Masterleuchte mit LIGHTGATEplus Bedienungsanleitung Serviceanleitung www.trilux.de Bedienungsanleitung Inhalt Einleitung Grundsätzliche Funktionen Systemleuchten und Komponenten -4 Seite 3 Funktion und Bedienung Betriebsarten Bedienung Ein-Taster-Bedienung Mehr-Taster-Bedienung Gesamtraum-Regelung Einzelregelung mit zwei Leuchtengruppen Offset-Regelung mit zwei Leuchtengruppen und einem Sensor Betrieb von bis zu 4 Leuchtengruppen Steuerung ohne Tageslichtabhängigen-Betrieb Bedienung der Beleuchtungsanlage mit der Funkfernbedienung (LGR-SC) 4 5 6-7 8 0- -3 4-7 8-0 - 3-4
O Einleitung Grundsätzliche Funktionen LIGHTGATEplus kann individuell für einen bedarfsgerechten Betrieb von Leuchten konfiguriert werden. Alle angeschlossenen Leuchten (Betriebsgeräte) müssen über die DALI-Schnittstelle (Digital Addressable Lighting Interface) verfügen. Tageslichtabhängiger-Betrieb Der Tageslichtabhängige-Betrieb reduziert den Energieverbrauch der Beleuchtungsanlage. Bei Tageslicht wird die Beleuchtung gedimmt und ggf. ausgeschaltet. Bei einsetzender Dunkelheit wird die Beleuchtung automatisch wieder hoch gedimmt. Ungeregelter-Betrieb Im Bedarfsfall kann der Tageslichtabhängige-Betrieb deaktiviert werden, indem manuell auf einen gewünschten Helligkeitswert gedimmt wird. Eine komfortable Möglichkeit dazu bietet die intuitive Ein-Taster-Bedienung mit einem Schließtaster. Anwesenheits-Erfassung In vielen Fällen ist durch die Anwesenheits-Erfassung eine weitere Energieeinsparung möglich. Dazu werden ein oder mehrere Anwesenheits-Sensoren eingesetzt. Die Sensoren sind so konzipiert, dass sie auch geringe Bewegungen erfassen (z. B. im Büro). Lichtszenen Die Beleuchtungsanlage in einem Raum kann mit LIGHTGATEplus in bis zu vier separate Leuchtengruppen eingeteilt werden. Diese können auf unterschiedliche Helligkeitswerte eingestellt werden. Solche Lichtszenen können gespeichert- und wieder aufgerufen werden. Für die Programmierung und den Aufruf von Lichtszenen empfiehlt sich in vielen Fällen eine Funk-Fernbedienung (z. B. LGR-SC). Systemleuchten und Komponenten Master-Leuchten Master-Leuchten sind anschlussfertig verdrahtet und mit integriertem Steuergerät und Sensor ausgestattet. Zusätzliche Sensoren können angeschlossen werden. Alle Anschlüsse für die DALI- Schnittstellen und die Bedientaster sind auf bequem zugängliche Steckklemmen aufgelegt. Controller-Leuchten Der Aufbau der Controller- Leuchten entspricht weitestgehend dem der Master- Leuchten, jedoch ist der Sensor extern zu montieren. Es kann alternativ ein größerer Sensor (Sensor LGS-RPL/S) verwendet werden, der auch einen Funkempfänger für die Funkfernbedienung enthält und sich durch eine erhöhte Empfindlichkeit der Anwesenheits-Erfassung auszeichnet. Sensor-Leuchten Sensor-Leuchten sind nur mit einem Sensor ausgestattete System-Leuchten, die zur Erweiterung der Anwesenheits-Erfassung oder zur unabhängigen Regelung eines zweiten Bereiches (einer zweiten Leuchtengruppe) eingesetzt werden können. Funkfernbedienung Sensoren der Bauform LGS-RPL/S enthalten zusätzlich einen Funkempfänger für die Funkfernbedienung LGR-SC. Diese ermöglicht zusätzliche Bedienund Programmierfunktionen. ID Auto Man 4 3 3
Betriebsarten und Bedienung Betriebsarten Tageslichtabhängiger-Betrieb LIGHTGATEplus befindet sich nach dem Einschalten grundsätzlich in dem Tageslichtabhängigen-Betrieb (geregelter Betrieb), der energiesparenden Betriebsart (sofern ein Sensor angeschlossen und die tageslichtabhängige Regelung nicht deaktiviert ist) Bedienung Automatischer Betrieb Mit LIGHTGATEplus kann eine Beleuchtungsanlage vollautomatisch, ohne Schalter und Taster, betrieben werden. Durch den Tageslichtabhängigen-Betrieb und Anwesenheitserfassung (Automatikbetrieb, siehe oben) ist gewährleistet, dass immer genügend Licht zur Verfügung steht, wenn es benötigt wird. Ungeregelter Betrieb Ein Umschalten in den Ungeregelten-Betrieb erfolgt grundsätzlich beim manuellen Dimmen oder beim Aufrufen des 00%-Betriebs bzw. beim Aufrufen einer Lichtszene. Der ungeregelte Betriebszustand wird durch konstantes Leuchten der LED in der Sensoreinheit angezeigt. Die tageslichtabhängige Regelung bleibt bis zum Ausschalten deaktiviert (Ausnahme: 00%-Betrieb mit Netzschalter aufgerufen). Nach dem Wiedereinschalten ist die Regelung erneut aktiv. 00% scene Netzschalter-Bedienung In vielen Fällen ist ein Netzschalter allein als Bedienelement für die Beleuchtung ausreichend. Folgende Schaltfunktionen sind möglich: ON Schalter OFF Anwesenheitserfassung Die Anwesenheitserfassung ist grundsätzlich unabhängig von der Lichtregelung. Es kann dabei zwischen einem Automatikbetrieb und einem Semi-Automatikbetrieb gewählt werden. Die Ausschaltverzögerung ist zwischen einer Minute und sechzig Minuten einstellbar oder auch deaktivierbar (bei Abwesenheit schaltet die Beleuchtung in den Standby-Betrieb). Im Semi-Automatikbetrieb ist die Wiedereinschaltung deaktiviert. OFF < 5 Sec. ON 00% 60 Min. Standby Um das LIGHTGATEplus-System mit Schließtastern bedienen zu können, muss es sich im Standby-Betrieb befinden. Dies führt zu einer geringen, aber permanenten Leistungsaufnahme der Beleuchtungsanlage (Technische Daten, siehe Service-Anleitung, Seite 59). Aus Mit dem Netzschalter kann das LIGHTGATEplus-System spannungsfrei geschaltet werden um auch einen geringen Energieverbrauch durch Standby-Verluste zu vermeiden. OFF - Mit dem Schalter kann ein- und ausgeschaltet werden. - Beim Einschalten der Beleuchtungsanlage startet diese grundsätzlich in den tageslichtabhängigen Betrieb. - Ein Umschalten in den Ungeregelten-Betrieb mit 00% Lampenlichtstrom erfolgt durch kurzes Aus- und Wiedereinschalten innerhalb von 5 Sekunden. - Dieser Betriebszustand ist zeitlich auf 60 Minuten begrenzt. - Die Anwesenheitserfassung ist für diesen Zeitraum deaktiviert. - Nach Ablauf dieser Zeit kehrt das System automatisch wieder in den Tageslichtabhängigen-Betrieb zurück. - Durch ein Aus- und Wiedereinschalten mit zeitlichem Abstand von mehr als 5 Sekunden kann jederzeit in den Tageslichtabhängigen-Betrieb zurück gekehrt werden. 4 5
Ein-Taster-Bedienung Erweiterte Funktionen gegenüber dem Netzschalter ermöglicht die Ein-Taster-Bedienung. Diese ist für alle Anwendungen des LIGHT- GATEplus-Systems mit einer, zwei, drei oder vier Leuchtengruppen vorgesehen. Sie umfasst die Tastenfunktionen: - Ein- und Ausschalten, - Auf- und Abdimmen (Gruppe und ), sowie das - Umschalten der Beleuchtungsanlage zwischen dem Tageslichtabhängigen-Betrieb und dem Ungeregelten-Betrieb mit 00%. Taster (Gruppe und ) Tasterfunktionen Kurzer Tastendruck Wechsel Ein/Ausschalten der Beleuchtungsanlage, beim Einschalten ist die Beleuchtungsanlage grundsätzlich in dem Tageslichtabhängigen-Betrieb. Hinweis: Bei Ungeregeltem-Betrieb wird durch Kurzdruck die Beleuchtungsanlage zunächst ausgeschaltet. Das Wiedereinschalten erfolgt grundsätzlich in den Tageslichtabhängigen-Betrieb. dunkler 00% heller Langer Tastendruck (halten) Wechselndes Hoch-/Herunterdimmen der Beleuchtungsanlage bei Langdruck, hierbei ist der Tageslichtabhängige-Betrieb deaktiviert. Hinweis: Erneuter langer Tastendruck wechselt die Dimmrichtung. Bei ausgeschaltetem Licht (Standby) hat ein langer Tastendruck keine Auswirkung. Doppelklick (zweimaliges Drücken in kurzer Folge) Wechsel zwischen Tageslichtabhängigem-Betrieb/Ungeregeltem-Betrieb mit 00% bei Doppelklick. Hinweis: Bei Ungeregeltem-Betrieb bei beliebigem Dimmwert wird durch Doppelklick zunächst in den Tageslichtabhängigen-Betrieb geschaltet. Nochmaliger Doppelklick führt gemäß der Hauptfunktion zum Ungeregelten- Betrieb mit 00%. Bei ausgeschaltetem Licht (Standby) hat ein Doppelklick keine Auswirkung. 6 7
