Biographien der Künstler und Moderatoren



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Transkript:

Biographien der Künstler und Moderatoren Andrej Dunaev Der russische Tenor Andrej Dunaev ließ sich zunächst zum Bayan-Spieler ausbilden, bevor er in Moskau Gesang studierte. Dunaev ist Preisträger der Wettbewerbe "belle voce", "Neue Stimmen" sowie "Orfeo" (Hannover). 2002 war er Preisträger des renommierten Tschaikowsky-Gesangswettbewerbes in Moskau. Im Jahr 2000 wurde er mit einem Spezialpreis des Belvedere-Wettbewerbes in Wien ausgezeichnet. Im selben Jahr debütierte er als Alfredo (La traviata) am Bolschoi Theater in Moskau. Es folgten Engagements als Vladimir (Fürst Igor) in Moskau und Strasbourg sowie als Lenski (Eugen Onegin) in Moskau, Kassel und Strasbourg. An der Deutschen Oper am Rhein ist Andrej Dunaev u.a. als Ferrando (Così fan tutte), Macduff (Macbeth), Fenton (Falstaff), Rodolfo (La bohème), Lenski (Eugen Onegin), Don Ottavio (Don Giovanni) und Edgardo (Lucia di Lammermoor) zu erleben. In dieser Spielzeit singt er u.a Nemorino (L'elisir d'amore), Sinowij (Lady Macbeth von Mzensk), Alfredo (La traviata), Ferrando (Così fan tutte), Lenski (Eugen Onegin), Don Ottavio (Don Giovanni) sowie Rinuccio (Il Trittico). Eckart von Hirschhausen Dr. med. Eckart von Hirschhausen ist promovierter Mediziner und hat in seiner weißen Periode (1988-1995) in der Kinderneurologie gearbeitet. Danach wechselte er studienhalber zum Wissenschaftsjournalismus, schrieb für Stern, Focus und den Tagesspiegel und moderierte fünf Jahre lang im Hessischen Fernsehen die wöchentliche Medizinsendung service gesundheit. Sein besonderes kabarettistisches Talent ist mit Auszeichnungen wie dem Paulaner-Solo Kabarettpreis 2003, dem Jurypreis des Berliner Kleinkunstfestivals 2003, der St. Ingberter Pfanne, dem RTL Comedy Cup sowie dem Prix Pantheon gewürdigt worden. Eckart von Hirschhausen hat zwei abendfüllende Kabarettprogramme geschrieben und ist seit 2007 regelmäßiger Gast bei Schmidt & Pocher in der ARD. Außerdem ist er Referent bei Wirtschaftsseminaren zum Thema Kommunikations- und Motivationstraining. Ende 2008 gründete er die Stiftung Humor hilft heilen für mehr gesundes Lachen im Krankenhaus. Axel Kober, des. GMD der Deutschen Oper am Rhein, musikalische Leitung Axel Kober wurde am 10. Februar 1970 in Kronach geboren. Sein Dirigierstudium absolvierte er an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Peter Falk und Prof. Günther Wich. Außerdem nahm er an einer zweijährigen Meisterklasse für Liedbegleitung bei Irvin Gage an der Züricher Musikhochschule teil. Sein erstes Engagement führte ihn 1994 an das Mecklenburgische Staatstheater in Schwerin. Von 1998 bis 2003 arbeitete er am Theater Dortmund, zuletzt als Erster Kapellmeister und Stellvertreter des Generalmusikdirektors. Die Übergangsspielzeit 2001/2002 leitete er gemeinsam mit dem kommissarischen GMD Hans Wallat. Höhepunkte seiner Dortmunder Tätigkeit waren die musikalische Leitung von Gustave Charpentiers Opern Louise und Julien (Regie John Dew) sowie seine Einstudierungen von Umberto Giordanos André Chénier und Giacomo Puccinis Turandot. 2003 wechselte Kober an das Nationaltheater in Mannheim, wo er 2005/2006 zum Stellvertreter des Generalmusikdirektors und ein Jahr später zum kommissarischen Generalmusikdirektor ernannt wurde. Er dirigierte zahlreiche Premieren und Wiederaufnahmen am Nationaltheater, unter anderem Wozzeck, Le Nozze di Figaro, Turandot, Freischütz, Tristan und Isolde, Lohengrin, Tannhäuser, Parsifal, Ariadne auf Naxos, Hänsel und Gretel, Madama Butterfly, Carmen, La Traviata, Aida, Il Trovatore, Simon Boccanegra, Un Ballo in Maschera und Otello. Axel Kober war ständiger Gast an der Oper Leipzig, wo er 2003 mit Webers Freischütz debütierte. Es folgten Wiederaufnahmen von La Bohème, Tannhäuser, Aida, Carmen sowie Tristan und Isolde. In der Spielzeit 2006/2007 übernahm er die Neueinstudierung von Lohengrin.

