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Grundstufe 2 Martina Meister-Wolf & Edda Sterl-Klemm Arbeitsmaterial: *Informationskarteien *Bastelanleitungen als Karteien *Schablonen für die Bastelarbeiten *Deckblatt für das Arbeitsheft der Kinder *Arbeitsblatt für die Zusammenfassungen der Kinder Einsatz des Materials: Die Informationskarteien ausdrucken und auf verschiedenfärbiges Papier kleben, anschließend folieren. Die Bastelanleitungen ebenfalls entsprechend der Farben der Infokarteien aufkleben und folieren. (z. B. Italien gelb, Russland blau...) Den Kindern ein Deckblatt für das Weihnachtsbüchlein kopieren. Außerdem das Arbeitsblatt mehrfach zur Verfügung stellen. Die Kinder wählen sich nun ein Land aus, welches sie interessiert. Lesen dazu die Kartei. Dann schreiben sie wichtige Merkmale auf das Arbeitsblatt. Überschrift ist jeweils das behandelte Land. In das vorgedruckte Kästchen zeichnen die Kinder die Flagge des Landes. Anschließend basteln sie nach Bastelanleitung etwas zu dem Land passend, dann kleben die SchülerInnen das Bild, den Engel, das Mandala... auf die Rückseite der Landesseite. So entsteht für jedes Kind ein kleines Weihnachtsbuch, welches abschließend zusammengeheftet werden kann. Wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit und viel Spaß beim Arbeiten. erstellt für den Wiener Bildungsserver

Pedro aus Mexiko erzählt: Am Weihnachtstag ziehen wir mit selbst gebastelten Figuren durch das Dorf. Die Figuren sind: Maria, Josef, das Jesuskind und ein Esel. An jeder Tür bitten wir um Essen und eine Zimmer für die Nacht. Wir werden immer wieder abgewiesen, bis wir endlich Menschen finden, die uns einlassen. Dort feiern wir die Einkehr von Maria und Josef in eine Herberge (Unterkunft). Wir essen, singen und tanzen die ganze Nacht. An einen großen Kaktus stecken wir Kerzen. Die Geschenke bekommen wir erst am 6. Januar. Sie stecken in unseren Schuhen, die wir abends ans Fenster gestellt haben. Duo aus China erzählt: In Asien haben die Menschen die buddhistische Religion. Wir verehren Buddha und feiern deshalb nicht die Geburt Jesu. Wir feiern dafür aber den Beginn des Neuen Jahres mit Geschenken und Reiskuchen. Ich wünsche euch in meiner Sprache ein frohes Weihnachtsfest: Kwai Lo Sin Lien.

Achmed aus der Türkei erzählt: Bei uns wird Weihnachten nicht gefeiert. Unser Prophet heißt Mohamed und nicht wie bei den Christen Jesus. Mohamed wurde nicht in einem Stall geboren. Er schrieb alles, was für uns Moslems und unsere Religion wichtig ist, in ein heiliges Buch. Wir nennen es den Koran. Mohamed war sehr weise. Moon aus Indien erzählt: Die gläubigen lnder sind Hindus und haben die älteste Religion. Hindus glauben an mehrere Götter: Brahma (den Schöpfer der Welt), Wischnu (den Erhalter der Welt) und Schiwa (den Zerstörer der Welt). Daneben gibt es auch noch viele andere Götter für uns Inder. Weil wir viele Götter verehren, feiern wir viele Feste. Das indische Neujahrsfest heißt DIVALI und ist eines der größten Feste.

Antonio aus Italien erzählt: Zu Weihnachten stellen wir eine Krippe mit wertvollen, handgeschnitzten Figuren auf. Die Geschenke bringt bei uns die gute Fee Befana. Sie kommt aber erst am 6. Januar. Frohe Weihnachten heißt auf italienisch: Buon Natale Nana aus Griechenland erzählt: Zu Weihnachten ziehen wir Kinder singend von Haus zu Haus. Wir nennen es Kalanda, die Menschen schenken uns Feigen, Rosinen und süßes Gebäck. Einen Christbaum gibt es ganz selten. Nur sehr reiche Familien oder frühere Gastarbeiterfamilien, die einmal in Deutschland gelebt haben, lassen sich einen Weihnachtsbaum von weither schicken. Die Geschenke gibt es am 31. Dezember, das ist der Tag des Heiligen Basilius.

Svenja aus Schweden erzählt: In Schweden feiern wir am 14. Dezember den Lucia-Tag. Die Lucia-Braut trägt ein weites, weißes Gewand, auf dem Kopf Kerzen in einem Kranz aus Preiselbeerblättern. Lucia bringt Licht und Freude in die Häuser und bekommt dort kleine Geschenke. Sie wird dabei von Brautjungfern begleitet. Mein größter Wunsch ist es, einmal eine Lucia-Braut zu sein. Jose aus Spanien erzählt: Weihnachten ist bei uns ein lärmendes, fröhliches Fest. Am Weihnachtsabend gibt es ein großes, buntes Feuerwerk. Wir essen, trinken und tanzen die ganze Nacht und machen mit Trommeln viel Krach. Den Christbaum kennen die Spanier erst seit einigen Jahren. Für viele Familien ist er zu teuer, denn Tannen wachsen nur im hohen Gebirge. Am Weihnachtsabend erhalten wir Kinder kleine Geschenke.

