Informationsblatt für die Mitarbeitenden der Diakonissen Speyer-Mannheim und ihrer Gesellschaften



Ähnliche Dokumente
Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl

Der BeB und die Diakonie Deutschland fordern: Gesundheit und Reha müssen besser werden. So ist es jetzt:

Gute Aussichten ein Leben lang. Die Angebote der Lebenshilfe Starnberg für Erwachsene. Arbeiten Wohnen Fördern Beraten

Elternbrief Infos Vorstellung neue Mitarbeiter Einladung Elternabend und Elternbeiratswahl - Speiseplan

Nina. bei der Hörgeräte-Akustikerin. Musterexemplar

Gemeinsam. Alters- und Pflegewohnheim Klinik Lindenegg

Ihr neues. Zuhause im... Liebfrauenhof Schleiden. Liebfrauenhof. Schleiden

Klinikum Mittelbaden. Haus Fichtental Pflege- und Seniorenzentrum

Wohnliche Atmosphäre viele fröhliche Gesichter Im AWO Seniorenzentrum»Bürgerstift«Landsberg

HPCV-Studie: Hospizliche Begleitung

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit

Übergänge- sind bedeutsame Lebensabschnitte!

Kulturelle Evolution 12

Bereich Waldschwimmbad: 24 Stunden Schwimmen im Juli 2014

Klinik für Kinder und Jugendliche

Ausbildung. Erfahrungsbericht einer Praktikantin

Predigt Salvenmoser: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe.

Qualitätsbereich. Mahlzeiten und Essen

Qualifizierungsabschluss, Zertifikatsübergabe und feierliche Eröffnung des Sprach- und Integrationsmittlerpools Thüringen

Coaching für Führungskräfte. Potenziale entwickeln

Ausgabe Juli Aktuelles aus dem Evangelischen Kindergarten Landsberg am Lech

Das Institut für berufliche Aus- und Fortbildung stellt sich vor

Kindergarten Schillerhöhe

Darum geht es in diesem Heft

Internetpräsentation Städtischer Kindergarten Rheinstraße

Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache

Förderzentrum am Arrenberg

Liebe Freunde, Limpio, April 2015

1: 9. Hamburger Gründerpreis - Kategorie Existenzgründer :00 Uhr

GEBOL NEWS. Ausgabe 02/2013. Werte Kunden, Geschäftspartner und Freunde!

Für Immobilien Besitzer

Evangelisieren warum eigentlich?

... aus Ihrem Abitur machen.

Leitbild. für Jedermensch in leicht verständlicher Sprache

Gut vernetzt mit pflege.net der Homepage des Netzwerks

Wohnformen im Alter. Ein Vortrag im Rahmen des Seniorenfrühstücks von Frank Ulrich & Michael Meibohm

Werden Sie eine Mittagstischfamilie. Viel mehr als nur ein. Mittag. ...gemeinsam essen

Gesundheit. Mit struktur

Schulung: Familienbegleiter

Pressemitteilung Nr.:

Das Bandtagebuch mit EINSHOCH6 Folge 32: BIN ICH PARANOID?

ANE Elternbriefe. Ihr Baby ist nun ein Kleinkind. Arbeitskreis Neue Erziehung e. V. in Leichter Sprache 2

Personal der Frankfurter Pflegeeinrichtungen 2005

Gemeinsame Erklärung zur inter-kulturellen Öffnung und zur kultur-sensiblen Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung und Migrations-Hintergrund.

Pädagogik. Melanie Schewtschenko. Eingewöhnung und Übergang in die Kinderkrippe. Warum ist die Beteiligung der Eltern so wichtig?

Studienkolleg der TU- Berlin

Informationsblatt Induktionsbeweis

Erntedankfest. Danken und Teilen (Entwurf für Eltern Kindgruppen)

Information zum Projekt. Mitwirkung von Menschen mit Demenz in ihrem Stadtteil oder Quartier

Deutscher Bürgerpreis. Jetzt bewerben: Deutschland 2016 Integration gemeinsam leben

Klinisch-Therapeutisches Institut Hamburg

3. Welcher Bedarf an Pflegekräften in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen

KinderPlus. Mit KinderPlus wird Ihr Kind zum Privatpatienten im Krankenhaus.

AWO-Qualitätsbericht. stationär

I N F O R M A T I O N

Was ist das Budget für Arbeit?

ES GEHT NICHTS ÜBER EX-AZUBIS, Leiter der Fertigung, Produktbereich Blech, bei

Evangelisch-Lutherische Freikirche Zionsgemeinde Hartenstein

Dr. Hans-Ulrich Rülke. Der nächste Schritt für unser Land Das Kurz-Wahlprogramm in Leichter Sprache

Pflegewohnhaus Fernitz

micura Pflegedienste München Ost

Durch Tanz und Bewegung zum Arbeitsplatz. Bundesweites inklusives Musicalprojekt 2015

Gemeinsam neue Wege gehen

Eine schnelle Lösung. Für die schnelle Hilfe und Information rund um Kurz- und Langzeitpflege, ambulante oder stationäre Pflegeaufenthalte.

Dr. Ilse Maria Ehmann Stiftung. Unser Projekt: Haus Michael. Siegburg, im März 2009.

Sana-Klinikum Remscheid. Unternehmens-Leitbild. 07_Unternehmensleitbild :5

Breitenfelder Hof. Sie über uns. Hotel & Tagung

PREDIGT ZUM 1. ADVENT Was wünschst du dir?

Gemeindeblatt. Der Landeskirchlichen Gemeinschaft Hilmersdorf. Ausgabe 30. Januar / Februar Gott nahe zu sein ist mein Glück.

F E L I N E Newsletter 4. Quartal 2014

Klinikum Mittelbaden. Erich-burger-heim

Bonner Scouts für Nepal

Mein Kind im Spital Informationen aus der Klinik für die Eltern

Wir machen uns stark! Parlament der Ausgegrenzten

Qualität und Verlässlichkeit Das verstehen die Deutschen unter Geschäftsmoral!

Die Zahnlückenkinder wollen`s wissen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern, Freunde,

Betreutes Wohnen Selbständig und sicher im Alter

Bericht vom Fach-Tag: Schluss mit Sonderwelten

Peter Hettlich MdB, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Sehr geehrte Frau Präsidentin/Sehr geehrter Herr Präsident,

Lernerfolge sichern - Ein wichtiger Beitrag zu mehr Motivation

Wir machen eine Betriebserkundung in der Gärtnerei Felgenträger

Mitten in Istha. 888 Jahre Istha. Jahreschronik zum 888-jährigen Bestehen des Dorfes Istha Beiträge zur Dorfgeschichte -

Kurzanleitung für eine erfüllte Partnerschaft

Was ist Sozial-Raum-Orientierung?

Kita Drachennest Mühlenweg Wilhelmshaven Frau Strutz, Leiterin

Ausbildung in Gewaltfreier Kommunikation zur TrainerIn

Integrationsunternehmen gründen. Alex Moll 0212 / moll@rundi.eu

Kreativ visualisieren

September bis November

Dietrich-Bonhoeffer-Kindergarten. Tageseinrichtung in der Ev. Kirchengemeinde Mark-Westtünnen. Elternbrief. Ich bin ich und du bist du!

Hausaufgabenkonzept der Brenscheder Schule

Bürgerhilfe Florstadt

1. Sozialpädagogik, Sozialwesen, Sozialarbeit

Erziehungspartnerschaft

Gemeinsam etwas bewegen Ehrenamtliches Engagement in der CS.