Mehr-Taster-Bedienung Bei Bedarf zusätzlicher Bedienfunktionen kann eine Mehr-Taster- Bedienung mit bis zu 4 Tastern beim Anschluss der Leuchte eingerichtet werden. Dabei sind die Funktionen der Taster wie folgt festgelegt: Taster Schalter T (ähnlich Ein-Taster-Bedienung) - Ein-/Ausschalten bei Kurzdruck - Dimmen bei Langdruck - Umschaltung Tageslichtabhängig, Geregelter/ Ungeregelter-Betrieb bei Doppelklick (weitere Hinweise siehe nachfolgende Anwendungs-Kapitel) Taster Schalter T (wenn zweite Leuchtengruppe vorhanden) - Weitere Ein-/Ausschaltfunktionen - Dimm- und Umschaltfunktionen (siehe Einzelregelung zweier Leuchtengruppen und Offsetregelung mit zwei Leuchtengruppen ) Taster T3 (Ausschaltfunktion) Diese Funktion dient z. B. für die zentrale Ausschaltung mehrerer Beleuchtungsanlagen in einem Gebäude durch den Hausmeister. Taster T4 (Lichtszenenaufruf) Diese Funktion dient zum Aufruf einer voreingestell ten Lichtszene ohne tages lichtabhängiger Regelung. scene Die Einstellung der Lichtszene ist in der Service- Anleitung beschrieben. Bei Tastendruck wird die Beleuchtung mit dem Aufruf der Lichtszene eingeschaltet. Nochmaliger Tastendruck schaltet die Beleuchtung aus. Im laufenden Betrieb der Beleuchtung (geregelt oder ungeregelt, außer Lichtszene) wird durch Tastendruck ebenfalls die Lichtszene aufgerufen. (weitere Hinweise siehe nachfolgende Anwendungs-Kapitel) 8 9
Gesamtraumregelung (Regelung einer Leuchtengruppe) In den überwiegenden Anwendungen wird die gesamte Beleuchtungsanlage als eine Leuchtengruppe mit einem Lichtsensor in Abhängigkeit des Tageslichtes geregelt. Mehr-Taster-Bedienung (mit bis zu 3 Tastern, siehe Seite 8-9). Taster T (wie Ein-Taster-Bedienung) Sensor heller dunkler 00% Taster T (ohne Funktion) Taster T3 (zentrale Ausschaltung) Folgende Bedienungsarten sind möglich: Taster T4 (Lichtszene) Automatischer Betrieb (siehe Seite 5) Netzschalter-Bedienung (siehe Seite 5) scene Ein-Taster-Bedienung (siehe Seite 6) 0
Einzelregelung zweier Leuchtengruppen Taster T (Gruppe) In Räumen mit Bereichen stark unterschiedlicher Tageslichtversorgung, z. B. bei großer Raumtiefe, können zwei unabhängig geregelte Leuchtengruppen eingerichtet werden. Für die separate Regelung der Gruppen werden zwei Lichtsensoren benötigt. Die Sollwerte werden separat eingestellt. Die Regelungen der Bereiche dimmen und schalten unabhängig voneinander. Die Anwesenheitserfassung erstreckt sich über beide Bereiche. Taster T (Gruppe) Gruppe/group heller dunkler Sensor 00% Gruppe/group Sensor - Taster T schaltet und dimmt nur die Gruppe (Funktionen wie Ein- Taster-Bedienung) - Taster T schaltet und dimmt nur die Gruppe (Funktionen wie Ein- Taster-Bedienung) Taster T3 (zentrale Ausschaltung Gruppe + ) Folgende Bedienungsarten sind möglich: Automatischer Betrieb (siehe Seite 5) Netzschalter-Bedienung (siehe Seite 5) Ein-Taster-Bedienung (siehe Seite 6) Hinweis: Bei Langdruck beginnt die Dimmung der beiden Leuchtengruppen im jeweils aktuell eingeregeltem Dimmwert. Sollte dabei die Dimmrichtung (Hoch- bzw. Herunterdimmen) der beiden Gruppen unterschiedlich sein, kann durch zwei Doppelklicks die Beleuchtungsanlage in den 00%-Betrieb versetzt werden. Von dort aus dimmen beide Leuchtengruppen gleichmäßig herunter. (Nach Aus- und Wiedereinschalten startet die Regelung beider Gruppen ebenfalls bei 00%) Mehr-Taster-Bedienung (mit bis zu 3 Tastern, siehe Seite 8). Taster T4 (Lichtszene Gruppe + ) scene - Taster T3 schaltet beide Leuchtengruppen aus (Standby) - Taster T4 ruft eine Lichtszene auf. Die Lichtwerte (ungeregelt) der beiden Leuchtengruppen können separat eingestellt werden (siehe Service-Anleitung). 3
Offset-Regelung mit zwei Leuchtengruppen und einem Lichtsensor Für die Offset-Regelung werden die Leuchten der Beleuchtungsanlage in zwei Gruppen unterteilt, fensternah und fensterfern, jedoch mit nur einem Sensor tageslichtabhängig geregelt. Diese Betriebsart kann in Räumen mittlerer Raumtiefe eingesetzt werden, in denen kein zweiter Sensor erforderlich ist. Es wird dabei stets die Gruppe (fensterfern) über den Lichtsensor geregelt. Die Gruppe (fensternah) wird mit der Gruppe mitgedimmt. Der Unterschied (Offset) der Gruppe zur Gruppe ist einstellbar. Bei zunehmendem Tageslicht dimmt die Gruppe bis zum Minimum und verbleibt dort, bis sie bei ausreichendem Tageslicht mit der Gruppe gemeinsam ausgeschaltet wird. Bei nachlassendem Tageslicht wird der Offset-Wert automatisch reduziert, so dass ohne Tageslicht beide Leuchtengruppen das gleiche Dimmniveau haben. Vorgegeben durch die Funktion des LIGHTGATEplus-Systems ist stets die fensterferne Gruppe als Gruppe und die fensternahe Gruppe als Gruppe zu wählen. Folgende Bedienungsarten sind möglich: Automatischer Betrieb (siehe Seite 5) Netzschalter-Bedienung (siehe Seite 5) Ein-Taster-Bedienung (siehe Seite 6) Hinweis: Bei Langdruck beginnt die Dimmung der beiden Leuchtengruppen im jeweils aktuell eingeregelten Dimmwert. Sollte dabei die Dimmrichtung (Hoch- bzw. Herunterdimmen) der beiden Gruppen unterschiedlich sein, kann durch zwei Doppelklicks die Beleuchtungsanlage in den 00%-Betrieb versetzt werden. Von dort aus dimmen beide Leuchtengruppen gleichmäßig herunter. (Nach Aus- und Wiedereinschalten startet die Regelung beider Gruppen ebenfalls bei 00%) Gruppe/group Gruppe/group Sensor dunkler heller 00% 4 5
Mehr-Taster-Bedienung (mit bis zu 4 Tastern, siehe Seite 8) Taster T - Taster T schaltet die Beleuchtungsanlage in den Tageslichtabhängigen- Betrieb und aus (Standby). Zusätzlich dimmt und schaltet er die Gruppe. Gruppe + Gruppe + Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe + Gruppe + heller dunkler 00% Gruppe Gruppe + Gruppe + Gruppe Gruppe + Gruppe + Taster T - Taster T schaltet die Beleuchtungsanlage ein und dimmt/schaltet die Gruppe (die Gruppe kann mit T nicht ausgeschaltet werden). Gruppe + Gruppe Gruppe Gruppe Gruppe heller dunkler 00% Gruppe Gruppe + Gruppe Taster T3 (zentrale Ausschaltung Gruppe +) Taster T4 (Lichtszene Gruppe +) scene 6 7
Betrieb von bis zu 4 Leuchtengruppen (Adressier-Betrieb) Mit LIGHTGATEplus können durch eine DALI-Adressierung bis zu 4 Leuchtengruppen gebildet werden (siehe Service-Anleitung). - Dabei können die Gruppen und in dem Tageslichtabhängigen- Betrieb geregelt werden. - Die Gruppen 3 und 4 sind von dem Tageslichtabhängigen-Betrieb ausgeschlossen. Sie dienen als Zusatzleuchtengruppen. Ihr Einschaltniveau kann voreingestellt werden (siehe Service-Anleitung). - Die Gruppen 3 und 4 werden grundsätzlich mit der Gruppe einund ausgeschaltet. - Ein Ausschalten der Gruppe oder auf Grund der tageslichtabhängigen Regelung, hat auf die Gruppen 3 und 4 keine Auswirkung. - Die Gruppen 3 und 4 werden durch die Anwesenheitserfassung mit geschaltet. - Die Gruppen 3 und 4 können in aufrufbare Lichtszenen mit einbezogen werden. Ihr Lichtniveau kann für die Lichtszene unabhängig vom Einschaltniveau voreingestellt werden (siehe Service-Anleitung). - Ein stufenloses Dimmen dieser beiden Leuchtengruppen ist mit der Funkfernbedienung möglich. Bei der DALI-Adressierung müssen nicht die Adressen aller Gruppen vergeben werden. Bezüglich der tageslichtabhängigen Regelung der Guppen und können dabei alle Anwendungen (Gesamtraumregelung, Einzelregelung zweier Gruppen, Offset-Regelung) realisiert werden, sowie eine oder zwei Zusatzleuchtengruppen gebildet werden. Folgende Bedienungsarten sind möglich: Automatischer-Betrieb (siehe Seite 5) Netzschalter-Bedienung (siehe Seite 5) Die Gruppen 3 und 4 schalten bei kurzem Aus- und Wiedereinschalten nicht auf den Ungeregelten-Betrieb mit 00%, sondern verbleiben auf ihrem vordefinierten Einschaltniveau. Ein-Taster-Bedienung (siehe Seite 6) Die ungeregelten Gruppen 3 und 4 werden nur geschaltet, nicht gedimmt. Ihr Einschaltniveau ist vordefiniert (siehe oben). Gruppe/group Taster Sensor Gruppe/group Sensor Master Gruppe/group 3 dunkler heller 00% Gruppe/group 4 Taster 8 9
