Dipl.-Ing. Christian Jansen, DF6EF Melatener Str. 89a 52074 Aachen www.cj-elektronik.de Benutzerhandbuch RasPager Seite 1
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1 Inhaltsverzeichnis 2 Vorwort... 5 2.1 Bezugsquellen... 5 2.2 Werkzeug... 6 2.3 Verbrauchsmaterial... 6 3 Kurzbeschreibung der Schaltung... 7 4 Aufbau der Platine RasPager Revision 2... 9 5 Inbetriebnahme der Platine RasPager Revision 2... 19 5.1 Erstes Anschließen... 19 5.2 Testsoftware... 19 5.2.1 Mode P... 20 5.2.2 Mode CW... 21 5.2.3 Mode FSK... 22 5.2.4 Mode ZEIT... 24 5.2.5 Mode RUF... 24 5.3 RasPager 1.0 Software starten... 25 6 Fehlersuche und Beseitigung... 29 6.1 raspagertest... 29 6.2 RasPager 1.0 Java Software... 31 7 Literaturverzeichnis... 33 8 Abbildungsverzeichnis... 34 Anhang... 36 Stückliste RasPager... 36 Schaltpläne... 38 Seite 3
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2 Vorwort Diese Anleitung befasst sich mit dem Aufbau und der Inbetriebnahme des RasPager. Dokumentationen, Software und Updates sind auf dem Server der Amateurfunkgruppe der RWTH-Aachen unter http://www.afu.rwth-aachen.de hinterlegt oder bei den Produktdownloads auf http://shop.cj-elektronik.de/raspager-adf7012-board-bausatz. 2.1 Bezugsquellen In der Stückliste sind alle benötigten Bauteile aufgeführt. Zusätzlich werden die entsprechenden Platinen benötigt. Das Layout der Platinen befindet sich im Anhang. Fertige Bausätze mit professionell gefertigter Platine und allen benötigten Bauteilen können über den Shop auf http://cj-elektronik.de bezogen werden (Abbildung 1). Ein Teil der Bausatzerlöse fließt an die Amateurfunkgruppe der RWTH-Aachen und fördert unmittelbar den Amateurfunk in Aachen und Umgebung. Abbildung 1: kompletter Bausatz Seite 5
2.2 Werkzeug Gutes Arbeitsmaterial ist ausschlaggebend für den ordentlichen Aufbau und damit auch für die spätere Funktion der Schaltung. Neben selbstverständlichem Werkzeug wie Schraubendrehern und Seitenschneider sind ein sehr feiner SMD-Lötkolben sowie eine SMD- Pinzette zum Löten der ICs unabdingbar. Für das Löten größerer Masseflächen, insbesondere beim Aufbau der Endstufe, ist ein zweiter, leistungsstarker Lötkolben mit entsprechend größerer Spitze von Vorteil. Zum Frequenzabgleich wird außerdem unter Umständen ein Messempfänger, Spektrumanalyzer oder ein Funkmessplatz gebraucht. 2.3 Verbrauchsmaterial Wer den Aufbau der Komponenten gut vorbereitet angehen möchte, benötigt neben den Werkzeugen auch Verbrauchsmaterial. Neben den selbstverständlichen Materialien wie beispielsweise Lötzinn wird das Vorhandensein einer feinen Entlötlitze und Flussmittel (Flux) empfohlen. Seite 6
3 Kurzbeschreibung der Schaltung Herzstück der Schaltung ist der ADF-7012 Sendechip von Analog Devices, welcher im Frequenzbereich von 75 MHz bis etwa 1 GHz arbeiten kann. Für den Funkrufsender wird er auf die Funkruffrequenz 439,9875 MHz programmiert und arbeitet somit im 70cm- Amateurfunkband. Dabei erreicht er eine Ausgangsleistung von ca. 13 dbm. Die Abmessungen des Boards sind so gewählt, dass es zusammen mit dem Raspberry Pi in seinem Gehäuse (Raspberry Pi Modell B im Multicomp Gehäuse) untergebracht werden kann. Eine Bohrung für den SMA-Antennenanschluss wird benötigt, damit die Antenne direkt am Gerät angeschraubt werden kann. So arbeitet die Kombination aus Raspberry Pi und ADF7012-Board, der RasPager, bereits als autonomer Funkrufsender mit kleiner Leistung. Über die GPIO-Leiste des Raspberry Pi werden die Parameter des ADF7012 Chips gesetzt, die Sendedaten übertragen sowie der Status des Sendechips ausgelesen. Der Filter für die PLL wird durch die Bauteile R1, R2 und C1 bis C3 realisiert. Die Werte beruhen auf den Angaben im Datenblatt [1] und sind in unten stehender Tabelle dargestellt. Am Ausgang des ADF7012 befinden sich das