Portalmodule pneumatisch PMP / PMP-c

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Transkript:

Portalmodule pneumatisch PMP / PMP-c - Einbauerklärung - Modulangaben - Montageanleitung - Wartungsanleitung Original Montageanleitung copyright by Afag Automation AG

Informationen: Diese Montageanleitung ist gültig für: Portalmodule pneumatisch Bestellnummer PMP Bestellnummer PMP-c Version 1 11000105 11015620 Version 2 11000106 11015621 Version dieser Dokumentation: PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Symbole: Einbau und Inbetriebnahme nur von qualifiziertem Fachpersonal gemäss Montageanleitung. WARNUNG Bezeichnet eine mögliche gefährliche Situation. Wenn die Information nicht befolgt wird, sind Tod oder schwerste Körperverletzungen (Invalidität) die Folge. VORSICHT Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation. Wenn die Information nicht befolgt wird, sind Sachschäden sowie leichte oder mittlere Körperverletzungen die Folgen. HINWEIS Bezeichnet allgemeine Hinweise, nützliche Anwender-Tipps und Arbeitsempfehlungen, welche aber keinen Einfluss auf die Sicherheit und Gesundheit des Personals haben. Seite 2 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

Inhaltsverzeichnis 1.0.0 Einbauerklärung Seite 5 1.1.1 Nach 2006/42/EG vom 09.06.2006, Anhang IIB 2.0.0 Modulangaben Seite 6 2.1.0 Transport und Lagerung Seite 6 2.1.1 Befestigungsmöglichkeiten Seite 7 2.1.2 Zentrierhülsen und Lochraster Seite 8 2.1.3 Anzugsdrehmomente für Schrauben Seite 9 2.1.4 Diagramme und Schlittenbelastungen für: PMP Seite 10 2.1.5 Diagramme und Schlittenbelastungen für PMP-c Seite 11 2.1.6 Vorzugskombinationen zu PMP Seite 12 2.1.7 Vorzugskombinationen zu PMP-c Seite 13 3.0.0 Montageanleitung Seite 14 3.1.0 Hersteller Adresse Seite 14 3.1.1 Symbole Seite 15 3.1.2 Allgemeine Beschreibung Seite 15 3.1.3 Modulbeschreibung Version 01 Seite 16 3.1.4 Modulbeschreibung Version 02 Seite 17 3.1.5 Aufbau und Funktionsprinzip von: PMP Vers. 01 Seite 18 3.1.6 Aufbau und Funktionsprinzip von: PMP Vers. 02 Seite 19 3.1.7 Aufbau und Funktionsprinzip von: PMP-c Vers. 01 Seite 20 3.1.8 Aufbau und Funktionsprinzip von: PMP-c Vers. 02 Seite 21 3.1.9 Lieferumfang Versionen 01 u. 02 Seite 22 3.2.0 Bestimmungsgemässe Verwendung Seite 22 3.2.1 Sicherheitshinweis Seite 22 3.2.2 Gewährleistung Seite 23 3.2.3 Einsatzgebiete Seite 23 3.2.4 Masszeichnung PMP Seite 24 3.2.5 Technische Daten PMP Seite 25 3.2.6 Masszeichnung PMP-c Seite 26 3.2.7 Technische Daten PMP-c Seite 27 3.2.8 Pneumatikschema PMP / PMP-c Vers. 01 Seite 28 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 3

3.2.9 Pneumatikschema PMP / PMP-c Seite 29 3.3.0 Einsatz von Zwischenanschläge beim PMP Seite 30 3.3.1 Einsatz von Zwischenanschläge beim PMP-c Seite 30 3.3.2 Einstellen der PMP / PMP-c Vers. 01 Seite 31 3.3.3 Einstellen der PMP / PMP-c Vers. 02 Seite 32 3.3.4 Anschlagschrauben einstellen Seite 33 3.3.5 Stossdämpfer einstellen Seite 34 3.3.6 Endlagen Abfrage Initiatoren Seite 35 3.3.7 Montage der Initiatoren D6.5mm Vers. 01 Seite 36 3.3.8 Montage der Initiatoren D6,5mm Vers. 02 Seite 37 3.3.9 Montage der Initiatoren 8x8mm Seite 38 3.4.0 Montag Magnetschalter zu Zwischenanschlag Seite 39 3.4.1 Vorbereitung für die Inbetriebnahme Seite 39 3.4.2 Inbetriebnahme Seite 39 3.4.0 Restrisiken Seite 40 3.4.1 Option Schlittenkontrolle Seite 41 4.0.0 Wartungsanleitung Seite 42 4.1.0 Pflege Portalmodule Seite 42 4.1.1 Schmier-Set Seite 43 4.1.2 Störungsbeseitigung Seite 44 4.1.3 Zubehör Seite 46 4.1.4 PMP Version 01 Seite 46 4.1.5 Ausbau und Reparatur Seite 50 4.1.6 Pneumatikzylinder ersetzen Seite 51 4.1.7 Führungswagen und Führungsschiene ersetzen PMP / PMP-c Seite 53 Entsorgung Seite 54 Seite 4 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