Steuerung ohne tageslichtabhängige Regelfunktion Mehr-Taster-Bedienung Die Mehr-Taster-Bedienung erfolgt wie in den vorangegangenen Kapiteln der Gesamtraumregelung, Einzelregelung zweier Gruppen und Offset-Regelung beschrieben. Gesamtraumsteuerung Wird eine Controllerleuchte ohne Sensor betrieben oder der Lichtsensor deaktiviert, so lässt sich die Beleuchtungsanlage nur manuell in den Ungeregelten-Betrieb betreiben. - Die Gruppen 3 und 4 werden mit der Gruppe geschaltet. Ihr Einschaltniveau ist vordefiniert (siehe oben). - Ihr mit Taster 4 in der Lichtszene aufgerufenes Lichtniveau ist unabhängig von ihrem Einschaltniveau. Ein-Taster-Bedienung (nur manuell): Taster Hinweis: Mit einer System-Funkfernbedienung können die Gruppen 3 und 4 gedimmt und separat geschaltet werden. 00% dunkler heller Langer Tastendruck bewirkt kein Einschalten der Beleuchtungsanlage. Doppelklick hat keine Auswirkung. Mehr-Taster-Bedienung (nur manuell) Die Funktionen des Taster T ist identisch mit der Ein-Taster-Bedienung (siehe oben). Taster T ist ohne Funktion Die Funktionen der Taster T3 und T4 sind identisch zum Regelbetrieb (siehe Seite 8). Zwei-Gruppen-Steuerung Die manuelle Bedienung der beiden Leuchtengruppen erfolgt wie bei der Ein-Taster-Bedienung, jedoch einzeln mittels separater Taster T und Taster T. Eine Bedienung zweier Leuchtengruppen ohne tageslichtabhängige Regelung mit einem gemeinsamen Taster ist mit dem LIGHTGATEplus-System nicht vorgesehen. 0
7 8 9 0 6 3 4 5 Drei- und Vier-Gruppen-Steuerung (nur manuell) Bei DALI-Anschluss einer Beleuchtungsanlage mit den DALI-Gruppen 3 und 4 verhalten sich die zugeordneten Leuchten grundsätzlich wie folgt: - Die Leuchten der Gruppen 3 und 4 werden mittels des Tasters T mit der Gruppe mit voreinstellbarem Einschaltwert geschaltet (siehe Service-Anleitung). - Leuchten der DALI-Gruppen 3 und 4 werden nicht mitgedimmt. - Taster T hat keinen Einfluss auf die Gruppen 3 und 4. - Taster T3 schaltet auch die Gruppen 3 und 4 mit aus. - Bei Aufruf der Lichtszene mittels Taster T4 sind die Gruppen 3 und 4 mit berücksichtigt. Ihre Dimmwerte sind von den mit Taster T aufgerufenen Einschaltwerten unabhängig voreinstellbar (siehe Service-Anleitung). Bedienung der Beleuchtungsanlage mit der Funkfernbedienung Die Funkfernbedienung LGR-SC dient zur komfortablen Ansteuerung einer Beleuchtungsanlage mit LIGHTGATEplus. Für alle vier möglichen Leuchtengruppen stehen umfangreiche Bedienmöglichkeiten zur Verfügung. Darüber hinaus kann die Funkfernbedienung LGR-SC zur Programmierung (Adressierung, Sollwerteinstellung,...) des Systems verwendet werden. Hinweise hierzu sind der separaten Bedienungsanleitung der Funkfernbedienung LGR-SC zu entnehmen (70 74 0 /006 BAG electronics GmbH). Für den Einsatz der Funkfernbedienung LGR-SC muss ein Sensor der Bauform LGS-RPL/S (für Deckenein- und Deckenanbau) vorhanden sein. In ihm ist ein Funkempfänger integriert. Zwischen Funkfernbedienung LGR-SC und Sensor ist kein direkter Sichtkontakt erforderlich. Es ist aber zu beachten, dass durch Metalldecken oder andere bauliche Gegebenheiten die Reichweite reduziert sein kann. Bevor die Funkfernbedienung LGR-SC verwendet werden kann, ist eine Adressierung vorzunehmen. Vorderansicht Rückansicht Auto Man 4 ID 3 O Drehschalter Um die Funkfernbedienung LGR-SC nutzen zu können, muss der Drehschalter in der Funkfernbedienung auf die Betriebsart 0 eingestellt sein (siehe Bedienungsanleitung 70 74 0 /006 BAG electronics GmbH). 3
Es können so die folgenden Funktionen aufgerufen werden: Ein- und Ausschalten der Beleuchtungsanlage im Tageslichtabhängigen-Betrieb Umschalten zwischen Tageslichtabhängigem-und Ungeregeltem- Betrieb Dimmen der gesamten Beleuchtungsanlage Bei Betätigen einer Dimm-Taste der Fernbedienung werden stets alle eingerichteten Leuchtengruppen angesprochen (auch die Gruppen 3 und 4, anders als bei der Ein-Taster-Bedienung). Dimmen einzelner Leuchtengruppen (auch Gruppe 3 und 4) Aufruf von bis zu vier Sollwerten für den Tageslichtabhängigen Betrieb Aufruf von bis zu vier Lichtniveaus für den Ungeregelten-Betrieb Aufruf von bis zu 4 Lichtszenen mit bis zu vier Leuchtengruppen. Weitere Informationen siehe Bedienungsanleitung Funkfern- Bedienung LGR-SC 70 74 0 /006 BAG electronics GmbH. 4 5
Serviceanleitung 7-60 Inhalt Sicherheits- und Installationshinweise Seite 8 Inbetriebnahme - Regelung einer Leuchtengruppe (Gesamtraumregelung) - Einzelregelung zweier Leuchtengruppen (zwei unabhängig geregelte Leuchtengruppen) - Offset-Regelung mit zwei Leuchtengruppen und einem Sensor (zweite Leuchtengruppe abhängig geregelt) - Betrieb von bis zu 4 Leuchtengruppen (mit DALI-Adressierung) 9-3 3-35 36-39 40-43 Systemeigenschaften - Grundsätzliche Funktionen - DALI-Anschluss - Masterleuchten, Controllerleuchten und Sensorleuchten - Sensorfunktionen - Tageslichtabhängige-Regelung - Anwesenheitserfassung Weitere Systemkomponenten Technische Daten 44-45 46-48 49-5 5-5 53 54-58 57-59 60 6 7
Sicherheits- und Installationshinweise Inbetriebnahme Die Durchführung der Serviceanleitung setzt Fachkenntnisse voraus, die einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Elektrohandwerk entsprechen! Arbeiten Sie niemals bei anliegender Spannung an der Leuchte. Vorsicht - Lebensgefahr! Regelung einer Leuchtengruppe (Gesamtraumregelung, Broadcast-Betrieb, siehe Seite 46-47) In den überwiegenden Anwendungen wird die gesamte Beleuchtungsanlage als eine Leuchtengruppe mit einem Lichtsensor in Abhängigkeit des Tageslichtes geregelt. Beachten Sie die Montageanleitung der verwendeten Leuchten! D - D+ D - D+ N L D - D+ Sensor Controller/ 3 4 5 6 7 8 D - D+ D - D+ 8 9
DALI-Anschluss Es können bis zu 50 Leuchten (bzw. 50 EVG) angesteuert werden. Dabei ist die DALI-Brücke der Master-Leuchte nicht zu entfernen (Auslieferungszustand, siehe Seite 46-48). Eine DALI-Adressierung ist nicht erforderlich. Hinweise: - Alle Betriebsgeräte müssen unadressiert sein (siehe Seite 47) - Zur Positionierung der Masterleuchte bzw. des Lichtsensors (siehe Seite 53). Taster-Anschluss Gegebenenfalls sind Taster gemäß der gewünschten Bedienfunktionen (siehe Bedienungsanleitung) anzuschließen (siehe Anschlussbild Seite 44-45) Anwesenheitserfassung Für die Einstellung der Anwesenheitserfassung ist Netzspannung erforderlich (siehe Seite 54-56). Sollwerteinstellung Die Sollwerteinstellung kann wahlweise mittels der Programmierfunktionen des Sensors oder mittels Taster durchgeführt werden. - Sollwerteinstellung mit Sensor LGS-OPL/M (Mini-Sensor, in Leuchte integriert) LED blinkt Gr. Sec. Aufruf der Sollwertprogrammierung (Taste Gr. halten) Gr. Gr. heller dunkler Sollwert einstellen - Sollwerteinstellung mit Sensor LGS-RPL/S (Deckenein- und Deckenanbausensor) Beleuchtung einschalten (geregelt, LED aus) 0 Sec. keine Änderung LED blinkt schnell fertig Sollwerteinstellung mit Taster T Wahlschalter A auf stellen 0 Sec. (Programmierung per Taster entsperren, nur bei bei Verwendung des Sensors LGS-RPL/S) Beleuchtung aus (Standby, mit Taster T) ON Aufruf des Programmiermodus (Taster T halten) - Schalter Lichtniveau-Einstellung mit Taster 4 (nur bei Mehr-Taster-Bedienung, siehe Seite 8) Wahlschalter A auf stellen (Programmierung per Taster entsperren, nur bei bei Verwendung des Sensors LGS-RPL/S) Beleuchtung aus (Standby, mit Taster T) Einstellen mit Schalter Taster T4 Min/ON/Min/ON/Min System bereit Sollwert einstellen - - + + speichern LED blinkt schnell fertig Aktivierung der Sollwertstellung (Wahlschalter A auf ) - + Sollwert einstellen (mehrere Umdrehungen) 0 Sec. keine Änderung LED blinkt schnell fertig ON 0 Sec. Aufruf des Programmiermodus (Taster T4 halten) Min/ON/Min/ON/Min System bereit Lichtszene einstellen guardar LED blinkt schnell fertig 30 3
