Installationsanleitung



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Transkript:

Installationsanleitung 6 70 603 887 (00.01) DD (98.66.79/8350-07 B) Zusatzleiterplatte für Digitalschaltfeld TAC bzw. TAC-BUS zur lastabhängigen Folgeschaltung von oder 3 Kesseln mit zwei Mischerkreisen (Ergänzend gilt die Installationsanleitung 6 70 60 333 / 6 70 610 19 bzw. 6 70 60 611) 3887-00.1/DD KM Bestell-r. 7 719 001 135 Inhaltsverzeichnis Seite 1. Verwendung. Einbau.1 Einbau bei SUPRASTAR K/K5...117-7 D... und K5...117-8 D.... Einbau bei SUPRAMAX K/K1...30...- 8 D... 3. Elektrischer Anschluß 6 3.1 etzanschluß 6 3. Elektrische Verbindung von Führungsund Folgekessel SUPRASTAR (Baureihe 7) 7 3.3 Elektrische Verbindung von Führungsund Folgekessel SUPRASTAR (Baureihe 8) 8 3. Elektrische Verbindung von Führungsund Folgekessel SUPRAMAX (Baureihe 8) 9 3.5 Anschluß der Mischerkreise 10. Aufbau der Mehrkesselanlage 11.1 Kesselkreis Bauform 1 11. Kesselkreis Bauform 1.3 Gemeinsamer Vorlauffühler 13. Anlagenschema mit Sekundärkreisen (Bauform 1) mit hydraulischer Weiche 1.5 Anlagenschema mit 3 Sekundärkreisen (Bauform ) mit hydraulischer Weiche 15 5. Montage Mischerfühler 16 6. Fernbedienung mit Raumfühler 16 Die einwandfreie Funktion ist nur gewährleistet, wenn die Installationsanleitung eingehalten wird. Änderungen vorbehalten. Der Einbau muß von einem zugelassenen Installateur erfolgen. Zur Montage der mitwirkenden Geräte ist die entsprechende Installationsanleitung zu beachten.

1. Verwendung Die Zusatzleiterplatte KM ermöglicht in Verbindung mit dem prozessorgesteuerten witterungsgeführten Regler TAC bzw. TAC-BUS (Digitalschaltfeld) die lastabhängige Folgeschaltung von zwei oder drei Kesseln sowie den Anschluß von ein oder zwei Mischerkreisen. Die eiterplatte enthält die Ansteuerung der Mischer und Pumpen sowie die Anschlüsse für die Vorlauffühler und einem Raumfühler (Fernbedienung) je Mischerkreis. 3 Bild 3 Das Abschirmblech (3) entfernen. 3887-03.1/DD Rechts neben der Hauptleiterplatte befindet sich der Montageplatz mit entsprechendem ochbild für diverse Zusatzleiterplatte. Bild 1 : ieferumfang von KM 3887-01.1/DD Zusätzlich ist im ieferumfang der eiterplatte ein Beutel mit Inox-Schrauben beigelegt. Diese Schrauben werden zur Montage des Abgassammlers (Zubehör AF... oder AFM...) benötigt.. Einbau.1 Einbau bei SUPRASTAR K/K 5...117-7 D... und K 5...117-8 D... 1 3887-0.1/DD Bild : ochbildbelegung für die eiterplatte KM Hauptleiter platine eiter platine Bild 3887-0.1/DD Obere Abdeckung (1) nach hinten schieben und entfernen. Schaltkasten nach ösen der Schrauben () nach vorne klappen.