Malteser Hospiz St. Raphael.»Zu Hause begleiten«der ambulante Palliativund Hospizdienst

TAGESABLAUF IM KINDERGARTEN

Sicher durch das Studium. Unsere Angebote für Studenten

Hinweise in Leichter Sprache zum Vertrag über das Betreute Wohnen

Transkript:

Nr. 5-2013 BLICK PUNKT Informationsblatt für die Mitarbeitenden der Diakonissen Speyer-Mannheim und ihrer Gesellschaften Editorial Am ersten Sonntag im September haben wir Jahresfest gefeiert. Es war ein schönes buntes Fest, bei dem sich die Welt der Diakonissen Speyer- Mannheim in all ihrer Vielfalt dargestellt hat. Krankenhäuser, Seniorenzentren, Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung, Schulen und das Hospiz, Ehrenamtliche und die Diakonische Gemeinschaft waren mit Informationen und Unterhaltung vertreten. Der Gottesdienst mit der beeindruckenden Predigt von Pasteure Annette Goll, Pfarrerin am Diakonissenmutterhaus in Straßburg, dem Posaunenchor des CVJM Schifferstadt und dem Gospelchor Spirit of Sound aus Schwegenheim erbrachte eine Kollekte von 1.400 Euro, die der Schwester Käthe Schule in Guatemala zugute kommt, die Diakonische Gemeinschaft nahm mit ihrem Flohmarkt 1.201 Euro für das Hospiz ein. Die aufwendigen Vorbereitungen und der große persönliche Einsatz vieler haben sich gelohnt: Noch mehr Menschen als im Vorjahr, Mitarbeitende mit ihren Familien, aber auch zahlreiche Freunde des Hauses und Interessierte haben den Weg auf unser Fest gefunden. Herzlichen Dank allen, die in der Vor- und Nachbereitung und während des Festes zu seinem Gelingen beigetragen haben! Bereits jetzt herzliche Einladung zum nächsten Jahresfest am Sonntag, dem 7. September 2014. Ihr Werner Schwartz Feiern mit gutem Grund: 154. Jahresfest Die positive Entwicklung, die die Einrichtungen der Diakonissen Speyer-Mannheim weiter nehmen, sei ein guter Grund zum Feiern begrüßte Vorsteher Pfarrer Dr. Werner Schwartz zahlreiche Gäste zum 154. Jahresfest der Diakonissen Speyer-Mannheim am 1. September. n Auch in diesem Jahr schien die Sonne pünktlich zum Gottesdienst unter freiem Himmel, in dem Pasteure Annette Goll, Pfarrerin des Diakonissenmutterhauses in Straßburg, die Festpredigt hielt. Sie ging auf die lange Verbundenheit des Speyerer mit dem Straßburger Mutterhaus ein, in dem die ersten beiden Spey- Seid nicht bekümmert; denn die Freude am HERRN ist eure Stärke. Nehemia 8,10 Monatsspruch September 2013 erer Diakonissen vor über 150 Jahren ihre Ausbildung absolvierten. Einen Bogen zwischen Geschichte und Gegenwart spannte Pasteure Goll auch in ihrer Predigt zu 2. Könige 5, Elisa heilt den aramäischen Feldhauptmann Naeman: Die Geschichte gebe Impulse für Diakonie- Akteure heute und zeige Demut und Bes

Seite 2 Diakonissen Speyer-Mannheim BlickPunkt Nr. 5-2013 s scheidenheit als gute Grundlage für alles Helfen. Wie Diakonie heute gelebt wird, zeigten im Anschluss an den Gottesdienst die Einrichtungen der Diakonissen Speyer-Mannheim mit einem bunten Programm für die ganze Familie. Krankenhäuser, Schulen, Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung, Hospiz und Diakonische Gemeinschaft sowie Seniorenzentren unterhielten mit Spielen und Informationen, bevor das Diakonissen Haus für Kinder und die Fachschule für Sozialwesen mit kleinen Konzerten für den krönenden Abschluss des Festes sorgten. Die Gottesdienstkollekte in Höhe von 1.400 Euro kommt der Escuela Hermana Käthe in Guatemala zugute: Diakonisse Käthe Müller war von 1976 bis 1988 stellvertretende Oberin der Speyerer Diakonissen, sie starb 2010. Ihr Erspartes vererbte sie einem Neffen, der Projekte für Indianer in Guatemala unterstützt und das Erbe für den Bau einer Schule verwendete, die heute Schwester Käthe Schule heißt. Ein Platz an der Sonne für Bethesda Über eine Förderung von 139.805 Euro aus Erträgen aus der Deutschen Fernsehlotterie kann sich Bethesda Landau freuen. Das Geld wird für die Einrichtung einer Tagespflegeeinrichtung verwendet. n Im Rahmen der Baumaßnahmen in Bethesda soll eine Tagespflegeeinrichtung mit zehn Plätzen entstehen. Ab Anfang 2014 sollen Menschen auf knapp 240 m² und in einem Außenbereich mit Garten sowohl Gemeinschaft als auch persönlichen Freiraum erleben. Eine sinnvolle Beschäftigung ist die wichtigste Voraussetzung für das individuelle Wohlbefinden und bildet deshalb einen Schwerpunkt der Arbeit, erklärt Bereichsleiter Marc Sellmann. Die Gäste sollen durch ihren Aufenthalt ihre Fähigkeiten erhalten oder wiedererlangen. Die Tagespflege bedeutet für sie eine Steigerung der Lebensqualität im eigenen Heim und ist auch für die Angehörigen eine wichtige Unterstützung. Wichtig ist uns außerdem, dass auch Angehörige und ehrenamtlich Mitarbeitende eingebunden werden, unterstreicht Dieter Lang, dass die Tagespflegeeinrichtung ein weiterer Baustein der Öffnung Bethesdas ins Quartier ist. Das Konzept der Tagespflegeeinrichtung hat auch das Deutsche Hilfswerk überzeugt, das über die Zuwendung von fast 140.000 Euro aus Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie entschieden hat: Mit jedem verkauften Los der Deutschen Fernsehlotterie werden Projekte und Maßnahmen unterstützt für Personen, die aufgrund ihrer speziellen gesundheitlichen und sozialen Situation der Hilfe bedürfen. Das Bewerbungsverfahren ist umfangreich, aber: Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr zu denen gehören, die unterstützt werden und so die Möglichkeit haben, anderen Menschen zu helfen, so Dieter Lang.

