Jahresbericht 2009. K&F Fachstelle Kinder&Familien, Aargau

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Transkript:

Jahresbericht 2009 K&F Fachstelle Kinder&Familien, Aargau Die Fachstelle für familien und schulergänzende Kinderbetreuung Kirchplatz 3, 5400 Baden www.kinderundfamilien.ch

Rückblick Die Fachstelle K&F entwickelt sich ständig und konnte mit der Eröffnung der Zweigstelle in Zofingen einen kleinen Höhepunkt im Jahr 2009 erreichen. Am 1. Oktober 2009 wurde das Büro an der Hinteren Hauptgasse 9 in Zofingen eröffnet und am 20. November 2009 der Öffentlichkeit vorgestellt. Grusswort am "Tag der offenen Tür" von Stadträtin Frau Annegret Dubach. Das Büro K&F in Zofingen ist im Haus an der Hinteren Hauptgasse 9 gut vernetzt. Die Zweigstellenleiterin, Renata Siegrist, bietet alle K&F- Dienstleistungen an und übernimmt in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle in Baden Projekte im westlichen Teil des Aargaus sowie auch über die Kantonsgrenzen hinaus. Sie ist unter 062 752 03 04 oder zofingen@ kinder- undfamilien.ch erreichbar. Die Eröffnung der Zweigstelle ist durchwegs positiv aufgenommen worden. Es wurde rege diskutiert und fachliche Informationen ausgetauscht. Zweigstellenleiterin Renata Siegrist Ein reichhaltiger Apéro rundete den Abend ab. 2

Grundsätzlich haben wir während des ganzen vergangenen Jahres feststellen können, dass die Angebote der Fachstelle Kinder&Familien, Aargau einer ungebremsten Nachfrage entsprechen. Die Zusammenarbeit mit Vertreter/innen von Gemeinden, Schulen und Betreuungseinrichtungen ist positiv. Durch die kontinuierliche Weiterbildung der K&F-Mitarbeiterinnen ist eine hohe Qualität der Dienstleistung gewährleistet. Wir freuen uns, auch im neuen Jahr unsere interessante, abwechslungsreiche und herausfordernde Arbeit fortzusetzen und einem breiten Zielpublikum zur Verfügung zu stellen. Eine transparente Zusammenarbeit mit den verschiedensten Akteur/innen streben wir an und hoffen, auf eine weiterführende Entwicklung der Fragen rund um die qualitativ gute familien- und schulergänzende Kinderbetreuung im Kanton Aargau. 3

Tätigkeiten der K&F 2009 Die Tätigkeiten der K&F lagen in den fünf Hauptbereichen: Beratungen, PR, Netzwerk Betrieb Projekte Qualität Supervision, Weiterbildung, Fachunterlagen Die folgende Grafik zeigt, wie sich die Aufgabenbereiche prozentual verteilen: Allgemeine Beratungen Nebst den persönlichen, telefonischen und elektronischen Beratungen, können sich interessierte Personen und Stellen direkt über verschiedene Internetseiten zu unterschiedlichen Themen informieren. Dazu führt und bewirtschaftet die K&F drei Websites: www.kinderundfamilien.ch Hier sind alle Dienstleistungen, Informationen, News und die Stellenbörse der Fachstelle Kinder&Familien, Aargau ersichtlich. www.kinderbetreuung-aargau.ch www.elternbildung-aargau.ch Hier werden alle Betreuungseinrichtungen und nötigen Adressen im Aargau gefunden. Zudem wird ersichtlich, ob eine Betreutreuungseinrichtung freie Plätze hat. Hier wird alles Wissenswerte rund um Elternbildung im Kanton Aargau gefunden. 4

Die Dienstleistungen der K&F wurden im vergangenen Jahr durch wie folgt abgerufen.: 1 270 Anfragen (2008: 1'017) wurden persönlich, telefonisch oder elektronisch bearbeitet. Eingeschlossen sind die Anfragen betreffend Elternbildung Aargau. 14'271 (2008: 10'492) Direktzugriffe auf www.kinderundfamilien.ch wurden registriert. 10'121(2008: 9'785) Direktzugriffe auf www.kinderbetreuung-aargau.ch wurden für die Suche nach freien Kinderbetreuungsplätze getätigt. 4'540 Direktzugriffe auf www.elternbildung-aargau.ch sind gemacht worden. Alle Dienstleistungen und Angebote der K&F wurden somit gut 30'200 mal nachgefragt, was bedeutet, dass pro Arbeitstag rund 116 mal entweder telefonisch, per Mail oder via Homepage auf die Informationen von K&F zurückgegriffen wurde. Die persönlichen, telefonischen und elektronischen Anfragen stammten aus dem ganzen Kanton, häufig auch aus anderen Landesteilen: 5