1.0.0 Einbauerklärung: (Original Dokument) 1.1.0 Maschinenrichtlinie: 2006/42/EG Norm: EN ISO 12100:2010 (Deutsche Fassung) Der Hersteller: Afag Automation AG, Fiechtenstrasse 32, CH-4950 Huttwil erklärt hiermit, dass die unvollständige Maschine: Bezeichnung: Typen: Fortlaufende Serien: Portalmodule (pneumatisch) PMP, PMP-c Nr. 50xxxxxx - EG Maschinenrichtlinie: 2006/42/EG - Norm: EN ISO 12100:2010 (Deutsche Fassung) entspricht - Sicherheit von Maschinen-Allgemeine Gestaltungsleitsätze-Risikobeurteilung und Risikominderung. - Diese speziellen technischen Unterlagen werden auf begründetes Verlangen den einzelstaatlichen Behörden in gedruckten Dokumenten oder elektronisch (pdf) übermittelt. Richtlinie: angewandte und erfüllte grundlegende Anforderungen: 1.1; 1.1.1; 1.1.2; 1.2.3; 1.3; 1.3.3; 1.3.7; 1.3.8.1; 1.4.1; 1.5.7; 1.6; 1.6.1; 1.6.2; 1.6.3; 1.6.4; 1.7; 1.7.4; 1.7.4.2; 1.7.4.3 Wer diese unvollständige Maschine einbaut oder mit anderen Maschinen zusammenbaut, muss eine Risikobeurteilung für seine resultierende Maschine vornehmen welche den Bestimmungen der EG Richtlinie: 2006/42/EG entspricht. Norm: EN ISO 12100:2010 (Deutsche Fassung) Bevollmächtigter: Für die Zusammenstellung der technisch relevanten Unterlagen ist: Niklaus Röthlisberger, Produkte-Manager, Afag Automation AG, CH-4950 Huttwil Ort, Datum: Huttwil, 01.06.2015 Siegfried Egli Niklaus Röthlisberger Geschäftsführer Afag Automation AG Produkte Manager HT Afag automation AG PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 5

2.0.0 Modulangaben 2.1.0 Transport und Lagerung (Ein- und Auspacken) VORSICHT Die PMP / PMP-c Module sind nicht verpackt. Die Module sind je nach der Baulänge recht schwer, bei falscher Handhabung kann man die Finger einklemmen. Bitte beachten! HINWEIS Bei jedem Modul wird ein Sicherheitstechnisches Informationsblatt beigelegt. Dieses Informationsblatt ist von jeder Person die sich mit dem Modul beschäftigt zu lesen. Seite 6 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

2.1.1 Befestigungsmöglichkeiten für PMP / PMP-c Die Portalmodule PMP / PMP-c dürfen nur horizontal Lage eingebaut werden. Die Befestigung kann direkt in den Profilnuten oder mittels unserem Ständerprogramm ausgeführt werden, dieses finden Sie in unserem Techn. Katalog im Kapitel Zubehör allgemein. Befestigung am Profil Mögliche Einbauvorschläge VORSICHT Die PMP /PMP-c Portalmodule sind feinmechanische Geräte, diese müssen mit der notwendigen Sorgfalt und Sauberkeit sowohl bei Transport und Lagerung als auch bei Handhabung, Einstellung und Montage behandelt werden. 1 PMP-c 2 LM 20/90 3 GMQ 20/K 4 PMP 5 LM 32/100 6 Zwischenanschlag 7 GMQ 32/K PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 7

2.1.2 Zentrierhülsen und Lochraster Lochraster am: PMP / PMP-c Linearmodul PMP / PMP-c Schlitten Lochraster 48x48mm Gewinde / Bohrung M6 Zentrierhülsen (H7) Ø 9x4mm Verwenden Sie zur Positionierung die mitgelieferten Zentrierhülsen. Setzten Sie diese in zwei diagonal gegenüberliegende Bohrungen des Montagerasters ein. Seite 8 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

2.1.3 Anzugsdrehmomente für Schrauben Für die Montage sind Schrauben zu verwenden, welche mindesten der nachfolgend aufgeführten Spezifikation entsprechen: Norm: VDI 2230 Festigkeit: Klasse 8.8 Oberfläche: Verzinkt-blau, geölt oder gefettet Gewinde M3 M4 M5 M6 M8 Anzugsmomente 1,1 1,4 Nm 2,6 3,3 Nm 5,2 6,5 Nm 9,0... 11,3 Nm 21,6 27,3 Nm Es handelt sich hier um eine unvollständige Maschine Einbau des PMP / PMP-c in eine Station/Anlage. Die Baureihe der PMP / PMP-c Module dient der stossfreien Linear Bewegung von fest montierten Lasten in der für diese Modul definierten Umgebungs- und Einsatzbedingungen, siehe technische Daten. Die Einbaulage der PMP / PMP-c Module kann nur horizontal erfolgen. HINWEIS Vor jeglicher Tätigkeit an oder mit den PMP / PMP-c Modulen ist diese Montageanleitung sorgfältig zu lesen. Die Module dürfen nur gemäss dem Verwendungszweck eingesetzt werden. HINWEIS Sicherheitshinweise Es dürfen keine Veränderungen am PMP / PMP-c Modul durchgeführt werden, welche nicht in dieser Montageanleitung beschrieben oder von der Firma Afag Automation AG schriftlich genehmigt werden. Bei unsachgemässen Veränderungen oder bei unsachgemässer Montage, Installation, Betrieb, Wartung übernimmt die Firma Afag keine Haftung für einen allfällig entstandenen Sachschaden am Modul. PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 9

2.1.4 Diagramme und Schlittenbelastungen für: PMP Portalmodule Seite 10 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

2.1.5 Diagramme und Schlittenbelastungen für: PMP-C Portalmodule PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 11

2.1.6 Vorzugskombinationen zu: PMP-Portalmodule Seite 12 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

2.1.7 Vorzugskombinationen zu: PMP-c Portalmodule PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 13

3.0.0 Montageanleitung 3.1.0 Hersteller Adresse: Afag Automation AG Fiechtenstrasse 32 CH-4950 Huttwil Sales Handling: Tel. 0041 (0)62 959 87 02 www.afag.com Diese Montageanleitung ist gültig für: Produktenamen: Typen: Fortlaufende Serie: Portalmodule (pneumatisch) PMP / PMP-c Nr. 50xxxxxx Dies ist eine unvollständige Maschine Wer diese unvollständige Maschine einbaut oder mit anderen Maschinen zusammenbaut, muss eine Risikobeurteilung für seine resultierende Maschine vornehmen welche den Bestimmungen der EG Richtlinie: 2006/42/EG entspricht. Norm: EN ISO 12100:2010 (Deutsche Fassung) Bevollmächtigter: Für die Zusammenstellung der technisch relevanten Unterlagen ist: Niklaus Röthlisberger, Produkte-Manager HT, der Firma Afag Automation, CH-4950 Huttwil. Seite 14 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