Sein Debut im Großen Concert des Gewandhausorchesters gab er im Januar 2007, was zu jährlichen Folgeeinladungen in dieser renommierten Konzertreihe führte (geplant bis 2011). Gastspiele führten ihn auch an die Königliche Oper in Kopenhagen, das Staatstheater Nürnberg, das Tiroler Landestheater Innsbruck, zum Philharmonischen Orchester Halle und zum NDR Sinfonieorchester Hamburg. Seit der Spielzeit 2007/2008 ist Axel Kober Musikdirektor der Oper Leipzig und leitet gemeinsam mit Riccardo Chailly musikalisch die Oper. Dort hat er das renovierte Opernhaus mit einer Neueinstudierung des Rienzi eröffnet. Außerdem hat er die Premieren einer Schönberg-Trilogie und eines Stravinsky-Ballettabends sowie die Wiederaufnahmen von Lohengrin, Parsifal und La Bohème geleitet. Zukünftige Engagements werden Axel Kober unter anderem an die Wiener Volksoper führen. Tomasz Konieczny Tomasz Konieczny studierte in Lodz und Dresden Schauspiel und Gesang und spielte in zahlreichen Theaterund Filmproduktionen in Polen. Darüber hinaus inszenierte er auch selbst. Auf der Opernbühne debütierte er als Figaro (Le nozze di Figaro) in Poznan. Er war Ensemblemitglied in Leipzig, Lübeck und Mannheim, wo er Partien wie Orest (Elektra) und Ramfis (Aida), Pimen (Boris Gudonow), Daland (Der fliegende Holländer), Amfortas (Parsifal), Wotan (Siegfried), König Marke (Tristan und Isolde), Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Jochanaan (Salome) und den Großinquisitor (Don Carlos) verkörperte. 2005 erfolgte sein Debüt in Stuttgart als Sarastro (Die Zauberflöte). 2006 sang er die Sizilianische Vesper an der Staatsoper Prag, Amfortas unter Adam Fischer bei den Budapester Wagner-Tagen sowie die Matthäus-Passion unter Kent Nagano in Sao Paulo/Brasilien. Seit 2005 ist er fest an der Rheinoper engagiert, wo er u.a. Osmin, Zettel (Ein Sommernachtstraum) und Orest sang. Von November 2007 bis 2010 wird Tomasz Konieczny als Alberich in der Ring- Neuproduktion unter Franz Welser-Möst an der Staatsoper Wien zu hören sein. Ende der letzten Spielzeit sang er in Madrid Dr. Kolenaty in Die Sache Makropulos. In der Spielzeit 2008/09 singt er an der Rheinoper u.a. den Golaud (Pélleas et Mélisande), sowie Barak (Die Frau ohne Schatten). Ks. Hans-Peter König Hans-Peter König absolvierte sein Gesangsstudium an der Musikhochschule Dortmund sowie privat bei Kammersänger Gladys Kuchta in Düsseldorf. Erste Stationen seiner künstlerischen Laufbahn waren nach dem Opernstudio Zürich diverse Opernhäuser in Deutschland, insbesondere das Engagement am Niedersächsischen Staatstheater Hannover nutzte er zum Erarbeiten und Ausbauen seines umfangreichen Repertoires. Ein Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit liegt bei den großen Basspartien Wagners: Gurnemanz (Parsifal), König Heinrich (Lohengrin), König Marke (Tristan und Isolde), Landgraf Hermann (Tannhäuser), Fasolt und Fafner (Rheingold und Siegfried), Hunding (Die Walküre), Hagen (Götterdämmerung), Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg), Daland (Der fliegende Holländer) und Verdis: Zacharias (Nabucco), Großinquisitor (Don Carlos) Pater Guardian (La Forza del Destino), Fiesco (Simone Boccanegra). Zu seinem großen Repertoire gehören aber auch u.a. Sarastro (Die Zauberflöte), Osmin (Die Entführung aus dem