BlickPunkt Nr. 5-2013 Diakonissen Speyer-Mannheim Seite Die Absolventinnen und Absolventen mit Lehrern und Schulleiter Günter Becher (2. v. r.) Motivierter Nachwuchs für die Altenpflege An der Diakonissen Altenpflegeschule Bethesda Landau haben 52 Schülerinnen und Schüler ihre Prüfungen bestanden: Während sich 25 junge Frauen und Männer nach einjähriger Ausbildung über den Abschluss als Altenpflegehelfer und -helferin freuten, waren 27 Absolventinnen und Absolventen nach dreijähriger Ausbildung stolz auf ihr Examen als staatlich geprüfte Altenpflegerinnen und -pfleger. n Am 4. Juli nahmen die Absolventinnen und Absolventen im Kreise aller Schüler und des Lehrerkollegiums ihre Zeugnisse und Glückwünsche des Schulleiters Günter Becher entgegen. Er hatte im Rahmen eines festlichen Abschlussgottesdienstes die Schüler darauf hingewiesen, dass die Ausbildung einer Baustelle geglichen hat und dass das nun fertig gestellte berufliche Haus auch gerne immer mal wieder an- und umgebaut werden könne. Zur Erinnerung daran gab er allen Absolventen einen Schraubenzieher mit auf den Weg. Mitarbeitende aus Senioreneinrichtungen, in denen die Schüler während der Ausbildung gearbeitet hatten und vielfach auch in Zukunft arbeiten, spendeten ihren Auszubildenden gebührenden Applaus. Einige von ihnen hatten selbst vor Jahren ihre Altenpflege-Examen an der Altenpflegeschule Bethesda Landau gemacht und erinnerten sich gern zurück. Für die gute Zusammenarbeit mit den verschiedenen Ausbildungsstätten bedankten sich Schulleiter Günter Becher und Michael Wendelken, Leiter des Bil- dungszentrums der Diakonissen Speyer- Mannheim. Sie wiesen darauf hin, dass die Nachfrage nach gut ausgebildeten und motivierten Altenpflegekräften so groß wie nie zuvor und man gemeinsam auf einem erfolgreichen Weg sei, bevor Oberin Sr. Isabelle Wien die Glückwünsche des Vorstands überbrachte und den Absolventen Gottes Segen für ihre anspruchsvolle und anstrengende Berufstätigkeit wünschte. Die Schüler umrahmten die Zeugnisübergabe und Ansprachen mit Klaviermusik und führten zum Abschluss zwei beschwingte Rollstuhl-Tänze vor, die bei allen Anwesenden großen Anklang fanden. Beim abschließenden Büfett und regen Gesprächen waren sich alle einig, dass die Absolventen derart gut gerüstet mit ebensolchem Schwung nun gut ins Berufsleben starten können. Es darf auch etwas lauter sein n Die Schülerinnen und Schüler der Altenpflegeschule Bethesda Landau haben im Sommer das Projekt Klangwand mit Hilfe der Fachlehrerin Iris Rink verwirklicht. Möglich wurde die Umsetzung durch den Erlös, der Ende 2012 mit einer Tobola und dem Bethesdabasar erwirtschaftet wurde. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich an der Wand schon ausprobiert und zum Beispiel Klänge erzeugt, ein Memory gelöst und einen Stapel Dosen von einem Balken gefegt. Im Garten an den Bäumen finden sich weitere selbst hergestellte Klangwindspiele: Es darf eben auch bunt und etwas lauter sein.

Seite 4 Diakonissen Speyer-Mannheim BlickPunkt Nr. 5-2013 Schüler und Bewohner von Bethesda besuchen Landauer Zoo Im Mai luden die Schülerinnen und Schüler des Mittelkurses der Fachschule für Altenpflege Bethesda Landau Bewohnerinnen und Bewohner zu einem Besuch des Zoos Landau ein. Sommerfest im Haus am Germansberg n Bei strahlendem Sonnenschein feierte das Seniorenzentrum Haus am Germansberg am 17. August sein Sommerfest. Nach dem ökumenischen Gottesdienst mit Pfarrerin Daniela Körber und Dr. Markus Lamm verging die Zeit für Bewohner und Besucher mit Unterhaltung durch die Square Dance- Gruppe Tupsy Turtles, die Stadtjugendkapelle Speyer, die Musikgruppe der Naturfreunde, die Brezelkracher und die Kindertanzgruppe des TSV Speyer wie im Flug. Besonders beliebt war wieder die Tombola, deren Lose in diesem Jahr restlos verkauft wurden. Eine besondere Überraschung brachte der Fanfarenzug Rot Weiß mit: Die Bläsergruppe mit Leiter Eckhard Krieg trat auf und brachte neben den bekannten Blasinstrumenten und Kuhglocken auch zwei Dudelsäcke zum Einsatz. Robbe Anna zieht am Germansberg ein Ist die süß und Wie heißt sie schallte es aus allen Richtungen, als Robbe Anna Anfang Juli im Diakonissen Seniorenzentrum Haus am Germansberg einzog. n Anna kommt allerdings nicht aus der Nordsee, sondern ist eine japanische Erfindung, die in rund 50 Seniorenzentren in Deutschland zu therapeutischen Zwecken eingesetzt wird. Der plüschige Roboter PARO ist dem Baby einer Sattelrobbe nachempfunden und wird in der Seniorenarbeit eingesetzt, da er die soziale Interaktion fördert und eine positive Wirkung auf die Stimmung der Menschen hat. Dass Anna, die auf Berührungen und Geräusche reagiert, darüber hinaus zur Kommunikation anregt, konnten Heimleiter Klaus-Dieter Schneider und sein

BlickPunkt Nr. 5-2013 Diakonissen Speyer-Mannheim Seite 5 Sommerwetter pünktlich zum Sommerfest Zahlreiche Gäste kamen am 6. Juli bei herrlichem Sommerwetter zum Sommerfest im Diakonissen Seniorenstift Bürgerhospital. n Nach einem ökumenischen Gottesdienst, gestaltet von Pfarrerin Christine Gölzer von der Dreifaltigkeitskirche und Sigrid Sandmeier von der Dom-Pfarrei, genossen Bewohner, Angehörige und Gäste das vielfältige Programm, das mit einem Mittagessen begann, das von den Rhythmen der Stadtjugendkapelle Speyer begleitet wurde. Die Kapelle hat sich trotz ihres eigenen Sommerfestes Zeit für uns genommen, freute sich Wolfgang Fischer-Oberhauser vom Sozialkulturellen Dienst des Seniorenstifts. Begeistert verfolgten die Besucher anschließend die Auftritte der Speyerer Squaredance-Gruppe Tupsy Turtles und von Kindertanzgruppen des TSV Speyer, die bereits Tradition beim Sommerfest am Mausbergweg haben. Bereits seit Jahrzehnten begleitet die Ottersheimer Blaskapelle die jährliche Feier und sorgte auch in diesem Jahr für Stimmung. Publikumsmagneten waren außerdem das von Speyerer Gärtnereien prachtvoll bestückte Blumenrad oder die Tombola mit 1000 Preisen, darunter ein hochwertiger Gasgrill und ein Damenfahrrad, sowie das Angebot des Bistro-Cafés am Mausbergweg. Mit einer Mischung aus traditionellen und modernen Angeboten war wieder für jeden Geschmack etwas dabei und wir freuen uns schon aufs Sommerfest im nächsten Jahr, so Fischer-Oberhauser. Sommerfest im Diakonissen Seniorenstift Bürgerhospital: auch ein Fest der Generationen. Team beobachten, als sie das erste Mal im Haus am Germansberg zum Einsatz kam. Nicht nur die Betreuungsassistenten, die die Bewohnerinnen und Bewohner mit der Robbe besuchen, kamen schnell ins Gespräch, Anna sorgte auch unter den Senioren für reichlich Gelächter und Gesprächsstoff. Untersuchungen belegen, dass der Kontakt zu Tieren aktivierende und fördernde Effekte auf Menschen hat. Die Roboter-Robbe hat Studien zufolge einen ähnlich positiven Einfluss, ist aber flexibler und kurzfristiger einsetzbar, freut sich Katharina Kieselhorst vom Sozialkulturellen Dienst darüber, dass die Anschaffung durch eine Spende der Thor Stiftung möglich war. Drei neue Fachkräfte unterstützen Pflegeteam im Seniorenstift Bürgerhospital n Elena Frank, Sarah-Ann Heberger und Philipp Wolsiffer haben allen Grund zu feiern. Sie haben erfolgreich ihre Ausbildung zur Altenpflegerin bzw. zum Altenpfleger abgeschlossen. Unterstützt wurden sie dabei in den letzten drei Jahren von ihrer Praxisanleiterin Daniela Jentzsch und ihren Wohnbereichsleiterinnen. Neben der praktischen Ausbildung im Seniorenstift Bürgerhospital absolvierten die Nachwuchspflegekräfte Einsätze im Hospiz im Wilhelminenstift, im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus, im Ambulanten Pflegedienst der Diakonissen Speyer-Mannheim und in der Abteilung Soziale Betreuung. Wir freuen uns besonders, dass alle drei seit dem 1. August als Pflegefachkräfte im Seniorenstift Bürgerhospital tätig sind, gratuliert Pflegedienstleiterin Sabine Seifert. Tobias Bachmann (links), der die Robben in Deutschland vertreibt und Mitarbeiter coacht, begleitete Annas ersten Besuch im Haus am Germansberg. von links: Daniela Jentzsch, Elena Frank, Philipp Wolsiffer, Sarah-Ann Heberger, Sabine Seifert

