Fallstudie: Nutanix Germany GmbH IDC Multi-Client-Projekt SOFTWARE DEFINED INFRASTRUCTURE 2016 Agile IT-Infrastrukturen als Basis fu r die digitale Transformation
NUTANIX GERMANY GMBH Fallstudie: Claranet GmbH Informationen zum Kunden WWW.NUTANIX.DE Mit integrierten Hosting- und Netzwerk-Services unterstu tzt Claranet Unternehmen, sich auf ihr Kerngescha ft statt auf den Betrieb von IT- Infrastrukturen zu konzentrieren. Der Managed Service Provider unterha lt 35 Rechenzentren in Europa und betreibt große Hosting-Umgebungen, beispielsweise in den Bereichen ecommerce, Portale und Big Data fu r Kunden wie Airbus, Leica, Aktion Mensch, N24, und Flaconi. 1996 gegru ndet ist Claranet heute nach eigenen Angaben mit einem Jahresumsatz von u ber 228 Mio. Euro einer der fu hrenden europa ischen Managed Service Provider fu r Hosting-, Netzwerk- und Application Management-Lo sungen. Claranet-Dienstleistungen werden von u ber 5.500 Gescha ftskunden aus den unterschiedlichsten Branchen genutzt. Anforderungen des Kunden Die Digitalisierung von Gescha ftsmodellen und gestiegene Anwendererwartungen aufgrund der Erfahrungen mit Public Cloud- Diensten machten eine Anpassung der Infrastruktur in den deutschen Rechenzentren von Claranet erforderlich. Dabei standen drei Anforderungen im Vordergrund: Optimierung der Antwortzeiten, Minimierung der Betriebskosten sowie Unabha ngigkeit von Hypervisor-Herstellern. Darstellung der Lo sung Bei der Evaluierung der Angebote im Markt stellte sich der hyperkonvergente Ansatz von Nutanix hinsichtlich der genannten Anforderungen als optimal heraus. Denn aufgrund der Virtualisierung nicht nur der Rechen-, sondern auch der Speicherkapazita ten lassen sich ein hoher Storage- Durchsatz sowie kalkulierbare Storage-Antwortzeiten erreichen, wie man sie beispielsweise von den großen Webunternehmen wie Google, Facebook oder Amazon kennt. Gleichzeitig sorgt diese Architektur fu r eine lineare Skalierbarkeit, wodurch dynamische Lastvera nderungen die Anwendererfahrung nicht beeintra chtigen. Die Plattform la sst sich bei
erho htem Ressourcenbedarf ohne aufwa ndige architektonische Vera nderungen problemlos anpassen. Da die Nutanix-Lo sungen Hypervisor-agnostisch sind, kann Claranet stets die Virtualisierungstechnologie seiner Wahl einsetzen ob VMware, Microsoft Hyper-V oder KVM. Projekt Highlights Seit dem Start der Nutanix-Infrastruktur in den deutschen Claranet- Rechenzentren im Mai 2014 hat sich die Zahl der eingesetzten Nutanix-Knoten deutlich erho ht. Die meisten Neukundenprojekte werden auf der Cloud-Enabling-Infrastruktur auf Basis von Nutanix betrieben. Vorteile: Performanz, Skalierbarkeit, Anwendererfahrung und Wirtschaftlichkeit a la Google & Co. Cloud Enablement und Business Transformation im Einklang mit deutschem Datenschutzrecht Unterstu tzung anspruchsvollster Workloads wie ecommerce, Big Data, Industrie 4.0 Beispiel fu r eines der Kundenprojekte: Leica Fotopark, mit dem Best-in-Cloud-Award 2014 ausgezeichnet Zitate des Kunden zum Projekt Stand fu r die Kunden fru her die Frage nach Speicherkapazita ten bei der Wahl des Hosting-Anbieters im Vordergrund, bewegt die Kunden heute die Sorge um die optimale Anwendererfahrung durch mo glichst kurze Antwortzeiten und um Sicherheit. Neue Technologien wie das Internet der Dinge, ecommerce oder Big Data erfordern extrem leistungsfa hige Hosting-Plattformen. Unsere neue Infrastruktur auf Basis der linear skalierbaren Web-Scale-Appliances von Nutanix erreicht eine Performanz und Skalierbarkeit, mit denen die Erwartungen der Anwender auch bei anspruchsvollsten Workloads erfu llt werden. Gleichzeitig gewa hrleisten wir ho chste Sicherheitsstandards. Eigene Rechenzentren in Deutschland, Zertifizierungen nach ISO 27001 und nach Bundesdatenschutzgesetz sorgen fu r die gebotene Cloud-Sicherheit und Compliance. Die Implementierung und vor allem die Erweiterung der Nutanix- Knoten hat wie vom Hersteller versprochen funktioniert. Der Nutanix-Support arbeitet kompetent und vorbildlich. Von: Olaf Fischer, Gescha ftsfu hrer Claranet GmbH