Anpassnetzwerk (L1, L2, C14) und der Oberwellenfilter (L4, L5, C15, C16, C17). Der ATMega 8 Mikrocontroller, welcher einen FIFO-Zwischenspeicher darstellt, ist ebenfalls auf der Oberseite untergebracht. Loop Filter Matching Oberwellenfilter Icp 2 ma L1 22 nh L4 22 nh LBW 100 khz L2 270 pf L5 22 nh C1 680 pf C14 270 pf C15 3,3 pf C2 12 nf C16 8,2 pf C3 270 pf C17 3,3 pf R1 910 Ω R2 3,3 kω Die externen Quarze für den ADF7012 und den ATMega 8 sind auf der Unterseite der Platine in direkter räumlicher Nähe zum ADF7012 platziert. Alle weiteren erforderlichen Schaltungsteile für die externe Beschaltung des ADF7012 und des ATMega 8 sind ebenfalls auf dem Board untergebracht. Seite 7
Die Stiftleiste JP2 dient als Anschlussmöglichkeit weiter Hardware und stellt Masse, den I 2 C Bus des Raspberry Pi sowie 3 weitere GPIO-Pins zur Verfügung. Ihre Bestückung ist im Normalfall nicht notwendig. Über JP3 kann der ATMega 8 programmiert werden. Es handelt sich um eine ISP-Schnittstelle in Standardbelegung. Der im Bausatz enthaltene ATMega 8 ist bereits mit der richtigen Software vorprogrammiert, so dass hier die Bestückung von JP3 ebenfalls entfällt. Seite 8
4 Aufbau der Platine RasPager Revision 2 Die Schaltung enthält elektrostatisch sensible Bauteile, weshalb beim Aufbau der Platine auf die entsprechenden ESD-Vorsichtsmaßnahmen geachtet werden muss. Dies bedeutet, dass die Platine auf einer geerdeten Unterlage bestückt werden sollte und nur mit geerdeten Gegenständen in Kontakt kommt (Abbildung 2). Abbildung 2: ESD-Arbeitsplatz Es ist am einfachsten, wenn man sich den Bestückungsplan groß ausdruckt und bereit legt. Ebenso kann es eine Hilfe sein, sich das Foto der fertigen Platine als Referenz auszudrucken (Abbildung 3). Abbildung 3: Hilfsmittel am Arbeitsplatz Seite 9
Zunächst wird die Oberseite der Platine bestückt (Abbildung 4). Abbildung 4: Bestückungsplan der Oberseite Der Einfachheit halber sollte mit der Bestückung der beiden ICs begonnen werden. Der ADF7012 ist dabei die größte Herausforderung. Er wird am einfachsten fixiert, indem ein Beinchen festgelötet wird (Abbildung 5). Abbildung 5: Ein Beinchen des ADF7012 ist angelötet Seite 10
Sobald er dann korrekt in Position ist, kann man die restlichen Kontakte anlöten. Hierbei ist darauf zu achten, dass Lötbrücken zwischen den Beinchen vermieden werden! Sollten trotzdem Lötbrücken entstanden sein (Abbildung 6), sind diese mit Hilfe von Flussmittel und Entlötlitze leicht wieder zu entfernen (Abbildung 7). Abbildung 6: Lötbrücken auf dem IC Abbildung 7: Lötbrücken entfernt Die Kondensatoren, Widerstände und Spulen platziert man am einfachsten, indem eines der beiden Lötpads mit Lötzinn vorverzinnt wird. Dabei ist es sinnvoll nicht das Massepad zu wählen, da auf diesen Pads die Wäre schneller abgeführt wird. Abbildung 8: SMD Bestückung Seite 11
Rechtshänder können mit der linken Hand mit Hilfe der Pinzette das Bauteil auf die entsprechenden Pads schieben, während mit der rechten Hand der Lötkolben gehalten wird und das Zinn erhitzt (Abbildung 8). Nachdem das Bauteil auf einer Seite fest sitzt, kann auf einfache Art und Weise die andere Seite verlötet werden. Nach diesem Muster kann nun die gesamte Platine bestückt werden. Der Einfachheit halber kann man bereits eine Seiter aller Pads vorverzinnen, dann geht die Arbeit etwas schneller voran (Abbildung 9). Da die Spulen Ihre Anschlüsse nur unterhalb des Bauteils haben, ist hier besondere Sorgfalt nötig, damit sie am Ende auch tatsächlich einwandfrei aufgelötet sind. Abbildung 9: vorverzinnte SMD-Pads Nachdem sämtliches Vogelfutter aufgelötet wurde, ist die Platine nun fast fertig (Abbildung 10). Für R12 (0 Ohm Widerstand) ist noch eine Lötbrücke zu setzen. Außerdem muss das linke Pad von C20 mit der nebenliegenden Durchkontaktierung über eine Lötbrücke verbunden werden, da hier ein kleines Stück Leiterbahn fehlt. Seite 12