3.1.1. Symbole Einbau und Inbetriebnahme nur von qualifiziertem Fachpersonal gemäss den Angaben. VORSICHT Bezeichnet eine möglicherweise gefährliche Situation. Wenn die Information nicht befolgt wird, sind Sachschäden sowie leichte oder mittlere Körperverletzungen die Folgen. HINWEIS Bezeichnet allgemeine Hinweise, nützliche Anwender-Tipps und Arbeitsempfehlungen, welche aber keinen Einfluss auf die Sicherheit und Gesundheit des Personals haben. 3.1.2 Allgemeine Beschreibung Es handelt sich hier um eine unvollständige Maschine. Die Baureihe der PMP / PMP-c dient der stossfreien linearen Bewegung von fest montierten Lasten in der dafür definierten Umgebungs- und Einsatzbedingungen siehe technische Daten. Die Einbaulage PMP / PMP-c kann sowohl vertikal wie horizontal erfolgen. Es dürfen keine Veränderungen an dem PMP / PMP-c Modul durchgeführt werden, welche nicht in dieser Montageanleitung beschrieben oder von der Firma Afag Automation AG schriftlich genehmigt werden. Bei unsachgemässen Veränderungen oder bei unsachgemässer Montage, Installation, Betrieb, Wartung oder Reparatur übernimmt die Firma Afag Automation AG keine Haftung. PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 15

3.1.3 Modulbeschreibung Version 01 Für die Grundausführung des PMP / PMP-c bestehen zwei Varianten: Version 01 mit Pneumatik Zylinder (1) und zwei festen Endanschlägen (2). Seite 16 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

3.1.4 Modulbeschreibung Version 02 Version 2 mit Pneumatik Zylinder (1) und verstellbaren Zwischen- (2) und Endanschlägen (3). PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 17

3.1.5 Aufbau und Funktionsprinzip von: PMP Version 01 Über die Druckluftanschlüsse (P1 und P2) wird der Pneumatik Zylinder (10) betätigt. Der Zylinder seinerseits bewegt den auf vier Kugelumlaufführungen (23) befestigten Schlitten (1 und 9). Der Hub ist durch die beiden Anschlagschrauben (17) begrenzt und durch die beiden Stossdämpfer (18) abgebremst. Bezeichnung der Teile 1 Anschlagsschlittenplatte 2 Zylinderschraube M6x18 3 Zentrierhülse 4 Mitnehmer 5 Senkschraube M5x10 6 Nutenstein 7 Zylinderschraube M4x20 8 Führungsschiene 9 Führungsschlittenplatte 10 Linearzylinder 11 Befestigung Linearzylinder 12 Zylinderschraube M5x18 13 Nutenstein 14 Abdeckkappe 40x40 mm 15 Abdeckkappe 40x80 mm 16 Winkelprofil 17 Anschlagschraube AS12/60 18 Stossdämpfer SD14/16 19 Zylinderschraube M6x18 20 Zylinderschraube M3x6 21 Anschlagplatte 22 Zylinderschraube M4x16 23 Führungswagen 24 Zylinderschraube M6x12 25 Endanschlag HINWEIS Sonderausführungen mit zwei Antriebszylindern auf dem Grundkörper (Siehe Verkaufsunterlagen) werden in der vorliegenden Montageanleitung nicht speziell behandelt, da die grundlegenden Informationen für beide Typen Gültigkeit haben. Seite 18 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

3.1.6 Aufbau und Funktionsprinzip von: PMP Version 02 Über die Druckluftanschlüsse (P1 und P2) wird der Pneumatik Zylinder (6) betätigt. Der Zylinder seinerseits bewegt den auf vier Kugelumlaufführungen (23) befestigten Schlitten (11 und 13). Der Hub wird durch die Stossdämpfer im Anschlagschlitten (1) gedämpft und durch die beiden Endanschläge (2) begrenzt. Mit dem Zwischenanschlag (24) können Zwischenpositionen erreicht werden. Die End- und Zwischenanschläge lassen sich auf dem Winkelprofil beliebig verschieben. Fig. 1: PMP Version 02 Bezeichnung der Teile 1 Anschlagschlitten 2 Endanschlag 3 Nutenstein 4 Zylinderschraube M4x20 5 Führungsschiene 6 Linearzylinder 7 Zylinderschraube M3x6 8 Anschlagplatte 9 Zylinderschraube M4x16 10 Zylinderschraube M6x18 11 Anschlagsschlittenplatte 12 Zentrierhülse 13 Führungsschlittenplatte 14 Senkschraube M5x10 15 Mitnehmer 16 Zylinderschraube M8x40 17 Befestigung Linearzylinder 18 Zylinderschraube M5x16 19 Nutenstein 20 Abdeckkappe 40x40 mm 21 Abdeckkappe 40x80 mm 22 Winkelprofil 23 Führungswagen 24 Zwischenanschlag HINWEIS Sonderausführungen mit zwei Antriebszylindern auf dem Grundkörper (Siehe Verkaufsunterlagen) werden in der vorliegenden Montageanleitung nicht speziell behandelt, da die grundlegenden Informationen für beide Typen Gültigkeit haben. PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 19

3.1.7 Aufbau Funktionsprinzip von: PMP-c Version 01 Über die Druckluftanschlüsse (P1 und P2) wird der Pneumatik Zylinder (10) betätigt. Der Zylinder seinerseits bewegt den auf vier Kugelumlaufführungen (23) befestigten Schlitten (1 und 9). Der Hub ist durch die beiden Anschlagschrauben (18) begrenzt und die beiden Stossdämpfer (17) abgebremst. Fig. 2: PMP-c Version 01 Bezeichnung der Teile 1 Anschlagsschlittenplatte 2 Zylinderschraube M5x14 3 Zentrierstift Ø4x16 4 Mitnehmer 5 Zylinderschraube M5x8 6 Nutenstein 7 Zylinderschraube M3x8 8 Führungsschiene 9 Führungsschlittenplatte 10 Linearzylinder 11 Befestigung Linearzylinder 12 Zylinderschraube M5x16 13 Nutenstein 14 Abdeckkappe 20x40 mm 15 Abdeckkappe 20x60 mm 16 Winkelprofil 17 Stossdämpfer SD14/16 18 Anschlagschraube AS08/40 19 Zylinderschraube M3x25 20 Zylinderschraube M3x8 21 Anschlagplatte 22 Zylinderschraube M3x8 23 Führungswagen 24 Zylinderschraube M4x8 25 Endanschlag HINWEIS Sonderausführungen mit zwei Antriebszylindern auf dem Grundkörper (Siehe Verkaufsunterlagen) werden in der vorliegenden Montageanleitung nicht speziell behandelt, da die grundlegenden Informationen für beide Typen Gültigkeit haben. Seite 20 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

