Aktuelles 02 I 2014 2014
PERSONALENTWICKLUNG IN DER PAUL HORN GMBH Fachliche und persönliche Weiterbildungsmöglichkeiten sind Teil der ganzheitlichen Personalentwicklungsphilosophie bei HORN. 1
HORN Akademie als interner Dienstleister Wir können beim Kunden nur beste Voraussetzungen schaffen, wenn wir diese Philosophie auch selbst bei uns leben. Dieser Satz von Lothar Horn, Geschäftsführer der Paul Horn GmbH, steht stellvertretend für die Entwicklung der HORN Akademie. Die Bildungseinrichtung besteht aus den fünf Säulen Ausbildung, Weiterbildung, Studium, Umschulung und Technologieseminare. Um das Beste beim Kunden zu erreichen, sind Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in allen Bereichen von HORN notwendig, die bestmöglich ihre Aufgaben erfüllen. Um hier positiv darauf einzuwirken, geht die Personalentwicklung bei HORN zwei Wege. Zum einen über die Bedarfsanalyse und zum anderen über einen internen Weiterbildungskatalog. Dieser umfasst ein breites Spektrum und unterteilt sich in betriebliche Weiterbildung, Persönlichkeitsbildung und Kommunikation, Gesundheit und Prävention sowie Sport- und Freizeitangebote. Die Personalentwicklung greift dabei neben externen Spezialisten auch auf das Angebot der HORN Akademie zurück. Bei der Bedarfsanalyse geht man ebenfalls den Weg über den internen Weiterbildungskatalog. Das Ergebnis der Analyse wird mit dem vorhandenen Angebot abgeglichen. Fachliche Zielrichtung zu stehen. Die Industriefachkraft für Schneidwerkzeugtechnik (IHK) ist so ein Beispiel: Mit dieser Weiterbildung zielt die Personalentwicklung darauf ab, einen einheitlichen Wissensstand im Bereich der Schleiferei sowie in angrenzenden Bereichen zu schaffen. In 240 Unterrichtseinheiten erhalten die Teilnehmer theoretisches und praktisches Wissen auf dem aktuellsten Stand vermittelt. Dadurch können Prozesse bei der täglichen Arbeit beschleunigt sowie Rückfragen und Fehler minimiert werden. Positive Entwicklung Bei allen Weiterbildungen definiert die Personalentwicklung Lernziele. Anhand dieser kann die Zielerreichung gemessen werden. Wichtig dabei ist vor allem die Rückmeldung aus der Praxis. Erst diese ist aussagekräftig genug, um den Erfolg der Weiterbildung beurteilen zu können. Und auch Manuela HornStemmler, Leitung Unternehmensmanagement, Mitglied der Geschäftsleitung und Verantwortliche für Personalentwicklung äußert sich positiv: Die Rückmeldungen im persönlichen Gespräch und über die Feedback-Bögen bestätigen unsere Arbeit. Die Personalentwicklung und die HORN Akademie sind dabei wichtige Bausteine. Wir gehen weiter unseren Weg mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um gemeinsam voranzukommen. Bei fachlichen Themen spielt die HORN Akademie ihre Stärken aus und profitiert davon, mit Kunden und Mitarbeitern in Kontakt Als Personal- und Businesscoach bringt sich Manuela Horn-Stemmler persönlich in die Weiterbildung ein. 2
Besuchen Sie uns auf der AMB! Eingang Ost St an d E2-102 Pedal Car 3.0. 2014 setzen die Auszubildenden bei HORN auf CFK. MIT HIGH-TECH BEGEISTERN Auszubildende bauen Pedal Car aus Verbundfaserstoffen 2012 startete das Projekt zum ersten Pedal Car der HORNAuszubildenden. Das Ziel: Die Teilnahme am Great British Pedal Car Grand Prix in der englischen Stadt Ringwood. Bei dem Rennen handelt es sich um einen rund einen Kilometer langen Rundkurs im Stadtzentrum. Zugelassen sind pro Team vier Fahrer, ein Anschieber sowie ein Mechaniker. Gewinner ist, wer nach zwei Stunden die meisten Runden absolviert hat. Die hohe Popularität vor Ort beschert der Veranstaltung etwa 15.000 Zuschauer. Die HORN-Tochtergesellschaft HORN Cutting Tools Ltd. nahm bis dato bereits zweimal mit einem eigenen Pedal Car am Rennen teil. HORN schränkt das Projekt auf Auszubildende des zweiten Ausbildungsjahres ein, da dort zum einen ein ausreichendes Grundwissen vorhanden ist und zum anderen noch keine Abschlussprüfungen anstehen. Bevor das Auszubildenden-Team starten konnte, war allerdings noch ein weiter Weg. Die Fragen waren zuerst einmal, was ist ein Pedal Car, welche Vorgaben gibt es und wie baut man es? Ein Pedal Car ist eine Art moderne Seifenkiste, die mit einem Pedalantrieb, ähnlich einem Liegefahrrad, vorangetrieben wird. Dabei sollten die Auszubildenden das Projekt ganzheitlich begleiten. Dies beinhaltet die Planung, Konstruktion, Budgetierung, Produktion, Montage, Kommunikation sowie die eigentliche Teilnahme. 