Einzelregelung zweier Leuchtengruppen (Broadcast-Betrieb, siehe Seite 47) In Räumen mit Bereichen stark unterschiedlicher Tageslichtversorgung, z. B. bei großer Raumtiefe, können zwei unabhängig geregelte Leuchtengruppen eingerichtet werden. Für die separate Regelung der Gruppen werden zwei Lichtsensoren benötigt. Die Sollwerte werden separat eingestellt. Die Regelungen der Bereiche dimmen unabhängig voneinander. Die tageslichtabhängige Abschaltung erfolgt, wenn im Bereich der Gruppe ausreichend Tageslichtversorgung besteht (siehe Seite 5). Die Anwesenheitserfassung erstreckt sich über beide Bereiche. Gruppe D - D+ Gruppe D - D+ DALI-Anschluss Es können bis zu 5 Leuchten (bzw. 5 EVG) je Dali-Anschluss angesteuert werden. Dabei ist die DALI-Brücke der Master-Leuchte zu entfernen. Eine DALI-Adressierung ist nicht erforderlich. Alternativ können alle Leuchten an eine gemeinsame Steuerleitung angeschlossen und eine DALI-Adressierung vorgenommen werden (siehe Seite 46-48). Hinweis: Zur Positionierung der Masterleuchte bzw. des Lichtsensors, siehe Seite 54. Sensor D - D+ Controller/ 3 4 5 6 7 8 Sensor N L Taster-Anschluss Gegebenenfalls sind Taster gemäß der gewünschten Bedienfunktionen (siehe Bedienungsanleitung) anzuschließen (siehe Anschlussbild Seite 44-45). Sensor-Adressierung Jeder Sensor, extern oder in einer Master- oder Sensorleuchte, ist im Auslieferungszustand auf die Sensoradresse adressiert. Der Sensor in der Sensorleuchte ist auf die Sensoradresse umzustellen (siehe Seite 49-5). D - D+ D - D+ Anwesenheitserfassung Für die Einstellung der Anwesenheitserfassung ist Netzspannung erforderlich (Seite 54-55). Sollwerteinstellung Die Sollwerteinstellung kann wahlweise mittels der Programmierfunktionen des Sensors oder mittels Taster durchgeführt werden. 3 33
- Sollwerteinstellung mit Sensor LGS-OPL/M (Mini-Sensor, in Leuchte integriert) Gr. Beleuchtung einschalten (geregelt, LED aus) Einstellen des Sollwertes Gr. + wie folgt: LED blinkt Gr. heller 0 Sec. Sec. keine Gr. Änderung dunkler Sollwert einstellen Ändern des Sollwertes Gr. wie folgt: Aufruf der Sollwertprogrammierung (Taste Gr. halten) LED blinkt Gr. Sec. Aufruf der Sollwertprogrammierung (Taste Gr. halten) Gr. Gr. heller dunkler Sollwert einstellen 0 Sec. keine Änderung LED blinkt schnell fertig LED blinkt schnell fertig - Sollwerteinstellung mit Taster T Wahlschalter A auf stellen (Programmierung per Taster entsperren, nur bei bei Verwendung des Sensors LGS-RPL/S) Beleuchtung aus (Standby, mit Taster T Schalter ON 0 Sec. Aufruf des Programmiermodus (Taster T halten) Min/ON/Min/ON/Min System bereit (Gr. +Gr. ) Min/ON/Min/ON/Min System bereit (Gr. ) Sollwert einstellen (Gr. ) Offsetwert einstellen (Gr. +) speichern speichern LED blinkt schnell LED blinkt schnell fertig - Sollwerteinstellung mit Sensor LGS-RPL/S (Deckenein- und Deckenanbausensor) Beleuchtung einschalten (geregelt, LED aus) Einstellen Sollwert mit Potentiometer für Gr wie folgt: Aktivierung der Sollwerteinstellung (Wahlschalter A auf ) - + Sollwert einstellen (Gr. ) Einstellen Sollwert mit Potentiometer für Gr wie folgt: Lichtniveau-Einstellung mit Taster 4 (nur bei Mehr-Taster-Bedienung, siehe Seite 8) Wahlschalter A auf stellen (Programmierung per Taster entsperren, nur bei bei Verwendung des Sensors LGS-RPL/S) Beleuchtung aus (Standby, mit Taster T) Schalter - LED blinkt schnell Aktivierung der Sollwerteinstellung (Wahlschalter A auf ) + Sollwert einstellen (Gr.) 0 Sec. keine Änderung fertig T4, analog zur Sollwerteinstellung mit Taster T Hinweis: Die Sollwerteinstellung für beide Leuchtengruppen kann an einem Sensor (Sensor oder ) durchgeführt werden. 34 35
Offset-Regelung mit zwei Leuchtengruppen und einem Lichtsensor, (Broadcast-Betrieb, siehe Seite 47) Für die Offset-Regelung werden die Leuchten der Beleuchtungsanlage in zwei Gruppen unterteilt, fensternah (window) und fensterfern (corridor), jedoch mit nur einem Sensor tageslichtabhängig geregelt. Diese Betriebsart kann in Räumen mittlerer Raumtiefe eingesetzt werden, in denen kein zweiter Sensor erforderlich ist. Es wird dabei stets die Gruppe (fensterfern) über den Lichtsensor geregelt. Die Gruppe (fensternah) wird mit der Gruppe mitgedimmt. Gruppe D - D+ Gruppe D - D+ Bei zunehmendem Tageslicht dimmt die Gruppe bis zum Minimum und verbleibt dort, bis sie bei ausreichendem Tageslicht mit der Gruppe gemeinsam ausgeschaltet wird. Bei nachlassendem Tageslicht wird der Offset-Wert automatisch reduziert, so dass ohne Tageslicht beide Leuchtengruppen das gleiche Dimmniveau haben. Vorgegeben durch die Funktion des LIGHTGATEplus-Systems ist stets die fensterferne Gruppe als Gruppe und die fensternahe Gruppe als Gruppe zu wählen. Hinweis: Bei der Offset-Regelung mit zwei Leuchtengruppen ist die Gruppe Führungsgruppe. Die Gruppe wird, abhängig von Gruppe, nachgeführt. Im Fall der Mehr-Taster-Bedienung ist zu beachten: Die Betätigung der Taster T und T kann, abhängig vom aktuellen Betriebszustand, zu Rückwirkungen auf den Betrieb beider Gruppen führen. Im Einzelfall ist daher abzuwägen, ob nicht eine Gesamtraumregelung oder eine Einzelregelung mit zwei Lichtsensoren der Offset-Regelung vorzuziehen ist. D - D+ Sensor Controller/ 3 4 5 6 7 8 N L Dali-Anschluss Es können bis zu 5 Leuchten (bzw. 5 EVG) je Dali-Anschluss angesteuert werden. Dabei ist die DALI-Brücke der Master-Leuchte zu entfernen. Eine DALI-Adressierung ist nicht erforderlich. Hinweis: Zur Positionierung der Masterleuchte bzw. des Lichtsensors, siehe Seite 54. Alternativ können alle Leuchten an eine gemeinsame Steuerleitung angeschlossen und eine DALI-Adressierung vorgenommen werden, siehe Seite 46-49. D - D+ D - D+ Taster-Anschluss Gegebenenfalls sind Taster gemäß der gewünschten Bedienfunktionen (siehe Bedienungsanleitung) anzuschließen (siehe Anschlussbild Seite 44-45). Sensor-Adressierung Jeder Sensor, extern oder in einer Master- oder Sensorleuchte, ist im Auslieferungszustand auf die Sensoradresse adressiert (siehe Seite 48). Bei Tageslichteinfall wird im Bereich der Gruppe (fensternah) weniger künstliches Licht benötigt. Daher kann diese Gruppe mit reduzierter Leistung betrieben werden. Der Unterschied (Offset) der Gruppe zur Gruppe ist einstellbar. Anwesenheitserfassung Für die Einstellung der Anwesenheitserfassung ist Netzspannung erforderlich (siehe Seite 54-56). 36 37