3.1.8 Aufbau Funktionsprinzip von: PMP-c Version 02 Über die Druckluftanschlüsse (P1 und P2) wird der Pneumatik Zylinder (6) betätigt. Der Zylinder seinerseits bewegt den auf vier Kugelumlaufführungen (23) befestigten Schlitten (11 und 13). Der Hub wird durch die Stossdämpfer im Anschlagschlitten (1) gedämpft und durch die beiden Endanschläge (2) begrenzt. Mit dem Zwischenanschlag (24) können Zwischenpositionen erreicht werden. Die End- und Zwischenanschläge lassen sich auf dem Winkelprofil beliebig verschieben. Fig. 3: PMP-c Version 02 Bezeichnung der Teile 1 Anschlagschlitten 2 Endanschlag 3 Nutenstein 4 Zylinderschraube M3x8 5 Führungsschiene 6 Linearzylinder 7 Zylinderschraube M3x8 8 Anschlagplatte 9 Zylinderschraube M3x8 10 Zylinderschraube M5x14 11 Anschlagsschlittenplatte 12 Zentrierhülse 13 Führungsschlittenplatte 14 Zylinderschraube M5x8 15 Mitnehmer 16 Zylinderschraube M4x8 17 Befestigung Linearzylinder 18 Zylinderschraube M5x16 19 Nutenstein 20 Abdeckkappe 20x40 mm 21 Abdeckkappe 20x60 mm 22 Winkelprofil 23 Führungswagen 24 Zwischenanschlag HINWEIS Sonderausführungen mit zwei Antriebszylindern auf dem Grundkörper (Siehe Verkaufsunterlagen) werden in der vorliegenden Montageanleitung nicht speziell behandelt, da die grundlegenden Informationen für beide Typen Gültigkeit haben. PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 21

3.1.9 Lieferumfang Version 01 Pos. Anzahl Beschreibung 1 1 Portalmodul pneumatisch 2 2 Stossdämpfer SD M14x1-1 3 2 Anschlagschrauben AS12/60 Version 02 Pos. Anzahl Beschreibung 1 1 Portalmodul pneumatisch 2 2 Stossdämpfer SD M14x1-1 3 1 Anschlagschlitten 4 2 Endanschläge 5 1 Zwischenanschlag 3.2.0 Bestimmungsgemässe Verwendung Die Serie der pneumatischen Portalmodule PMP / PMP-c dient der horizontalen, linearen Bewegung von fest montierten Lasten in nicht explosionsgefährdeter und in den für dieses Modul definierten Umgebungs- und Einsatzbedingungen, siehe technischer Katalog. 3.2.1 Sicherheitshinweise Vor jeglicher Tätigkeit an oder mit dem Modul ist diese Montageanleitung sorgfältig zu lesen. Das Modul darf nur gemäss dem Verwendungszweck eingesetzt werden. Es dürfen keine Veränderungen am Modul durchgeführt werden, welche nicht in dieser Montageanleitung beschrieben oder von der Firma Afag schriftlich genehmigt werden. Bei unsachgemässen Veränderungen oder bei unsachgemässer Montage, Installation, Betrieb, Wartung oder Reparatur übernimmt die Firma Afag keine Haftung. VORSICHT Die anliegenden pneumatischen Drücke können Schäden an Personen und Geräten verursachen. Achten sie beim ersten anschliessen der Druckluft darauf, dass alle Luftdrosseln geschlossen sind. Belüften Sie die Anlage Langsam. Seite 22 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

3.2.2 Gewährleistung Die Module sind für 20 Millionen Meter resp. 2 Jahre Laufleistung unter den für dieses Modul definierten Umgebungs- und Einsatzbedingungen ausgelegt* (siehe Technischer Katalog). Verschleissteile (Dichtungen) sind von der Gewährleistung ausgenommen. Die Gewährleistung umfasst den Ersatz bzw. die Reparatur von defekten Afag Teilen. Beim selbstständigen Reparaturarbeiten konsultieren Sie bitte die Reparaturanleitung unter: www.afag.com *Zuerst eintretendes Ereignis. 3.2.3 Einsatzgebiete Die PMP / PMP-c sind ausschliesslich für das Verschieben von Nutzlasten bis maximal 15 kg beim PMP, 5 kg beim PMP-c (siehe Techn. Tabelle) bestimmt, welche bei der Manipulation nicht Personen, sach- und umweltgefährdend reagieren. Sie können aber auch in Kombination mit anderen Modulen als Pick &Place-Station eingesetzt werden wobei die zulässigen Nutzlasten nicht überschritten werden dürfen. Eine darüber hinausgehende Benutzung ist nicht sachgemäss. HINWEIS Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender. Zur bestimmungsgemässen Verwendung gehören auch das Beachten der Montageanleitung sowie das Einhalten der vom Hersteller vorgeschriebenen Wartungs- und Instandsetzungsvorschriften. Das PMP / PMP-c darf nur von Personen betrieben und gewartet werden, die hiermit vertraut und über Gefahren unterrichtet sind. VORSICHT Die einschlägigen Unfallverhüttungsvorschriften sowie die sonstigen allgemein anerkannten sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Vorschriften sind einzuhalten. PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 23

