Unternehmensdarstellung: SUSE LINUX GmbH IDC Multi-Client-Projekt SOFTWARE DEFINED INFRASTRUCTURE 2016 Agile IT-Infrastrukturen als Basis für die digitale Transformation
SUSE LINUX GMBH Unternehmensdarstellung Information zum Unternehmen WWW.SUSE.DE SUSE, ein Pionier im Bereich Open Source-Software, entwickelt zuverlässige interoperable Linux-, Cloud-Infrastruktur-und Speicher-Lösungen, die Unternehmen mehr Kontrolle und Flexibilität ermöglichen. Mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Entwicklung und Services sowie ein einzigartiges Partner Ökosystem machen die SUSE Produkte und den Support leistungsstark und helfen unseren Kunden Komplexität zu verringern, Kosten zu reduzieren und verlässlich erfolgskritische Services anzubieten. Positionierung im Bereich Software Defined Infrastructure Digitalisierung als Chance Ein Großteil der deutschen Unternehmen sieht die Digitalisierung als Chance. Innovative und traditionelle Unternehmen schaffen digitalisierte Produkte, wodurch ihr Bedarf an Innovationsdynamik exponentiell steigt. Durch das Zusammenspiel von Komponenten wie Software Defined Storage, Virtualisierung von Netzwerkfunktionen (NFV) oder Private Cloud in einem Softwaredefined Data Center, bildet die Infrastruktur die entscheidende Basis, um in der digitalen Wirtschaft erfolgreich zu sein. Mit einem Software Defined Data Center und der Nutzung des DevOps- Modells wird die IT zum Treiber für Innovation bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Dabei ist das klassische Rechenzentrum mit mehr oder weniger statischen Systemen und Kernanwendungen wie SAP weiterhin unverzichtbar. Doch der Bedarf an mehr Dynamik schafft eine IT der zwei Geschwindigkeiten. Der beste Ansatz, um beide Umgebungen architekturell zu vereinen, bietet hier das Software Defined Data Center (SDDC). Dank seiner dynamischen Infrastruktur können Entwickler schneller Anwendungen schaffen, testen und direkt betreiben. Das Zusammenwachsen von Entwicklung und Betrieb im sogenannten DevOps-Modell der Verschmelzung von Anwendungsentwicklung und -Betrieb ist abhängig von der agilen Infrastruktur des SDDC.
Die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft und aller Bereiche des Lebens generiert eine Explosion an strukturierten und unstrukturierten Daten. Diese Daten müssen aber auch gespeichert und teilweise über einen sehr langen Zeitraum archiviert werden. Software Defined Storage bietet eine sichere und kostengünstige Alternative ohne Kompromisse bei Funktionalitäten und Sicherheit. Network Function Virtualization ermöglicht es, neue Services On-Demand ausrollen zu können. Hier bieten OpenStack und CloudFoundry eine dynamisch anpassbare Infrastruktur und standardisierte Plattform für innovative Apps. SUSE arbeitet als Mitglied der Cloud Foundry Foundation daran, die Durchgängigkeit der Applikationen zu verbessern, etwa mittels des OpenStack Cloud Provider Interface als Schnittstelle zwischen der Cloud-Infrastruktur unter OpenStack und der PaaS-Ebene unter Cloud Foundry. Somit können Anwendungen auf Daten aus verschiedenen Quellen zugreifen und müssen sich nicht um deren Herkunft kümmern. Darstellung des Portfolios im SDI-Umfeld SUSE Linux Enterprise, SUSE OpenStack Cloud und SUSE Enterprise Storage sind die Grundlage für die Implementierung einer Software Defined Infrastructure. SUSE Linux Enterprise Server ist ein flexibles Serverbetriebssystem für die effiziente Bereitstellung von hochverfügbaren IT-Services in heterogenen IT-Umgebungen mit branchenführender Performanz und 99,99% unternehmenskritischer Verfügbarkeit. Dies verbessert die Wettbewerbsfähigkeit von Kunden durch erhöhte Verfügbarkeit, höhere Effizienz durch automatisierte Verwaltung und kürzeren Innovationszyklen. Docker ist nun nicht nur vollständig in SUSE Linux Enterprise Server integriert, sondern kommt mit einfach zu nutzenden Tools um Container zu designen, zu installieren und zu verwalten. Mit SUSE OpenStack Cloud können Unternehmen Infrastructure-as-a-Service (IaaS) Private Clouds mit geringem IT-Personalaufwand und Ressourcen aufsetzen. Basierend auf dem OpenStack-Release Liberty stellt die SUSE OpenStack Cloud Erweiterungen für Hochverfügbarkeit und störungsfreie Software-Upgrades für zukünftige Versionen bereit. Zudem bietet sie Support für Docker und IBM z Systems Mainframe, um geschäftskritische Anwendungen und Daten leichter in die Cloud auszulagern. SUSE Enterprise Storage ist eine objekt- und blockbasierte Speichertechnologie, die auf dem OpenSource Projekt Ceph basiert. Diese selbstverwaltende und selbstheilende softwarebasierte Storage-Lösung ist die erste und einzige Ceph-basierte Lösung, die von allen Betriebssystemen genutzt werden kann. Die verteilte Storage- Cluster-Architektur ermöglicht unbegrenzte Skalierbarkeit sowie Speichererweiterung im laufenden Betrieb. Der Einsatz von Standard-Servern und -Laufwerken ermöglicht erhebliche Einsparungen bei den Investitionsausgaben und verhindert gleichzeitig Herstellerabhängigkeiten.
