Leuchtzeit einer Energiesparlampe 2) Pro Sekunde, während der ein Internetbenutzer eine Webseite ansieht, werden 20mg CO2 emittiert. Ressourcenintensive Webseiten (Videos, Applikationen) erreichen Werte bis zu 300mg. 2) 10 Minuten Ansehen einer umfangreichen Webseite = Emissionen eines km Autofahrt. 3) Braunkohle Kraftwerk in Boxberg Bruttoleistung 1900 MW Kraftwerk versorgt Rechenzentrum mit Strom und versursacht CO2 Emissionen Quelle: 1) Gartner Marktforschung; Dr. Alex Wissner-Gross (Environmental Fellow at Harvard University) in The Sunday Times (2009); 2) ADL Research; www.co2-steuer.info; TU Dresden; http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article5488934.ece 3) Errechnet mit 150mg Emission pro Sekunde während der ein User die Seite ansieht 2

1 Bedarf nach grüner IKT Stromverbrauch der IKT wächst unaufhörlich, wenn nicht gegengesteuert wird Stromverbrauch von Rechenzentren und IKT in Deutschland 15 10 5 0 Prognose Stromverbrauch Server und RZ bis 2013 (Deutschland, in TWh / Jahr) 1) 14,85 TWh 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Prognose Stromverbrauch Gesamt IKT bis 2020 (Deutschland, intwh / Jahr) 2) Szenario: Business as Usual Laufende Effizienztrends werden fortgesetzt. Keine Initiativen von Politik, IT Hersteller, Betreiber von RZ Szenario: Moderate Effizienzsteigerung Zusätzliche Maßnahmen, welche bei 50% der RZ umgesetzt werden Szenario: Green IT Die besten verfügbaren Energieefffizienz- Technologien werden bei rund 90% der RZ eingesetzt 33,01 35,29 39,36 40,86 Quelle: 1) Fichter/Borderstep-Institut: Energieverbrauch und Energiekosten von Servern und Rechenzentren in Deutschland 2009, Weidmann/Bitkom: Nachhaltige Energiebeschaffung in Rechenzentren Energie aus der Brennstoffzelle 2008; 2) Fraunhofer IZM 3

1 Bedarf nach grüner IKT Steigende Energiekosten und Nachhaltigkeit sind Kernthemen für Betreiber von Rechenzentren als auch für Endkunden Prioritäten beim Energieverbrauch Endkunden wollen weniger CO 2 Emission 2) Prioritäten für RZ Betreiber Prozent der befragten Unternehmen 31 27 24 von Rechenzentren 1) Endkunden sind immer stärker ökologisch ausgerichtet und bereit für grüne Investitionen Diese Haltung gewinnt mehr Einfluss beim Werben um Kunden, Lieferanten, Arbeitnehmer oder Investoren 6 4 Viele Unternehmen haben Klimaschutzziele definiert und kommunizieren diese aktiv in Nachhaltigkeitsberichten 3 3 2 1 Marktforschungen haben ergeben 2), dass die Investitionsbereitschaft für grüne IKT durch europäischen und asiatischen Unternehmen am wenigsten beeinträchtigt waren von der Krise (im Vergleich zu anderen Investitionen) Betreiber von Rechenzentren sowie Endkunden sind empfänglich für Stichworte und Themen wie Energieffizienz, Green IT und Verringerung von CO2 Emissionen Quelle: 1) The Green Grid Energy Measurement Survey Results 2009; 2) Markforschungsinstitut Gartner in markets (Ausgabe 5/2010) 4

1 Bedarf nach grüner IKT Brennstoffzellen ermöglichen eine umweltfreundliche und effiziente unabhängige Stromversorgung Brennstoffzelle Die Brennstoffzelle ist ein effizienter elektrochemischer Energiewandler Im Vergleich zu konventioneller Stromerzeugung hat sie ein einfacheres Funktionsprinzip Das Prinzip ist die Stromgewinnung direkt aus einem elektrochemischen Prozess zwischen einem Brennstoff (z.b. Wasserstoff, Biogas) und einem Reaktionspartner, dem so genannten Oxidationsmittel (z.b. Sauerstoff). Vorteile: effizient (Gesamt-Wirkungsgrad > 90%) leise zuverlässig und wartungsarm umweltfreundlich Quelle: H2BZ-Initiative Hessen, Energieagentur 5