3.2.4 Masszeichnung PMP Seite 24 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

3.2.5 Technische Daten PMP PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 25

3.2.6 Masszeichnung PMP-c 26 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

3.2.7 Technische Daten PMP-c PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 27

3.2.8 Pneumatikschema PMP / PMP-c Version 01 Bezeichnung der Teile 1 Luftanschluss hinten (G1/8") 2 Luftanschluss vorne (G1/8") 3 Lufteinspeisung 4 Wartungseinheit 5 5/3 Weg-Ventil 6 Drosselventil Fig. 4: Pneumatikschema Version 01 Das PMP / PMP-c kann mit geölter oder ölfreier Luft betrieben werden. VORSICHT Vor einem Betrieb mit ölfreier Luft darf das PMP / PMP-c keinesfalls mit geölter Luft betrieben worden sein! 28 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

3.2.9 Pneumatikschema PMP / PMP-c Version 02 Bezeichnung der Teile 1 Luftanschluss hinten (G1/8") 2 Luftanschluss vorne (G1/8") 3 Luftanschluss Zwischenposition hinten M5 4 Luftanschluss Zwischenposition vorne M5 5 Lufteinspeisung 6 Wartungseinheit 7 5/3 Weg-Ventil 8 5/2 Weg-Ventil 9 Drosselventil Fig. 5: Pneumatikschema Version 02 Das PMP / PMP-c kann mit geölter oder ölfreier Luft betrieben werden. VORSICHT Vor einem Betrieb mit ölfreier Luft darf das PMP / PMP-c keinesfalls mit geölter Luft betrieben worden sein! PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 29

3.3.0 Einsatz von Zwischenanschläge beim PMP HINWEIS Bitte beachten Sie, dass beim Einsatz mehrerer Zwischenanschläge ein Minimalraster von 50 mm gegeben ist. Bitte beachten! Werden die Pneumatikzylinder mittels Magneschalter abgefragt, ist ein Mindestabstand von 60 mm notwendig! 3.3.1 Einsatz von Zwischenanschläge bei PMP-c HINWEIS Bitte beachten Sie, dass beim Einsatz mehrerer Zwischenanschläge ein Minimalraster von 30 mm gegeben ist. Bitte beachten! Werden die Pneumatikzylinder mittels Magneschalter, abgefragt ist ein Mindestabstand von 40 mm notwendig! Fig. 6: PMP-c Version 02, Zwischenanschlag 30 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

3.3.2 Einstellen der PMP / PMP-c Version 01 1. PMP / PMP-c mechanisch einbauen 2. Ventile und Drosselventile gemäss Pneumatikschema einbauen 3. Hublänge mittels Anschlagschrauben (1) einstellen (siehe Kapitel: Anschlagschraube einstellen) 4. Stossdämpfer einstellen (2) (siehe Kapitel: Stossdämpfer einstellen) 5. Initiatoren montieren (3) (siehe Einbau Initiatoren:) Fig. 7: PMP Version 01 Fig. 8: PMP-c Version 01 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 31

3.3.3 Einstellen der PMP / PMP-c Version 02 1. PMP mechanisch einbauen 2. Ventile und Drosselventile gemäss Pneumatikschema einbauen 3. Hublänge mittels Endanschlägen (1) und bei Bedarf mit der Feineinstellung (2) einstellen 4. Zwischenanschläge einstellen (3) 5. Stossdämpfer einstellen (4) (Siehe Kapitel: Stossdämpfer einstellen) 6. Initiatoren montieren (5) (Siehe Einbau Initiatoren) Fig. 9: PMP Version 02 Fig. 10: PMP-c Version 02 32 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

3.3.4 Anschlagschrauben einstellen Anschlagschrauben AS 12/60 Diese Anschlagschrauben können mit einem Initiatorhalter und Initiator zur Endlagenabfrage kombiniert werden. Anschlagschraube einstellen 1. Kontermutter (1) lösen und Stossdämpfer (2) ca. 5 Umdrehungen im Gegenuhrzeigersinn ausschrauben. 2. Druckluft auf P1 geben. Der Schlitten (3) des PMP fährt bis zur Begrenzung durch den Endanschlag (4). 3. Kontermutter (5) lösen. Hintere Position X des Hubes H durch Verstellen der Anschlagschraube (6) bestimmen, danach mit Kontermutter (5) wieder sichern. (Eine Umdrehung = 1mm Weg) 4. Druckluft an P2 geben. Der Schlitten (3) des PMP fährt bis zur Begrenzung durch den Endanschlag (7). 5. Kontermutter (8) lösen. Vordere Position X1 des Hubes H durch Verstellen der Anschlagschraube (9) bestimmen, danach mit Kontermutter (8) wieder sichern. Fig. 11: PMP Fig. 12: PMP-c PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 33

3.3.5 Stossdämpfer einstellen Stossdämpfer SD 14x1-1 Für einen sanften Ablauf der Hubbewegung H wird sie in den Endlagen gegen die Anschlagschrauben (1) mittels Afag-Stossdämpfern (2) abgebremst. Stossdämpfer einstellen 1. Druckluft an P1 geben. Der Schlitten (3) des PMP fährt bis zur Begrenzung durch Anschlagschraube (1) in Position X. 2. Stossdämpfer (2) im Uhrzeigersinn einschrauben (der Dämpferstift wird dabei in den Dämpfer hinein gedrückt) bis der Schlitten (3) anfängt sich zu bewegen. 3. Stossdämpfer (2) nun im Gegenuhrzeigersinn zwei Umgänge ausschrauben und mit Kontermutter (4) sichern. (Eine Umdrehung = 1mm Weg) 4. Druckluft an P2 geben. Der Schlitten (3) des PMP fährt bis zur Begrenzung durch Anschlagschraube (5) in Position X1. 5. Gleicher Vorgang wie unter Punkt 2 und 3 mit Stossdämpfer (6) wiederholen. Danach Stossdämpfer mit Kontermutter (7) sichern. HINWEIS Die Anschlagschrauben (1+5) und nicht die Stossdämpfer (2+6) müssen den Hub H begrenzen! Wenn die Stossdämpfer als Anschlag verwendet werden, können sie beschädigt und unbrauchbar werden. Fig. 13: PMP Fig. 14: PMP-c 34 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

