Magnetventile Typ 3963



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Transkript:

Einbau- und Bedienungsanleitung Magnetventile Typ 3963 Abb. Allgemeines Die Geräte dürfen nur von Fachpersonal, das mit Montage, Inbetriebnahme und Betrieb des Gerätes vertraut ist, montiert und in Betrieb genommen werden. Sachgemäßer Transport und fachgerechte Lagerung werden vorausgesetzt. Der maximal zulässige Druck der Hilfsenergie darf nicht überschritten werden und muß ggf. durch einen Druckminderer begrenzt werden. Die Einbaulage der Geräte ist beliebig. Der Filter im Gehäusedeckel und die Kabelverschraubung Pg 3, müssen senkrecht nach unten oder, wenn das nicht möglich ist, waagerecht montiert werden. Bei der Montage ist darauf zu achten, daß über dem Gehäusedeckel ein Freiraum von 300 mm eingehalten wird. Erfolgt die Montage an Schwenk- oder Hubantriebe mit Stellungsregler, muß auf externe Zuführung der Hilfsenergie über Anschluß 9 umgestellt werden (siehe Seite 7 ff.). Die minimal zulässige Umgebungstemperatur beträgt 2 C (bei Typ 3963-...0/-...2 und 376-203/-6203) und 40 C (bei Typ 3963-.../-...3 und 376-23/-623/ -3 /-8 ). Die maximal zulässige Umgebungstemperatur von 80 C wird bei eigensicheren Geräten gemäß der Konformitätsbescheinigung PTB Nr. Ex-90.C.200 herabgesetzt (siehe Seite 0). Technische Daten, Bestellangaben, Ersatzteile und Zubehör siehe Typenblatt T 963. Inhalt Allgemeines Seite Montage Seite 2 Pneumatischer Anschluß Seite 6 Elektrischer Anschluß Seite 9 Konformitätsbescheinigung Seite 0 PTB Nr. Ex-90.C.200 (Auszug) Ausgabe: Mai 996 EB 963

Montage Tragschienenmontage Befestigungssockel für G-Schiene 32 (Bestell-Nr. 400-930) 38 Typ 3963-..4/-..27/-..28/-..4/-..64 Diese Geräte können auf zwei Befestigungssockel für G-Schiene 32 gemäß EN 0 03 oder Hutschiene 3 gemäß EN 0 022 montiert werden (Abb. 2). 63 M 3 x 8 DIN 84 Wandmontage Typ 3963-..4/-..27/-..28/-..4/-..64 Diese Geräte können auf einer Montageplatte für Wandaufbau montiert werden (Abb. 2). Typ 3963-..2, kombiniert mit Typ 376-203/-6203/-23/-623 Typ 376-320/-820/-3206/-8206/ -332/-832/-333/-833/ -334/-834/-33/-83 Diese Geräte können über Durchgangsbohrungen mit Schrauben befestigt werden (Abb. 3). Befestigungssockel für Hutschiene 3 (Bestell-Nr. 400-93) 38 63 M 3 x 8 DIN 84 Montageplatte für Wandaufbau (Bestell-Nr. 400-6726) ø6 38 M 3 x 8 DIN 92 2 63 82 94 Abb. 2 Maße in mm Typ 3963-..2, kombiniert mit Typ 376-203/-6203/-23/-623 63 29 Typ 3963-..76, kombiniert mit Typ 376-320/-820/-3206/-8206/ -332/-832/-333/-833/ -334/-834/-33/-83 29 63 29 63 89 2 3 4 69 22 3 4,3 4 2 22 4,3 4 3 32 2 0,8 244 2 2 32 2 6 Abb. 3 Maße in mm 7 30 32 0,8 EB 963 2

