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Transkript:

Urologie in Hannover Ein historischer Rückblick auf 100 Jahre Knut Albrecht Klinik für Urologie Medizinische Hochschule Hannover

Hannover in den Zwanziger Jahren Mit freundlicher Genehmigung: GFS Gesellschaft für f r Filmstudien e.v.

Krankenhaus Siloah der Stadt Linden

Dr. Georg Praetorius (1878-1944) 1944) Abitur 1897 1897-1899 Studium der Germanistik in Halle und München; Wechsel zur Humanmedizin (Halle u. Rostock) 1903 Staatsexamen 1905 Promotion: Über Muskelgummen im Stadium der Syphilis Tätigkeit als Schiffsarzt

Dermatologe in Berlin und Tätigkeit T bei Prof. Wossidlo 1913 Krankenhaus Siloah,, Hannover; Gründung einer rein urologischen Station 1943 Gründung einer Privatpraxis mit einigen Belegbetten in Herzberg und Osterode 1944 Zerstörung rung der Praxis nach einem Bombenangriff 7. November 1944: Praetorius stirbt 66 jährig j in Bad Harzburg

Dr. Hans Bunnenberg (1888-1953) 1953) Studium der Medizin in Göttingen, G Berlin und MünchenM 1912 Staatsexamen und Promotion Psychiatrische Klinik Chemnitz Chirurgie Siloah Reichsmarine Nach dem Krieg: OA im Siloah Hannover 1920-1923 1923 Ausbildung in der Urologie, Prof. Praetorius

Dr. Hans Bunnenberg 1924 Eröffnung einer Urologischen Praxis Lange Laube 50, Hannover Belegbetten im Clementinenhaus und Josefstift in Linden Operationen von Blasentumoren (transurethral( transurethral) plastische Versorgung bei Inkontinenz (z.b. Pyramidalisplastik) ) in Kooperation mit dem Friederikenstift (Gynäkologie) Zerstörung rung seiner Praxis und der Operationsmöglichkeiten durch Kriegseinwirkungen 1945 Wiederaufnahme der ärztlichen Tätigkeit T im Clementinenhaus 1953 Bunnenberg stirbt 65jährig

Dr. Bernhard Sökeland (1891-?) 1911 Abitur 1914-1918 1918 Feldunterarzt im 1. WK. (Russland, Balkan) 1920 Staatsexamen, Approbation, Promotion

1920-1925 1925 Ärztliche Ausbildung u.a. Chirurgie, Dermatologie, Innere Medizin und Urologie Urologie: Hannover (Prof. Praetorius) ) Bad Wildungen (Dr. Born), Halle/ Saale (Prof. Böminghaus) 1924 Niederlassung als Facharzt für f Urologie (Georgstrasse, Hannover) 1933 Belegarzt am Friederikenstift Hannover 1951 Mitglied der DGU 1954 Gutachter der BfA 1959-1961 1961 Chefarzt Urologie Friederikenstift

Nachfolger Dr. Sökeland in der Urologie des Friederikenstifts Hannover 1961-1985 1985 Prof. Dr. Hans-Kaspar Büscher (Homburg) 1985-2000 Dr. Michael Knöner ner (Frankfurt) 2000-2004 2004 Prof. Dr. Burkhard von Heyden (Münster), sowie kommissarische Leitung seit 2004 PD Dr. Conrad (Hamburg)

Prof. Dr. Dietrich Zorn (1907-1989) 1989) 1925 Abitur 1926 Studium der Humanmedizin in München, M Rostock, Königsberg und Freiburg Chirurgische Facharztausbildung in KönigsbergK 1936 Assistenzarzt in der Urologischen Abteilung Siloah,, Hannover Chefchirurg im Kriegslazarett Nach dem Krieg: Oberarzt im Siloah