Abbildung 10: Platine mit SMD-Bauteilen Es fehlt noch der Tiefpassfilter. Der Filter hat vier Anschlüsse. Einen Eingang (markiert mit dem Punkt), einen Ausgang und seitlich zwei Masseanschlüsse (Abbildung 11). Abbildung 11: Tiefpassfilter Seite 13
Den Filter befestigt man mit Hilfe des bereits bekannten Schemas. Erst ein Pad vorverzinnen und das Bauteil mit der Pinzette vorsichtig auf seinem Pad platzieren (Abbildung 12). Danach die anderen Pads anlöten (Abbildung 13). Abbildung 12: Filter an einem Pad angelötet Abbildung 13: Filter fertig verlötet Nun kann die 13polige Buchsenleiste und die SMA-Buchse aufgelötet werden. Vor allem die Masse der SMA-Buchse sollte mit einem leistungsstarken Lötkolben angelötet werden, da ein hoher Wärmebedarf besteht (Abbildung 14). Abbildung 14: Leistungsstarker Lötkolben Auf der Rückseite des ADF7012-Boards müssen zuletzt die beiden Quarze und ihre entsprechenden Kapazitäten platziert werden (Abbildung 15 und Abbildung 16). Seite 14
Abbildung 15: fertig bestückte Unterseite Abbildung 16: Bestückungsplan Unterseite Seite 15
Da der im Bausatz enthaltene ATMega 8 bereits vorprogrammiert ist, ist die Bestückung von JP3 (ISP-Schnittstelle) nicht nötig. Ebenso wird JP2 nicht benötigt. Zum Abschluss sind alle Lötstellen zu prüfen. Vor allem bei den Masseflächen kann es schnell zu kalten Lötstellen kommen, da die Wärme des Lötkolbens über die großen flächen abgeleitet wird. Ärger bei der Inbetriebnahme kann dadurch vermieden werden, dass alle Lötstellen genaustens geprüft und bei Bedarf nachgelötet werden. Abbildung 17 und Abbildung 18 zeigen das fertige ADF7012-Board nach dem Bestücken. Abbildung 17: Oberseite des ADF7012-Boards Seite 16
Abbildung 18: Unterseite des ADF7012-Boards Seite 17
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5 Inbetriebnahme der Platine RasPager Revision 2 5.1 Erstes Anschließen Nach erfolgtem Aufbau und optischer Überprüfung aller Lötstellen und Bauteile kann die Platine auf die GPIO-Leiste des Raspberry Pi aufgesteckt werden. Auf dem Raspberry Pi sollte zuvor Linux (Debian) installiert worden sein. Es gibt auch ein fertiges 8GB SD-Karten-Image, auf dem bereits die RasPager Software, Programme zum Hardwaretest, KDevelop 4.0 (eine C/C++ Entwicklungsumgebung), VNC, WLAN und Java fertig eingerichtet sind. Nach dem Einschalten der Spannungsversorgung sollte daher der Raspberry Pi zunächst booten. Währenddessen sollte die Erwärmung der Bauteile auf dem ADF7012-Board überprüft werden. Zeigt sich hier an einer Stelle eine übermäßige Hitzentwicklung, so ist die Schaltung schnell wieder vom Netz zu trennen. Der ATMega 8 wird innerhalb des Bausatzes von CJ-Elektronik bereits fertig als FIFO-Speicher programmiert geliefert und es ist keine weitere Programmierung mehr nötig. Alle anderen Mikrocontroller müssen noch programmiert werden. Dazu wird ein Programmierinterface benötigt. Wir benutzen zur Programmierung das Atmel AVRISP-mkII in system Programmiergerät und die Software AVR-Studio 6.2. Mit deren Hilfe wird als erstes die Quarzfrequenz des ATMega-8 auf den externen 8 MHz Quarz angepasst. Danach kann das HEX-File in den Mikrocontroller programmiert werden. 5.2 Testsoftware Das Programm raspagertest dient dem Test der Hardware und ersten Sendeversuchen. Es steht als Download auf http://shop.cj-elektronik.de/raspager-adf7012-board-bausatz zur Verfügung. Man kann es z.b. mit WinSCP auf den Raspberry Pi in einen Ordner kopieren. Zur Ausführung des Testprogramms (und auch des späteren Java-Programms) muss die wiringpi Bibliothek installiert sein. Infos findet man auf http://wiringpi.com/download-and-install/. Außerdem müssen die Rechte der Datei auf Ausführen gesetzt werden. Dies geschieht z.b. durch den Befehl chmod 744 raspagertest. Im Idealfall schließt man am SMA-Ausgang des Boards einen Spektrumanalyzer an, um Frequenz und Ausgangsleistung überprüfen zu können. Seite 19