Serail), Rocco (Fidelio), Kaspar (Der Freischütz), Wassermann (Rusalka) und Boris (Boris Godunow) sowie die großen Werke der Konzertliteratur. Seit der Spielzeit 2001/2002 ist Hans-Peter König Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Der Sänger ist viel gefragter Gast an den Opernhäusern im In- und Ausland wie zum Beispiel Berlin (Deutsche Oper), Hamburg, Dresden, München, Stockholm, Bilbao, Marseille, Bordeaux, Helsinki, Taipei, Tokio und Sao Paolo. Bei den Bayreuther Festspielen 2006 debütierte er als Hagen in der Neuinszenierung des Der Ring des Nibelungen und bei den Pfingstfestspielen in Baden-Baden als König Heinrich im Lohengrin. Mit dieser Rolle stellte sich der Künstler auch an der Mailänder Scala vor. An der Londoner Covent Garden Opera war Hans- Peter König 2007/2008 als Sarastro, Gremin und Daland zu erleben.

Das Debut an der Metropolitan Opera New York wird in der Saison 2009/2010 folgen. In dieser Spielzeit ist Hans-Peter König an der Deutschen Oper am Rhein als Wassermann (Rusalka), Boris Godunow, als Hagen (Die Götterdämmerung), als Gournemanz (Parsifal) sowie in der Person des Hunding (Die Walküre) zu erleben. Nataliya Kovalova Die junge Sopranistin Nataliya Kovalova studierte Gesang in Lemberg (Ukraine), Breslau und in der Meisterlasse von Prof. Christian Elssner in Dresden. Sie ist zweifache Preisträgerin des Internationalen Placido- Domingo-Gesangswettbewerbs "Operalia" in Los Angeles 2004 und gewann den Internationalen Gesangswettewerb "Alexander Girardi". Seit 2000/01 ist Nataliya Kovalova an der Rheinoper engagiert, wo sie u.a. als Violetta (La traviata), Tatjana (Eugen Onegin), Mimi (La bohème), Nedda (Pagliacci), Micaëla (Carmen), Susanna (Le nozze di Figaro) Lauretta (Gianni Schicchi) und Vitellia (La clemenza di Tito) zu erleben ist. 2003 debütierte sie am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel als Donna Elvira (Don Giovanni). Als weltweit gefragte Sängerin gastiert sie an zahlreichen internationalen Bühnen u.a. bei den Bregenzer Festspielen, am Festspielhaus Baden-Baden, an der Alten Oper Frankfurt, im Konzerthaus und in der Philharmonie in Berlin. Gastengagements führten sie u.a. im November 2007 an die Opéra Bastille in Paris, wo sie die Violetta (La traviata) gab und Anfang 2008 nach Lausanne, dort war sie als Mimì (La bohème) zu sehen. An der Rheinoper singt sie in der Spielzeit 2008/09 u.a. Violetta (La traviata), Rusalka, Tatjana (Eugen Onegin), Elisabeth (Don Carlos) und Cio-Cio San (Madame Butterfly). Ks. Jeanne Piland Die international renommierte Kammersängerin Jeanne Piland ist seit der Spielzeit 2000/01 wieder Ensemblemitglied der Rheinoper. Gastspiele führen sie an die bedeutendsten Bühnen im In- und Ausland, u.a. an das Royal Opera House Covent Garden, London, die Mailänder Scala, die Wiener und die Bayerische Staatsoper sowie zu den Salzburger Festspielen. Ihr Repertoire umfasst Rollen wie Neris (Medea), Adalgisa (Norma), Marschallin (Rosenkavalier), Eboli (Don Carlos), Santuzza (Cavalleria rusticana),giovanna (Anna Bolena), Marie (Wozzeck), Jeanne (Jeanne d'arc) sowie die Wagnerpartien Sieglinde (Die Walküre), Kundry (Parsifal) und Brangäne (Tristan und Isolde). Gastengagements führten sie im Frühjahr 2007 u.a. an die Hamburgische Staatsoper, wo sie die