15 Bild 5 : TAC- bzw. TAC-BUS-Schaltfeld eiterplattenstützen (6) mit Rastmechanismus in die öcher (5) eindrücken. Sofern Erdungsschrauben (7) nicht vormontiert sind, diese von vorne durch die linken Montagebohrungen in der eiterplatte stecken und Distanzhülsen (8) aufschieben. Mit Hartpapierscheiben (9) gegen herausfallen sichern. eiterplatte auf die Stützen (6) aufstecken (noch nicht ganz eindrücken), Erdungsschrauben (7) eindrehen 3887-05.1/DD und eiterplatte endgültig auf den Stützen einrasten. Kabelverbindung (10) und (11) zwischen Hauptleiterplatte und Zusatzleiterplatte herstellen. Dabei auf die Steckercodierung achten. Kabelverbindungen (11) unterhalb der eiterplatten auf dem Schaltkastenboden verlegen. Keinesfalls vor oder hinter den eiterplatten verlegen (Vermeidung von induktiven Störeinflüssen). 1 1 13 15 Bild 6 3887-06./DD Das Verbindungskabel VK (1) verlegen, Stecker (13) mit der eiterplatte KM verbinden und Schutzleiterverbindung am Schaltkastenboden (15) herstellen. Wichtig : Erster Steckplatz (von links nach rechts) für Folgekessel und zweiter Steckplatz für Folgekessel 3. Bei Zweikesselanlage muß der Steckplatz für Kessel 3 freibleiben. Verbindungskabel VK (1) zum/zu den Folgekessel(n) führen. 3

JUKERS 1 3 5 9 6 8 7. Einbau bei SUPRAMAX K/K 1...30-8 D... SUPRAMAX 3887-07.1/DD Bild 7 : Grundschaltfeld bzw Basis-Schaltfeld Ankoppelungsrelais (16) im Schaltkasten des/der Folgekessel(s) an der Schaltkastenrückwand anschrauben und mit den Steckern CA1, CA und dem Stecker des Verbindungskabels VK verbinden. Verbindungskabel VK in den Kesseln an der linken Seitenwand des Schaltkastens mit der Zugentlastung (1) sichern. 1 Bild 8 380-19.1/DD Befestigungsschraube (1) lösen und Schaltkasten öffnen (). 3 Bild 9 380-0.1/DD Abschirmblech (3) nach ösen der Befestigungsschrauben entfernen.

Rechts neben der Hauptleiterplatte befindet sich der Montageplatz mit entsprechendem ochbild für diverse Zusatzleiterplatten. KM 5 5 6 3887-08.1/DD Bild 10 : ochbildbelegung für die eiterplatte KM 1 8 9 7 8 9 13 7 10 10 11 Bild 11 1 3887-09.1/DD eiterplattenstützen (10) mit Rastmechanismus in die öcher () eindrücken. Vorderen Abstandshalter (1) vom hinteren Abstandshalter (11) abschrauben. Sofern Erdungsschrauben (7) nicht vormontiert sind, diese von vorne durch die linken Montagebohrungen in der eiterplatte stecken und Distanzhülsen (8) aufschieben. Mit Hartpapierscheiben (9) gegen Herausfallen sichern. eiterplatte auf die Stützen (10) bzw. auf Gewinde des hinteren Zwischenstückes (11) aufstecken (noch nicht ganz eindrücken), Erdungsschrauben (7) eindrehen und eiterplatte endgültig auf den Stützen einrasten. Vorderen Abstandshalter (1) wieder festschrauben. Kabelverbindung (13) und (1) zwischen Hauptleiterplatte und Zusatzleiterplatte herstellen. Dabei auf die Steckercodierung achten. Kabelverbindungen (1) unterhalb der eiterplatten auf dem Schaltkastenboden verlegen. Keinesfalls vor oder hinter den eiterplatten verlegen (Vermeidung von induktiven Störeinflüssen). Abschirmblech (3) wieder wie oben beschrieben festschrauben. 5

Betrieb I 0 0 I Stufe 1 Stufe Gasdruck TEST T 3,15A 1 0 6 8 10 1 1 16 18 0 3 E 5 Brenner Entstörung STADARD BUS TAC 3. Elektrischer Anschluß 3.1 etzanschluß Die Spannungsversorgung der Folgekessel (Kessel und 3) darf ausschließlich über die Verbindungskabel (Zubehör VK) erfolgen. Ein direkter etzanschluß dieser Kessel ist unzulässig. Bei großen räumlichen Abständen zwischen den Kesseln ist ggf. die Verwendung des Verlängerungskabels (Zubehör VK) erforderlich. etz 30V/50Hz Verbindungskabel VK Kessel 1 Kessel Kessel 3 Bild 1 Achtung : Die Betriebsschalter der Folgekessel mit Grundschaltfeld (Kessel und 3) schalten nicht alle Anschlußklemmen im Schaltfeld des zugeordneten Folgekessels spannungsfrei. Erst durch ausschalten des Betriebsschalters am Führungskessel (Kessel 1) werden alle Steuersignale in den Verbindungsleitungen (Zubehör VK) zu den Folgekesseln (Kessel und 3) abgeschaltet. 3887-10.1/DD Aufstellungshinweis : Bei Verwendung des Abgassammlersystems (Zubehör AF... bzw. AFM...) muß ein Abstand von 150 mm ± 50 mm zwischen den Kesseln SUPRASTAR bzw. von 95 mm ± 50 mm zwischen den Kesseln SUPRA- MAX eingehalten werden. 6