Der Aufruf des Testprogramms (Abbildung 19) erfolgt im beinhaltenden Ordner auf der Linux Kommandozeile mit sudo./raspagertest Abbildung 19: Aufruf des Testprogramms Man hat nun die Wahl zwischen einem stummen Träger (CW), eines FSK-Signals mit alternierenden Nullen und Einsen (FSK), der Aussendung eines Zeitrufes (ZEIT) oder eines alphanumerischen Funkrufes (RUF). Außerdem können mit Parameter (P) die Frequency Error Correction (Frequenzfeinabstimmung), die Modulation Deviation (FSK- Bandbreite) und die Power Amplifier (Ausgangsleistung) angepasst werden. Mit Quit (Q) beendet man das Testprogramm. Die einzelnen Funktionen sind unten beschrieben. Nach Ausführung des RasPagerTest-Programms sollte der Sender unabhängig vom gewählten Mode auf Sendung schalten. Kann die PLL mehrfach nicht gerastet werden, ist der Anschluss der Bauteile, vor allem von L3 zu überprüfen. 5.2.1 Mode P Im Menüpunkt P für Parameter können einige Werte der Register des ADF7012 gesetzt werden. Nach Aufruf von p werden die derzeit gespeicherten Werte zunächst angezeigt und müssen dann erneut eingegeben werden (Abbildung 20). Abbildung 20: Parameter Menü Mit Hilfe der Frquency Error Correction erfolgt die Feinjustierung der Frequenz. Sie ist auf -67 voreingestellt, da dies bei uns der Wert für ein FSK-Signal auf auf der Mittenfrequenz Seite 20
439,9875 MHz mit dem entsprechenden Shift ist (vgl. auch Abbildung 24). Im CW-Mode liegt die Sendefrequenz bei uns daher nicht genau auf 439,9875 MHz, sondern etwas höher (CW-Mode = FSK-Signal mit Dauernull ). Zum Experimentieren können hier Werte von - 1024 bis +1024 eingegeben werden. Im Beispiel in Abbildung 20 wird der Wert der Frequency Error Correction von -67 auf -65 geändert. Der zweite Parameter Modulation Deviation legt die FSK-Bandbreite fest. Sie beträgt bei POCSAG + / - 4 khz. Aufgrund der minimalen Schrittweite die sich aus der Quarzfrequenz geteilt durch 2 14 ergibt, kann die FSK-Bandbreite nur in Schritten von 300 Hz angepasst werden. F STEP (Hz) = F PFD 4,9152 MHZ = = 300 Hz. 214 16384 Der Wert 13 (entspricht 3,9 khz) sollte daher für alle RasPager Platinen richtig sein, kann aber zu Test- und Experimentierzwecken hier verändert werden. Es sind theoretisch Werte von 0 bis 511 zulässig, wobei sich die tatsächliche Bandbreite aus dem eingestellten Wert multipliziert mit der minimalen Schrittweite (300 Hz) ergibt. Bei 13 sind dies besagte 3,9 khz, bei 511 wären es 153,3 khz. Mit Hilfe der Power Amplifier Einstellung kann die Sendeleistung variiert werden. Hier sind Werte von 0 bis 63 zulässig, wobei 0 PA off bedeutet und 63 die maximale Verstärkung ist. 5.2.2 Mode CW Hat man CW ausgewählt, schaltet der Sender ein und bleibt so lange auf Sendung, bis diese durch die Eingabe eines beliebigen Zeichens gestoppt wird. Abbildung 21: Mode CW Da die Voreinstellung im Parameter Menü für ein FSK-Signal ausgelegt ist, wird die Sendefrequenz im CW-Mode bei ca. 439,9915 MHz liegen, was der oberen FSK-Frequenz entsprechen sollte. Der CW-Mode ist im Prinzip ebenfalls ein FSK-Signal nur ohne Änderung der Zeichen. Es wird also eine Dauernull gesendet. Die exakte Sendefrequenz kann durch Seite 21
Variation des Parameters Frequency Error Correction verändert werden. Wichtig ist, sich bewusst zu machen, dass hier nicht genau auf 439,9875 MHz gesendet wird, sondern auf der oberen FSK-Frequenz. Da der RasPager später in FSK arbeiten soll, wäre hier also die korrekte Frequenz für die Einstellung des Funkrufsenders 439,9915 MHz. Bei unserem Sender ist dies mit Frequency Error Correction auf -67 eingestellt der Fall. Ausgangsleistung beträgt ca. 11-13 dbm (Abbildung 22). Die Abbildung 22: Beispiel- Signal im CW-Mode 5.2.3 Mode FSK Im FSK-Mode sendet der Sender abwechselnd Nullen und Einsen mit 1200 Bd, also im Prinzip die Präambel eines POCSAG-Signals. Vor der Aussendung muss die Anzahl der zu sendenden Zeichen eingegeben werden. Abbildung 23: Mode FSK Seite 22