Wie die folgende Grafik zeigt, ging es in den meisten Fällen bei den Anfragen um Fachberatungen im Bereich familien- und schulergänzende Kinderbetreuung für Private, Vertreter/innen von Schulpflegen, Gemeinden, sozialen Diensten oder sozialen Organisationen (331 Anfragen) Fragen rund um die Abschlussprüfung (FabeK) (194 Anfragen) die Suche nach einem geeigneten Betreuungsplatz (187 Anfragen) Anfragen betreffend diverser Projekte (182 Anfragen) Elternbildung (141 Anfragen) Aufbau von neuen Kinderbetreuungseinrichtungen (Kita, Tagesstrukturen, Mittagstiche, Spielgruppen) (139 Anfragen) Diverses (49 Anfragen) Arbeit, Lehre, Ausbildung (47 Anfragen) 6

Fachberatung Tagesstrukturen Das Jahr 2009 war unter anderem von der Bildungskleeblatt -Debatte (Schulreform) im Kanton Aargau geprägt. Eines der Kleeblätter sah vor, dass im Aargau mittelfristig flächendeckend Tagesstrukturen eingeführt werden, die von den Familien freiwillig genutzt werden können. Wider Erwarten wurde die gesamte Kleeblattvorlage vom Stimmvolk abgelehnt. Interessant dabei war, dass von denjenigen Gemeinden, die das "Kleeblatt" der Tagesstrukturen angenommen haben, 77% bereits über Mittagstische oder Tagesstrukturen verfügen. Das Stimmvolk aus Ennetbaden, das seit ein paar Jahren voll ausgebaute und gut funktionierende Tagesstrukturen hat, stimmte dem Kleeblatt "Tagesstruktur" sogar mit über 81% zu. Das zeigt deutlich, dass Eltern und Familien, die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit guten Tagesstrukturen regeln können, nicht mehr auf dieses Angebot verzichten wollen. Erfreulicherweise setzten einige Gemeinden trotz des negativen Ausgangs der Abstimmung ihre Planung zur Einführung von Tagesstrukturen fort. K&F konnte weiterhin in diversen Projekten die Fachberatung und begleitung übernehmen oder konzeptionell mitarbeiten, z.b. in Brugg, Ehrendingen, Lenzburg, Menziken, Spreitenbach und Untersiggenthal. Die Tagesstruktur in Würenlos wurde im ersten Betriebsjahr kontinuierlich durch KF begleitet. Den erwähnten Gemeinden ist die Wichtigkeit von zuverlässiger und qualitativ guter Kinderbetreuung sowohl von Vorschul- wie auch von Schulkindern ein grosses Anliegen und wird von Seite der Schule und der Gemeinde sehr unterstützt. Qualität Die Qualitätssicherung in den Kindertagesstätten ist nach wie vor ein wichtiges Thema für K&F. Umso erfreulich war es, als wir vom Eidg. Justizdepartement eingeladen wurden, in der Arbeitsgruppe für die Revision der PAVO (Eidg. Verordnung über die Aufnahme von Kindern zur Pflege und zur Adoption) mitzuarbeiten. Nach intensiven Diskussionen unter verschiedenen Fachpersonen entstand ein Vorschlag der neuen KiBeV (Kinderbetreuungsverordnung), der im Sommer 2009 in die Vernehmlassung ging. Eine neue eidgenösschische KiBeV wäre solange der Kanton Aargau keine kantonalen verbindlichen Qualitätsrichtlinien hat eine wichtige gesetzliche Grundlage und ein verbindliches Instrument um die Qualität zu sichern. Im Auftrag von Gemeinden hat K&F folgende Kinderbetreuungseinrichtungen überprüft: - Kita Wägwyser, Birmenstorf - Kinderkrippe Wichtelburg, Wettingen - Kinderbetreuungseinrichtung Windrädli, Ennetbaden - Tagesfamilie in Ennetbaden 7