Die Sollwerteinstellung Die Einstellung des Sollwertes und die Einstellung des Offset-Wertes kann wahlweise mittels der Programmierfunktionen des Sensors (siehe Seite 30-3) oder mittels Taster durchgeführt werden. - Sollwerteinstellung mit Sensor LGS-OPL/M (Mini-Sensor, in Leuchte integriert) Gr. Beleuchtung einschalten (geregelt, LED aus) Einstellen des Sollwertes Gr. wie folgt: LED blinkt Gr. heller 0 Sec. Sec. keine Gr. Änderung dunkler Sollwert einstellen Ändern des Offsetwertes Gr. wie folgt: Aufruf der Sollwertprogrammierung (Taste Gr. halten) Gr. Sec. Aufruf der Offsetprogrammierung (Taste Gr. halten) - Sollwerteinstellung mit Sensor LGS-RPL/S (Deckenein- und Deckenanbausensor) Beleuchtung einschalten (geregelt, LED aus) Einstellen Sollwert für Gr. mit Potentiometer wie folgt: LED blinkt Aktivierung der Sollwerteinstellung (Wahlschalter A auf ) - Gr. Gr. + Sollwert einstellen (Gr. + Gr.) heller dunkler Offsetwert einstellen 0 Sec. keine Änderung LED blinkt schnell fertig LED blinkt schnell fertig Einstellen Offsetwert für Gr. mit Potentiometer wie folgt: - Sollwerteinstellung mit Taster T Wahlschalter A auf stellen (Programmierung per Taster entsperren, nur bei bei Verwendung des Sensors LGS-RPL/S) Beleuchtung aus (Standby, mit Taster T) Schalter ON 0 Sec. Aufruf des Programmiermodus (Taster T halten) Min/ON/Min/ON/Min System bereit* (Gr. +) Min/ON/Min/ON/Min System bereit (Gr. ) * Es reagieren nur die Leuchten der jeweils einzustellenden Gruppe Hinweis: Die Beleuchtung kann für die Gruppe nur niedriger aber nicht höher eingestellt werden, als für die Gruppe (negativer Offset). Programmierung einer Lichtszene (nur bei Mehr-Taster-Bedienung) Die Programmierung einer Lichtszene erfolgt mittels des Tasters T4, mit dem sie auch aufgerufen wird. Lichtniveau-Einstellung mit Taster 4 (nur bei Mehr-Taster-Bedienung, siehe Seite 8) * Sollwert einstellen (Gr. ) speichern Offsetwert einstellen (Gr. ) speichern LED blinkt schnell LED blinkt schnell fertig Wahlschalter A auf stellen (Programmierung per Taster entsperren, nur bei bei Ver - wendung des Sensors LGS-RPL/S) Beleuchtung aus (Standby, mit Taster T) Aktivierung der Offsteinstellung (Wahlschalter A auf ) - + Offsetwert einstellen (Gr.) 0 Sec. keine Änderung LED blinkt schnell fertig Schalter Taster T4, analog zur Sollwerteinstellung mit Taster T 38 39
Betrieb von bis zu 4 Leuchtengruppen Adressier-Betrieb Mit LIGHTGATEplus können bis zu 4 Leuchtengruppen mit insgesamt bis zu 50 Leuchten (bzw. EVG) gebildet werden. Dabei können die Gruppen und tageslichtabhängig geregelt werden. Die Gruppenbildung geschieht durch die Vergabe von DALI-Gruppenadressen (Gruppe bis 4) an alle Leuchten (bzw. EVG), die an einer gemeinsamen Steuerleitung angeschlossen sind. Bei der Steuerung nur einer Gruppe kann auf die Adressierung verzichtet werden (siehe Seite 44-48, Regelung einer Leuchtengruppe). Hinweis: Sollten dabei EVG zum Einsatz kommen, denen bereits eine Dali-Gruppenadresse eingespeichert ist, so ist die DALI-Adressierung zu löschen (siehe Seite 45). Gruppe Gruppe 3 DA DA DA DA DA DA Gruppe DA DA N L N L - Bei der tageslichtabhängigen Regelung von Gruppen kann eine DALI-Adressierung durchgeführt werden. Es kann auf sie verzichtet werden, wenn die Gruppen an getrennte Steuerleitungen angeschlossen sind (siehe Seite 3 und Seite 36). - Bei der tageslichtabhängigen Regelung einer oder zweier Leuchtengruppen (Gr. + ) mit dem Betrieb zusätzlicher Gruppen ohne tageslichtabhängiger Regelung (Gr. 3 + 4), ist eine DALI-Gruppenadressierung erforderlich. DALI-Anschluss Es können bis zu 50 Leuchten (bzw. 50 EVG) angesteuert werden. Dabei ist die DALI-Brücke der Master-Leuchte nicht zu entfernen (Auslieferungszustand). Sensor DA DA DA DA Controller/ 3 4 5 6 7 8 Sensor DA DA Hinweis: Zur Positionierung der Masterleuchte bzw. des Lichtsensors (siehe Seite 5). Taster-Anschluss Gegebenenfalls sind Taster gemäß der gewünschten Bedienfunktionen (siehe Bedienungsanleitung) anzuschließen (siehe Anschlussbild Seite 44-45). Sensor-Adressierung Jeder Sensor, extern oder in einer Master- oder Sensorleuchte, ist im Auslieferungszustand auf die Sensoradresse adressiert. Werden mehrere (bis zu 3) Sensoren eingesetzt, sind diese unterschiedlich zu adressieren (siehe Seite 44). Anwesenheitserfassung Für die Einstellung der Anwesenheitserfassung ist Netzspannung nötig (siehe Seite 54-56). 40 4
DALI-Gruppenadressierung Die DALI-Gruppenadressierung ist mit dem Taster T oder der System-Fernbedienung durchzuführen. Die Adressierung per Fernbedienung ist in der dazugehörigen Bedienungsanleitung (70 74 0 /006 BAG electronics GmbH) beschrieben. Die Adressierung per Taster erfolgt in drei Schritten: - Schritt Aufruf des Programmiermodus - Schritt Ein EVG wird angezeigt, dem noch keine Gruppenadresse vergeben wurde, um diese anschließend zuzuweisen. Dieser Schritt wiederholt sich solange, bis alle EVG über eine Gruppenadresse verfügen. - Schritt 3 Zur Kontrolle zeigen nacheinander alle EVG ihre Gruppenadresse an. Jede Adresse kann bestätigt oder korrigiert werden. Erfolgt für 30 Sec. keine Korrektur oder Bestätigung, wird die Adresse als korrekt angenommen und das nächste EVG aufgerufen. Zum Abschluss schaltet die Anlage in den 00% Betrieb. DALI-Gruppenadressierung mit Taster T Beleuchtung einschalten Schritt Nur bei Verwendung des Sensors LGS-RPL/S Wahlschalter A auf stellen (Programmierung per Taster entsperren) Beleuchtung aus (mit Taster T) Schalter 0 Sec./ON 5 Sec./Min. 5 Sec./00% Aufruf des Programmiermodus (Taster T halten) Schritt Adressierung Gruppe - 4 (x - 4x drücken) eine Leuchte blinkt System bereit Adressierung nächste Gruppe - 4 Leuchte blinkt (x - 4x drücken) letzte Leuchte blinkt - Adressierung Gruppe - 4 (x - 4x drücken) + Adressierung abgeschlossen alle Leuchten blinken 3x (alle Leuchten sind adressiert) nächste Leuchte blinkt (z.b x für Gruppe ) 5 Sec. Adressierung beenden 0 x Adressierung löschen Adressierung Gruppe -4 (x-4x drücken) Schritt 3 (überprüfen/ändern *) eine Leuchte blinkt (z.b x für Gruppe ) * durch -4 fachen Tastendruck kann die Gruppenadressierung jeder Leuchte bestätigt oder geändert werden. Erfolgt für 30 sec. kein Tastendruck, so zeigt die nächste Leuchte ihre Gruppenzugehörigkeit an (x bis 4x blinken). Adressierung Gruppe -4 (x-4x drücken) letzte Adressierung Leuchte blinkt Gruppe -4 (z.b 3 x für Gruppe 3) (x-4x drücken) 00% Adressierung abgeschlossen Die DALI-Adressierung kann zu jedem Zeitpunkt durch einen ca. 5 sec. anhaltenden Tasterdruck beendet werden. Dabei werden alle bis dahin vorgenommenen Adressierungen gespeichert. Die DALI-Adressierung aller Leuchten kann zu jedem Zeitpunkt durch 0 fachen Tastendruck gelöscht werden. Sind bereits an alle EVG Gruppenadressen vergeben, so wird der Schritt übersprungen. Bei Einfügen zusätzlicher EVG werden nur diese nachadressiert. Bei Bedienung mit der Fernbedienung siehe Bedienungsanleitung Funkfernbedienung LGR-SC 70 74 0 /006 BAG electronics GmbH. Sollwert-, Offset- und Lichtszeneneinstellung Die Einstellung der Soll- und Offsetwerte sowie der Lichtszene erfolgt, wie auf den Seiten 34-35, 38-39 und 40-4 beschrieben. Bei der Einstellung der Lichtszene mit dem Taster 4 werden zusätzliche Lichtniveaus für die Gruppen 3 und 4 vergeben. 4 43