Sind alle Zeichen gesendet worden, kehrt das Programm automatisch in den Auswahlmodus zurück. Sind im Parametermenü die Voreinstellungen (Modulation Deviation = 13) nicht geändert worden, so wird die FSK-Bandbreite 3,9 khz betragen, was für POCSAG Signale notwendig ist (POCSAG + / - 4 khz). Der Wert 13 sollte für alle RasPager Platinen aufgrund derselben Schrittweite von 300 Hz richtig sein. Zum Testen und Experimentieren kann der Wert aber auch geändert werden. Die Bandbreite sollte sich dann vergrößern bzw. verkleinern. Eine Aufzeichnung mit dem Peak-Detektor muss ein deutliches FSK-Signal mit der Mittenfrequenz 439,9875 MHz abbilden (Abbildung 24). Die Mittenfrequenz ist mit Hilfe des Parameters Frequency Error Correction einstellbar. Der voreingestellte Wert von -67 sollte allerdings in etwa korrekt sein. Abbildung 24: FSK Signal des RasPager Seite 23
Das FSK-Signal kann auch zum Abgleich von Skypern verwendet werden. Um eine gute Empfindlichkeit des Skypers zu erreichen, empfiehlt es sich, die Sendeleistung während des Abgleichs schrittweise zu reduzieren. 5.2.4 Mode ZEIT Im Mode Zeit wird ein Zeitsignal mit dem Parameter 10:10 Uhr am 10.10.2010. aussendet. Dies hilft dabei, die Aussendung des RasPagers von denen eines benachbarten Funkrufsenders zu unterscheiden. Abbildung 25: Mode ZEIT Der Skyper sollte das Signal einwandfrei dekodieren und somit das Datum 10.10.2010 und die Uhrzeit 10:10 Uhr anzeigen. Damit ist der Skyper nun auch in der Lage persönliche Rufe zu empfangen, was ohne Zeiteinstellung nicht funktioniert. 5.2.5 Mode RUF Bei RUF kann ein alphanumerischer Funkruf an einen Skyper gesendet werden. Es ist zu beachten, dass jeder Skyper zunächst ein gültiges Zeitsignal empfangen und dekodiert haben muss, bevor er persönliche Rufe empfangen kann. Nach Eingabe des Modes RUF erfolgt zunächst die Abfrage der Skyper Adresse. Diese befindet sich auf der Rückseite des Skypers und ist in der Skyper-ID codiert. Es handelt sich um den mittleren Teil der ID ohne führende Nullen. Im Beispiel (Abbildung 26) lautet die korrekte Adresse also 144468. Abbildung 26: Skyper Adresse Seite 24
Nach Eingabe der Adresse kann die Nachricht eingegeben werden. Ein Druck auf die Enter Taste bestätigt die Eingabe und der Funkruf wird ausgesendet. Nach erfolgter Sendung kehrt das Programm wieder ins Hauptmenü zurück. Abbildung 27: Mode RUF Das Programm wird durch die Eingabe q oder quit beendet. Abbildung 28: Ende des Testprogramms 5.3 RasPager 1.0 Software starten Sollte sich der RasPager im Testprogramm als funktionsfähig erwiesen haben, kann die RasPager Software erstmals gestartet werden. Bringt man ein eigenes, frisches Debian System mit, so müssen unter Umständen einige JAVA-Pakete, und C-Bibliotheken installiert werden. Die mit der Testsoftware ermittelten Korrekturwerte für die Frequenz sind auch in die RasPager Software zu übernehmen, damit der Sender mit den korrekten Einstellungen arbeitet. Dazu wird es bald in einem Update ein Feld in der grafischen Oberfläche geben. Bis dahin arbeitet die RasPager 1.0 Software mit dem Wert -67 für die Frequency Error Correction und 13 für Modulation Deviation. Da die wiringpi Bibliothek mit root Rechten ausgeführt werden muss, öffnet man in der grafischen Oberfläche des Linux ein Root-Terminal-Fenster und ruft das fertige Programm raspager.jar mit folgendem Befehl auf: java classpath jna.jar:. jar raspager.jar Seite 25
