LabVIEW -Versionshinweise Installation von LabVIEW 2011 In der vorliegenden Broschüre finden Sie Hinweise zur Installation von LabVIEW und es werden die Systemvoraussetzungen für LabVIEW erläutert. Beim Upgrade empfiehlt es sich, vor der Installation von LabVIEW 2011 die Hinweise zum Upgrade von LabVIEW im Upgrade-Paket zu lesen. Bei der Nutzung älterer VIs in LabVIEW 2011 ist eine Reihe von Hinweisen zu beachten. Inhaltsverzeichnis Installation von LabVIEW 2011... 2 Windows... 2 Mac OS X... 5 Linux... 7 Installation von LabVIEW-Zusatzpaketen... 9 Aktivieren der LabVIEW-Lizenz (Windows)... 10 Evaluierung von LabVIEW, Modulen und Toolkits... 11 Einzel- und Volumenlizenzen... 11 Installation und Konfiguration von Hardware... 11 Windows... 12 Mac OS X... 12 Linux... 12 Weitere Informationen... 13
Installation von LabVIEW 2011 Im vorliegenden Abschnitt erhalten Sie Informationen zu den Systemvoraussetzungen für LabVIEW und Sie finden Hinweise zur Installation des Programms auf unterschiedlichen Betriebssystemen. Informieren Sie sich vor dem Installieren des Programms über die Systemvoraussetzungen für LabVIEW. Bei Installationsfehlern besuchen Sie die Website von National Instruments ni.com/ support. Windows In der Tabelle 1 werden die Systemvoraussetzungen für die Ausführung von LabVIEW 2011 unter Windows aufgeführt. Tabelle 1. Voraussetzungen für die Installation unter Windows Windows Runtime-Engine Entwicklungsumgebung Prozessor Pentium III/Celeron 866 MHz (oder gleichwertig) Pentium 4/M (oder gleichwertig) RAM 256 MB 1 GB 1024 768 Pixel 1024 768 Pixel Bildschirmauflösung Betriebssystem Windows 7/Vista/XP SP2/ Windows Server 2003 R2 (32 Bit)/ Windows Server 2008 R2 (64 Bit) Windows 7/Vista/XP SP2/ Windows Server 2003 R2 (32 Bit)/ Windows Server 2008 R2 (64 Bit) Speicherplatz 340 MB 3,3 GB (einschließlich der Standardtreiber von der NI-Gerätetreiber-DVD) Farbpalette LabVIEW und die LabVIEW-Hilfe enthalten 16-Bit-Grafiken. Für LabVIEW ist mindestens eine 16-Bit-Farbtiefe erforderlich. Temporäres Verzeichnis LabVIEW benötigt ein Verzeichnis zum Speichern temporärer Dateien. Das Verzeichnis sollte nach Möglichkeit mehrere Megabyte groß sein. LabVIEW-Versionshinweise 2 ni.com
Tabelle 1. Voraussetzungen für die Installation unter Windows (Fortsetzung) Windows Runtime-Engine Entwicklungsumgebung Adobe Reader Für PDF-Versionen der LabVIEW-Handbücher benötigen Sie den Acrobat Reader. Hinweis: Nachfolgend werden die Einschränkungen bei der Nutzung von LabVIEW unter Windows beschrieben. LabVIEW unterstützt weder Windows 2000/NT/Me/98/95 noch Windows XP x64. Mit einem Windows-Gastkonto ist kein Zugriff auf LabVIEW möglich. Die LabVIEW-Plattform-DVDs enthalten LabVIEW und folgende Module und Toolkits: Data Management and Reporting Database Connectivity Toolkit DataFinder Toolkit Internet Toolkit Report Generation Toolkit für Microsoft Office Embedded (Mobile und Robotics) Mobile Module Robotics Module FPGA Kompilierungswerkzeuge für FPGA-Geräte (nicht Virtex-II) Kompilierungswerkzeuge für Virtex-II-FPGA-Geräte FPGA Compile Farm Toolkit FPGA Module Bilderfassung und Bildverarbeitung Vision Development Module Überwachung industrieller Prozesse Datalogging and Supervisory Control Module Touch Panel Module Interaktive Datenprotokollierung und Messung LabVIEW SignalExpress Motorsteuerung NI Motion Assistant NI SoftMotion Module Echtzeit Real-Time Execution Trace Toolkit Real-Time Module Signalverarbeitung, Analyse und Mathematik Adaptive Filter Toolkit Advanced Signal Processing Toolkit Digital Filter Design Toolkit Jitter Analysis