3.3.6 Endlagenabfrage mit Initiatoren Zur Endlagenabfrage der PMP werden steck- und schraubbare Ø 6,5mm (1) oder 8x8mm (2) Initiatoren mit Initiatorhalter (3) eingesetzt. Die Initiatoren und Initiatorhalter sind im Lieferumfang der PMP nicht inbegriffen (siehe Verkaufsunterlagen). Fig. 15: Initiatoren HINWEIS Die Ø 6,5mm und 8x8mm Initiatoren dürfen nur mit den Anschlagschrauben der Baureihe AS eingesetzt werden. Je nach Steuerungsart ist der Schalttyp PNP oder NPN der Initiatoren zu bestimmen. Eine LED am Initiator dient der Funktionsüberwachung bei der Endlagenabfrage. Ändert die LED bei der Endlagenabfrage ihren Schaltzustand nicht, ist der Initiator defekt oder das Kabel gebrochen und muss ausgewechselt werden! Technische Daten Initiatoren Betriebsspannungsbereich Schaltabstand Kurzschluss/ und verpolungsfest 10 30 VDC 2 mm ja PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 35

3.3.7 Montage der Initiatoren D 6,5 mm, Version 01 1. Initiatorhalter (1) auf Anschlagschraube schrauben 2. Initiator (2,3) bis zum Anschlag in Initiatorhalter stecken 3. Initiatorhalter (1) leicht festziehen 4. Stecker (4) montieren 5. Funktionskontrolle Fig. 16: PMP Version 01 Fig. 17: PMP-c Version 01 36 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

3.3.8 Montage Initiator D 6,5 mm, Version 02 1. Schlitten (1) in Endlage (2) bringen 2. Schraube (3) lösen 3. Initiator (4) so weit in die Büchse hinein Schieben, bis er aktiviert wird (LED) 4. Schraube (3) wieder festziehen 5. Den gegenüberliegenden Initiator nach analogem Vorgehen montieren Fig. 18: PMP / PMP-c Version 02 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 37

Montage Initiator 8x8mm 1. Initiator (1) mit Schrauben (2) auf Initiatorhalter (3) schrauben HINWEIS Der Schaltpunkt des Initiators muss die Bohrung des Initiatorhalters bedecken! (Siehe Pfeil) 2. Initiatorhalter mit Initiator (4) auf Anschlagschraube (5) bis zum Anschlag stecken und mit Schraube (6) festklemmen 3. Stecker (7-8) montieren 4. Funktionskontrolle Fig. 19: PMP / PMP-c 38 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

3.4.0 Montage Magnetschalter zu Zwischenanschlag 1. Magnetschalter (1) in Nut schieben 2. Zwischenanschlag (2) in Wirkposition bringen 3. Aktivierungsschwelle (LED) durch verschieben des Magnetschalters (1) suchen 4. Magnetschalter festziehen (1) 5. Funktionskontrolle 3.4.1 Vorbereitung für die Inbetriebnahme HINWEIS Stellen sie sicher dass alle Vorbereitungen für die Inbetriebnahme nach den vorhergehenden Punkten abgeschlossen sind. Prüfen Sie das die externe Steuerung vor der Inbetriebnahme ausgeschaltet ist. Stellen Sie sicher, dass sich im Arbeitsbereich des Portalmodul keine Personen oder Werkzeuge befinden! 3.4.2 Inbetriebnahme der Portalachse Schalten Sie die Druckluft und die System-Steuerung ein. VORSICHT Schnelle oder unbeabsichtigte Bewegungen des Moduls können schwere Verletzungen und Sachschäden verursachen. Stellen Sie sicher, dass sich Arbeitsbereich des Moduls keine Personen oder Werkzeuge befinden. Führen sie zuerst einen Probelauf durch mit langsamen Verfahrbewegungen. Anschliessend unter den Einsatzbedingungen. PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 39

3.4.2 Restrisiken VORSICHT Die eingebauten Portalmodule dürfen nur in einer Anlageoder in einem System eingebaut werden welche mit einer Umwehrung abgesichert ist. Für dieses Restrisiko ist allein der Anwender verantwortlich, welcher ein Afag-Portalmodul in ein System einbaut. 3.4.3 Option: Schlittenkontrolle Montage des Initiators für Schlittenstellungs-Kontrolle Damit kann in der Zwischenpositions-Stellung die Schlittenstellung zusätzlich kontrolliert werden. Die Schraubenköpfe sind die Kontakte für den Sensor Dies ist eine zusätzliche Schlitten- Positions-Kontrolle Die Schlittenkontakt- Schrauben aktivieren den zusätzlichen Initiator Initiatorhalter Art. No.. 11004972 Initiator Art. No.. 11005439 40 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

4.0.0 Wartung und Pflege der Portalmodule 4.1.0 Pflege Portalmodule PMP / PMP-c Die Portalmodule sind unter den folgenden Bedingungen wartungsfrei: Saubere Werkstattatmosphäre Kein Spritzwasser Keine Abrieb- oder Prozessstäube und Dämpfe Umgebungsbedingungen gemäss technischem Katalog VORSICHT Unter pneumatischem Druck kann das PMP / PMP-c unvorhersehbare Bewegungen ausführen und schwere Verletzungen oder Sachschäden verursachen. Stellen Sie sicher, dass bei Arbeiten am Modul die Druckluftzufuhr unterbrochen wird. Präventiver Unterhalt Der präventive Unterhalt beschränkt sich auf das regelmässige Reinigen des PMP / PMP-c (übliche Maschinenreinigungsarbeiten, Überprüfung auf Schmutzpartikel und Festkörper) sowie das Nachschmieren gemäss nachstehenden Angaben: Schmierung der Kugelführungswagen, Nachschmierintervall Die Führungswagen müssen in bestimmten Intervallen nachgeschmiert werden. Es ist sowohl Fett- als auch Ölschmierung möglich. Das Nachschmierintervall in Betriebsstunden ist wie folgt zu bestimmen: Nachschmie r Intervall [ Betriebstunden ] = Laufweg [ m ] xtaktzeit [ s ] Hub [ m ] x7' 200 [ s / h ] Richtwerte für normale Einsatzfälle: Fettschmierung: 2 000 bis 20 000 km Laufweg Ölschmierung: 1 000 bis 5 000 km Laufweg Berechnungsbeispiel: Nachschmier-Interval (Betriebsstunden) Laufweg(m) x Taktzeit (s) 2 000 000x10 = = = 2778 h Hub (m) x 7 200 (s/h) 1x7 200 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 41