STADARD 3. Elektrische Verbindung von Führungs- und Folgekessel SUPRASTAR (Baureihe - 7) etz 30 V/50 Hz VF Kessel 1 (K/K...-7 D...) 1 3 5 6 7 8 9 10 11 1 131 15 161718 19 0 1 3 5 WMS SW S ETZ ZP (A) 0V/50Hz P UP KKP MDK 6 7 8 9 30 313 33 3 35 36 3738 AGF RF AF KF SF TAC- (A) Plus 1 3 390 1 3 5 6 7 8 9 50 51 5 53 555 56 57 58 59 60 61 6 63 6 65 RF VF RF VF (B) (B) (C) (C) 3 (B) (B) (C) (C) 1 3 1 3 Hauptleiterplatte Zusatzleiterplatte KM Kessel Kessel 3 * Digitalschaltfeld 0 6 8 10 1 1 16 18 0 AUTO TAC 1 1 Verbindungskabel VK 7 8 9 50 51 5 53 5 55 56 57 58 59 60 61 6 63 6 65 66 KESSE- KREISPUMPE MOTOR- DROSSEKAPPE Kessel (K/K...-7 G...) HEIZUGSPUMPE (A) SPEICHERADEPUMPE WASSER- MAGE- BK 5 BK 6 SICHERUG Ankoppe- lungs- Relais 1 CA 1 CA 1 Bei großen räumlichen Abständen zwischen den Kesseln ist evtl. das Verlängerungskabel VK erforderlich. 1 3 5 6 7 8 Wichtig : keinen etzanschluß herstellen Kessel 3 (K/K...-7 G...) EXT. GFA EXT. STÖRAZEIGE BETRIEBSAZEIGE GFA 0V/50Hz ETZ TRETRAFO BK 1 BK ABGASKAPPE MOK BK 3 BK FÜSSIGGAS-MV ASTEIERUGS- MAGET- REAIS VETI X1 X X3 X EXT. ETSTÖ- TASTE GAS DRUCK- WÄCHTER STUFE 1 STUFE 9 10 11 1 13 1 15 16 17 18 19 0 1 3 5 6 7 8 9 30 31 3 33 3 35 36 37 38 39 0 1 3 5 6 Ankoppe- lungs- Relais 1 CA 1 CA 1 1 3 5 6 7 8 EXT. GFA EXT. STÖRAZEIGE BETRIEBSAZEIGE GFA 0V/50Hz ETZ TRETRAFO BK 1 BK ABGASKAPPE MOK BK 3 BK FÜSSIGGAS-MV ASTEIERUGS- MAGET- REAIS VETI X1 X X3 X EXT. ETSTÖ- TASTE GAS DRUCK- WÄCHTER STUFE 1 STUFE 9 10 11 1 13 1 15 16 17 18 19 0 1 3 5 6 7 8 9 30 31 3 33 3 35 36 37 38 39 0 1 3 5 6 Bild 13 Wichtig : keinen etzanschluß herstellen 3887-11.1/DD VF Gemeinsamer Vorlauffühler * Achtung : Anschlußfolge der Kessel nicht vertauschen. Bei Zweikesselanlage muß der Steckplatz von Kessel 3 freibleiben. 7