Montage an Schwenkantriebe mit NAMUR-Lochbild gemäß VDI/VDE 384 NAMUR-Lochbild gemäß VDI/VDE 384 Typ 3963-../-..2/-..2/-..22/-..23/ -..2/-..62 Typ 376-3207/-8207/-3208/-8208/ -3327/-3827/-3337/-3837/ -3347/-3847/-337/-387 Diese Geräte können direkt an Schwenkantriebe mit NAMUR-Lochbild (Abb. 4) montiert werden. Vor der Montage ist die korrekte Lage der zwei O-Ringe zu prüfen. Mit einem Kodier- Gewindestift M 0 DIN 96 wird am Anschlußflansch des Schwenkantriebs die Wirkrichtung festgelegt. Die Befestigung erfolgt mit zwei Schrauben M 3 DIN 92. Das Montagezubehör ist im Lieferumfang enthalten. Montage an Drosselblock für Schwenkantriebe mit NAMUR-Lochbild gemäß VDI/VDE 384 Typ 376-3207/-8207/-3208/8208 Diese Geräte können an einen Drosselblock für Schwenkantriebe mit NAMUR-Lochbild montiert werden (Abb. ). Die Drosselfunktion ist aus dem Schaltsymbol am Gerät erkennbar. Mit einem Schraubendreher können durch Rechts- bzw. Linksdrehen der Drosselschrauben unterschiedliche Schließ- und Öffnungszeiten im Verhältnis : eingestellt werden. 2 32 8M Abb. 4 Maße in mm G / 4 24 Kodier Gewindestift 2 Montage an Drosselblock für einfachwirkende Schwenkantriebe (Bestell-Nr. 400-6763) Montage an Drosselblock für doppeltwirkende Schwenkantriebe (Bestell-Nr. 400-6764) 29 63 96 29 63 72 9 22 9 22 3 4 2 47 3 4 2 47 2,4 7 2,4 40 Abb. Maße in mm 3 EB 963

Montage mit Adapterplatte an Hubantriebe mit NAMUR-Rippe gemäß DIN IEC 34 Typ 3963-../-..2/-..2/-..22/-..23/ -..2/-..62 Typ 376-3207/-3208 Diese Geräte können mit einer Adapterplatte (Abb. 6) an Hubantriebe mit NAMUR-Rippe montiert werden. Bei gleichzeitigem Anbau von Stellungsreglern oder Grenzsignalgebern an Hubantriebe mit Nennweite DN 0 ist ein Träger (Bestell-Nr. 0320-46) erforderlich. Adapterplatte NAMUR-Rippe/NAMUR-Lochbild (Bestell-Nr. 400-67) 60 30.3 2.3 92 30 Montage mit CrNiMo-Rohrverschraubung an Hubantriebe Typ 3963-..27/-..28/-..4 Typ 3963-..2, kombiniert mit Typ 376-203/-23 Typ 376-320/-3206 Diese Geräte können mit einer CrNiMo-Rohrverschraubung an Hubantriebe, z. B. SAMSON Typ 27 oder 3277, montiert werden (Abb. 7). Montagehinweise zu den SAMSON-Geräten siehe Einbau- und Bedienungsanleitungen EB 830 und EB 83. G / 2 M 8 x 3 DIN 92 0 2 2 2 2 2.3 ø8.3 M 4 32 Abb. 6 Maße in mm Montage mit CrNiMo-Rohrverschraubung an Hubantriebe A 97 4 Antriebsgröße Anschluß A Bestell-Nr. 80/240 cm 2 G / 4 / / 4 64 400-679 30/700 cm 2 G 3 / 8 / / 4 7 400-676 G 3 / 8 / / 2 64 400-673 Antriebsgröße Anschluß Bestell-Nr. 400 cm 2 G 3 / 4 / / 2 400-6736 200 cm 2 G / / 2 400-6737 2800 cm 2 Abb. 7 Maße in mm EB 963 4