Alternativ kann das Java Programm auch zunächst entpackt werden und dann direkt über die Main-Datei im Unterverzeichnis RasPager gestartet werden, wenn der Aufruf der JAVA Datei nicht auf Anhieb funktionieren sollte: unzip raspager.jar java -classpath jna-4.1.0.jar:. raspager/main Das Programm wird nun gestartet und es öffnet sich dieses Fenster (Abbildung 29) auf der grafischen Oberfläche. Abbildung 29: Grafische Oberfläche von RasPager 1.0 Bei Neuer Master wird nun die IP-Adresse des Funkrufmasters eingetragen. In das Feld Port gehört der Port, der für den Masterkontakt auf den RasPager weitergeleitet wird. In den beiden anderen Feldern kann man die Werte der Frequency Error Correction und der Modulation Deviation ändern. Damit der Skyper etwas empfangen kann sollte mit Frequency Error Correction die richtige Frequenz eingestellt werden (vgl. Kapitel 5.2.1) und der Parameter Modulation Deviation auf 13 (= 3,9 khz) stehenbleiben. Nach der Konfiguration klickt man auf übernehmen und startet den RasPager durch Klick auf die Schaltfläche Server starten. Der RasPager arbeitet nun als Slave am eingetragenen Funkrufsender. Die erhaltenen Zeitslots sind dabei grün markiert und der aktuelle Zeitslot ist gelb unterlegt. Seite 26
In Abbildung 29 ist die IP-Adresse des FunkrufMasters bei DB0II eingetragen. Wer seinen RasPager gerne an DB0II angebunden haben möchte, meldet sich bitte per Email bei Christian Jansen, DF6EF. Für die Einrichtung ist es notwendig, dass eine statische IP-Adresse zur Verfügung steht (HamNet, DynDNS o.ä.) und ein beliebiger Port (im Beispiel Port 1391) vom Router auf den RasPager weitergeleitet wird. Der RasPager muss als Slave am FunkrufMaster eingetragen sein. Erst dann funktioniert die Anbindung und Ports werden freigeschaltet bzw. Funkrufe werden ausgesendet. Seite 27
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6 Fehlersuche und Beseitigung 6.1 raspagertest Nach dem Aufruf von sudo./raspagertest erscheint die Meldung command not found. Hat die Datei die korrekten Rechte (ausführen muss gestattet sein)? -> Änderung der Dateirechte mit dem Befehl chmod 744 raspagertest möglich. Liegt die Datei auch im aktuellen Ordner? Ist die Schreibweise korrekt (Groß- und Kleinschreibung)? Nach dem Aufruf von CW in raspagertest erscheint das folgende Bild: Die Kommunikation mit dem ADF7012 Chip ist fehlgeschlagen und dieser schaltet nicht auf Sendung. -> Datenleitungen prüfen, Spannungsversorgung des ADF7012 prüfen, Bauteile prüfen (insbesondere die 1k Widerstände in den Leitungen), 26-polige Buchsenleiste überprüfen und ggf. nachlöten. Seite 29
Nach dem Aufruf von CW in raspagertest bleibt das Programm bei versuche PLL zu rasten stehen und der Transmitter geht nicht auf Sendung. Ist die Spule L3 korrekt an den ADF7012 angeschlossen? Sind die Bauteilwerte der PLL-Beschaltung alle korrekt und sind die Bauteile alle korrekt verlötet? -> Bauteilwerte der Kondensatoren können anhand der Farbe mit dem Foto der fertigen Platine in dieser Anleitung abgeschätzt werden, wenn der Bausatz von CJ- Elektronik erworben wurde. Andernfalls könnten die Farben abweichen! Seite 30
6.2 RasPager 1.0 Java Software Nach dem Start des Programms und dem Klick auf Server starten erscheinen folgende Zeilen in der Konsole. Die Datei wurde nicht im root-terminal mit den notwendigen Rechten aufgerufen! -> Die Java Software aus dem root-terminal heraus starten und die Dateirechte entsprechend setzten (mit chmod). Nach dem Start des Programms und dem Klick auf Server starten erscheinen folgende Zeilen in der Konsole. Seite 31
Die Datei libradiolink.so ist eine alte Version, welche noch nicht die Parameterfunktionen enthält. Sie muss daher gegen die neue Version ausgetauscht werden. -> Die aktuelle libradiolink.so Datei kann auf cj-elektronik.de heruntergeladen werden. Die alte libradiolink.so wird einfach mit ihr überschrieben. Seite 32