Projekte Im vergangenen Jahr wurden 11 bisherige Projekte weiterentwickelt und 8 neue Projekte sind dazugekommen. Dachverband Mittagstische Aargau (bisher) Auch im Berichtsjahr wurden diverse Arbeiten im Auftrag des Dachverband Mittagstische Aargau übernommen, z.b. - Interessenvertretung gegenüber Behörden, Schulwesen und der Öffentlichkeit. - Informations- und Kontaktstelle. - Mitarbeit bei der Vernehmlassung der neuen Kinderbetreuungsverordnung (KiBeV). - Organisation und Durchführung von zwei Vernetzungsanlässen. - Mitarbeit und Lead für die Aufschaltung der neuen Website. Weiter Informationen über den Dachverband sind unter www.mittagstischeaargau.ch zu finden. KibA Kinderbetreuung Aargau (bisher) Die Internetseite ist ein wichtiges Hilfsmittel für Eltern, die einen Betreuungsplatz für ihr Kind suchen. Schnell und einfach können Betreuungseinrichtungen gefunden und sofort festgestellt werden, ob es freie Plätze gibt oder nicht. Durchschnittlich sind monatlich über 840 Zugriffe auf die Internetseite erfolgt, was einer stetigen Zunahme entspricht. Die meisten Eltern haben für zwei oder fünf Tage oder einem Tag/Woche einen Betreuungsplatz gesucht. Mit Abstand am meisten suchen die Eltern einen Betreuungsplatz für zweijährige Kinder, dicht gefolgt von dreijährigen und sechsmonatigen Kindern. Im Berichtsjahr wurde die Suche nach Betreuungsplätzen für Schulkinder ganz neu gestaltet, sodass noch detaillierte Informationen findbar sind. Die einzelnen Module der Tagesstruktur (Frühbetreuung, Betreuung über Mittag, frühe oder späte Nachmittagsbetreuung) können individuell eingetragen werden. Im Weiteren wollen wir den Spielgruppen einen höheren Stellenwert beimessen und die Spielgruppenanbieter/innen in das Netzwerk der Kinderbetreuungsanbietenden aufnehmen. Deshalb wurden alle uns bekannten Spielgruppen einzeln auf www.kinderbetreuung-aargau.ch aufgenommen. Eltern können nun auch diese Angebote einzeln nach Gemeinde suchen. Zur Zeit sind über 180 Spielgruppen im Kanton Aargau registriert. 8

Damit die Internetseite nach wie vor eine hohe Aktualität ausweisen kann, werden alle Tagesbetreuungseinrichtungen (Kinderkrippen, Kindertagesstätten, Tagesstrukturen) nach drei Monaten automatisch aufgefordert, ihre Daten zu prüfen und zu aktualisieren. Weitere Informationen sind unter www.kinderbetreuung -aargau.ch zu finden. Mittagstisch-Weiterbildung (bisher) Im Berichtsjahr hat ein Mittagstisch-Team das Weiterbildungsangebot wahrgenommen. Die Team-Mitglieder haben sich im Umgang mit den Kindern, mit dem Aufstellen und Einhalten von Regeln und in der Zusammenarbeit im Team durch Marianne Ryf-Busslinger weitergebildet. Das Weiterbildungsangebot stösst zwar auf grosses Interesse, häufig sind aber die geringen finanziellen Mittel der Auslöser dafür, dass die Mittagstisch-Mitarbeitende nicht davon profitieren können. Mit ein Grund für die geringe Nachfrage ist auch, dass der Grund- und Vertiefungskurs für Betreuerinnen von Schulkindern, der von der Berufsschule für Gesundheit und Soziales unter anderem in Zusammenarbeit mit K&F angeboten wird, auf sehr grosses Interesse stösst und von vielen Mittagstisch-Mitarbeitenden besucht wird. Lehrauftrag im Grundkurs: Kinderbetreuung am Mittagstisch Kinderbetreuung vor und nach der Schule (bisher) Marianne Ryf und Amanda Wildi arbeiten regelmässig im Grundkurs für Mittagstisch-Betreuende mit, der bereits zum dritten Mal durchgeführt wird. Marianne Ryf übernimmt jeweils das Modul: Teamentwicklung und Amanda Wildi das Modul Betriebsorganisation und Personal. PEX/Fachkompetenz (bisher) Marianne Ryf ist Chefexpertin für die Ausbildung Fachfrau/Fachmann Betreuung, Fachrichtung Kinderbetreuung, im Kanton Aargau. Im Berichtsjahr wurden erstmals alle Lernenden nach der neuen Verordnung über die berufliche Grundbildung für die Ausbildung zur Fachfrau / Fachmann Betreuung Lehrabgänger/innen geprüft. 80 Frauen und Männer haben die Abschlussprüfung absolviert, bis auf eine Person haben alle ihre Prüfung erfolgreich bestanden und das Diplom zur Fachfrau/zum Fachmann Betreuung erhalten. Zusammenarbeit mit der Kantonalen Verwaltung (bisher) Mitarbeitende der Kant. Verwaltung, die für ihre Kinder eine geeignete familienergänzende Betreuung suchen, können sich an die K&F wenden. Beratungen und Unterlagen sind für die Mitarbeiter/innen kostenlos. Informationen zu diesem Angebot können die Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung bei den Personalverantwortlichen und Gleichstellungsbeauftragten in den Departementen sowie auf dem Intranet beziehen. 9