Seite 6 Diakonissen Speyer-Mannheim BlickPunkt Nr. 5-2013 Der Mensch lebt nicht vom Brot allein Zwölf Auszubildende in der Altenpflege und eine Helferin im Freiwilligen Sozialen Jahr haben am 1. August ihre Arbeit in den Speyerer Senioreneinrichtungen der Diakonissen Speyer-Mannheim aufgenommen. Sie wurden bei einem Begrüßungstag unter dem Motto Der Mensch lebt nicht vom Brot allein im Seniorenstift Bürgerhospital willkommen geheißen. Altenpflegeschülerin Sandy Grauel, Seniorenstift Bürgerhospital n Bei strahlendem Sonnenschein begann der Tag mit einem gegenseitigen Kennenlernen, das schnell klar machte, dass alle mit ganz verschiedenen Vorgeschichten und Vorkenntnissen kommen: frisch von der Schulbank, nach einer Familienphase, als langjährig tätige Pflegehelferinnen oder mit Pflegeerfahrung in der eigenen Familie. Die Auszubildenden erfuhren einiges über das Unternehmen Diakonissen Speyer-Mannheim sowie ihre Einsatzstellen im Seniorenstift, im Haus am Germansberg und im Ambulanten Dienst. Den jungen Kollegen wurden das Pflegeleitbild als Richtschnur für die Arbeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und ihren Angehörigen sowie die Leitlinien im Umgang miteinander vorgestellt, bevor es an die Gruppenarbeit ging. Darin beschäftigten sich die Auszubildenden und ihre Praxisanleiterinnen Christa Alles, Simone Getto und Daniela Jentzsch mit den Erwartungen, die ihnen von den Bewohnerinnen und Bewohnern und ihren Teams entgegengebracht werden. Auch ihre eigenen Erwartungen als Auszubildende an die Einsatzstellen wurden formuliert. Wir werden auch im nächsten Jahr wieder einen Begrüßungstag für die Auszubildenden durchführen, resümierten die Pflegedienstleiterinnen Sabine Seifert und Silvia Bauer am Ende des Orientierungstages. Fortbildungsjubiläum bei den Diakonissen Diakonisse Käthe Müller hatte in den 1970er Jahren die Idee, eine Fortbildungsarbeit für Erzieherinnen und Erzieher zu entwickeln, rund 40 Jahre später feiert der Bereich Fort- und Weiterbildung der Diakonissen Speyer-Mannheim mit der 1.000sten Erzieherfortbildung Jubiläum. n Nachdem S. Käthe aus Ehemaligentreffen der Fachschule eine eigene Fortbildungsarbeit entwickelt hatte, kam bald Rainer Wenzel als Fortbildner hinzu, Herta Nothum begleitete die Arbeit lange Jahre im Sekretariat. Anfang der 1980er Jahre wurde eine weitere Stelle eingerichtet, die Dietgard Brandenburger übernahm, Gabriele Rieder kam in den 1990er Jahren hinzu und Karin Marschner folgte Anfang 2000 auf Melanie Rodach im Sekretariat. Die Arbeitsabläufe haben sich immer wieder verändert, aber der Grundsatz, gute Fortbildungen für Mitarbeitende in Kindertagesstätten und Horten anzubieten, ist geblieben. Wir wollen die erfolgreiche Arbeit in der Tradition unseres Hauses fortsetzen und Erzieherinnen und Erzieher in ihrer Alltagssituation mit Wissen und Kenntnissen fachkompetent stärken und unterstützen, erklärt Dietgard Brandenburger, Leiterin der Fortund Weiterbildung. Heute verschickt die Einrichtung der Diakonissen Speyer-Mannheim unter dem Dach des Bildungszentrums ihr Sozialpädagogisches Programm in einer Auflage von 1.700 Stück jährlich bundesweit an Kindertagesstätten und Privatpersonen. Die große Nachfrage zeigt, dass wir den Bedarf der Erzieherinnen und Erzieher in den Tageseinrichtungen gut treffen und mit den Themen am Puls der Zeit sind, sagt Dietgard Brandenburger. Im Mittelpunkt der Fortbildungsplanung stehen das Lernen und die Lernumgebung, aber auch externe Experten spielen eine wichtige Rolle in der Reihe der Referenten. Bei der Auswahl der Referenten achten wir darauf, dass diese Mitarbeitenden auf Zeit unsere Vorstellungen von effektiver Fortbildungsarbeit und eine wertschätzende Haltung umsetzen können, berichtet Dietgard Brandenburger, die mit ihrem Team seit drei Jahren im Gebäude des Bildungszentrums angesiedelt ist. Die 1.000ste Veranstaltung war der Start einer viertägigen Reihe zum Thema Qualifizierung zur Mediatorin und zum Mediator im Elementarbereich, die aufgrund der großen Nachfrage erneut ausgeschrieben wird. An der Jubiläumsfortbildung nahmen 18 Erzieherinnen und Erzieher aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg teil. Über die Erzieherfortbildungen hinaus organisieren Dietgard Brandenburger und ihr Team zahlreiche weitere Fortbildungsveranstaltungen für Mitarbeitende der Diakonissen Speyer- Mannheim und externe Interessenten. Das IB-fit-Programm steht im Internet und im Intranet.