Montage an Verbindungsblock für Hubantrieb SAMSON Typ 3277 Typ 3963-..29/-.. Diese Geräte können an einen Verbindungsblock für Hubantrieb SAMSON Typ 3277 mit Stellungsregler SAMSON Typ 3766, 3767 oder 3780 montiert werden (Abb. 8). Vor der Montage ist die korrekte Lage der vier O-Ringe an der Anbaufläche zu prüfen. Die Befestigung erfolgt mit zwei Schrauben M 60 DIN 92. Das Montagezubehör ist im Lieferumfang enthalten. Montagehinweise zu den SAMSON- Geräten siehe Einbau- und Bedienungsanleitungen EB 83, EB 83 und EB 8380. Montage an Hubantriebe mit NAMUR-Rippe gemäß DIN IEC 34 Typ 3963-..3 Das Gerät kann direkt an einen Hubantrieb mit NAMUR-Rippe montiert werden. Die Befestigung erfolgt mit einer im Lieferumfang enthaltenen Schraube M 8 4 DIN 92. Montage an Verbindungsblock für Hubantrieb SAMSON Typ 3277 A B Typ 3963-..29/-.. A-B Verbindungsblock für Antrieb " Stange ausfahrend" (Bestell-Nr. 400-6943/-6944), Antrieb " Stange einfahrend" (Bestell-Nr. 400-694/-6946), mit Verrohrungssatz (Bestell-Nr. 400-6444/-644/ -6446/-6447) Anbaufläche 90 390* * Freiraum für die Montage des Gehäusedeckels Abb. 8 Maße in mm 29 90 EB 963

Pneumatischer Anschluß Die Anschlußleitungen und Verschraubungen sind fachgerecht zu verlegen und zu montieren. Sie sind regelmäßig auf Undichtigkeiten und Beschädigungen zu prüfen und ggf. instand zu setzen. Vor Beginn der Reparaturarbeiten sind die zu öffnenden Anschlußleitungen drucklos zu machen. Der pneumatische Anschluß erfolgt entsprechend der Geräteausführung über Gewindebohrungen G (NPT) / 4 oder G (NPT) / 2. Hinweis: Der k vs -Wert eines vorgeschalteten Druckminderes muß mindestens,6fach größer sein, als der k vs -Wert des Gerätes. Anschlußleitung Nennweite (Anschlußlänge 2 m) Druck k vs -Wert 0,6,4 4,3 0,32 Anschluß (bar) 4 und 3 4 9,4 DN 6 DN 8 DN 0 DN 4 2, DN 4 DN 6 DN 8 6 DN 4 DN 6 Hinweis: Bei einer Anschlußlänge 2 m ist eine größere Nennweite vorzusehen. Typ 3963-..2, kombiniert mit Typ 376-203/-6203/-23/-623 Bei diesen Geräten kann wie folgt überprüft werden, ob die Nennweite der Anschlußleitung ausreichend ist:. Gewindestopfen von Anschluß 9 abschrauben und ein Manometer anschließen. 2. Bei einem Druck von,3 bar während des Schaltvorgangs ist die Nennweite der Anschlußleitung ausreichend. Druckluftqualität Umgebungs- Partikel- Druck- Ölgehalt temperatur größe taupunkt ( C) (µm) ( C) (mg/m 3 ) 3 0 0, 20 32 40 60 70 Abluftdrosseln Typ 3963-..2/-..22/-..23/-..28/-..29 Diese Geräte haben eine oder zwei Abluftdrosseln. Die Drosselfunktion ist aus dem Schaltsymbol am Gerät erkennbar. Unter dem Gehäusedeckel bzw. an der Adapterplatte können mit einem Schraubendreher durch Rechts- bzw. Linksdrehen der Drosselschrauben unterschiedliche Schließ- und Öffnungszeiten im Verhältnis : eingestellt werden (Abb. 9). Drosseleinstellung 2.3 _ +.3 Typ 3963-..2/-..22/-..28/-..29 Handhilfsbetätigung (wahlweise) Hilfsenergie Instrumentenluft,4 6 bar bei interner Zuführung der Hilfsenergie (Lieferzustand). Instrumentenluft, geölte Luft oder nichtagressive Gase 0 6 bar (0 bar bei Typ 376) bei externer Zuführung der Hilfsenergie über Anschluß 9 (siehe Seite 7 ff.). Typ 3963-..23 Abb. 9.3 4 EB 963 6