Elternbildung Aargau www.elternbildung-aargau.ch (bisher) Nach einigen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Aufbau der Internetseite und mit darauffolgenden Spam-Attacken, läuft die Seite www. elternbildung-aargau.ch nun reibungslos. Die Seite verzeichnete im Berichtsjahr 4'540 Besucher/in- nen. Insgesamt wurden im Jahr 2009 115 Kurse und 94 Vorträge online den interessierten Eltern zugänglich gemacht. Ein Höhepunkt war der Elternbildungs-Netzwerk-Tag vom 31. Oktober 2009. Nebst dem interessanten Referat von Dominik Büchel über die Kinderrechte im Bezug auf Elternbildung fanden spannende World-Cafés statt. Die Vernetzung und der Austausch der Teilnehmenden liefen über die bunten und vielfältigen "Marktstände", an denen die verschiedensten Elternbildungsangebote präsentiert. Soliday (bisher) Die Stiftung Soliday hat sich zum Ziel gesetzt, die Chancengleichheit und Gleichberechtigung für Kinder aus Familien, die sich keine Kinderbetreuung (Spielgruppe, Kindertagesstätte) leisten können, zu verbessern. Der Kanton Aargau ist der erste Kanton, der sich für diese Stiftung stark macht und hat am letzten Wochenende im November bereits den zweiten Sammel-Tag der Soliday-Stiftung durchgeführt. K&F hat im Rahmen eines Leistungsauftrages für die Stiftung Soliday die Anträge für die Kostengutsprachen der einzelnen Familien geprüft und als Kontakt- und Informationsstelle mit Soliday zusammengearbeitet. Tagesstrukturen in Würenlos (bisher) An der Einwohnergemeindeversammlung vom 8. Dezember 2009 wurde beschlossen, die Tagesstrukturen in Würenlos definitiv einzuführen. Das Angebot der Tagesstrukturen Würenlos sind 15 Betreuungsplätze pro Tag von Montag bis Freitag, von 7.00 bis 18.00 Uhr während 48 Wochen im Jahr. Die Tagesstrukturen stossen auf grosses Interesse bei den Würenloser Familien und können bereits in den ersten beiden Betriebsjahren eine hohe Auslastung ausweisen. K&F hat die Arbeitsgruppe beim Aufbau und bei der Evaluation der ersten beiden Betriebsjahre begleitet und beraten. Betriebsleitung: 056 424 01 74 oder info@familienhaus-wuerenlos.ch 10

Familien- und schulergänzende Kinderbetreuung Stadt Brugg (bisher) Die Arbeitsgruppe hat im Juni 2009 dem Stadtrat Brugg einen ausführlichen Bericht über die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung vorlegen können. Dabei sind verschiedene Modelle und Empfehlungen erarbeitet worden. K&F hat die Arbeitsgruppe über die ganze Projektzeit begleitet und beraten und vorwiegend im Bereich von Finanzierungsmodellen einige Inputs beitragen können. Der Stadtrat von Brugg wird diese Vorlage dem Einwohnerrat voraussichtlich im Juni 2010 vorlegen. Tagesstrukturen Spreitenbach (bisher) Bereits Ende 2008 wurde ein Grobkonzept "Tagesstrukturen" dem Gemeinderat vorgestellt. Daraus resultierte der Auftrag durch den Gemeinderat, ein ausführliches Konzept für Tagesstrukturen zu erstellen, welches an der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2009 vorgelegt werden konnte. Der Schülerhort Spreitenbach wird ausgebaut und in Spreitenbach wird in der ersten Phase neben der Schulanlage Zentrum auch die Schulanlage Seefeld über eine Tagesstruktur verfügen. Die Gesamtleitung aller Angebote wird der Betriebsleitung vom Schülerhort (neu: "Tagesstrukturen Spreitenbach") übergeben. Der Betrieb in der Schulanlage Seefeld wird anfangs Schuljahr 2010/11 aufgenommen. K&F hat bei der gesamten Konzeptentwicklung mitgearbeitet und die Arbeitsgruppe beraten und begleitet. Tagesstrukturen Ehrendingen (neu) Schon seit einiger Zeit ist familien- und schulergänzende Kinderbetreuung in der Gemeinde Ehrendingen ein Thema. Eltern möchten ihre Kinder auch im Schulalter gut und verlässlich betreut wissen. Auch die Schule/Schulleitung und Schulpflege setzen sich mit diesem Thema auseinander, da sich trotz der Ablehnung des Bildungskleeblattes am 17. Mai 2009 eine entsprechende Entwicklung im Bereich Betreuung Schulkinder anzeigt. Eine Arbeitsgruppe wird deshalb eingesetzt, die unter der Mitwirkung der K&F ein Konzept für Tagesstrukturen erarbeitet. In der Arbeitsgruppe sind nebst der K&F auch Vertreter/innen der Schulpflege, der Schule und der Elternschaft. Tagesstrukturen an den Schulen von Bremgarten (neu) Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung der Schule Bremgarten hat ein ausführliches Konzept zu Handen der politischen Behörde erarbeitet. K&F hat das Konzept fachkundig überprüft und in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe einige wichtige Punkt nochmals angesprochen und diskutiert. Ebenfalls hat K&F die Finanzierungsmodelle und Tarifierungs-Simulationen zur Verfügung gestellt. Tagesstrukturen Lenzburg (neu) Seit anfangs Jahr ist eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Frau Stadträtin Heidi Berner an der Ausarbeitung eines Gesamtkonzeptes für familien- und 11