7 Literaturverzeichnis [1] Analog Devices, www.analog.com, [Online]. Available: http://www.analog.com/static/imported-files/data_sheets/adf7012.pdf. [Zugriff am 10. Juni 2014]. Seite 33
8 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: kompletter Bausatz... 5 Abbildung 2: ESD-Arbeitsplatz... 9 Abbildung 3: Hilfsmittel am Arbeitsplatz... 9 Abbildung 4: Bestückungsplan der Oberseite... 10 Abbildung 5: Ein Beinchen des ADF7012 ist angelötet... 10 Abbildung 6: Lötbrücken auf dem IC... 11 Abbildung 7: Lötbrücken entfernt... 11 Abbildung 8: SMD Bestückung... 11 Abbildung 9: vorverzinnte SMD-Pads... 12 Abbildung 10: Platine mit SMD-Bauteilen... 13 Abbildung 11: Tiefpassfilter... 13 Abbildung 12: Filter an einem Pad angelötet... 14 Abbildung 13: Filter fertig verlötet... 14 Abbildung 14: Leistungsstarker Lötkolben... 14 Abbildung 15: fertig bestückte Unterseite... 15 Abbildung 16: Bestückungsplan Unterseite... 15 Abbildung 17: Oberseite des ADF7012-Boards... 16 Abbildung 18: Unterseite des ADF7012-Boards... 17 Abbildung 19: Aufruf des Testprogramms... 20 Abbildung 20: Parameter Menü... 20 Abbildung 21: Mode CW... 21 Abbildung 22: Signal im CW-Mode... 22 Abbildung 23: Mode FSK... 22 Abbildung 24: FSK Signal des RasPager... 23 Abbildung 25: Mode ZEIT... 24 Abbildung 26: Skyper Adresse... 24 Abbildung 27: Mode RUF... 25 Abbildung 28: Ende des Testprogramms... 25 Abbildung 29: Grafische Oberfläche von RasPager 1.0... 26 Abbildung 30: Schaltplan ADF7012-Board ADF7012... 38 Abbildung 31:Schaltplan ADF7012-Board ATMega-8... 39 Seite 34
Abbildung 32: Layout der Platine (BOTTOM)... 40 Abbildung 33: Layout der Platine (TOP)... 41 Seite 35
Anhang Stückliste RasPager Na Bauteiltyp Beschreibung Wert Gehäuse S. Distr. Best.Nr Hersteller Teilenummer C1 Kapazität CAP, MLCC, C0G/NP0, 680PF, 50V, 0603; Pr 680pF 0603 1 Farnell 8819912 MC0603N681J500CT C2 Kapazität CAP, MLCC, X7R, 12NF, 25V, 0603; Product 12nF 0603 1 Farnell 1759023 MCCA000166 C3 Kapazität CAP, MLCC, C0G/NP0, 270PF, 50V, 0603; Pr 270pF 0603 1 Farnell 1759074 MC0603N271J500CT C4 Kapazität CAP, MLCC, C0G/NP0, 100PF, 50V, 0603; Pr 100pF 0603 1 Farnell 1759066 MC0603N101J500CT C5 Kapazität CAP, MLCC, Y5V, 2.2UF, 0603; Product Ran 2.2µF 0603 1 Farnell 1759400 MCCA000523 C6 Kapazität CAP, MLCC, Y5V, 2.2UF, 0603; Product Ran 2,2µF 0603 1 Farnell 1759400 MCCA000523 C7 Kapazität CAP, MLCC, C0G/NP0, 27PF, 50V, 0603; Pro 27pF 0603 1 Farnell 1759058 MC0603N270J500CT C8 Kapazität CAP, MLCC, C0G/NP0, 27PF, 50V, 0603; Pro 27pF 0603 1 Farnell 1759058 MC0603N270J500CT C9 Kapazität CAP, MLCC, Y5V, 470NF, 16V, 0603; Produc 470nF 0603 1 Farnell 1759021 MCCA000164 C10 Kapazität CAP, MLCC, Y5V, 220NF, 16V, 0603; Produc 0.22µF 0603 1 Farnell 1759019 MCCA000162 C11 Kapazität MCCA000237 MLCC 0603, X7R, 50V, 10NF 10nF 0603 1 Farnell 1759102 MCCA000237 C12 Kapazität CAP, MLCC, Y5V, 2.2UF, 0603; Product Ran 2.2µF 0603 1 Farnell 1759400 MCCA000523 C13 Kapazität MCCA000237 MLCC 0603, X7R, 50V, 10NF 10nF 0603 1 Farnell 1759102 MCCA000237 C14 Kapazität CAP, MLCC, C0G/NP0, 470PF, 50V, 0603; Pr 470pF 0603 1 Farnell 1759080 MC0603N471J500CT C15 Kapazität CAP, RF, NP0, 3.3PF, 50V, 0603; Capacita 3.3pF 0603 1 Farnell 2310327 MC000301 C16 Kapazität CAP, MLCC, C0G/NP0, 8.2PF, 50V, 0603; Pr 8.2pF 0603 1 Farnell 2332631 06035A8R2CAT2A C17 Kapazität CAP, RF, NP0, 3.3PF, 50V, 0603; Capacita 3.3pF 0603 1 Farnell 2310327 MC000301 C18 Kapazität CAP, RF, NP0, 3.3PF, 50V, 0603; Capacita 3.3pF 0603 1 Farnell 2310327 MC000301 C19 Kapazität MCCA000237 MLCC 0603, X7R, 50V, 10NF 10nF 0603 1 Farnell 1759102 MCCA000237 C20 Kapazität MCCA000237 MLCC 0603, X7R, 50V, 10NF 10nF 0603 1 Farnell 1759102 MCCA000237 C21 Kapazität MCCA000237 MLCC 0603, X7R, 50V, 10NF 10nF 0603 1 Farnell 1759102 MCCA000237 C22 Kapazität MCCA000237 MLCC 0603, X7R, 