STADARD 3.3 Elektrische Verbindung von Führungs- und Folgekessel SUPRASTAR (Baureihe - 8) etz 30 V/50 Hz VF Kessel 1 (K...-8 D...) 1 3 5 6 7 8 9 10 11 1 131 15 161718 19 0 1 3 5 WMS SW S ETZ ZP (A) MDK 0V/50Hz P UP KKP 6 7 89 30 313 33 3 35 36 3738 AGF RF (A) AF KF SF TAC- Plus 1 3 390 1 3 5 6 7 8 9 50 51 5 53 555 56 57 58 59 60 61 6 63 6 65 RF VF RF VF (B) (B) (C) (C) 3 (B) (B) (C) (C) 1 3 1 3 Hauptleiterplatte Zusatzleiterplatte KM Kessel Kessel 3 * Digitalschaltfeld 0 6 8 10 1 1 16 18 0 AUTO TAC 1 1 Verbindungskabel VK Kessel (K...-8...) 1 3 5 6 7 8 9 10 11 1 13 1 15 16 17 18 19 0 1 3 5 6 7 8 9 30 31 3 33 3 35 36 37 Ankoppe- lungs- Relais 1 Wichtig : keinen etzanschluß herstellen Kessel 3 CA 1 CA (K...-8...) Ankoppe- lungs- Relais 1 CA 1 CA 1 Bei großen räumlichen Abständen zwischen den Kesseln ist evtl. das Verlängerungskabel VK erforderlich. ETZ 30V 50Hz TRETRAFO ABGASKAPPE (MOK) ASTEUERUG-REAIS MAGETVETI EXTERE STÖRAZEIGE FÜSSIGGAS-MV GFA BK1 BK WMS KESSE- KREISPUMPE MOTOR- DROSSEKAPPE BK3 1 ETZ 30V 50Hz TRETRAFO ABGASKAPPE (MOK) ASTEUERUG-REAIS MAGETVETI EXTERE STÖRAZEIGE FÜSSIGGAS-MV GFA BK1 BK WMS KESSE- KREISPUMPE MOTOR- DROSSEKAPPE BK3 1 3 5 6 7 8 9 10 11 1 13 1 15 16 17 18 19 0 1 3 5 6 7 8 9 30 31 3 33 3 35 36 37 8 Wichtig : keinen etzanschluß herstellen Bild 1 3887-19.1/DD VF Gemeinsamer Vorlauffühler * Achtung : Anschlußfolge der Kessel nicht vertauschen. Bei Zweikesselanlage muß der Steckplatz von Kessel 3 freibleiben.

STADARD 3. Elektrische Verbindung von Führungs- und Folgekessel SUPRAMAX (Baureihe - 8) etz 30 V/50 Hz VF ~ 30 V 50 Hz 1 3 Kessel 1 (K/K...-8 D... ab 1 kw) 5 WMS 6 7 8 SW 9 10 11 1 131 15 161718 19 0 1 3 5 S ZP (A) MDK P UP KKP 6 7 89 30 313 33 3 35 36 3738 AGF RF (A) AF KF SF TAC- Plus 1 3 390 1 3 5 6 7 8 9 50 51 5 53 555 56 57 58 59 60 61 6 63 6 65 RF VF RF VF (B) (B) (C) (C) 3 (B) (B) (C) (C) 1 3 1 3 Hauptleiterplatte Zusatzleiterplatte KM BUS-Modul Kessel Kessel 3 * Digitalschaltfeld 0 6 8 10 1 1 16 18 0 AUTO TAC-BUS 1 1 Verbindungskabel VK Kessel (K/K...-8...) 1 3 5 6 7 8 9 10 11 1 13 1 15 16 17 18 19 0 1 3 5 6 7 Ankoppe- lungs- Relais 1 Wichtig : keinen etzanschluß herstellen Kessel 3 CA 1 CA (K/K...-8...) Ankoppe- lungs- Relais 1 CA 1 CA 1 Bei großen räumlichen Abständen zwischen den Kesseln ist evtl. das Verlängerungskabel VK erforderlich. S KKP ~ 30 V 50 Hz TTR MOK BK ETG MDK 1 S KKP ~ 30 V 50 Hz TTR MOK BK ETG 1 3 5 6 7 8 9 10 11 1 13 1 15 16 17 18 19 0 1 3 5 6 7 MDK Bild 15 Wichtig : keinen etzanschluß herstellen 3887-1./DD VF Gemeinsamer Vorlauffühler * Achtung : Anschlußfolge der Kessel nicht vertauschen. Bei Zweikesselanlage muß der Steckplatz von Kessel 3 freibleiben. 9