Umstellung auf externe Zuführung der Hilfsenergie über Anschluß 9 Montage der Flachdichtung [] Typ 3963-..2, kombiniert mit Typ 376-203/-6203/-23/-623 Bei diesen Geräten wird im Lieferzustand die Hilfsenergie über Anschluß 4 zugeführt. Die Umstellung auf externe Zuführung über Anschluß 9 ist wie folgt durchzuführen:. Gehäusedeckel des Vorsteuerventils nach Lösen von vier Zylinderschrauben abnehmen. 2. Vorsteuerventil nach Lösen von drei Zylinderschrauben mit Innensechskant vom Verstärkerventil abnehmen. 3. Platte mit Flachdichtung [] nach Lösen einer Senkschraube abnehmen (Abb. 0). 4. Flachdichtung [] um 90 drehen. Die Zunge der Flachdichtung [] ist nach dem Zusammenbauen nicht mehr sichtbar.. Vor dem Zusammenbauen Flachdichtung [3] zwischen Vorsteuer- und Verstärkerventil so einlegen, daß die weiße Markierung in den Schlitzen nicht sichtbar ist (Abb. 2). [] Interne Zuführung (Lieferzustand) Typ 376-320/-820/-3206/-8206/ -3207/-8207/-3208/-8208/ -332/-832/-3327/-8327/ -333/-833/-3337/-8337/ -334/-834/-3347/-8347/ -33/-83/-337/-837 Bei diesen Geräten wird im Lieferzustand die Hilfsenergie über Anschluß oder 3 zugeführt. Die Umstellung auf externe Zuführung über Anschluß 9 ist wie folgt durchzuführen:. Gehäusedeckel des Vorsteuerventils nach Lösen von vier Zylinderschrauben abnehmen. 2. Vorsteuerventil nach Lösen von drei Zylinderschrauben mit Innensechskant vom Verstärkerventil abnehmen. 3. Verbindungsplatte nach Lösen von zwei Zylinderschrauben vom Vorsteuerventil abnehmen. 4. Formdichtung [2] auf der Unterseite der Verbindungsplatte um 80 drehen (Abb. ).. Vor dem Zusammenbauen O-Ring 2 auf der Oberseite der Verbindungsplatte einlegen. Hinweis: Bei beidseitig angesteuerten Verstärkerventilen muß die Umstellung bei beiden Vorsteuerventilen durchgeführt werden. Abb. 0 Montage der Formdichtung [2] [2] Abb. Interne Zuführung (Lieferzustand) 7 EB 963

Typ 3963-..4/-..2/-..3/-..4 Bei diesen Geräten wird im Lieferzustand die Hilfsenergie über Anschluß 4 zugeführt. Die Umstellung auf externe Zuführung über Anschluß 9 ist wie folgt durchzuführen:. Gehäusedeckel nach Lösen von vier Zylinderschrauben abnehmen. 2. Magnetventil nach Lösen von drei Zylinderschrauben mit Innensechskant von der Anschlußplatte abnehmen. 3. Flachdichtung [3] um 80 drehen. Die weiße Markierung ist dann in den Schlitzen sichtbar (Abb. 2). Typ 3963-../-..2/-..2/-..22/-..27/ -..28/-..29/-../-..62 Bei diesen Geräten kann nicht auf externe Zuführung der Hilfsenergie umgestellt werden. Die Flachdichtung [3] muß, wenn vorhanden, entsprechend dem Lieferzustand eingelegt sein (Abb. 2). Montage der Flachdichtung [3] Weiße Markierung sichtbar [3] Interne Zuführung (Lieferzustand) Abb. 2 EB 963 8