schulergänzende Kinderbetreuung in der Stadt Lenzburg. Nachdem eine Situationsanalyse erstellten wurde und die Mängel und Lücken aufgedeckt worden sind, ist man jetzt am Erarbeiten einer Strategie für Lenzburg. Hauptthema dabei ist die Finanzierung der einzelnen Angebote (Vorschule/Schule) durch die Stadt Lenzburg, aber auch den Umgang mit dem Angebot und der stetig steigenden Nachfrage. Die Arbeitsgruppe wird einen Bericht für die politischen Gremien erstellen und dabei Empfehlungen für das weitere Vorgehen abgeben. Die K&F begleitet die Arbeitsgruppe und unterstützt sie in allen Belangen. Kinderbetreuung Menziken (Vorschulkinder- und Schulkinder) (neu) In Menziken soll ein Betreuungsangebot für Kinder von 0 16 Jahren angeboten werden, das professionell, zuverlässig, mit ausgebildetem und genügend vorhandenem Personal, in kindergerechten Räumlichkeiten und zu einem finanzierbaren Tarif für die Eltern geführt wird. Um dieses Vorhaben zu realisieren, wird eine Arbeitsgruppe gebildet mit Vertreter/innen der Gemeinde, der Schule und der Betreuungseinrichtungen. Begleitet und beraten wird die Arbeitsgruppe durch K&F. Tagesstrukturen Untersiggenthal (neu) Der Elternverein Untersiggenthal führt seit mehreren Jahren mit grossem Erfolg den Mittagstisch für Schulkinder. Es zeichnet sich jetzt eine Abspaltung des Mittagstisch vom Kerngeschäft des Elternvereins ab und aus diesem Grund hat die Gemeinde Untersiggenthal eine Arbeitsgruppe für die Erarbeitung eines Konzeptes für Tagesstrukturen ins Leben gerufen. Der bestehende Mittagstisch hat bereits neue Räumlichkeiten in den Schulanlagen bezogen und es wird geplant, die Betreuungszeiten des Mittagstisches zu Tagesstrukturen auszubauen. K&F begleitet die Arbeitsgruppe, erstellt das Konzept inkl. Kostenberechnungen für die politischen Entscheidungsträger/innen. Verein Lernwerk, Turgi Projekt "Check-In" (neu) Das Projekt Check-In ist eine Nachholbildung für junge Erwachsene, welche noch keinen Lehrabschluss haben. Im ersten Bildungsteils ist, abzuklären, ob die Teilnehmenden grundsätzlich die Voraussetzungen für eine Attest- oder Lehrstelle besitzen. Gleichzeitig werden die vorhandenen Bildungslücken eruiert. Zudem wird ein Bewerbungsdossier zusammengestellt. Während dieser Zeit werden für die Teilnehmenden individuelle externe Einsatzplätze gesucht. Im zweiten Bildungsteil wird Unterricht an zwei Tagen pro Woche angeboten. Sie setzt sich vor allem aus Fachmodulen zusammen, diese beinhalten auch die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen. Die Teilnehmenden sind während drei Tagen am externen Einsatzplatz und während zwei Tagen in der Bildung. Marianne Ryf unterrichtet einige Fachmodule im Lernwerk. 12

www.kissnordwestschweiz.ch / www.kissbern.ch / www.kisssolothurn.ch (neu) Mit den Betreibern der Websites arbeitet K&F bereits seit einigen Jahren zusammen, da sie auch für die Programmierung der Internetseite www.kinderbetreuung-aargau.ch verantwortlich sind. Neu konnte K&F die Aktualisierungsarbeiten auch für die drei KISS-Seiten im Auftrag des Vereins KissNordwestschweiz übernehmen. Dieser Auftrag gab unter anderem den Ausschlag, die K&F Geschäftsstelle in Baden leicht aus- und die Zweigstelle in Zofingen aufzubauen. Claudia Gerber (Baden) ist nun für www.kinderbetreuung-aargau.ch und www.kissnordwestschweiz.ch zuständig, Renata Siegrist (Zofingen) ist für www.kissbern.ch und www.kisssolothurn.ch verantwortlich. Die Aktualisierungsaufgaben beziehen sich auf: - alle zwei Monate Tagesbetreuungseinrichtungen aktualisieren - jährlich die übrigen Betreuungseinrichtungen (Mittagstische/Tagesschulen und Tagesstrukturen, Spielgruppen) aktualisieren - Tagesferien und Veranstaltungen aktuell halten Schulstart +, Caritas (neu) K&F wurde von der Projektverantwortlichen der Caritas Aargau angefragt, in einer Begleitgruppe für das Pilotprojekt Schulstart + mitzuarbeiten. Das Projekt richtet sich an Familien, die nur wenig Ressourcen in Bildung vorweisen und deren Lebenslage durch knappe finanzielle Mittel belastet ist. Angesprochen werden ganz speziell auch Eltern mit Migrationshintergrund. Es geht darum, die Chancengerechtigkeit für Kinder aus sozio-ökonomisch benachteiligten Familien zu erhöhen und niederschwellige Elternbildung anzubieten. Die Kursinhalte sind: Entwicklung und Bedürfnisse der Kinder Schulsystem kennenlernen Umgang mit Freizeit Umgang mit Medien Familienleben heute (Differenzen, Vorstellungen,...) verschiedene Angebote und Organisationen rund um die Familie kennenlernen. Nach der Startsitzung im November 2008 fanden im Berichtsjahr 2 weitere Sitzungen statt, in denen es vor allem um Rückmeldungen der durchgeführten Sequenzen sowie um die Weiterführung des Projektes ging. Die Begleitgruppe wird auch im neuen Jahr bestehen bleiben und das weiterführende Projekt begleiten sowie die Verantwortlichen fachlich unterstützen. 13