Toolkit MathScript RT Module Sound and Vibration Measurement Suite Simulation und Regelung Control Design and Simulation Module PID and Fuzzy Logic Toolkit Simulation Interface Toolkit System Identification Toolkit Entwicklung und Verteilung von Software Desktop Execution Trace Toolkit Statechart Module Unit Test Framework Toolkit VI Analyzer Toolkit Hinweis Der Verkauf und die technische Unterstützung des Softwarepakets zur Entwicklung von Applikationen für mobile Geräte werden, wie kürzlich bekannt gegeben, eingestellt. LabVIEW 2011 ist die letzte LabVIEW-Version, für die das Softwarepaket zur Entwicklung von Applikationen für mobile Geräte erhältlich ist. Kunden, die mit diesem Produkt arbeiten, erhalten weiterhin entsprechend der National Instruments Corporation 3 LabVIEW-Versionshinweise
NI LabVIEW Lifecycle Policy auf ni.com/labview/product-lifecycle umfassende technische Unterstützung für dieses Modul. Wenn Sie eines der genannten Zusatzpakete gekauft haben, können Sie es mit Hilfe der LabVIEW-Plattform-DVDs installieren. Alle Zusatzpakete auf den LabVIEW-Plattform-DVDs können 30 Tage lang kostenlos getestet werden. Zum Installieren von LabVIEW für Windows gehen Sie wie folgt vor: 1. Melden Sie sich als Administrator oder Benutzer mit Administratorrechten an. 2. Deaktivieren Sie die automatische Virensuche. Manche Virensuchprogramme können die Installation behindern. 3. Legen Sie die erste LabVIEW-Plattform-DVD ein. Hinweis Wenn Sie Ihr Produkt mit einer Software-Suite oder einem Produktpaket von National Instruments erworben haben, installieren Sie das Programm vom mitgelieferten Datenträger. 4. Folgen Sie den angezeigten Installations- und Aktivierungsanweisungen. Hinweis Für manche LabVIEW-Produkte gelten zusätzliche Systemvoraussetzungen. Achten Sie beim Auswählen der einzelnen Produkte aus der Produktliste darauf, dass Ihr Computer die unten im Fenster aufgeführten Anforderungen erfüllt. 5. (Optional) Folgen Sie bei der Installation der Gerätetreiber für Produkte von National Instruments den angezeigten Anweisungen. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Installation und Konfiguration von Hardware. 6. (Optional) Installieren Sie weitere LabVIEW-Zusatzpakete, die sich nicht auf den LabVIEW-Plattform-DVDs befinden. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Installation von LabVIEW-Zusatzpaketen. Hinweis Mit dem Application Builder können Sie in LabVIEW eigenständige Applikationen entwickeln und diese auf Zielsysteme übertragen. Der Application Builder wird zusammen mit LabVIEW installiert. Beim Aktivieren des LabVIEW Professional Development Systems ist der Application Builder automatisch inbegriffen. Im LabVIEW Base Package und im LabVIEW Full Development System ist der Application Builder nicht enthalten und muss daher separat erworben und aktiviert werden. Der Application Builder ist beispielsweise über den Upgrade Advisor (ni.com/info, Infocode exd8yy) zum Kauf erhältlich. 7. Schalten Sie das Virensuchprogramm wieder ein. 8. (Optional) Schließen Sie Hardware von National Instruments an und konfigurieren Sie sie. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Installation und Konfiguration von Hardware. 9. Hinweise zum Einstieg in die Arbeit mit LabVIEW finden Sie im Abschnitt Weitere Informationen. LabVIEW-Versionshinweise 4 ni.com