INTERVIEW MIT MICHAEL JORES Anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse der Studie Software Defined Infrastructure in Deutschland 2016 sprach IDC mit Michael Jores, Regional Director Central Europe bei SUSE. IDC: Vielen IT-Abteilungen fällt es zunehmend schwer, flexible IT-Ressourcen kostengünstig und schnell bereitzustellen. Warum ist es aus Ihrer Sicht wichtig, dass sich Unternehmen mit Softwaredefinierten Infrastrukturen auseinandersetzen? Michael Jores: Mit der Digitalisierung von Gesellschaft und Industrie erleben wir einen Paradigmenwechsel im Rechenzentrum. Hinter den digitalen Angeboten traditioneller Unternehmen und Behörden, wie Connected Drive von BMW oder SmartHome von RWE, steht eine gewaltige Innovationsdynamik, die aus einem agilen Rechenzentrum kommt. Das bisherige Modell vom klassischen Rechenzentrum kann dies allein nicht mehr leisten. Neue agile Strukturen sind gefordert, zum Beispiel die Auslagerung von Rechenleistung in die Cloud oder im DevOps- Modell ein schnelles Erstellen, Testen und Betreiben von Anwendungen. Ein weiteres Beispiel ist der Bereich Speicher, wo Softwaredefined Storage- Lösungen eine hochskalierbare kostengünstige Möglichkeit bieten, mit der Explosion des Speicherbedarfs durch Big Data-Anwendungen oder den Archivierungsanforderungen im Gesundheitswesen Schritt zu halten. IDC: Welche sind typische Herausforderungen, denen Unternehmen bei der Umsetzung von Software-definierten Infrastrukturen gegenüberstehen? Jores: Viele Komponenten des Softwaredefined Datacenter sind bereits im Einsatz: Softwaredefined Storage, Cloud, Virtualisierung oder Container. Der Paradigmenwechsel im Rechenzentrum bedeutet nicht, dass bestehende Strukturen herausgerissen und durch neue ersetzt werden. Das klassische Rechenzentrum, das den ausfallsicheren Betrieb unternehmenskritischer Kernanwendungen gewährleistet, ist weiterhin unverzichtbar. Die Herausforderung besteht darin, eine IT der zwei Geschwindigkeiten bereitzustellen und zu betreiben. Softwaredefined Datacenter-Infrastrukturen vereinigen die IT der zwei Geschwindigkeiten architektonisch und bieten dabei deutliche Kostenvorteile. Bei der Umsetzung müssen MICHAEL JORES jedoch organisatorische Silos aufgebrochen und eine Kooperation der klassischen IT Disziplinen, wie Betriebssystem, Netzwerk und Speicher in einem Team ermöglicht werden. IDC: Welche Vorgehensweise empfehlen Sie Unternehmen, die ihr IT-Delivery flexibilisieren und optimieren wollen? Jores: Um bei der Digitalisierung vorne zu sein, sollten Unternehmen vor allem darauf achten, dass sie beim Aufbau eines Softwaredefined Datacenters eine Strategie wählen, die sie unabhängig von proprietären Lösungen macht, ihre bisherigen Investitionen schützt und ihnen die nötige Innovationsdynamik bietet. Betrachtet man die de-facto Standards im Markt der Softwaredefined Lösungen, stellt man fest, dass diese fast ausschließlich in Open Source Projekten entwickelt und fortgeschrieben werden. Der Grund ist einfach: das Open Source Entwicklungsmodell stellt die Akzeptanz und Belieferung möglichst vieler Anbieterund Nachfrageinteressen sicher und garantiert eine bedarfsorientierte Innovation. SAPs Engagement für OpenStack und Cloud Foundry zeigt: Grosse Projekte wie OpenStack mit Mitgliedern wie Intel, SUSE oder IBM schaffen Standards, die auch in fünf Jahren noch gültig sein werden.
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