BlickPunkt Nr. 5-2013 Diakonissen Speyer-Mannheim Seite 7 Verantwortungsvolle Erziehungsarbeit 74 Schülerinnen und Schüler der Diakonissen Fachschule für Sozialwesen haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen: 47 Erzieherinnen und Erzieher feierten am 28. Juni ihre Examen, 27 Sozialassistentinnen und -assistenten wurden am 1. Juli offiziell verabschiedet. n Vorsteher Dr. Werner Schwartz wies zur Begrüßung auf die über 140jährige Tradition der Diakonissen Speyer-Mannheim in Kinderbetreuung und Erzieherausbildung hin. Diakonissen wollten Kinder hineinbegleiten ins Leben im Wissen um den Glauben, das führen Sie nun fort, gab Oberin Sr. Isabelle Wien den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg. Die Kraft des Glaubens und das Bestreben der Fachschule als evangelischer Privatschule, den Wert von Bildung für die Entwicklung des einzelnen Menschen in seiner Ganzheit im Schulprogramm zu leben, spielten auch für Schulleiter Pfarrer Matthias Kreiter eine Rolle. Er ging auf die verantwortungsvolle und in unserer Gesellschaft so notwendige Arbeit mit Kin- dern und Jugendlichen ein, für die die Absolventen nun ausgebildet seien. Den Hinweis auf die Bedeutung des Berufs verband Kreiter mit dem Wunsch, er möge in der Gesellschaft eine entsprechende Anerkennung erfahren, bevor er mit Michael Wendelken, Leiter des Bildungszentrums, die Zeugnisse übergab. Im Anschluss überbrachte Hannelore Heidelberger Grüße des Fördervereins der Fachschule und zeichnete drei Erzieherinnen und zwei Sozialassistentinnen für gute Zeugnisse und überragendes Engagement aus, bevor die Abende im Kreise von Familien, Freunden und Lehrern mit Vorführungen und Musik ausklangen. 47 Erzieherinnen und Erzieher mit Schulleiter Pfr. Matthias Kreiter (rechts) und Michael Wendelken, Leiter des Bildungszentrums (links). 27 Sozialassistentinnen und -assistenten mit Schulleiter Pfr. Matthias Kreiter (rechts) und Michael Wendelken, Leiter des Bildungszentrums (links).

Seite Diakonissen Speyer-Mannheim BlickPunkt Nr. 5-2013 Berufe mit Zukunft in der Pflege 41 Absolventinnen und Absolventen der Pflegerischen Schulen des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses feierten am 8. August das erfolgreiche Ende ihrer Ausbildung. n Schulleiterin Tanja Schaller betonte, dass das Schulteam stolz auf die Leistungen der frisch examinierten Gesundheits- und Kranken- sowie Gesundheitsund Kinderkrankenpflegerinnen und -pfleger sowie einer Altenpflegerin sei. Pflegedirektorin S. Brigitte Schneider hob außerdem hervor, dass 20 der Absolventinnen und Absolventen dem Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus auch nach ihrer Ausbildung erhalten bleiben. Die Absolventinnen und Absolventen mit Kursleitungen, Schulleiterin Tanja Schaller (rechts) und Michael Wendelken, Leiter des Bildungszentrums (links). Dies sei nicht zuletzt angesichts eines absehbaren demographisch bedingten Mangels an Fachkräften in der Pflege von Bedeutung, stimmte Schneider mit Vertretern der Partnerkrankenhäuser in Bad Dürkheim und Grünstadt überein. Prüfungsvorsitzender Fritz-Stefan Rau lobte die herausragenden Leistungen, die der Jahrgang in drei Ausbildungsjahren und sieben Prüfungsteilen in Theorie und Praxis unter Beweis gestellt hat, bevor sechs der Examinierten für besondere Leistungen ausgezeichnet wurden. Nachdem Oberin Sr. Isabelle Wien die Glückwünsche des Vorstands der Diakonissen Speyer-Mannheim überbracht hatte, gab Michael Wendelken, Leiter des Diakonissen Bildungszentrums, den Absolventen mit auf den Weg, dass ihr Beruf mehr als das Handwerkszeug erfordere und ermunterte sie, auch Herzen zu erobern. Anschließend erhielten die examinierten Pflegekräfte ihre Zeugnisse und feierten mit Kolleginnen und Kollegen, Familien und Freunden den Start in einen neuen Lebensabschnitt. Die Liebe zur Buchhaltung bleibt Nur 13 Jahre war er bei den Diakonissen Speyer-Mannheim tätig. In dieser Zeit aber hat er den Ausbau der Arbeit bei uns mitgestaltet, sagte Vorsteher Pfarrer Dr. Werner Schwartz anlässlich der Verabschiedung des Leiters des Finanz- und Rechnungswesens der Diakonissen Speyer-Mannheim. Am 30. August ging Klaus-Dieter Franz in den Ruhestand. Vorsteher Pfarrer Dr. Werner Schwartz, Kaufmännischer Vorstand Karlheinz Burger und Oberin Sr. Isabelle Wien verabschieden den Leiter des Rechnungswesens, Klaus-Dieter Franz, in den Ruhestand (v.r.). n Bevor der gelernte Bilanzbuchhalter zu den Diakonissen Speyer-Mannheim kam, hatte er sich durch Tätigkeiten unter anderem im Krankenhaus Speyerer Hof und bei der Evangelischen Stadtmission Heidelberg sowohl in wirtschaftlicher als auch diakonischer Hinsicht auf seine neue Tätigkeit vorbereitet, sagte Schwartz. Ob es Zufall ist, dass er nach einer eins im Religionsunterricht in der Grundschule seine berufliche Laufbahn in einer diakonischen Einrichtung beendet, ließ der 59jährige Neu-Ruheständler offen. Klar sei aber, dass ihn die Liebe zur Buch-

BlickPunkt Nr. 5-2013 Diakonissen Speyer-Mannheim Seite 9 Hauswirtschaftsleitungen bilden sich fort Sieben Hauswirtschaftsleitungen aus Einrichtungen der Diakonissen Speyer-Mannheim haben im Juli an einer Fortbildung der Firma Vermop in Wertheim teilgenommen. Die Weiterbildung fand im Rahmen des Arbeitskreises statt, den Klaus Federer vom Qualitätsmanagement regelmäßig koordiniert. n Vermop-Fachberater Kurt Lay und Anwendungstechniker Michael Miller stellten den Teilnehmerinnen die Firma mit ihren zehn Niederlassungen und 400 Mitarbeitenden vor und informierten über die Herstellung von Reinigungsmitteln und -geräten. Einige der über 100 Produkte, die die Firma herstellt, konnten die Diakonissen-Mitarbeitenden besichtigen und im Rahmen der Schulung testen. Auf besonderes Interesse stießen die Ausführungen über die Herstellung von Mopps, die aus auf Spulen aufgewickelten Schnüren entstehen. Bei der Werksbesichtigung konnten sich die Hauswirtschaftsleitungen von der aufwändigen Prozedur bei der Herstellung von Mopps überzeugen. Zu sehen war auch ein 80 Jahre alter Webstuhl, auf dem noch der Pudelmopp fabriziert wird. Beim Schuljahresanfangsgottesdienst der Tagesgruppe E am 29. August veranschaulichten DS Sigrid Kahler, Lehrer und Erzieher das Thema Streit und Versöhnung durch Szenen und Erzählungen von Joseph und seinen Brüdern. Den Gottesdienst hielt Oberin Sr. Isabelle Wien. haltung nicht mehr losgelassen habe: Wegen des logischen Aufbaus ist das etwas Wunderbares für mich, so Franz. Trotzdem wird ihm auch nach dem Wechsel in den Ruhestand nicht langweilig. Auf eine Leidenschaft des zweifachen Vaters spielte Oberin Sr. Isabelle Wien mit ihrem Abschiedsgeschenk, einer Orchidee, an. Darüber hinaus hat der Bilanzbuchhalter mit einem Faible für Reisen in die Nähe und in die Ferne künftig Gelegenheit, auch neue Ziele zu bereisen, dort zu wandern, zu tauchen und den Ruhestand zu genießen weiß er seine Abteilung doch in guten Händen: Nachfolger Andreas Becker hatte Franz vor 13 Jahren selbst eingestellt. Er sei eine sehr gute, mit unserem Haus vertraute Nachfolge, begrüßte Dr. Werner Schwartz den 47jährigen in seiner neuen Position. Die Tante aus Marokko beim Erdbeerfest n Es ist Tradition, dass der Kinderhort des Diakonissen Hauses für Kinder zweimal im Jahr einen musikalischen Beitrag zu Festlichkeiten im Seniorenzentrum Haus am Germansberg leistet. Am 5. Juli war es mal wieder so weit: Die Kinder traten beim Erdbeerfest auf und spätestens beim Abschlusslied Hab ne Tante aus Marokko waren Jung und Alt gemeinsam aktiv dabei. Am Ende ihres Auftritts wurden die Kinder mit leckeren frischen Erdbeeren belohnt.