Systemeigenschaften Grundsätzliche Funktionen Alle angeschlossenen Leuchten (Betriebsgeräte) müssen über die DALI-Schnittstelle (Digital Addressable Lighting Interface) verfügen. Neue Leuchtmittel müssen 00 Stunden im 00%-Betrieb eingebrannt werden, bevor sie gedimmt betrieben werden dürfen. Die Bedienfunktionen bei unterschiedlichen System Anwendungen und Betriebsarten sind in der Bedienungsanleitung beschrieben. LIGHTGATEplus kann mit bis zu 4 Leuchtengruppen und mit bis zu vier Tastern betrieben werden. LIGHTGATEplus Master- und Controllerleuchten sind grundsätzlich im Sinne eines lokalen, abgeschlossenen Lichtmanagementsystems zu betreiben. Der Betrieb mehrerer Master- bzw. Controllerleuchten in einem übergreifenden Beleuchtungssystem ist nicht vorgesehen. Der gleichzeitige Betrieb von DALI-Betriebsgeräten () an mehreren parallelen DALI-Steuergeräten ist gemäß IEC 6386 nicht zulässig. Auslieferungszustand einer Master/Controller-Leuchte: - DALI-Brücke gesetzt: eine Leuchtengruppe, Broadcast-Betrieb, bis zu 50 EVG - Taster-Brücke gesetzt: Ein-Taster-Bedienung - Bei gesetzter DALI-Brücke: Bildung von bis zu 4 Leuchtengruppen durch DALI-Adressierung möglich. EVG N L 3 4 5 6 7 8 Weitere Anschlussoptionen: - DALI-Brücke entfernen: Anschluss der Leuchtengruppe und, Broadcast-Betrieb, je 5 EVG. - Taster-Brücke entfernen: Mehr-Taster-Betrieb, bis zu 4 Taster anschließbar. max. 4 EVGs EVG N L 3 4 5 6 7 8 max. 5 EVGs T T3 T T4 max. 49 EVGs T Hinweise: - Die DALI-Steuerleitungen müssen netzspannungsfest ausgeführt sein. Sie dürfen in gemeinsamer Mantelleitung mit der Versorgungsspannung geführt werden. - Die Anschluss-Leitungen der Taster sind separat zu führen. 44 45
DALI-Anschluss Das Lichtmanagementsystem LIGHTGATEplus nutzt für die Ansteuerung der Beleuchtungsanlage das international standardisierte digitale DALI-Protokoll (Digital Addressable Lighting Interface). In den anzusteuernden Leuchten sind daher dimmbare Lampenbetriebsgeräte mit DALI-Schnittstelle erforderlich. Die DALI-Steuerleitungen müssen netzspannungsfest ausgeführt sein. Sie dürfen in gemeinsamer Mantelleitung mit der Versorgungsspannung geführt werden. Eine Polarität des Schnittstellenanschlusses ist nicht zu beachten. Beim Ausschalten der Beleuchtung mittels DALI-Schnittstelle bleiben Steuergerät und Betriebsgeräte betriebsbereit mit der Versorgungsspannung verbunden. Um den Standby-Energieverbrauch zu minimieren, empfiehlt es sich in einigen Anwendungsfällen als Hauptbedienelement einen Netzschalter vorzusehen und die gesamte Beleuchtungsanlage außerhalb der Nutzungszeiten von der Stromversorgung zu trennen. Alle vorgenommenen Systemeinstellungen bleiben dabei erhalten. Das Einschalten der Versorgungsspannung führt in den energiesparenden, tageslichtabhängig geregelten Betrieb der Beleuchtung. Ein Umschalten in den Ungeregelten-00%-Betrieb ist jederzeit möglich (siehe Seite 5). Alternativ zum Netzschalter kann die Standby-Leistung der Betriebsgeräte auch durch ein LIGHTGATEplus-System-Relais vermieden werden (siehe Seite 57-58). Für die Ansteuerung von DALI-Betriebsgeräten bietet das System zwei Möglichkeiten: Abb. Abb. max. 4 EVGs max. 49 EVGs EVG N L 3 4 EVG N L 3 4 max. 5 EVGs Broadcast-Betrieb In dieser Betriebsart ist keine individuelle Adressierung der DALI- Betriebsgeräte erforderlich. Es können maximal Gruppen unterschieden werden. Für die Unterscheidung zweier Leuchtengruppen werden diese mit separaten Steuerleitungen an die Leuchtenklemmen und, bzw. 3 und 4,der beiden DALI-Schnittstellen angeschlossen (Die DALI-Brücke ist dazu zu entfernen, Abb. ). Jede Gruppe darf aus maximal 5 DALI-Betriebsgeräten bestehen. Bereits zugewiesene DALI-Adressen einzelner Betriebsgeräte bleiben unberücksichtigt. Soll nur eine Leuchtengruppe eingerichtet werden, so können bis zu 50 Betriebsgeräte an einer gemeinsamen zweiaderigen Steuerleitung betrieben werden (Abb. ). Die DALI-Brücke bleibt gesetzt (Auslieferungszustand). Für den Broadcast-Betrieb darf jedoch keines der Betriebsgeräte bereits eine DALI-Gruppenadresse zugewiesen bekommen haben (LIGHTGATEplus steuert dann im Adressierbetrieb, siehe unten). Ggf. können die bereits vergebenen DALI-Gruppenadressen gelöscht werden (siehe Seite 43). Adressier-Betrieb Für diese Betriebsart werden alle Betriebsgeräte mit einer gemeinsamen Steuerleitung verbunden (Abb. ). Zur Unterscheidung von bis zu 4 Gruppen ist eine Adressierung (DALI-Gruppenadressierung) der einzelnen DALI-Betriebsgeräte erforderlich. Insgesamt darf der DALI-Steuerkreis aus maximal 50 DALI-Betriebsgeräten bestehen. Bei der Festlegung der Gruppen ist zu berücksichtigen, dass eine tageslichtabhängige Regelung nur für die Gruppen mit den Adressen und möglich ist. Die einzelnen Bedien- und Betriebsfunktionen sind den Kapiteln der Bedienungsanleitung zu entnehmen. Tasteranschluss Im Auslieferungszustand der Master- bzw. Controllerleuchten ist eine Brücke zwischen den Anschlussklemmen 6 und 8 eingesetzt. Das LIGHTGATEplus-Steuergerät befindet sich dadurch im Betriebszustand der Ein-Taster-Steuerung. Durch Herausnehmen der Brücke kann in den Betriebszustand der Mehr-Taster-Steuerung gewechselt werden. Die Tasterfunktionen sind in den Kapiteln der Bedienungsanleitung beschrieben. Die Anschluss-Leitungen der Taster sind separat von den Netzspannung führenden Leitungen zu führen. Bei parallelem Verlegen (z. B. in gemeinsamem Leerrohr) ist eine gedrillte oder geschirmte Tasterleitung zu verwenden. Der Anschluss meherer, paralleler Schließtaster (meherere Bedienstellen) ist im Rahmen der Einhaltung der zulässigen Leitungslängen möglich. Der Anschluss mehrerer Master- bzw. Controllerleuchten (Steuergeräte) an gemeinsame Taster ist für T, T oder T4 nicht zulässig. Die gemeinsame Ausschaltung von LIGHTGATEplus-Systemen mittels eines gemeinsamen Anschlusses T3 ist zulässig. Die technischen Daten der Tasteranschlüsse sind in der Tabelle auf Seite 60 zu entnehmen. 46 47
Sensoranschluss LIGHTGATEplus-Masterleuchten verfügen über eine bereits in die Leuchte integrierte und fertig angeschlossene Sensoreinheit. Wenn erforderlich, können weitere Sensoren mittels eines freien RJ- Anschlusses mit der Masterleuchte verbunden werden (s. Abb.). Masterleuchte + max. x Sensor LGS-RPL/S Masterleuchten, Controllerleuchten und Sensorleuchten Masterleuchten (mit integriertem Steuergerät und Sensor) Gr. Der Sensor LGS-OP/M der Masterleuchte ist im Auslieferungszustand auf die Sensoradresse adressiert. - Sensor LGS-OPL/M (Mini-Sensor, in Leuchte integriert) Gr. Semi- AUTO 5 30 5 0 Test AUTO 5 5 30 Controller Der Anschluss von Sensoreinheiten an eine Controllerleuchte erfolgt in gleicher Weise. Es können maximal drei Sensoreinheiten parallel mittels Zweifachverteiler 0MD angeschlossen werden. Dabei ist die korrekte Adressierung der Sensoren zu beachten, wie im Kapitel der Sensoreinstellungen beschrieben. Die technischen Daten des Sensoranschlusses sind der unten stehenden Tabelle auf Seite 60 zu entnehmen. Controllerleuchte + max. 3 x Sensor LGS-RPL/S Die Adressierung erfolgt mittels der DIP-Taster auf der Rückseite des Sensors (Weitere Informationen hierzu finden Sie auf Seite 49-50). ON Controller Die Sollwerteinstellung kann auf einfache Weise mittels der am Sensor verfügbaren Programmiertaster durchgeführt werden. Öffnung des Lichtsensors Semi- AUTO AUTO Gr. Programmiertaster (ein Hilfswerkzeug für Einstellungen am Programmiertaster liegt der Masterleuchte bei) Gr. Gr. 5 30 5 0 Test 5 5 30 LED Wahlschalter Anwesenheitserfassung Anwesenheitserfassung Am Wahlschalter des Sensors kann die Anwesenheitserfassung deaktiviert oder mit einer Abschaltverzögerung zwischen 3 Minuten und 60 ON Minuten eingestellt werden. Es ist zwischen Automatik-Betrieb (mit Wiedereinschaltung) und Semi-Automatik-Betrieb (ohne Wiedereinschaltung) zu unterscheiden (siehe Seite 54-55). 48 49