3.5 Anschluß der Mischerkreise 5 51 59 58 ZU AUF ZU AUF Bild 16 37/ Umwälzpumpe Heizkreis B 37/3 Umwälzpumpe Heizkreis C 85 Anschlußklemmleiste Zusatzleiterplatte KM 89/1 Verbindungskabel Kessel 89/ Verbindungskabel Kessel 3 Achtung : Bei Anschluß einer Fußbodenheizung muß die Umwälzpumpe über einen bauseitigen mechanischen Wächter abschaltbar angeschlossen werden. 10 97/1 Störmeldung Kessel 97/ Störmeldung Kessel 3 13/1 Mischerkreisfühler Heizkreis B 13/ Mischerkreisfühler Heizkreis C 16/1 Mischerstellmotor Heizkreis B 16/ Mischerstellmotor Heizkreis C 3887-13.1/DD

Betrieb 0 I 0 I Stufe 1 Stufe Gasdruck TEST T 3,15A 0 6 8 10 1 1 16 18 0 3 E 5 1 Brenner Entstörung STADARD BUS TAC. Aufbau der Mehrkesselanlage.1 Kesselkreis Bauform 1 VF SV SV SV HV 1 Kessel 1 Kessel Kessel 3 1 1 3 Bis zu Sekundärkreise möglich AG Bild 17 HR 3887-1.1/DD ➀ ➁ ➂ HV HR SV AG VF Motordrosselklappe Kesselkreispumpe Hydraulische Weiche Heizungsvorlauf Heizungsrücklauf Sicherheitsventil Ausdehnungsgefäß Vorlauffühler Bei Verwendung einer eigenen Kesselkreispumpe ➁ pro Kessel wird jeder Kessel nur mit seiner ennwassermenge durchströmt. Zum Anderen können alle vier von den Regler TAC bzw. TAC-BUS erfaßbaren Sekundärkreise benutzt werden. Der Regler TAC bzw. TAC-BUS steuert sowohl die Kesselkreispumpen als auch die Motordrosselklappen ➀ im Kesselrücklauf. Der Zu -auf der Drosselklappen ➀ und die Abschaltung der Kesselkreispumpen ➁ erfolgt mit einer programmierbaren achlaufzeit. Die Sekundärkreise können wie folgt benutzt werden : - Kreis 1 (A) = Direkter Heizkreis (ohne Mischer) - Kreis (B) = Mischergesteuerter Heizkreis - Kreis 3 (C) = Mischergesteuerter Heizkreis - Kreis = Speicher-adekreis Die Kesselkreispumpen und die Motordrosselklappen sind im Schaltfeld des zugehörigen Kessels anzuschließen. Der elektrische Anschluß der Kesselkreispumpen und der Motordrosselklappen ist aus der Installationsanleitung für die Drosselklappen zu entnehmen. bei einer eistungsaufnahme der Pumpen über 50 W müssen die Pumpen über Schütze angesteuert werden. Um einen zufriedenstellenden Betrieb einer Mehrkesselanlage sicherzustellen, sollten die einzelnen Kessel von den Regelkreisen hydraulisch entkoppelt werden. die erforderliche Entkopplung wird durch Verwendung einer sogenannten Hydraulischen Weiche ➂ erreicht. Wichtiger Hinweis : Wird die Bauform 1 gewählt, muß am TAC bzw. TAC- BUS Regler in der Fachebene auf der Seite #AA- GEPARAMETER der Anlagentyp 1 einprogrammiert werden (siehe ausführliche Bedienungsanleitung des TAC bzw. TAC-BUS Reglers. Im Auslieferungszustand des TAC bzw. TAC-BUS Reglers ist der Anlagetyp 1 bereits einprogrammiert. Bei dieser Bauform 1 muß an dern Klemmen 9 und 30 (TAC bzw. TAC-BUS Reglerklemmleiste) unbedingt ein 1,3 kω Ersatzwiderstand oder eine Fernbedienung mit Raumfühler (Zubehör TWR 1) angeschlossen sein. Andernfalls arbeitet der Heizkreis A als Kesselkreis. 11