Venus im Tannhäuser verkörperte. Im Sommer 2007 sang sie an der Bayrischen Staatsoper die Rolle der Sara (Roberto Devereux), die sie auch im Sommer 2008 bei den Festspielen in München gegeben hat. An der Rheinoper ist Piland in der Spielzeit 2008/09 u.a. als Dido (Die Trojaner), Kundry (Parsifal), Prinzessin Eboli (Don Carlos), Sieglinde (Die Walküre) sowie als fremde Fürstin (Rusalka) zu erleben. Deborah Polaski Die amerikanische Sopranistin Deborah Polaski zählt heute zu den weltweit bedeutendsten dramatischen Sopranen unserer Zeit und ist an allen großen Opern- und Konzertbühnen der Welt zu hören. Bekannt geworden ist die Künstlerin durch ihre Verkörperung der großen dramatischen Rollen von Wagner und Strauss, der Küsterin in Jenufa, Marie in Bergs Wozzeck und seit ihrem Debüt bei den Salzburger Festspielen im Sommer 2000 Didon und Cassandre in Berlioz' Les Troyens und vielen anderen. Die Titelrolle in Elektra bildet seit Jahren einen Mittelpunkt im Wirken der Künstlerin, und sie gestaltete die anspruchsvolle Partie mit vielen der bedeutendsten Dirigenten, Orchester und Regisseure. Von 1988 bis 1998 schrieb Deborah Polaski Geschichte bei den Bayreuther Festspielen, wo sie die Brünnhilde öfter als jede andere Sopranistin der nachkriegszeitlichen Bayreuther Festspielgeschichte verkörperte, und darüber hinaus gastierte sie in Opern und Konzerten u.a. in Amsterdam, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona,

an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Berlin und mit dem dortigen Philharmonischen Orchester, in Bonn, Chicago, Duisburg, Dresden, Florenz, Frankfurt, Genf, Genua, Hamburg, Kopenhagen und Köln, am Royal Opera House Covent Garden London, in Luzern, Mailand, Mannheim, Montreux und München, an der New Yorker Metropolitan Opera und in der Carnegie Hall, in Oslo, Paris, Rom, Salzburg, Stuttgart und beim Sydney Festival, in Wien, Tokio, Yokohama und Zürich. Neben ihren weit reichenden Opernverpflichtungen widmet sie sich seit einigen Jahren eingehend dem Liedgesang, und zusammen mit ihrem Begleiter Charles Spencer war sie seit 1997 mit Liederabenden in Barcelona, Bonn, Bordeaux, Lissabon und London, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, am Théâtre de Châtelet in Paris, in Straßburg, Tokio und bei den Wiener Festwochen sowie in Nancy zu erleben. An der Staatsoper Berlin war sie darüber hinaus mit Daniel Barenboim am Klavier zu Gast. Harald Schmidt Der Schauspieler und Kabarettist Harald Schmidt zählt seit Ende der 1980er Jahre zu den populärsten Entertainern der deutschen Fernsehkultur. Nach seinem Debüt bei den öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten, etablierte Harald Schmidt mit einer selbstproduzierten Late-Night-Show bei SAT.1 ein vielbeachtetes Sendeformat: Die erfolgreiche Harald-Schmidt-Show (1995-2003) galt als vorbildhaftes Modell für analoge Sendungen, nicht nur im Privat-, sondern auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, zu dem Schmidt 2004 zurückkehrte. Seit 2007 moderiert er in der ARD zusammen mit Oliver Pocher seine Sendung unter dem Titel Schmidt & Pocher. Harald Schmidt wuchs in bürgerlichen Verhältnissen in Nürtingen auf. Während der Schulzeit besuchte er die Kirchenmusikschule in Rottenburg/Neckar und war nach Abschluss der C-Prüfung für Kirchenmusik als Organist und Chorleiter der katholischen Gemeinde Nürtingen tätig. Von 1978 bis 1981 studierte er Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Im Anschluss daran erhielt Schmidt sein erstes Engagement an den Städtischen Bühnen in Augsburg. Von dort wechselte er 1984 zum Kom(m)ödchen nach Düsseldorf, wo er bis 1989 als Kabarett-Autor tätig war. 1985 startete er das Soloprogramm Ich hab schon wieder überzogen. 