2 Brennstoffzellen für die IKT Brennstoffzellen ermöglichen eine umweltfreundliche und effiziente unabhängige Stromversorgung Quelle: Deutsche Telekom Statt Notstromgenerator Netzersatz (BZ- NEA) im Dauerbetrieb, Stromnetz als Back-up Wechselstrom aus BZ-NEA Batterieersatz Notstrom- Brennstoffzelle (BZ) Quelle: Dantherm Nutzung der Abluft für Rauminertisierung (Brandschutz) Nutzung der Abwärme zur Kälteerzeugung per AKM Quelle: dcaudit/now Klinder 6

3 Zielsetzung der Initiative Rhein-Main BLUE Cluster Das Rhein-Main Gebiet bietet ideale Voraussetzungen für einen Branchencluster Brennstoffzelle Rechenzentrum Motivation Frankfurt am Main ist ein herausragendes europäisches Finanz-, Messe- und Dienstleistungszentrum und zählt als einzige deutsche Großstadt zu den Alpha World Cities. Rechenzentrums-Dichte: Der Ballungsraum wartet mit dem Flughafen als weltweit bedeutendem Luftverkehrsdrehkreuz, dem größten deutschen Internetknoten, dem Sitz der Europäischen Zentralbank und Großbanken-Konzentration sowie europäisch führenden Unternehmen der Rechenzentrums-Industrie mit Superlativen auf Die resultierende Massierung technischer Infrastrukturen bietet ein attraktives Potenzial für den Einsatz von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien bei Anwendungen der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) sowie dem Dauerbetrieb Mit dem Industriepark Höchst ist eine lokale Wasserstoffversorgung gesichert Der Aufbau des Frankfurt BLUE Projektclusters mit Branchenführern als Anwendern hat wegweisende Ausstrahlung auf die gesamte Rechenzentrumsbranche mit entsprechender Hebelwirkung 7

3 Zielsetzung der Initiative Rhein-Main BLUE Cluster Zielsetzung des Clusters ist es, showcases für die Realisierung energieeffizienterer und klimaneutraler ITK unter Anwendung von Brennstoffzellen aufzubauen Zielsetzung und Nutzen Realisierung von realitätsnahen Demonstrationsanwendungen ( showcases ) Rhein - Main BLUE führt Anwender, Systemintegratoren, Wasserstoff- und Brennstoffzellenlieferanten in einer Projekt Arge zusammen Ziel der organisatorischen Plattform ist es, Anwendungs- und Technologiewissen zielgerichtet und effizient auszutauschen und zeitnah in die Betriebsfähigkeit zu überführen Die Alpha World City Frankfurt kann sich als Vorreiter emissionsarmer Infrastrukturen in urbanen Mischgebieten positionieren Teilnehmende Unternehmen beweisen Innovationsführerschaft und haben neben Nachhaltigkeits-Positionierung wirtschaftliche Vorteile (u.a. durch Förderung) Energieversorger Wasserstoff- Lieferant Planungsbüros Service und Infrastruktur Provider Brennstoffzellen Hersteller System Integratoren 8

3 Zielsetzung der Initiative Rhein-Main BLUE Cluster Mit dem 1. Rhein- Main BLUE Cluster Workshop am 15. März 2011 konnte ein ausgewogenes Portfolio von Anwendern und Systemanbietern erzielt werden Rhein-Main BLUE Cluster Kick Off Workshop 15. März 2011 9 Anwender 30 Teilnehmer aus Industrie und Öffentlicher Hand 6 Business Cases 6 Systemanbieter 9