Seite 10 BlickPunkt Nr. 5-2013 Kita-Kinder zurück aus Sommerresidenz Rund 70 Kinder und fast 20 Erwachsene zogen am 16. August die Blicke auf sich, als sie mit gelben Warnwesten bekleidet in einer langen Schlange vom Bartholomäus-Weltz-Platz zur Rulandstraße zogen. n Hintergrund der ungewöhnlichen Karawane war der Umzug der Diakonissen Kindertagesstätte Rulandstraße von ihrer Sommerresidenz in die eigenen Räumlichkeiten. Unsere Kita wurde in den Sommerferien umgebaut, so dass wir vorübergehend im Diakonissen Haus für Kinder eingezogen waren, erklärt Kita- Leiterin Angelika Bott. Die Kinder hätten sich auch in der anderen Einrichtung der Diakonissen Speyer-Mannheim wohlgefühlt, seien nun aber froh, wieder in den eigenen Räumen zu sein: Das war ein bisschen wie Urlaub, aber nun freut man sich auf zu Hause, sagt Bott. Nachdem der zweijährige Bjarne das Band vor dem Eingang durchschneiden durfte, staunten die Kinder über die umbauten, bei denen noch letzte Hand angelegt wurde, damit zum neuen Schulund Kindergartenjahr alles in neuem Glanz erstrahlen konnte. Entsprechend den Vorgaben zur Einrichtung einer Krippengruppe und der Aufnahme von Kindern unter zwei Jahren sind die Räumlichkeiten vergrößert worden. Außerdem hat die Krippengruppe einen eigenen Eingang erhalten und die Waschräume wurden mit Wickelmöglichkeiten und zusätzlichen Toiletten ausgestattet. Darüber hinaus können sich die Kinder über eine neue Küche mit angrenzendem kleinen Bistrobereich freuen. Die Gesamtbaukosten von etwa 250.000 Euro werden von der Stadt Speyer und dem Land Rheinland-Pfalz unterstützt, für das Mobiliar erhält die Kita, in der 98 Kinder betreut werden, einen Zuschuss von der Vollmer-Stiftung.

BlickPunkt Nr. 5-2013 Seite 11 Sportschau BASF-Firmencup n Beim 11. BASF-Firmencup am 19. Juni waren wieder zahlreiche Läuferinnen und Läufer der Diakonissen Speyer-Mannheim am Start. Schnellste Frau auf dem Grand-Prix-Kurs über 4,8 km war Heike Seitz (Bau- und Betriebstechnik) in 24:01 min vor Daniela Baumann (Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus) in 25:13 min, Anette Ligl-Löhner (Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus) in 29:44 min, Dr. Corinna Labisch (Diakonissen-Stiftungs- Krankenhaus) in 31:14 min und Elisabeth Breunig (Diakonissen- Stiftungs-Krankenhaus) in 31:15 min. Bei den Männern lag Michael Hemmerich (Mitarbeitervertretung) in 22:13 min vor Michael Zürker (Schreinerei) in 24:15 min, Jonas Bernatz (Krankenpflegeschüler) in 32:52 min und Dieter Weiler (Bauabteilung) in 30:54 min. Brezelfestlauf Kirchbootregatta n Am 22. Juni fand die 6. Speyerer Kirchbootregatta im Alten Hafen in Speyer statt. Das gemischte Team der Diakonissen Speyer- Mannheim (Laura Assel, Carmen Becker, Hans Christ, Michael Hemmerich, Sonja Kinscherff, Andrea Niemeyer, Birgit Schneider, Heike Seitz, Julia Vogelgesang, Bastian Vogelsang, Wolfgang Wehnert, Dieter Weiler, Jens Wöller, Michael Zürker und Steuermann Klaus Disqué) belegte im ersten Vorlauf als schnellstes Boot mit einer tollen Mannschaftsleistung den ersten Platz, im zweiten Vorlauf kamen die Ruderinnen und Ruderer leider aus dem Takt, so dass die Mannschaft in der Abschlusswertung Platz elf von 23 Mannschaften belegte. Das Team war dennoch so begeistert, dass die Teilnahme im kommenden Jahr bereits beschlossene Sache ist. Wer Interesse hat, mit zu rudern kann sich schon jetzt bei Michael Hemmerich (michael. hemmerich@diakonissen.de oder Tel. 06232 22-1988) melden. Brezelfestfußballturnier n Das Diakonissen-Fußballteam belegte beim Brezelfest-Turnier im Juli den 12. Platz unter 18 teilnehmenden Mannschaften. Das Bild zeigt hinten von links Christian Reinhard (PTO), Andreas Trapp (EDV), Andy Grünberg (Intensivstation), vorne von links Bastian Vogelsang (Hauptverwaltung), Tim Seitz (Wirtschaftsabteilung), Christian Wallenwein (Innere Medizin) und Manuel Lingner (Anästhesie) sowie liegend Maurice Main (Anästhesie). Außerdem gehörten zum Team Justus Bulst, Benjamin Serr, Joachim Dippold, Josef Kona, Michael Pabst, Michael Hemmerich und Heiko Heppes. n 8,2 km hatten die Läuferinnen und Läufer auch beim 25. Speyerer Brezelfestlauf zu absolvieren. Der Kurs führte in der Mittagshitze am 14. Juli über drei Runden durch die Innenstadt. Am Ende war Wilfried Müller (Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus) mit 35:12 min der schnellste aus dem Diakonissen-Team, gefolgt von Michael Hemmerich (MAV) in 38:45 min, Willi Kelm (Haus für Kinder) in 40:59 min und Ulrich Kohler (Maudacher Werkstatt) in 46:47 min. Schnellste Frau im Diakonissen-Team war wie schon beim MLP-Halbmarathon und beim BASF- Firmencup Heike Seitz (Bau- und Betriebstechnik), die nach 41:10 min ins Ziel kam. Petra Leddin (Personalabteilung) benötigte 42:39 min, Nicole Roth (Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus) 45:25 min, Ute Pister (Bethesda Landau) 48:11 min, Andrea Jester (Kinder- und Jugendhilfe) 48:18 min, Elisabeth Breunig (Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus) 48:27 min und Mariel Neudeck (Bethesda Landau) 54:12 min.

