ANDREA UND PHILIPP, 22. JULI 2006 IN REINBECK TRAUMHOCHZEIT...... dank Weddingplanner Im April dieses Jahres entschieden sich Andrea und Philipp zu heiraten. Da das Brautpaar unbedingt zeitig vor der Geburt seines Kindes - Andrea war im vierten Monat schwanger und nach der WM feiern wollte, hatte es Angst, keine schöne Location mehr zu finden. Aus diesem Grund waren sie sich schnell einig, die Hilfe eines Weddingplanners in Anspruch zu nehmen. Gefunden hatten sie Anja Goretzki von Event 360 aus Hamburg, die eine kniffelige Aufgabe für die Suche der Location mit folgenden Vorgaben bekommen hatte: Das Brautpaar wollte in der Nähe von Hamburg feiern, um die Logistikplanung für die Gäste einfach zu halten. Sie wollten im Grünen sein und die Möglichkeit haben, bei schönem Wetter draußen zu sein. Es sollte ein Ort sein, an dem die kirchliche Trauung und das Hochzeitsfest nahe beieinander gefeiert werden konnten. Sie wollten zur späteren Stunde auf keinen Fall auf laute Musik verzichten müssen. Für beide war klar, dass die Stimmung wesentlich vom Ambiente bestimmt wird, weshalb sie auch genaue Vorstellungen hatten wie die Location aussehen sollte. Die Hochzeit sollte nicht zu steif sein und trotzdem ein ganz besonderes Fest darstellen. Als Frau Goretzki mit dem Gut Schönau fündig wurde und dem Brautpaar von der gefundenen Location berichten konnte, fiel den beiden ein Stein vom Herzen. Jetzt konnte die Planung weitergehen. Das Brautpaar entschied sich, nicht nur die Locationsuche in professionelle Hände zu geben, sondern nahmen fast bei jedem Schritt die Dienstleistung seiner Weddingplannerin in Anspruch. Natürlich kann ein Hochzeitsservice dem Brautpaar nicht die vielen Detail-Entscheidungen abnehmen. Es ist jedoch sehr entspannend, wenn man die verschiedenen Möglichkeiten praktisch auf einem goldenen Tablett präsentiert bekommt und nicht lange recherchieren muss", berichteten uns Andrea und Philipp. Als die Einladungskarten, um die sich das Brautpaar selbst gekümmert hatte, endlich verschickt waren, atmete es ein wenig auf. Da war uns klar, dass das Schlimmste überstanden war, denn alleine die Adressen aller Gäste (350 beim Polterabend, 330 bei der standesamtlichen Trauung und 150 bei der kirchlichen Trauung) zusammenzutragen, war ein riesiger Aufwand", sagte Andrea. Am Tag seihst konnte sich das Brautpaar ganz enspannt auf seine Gäste konzentrieren, während der Florist die Blumen nach der Trauung in die Location brachte, die Detailabsprachen mit dem DJ gemacht wurden, damit das Feuerwerk auch in Szene gesetzt werden konnte und einfach alles reibungslos funktionierte, da die Weddingplannerin sich um den gesamten Ablauf kümmerte. PHOTOS VON Kirsten Nijhof Linke Seite: Besonders bewegend für die Braut war die Tatsache, dass ihr Onkel extra für die Hochzeit seinen lange geplanten Mexikoaufenthalt unterbrach, um sie zum Altar zu führen. Diese Mitteilung war für mich besonders schön, weil mein Vater leider vor drei Jahren verstorben war." Besonders großen Wert legte das Brautpaar auf den üppigen Blumenschmuck, da die Räumlichkeiten auf keinen Fall kahl wirken sollten. Vor lauter Aufregung griff der Bräutigam bei der Ringübergabe nach seinem und nicht nach dem Ring der Braut. weddingstyle 87
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Links: Nach der Trauung sind die Gäste angeführt vom Brautpaar zum Festsaal gelaufen, wo Andrea und Philipp ihre Gäste mit Sekt empfingen. Dabei hatten die süßen Blumenmädchen wahrscheinlich den Traumjob ihres Lebens: Damit der mit Spitzenbordüre verzierte wunderschöne Schleier nicht auf dem Boden schleifte, durften sie ihn tragen. Diese Seite: Bevor die Hochzeitstorte um 17:00 Uhr angeschnitten wurde, konnten die Gäste noch ein wenig die Sonne genießen. Auch für die Kleinen war gesorgt, die im Garten Boccia spielen konnten. weddingstyle 89
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Links: Da die großen Räume nicht steif und geplant wirken sollten, entschieden wir uns für eine sehr natürlich anmutende Dekoration, die alles etwas kuscheliger und gemütlicher machen sollte", so Andrea. Auch die Tische des Gartens waren üppig mit Blumen dekoriert, um draußen diese Stimmung weiterzuführen. Oben: Während die Gäste bei Kaffee und Kuchen zum gemütlichen Teil des Festes übergingen, hatte das Brautpaar Gelegenheit für die Paarfotos und Familienportraits im Garten. Dabei durften selbstverständlich auch die hübschen Blumenmädchen nicht fehlen. weddingstyle 91
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Links: Vom Fotoshooting wieder zurück, konnte die Braut nun ihren Brautstrauß abgeben. Um noch ein wenig Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken, fand das Brautstraußwerfen am späten Nachmittag statt, bevor die Gäste in den Festsaal gingen. Links unten: Auf dem Platz jedes Gastes lagen kleine Petit Fours als Platzkarten bereit. Rechts: Die Braut war so froh, dass trotz ihrer Aufregung in den Monaten zuvor wirklich an ihrem Hochzeitstag alles perfekt verlief und verriet uns: Wir fühlten uns wie die glücklichsten Menschen der Welt!" Ihr Mann hingegen hatte übrigens nie Zweifel daran und sagte während der Planung immer: Du wirst sehen, alles wird gut." Location: Gut Schönau, Reinbeck Brautkleid: Atelier Aimee Weddingplanner: Anja Goretzki, Event 360, Hamburg