Betrieb 0 I 0 I Stufe 1 Stufe Gasdruck TEST T 3,15A 0 6 8 10 1 1 16 18 0 3 E 5 1 Brenner Entstörung STADARD BUS TAC. Kesselkreis Bauform VF SV SV SV HV 1 1 1 AG 3 Bis zu 3 Sekundärkreise möglich HR Bild 18 ➀ ➁ ➂ HV HR SV AG VF Motordrosselklappe Kesselkreispumpe Hydraulische Weiche Heizungsvorlauf Heizungsrücklauf Sicherheitsventil Ausdehnungsgefäß Vorlauffühler Im vorliegenden Fall wird nur eine gemeinsame Kesselkreispumpe ➁ verwendet. Hierfür muß die Pumpe von Heizkreis (A) benutzt werden ; der Heizkreis (A) steht damit als Sekundärkreis nicht mehr zur Verfügung. Der elektrische Anschluß für die Pumpe ist aus der Installationsanleitung für die Kessel (Digitalschaltfeld) zu entnehmen. Insgesamt können nur noch 3 Sekundärkreise genutzt werden : - Kreis 1 (B) = Mischergesteuerter Heizkreis - Kreis (C) = Mischergesteuerter Heizkreis - Kreis 3 = Speicher-adekreis 3887-15.1/DD Die gemeinsame Kesselkreispumpe ist am Führungskessel (Klemme 16, 17, 18) anzuschließen. Bei einer größeren eistungsaufnahme der Pumpe als 50 W muß diese über einen Schütz angesteuert werden. Die Drosselklappen sind im Schaltfeld des zugehörigen Kessels anzuschließen. Wird nach Abschalten eines Kessels die Drosselklappe ➀ geschlossen, erhöht sich der Wasserdurchfluß durch die/den verbleibenden Kessel anteilig. Die gemeinsame Kesselkreispumpe wird erst nach Wegfall jeglicher Wärmeforderung (alle Kessel aus) abgeschaltet. Auch für diese Anlagenform sollte eine hydraulische Weiche ➂ verwendet werden. Wichtiger Hinweis : Wird die Bauform gewählt, muß am TAC bzw. TAC- BUS Regler in der Fachebene auf der Seite #AA- GEPARAMETER der Anlagentyp einprogrammiert werden (siehe ausführliche Bedienungsanleitung des TAC bzw. TAC-BUS Reglers. 1

Betrieb 0 I 0 I Stufe 1 Stufe Gasdruck TEST T 3,15A 0 6 8 10 1 1 16 18 0 3 E 5 1 Brenner Entstörung STADARD BUS TAC.3 Gemeinsamer Vorlauffühler Wasser-Fließgeschwindigkeit 0, m/s AF 1 m VF Gemeinsamer Vorlauffühler HV SV SV SV Kessel 1 Kessel Kessel 3 Bild 19 HR MDK KKP AF Außenfühler VF Vorlauffühler KF Kesselfühler (ausbauen!) HV Heizungsvorlauf HR Heizungsrücklauf SV Sicherheitsventil MDK Motordrosselklappe KKP Kesselkreispumpe AG Ausdehnungsgefäß MDK KKP Kesselfühler entfernen! Die temperaturseitige Eingabe zur Steuerung der Folgeschaltung durch den Regler TAC bzw. TAC-BUS + KM erfolgt durch einen Außenfühler und einen gemeinsamen Vorlauffühler. Hierzu muß der mit Kessel 1 mitgelieferte Kesselfühler (KF) ausgebaut und durch den Vorlauffühler VF (mit Tauchhülse) ersetzt werden. Der gemeinsame Vorlauffühler ist am Führungskessel 1 (Klemme 33 und 3) anzuschließen. Der Vorlauffühler ist im ieferumfang der Zustatzleiterplatte KM enthalten. MDK KKP Installationshinweis : AG 3887-16.1/DD Es ist darauf zu achten, daß der Vorlauffühler mindestens 1 m von der letzten Vorlaufeinführung entfernt montiert wird, um eine zuverlässige Messung der zusammengeführten Ströme zu gewährleisten. Die Wasser-Fließgeschwindigkeit muß im Bereich des Fühlers mindestens 0, m/s betragen. Damit der TAC bzw. TAC-BUS Regler den korrekten Temperaturwert zur Steuerung der Kesselfolgeschaltung erhält, muß der gemeinsame Vorlauffühler VF mit Temperaturleitpaste in die Tauchhülse eingesteckt werden. Damit eine gute Wärmeübertragung von der Tauchhülse zum Vorlauffühler erzielt wird. 13