Schmiermengen Fettschmierung: Erstschmierung: Nachschmierung: 0.5 cm3 0.3 cm3 Fett empfohlen: AFB Fett von THK Fett alternativ: Typ KP-2, K (Din 51502) Typ NLGI-Klasse 1 (DIN 51818) Wartung und Pflege Ölschmierung: Erstschmierung: Nachschmierung: 0.5 cm3 0.5 cm3 Bei Ölschmierung muss die Schmiermenge mit einem einzigen Schmierimpuls eingebracht werden! VORSICHT Schmierstoffe mit Zusätzen wie z.b. MoS 2, Graphit oder PTFE dürfen für die Wartung der Lineareinheit nicht verwendet werden. 42 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

4.1.1 Schmier-Set Schmier-Set für PMP / PMP-c Führungen sind als Zubehör erhältlich. Bestellnummern: siehe Optionen HINWEIS Kürzere Schmierintervalle sind vorzusehen bei: hoher Geschwindigkeit Temperaturen über 25 C Kurzhüben Fig. 20: PMP PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 43

4.1.2 Störungsbeseitigung bei: PMP / PMP-c VORSICHT Vor jeglicher Manipulation zur Störungsbehebung ist die Anlage, in welche das PMP / PMP-c eingebaut ist, auszuschalten. HINWEIS Bei defekten Führungswagen, muss zwingend auch die Führungsschiene gewechselt werden. Aus diesem Grund muss das PMP / PMP-c aus der Anlage ausgebaut- und zur Reparatur an die Fa. Afag Automation AG gesendet werden Störung Mögliche Ursache Abhilfe Schlitten bewegt sich nicht Endlagesignal nicht vorhanden Druckluft fehlt Modul pneumatisch falsch angeschlossen Zylinder defekt Führungswagen defekt Steuerungsfehler Anschlagschraube falsch justiert Initiator mit Initiatorhalter ungenau zu Anschlagsschraube montiert Initiator defekt Kabelbruch im Initiatorkabel Stossdämpfer schlecht Überprüfen der Druckluftanschlüsse Pneumatikanschlüsse überprüfen Zylinder ersetzen Führungswagen und Führungsschiene ersetzen Fehlermeldung an der Steuerung kontrollieren Anschlagschraube nachjustieren Initiatorhalter zur Anschlagsschraube justieren Initiator austauschen Initiatorkabel austauschen Stossdämpfer zur 44 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

Störung Mögliche Ursache Abhilfe Schlitten schlägt in die justiert Anschlagschraube Endlagen nachjustieren Nutzlast schlägt in der Endlage Schlitten läuft ungleichmässig / zu langsam oder geräuschvoll Stossdämpfer defekt Abluftdrossel defekt Kein Stossdämpfer vorhanden Hubgeschwindigkeit zu hoch Hubgeschwindigkeit zu hoch Nicht optimale Dämpfung Ungünstige Einbaulage Zylinder defekt Zuluft gedrosselt Führungswagen defekt Falschmontage, ungenügende Winkelgenauigkeit, Torsionsbelastung, starke Verschmutzung, fehlende oder ungenügende Schmierung Stossdämpfer wechseln Abluftdrossel auswechseln Stossdämpfer nachrüsten Abluftdrossel(n) einstellen Abluftdrossel(n) einstellen Dämpfertyp, -hub optimieren Anpassung der Konstruktion Zylinder ersetzen Nicht Zuluft, sondern Abluft drosseln Führungswagen und Führungsschiene ersetzen Störungsursache eruieren und geeignete Massnahmen treffen PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 45

4.1.3 Zubehör Mit zusätzlichem, separat erhältlichem Zubehör kann das PMP / PMP-c für eine Vielzahl von Anwendungsfällen ergänzt werden. 4.1.4 PMP Version 01 Artikel (Bestellnummer: siehe Techn. Katalog) 1 Verbindungsplatten 2 Anschlagschrauben AS12/60 3 Stossdämpfer SD 14x1-1 und SD 14x1-2 4 Abdeckkappe 40x40 mm 5 Abdeckkappe 40x80 mm 6 Winkelprofil 7 Zentrierhülse 8 Initiat. INI d6x44-sn1.5-pnp-close-m8x1 9 Initiat. INI d6.5x35-sn1.5-pnp-close-m8x1 10 Initiatorhalter IH Ø 6,5 mm 11 Winkelstecker (steckbar) 12 Winkelstecker (schraubb.) 13 Stecker ger. (steckbar) 14 Stecker ger. (schraubbar) 15 Initiatorhalter IH 8x8 mm 16 Initiator 8x8 mm 17 Schmieradapter Fig. 21: PMP Version 01 46 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

PMP Version 02 Artikel (Bestellnummer: siehe Techn. Katalog) 1 Anschlagschlitten 2 Stossdämpfer SD M14x1-1 und SD M14x1-2 3 Initiator INI d6.5x35-sn1.5-pnp- Close-M8x1 4 Initiatorhalter 5 Zwischenanschlag 6 Endanschlag 7 Zentrierhülse 8 Verbindungsplatten 9 Abdeckplatte 40x40 mm 10 Abdeckplatte 40x80 mm 11 Winkelprofil 12 Feineinstellung 13 Näherungsschalter für Zwischenanschlag 14 Schmieradapter (siehe Pos. 17 Fig. 13) Fig. 22 PMP Version 02 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 47

PMP-c Version 01 Artikel (Bestellnummer: siehe Techn. Katalog) 1 Verbindungsplatten 2 Anschlagschrauben AS08/40 3 Stossdämpfer SD M14x1-1 und SD M14x1-2 4 Abdeckkappe 20x40 mm 5 Abdeckkappe 20x60 mm 6 Winkelprofil 7 Zentrierhülse 8 Initiatoren Ø 6,5 mm 9 Initiatorhalter IH Ø 6,5 mm 10 Winkelstecker (steckbar) 11 Winkelstecker (schraubbar) 12 Stecker gerade (steckbar) 13 Stecker gerade (schraubbar) 14 Initiatorhalter IH 8x8 mm 15 Initiator 8x8 mm 16 Schmieradapter Fig. 23 PMP-c Version 01 48 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