Netzwerke/PR Vertreterinnen der K&F standen im vergangenen Jahr in der Öffentlichkeit, arbeiteten in Arbeitsgruppen mit, waren an Schulungen beteiligt und konnten an verschiedenen Anlässen und Tagungen teilnehmen und sich weiterbilden. Solche Netzwerk-Arbeit ist besonders wichtig, können doch neue Entwicklungen aber auch Lücken und Notwendigkeiten im Bereich Kinderbetreuung/Elternbildung erkannt und in die alltägliche Arbeit integriert werden. Zudem könnten wertvolle Kontakte geknüpft und gepflegt werden. Tagungen/Veranstaltungen/Referate Januar Impulstagung Elternbildung : Niederschwellige Elternbildung: Vom Schlagwort zu konkreten Angeboten, in Bern. Mitarbeit in der Arbeitsgruppe betr. Revision der PAVO (Eidg. Verordnung über die Aufnahme von Kindern zur Pflege und zur Adoption) hin zur neuen Kinderbetreuungsverordnung (KibeV). div. Schulungen durch Marianne Ryf betr. Lehrabschlussprüfung FaBeKinder für Berufsbildnerinnen, für Experten/Expertinnen, für Lernende. März Mai Caritas Aargau. Besuch des Workshops: Transkulturelle Prävention und Gesundheitsförderung. Elternnotruf in Aarau in Zusammenarbeit mit K&F: "Muss ich immer erst laut werden?" Elternbildungs-Veranstaltung. Teilnahme und Mitarbeit an der GV des Dachverbandes Mittagstische Aargau. Teilnahme an der Delegiertenversammlung des Verbandes Kindertagesstätten Schweiz (KiTaS). Referat zum Thema Tagesstrukturen im Rahmen des Bildungskleeblattes. Info Veranstaltung in Ehrendingen. Teilnahme an der Jubiläumsveranstaltung 10 Jahre Tagesschule Baden. Netzwerk Kinderbetreuung: Teilnahme an der Sitzung zur Vernehmlassung der PAVO. Netzwerk Kinderbetreuung: Referat von PD Dr. med. Oskar Jenni (Leiter Abteilung Entwicklungspädiatrie Universitäts-Kinderklinik Zürich) zum Thema "Verhaltensauffälligkeiten: Misfit zwischen Kind und Umfeld?" Teilnahme am öffentlichen Workshop. 14

Grundkurs Soziales Kanton Aargau: Schulung zum Thema Familien- und schulergänzende Kinderbetreuung im Aargau.l Interne Weiterbildung: Besuch in der "Bildungskrippe" Zauberstein in Stein. Besichtigung und Gespräch über Konzept und inhaltliche Arbeit. Teilnahme an der (inter-)nationale Tagung für Praxis, Wissenschaft und Politik. Organisation: Universität Fribourg, Departement Erziehungswissenschaften, zum Thema: "Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung". Juni Teilnahme und Organisation des Vernetzungsanlasses Dachverband Mittagstische Aargau zum Hauptthema: Weiterer Verlauf nach Ablehnung des Bildungskleeblattes - Informationen von Verena Ungricht (BKS). Zusätzlich Informationen von K&F über die Revision der PAVO. Jacobs Foundation, Zürich, Podiumsgespräch: "Perspektiven der Berufsbildung, Qualifizierung junger Menschen für einen Arbeitsmarkt im Wandel" mit Bundesräting Doris Leuthard, Prof. Jutta Allmmendinger, Wissenschaftszentrum Berlin, Urs Riedener,CEO der Emmi Gruppe. Besuch der Fachtagung "Stark durch Erziehung", Bern, Inputreferat: Wie entwickeln sich Kinder im Alter von 0 bis 8 was müssen Eltern wissen? Dr. Caroline Benz, Kinderspital Zürich; Präsentation des Programms Parentin Our Children to Excellence; Vorstellen der ElternLehre. Teilnahme an der Mitgliederversammlung des Schweizerischen Bundes für Elternbildung, in Bern. Besuch am Tag der offenen Tür in der Kinderkrippe Zauberdrache, ABB Baden. Teilnahme am Frauentag in Bern, organisiert durch die Aarg. Frauenzentrale. Besuch in Bundeshaus mit Führung von Esther Egger, Doris Stump, Lukrezia Meier Schatz, Geri Müller, Pascale Bruderer, Polit-Apéro und Besuch des Albert Einstein-Museums sowie Führung durch den Zytgloggen- Turm. Soliday Stiftung. Teilnahme an Pressekonferenz, in Suhr. Teilnahme am Forum Familienfragen 2009, Bern: Familien im Wandel Wie Väter Familie und Beruf vereinbaren können. Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen EKFF. August Oktober Informationsveranstaltung über Dienstleistungen von K&F bei den Nosotras -Frauen, Aargau. an Teilnahme an der GV des Verbandes Bildung und Betreuung, in Bern. Teilnahme an der zweitägigen Tagung "Tagesschulen", in Liechtenstein. Organisation und Durchführung des Elternbildungs-Netzwerk-Tag, in Aarau. 15