Elektrischer Anschluß Bei der elektrischen Installation sind die einschlägigen VDE-Vorschriften und die Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaft zu beachten. Für die Errichtung in explosionsgefährdeten Bereichen sind die jeweils nationalen Vorschriften des Bestimmungslandes zu beachten. In Deutschland ist dies die VDE 06. Bei Anschluß von Gleichspannungs- und Gleichstromsignalen ist auf die richtige Polarität zu achten. Zum Anschluß an bescheinigte eigensichere Stromkreise gelten die Angaben der Konformitätsbescheinigung PTB Nr. Ex-90.C.200 (siehe Seite 0). Die verlackten Schrauben im Gehäuse dürfen nicht gelöst werden. Der elektrische Anschluß erfolgt entsprechend der Geräteausführung über eine Kabelverschraubung Pg 3, auf Klemmen im Gehäuse, mit einem Winkelstecker Harting, einer Gerätesteckdose gemäß DIN 43 60 oder einer Leitungsdose M 2 (Abb. 3). Anschlußbilder 8 82 + _ Klemmenanschluß im Gehäuse 8 2 Winkelstecker Harting 7 6 3 4 + _ blau braun Anschlußleitung Es wird empfohlen, Anschlußleitungen mit einem Leiterquerschnitt von 0, mm 2 einzusetzen. Für Kabelverschraubungen Pg 3, eignen sich Anschlußleitungen mit einem Außendurchmesser von 6 2 mm. Schutzart blau _ + 2 3 braun Die Geräte können durch Austausch des Filters im Gehäusedeckel von Schutzart IP 4 (Bestell- Nr. 804-0066) auf Schutzart IP 6 (Bestell- Nr. 099-03) umgerüstet werden. Gerätesteckdose gemäß DIN 43 60 Handhilfsbetätigung Die Geräte haben wahlweise eine Handhilfsbetätigung, um bei nicht vorhandenem Nennsignal ein manuelles Betätigen zu ermöglichen: als Schalttaste im Gehäusedeckel als Drucktaste im Gehäusedeckel als Schalthebel im Gehäusedeckel als Drucktaste unter dem Gehäusedeckel (siehe Seite 6, Abb. 9) Hinweis: Für Sicherheitsschaltungen sind Geräte ohne Handhilfsbetätigung einzusetzen. blau _ + 2 3 4 Leitungsdose M 2 Abb. 3 braun 9 EB 963

Konformitätsbescheinigung PTB Nr. Ex-90.C.200 (Auszug) für das elektrische Betriebsmittel Magnetventil Typ 3963-... mit folgenden Kennzeichen: EEx ia IIC T6 bzw. EEx ia IIC T bzw. EEx ia IIC T4 vom 06.09.990. Nachtrag vom 26.06.99 2. Nachtrag vom.04.994 3. Nachtrag vom 0.0.99 Die Zuordnung zwischen der maximal zulässigen Umgebungstemperatur und der Temperaturklasse ist folgender Tabelle zu entnehmen: Nennsignal Typ Maximal zulässige Umgebungstemperatur T 6 T T 4 6 V 3963-60 C 70 C 80 C 2 V 3963-2 24 V 3963-3 22 ma 3963-4 7, V 3963-7 6 C 80 C Hinweis: Minimal zulässige Umgebungstemperatur 4 C. Durch den verwendeten Werkstoff wird diese begrenzt auf 2 C (bei Typ 3963-...0/- 2) und 40 C (bei Typ 3963-.../- 3). Zum Anschluß an bescheinigte eigensichere Stromkreise sind die maximal zulässigen Werte für Spannung U 0, Strom I k und Leistung P folgender Tabelle zu entnehmen: Typ 3963-3963-2 3963-3 3963-4 3963-7 U 0 (V) 3 27 2 28 32 32 28 8 28 32 I k (ma) 0 2 0 70 90 0 200 90 P (mw) *) 400 *) 400 *) 20 *) *) 400 *) 30 *) Keine Leistungsbegrenzung Hinweis: Die wirksame innere Induktivität und Kapazität sind vernachlässigbar klein. EB 963 0

(Änderungen vorbehalten) SAMSOMATIC AUTOMATIONSSYSTEME GMBH ein Tochterunternehmen der SAMSON AG Weismüllerstraße 20 22 D-6034 Frankfurt am Main Postfach 0 9 0 D-6009 Frankfurt am Main Telefon (0 69) 4 00 90 Telex 4 7 288 sams d Telefax (0 69) 4 00 96 44 A.