Betrieb I 0 0 I Stufe 1 Stufe Gasdruck TEST T 3,15A 0 6 8 10 1 1 16 18 0 3 E 5 1 Brenner Entstörung STADARD BUS TAC. Anlagenschema mit Sekundärkreisen (Bauform 1) mit hydraulischer Weiche Kessel 1 Kessel Kessel 3 Bild 0 3887-17.1/DD HK A HK B HK C UP A UP B UP C VK Heizkreis A Heizkreis B Heizkreis C Heizkreispumpe A Heizkreispumpe B Heizkreispumpe C Verbindungskabel M B M C Mischer von HK B Mischer von HK C ÜV Überströmventil RK Rückschlagklappe RV Rückschlagventil SV Sicherheitsventil WMS Wassermangelsicherung * MAG Ausdehnungsgefäß E Entlüftung MF B Mischerfühler von HK B MF C Mischerfühler von HK C AF Außenfühler SF Speicherfühler VF Vorlauffühler TWR1Fernbedienung mit Raumfühler P Speicherladepumpe ZP Zirkulationspumpe KKP Kesselkreispumpe MDK Motordrosselklappe SG Sicherheitsgruppe * Wenn die Kesselvorläufe senkrecht angeordnet sind, ist pro Kessel eine Wassermangelsicherung erforderlich. 1

Betrieb I 0 0 I Stufe 1 Stufe Gasdruck TEST T 3,15A 0 6 8 10 1 1 16 18 0 3 E 5 1 Brenner Entstörung STADARD BUS TAC.5 Anlagenschema mit 3 Sekundärkreisen (Bauform ) mit hydraulischer Weiche Kessel 1 Kessel Kessel 3 Bild 1 3887-18.1/DD HK B HK C UP A UP B UP C VK Heizkreis B Heizkreis C Kesselkreispumpe Heizkreispumpe B Heizkreispumpe C Verbindungskabel M B M C Mischer von HK B Mischer von HK C RK Rückschlagklappe RV Rückschlagventil SV Sicherheitsventil WMS Wassermangelsicherung * MAG Ausdehnungsgefäß E Entlüftung MF B Mischerfühler von HK B MF C Mischerfühler von HK C AF Außenfühler SF Speicherfühler VF Vorlauffühler TWR1Fernbedienung mit Raumfühler P Speicherladepumpe ZP Zirkulationspumpe MDK Motordrosselklappe SG Sicherheitsgruppe * Wenn die Kesselvorläufe senkrecht angeordnet sind, ist pro Kessel eine Wassermangelsicherung erforderlich. 15

5. Montage Mischerkreisfühler Der Mischerkreisfühler sollte ca. 500 mm nach der jeweiligen Heizkreispumpe (Heizkreis B bzw. C) ange-bracht werden. Es ist darauf zu achten, daß die Rohr-leitungen an der Montagestelle metallisch blank ist. Die Anlegefläche des Fühlers ist mit der mitgelieferten Wärmeleitpaste zu versehen. Der Fühler wird mit dem beigefügten Spannband am Rohr befestigt. Achtung : Die Fühlerleitungen dürfen keinesfalls zusammen mit einer 30 V-eitung in einem Rohr- oder Kabelkanal verlegt werden. Mindestabstand 100 mm einhalten. Wird ein Fußbodenheizkreis angeschlossen ist zusätzlich ein mechanischer Vorlauftemperaturwächter entsprechend den Angaben des Herstellers am Vorlauf anzubringen. ur so ist eine Überhitzung des Heizkreises in jedem Fall ausgeschlossen. Meßwerte der Mischerkreisfühler und das Vorlauffühlers (TC) : Vorlauftemperatur C 0 6 3 38 50 56 6 68 7 80 86 Fühlerwiderstand Ω 177 11500 903 717 5730 608 373 303 88 053 170 11 6. Fernbedienung mit Raumfühler Fühlerspannung V 3,7 3, 3,08,76,,1 1,87 1,6 1,0 1,1 1,0 0,90 Die Mischerkreise können zusätzlich mit der Fernbedienung TWR 1 Best.-r. 7 719 001 130 ausgerüstet werden. Bild 380-17.1/DD Bild 3 380-18.1/DD 16

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