November Teilnahme an der Tagung Mittagstisch Mc Donald's Lunch-Box, in Solothurn. Organisiert durch Pro Familia Schweiz. Organisation des Vernetzungsanlass des Dachverbandes Mittagstische Aargau für Betreuer/innen zum Thema: Wie sag ich es meinem Mittagstischkind? Vortrag von Sonja Zanini. Teilnahme am Workshop Gesundes Körpergewicht, in Windisch. Teilnahme an der Tagung: Erziehung ohne Körperstrafen eine Utopie? in Bern. Durchführung der berufskundlichen Information zum Beruf Fachfrau/Fachmann Betreuung mit Schwerpunkt Kinder, am BIZ in Baden, mit 63 interessierten junge Frauen und Männer. Besuch am Tag der offenen Tür, Amtsvormundschaft in Baden. Durchführung Tag der offenen Tür2, K&F in Zofingen. Teilnahme an der Informationsveranstaltung von Soliday-Aarau in Suhr. Dezember Besuch Tag der offenen Tür, Kita Oberrohrdorf. Mitgliedschaften Die K&F ist Mitglied von folgenden Organisationen: Netzwerk Kind und Bildung Schweiz. Verband Bildung und Betreuung Pro Familia Schweiz Frauenzentrale Aargau Familienzentrum Karussell, Baden Kantonaler Sozialdienst, Grundkurs Soziales Im vollbelegten Grundkurs Soziales, der vom Kantonalen Sozialdienst den Mitarbeitenden von Gemeindeverwaltungen angeboten wird, konnte eine Schulung zum Thema Familien- und schulergänzende Kinderbetreuung im Kanton Aargau durchgeführt werden. Berufsinformation Das Interesse nach dem Beruf Fachfrau/Fachmann Betreuung ist ungebrochen. Dies zeigt sich jeweils auch an der Berufsinformationsveranstaltungen, die im Berufsinformationszentrum Baden durchgeführt werden. Auch dieses Jahr hat die 16

Fachstelle K&F, in Zusammenarbeit mit einer Auszubildenden aus einer Kita im Kanton Zürich die rund 63 interessierten Jugendlichen über den Beruf informiert. Dabei werden die Jugendlichen sowohl über den theoretisch schulischen wie auch über den praktischinhaltlichen Ausbildungsteil informiert. Leider gibt es für die vielen interessierten Jugendlichen immer noch nicht genügend Ausbildungsplätze. Kind und Bildung Die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung ist auf allen politischen Ebenen zum Thema geworden. Der Bund hat mit seiner Anschubfinanzierung Impulse gesetzt und in vielen Kantonen und Gemeinden wird das Kinderbetreuungsangebot ausgebaut. Dabei stehen aber vor allem ein quantitativer Ausbau und die Forderung nach möglichst kostengünstigen Betreuungsleistungen im Vordergrund. Kinderbetreuung wird noch zu wenig aus der Sicht der Kinder betrachtet und selten werden die Chancen erkannt, die eine qualitativ gute Betreuung bieten kann. Um den Qualitätsfragen mehr Gewicht zu verleihen, haben sich Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden für Kindertagesstätten, Tagesfamilien und Tagesschulen zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern von Trägerschaften, Wirtschaft, Forschung, Bildung und Politik an einen runden Tisch gesetzt und sich auch im Berichtsjahr für die Anliegen der Qualitätssicherung im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung eingesetzt. K&F ist Mitglied und arbeitet regelmässig mit dem Verein Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz zusammen. PR In Sachen Öffentlichkeitsarbeit haben wir Fach-Artikel verfasst in der Zeitschrift: "Schweizer Gemeinden" der Schweizerische Kommunal-Revue SKR Regionalzeitungen anlässlich des "Tag der offenen Tür" in Zofingen Die Eröffnung der K&F-Zweigstelle haben wir genutzt, verschiedene Vertreter/innen von Gemeinden, Organisationen und der Presse einzuladen. Im Weiteren haben wir nach der Volksabstimmung zur Bildungsreform "Bildungskleeblatt" allen Schulpflegepräsidien eine Information über unsere Beratungsdienstleitungen in Bezug auf den Aufbau von Tagesstrukturen zugeschickt. 17