INTERVIEW MIT PATRICK D. COWDEN Anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse der Studie Software Defined Infrastructure in Deutschland 2016 sprach IDC mit Patrick D. Cowden, VP Central Europe & Emerging Markets bei Nutanix. IDC: Vielen IT-Abteilungen fällt es zunehmend schwer, flexible IT-Ressourcen kostengünstig und schnell bereitzustellen. Warum ist es aus Ihrer Sicht wichtig, dass sich Unternehmen mit Software-definierten Infrastrukturen auseinandersetzen? Patrick D. Cowden: Ohne Software-definierte Infrastrukturen lassen sich die Hindernisse auf dem Weg zur kostengu nstigen und schnellen Bereitstellung von IT-Ressourcen nicht aus dem Weg ra umen. Denn nur in solchen Infrastrukturen verschmelzen die Komponenten Storage, Netzwerk, Rechenleistung und Hypervisor, die Infrastruktur wird aus Anwendersicht einfach nutzbar quasi unsichtbar. Erst dann haben die Administratoren und Rechenzentrumsmanager die Freiheit, sich im Wesentlichen um die Workloads und nicht mehr um die Infrastruktur zu ku mmern. Nur so ko nnen sie sich auch im eigenen Rechenzentrum wie in einer o ffentlichen Cloud bewegen mit Fokus auf die Anwendungen. Dies ist auch die Voraussetzung dafu r, die wachsende Schatten-IT in den Unternehmen wieder unter die IT Leitung zu bekommen. Das ist gerade in Deutschland essenziell, wo wohl die strengsten Datenschutzrichtlinien weltweit herrschen und wertvolles geistiges Eigentum geschu tzt werden muss. IDC: Welche sind typische Herausforderungen, denen Unternehmen bei der Umsetzung von Software-definierten Infrastrukturen gegenüberstehen? Cowden: Wie immer besteht die gro ßte Herausforderung im Kopf. La sst sich einer reinen Softwaresteuerung wirklich trauen? Besteht nicht die Gefahr, dass wichtige Daten verloren gehen, wenn nur noch Hardware von der Stange verwendet wird? Muss ich meine bisherigen Investitionen jetzt abschreiben? Wie u berzeuge ich meine Spezialisten fu r Storage, Virtualisierung und Netzwerke, dass sie sich in Zukunft eher um die Workloads und Anwendungen ku mmern sollen? Das sind aus meiner Sicht die wichtigen Fragen und Bedenken, die sich aber zufriedenstellend beantworten und ausra umen lassen. IDC: Welche Vorgehensweise empfehlen Sie Unternehmen, die ihr IT-Delivery flexibilisieren und optimieren wollen? PATRICK D. COWDEN Cowden: Ich wu rde Unternehmen empfehlen, nach dem Grundsatz start small, think big vorzugehen. In keinem Rechenzentrum muss der gesamte Serverpark auf einmal ausgewechselt werden, Altanwendungen sind zu einem Stichtag komplett durch neue zu ersetzen. Steht aber ein neues Projekt an, zum Beispiel die Einfu hrung von VDIs oder die Erneuerung von Hypervisorlizenzen am Backup-Standort, sollten Software-definierte Infrastrukturen evaluiert werden. Anstatt neue Server und Storageeinheiten zu kaufen, lassen sich virtuelle Desktops komplett auf einer hyperkonvergenten Appliance betreiben. Und die Hypervisorlizenzen am Backup-Standort ließen sich durch einen eingebauten Hypervisor auf OpenSource-Basis unter Umsta nden komplett einsparen. Die Software wu rde dabei fu r die no tigen Transformationen in den Metadaten sorgen, um im Bedarfsfall Daten und VMs wiederherzustellen. Sind die hierbei gesammelten Erfahrungen positiv und lassen sich gleichzeitig wie erwartet Kosten sparen, ko nnen die Unternehmen die na chsten Schritte angehen. Denn eine Software-definierte Infrastruktur ist, richtig designt, frei skalierbar abschreckende Anfangsoder Folgeinvestitionen fallen hier also nicht an.
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