Seite 12 BlickPunkt Nr. 5-2013 Case Management am Diakonissen-Stiftungs- Krankenhaus Speyer ausgezeichnet Wieder einmal hat das Case Management des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses seine Qualität unter Beweis gestellt: Am 28. Juni wurde das Speyerer Modell von der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC) mit dem zweiten Platz beim Innovationspreis 2013 ausgezeichnet. n Der Preis wird für vorbildliche Praxisanwendung des Handlungskonzeptes Case Management verliehen. Die DGCC bewertete innovative Projekte aus den Bereichen Versicherungswesen, Beschäftigungsförderung, Soziale Arbeit, Pflege sowie Medizin und Rehabilitation. Nur die Deutsche Rentenversicherung konnte sich vor dem Team des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses platzieren mit einem Case Management Modell zur Verhinderung von vorzeitigem Rentenantritt. Der Auszeichnung war eine englischsprachige Veröffentlichung vorausgegangen, die das Team des Case Managements gemeinsam mit Prof. Dr. Gerhard Rümenapf und der Firma B. Braun Melsungen bei der DGCC eingereicht hatte (1). Sie umfasste neben der Darstellung des Speyerer Modells vor allem eine Kohortenstudie, die in der Klinik für Gefäßchirurgie durchgeführt worden war. Diese Studie kann wissenschaftlich belegen, dass der Einsatz des Case Managements bei Diabetikern mit amputationsbedrohten Beinen zu einer Abnahme der Zahl von stationären Wiedereinweisungen (sog. Drehtüreffekt ) führt, was vor allem für die Patienten segensreich ist. Sehr viele Ärzte und Case Manager aus ganz Deutschland haben sich bei der Präsentation unserer Arbeit beim DGCC- Kongress in Münster für unser Modell interessiert, unterstreicht Alevtina Bleile vom Case Management die Einzigartigkeit der Patientenversorgung in Speyer. Bei dem Kongress, der unter dem Motto Vernetzt versorgen Case Management in und mit Netzwerken stand, nahmen das Team und Professor Rümenapf den Innovationspreis entgegen, den sie sich mit der Firma B. Braun Melsungen teilen, die den Projektaufbau und die Durchführung unterstützt. Wir haben das Case Management am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus 2007 zunächst für den Bereich Gefäßchirurgie eingerichtet, seit 2009 wenden wir es aber auch erfolgreich in den anderen Fachabteilungen an, so Sandra Geiger, die von Anfang an dabei war. Das Case Management übernimmt, wenn nötig, die Betreuung von Patienten über den Krankenhausaufenthalt hinaus. Wir verfolgen den Verlauf der Behandlung von der Aufnahme bis zur Entlassung und betreuen Patienten poststationär in enger Abstimmung mit Krankenkassen, Hausärzten, Pflegeeinrichtungen oder Sanitätshäusern, erklärt Marta Kroll die Schwerpunkte der Arbeit. Das Team koordiniert schon während des Krankenhausaufenthaltes die ärztlichen und pflegerischen Maßnahmen zu Hause und berät und begleitet Patienten, um eine lückenlose Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt sicherzustellen. Durch diese Betreuung im Übergang zwischen stationärer und ambulanter Versorgung erreichen wir, dass Pati- enten nicht mehrfach wegen derselben Erkrankung ins Krankenhaus kommen müssen, unterstreicht Prof. Dr. Gerhard Rümenapf. Speyer hat schon früh den richtigen Weg in der optimalen Patientenversorgung eingeschlagen. Das hat nicht erst durch den Innovationspreis für Aufmerksamkeit vor allem bei Gesundheitspolitikern und Spitzenfunktionären der gesetzlichen Krankenkassen gesorgt. Denn das Speyerer Modell erfüllt bereits jetzt, was der Deutsche Bundestag mit dem am 1.12.2011 beschlossenen Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenkasse ( Versorgungsstrukturgesetz ) zur Pflichtleistung für die Krankenhäuser machen will: eine Verbesserung des Entlass-Managements stationärer Patienten in den ambulanten Sektor. Das Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus ist derzeit die einzige Klinik in Deutschland, die über ihr Case Management Patienten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus im ambulanten Sektor weiterbetreut. v. l.: Dr. Johannes Böttrich, Sandra Geiger, Prof. Dr. Gerhard Rümenapf, Norbert Wilhelm, Alevtina Bleile, Dr. Norbert Nagel 1 Rümenapf G, Geiger S, Schneider B, Amendt K, Wilhelm N, Morbach S, Nagel N. Readmissions of patients with diabetes mellitus and foot ulcers after infra-popliteal bypass surgery attacking the problem by an integrated case management model. Vasa (Eur J Vasc Med) 2013;42:56-67

BlickPunkt Nr. 5-2013 Diakoniekrankenhaus Mannheim Seite 13 Diako beteiligt sich am Jahresfest der Diakonissen Speyer-Mannheim n Unter dem Motto Mach mit, bleib fit beteiligte sich das Diakoniekrankenhaus Mannheim mit einem Programm für Jung und Alt am Jahresfest im Speyerer Mutterhaus-Park. +++ News & Kurzmeldungen +++News & Kurzmeldungen +++News & Kurzmeldungen +++ +++ Neuer Sturzpräventionskurs beginnt am 9. Oktober 2013. Vorgesehen sind 10 Termine. Dieser Kurs richtet sich an gehfähige Patienten ab 65 Jahren mit erhöhtem Sturzrisiko. Anmeldung in der Physiotherapie unter 0621 8102-3671. +++ Jonas Kötz hat in der Verwaltung seine Ausbildung zum Bürokaufmann begonnen. +++ Das Audit zur Zertifizierung Schilddrüsenzentrum wurde durchgeführt. Für Kinder gab es einen 5-Stationen Sportparcours mit Kegeln, Ringwerfen, Hüpfball-Achter, Topfstelzenlauf und Slalomlauf. Alle kleinen Teilnehmer erhielten eine Urkunde und einen Preis. Für die ältere Generation gab es ebenfalls fünf Stationen zum Trainieren der Feinmotorik: Zahlenpuzzle, Heißer Draht, Schraubendrehen, Gewichte sortieren und ein Farbsortierspiel gehörten dazu. Auch hier gab es für erfolgreiche Absolventen einen kleinen Preis: selbstgestrickte Schlüsselanhänger in Form von Mini-Söckchen. Der Informationsschwerpunkt lag in diesem Jahr auf der Vorstellung des Zentrums für Altersmedizin, des Zentrums für Alterstraumatologie und der Klinik für Reha-Geriatrie inklusive der Tagesklinik. Abgerundet wurde das Programm durch die Präsentation von richtig durchgeführten Reanimationsmaßnahmen. Jeder Besucher konnte sich an einer Übungspuppe selbst daran versuchen. +++ Der Palliativverein führt in Kooperation mit dem Neuenheimer Kammerorchester am 20. September um 20:00 Uhr in der Matthäuskirche Mannheim-Neckarau ein Benefizkonzert zu Gunsten der neuen Palliativstation durch. Vortragsreihe Diako InForm Dienstag, 8. Oktober 2013, 18.00 Uhr Mutterhaus, Festsaal (1.OG) Alarm im Darm muss nicht sein! Darmkrebs ist vermeidbar! Prof. Dr. med. Dieter Schilling, Chefarzt der Medizinischen Klinik II Prof. Dr. med. Knut A. Böttcher, Chefarzt der Chirurgischen Klinik Dienstag, 19. November 2013, 18.00 Uhr Mutterhaus, Festsaal (1.OG) Die chronische Wunde aus der Sicht des Gefäßchirurgen Prof. Dr. med. Gerhard Rümenapf, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie Vortragsreihe des Zentrums für Altersmedizin (ZAM) Donnerstag, 17. Oktober 2013, 15.00 Uhr Mutterhaus, Festsaal (1.OG) Schwindel bei Senioren Was nützt dem Gleichgewichtsorgan? Dr. Johannes R. Bayerl, Chefarzt der Neurologischen Klinik, Diakoniekrankenhaus Donnerstag, 14. November 2013, 15.00 Uhr Mutterhaus, Festsaal (1.OG) Depressionen im Alter sind Stimmungsschwankungen ein Tabuthema? Dipl.-Psych. W. Hundsdörfer, MA +++ Professor Dr. Dieter Schilling und Ala Eldin Farasin beteiligen sich wieder mit jeweils einem Vortrag an der Neckarauer Gesundheitswoche. Prof. Dr. Dieter Schilling wird am 9. Oktober um 18.30 Uhr im Steubenhof-Hotel zum Thema Reizdarm oder Nahrungsmittelunverträglichkeit? Symptome, Diagnostik und Therapie sprechen. Ala Eldin Farasin hält seinen Vortrag am 11. Oktober um 20.00 Uhr ebenfalls im Steubenhof-Hotel zum Thema: Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße Symptome, Diagnostik und Therapie. Freitag, 20. September 2013, 20.00 Uhr Matthäuskirche Mannheim- Neckarau Benefizkonzert zugunsten des Palliativvereins: Perlen des Barock Neuenheimer Kammerorchester