PMP-c Version 02 Artikel (Bestellnummer: siehe Techn. Katalog) 1 Anschlagschlitten 2 Stossdämpfer SD M14x1-1 und SD M14x1-2 3 Initiatoren Ø 6,5 mm 4 Zwischenanschlag 5 Endanschlag 6 Feineinstellung 7 Näherungsschalter für Zwischenanschlag 8 Verbindungsplatten 9 Zentrierhülse 10 Abdeckkappe 20x40 mm 11 Abdeckkappe 20x60 mm 12 Winkelprofil 13 Schmieradapter (siehe Pos. 16 Fig. 15 PMP-c) Fig. 24: PMP-c Version02 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 49

4.1.5 Ausbau und Reparatur Bei einer Beschädigung des Moduls kann dieses an die Afag Automation AG zur Reparatur eingeschickt werden. VORSICHT Der Ausbau des Modul darf nur bei entlüfteter und deaktivierter Anlage erfolgen. Werden pneumatische Anschlüsse unter Druck getrennt, kann es durch plötzliche schnelle Bewegungen von bewegten Teilen zu schweren Körperverletzungen kommen. Wann können Module selber repariert werden? Nach Ablauf der offiziellen Gewährleistung können Verschleissteile vom Kunden selber ausgewechselt werden. HINWEIS Andere defekte Modulteile werden ausschliesslich nur von der Firma Afag Automation AG ausgewechselt! Der Kunde stellt fest, ob dies noch unter die Modul-Gewährleistung fällt? - wenn ja, schickt er das Modul an die Firma Afag Automation AG zur Reparatur. - wenn die Gewährleistung abgelaufen ist, entscheidet der Kunde ob er die Reparatur selber ausführt und das Verschleissteile-Set bestellt, oder ob er das Modul an die Firma Afag Automation AG zur Reparatur zustellt. HINWEIS Die Afag bietet Ihnen einen zuverlässigen Reparaturdienst an. Beachten Sie, dass Afag keine Gewährleistung für Module übernehmen kann, welche nicht durch die Firma Afag Automation AG repariert wurden. 50 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

4.1.6 Pneumatikzylinder ersetzten VORSICHT Anlage ausschalten! PMP / PMP-c drucklos schalten! Je nach Anlagekonfiguration muss für den Zylinderaustausch zuerst das PMP / PMP-c aus der Gesamtanlage ausgebaut werden. Vorgehen PMP Version 01 und 02 Nachfolgende Anleitung gilt für die Versionen 01 und 02. 1. Pneumatik Anschlüsse am PMP lösen 2. Schlittenplatte (1) durch Herausschrauben der Zylinderschrauben (2) und (3) demontieren 3. Zylinder (4) durch Lösen der Zylinderschrauben (5) entfernen 4. Befestigung (6) am Linearzylinder abschrauben 5. Mitnehmer (8) durch lösen der vier Zylinderschrauben (9) entfernen 6. Mitnehmer (8) mit den Zylinderschrauben (9) am neuen Linearzylinder wieder anschrauben 7. Befestigung (6) lagerichtig am neuen Linearzylinder (7) wieder anschrauben 8. Neuen Linearzylinder (7) mit den Zylinderschrauben (5) befestigen 9. Schlittenplatte (1) mit den Zylinderschrauben (2) und (3) montieren (Schrauben fetten!) 10. Pneumatik Anschlüsse wieder korrekt befestigen PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 51

Vorgehen PMP-c Version 01 und 02 Nachfolgende Anleitung gilt für die Versionen 01 und 02. 1. Pneumatik Anschlüsse am PMP-c lösen 2. Mitnehmer (1) durch Herausschrauben der Zylinderschrauben (2) demontieren 3. Zylinder (3) durch Herausschrauben der Zylinderschrauben (4) vom Endstück (5) lösen 4. Abdeckplatten (6,7) entfernen 5. Zylinder (3) durch Lösen der Zylinderschrauben (8) vom Grundkörper lösen und ausfahren (Position des Zylinders markieren) 6. Endstück (9) vom alten Zylinder (3) entfernen und an neuen Zylinder (10) wieder befestigen 7. Neuen Zylinder (10) einfahren und am festen Endstück (5) befestigen 8. Das andere Ende des Zylinders mit Hilfe des Endstücks (9) am Grundkörper festschrauben und den Mitnehmer (1) wieder montieren 9. Abdeckplatten (6,7) einsetzen 10. Pneumatik Anschlüsse wieder korrekt befestigen Fig. 25: PMP-c (Fig. gilt für Version 1 und 2) 52 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

4.1.7 Führungswagen und Führungsschiene ersetzen PMP / PMP-c VORSICHT Anlage ausschalten! PMP / PMP-c drucklos schalten! Das PMP / PMP-c aus der Gesamtanlage ausbauen. HINWEIS Bei defekten Führungswagen, muss zwingend auch die Führungsschiene gewechselt werden. Aus diesem Grund muss das PME / PME-c aus der Anlage ausgebaut- und zur Reparatur an die Fa. Afag Automation AG gesendet werden PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015 Seite 53

5.0.0 Entsorgung HINWEIS Nicht mehr verwendbare PMP / PMP-c Portalmodule sollen nicht als ganze Einheit, sondern in Einzelteilen und nach Art der Materialien demontiert und rezykliert werden. Nicht rezyklierbare Materialien artgerecht entsorgen. 54 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015

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Afag Automation AG Fiechtenstrasse 32 CH - 4950 Huttwil Schweiz Tel.: +41 62 959 86 86 Fax.: +41 62 959 87 87 e-mail: sales@afag.com Internet: www.afag.com 56 PMP- PMP-c -BA-vers. 3.2 de. 01.06.2015