1 Herzlich Willkommen



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Transkript:

Herzlich Willkommen 1

Schulden und kumulierte Zinsausgaben von 1980 bis 2013 in Österreich 300.000 in Mio. 250.000 200.000 150.000 100.000 50.000 0 1980 1982 1984 1986 1988 1990 1992 1994 1996 1998 2000 2002 2004 2006 2008 2010 2012 Öffentlicher Schuldenstand Zinsausgaben kum. Daten für Zinsausgaben gemäß ESVG 1995, für öffentlichen Schuldenstand bis 1994 gemäß ESVG 1995 und ab 1995 gemäß ESVG 2010 Quelle: Statistik Austria (2014), Schmidthuber (2014) Institut für Public und Nonprofit Management Johannes Kepler Universität Linz 2

Kommunale Investitionen und freie Finanzspitze Institut für Public und Nonprofit Management Johannes Kepler Universität Linz 3

Schuldenstandentwicklung Quelle: www.statistik.at, Stand: 31.03.2014

Staatsverschuldung der EU-Mitgliedsstaaten nach Maastricht-Vertrag zum 31.12.2013 im Vergleich (in Prozent des BIP) Griechenland Italien Portugal Irland Zypern Belgien Spanien Frankreich Euro 18 Vereinigtes Königreich EU 28 Ungarn Deutschland Österreich Niederlande Malta Slowenien Kroatien Finnland Polen Slowakei Tschechien Dänemark Schweden Litauen Rumänien Lettland Luxemburg Bulgarien Estland 10,0 23,1 18,9 132,6 129,0 123,7 111,7 101,5 93,9 93,5 92,6 90,6 87,1 79,2 78,4 74,5 73,5 73,0 71,7 67,1 57,0 57,0 55,4 46,0 44,5 40,6 39,4 38,4 38,1 175,1 Maastricht Verträge (60%) Quelle: Eigene Darstellung (Daten entnommen aus: Eurostat, Öffentlicher Bruttoschuldenstand (Code: tsdde410), abgerufen am 23.4.2014)

Staatsverschuldung der EU-Mitgliedsstaaten nach Maastricht-Vertrag zum 31.12.2013 im Vergleich (in Euro je Einwohner) Irland Belgien Italien Frankreich Griechenland Österreich Vereinigtes Königreich Euro 18 Niederlande Deutschland EU 28 Zypern Spanien Portugal Finnland Dänemark Luxemburg Schweden Malta Slowenien Ungarn Slowakei Kroatien Tschechien Polen Litauen Lettland Rumänien Estland Bulgarien 2.697 1.397 1.034 5.825 4.591 4.384 7.837 7.388 6.774 6.200 12.443 12.292 19.573 17.420 21.299 20.559 20.370 20.306 19.785 22.450 27.604 27.426 26.569 26.402 26.177 29.358 28.809 34.687 34.669 44.199 Quelle: Eigene Darstellung (Daten entnommen aus: Eurostat, Öffentlicher Bruttoschuldenstand (Code: tsdde410); Eurostat, Bevölkerung am 1. Januar (Code: tps00001); abgerufen am 23.4.2014)

Reform des Haushalts- und Rechnungswesens Informations- und Planungssystem, das die tatsächliche Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage widerspiegelt

Neues öffentliches Rechnungswesen: DOPPIK 8 Vermögen Besseres Informationssystem: Doppik = EPSAS (?) Bessere Schuldenbremsen

Nach bisherigem kameralen Informationssystem Nach einem kaufmännischen Informationssystem 9 Staatsschulden in ganz Österreich (explizite) Schulden 230 Mrd. (implizite) Schulden ca. 1 Bill. (409% höher) (zum Vergleich Griechenland: 875% höher)

Dez. 2013 https://www.bmf.gv.at/budget/haushalt srechtsreform/die-eroeffnungsbilanzdes-bundes.html

Wir sollten es uns nicht leicht machen Institut für Public und Nonprofit Management Johannes Kepler Universität Linz 11

Knappheit? Staatsverschuldung in Prozent Institut für Public und Nonprofit Management Johannes Kepler Universität Linz Hagen (2014) auf Basis von http://www.imf.org/external/pubs/ft/wp/2010/data/wp10245.zip 12

Die Public Management Themen 2014 13 1) Das gegenwärtige öffentliche Haushalts- und Rechnungswesen auf Landes und Kommunalebene in Österreich ist dysfunktional in Hinblick auf eine wirtschaftliche und nachhaltige Steuerung eines demokratischen und dezentral organisierten Gemeinwesens. 2) Die Anwendung eines leistungsfähigen (neuen) Kontrollsystems ohne adäquates Planungssystem ist sinnlos. Was sind leistungsfähige Schranken? 3) Evidenzbasiertes Public Management Was moderiert öffentlichen Verschuldung? Was sind Lösungen und Triebfedern? Wie gestalten wir Knappheit?

Der Tag heute Tagesablauf Haushaltsreform für Länder und Gemeinden in Österreich: Wege zur VRV-neu Assoz.-Prof. Mag. Dr. Iris Saliterer Institutsvorständin, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt 14 10 Jahre Doppik: Kommunale Reformerfahrungen aus Deutschland Rainer Christian Beutel, Vorstand der Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) Bilanzierung für den Staat? Die Reform des Haushalts- und Rechnungswesens auf der österreichischen Bundesebene Mag. Bernhard Schatz, Stv. Abteilungsleiter Bundesministerium für Finanzen Wien Europäische Harmonisierung des öffentlichen Rechnungswesens: Wohin führt der Weg Robin Braun Erich Lehner Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Zürich Linz

15 Schauer (2014), Die österreichische Haushaltsrechtsreform im Lichte der betriebswirtschaftlichen Rechnungstheorie und internationaler Entwicklungen, Jg. 55 (2014) Heft 1-3, S.1-26. Schauer (2014), Der erste Rechnungsabschluss des Bundes nach dem BGH 2013, in: SWK-Heft 31, S.1343ff. Moderation em.o.univ.prof. Dkfm. Dr. Reinbert Schauer