Fachunterlagen Die verschiedenen Fachunterlagen konnten auch dieses Jahr vielen Vereinen, Initiativgruppen und Eltern zu einem günstigen Preis abgegeben werden. t getreten die auch die in Kraft getreten die auch die Ausbildung im reich Kinderbetreuung neu regelt. Dokumentation: Kinderbetreuung zu Hause Ratgeber: Kinderbetreuung - kinderleicht! m 18

Team Sitzungen, Retraite In regelmäßigen Teamsitzungen wurden die laufenden Projekte, Geschäfte und Anfragen überprüft, verbessert und weiter entwickelt. Die jährlich durchgeführte Retraite, hat das Team vor allem dafür genutzt, die gesamten Geschäftsinhalte und abläufe der neuen Mitarbeitern der Zweigstelle in Zofingen näher zu bringen. Weitere wichtige Themen waren: - finanzielle Planung/Jahresplanung - Qualitätssicherung in Kitas, dabei ging es um die Bedeutung der Ausstattung der Räumlichkeiten und der Verpflegung. - interne Abläufe - interne/extern Kommunikation Weiterbildung An den vielen Fachtagungen konnte jede Team-Frau sich individuell weiterbilden. Zudem wurde die aktuelle Literatur regelmässig studiert und floss in die tägliche Beratungs- wie auch Projektarbeit ein. Unsere Arbeit ist jedes Jahr vielfältig und erweitert sich auf neue Gebiete. Amanda Wildi hat zudem eine Weiterbildung Integriertes Prozess- und Qualitätsmanagement für Sozialfirmenmanagement besucht. Das ist ein wichtiges Thema im Zusammenhang mit der Erweiterung der K&F in Zofingen und der Anstellung einer weiteren Mitarbeiterin. K&F muss sowohl die internen wie auch die projektbezogenen Abläufe neu definieren und darstellen. Ebenso sind die Überarbeitung der Stellenbeschreibungen sowie die interne Kommunikation zu überarbeiten. 19

Jahresrechnung Rechnung 2009 Budget 2009 Budget 2010 Aufwand Direkter Aufwand 55 912.10 55 000 58 000 Personalaufwand 180 728.25 174 000 203 075 Betriebsaufwand 23 126.25 17 600 26 600 Total Aufwand 259 766.60 246 600 287 675 Ertrag Betriebsertrag 190 758.50 189 350 211 100 Projektertrag 63 097.75 57 250 95 675 Total Ertrag 253 856.25 246 600 306 775 Verlust/Gewinn -5 910.35 19 100 Mittelbeschaffung Seit dem 1. März 2006 ist die K&F vom Kanton Aargau anerkannt. Definierte Leistungen werden im Rahmen eines Leistungsvertrages abgegolten, was uns in der täglichen Arbeit entlastet. Gemeinden, die sich mit einem jährlichen Sockelbeitrag gemessen an der Anzahl der Einwohner/innen an unserer Stelle beteiligen, profitieren von günstige 20

ren bis kostenlosen Dienstleistungen. Ebenso können die Einwohner/innen der "Sockelbeitrags-Gemeinden" von bessern Bedingungen profitieren. Bis jetzt konnten folgende Gemeinden für einen Sockelbeitrag gewonnen werden: Baden Birmenstorf Ennetbaden Lenzburg Niederwil Obersiggenthal Wettingen Würenlos Für die Gemeinden sind die wiederkehrenden Kosten klein und insbesondere beim Aufbau von neuen Betreuungsstrukturen, z.b. Mittagstisch, Tagesstruktur, Kindertagesstätte, kann unsere Fachberatung und begleitung zu wesentlich günstigeren Konditionen in Anspruch genommen werden. Muss eine Gemeinde eine Betriebsbewilligung für eine Betreuungseinrichtung erteilen oder die gesetzliche Pflicht der Aufsicht wahrnehmen, kann sie uns einen dementsprechenden Auftrag erteilen. Durch unsere Erfahrung, unser Know-How, unsere Instrumente zur Überprüfung der Struktur- und Orientierungsqualität und unserer langjährigen Kontakte zu Praktiker/innen können wir solche Aufträge professionell und umfassend abwickeln. Sockelbeitragsgemeinden profitieren von einem wesentlich günstigeren Preis (980.- anstatt 1'500.- pro Auftrag). 21