Wiederaufbau einer urologischen Station im Siloah mit dem Chirurgen Dr. Heinrich Rinne (1910-1990) 1990) 1946 Chefarzt der Urologischen Klinik Siloah 1962 Gründung der Vereinigung Nordwestdeutscher Urologen zusammen mit Prof. Büscher,, Dr. Becker, Prof. Bischoff 1968 Lehrauftrag an der Med. Hochschule Hannover 1971 Ernennung zum Honorarprofessor der MHH 1972 Ruhestand

Nachfolger Prof. Dr. Zorn in der Urologie des Krankenhauses Siloah 1972-1995 Prof. Dr. Hermann Baumgärtel seit 1995 Prof. Dr. Walter F. Thon

Dr. Walter Gießelmann elmann

Dr. Walter Gießelmann elmann (*1903-?) 1922 Abitur Studium der Humanmedizin in Marburg, Freiburg, Köln K und Rostock 1927 Promotion Klinische Tätigkeit: T Rostock, Chirurg in Freiburg 1929 Chirurgie (Clementinenhaus, Hannover, Prof. Lehmann)

1932 Facharztanerkennung als Urologe Oberarzt bei Prof. Lehmann (Clementinenhaus) 1934 frei praktizierender Urologe Lister Platz FA für f r Chirurgie 1936 Erste Elektroresektion der Prostata in Hannover 1934-1939 1939 Belegarzt im St. Vincenzstift (10 Betten) Sanitätsoffizier tsoffizier Reservelazarett Steuerndieb 1970 Bertaklinik : Gesellschafter u. Leitender Arzt 1973 Beendigung seiner Tätigkeit T als niedergelassener Urologe Publikationen u.a. über Urologie und Kurznarkotika

Dr. Heinrich Gieselmann

Dr. Heinrich Gieselmann (1920-1996) 1996) FA für f r Chirurgie und Urologie Ärztliche Ausbildung u.a. Saarbrücken (Internistisch/ Chirurgisch) 1961-1963 1963 Urologie Elisabeth-KH Hamburg (Prof. P. Bischoff) 1963-1971 1971 Urologie Siloah,, Hannover (Prof. D. Zorn) 1971-1984 1984 Urologie Chefarzt, Vinzenzkrankenhaus Hannover Nachfolger: Dr. M. Borkowski

Meinem langjährigen Mitarbeiter Dr. Heinrich Gieselmann in dankbarer Erinnerung an gemeinsame Arbeit mit herzlichem Glückwunsch zum wohlverdienten Erfolg von seinem alten Chef Prof. Dr. Peter Bischoff

Prof. Dr. Rütger Hasche-Kl Klünder (1913-2001) Abitur 1933 Nach dem Studium, 2 jährige j Ausbildung in Innerer Medizin Doppelte Habilitation (Chirurgie/ Urologie) Urologische Ausbildung bei Prof. C.E. Alken (Homburg/Saar) 1958 Urologische Praxis mit Belegarzttätigkeit tigkeit 1963-1978 1978 Belegarzt und später Chefarzt der urologischen Abteilung des Robert-Koch Krankenhaus Gehrden (Region Hannover) Nachfolger: Dr. Matthiesen Dr. V. Schick

Medizinische Hochschule Hannover

Lehrstuhlinhaber der Urologischen Klinik der Med. Hochschule Hannover Prof. Dr. Peter Kolle (ab 1972) Prof. Dr. Udo Jonas (seit 1987)

Chefärzte der Urologischen Kliniken Hannovers im Jahr 2007 MHH: Prof. Dr. U. Jonas (seit 1987) Siloah: : Prof. Dr. W. Thon (seit 1995) Friederikenstift: PD Dr. S. Conrad (seit 2004) Vinzenzkrankenhaus: Dr. M. Borkowski (seit 1984) Krankenhaus Gehrden: Dr. V. Schick (seit 1986) (Region Hannover) Krankenhaus Großburgwedel: Dr. G. Schrader (Region Hannover)