50V, 10NF 10nF 0603 1 Farnell 1759102 MCCA000237 C23 Kapazität MCCA000237 MLCC 0603, X7R, 50V, 10NF 10nF 0603 1 Farnell 1759102 MCCA000237 C24 Kapazität MCCA000237 MLCC 0603, X7R, 50V, 10NF 10nF 0603 1 Farnell 1759102 MCCA000237 C25 Kapazität MLCC 0603, NP0, 50V, 15PF 15pF 0603 3 Farnell 1759055 MC0603N150J500CT C26 Kapazität MLCC 0603, NP0, 50V, 15PF 15pF 0603 3 Farnell 1759055 MC0603N150J500CT C27 Kapazität MCCA000255 MLCC 0603, X7R, 50V, 100NF 100nF 0603 3 Farnell 1759122 MCCA000255 C28 Kapazität MCCA000255 MLCC 0603, X7R, 50V, 100NF 100nF 0603 3 Farnell 1759122 MCCA000255 C29 Kapazität MCCA000255 MLCC 0603, X7R, 50V, 100NF 100nF 0603 3 Farnell 1759122 MCCA000255 JP1 Stiftleiste STECKER,VERTIKAL,2REIHEN,26KONT 2 x 13 PIN-2X13 1 Farnell 9733671 MOLEX 90131-0773 JP2 Stiftleiste STECKER,2REIHEN,3KONT 2 x 3 PIN-2X3 1 Farnell 1022231 HARWIN M20-9980346 JP3 Stiftleiste STECKER,2REIHEN,3KONT 2 x 3 PIN-2X3 3 Farnell 1022231 HARWIN M20-9980346 JP4 Buchse 2x13pol. Buchsenl., gerade, RM 2,54, H.: 8,5mm 2 x13 B 2x13 1 Farnell 1804796 CES-113-01-T-D L1 Induktivität INDUCTOR, RF, 22NH, 5%, 3GHZ, SMD; Product 22nH 0603 1 Farnell 2285992 0603CS-22NXJLU L2 Kapazität MLCC 10PF, 50V, NP0, 0603 10pF 0603 1 Farnell 2320799 MC0603N100J500CT L3 Induktivität INDUCTOR, RF, 22NH, 5%, 3GHZ, SMD; Product 22nH 0603 1 Farnell 2285992 0603CS-22NXJLU L4 Induktivität INDUCTOR, RF, 22NH, 5%, 3GHZ, SMD; Product 22nH 0603 1 Farnell 2285992 0603CS-22NXJLU L5 Induktivität INDUCTOR, RF, 22NH, 5%, 3GHZ, SMD; Product 22nH 0603 1 Farnell 2285992 0603CS-22NXJLU Q1 Quarz CRYSTAL, 4.9152MHZ, 20PF, SMD; Frequency 4.9152MHz HC49UP 1 Farnell 2063969 FOXSDLF/049-20 Seite 36
Q2 Quarz HC49SM QUARZ, 8MHZ, 16PF 8MHz HC49UP 3 Farnell 1667012 HC49SM-8-30-50-60-16-ATF R1 Widerstand RESISTOR, 910R, 0.063W, 1%, 0603; Product 910R 0603 1 Farnell 9331603 MC0063W06031910R R2 Widerstand RESISTOR, 3K3, 0.063W, 1%, 0603; Product 3.3k 0603 1 Farnell 9331026 MC0063W060313K3 R3 Widerstand RESISTOR, 1K, 0.063W, 1%, 0603; Product 1k 0603 1 Farnell 9330380 MC0063W060311K R4 Widerstand RESISTOR, 1K, 0.063W, 1%, 0603; Product 1k 0603 1 Farnell 9330380 MC0063W060311K R5 Widerstand RESISTOR, 4k7K, 0.063W, 1%, 0603; Product 4k7 0603 3 Farnell 9331247 MC0063W060314K7 R6 Widerstand RESISTOR, 1K, 0.063W, 1%, 0603; Product 1k 0603 1 Farnell 9330380 MC0063W060311K R7 Widerstand RESISTOR, 3K6, 0.063W, 1%, 0603; Product 3k6 0603 1 Farnell 9331085 MC0063W060313K6 R8 Widerstand RESISTOR, 1K, 0.063W, 1%, 0603; Product 1k 0603 1 Farnell 9330380 MC0063W060311K R9 Widerstand RESISTOR, 1K, 0.063W, 1%, 0603; Product 1k 0603 1 Farnell 9330380 MC0063W060311K R10 Widerstand RESISTOR, 1K, 0.063W, 1%, 0603; Product 1k 0603 1 Farnell 9330380 MC0063W060311K R11 Widerstand RESISTOR, 1K, 0.063W, 1%, 0603; Product 1k 0603 1 Farnell 9330380 MC0063W060311K R12 Widerstand RESISTOR, 0R, 0.1W, 5%; Product 0R 0603 1 Farnell 2008343 CR0603-J/-000ELF R13 Widerstand RESISTOR, 1K, 0.063W, 1%, 0603; Product 1k 0603 1 Farnell 9330380 MC0063W060311K U3 Tiefpass FILTER, LOW PASS, 603, 50 OHM, SMD 470MHz 0603 1 Farnell 2084801 FI168L062005-T U1 Transmitter TRANSMITTER,ASK/FSK/GFSK,TSSOP24 ADF7012 SOP6524 1 Farnell 1346367 ADF7012BRUZ U2 Ccontroller 8BIT 8K FLASH MCU,SMD TQFP32 MEGA8-16 TQFP-32 3 Farnell 9171371 ATMEGA8-16AU X1 Anschluss SMA, JACK, VERT, END LAUNCH, TAB, 50OHM; SMA J502 861 1 Farnell 1019325 142-0701-851 IC1 Computer RASPBRRY-MODB-512M - SBC, MODELL B 700MHz PCB 2 Farnell 2191863 RASPBRRY-MODB-512M CS1 Gehäuse MC-RP001-CLR - GEHAEUSE RASPBERRY PI, KLAR 1 63.5x99 2 Farnell 2113799 MC-RP001-CLR Seite 37
Schaltpläne Abbildung 30: Schaltplan ADF7012-Board ADF7012 Seite 38
Abbildung 31:Schaltplan ADF7012-Board ATMega-8 Seite 39
Abbildung 32: Layout der Platine (BOTTOM) Seite 40
Abbildung 33: Layout der Platine (TOP) Seite 41