3 Hierbei konnte der HORN-Nachwuchs von 70 Teilnehmern auf Platz 20 ins Ziel kommen. Mit dem Projekt gewann HORN den intec-nachwuchspreis 2013 der Messe Leipzig. Erfahren in die zweite Runde Auch 2013 gingen die HORN-Auszubildenden wieder mit einem neuen Pedal Car an den Start. Dieser Jahrgang profitierte von den Erfahrungen der Vorjahresteilnehmer. So wurde unter anderem der Schwerpunkt tiefer gesetzt und auf eine Federung verzichtet. Darüber hinaus kamen hydraulische Scheibenbremsen mit Bremskraftverstärker zum Einsatz. Auch passte man die Maße an so blieb das Fahrzeug in der Länge nahezu identisch, jedoch reduzierte sich die Breite. Des Weiteren musste die herkömmliche Schaltung einer 14-Gang-Getriebenabe weichen. Bei Testläufen auf einer langen Geraden erzielte man eine Höchstgeschwindigkeit von rund 50 km/h. Der Veranstaltungsort wechselt jährlich zwischen den englischen Städten Ringwood und New Milton. In New Milton nahmen gut 50 Teams teil. Die Auszubildenden konnten das Vorjahresergebnis verbessern und kamen als Sechszehnter über die Ziellinie.
Das HORN-Team 2013 präsentiert sein Pedal Car 2.0. Einsatz neuer Werkstoffe 2014 ist ein Jahr, in dem Faserverbundstoffe weiter im Mittelpunkt stehen. Gerade im Bereich Hybrid- und Elektromobilität versuchen Automobilhersteller, das Fahrzeuggewicht zu senken und die Steifigkeit zu erhöhen. Diesen Trend machten sich die HORN-Azubis zu Eigen und konstruierten ein CFK-Chassis für das Pedal Car der dritten Generation. Auch die Hinterachse besteht aus CFK und ist mit einem Sperrdifferenzial versehen. Bei den Anbauteilen achtete man ebenfalls auf Gewichteinsparungen. Hier sorgen großzügige Aussparrungen und stabile Verbindungsstreben für optimale Performance. Die große Herausforderung dabei, vor der Produktion alles zu hundert Prozent richtig zu machen, denn nach der Produktion ist eine Änderung bzw. Anpassung nicht mehr möglich. Dazu gehören auch die Öffnungen für die Kette und die Bohrungen für diverse Anbauteile, wie z. B. die Radaufnahmen oder auch die Kurbelaufnahme, die weiterhin aus Metall gefertigt sind und am Chassis verschraubt werden. Der Lenker wandert von der Vorhalteposition auf Hüfthöhe links und rechts neben die Sitzmulde. Da das Projekt auch im Bereich der Produktion mit Zerspanung in Berührung kommt, lässt sich dieses optimal mit den hauseigenen Produkten kombinieren. Bei der Bearbeitung von CFK kommen in erster Linie CVD-D-Werkzeuge zum Einsatz, die den abrasiven Werkstoff schneiden und nicht wie PKD-Werkzeuge brechen. Bei den Aluminium-Bauteilen kamen neben dem Hochvorschubfräser auch Aluminiumfräser und die für dieses Projekt prädestinierten HORN-Stechwerkzeuge zum Tragen. Auf diese Weise erwerben die Auszubildenden Wissen über Werkstoff, Werkzeugauswahl sowie Werkzeugeinsatz. Kondition ist gefragt Im Gegensatz zu den vorangegangenen Renneinsätzen, mit jeweils zwei Stunden Renndauer, kommt das High-Tech-PedalCar in diesem Jahr bei einem 24-Stunden-Rennen in Bristol, England, zum Einsatz. Auch die Anzahl der Fahrer ist bei diesem Rennen von vier auf sechs Personen angehoben. Das Rennen beginnt am 11. Oktober um 15 Uhr und endet am 12. Oktober um 15 Uhr Ortszeit. Trotz des zukunftsweisenden Materialeinsatzes ist es immer noch das Team, das letztendlich das Ergebnis erzielt. Unabhängig von der Platzierung bleiben jedoch der Lernerfolg und die Freude bei diesem Projekt. Neben CFK kommen leistungsfähige Komponenten zum Einsatz. 4
Seminare Ausbildung Studium Umschulung Weiterbildung Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH Unter dem Holz 33-35 72072 Tübingen Telefon 0 70 71 700 40 Telefax 0 70 71 728 93 Info@horn-akademie.de www.horn-akademie.de 5