3 Zielsetzung der Initiative Rhein-Main BLUE Cluster Wesentliche Treiber für den Bedarf an neuen Energieversorgungslösungen EMISSIONSOBE RGRENZEN ENERGIEVERS ORGUNGS- ENGPÄSSE NETZSCHWANK UNGEN STEIGENDE ENERGIEKOST EN ENERGIE- EFFIZIENZ ENDLICHKEIT FOSSILER RESOURCEN GRÜNER FINGER 20110310 RheinMain BLUE Workshop v01.ppt 10

3 Zielsetzung der Initiative Rhein-Main BLUE Cluster Geforderte Leistungsbreite aus der Sicht der Anwender BEDARFSSCHWERPUNKT ONLINE USV 30 kw 250 kw > 1 MW CONTAINER DEMONSTRATIONS RECHENZENTRUM NETZERSATZANLAGE AUTARKER BETRIEB 20110310 RheinMain BLUE Workshop v01.ppt 11

3 Zielsetzung der Initiative Rhein-Main BLUE Cluster Kernfragen aus Anwendersicht Kernfragen der Anwender Qualität Sicherheit Kosten Ist heutige/geforderte IT- Verfügbarkeit sichergestellt? Wie verbessert sich PUE? Welche Referenzbeispiele? Wie ist Sicherheit bzgl. H2 sichergestellt? Welche zusätzlichen Maßnahmen sind notwendig? Größenordnung Investitionen? Wie hoch sind Betriebs- und Wartungskosten, u.a. auch H2? Welche Förderung gibt es? Langfristige Kostenperspektive? Logistik Integration Dienstleister Wie wird eine effiziente und sichere Versorgung mit Brennstoff sichergestellt? Welches sind die gängigen Bevorratungslösungen? Wie erfolgt die Integration in die bestehende RZ-Infrastruktur? Wie flexibel sind Erweiterungen realisierbar? Wer bietet Gesamtlösung als Generalunternehmer? Wie sehen Wartungskonzepte aus? 20110310 RheinMain BLUE Workshop v01.ppt 12

4 Nutzen für Rhein-Main BLUE Cluster Partner Der Nutzen für Partner des Rhein-Main BLUE Clusters besteht aus wirtschaftlichen und technischen Vorteilen sowie der glaubwürdigen und publikumswirksamen Imageförderung Umweltschutz & Image Wirkung Absatzfördernde Wirkung Zusatznutzen für IKT Betrieb Wirtschaftlichkeit Medien, Kunden, Partner und Verbände achten immer stärker auf die Umweltfreundlichkeit von Unternehmen. Der Rhein-Main BLUE Cluster ist eine Chance, sich als Unternehmen glaubwürdig und publikumswirksam für die Umwelt einzusetzen. Sowohl im B2C als auch im B2B 1) Bereich wachsen Kundengruppen, welche ihre Kaufentscheidungen an Fragen der Umweltfreundlichkeit ausrichten. Der Rhein-Main BLUE Cluster sichert Akquisition und Bindung von umweltaffinen Kundengruppen. Der zum Betrieb der Brennstoffzellen benötigte Sauerstoff kann den Serverräumen entzogen werden. Dies macht die herkömmliche Inertisierung überflüssig Abwärme der Brennstoffzelle kann zur Raumwärme genutzt werden Der Betrieb von IKT mit Brennstoffzellen ist bezüglich Platzbedarf, Kosten und Gewicht mit alternativen, fossilen Energieversorgungen wettbewerbsfähig 1) B2C: Business to Customer; B2B: Business to Business 13

5 Struktur der Initiative Rhein-Main BLUE Cluster Die Initiative ist eine Public-Private-Partnership (PPP) des Landes Hessen Struktur der Initiative Rhein-Main BLUE Cluster Bericht an Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Private Public Partnership (PPP) Wasserstoff- und Brennstoffzellen Initiative Hessen e.v. Projekt-Team Energieerzeuger Planungsbüros IKT 1) Zentrum Betreiber Brennstoffzellenhersteller Systemintegratoren Wasserstoffhersteller 1) Informations- und Kommunikationstechnologie 14