Jim aus den USA erzählt: Weihnachten ist bei uns ein lustiges Fest. Die Menschen ziehen mit bunten Luftballons durch die Stadt, lassen Knallfrösche los, werfen Papierschlangen und brennen Feuerwerke ab. Die Geschenke bringt Santa Claus am Heiligen Abend. Er kommt auf einem Schlitten durch die Lüfte geflogen, der von acht Rentieren gezogen wird. Brian aus England erzählt: Weihnachten ist bei uns ein fröhliches Fest. Wir laden Freunde ein und schmücken die Wände mit Bändern und immergrünen Zweigen. Wir tragen bunte Papierhüte und lachen, trinken und essen viel. Es gibt Truthahn und heißen Plumpudding. Unter einer Lampe ist ein Mistelzweig aufgehängt. Trifft dort beim Tanzen ein junger Mann mit einem Mädchen zusammen, so darf er es küssen. Am Morgen des 25. Dezembers stecken die Geschenke in einem Strumpf. Santa Claus hat sie gebracht. Wir wünschen uns Merry Christmas.

Nathalie aus Sri Lanka erzählt: Bei uns beginnt das Weihnachtsfest einen Tag vor dem Heiligen Abend mit einem Fackelumzug. Die Kinder gehen mit selbstgebastelten Laternen mit. Am 24.12. gibt es dann vor der Kirche ein Festessen. Am 25.12. finden die Kinder Geschenke. Patrick aus Australien erzählt: Bei uns ist zu Weihnachten Hochsommer. In den Geschäften liegt Kunstschnee, Winterlandschaften sind an die Wände gemalt, und es gibt nur Sommersachen zu kaufen. Viele Familien feiern Weihnachten am Strand. Das Weihnachtsfest beginnt am 24.12. mit der Mitternachtsmette. Am nächsten Morgen bringt Santa Claus die Geschenke.

Yvonne aus Frankreich erzählt: Am Weihnachtsabend bringen meine älteste und jüngste Schwester einen dicken Holzklotz von einem fruchttragenden Baum ins Haus. Wir brennen ihn im Kamin an. Mein Vater gießt ein Glas Wein darüber und spricht einen Segen. Unsere Familie setzt sich um den Kamin und singt Weihnachtslieder. Von der Asche streuen wir dem Vieh etwas ins Futter und den Hühnern in den Stall. Das soll sie fruchtbar machen. Wir essen Weihnachtsstollen und wünschen uns Joyeux Noel. Pere Noel bringt den Kindern vom 24. auf den 25. Dezember Geschenke. Christine aus Deutschland erzählt: Bei uns in Deutschland feiern wir Weihnachten ähnlich wie in Österreich. In der Adventzeit haben wir einen Adventkranz. Der Adventkranz wurde vor etwa 100 Jahren in Norddeutschland erfunden. Die Geschenke bringt das Christkind am 24. Dezember.

Weihnachten in Österreich? Da weißt du wohl selbst am besten, wie bei dir zu Hause gefeiert wird. Darum schreib es nur schnell einmal auf, denn wir sind schon sehr neugierig. Jan aus Tschechien erzählt: Zu uns kommt am Abend des 5. Dezembers der Nikolaus. Er hat den Tschert dabei, das ist ein kleiner Teufel. Davor fürchten sich die Kinder. Alle Kinder hoffen, dass sie Süßigkeiten bekommen. Wer nicht brav war, bekommt nur einen Kohlkopf. Am Heiligen Abend schmücken wir einen Tannenbaum mit Äpfeln, Nüssen, Kugeln, Kerzen und Strohsternen. Wir singen das alte Lied vom Guten König Wenzel, der einem armen Bauern zu essen gab.

Boris aus Russland erzählt: In der Weihnachtszeit finden bei uns in der Schule große Feste statt. Unser Weihnachtsmann heißt Väterchen Frost und wir erwarten ihn ganz aufgeregt. Einen Tannenbaum mit Kerzen hat man in Russland selten. Aber den älteren Leuten, wie meiner Großmutter, der Babuschka, ist er aus früherer Zeit noch gut bekannt. Da zogen auch die Weihnachtssinger mit dem Schlitten durch die Straßen. Sie wurden von dem Mädchen Kolyada, das ganz weiß gekleidet war, angeführt. Pavel aus Kroatien erzählt: Weihnachten liegt bei uns Schnee und wir holen mit dem Schlitten einen Tannenbaum. Manchmal hören wir auf dem Weg einen Wolf heulen. Zu Hause schmücken wir den Baum mit Engeln, Trompeten, Herzen und kleinen Kreuzen aus Teig. Wenn es dunkel ist, schütten wir Stroh in den Hausflur. Es soll bei uns wie im Stall von Bethlehem aussehen. Der Vater holt einen Korb mit Walnüssen und wirft in jede Ecke eine Handvoll. Wir wissen, was das bedeutet: So wie die Nüsse in alle vier Himmelsrichtungen fliegen, so soll auch die Botschaft der Weihnachtsgeschichte, die Liebe, in alle Welt verstreut werden.

Lidia aus Polen erzählt: Am 24. Dezember sitzt unsere ganze Familie zusammen. Der Großvater holt eine große Oblate, jeder isst ein Stück davon. Der Tisch ist mit einer weißen, festlichen Decke geschmückt, unter der Heu liegt. Darauf stehen bunte Speisen: Rote-Rüben-Suppe, Steinpilzsuppe, getrocknetes Obst und Fisch. Fleisch dürfen wir an diesem Abend nicht essen. Nach dem Essen bringt der Gwiazdor, unser Weihnachtsmann, die kleinen Geschenke. Frohe Weihnacht auf polnisch heißt: Bozego Narodzenia. Pünktlich um Mitternacht holen wir das Heu unter dem Tischtuch heraus und verteilen es an die Tiere im Stall.

... erstellt von Edda Sterl-Klemm & Martina Meister-Wolf für den Wiener Bildungsserver

erstellt von Edda Sterl-Klemm & Martina Meister-Wolf für den Wiener Bildungsserver