03456789ABCDEF Controllerleuchten (mit integriertem Steuergerät) Montieren Sie bei Verwendung von Controllerleuchten den Sensor LGS-RPL/S extern. - Sensor LGS-RPL/S (externer Sensor) Sensorleuchten (mit integriertem Sensor) Sensorleuchten enthalten einen Sensor LGS-OPL/M. Die Sensoradresse ist in jedem Fall gemäß der gewünschten Funktion einzustellen! Die Werkseinstellung ist Sensoradresse (siehe Seite 49-50). Sie werden zur Erweiterung der Anwesenheitserfassung oder zur unabhängigen Regelung eines zweiten Bereiches eingesetzt. Sensoren LGS-RPL/S sind im Auslieferungszustand ebenfalls mittels DIP-Schalter auf die Sensoradresse adressiert (siehe Seite 48-5). lx LGS-RPL/S Order no. 696 T-OFF Poti-Pos. Test 8 - Off 0-3 Min. F 5 Min. E 0 Min. 3 D 5 Min. 4 C 0 Min. 5 B 30 Min. 6 A 60 Min. 7 9 AUTO SEMI-AUTO Sensor Function Anwesenheitserfassung Am Wahlschalter des Sensors kann die Anwesenheitserfassung deaktiviert oder mit einer Abschaltverzögerung zwischen 3 Minuten und 60 Minuten eingestellt werden. Es ist zwischen Automatik-Betrieb (mit Wiedereinschaltung) und Semi-Automatik-Betrieb (ohne Wiedereinschaltung) zu unterscheiden (siehe Seite 54-55). + Sensor Sensor Sensor Sensor Anwesenheitserfassung Am Wahlschalter des Sensors kann die Anwesenheitserfassung deaktiviert oder mit einer Abschaltverzögerung zwischen 3 Minuten und 60 Minuten eingestellt werden. Es ist zwischen Automatik-Betrieb (mit Wiedereinschaltung) und Semi-Automatik-Betrieb (ohne Wiedereinschaltung) zu unterscheiden (siehe Seite 54-55). Die Sollwerteinstellung kann auf einfache Weise mittels der am Sensor verfügbaren Potentiometers durchgeführt werden. integrierte Sensor-LED Öffnung des Lichtsensors Gruppenwahlschalter (A) Potentiometer (B) - + - + Sensorfunktionen Sensoreinheiten des LIGHTGATEplus-Systems erfüllen die Aufgaben der Lichtmessung und Anwesenheitserfassung. Einige Einstellungen dieser Funktionen sind direkt am Sensor vorzunehmen. Die Einstellung der Sollwerte bzw. Offset-Werte der tageslichtabhängigen Regelung sind den ersten Kapiteln dieser Service-Anleitung zu entnehmen. Sensorzuordnung Über die beiden DIP-Schalter (E) kann der Sensor adressiert und die Lichtmessung des Sensors deaktiviert bzw. aktiviert und einer der Leuchtengruppen und zugewiesen werden. Jede der vier möglichen Schalterstellungen entspricht einer individuellen Sensoradresse. Es ist darauf zu achten, dass in einer Beleuchtungsanlage mit mehreren Sensoren alle eingestellten Adressen unterschiedlich sind, damit keine Fehlfunktionen des Systems auftreten. 50 5
03456789ABCDEF Tageslichtabhängige Regelung Die Tabelle zeigt die möglichen DIP-Schalterstellungen, damit der Sensor als Lichtsensor + Anwesenheitsdetektor oder ausschließlich als Anwesenheitsdetektor, z.b. zur Erweiterung des Erfassungsbereiches, arbeitet. Sensor- Adresse 3 4 Sensor- Funktion DIP-Schalter Gr. Gr. Position Tageslichtabhängige-Gesamtraum/Offset-Regelung Sensoradresse Sensoradresse Sensoradresse 4 Tageslichtabhängige-Einzelgruppen-Regelung Sensoradresse 3 T-OFF Poti-Pos. Test 8 - Off 0-3 Min. F 5 Min. E 0 Min. 3 D 5 Min. 4 C 0 Min. 5 B 30 Min. 6 A 60 Min. 7 9 AUTO SEMI-AUTO Für die Fälle der Tageslichtabhängigen-Gesamtraum-/Offset- Regelung und der Tageslichtabhängigen-Einzelgruppen-Regelung sind die möglichen DIP-Schalterstellungen für die maximal zulässigen drei Sensoren direkt angegeben. Sensor Sensor Sensor Sensor Sensor Function LGS-RPL/S Order no. 696 ON Sensoradresse 3 Sensoradresse Funktionsweise der tageslichtabhängigen Regelung Der im Sensor integrierte Lichtmessfühler bewertet die Helligkeit einer Fläche unterhalb des Sensors. Der Öffnungswinkel des Sensors für die Lichterfassung beträgt ca. 0. Die Helligkeit der bewerteten Fläche ergibt sich aus der Reflexion des Mischlichtes, bestehend aus Kunst- und Tageslicht. Der resultierende Messwert wird mit dem vom Benutzer programmierten Sollwert verglichen. Bei einer Differenz zwischen Messwert und Sollwert wird das Kunstlicht entsprechend nachgeregelt, so dass die Beleuchtungsstärke praktisch konstant bleibt. Ist das Tageslicht ausreichend um den Sollwert zu überschreiten, so wird das Kunstlicht ausgeschaltet. Um störende Schwankungen der künstlichen Beleuchtung durch kurzzeitige Tageslichtänderungen (z.b. Wolkenlücken) zu vermeiden, sind Dimm- und Schaltfunktionen verzögert; das Kunstlicht wird erst ausgeschaltet, wenn der Sollwert der Beleuchtungsstärke um ca. 5% überschritten wird und dieser Zustand für 5 Minuten anhält. Ein Wiedereinschalten der Beleuchtungsanlage erfolgt sofort bei Unterschreiten des Sollwertes (nur im Automatik-Betrieb der Anwesenheitserfassung). Gruppenbildung Für die Tageslichtabhängige-Regelung einer Beleuchtungsanlage ist grundsätzlich zu beachten, dass nur Leuchten der Gruppe und Gruppe für diese Funktion zur Verfügung stehen. Die Zuordnung der DALI-Betriebsgeräte zu der Gruppe bzw. Gruppe kann entweder im Broadcast-Betrieb (siehe Seite 48-49) direkt durch die Verlegung von zwei getrennten DALI-Steuerleitungen erfolgen oder im Adressier-Betrieb mit gemeinsamer Steuerleitung durch die Vergabe von DALI-Gruppenadressen an die Betriebsgeräte. Werden im Adressier-Betrieb auch die Adressen Gruppe 3 und Gruppe 4 vergeben, so sind diese nicht in die tageslichtabhängige Regelung eingebunden. Positionierung der Lichtsensoren Grundsätzlich sind Lichtsensoren so zu positionieren, dass sie möglichst den zu beleuchtenden Arbeitsbereich erfassen. Dabei ist darauf zu achten, dass sie sich über einer nicht völlig dunklen, diffus reflektierenden Fläche befinden, die einen Abgleich des Istwertes auf den Sollwert erlaubt. Bei Beleuchtungsanlagen mit Einzelregelung zweier Beleuchtungsgruppen ist außerdem darauf zu achten, dass sich der Sensor jeweils im Bereich der Leuchten der von ihm zu regelnden Gruppe befinden. Eine ungünstige Positionierung kann zu gegenseitiger Beeinflussung der Regelgruppen und damit zu einer eingeschränkten Regelfunktion führen. Bei einer Offset-Regelung ist der Sensor bei einem Arbeitsbereich in der Raumtiefe, im Bereich der fensterferneren Leuchtengruppe, anzubringen. 5 53
Anwesenheitserfassung Funktionsweise der Anwesenheitserfassung Die Anwesenheitsterfassung basiert auf einem Passiv-Infrarot- Sensor, der Änderungen der Wärmestrahlung im Erfassungsbereich erkennt, wenn sich z.b. Personen bewegen. Für die Positionierung des Sensors ist daher darauf zu achten, dass keine Verschattungen den Erfassungsbereich und damit die Funktion des Sensors einschränken. Ebenso ist zu berücksichtigen, dass Luftströmungen, welche durch andere Wärmequellen als Personen erzeugt werden, zu Fehleinschaltungen führen können, z.b. Faxgeräte, Heizgebläse und geöffnete Fenster. Erfassungsbereich Die Anwesenheitserkennung des Sensors LGS-RPL/S ist auf eine Deckenmontage in der Höhe von,7 m (z. B. für Büroanwendungen) optimiert. Der Erfassungsbereich hat dabei einen Durchmesser von 8 m. Bei größeren Montagehöhen wird der Erfassungsbereich entsprechend erweitert, jedoch ist gleichzeitig mit einer reduzierten Empfindlichkeit zu rechnen. Eine maximale Montagehöhe von 8 m sollte deshalb nicht überschritten werden. Abhängig von der Raumnutzung kann in vielen Anwendungen, wie beispielsweise in Sporthallen, der Erfassungsbereich durch eine Parallelschaltung von Anwesenheitssensoren zusätzlich erweitert werden. Sensor LGS-RPL/S Sensoren der Bauform LGS-OPL/M sind für den Leuchtenein- und Leuchtenanbau konzipiert. Der Durchmesser ihres Erfassungsbereichs beträgt im Fall einer Anbauleuchte in,7 m Höhe ca. 5 m. Sensor LGS-OPL/M 8000 5000 5000 3500 900 700 900 700 Einstellung