1986 wurde Schmidt beim Kabarett- Wettbewerb von ARD, ORF und SRG als bester deutscher Nachwuchskabarettist mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet. Peter Seiffert Peter Seiffert war von 1984/85 bis 1991/92 Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin. Der in Düsseldorf geborene Tenor erhielt seine Gesangsausbildung an der Musikhochschule seiner Heimatstadt. Seine Bühnenlaufbahn begann er 1978 an der Deutschen Oper am Rhein. 1982 debütierte er an der Bayerischen Staatsoper, gleichzeitig wurde er Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin. 1988 sang Seiffert am Royal Opera House Covent Garden seinen ersten Parsifal, 1989 in München seinen ersten Lohengrin. Mit dem 1990 von Götz Friedrich inszenierten Lohengrin an der Deutschen Oper Berlin errang Seiffert einen Sensationserfolg, der für seine Karriere wegweisend wurde. Die Kritik sprach von einem Weltereignis des Wagner-Singens, und Seiffert erhielt Einladungen an alle bedeutenden Opernhäuser. 1992 folgte die Ernennung zum Münchner Kammersänger sowie sein Einstand bei den Salzburger Festspielen als Narraboth in Salome. 1996 debütierte er als Stolzing in Wolfgang Wagners Bayreuther Inszenierung der Meistersinger. Peter Seiffert zählt heute zu den bedeutendsten Wagner-Interpreten seiner Generation. Er ist zudem ein gefragter Konzertsänger. Seine umfangreiche Diskographie umfasst u. a. Beethovens 9. Sinfonie (Muti, Sawallisch), Liszts Faustsymphonie (Rattle), Wagners Rheingold (Sawallisch) sowie diverse Recitals. Er erhielt zahlreiche Preise, u.a. den Echo Klassik 2006.

Neil Shicoff Neil Shicoff ist international anerkannt als einer der hervorragendsten Tenöre unserer Zeit. Er trat an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt wie der Metropolitan Opera New York, Wiener Staatsoper, Teatro alla Scala Milano, Paris Opéra Garnier et Bastille, Royal Opera House Covent Garden, Deutsche Oper Berlin, Bayerische Staatsoper München, Hamburgische Staatsoper, Grand Théâtre de Geneve, De Nederlandse Opera in Amsterdam, Lyric Opera of Chicago, San Francisco Opera House, Opernhaus Zürich, Teatro del Liceu Barcelona, Teatro Colon Buenos Aires, Teatro Real Madrid, Arena di Verona und Macerata und Salzburger Sommer- und Osterfestspiele auf. Neben seinen großen Opernerfolgen sang er mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Leonard Bernstein, den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado, dem Boston Symphony Orchestra unter Seiji Ozawa und unter so renommierten Dirigenten wie Carlos Kleiber, Riccardo Muti, Giuseppe Sinopoli, James Levine, Charles Dutoit, Antonio Pappano, Riccardo Chailly und Kent Nagano, um nur einige zu nennen. Neil Shicoff ist österreichischer Kammersänger. Im Mai 2003 wurde er Ehrenmitglied der der Wiener Staatsoper und 2004 erhielt er die Ehrenmedaille der Stadt Wien.