Seite 14 Diakoniekrankenhaus Mannheim BlickPunkt Nr. 5-2013 Ferienprogramm im Diako Sommerumbau- und Renovierungsmaßnahmen am Diakoniekrankenhaus Mannheim n Am 13. August hatten fünfzehn Kindergarten- und Schulkinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren die Gelegenheit, das Diakoniekrankenhaus Mannheim zu erkunden und näher kennen zu lernen. Im Rahmen einer Ferienmaßnahme des Finanzamts Ludwigshafen haben Kinder von Mitarbeitern des Finanzamts, der GAG, der Polizei und des Amtsgerichts einen Vormittag lang einen Blick hinter die Kulissen des Krankenhausalltags geworfen. Nach der Begrüßung durch Verwaltungsleiter Bernhard Fischer ging es unter der Führung von Harald Bürckmann zunächst zur Notaufnahme, wo die Kinder unter der Leitung von Dr. Senad Hadzselimovic Zeugen einer Ultraschalluntersuchung wurden. Anschließend zogen sie weiter in die Radiologie, in der PD Dr. Hans Scheffel Röntgenbilder vorführte. Die Kinder zeigten großes Interesse an der menschlichen Anatomie, als es darum ging, im Röntgenbild gezeigte Körperteile zu erraten und scheuten sich nicht, Fragen zu stellen. Im Übungsraum der Physiotherapie konnten die Kinder ihre eigene Ausdauer und Koordination durch Geräte wie laufband oder Pedalos testen. Nachmittags lernten die Kinder zunächst unter UV-Licht die Auswirkung der Händedesinfektion kennen, bevor sie bei der letzten Station des Tages selbst Gipsverbände anlegen konnten, was für große Begeisterung sorgte. Trotz des Altersunterschiedes unter den Kindern kam das gebotene Programm bei allen Beteiligten sichtlich gut an. Die Feriengruppe mit Verwaltungsleiter Bernhard Fischer In den Sommerferien wurden am Diako zwei größere Bauprojekte umgesetzt, für die sich besonders die technische Abteilung mit großem Einsatz engagiert hat. Projekt 1: Eröffnung der Palliativstation am 1. September Nach der Etablierung des Darmkrebszentrums und der Onkologischen Tagesklinik rundet die neue Palliativstation das Spektrum der onkologischen Versorgung ab. Sie wurde am 1. September in Betrieb genommen. Wir sind sehr froh, dass wir nun über diese Einrichtung verfügen und haben uns im Team im Vorfeld gut vorbereitet, sagt Prof. Dr. Dieter Schilling. Eine interdisziplinäre Versorgung der Patienten mit nicht heilbaren Erkrankungen wird hier nun durch das Palliativteam besser möglich sein als vorher. Wir eröffnen eine Palliativstation mit fünf Betten, die auch eine Übernachtungsmöglichkeit für Begleitpersonen vorsieht, führt Prof. Dr. Schilling aus. Die Klinikleitung und der vor einiger Zeit gegründete Palliativverein haben die finanziellen Mittel für die bauliche Struktur und eine wohnliche Einrichtung zur Verfügung gestellt. Die Palliativstation ist im 6. Stock im hinteren Bereich der A- Seite angesiedelt und umfasst neben den Patientenzimmern und Arbeitsräumen des Pflege- und Arztteams einen Raum der Stille, ein Patientenwohnzimmer und eine Patientenküche. Die Palliativstation wird von PD Dr. Matthias Schuler, Chefarzt der Klinik für Geriatrie geleitet, Professor Dieter Schilling ist sein Stellvertreter. Oberärztlich wird sich Dr. Birgit Wieth um die Palliativstation kümmern. Nach einer einmonatigen Eingewöhnungsphase wird die offizielle Eröffnung der Palliativstation am Diakoniekrankenhaus Anfang Oktober feierlich begangen. Schon zuvor, am 20. September um 20 Uhr, findet ein Benefizkonzert des Neuenheimer Kammerorchesters in der Matthäuskirche in Neckarau statt. Es umfasst unter dem Titel Perlen des Barock Werke von Bach, Händel und anderen, der Eintritt ist frei, Spenden kommen dem Palliativverein am Diakoniekrankenhaus zugute. Technischer Leiter Jürgen Neugebauer und Geschäftsführer Wolfgang Walter besichtigen die Baustellen Projekt 2: Renovierung der Station G0 in der Reha-Geriatrie Die Klinik für Reha-Geriatrie am Diakoniekrankenhaus verfügt über die drei Stationen G0, G1 und G2 sowie im Erdgeschoss über eine angeschlossene Tagesklinik. Die 1995 eröffnete Station G0 der Reha-Geriatrie war dringend renovierungsbedürftig. Deshalb wurde die Station innerhalb der Sommermonate in einem knapp zugeschnittenen Zeitfenster modernisiert. In enger Zusammenarbeit mit Ärzten, Pflegepersonal und Therapeuten wurde ein neues Farb- und Gestaltungskonzept erarbeitet. Die veraltete Beleuchtung wurde durch ein modernes und wirtschaftliches Beleuchtungskonzept ersetzt. Die aufgrund des Baukörpers bisher schlechte Raumakustik wurde durch eine spezielle Akustikdecke und weitere Akustikmaßnahmen deutlich verbessert. Große Landschaftsbilder vervollständigen die warme Atmosphäre. Neue Bodenbeläge aus Naturkautschuk vermitteln ein angenehmes Raumklima und dienen darüber hinaus der besseren Orientierung der Patienten. Neues Mobiliar in den Arbeitsräumen soll die Arbeitsabläufe verbessern und erleichtern. Für Tages- und Therapieraum wurden neue Tische und Stühle gekauft, außerdem Lagermöglichkeiten für Rollstühle und Therapiemittel geschaffen. Die Maßnahme konnte aufgrund eines mit allen beteiligten Firmen gut abgestimmten Terminplanes innerhalb von fünf Wochen realisiert werden.