der Anwesenheitserfassung Die Wahl der Ausschaltverzögerungszeit erfolgt bei beiden Sensorbauformen mit einem Drehschalter (Vorderseite LGS-0PL/M, bzw. Rückseite LGS-RPL/S). Die Einstellung der Anwesenheitserfassung muss bei eingeschalteter Spannungsversorgung des Systems erfolgen! Bei Systemen mit mehreren Sensoren kann die Einstellung wahlweise an jedem der Sensoren erfolgen. Die Systemeinstellung entspricht immer der zuletzt mit eingeschalteter Versorgungsspannung an einem der Sensoren vorgenommenen Einstellung. Die Stellung der Wahlschalter der weiteren Sensoren ist dabei unerheblich. Ebenfalls wird auf diese Weise die Betriebsart der Anwesenheitserkennung eingestellt. Es sind folgende Betriebsarten zu unterscheiden: -Automatik-Betrieb Die Beleuchtungsanlage wird automatisch ausgeschaltet, wenn für eine einstellbare Zeitdauer keine Person erfasst wird. Ein Einschalten der Beleuchtungsanlage bei Bewegungserkennung erfolgt ebenfalls automatisch, unter der Voraussetzung, dass kein ausreichendes Tageslicht vorhanden ist. Die Ab- und Einschaltung ist für alle Leuchtengruppen wirksam. Hinweis: Nach dem Ausschalten mit dem Taster ist die automatische Wiedereinschaltung erst aktiv, nachdem mindestens für die eingestellte Zeitdauer (durchgehend) keine Anwesenheit erfasst wurde. -Semi-Automatik-Betrieb Die Beleuchtungsanlage wird automatisch ausgeschaltet, wenn für eine einstellbare Zeitdauer keine Person erfasst wird. Die Abschaltung ist für alle Leuchtengruppen wirksam. Es erfolgt kein automatisches Einschalten bei Bewegungserkennung, sondern die Beleuchtung muss manuell eingeschaltet werden. Bei ausreichendem Tageslicht wird die Beleuchtung anschließend entsprechend gedimmt und bei Erreichen des tageslichtabhängigen Abschaltkriteriums wieder ausgeschaltet. Hinweis: Ein automatisches Einschalten bzw. Wiedereinschalten der Beleuchtung, auch nach dem Ausschalten der Beleuchtung durch die Tageslichtabhängige-Regelung, erfolgt grundsätzlich nur im Automatikbetrieb der Anwesenheitserfassung. -OFF-Betrieb In der Position OFF des Drehschalters kann die Anwesenheitserfassung vollständig deaktiviert werden. d.h., es erfolgt weder ein automatisches Einschalten bei Betreten des Erfassungsbereiches noch ein automatisches Abschalten nach Verlassen des Raumes. 54 55
0 5 03456789ABCDEF 03456789ABCDEF -TEST-Betrieb In der Position TEST des Drehschalters wird eine Testfunktion für die Anwesenheitserfassung aufgerufen. Dabei wird die Beleuchtungsanlage automatisch bis zum Minimum heruntergedimmt, wenn für eine Zeitdauer von 0 sec. keine Bewegung detektiert wird. Bei anschließender Erfassung einer Person wird das Licht wieder auf 00 % hochgefahren. Sollte nach dem Herunterdimmen für weitere 0 sec. keine Erfassung stattfinden, so wird die Beleuchtung ausgeschaltet. Ein automatisches Wiedereinschalten findet statt, sobald erneut eine Bewegung von der Anwesenheitserfassung erkannt wird. Das Erkennen einer Person wird während des TEST-Betriebes zusätzlich durch ein jeweiliges Aufblinken der LED am Sensor angezeigt. Die Testfunktion erlaubt es somit, die Empfindlichkeit und den Erfassungsbereich des Sensors zu testen. Hinweise: Sind mehrere Sensoren an einen Controller angeschlossen, werden Einstellungen, die an einem Sensor vorgenommen werden, für das gesamte System übernommen. Um eine Änderung der Einstellung vorzunehmen, muss für das System die Netzspannungsversorgung eingeschaltet sein. Nachdem der Drehschalter in die gewünschte Position gebracht wurde, blinkt die Sensor-LED in allen angeschlossenen Sensoren zur Bestätigung mehrmals kurz auf. Weitere Systemkomponenten Funkfernbedienung LGR-SC Die Systemfernbedienung bietet zusätzliche Möglichkeiten der Bedienung, der komfortablen Programmierung aller Systemvoreinstellungen und ggf. der DALI-Adressierung, wie in der dazugehörigen Bedienungsanleitung (70 74-0 /006 BAG electronics GmbH) beschrieben. LIGHTGATEplus System-Relais LGI-SA Viele Master- und Controllerleuchten können auf Anfrage (Sonderfertigung) mit integriertem System-Relais LGI-SA ausgestattet werden. Das integrierte Steuergerät ist direkt mit den Anschlussklemmen der Versorgungsspannung für die Leuchte verbunden. Das Relais schaltet das integrierte Lampenbetriebsgerät sowie die separaten Anschlussklemmen für die Spannungsversorgung der nachgeschalteten DALI- Leuchten. Anschluss LGI-SA Broadcast-Betrieb: Wahlschalter Semi- AUTO AUTO Controller LGI-SA EVG Semi- AUTO AUTO Gr. 5 30 5 30 5 N L L 3 4 5 30 5 0 5 30 5 Gr. Test LGS-RPL/S Order no. 696 T-OFF Poti-Pos. Test 8 - Off 0-3 Min. F 5 Min. E 0 Min. 3 D 5 Min. 4 C 0 Min. 5 B 30 Min. 6 A 60 Min. 7 9 Sensor AUTO Function SEMI-AUTO Weitere Informationen siehe Datenblatt des LIGHTGATEplus System- Relais LGI-SA, TOC 50 566 00. T-OFF Poti-Pos. Test 8 - Off 0-3 Min. F 5 Min. E 0 Min. 3 D 5 Min. 4 C 0 Min. 5 B 30 Min. 6 A 60 Min. 7 9 AUTO SEMI-AUTO Sensor Sensor Sensor Sensor Hinweise: - Die DALI-Brücke ist nicht eingesetzt (Auslieferungszustand) - Die Phase L schaltet mit der OFF-Funktion der Gruppe. Ein alleiniger Betrieb der Gruppe (ohne Gruppe ) ist an L nicht möglich (Auslieferungszustand). - Das Einsetzen der DALI-Brücke führt in den Adressierbetrieb (siehe Seite 46-47). - Das Relais LGI-SA ist dann auf die DALI-Gruppe 3 adressiert (Auslieferungszustand). - Weitere Relais LGI-SA können leuchtenextern an die DALI-Leitungen angeschlossen werden (insges. max. 4 Stk.). 56 57
LIGHTGATEplus -0V-Konverter LGI-DA Für den Fall der Integration bereits vorhandener dimmbarer Leuchten mit -0 Volt Schnittstelle in ein LIGHTGATEplus-System, kann der Konverter LGI-DA eingesetzt werden. Weitere Informationen siehe Datenblatt des LIGHTGATEplus System- Relais LGI-DA, TOC 50 566 00. Anschluss LGI-DA Broadcast-Betrieb: EVG Sensor LGS-RPL/S Sensor mit den Funktionen: Lichtsensor, Anwesenheitserfassung und Funkempfänger (siehe Seite 3, 9 und folgende). TOC 50 448 00 LGM-RM Deckeneinbauset, inkl. Datenleitung 5 m TOC 50 450 00 LGM-SM Deckenanbauset, inkl. Datenleitung 5 m TOC 50 45 00 0BS Ballschutzkorb für Sensoren TOC 55 00 N L 3 4 LGR-SC Fernbedienung Fernbedienung inkl. Wandhalterung (siehe Seite 3 und Seite 3-4). TOC 50 449 00 3 4 LGI-SA L L + - 0MD Modular Zweifachverteiler für Datenleitungen TOC 50 567 00 0MK Modularkupplung für Datenleitungen TOC 74 00 N L EVG -0 V + - 0L0 Datenleitung m TOC 6 00 0L05 Datenleitung 5 m TOC 6 00 0L0 Datenleitung 0 m TOC 63 00 0L0 Datenleitung 0 m TOC 64 00 0L50 Datenleitung 50 m TOC 65 00 58 59
Technische Daten Sensor LGS-OPL/ und LGS-RPL/S Stand-by Leistung des Systems Angaben ohne EVG - ohne Sensor Typ. 3,3 W - mit einem Sensor Typ. 3,5 W Leitungslängen - Controller-Taster max. 00 m (Taster/Netzleitungen getrennt) - Controller-Sensor max. 00 m - Controller-EVG max. 300 m (min.,5 mm ) TRILUX GmbH & Co. KG Postfach 960, D-59753 Arnsberg Telefon +49 (0) 93 /30-0 Telefax +49 (0) 93 /30-375 info@trilux.de www.trilux.de DALI-Schnittstellen Schnittstellen für die Betriebsarten: - Broadcast-Betrieb: max. 5 EVG je Schnittstelle Gr. bzw. Gr., ohne DALI-Adressierung - Adressier-Betrieb: max. 50 EVG einteilbar in max. 4 Gruppen durch DALI-Adressierung Anschlussklemmen - Ausführung - Querschnitt - Abisolierlänge Tastereingänge - Anzahl 4, Schließer - Signalspannung 9 V DC (intern einfache Basisisolierung gegen Netzspannung) Sensoranschluss - Versorgungsspannung über Datenleitung mit Modularstecker RJ - Anzahl Sensoren Anschluss von max. 3 Sensoren durch Parallelschaltung 89 85 / X 0 (DE) 60