Hinweis Auf Windows Vista/XP wird ein Sicherheitshinweis angezeigt, wenn Sie LabVIEW oder die NI-Suchmaschine für Beispiele zum ersten Mal starten. Bei Auswahl der Option Programm weiterhin sperren kann LabVIEW keine Netzwerkverbindungen herstellen. Der VI-Server, Webserver und andere in LabVIEW programmierte Server funktionieren in diesem Fall nicht. Um LabVIEW wie gewohnt zu verwenden, aktivieren Sie die Option Sperrung des Programms aufheben. Weitere Hinweise finden Sie auf der Website ni.com/info nach Eingabe des Infocodes expm69. Um die installierte LabVIEW-Version zu ändern oder LabVIEW 2011 zu deinstallieren, klicken Sie in der Systemsteuerung unter Software auf National Instruments - Software. Wenn die Installation lediglich geändert werden soll, wird nach dem Anklicken von Ändern eine Liste von Softwarekomponenten angezeigt. Wählen Sie ein Programm aus der Liste aus, um einzelne Komponenten hinzuzufügen oder zu entfernen oder das Programm zu deinstallieren. Zur Mehrfachauswahl halten Sie beim Anklicken der einzelnen Komponenten die <Shift> oder <Strg>-Taste gedrückt. Mac OS X In der Tabelle 2 werden die Systemvoraussetzungen für die Ausführung von LabVIEW 2011 unter Mac OS X aufgeführt. Tabelle 2. Voraussetzungen für die Installation unter Mac OS X Mac OS X Runtime-Engine Entwicklungsumgebung Prozessor Intel-basierter Prozessor Intel-basierter Prozessor RAM 256 MB 1 GB Bildchirmauflösung Betriebssystem 1024 768 Pixel 1024 768 Pixel Mac OS X 10.5 oder 10.6 Mac OS X 10.5 oder 10.6 Speicherplatz 563 MB 1,2 GB für die vollständige Installation (ohne Treiber) Farbpalette LabVIEW und die LabVIEW-Hilfe enthalten 16-Bit-Grafiken. Für LabVIEW ist mindestens eine 16-Bit-Farbtiefe erforderlich. Temporäres Verzeichnis LabVIEW benötigt ein Verzeichnis zum Speichern temporärer Dateien. Das Verzeichnis sollte nach Möglichkeit mehrere Megabyte groß sein. National Instruments Corporation 5 LabVIEW-Versionshinweise
Tabelle 2. Voraussetzungen für die Installation unter Mac OS X (Fortsetzung) Mac OS X Runtime-Engine Entwicklungsumgebung Adobe Reader Für PDF-Versionen der LabVIEW- Handbücher benötigen Sie den Acrobat Reader. Hinweis: Zum Anzeigen der LabVIEW-Hilfe wird mindestens Firefox 1.0.2 oder Safari 1.3.2 empfohlen. Zur Installation von LabVIEW für Mac OS X gehen Sie wie folgt vor: 1. Deaktivieren Sie die automatische Virensuche. Manche Virensuchprogramme können den Installationsvorgang behindern. 2. Legen Sie den Installationsdatenträger von LabVIEW 2011 ein. 3. Starten Sie das Installationsprogramm. Es gibt folgende Optionen zur Installation von LabVIEW 2011: Easy Install Installiert alle Dateien für LabVIEW 2011 sowie die Treiber NI-488.2 und NI-VISA. Das ist die Voreinstellung. Custom Install Bei Auswahl dieser Option können Sie die zu installierenden Dateien selbst festlegen. Klicken Sie dazu unter Installation Type auf die Schaltfläche Customize. Es muss die Option LabVIEW 2011 ausgewählt werden, so dass die für LabVIEW 2011 erforderlichen Dateien installiert werden. 4. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. 5. Schalten Sie das Virensuchprogramm wieder ein. 6. (Optional) Installieren Sie Ihre Zusatzpakete. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Installation von LabVIEW-Zusatzpaketen. Hinweis Mit dem NI LabVIEW Application Builder können Sie in LabVIEW eigenständige Applikationen entwickeln und diese auf Zielsysteme übertragen. Der Application Builder wird zusammen mit dem LabVIEW Professional Development System installiert. Wenn Sie das LabVIEW Full Development System installieren, müssen Sie den Application Builder separat erwerben. Der Application Builder ist beispielsweise über den Upgrade Advisor (ni.com/info, Infocode exd8yy) zum Kauf erhältlich. 7. (Optional) Schließen Sie Hardware von National Instruments an und konfigurieren Sie sie. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Installation und Konfiguration von Hardware. 8. Hinweise zum Einstieg in die Arbeit mit LabVIEW finden Sie im Abschnitt Weitere Informationen. LabVIEW kann zwar nur im Standardverzeichnis installiert werden, aber das Verzeichnis LabVIEW 2011 lässt sich nach der Installation verschieben. Zum Deinstallieren von LabVIEW muss das Verzeichnis LabVIEW 2011 allerdings wieder an die ursprüngliche Stelle verschoben werden, sonst wird es nicht automatisch entfernt. LabVIEW-Versionshinweise 6 ni.com
Zum Deinstallieren von LabVIEW 2011 starten Sie das Shell-Skript Uninstall.sh auf dem Installationsdatenträger von einer Terminal Shell. Daraufhin werden Sie aufgefordert, die zur Deinstallation des Programms erforderlichen Dateien zu löschen. Wenn Sie Dateien aus dem Verzeichnis LabVIEW 2011 behalten möchten, die Sie geändert oder hinzugefügt haben, verschieben Sie diese vor dem Deinstallieren von LabVIEW an eine andere Stelle. Linux In der Tabelle 3 werden die Systemvoraussetzungen für die Ausführung von LabVIEW 2011 unter Linux aufgeführt. Tabelle 3. Voraussetzungen für die Installation unter Linux Linux OS Runtime-Engine Entwicklungsumgebung Prozessor Pentium III/Celeron 866 MHz (oder gleichwertig) Pentium 4/M (oder gleichwertig) RAM 256 MB 1 GB 1024 768 Pixel 1024 768 Pixel Bildschirmauflösung Betriebssystem Linux Kernel 2.2x, 2.4x oder 2.6x und GNU-C-Bibliothek (glibc) ab 2.2.4 für die Intel-x86-Architektur Red Hat Enterprise Linux Desktop + Workstation ab Version 5, open SUSE ab Version 11.2 oder Scientific Linux ab Version 6 Speicherplatz 125 MB 1,2 GB für die vollständige Installation (ohne Treiber) Farbpalette LabVIEW und die LabVIEW-Hilfe enthalten 16-Bit-Grafiken. Für LabVIEW ist mindestens eine 16-Bit-Farbtiefe erforderlich. Temporäres Verzeichnis Adobe Reader LabVIEW benötigt ein Verzeichnis zum Speichern temporärer Dateien. Das Verzeichnis sollte nach Möglichkeit mehrere Megabyte groß sein. Für PDF-Versionen der LabVIEW- Handbücher benötigen Sie den Acrobat Reader. Hinweis: Zum Anzeigen der LabVIEW-Hilfe wird mindestens Firefox 1.0.2 oder Mozilla 1.2 empfohlen. National Instruments Corporation 7 LabVIEW-Versionshinweise
Zur Installation von LabVIEW für Linux gehen Sie wie folgt vor: 1. Melden Sie sich im System als root an. 2. Legen Sie den Installationsdatenträger von LabVIEW 2011 ein. Mounten Sie den Datenträger mit dem Befehl mount /mnt/cdrom. Bei manchen Systemen wird der Datenträger automatisch gemountet. 3. Um das aktuelle Verzeichnis auf den gemounteten Datenträger einzustellen, geben Sie folgenden Befehl ein: cd /mnt/cdrom 4. Geben Sie zum Ausführen des Installationsskripts folgenden Befehl ein: sh./install 5. (Optional) Installieren Sie Ihre Zusatzpakete. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Installation von LabVIEW-Zusatzpaketen. Hinweis Mit dem NI LabVIEW Application Builder können Sie in LabVIEW eigenständige Applikationen entwickeln und diese auf Zielsysteme übertragen. Der Application Builder wird zusammen mit dem LabVIEW Professional Development System installiert. Wenn Sie das LabVIEW Full Development System installieren, müssen Sie den Application Builder separat erwerben. Der Application Builder ist beispielsweise über den Upgrade Advisor (ni.com/info, Infocode exd8yy) zum Kauf erhältlich. 6. (Optional) Schließen Sie Hardware von National Instruments an und konfigurieren Sie sie. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Installation und Konfiguration von Hardware. 7. Hinweise zum Einstieg in die Arbeit mit LabVIEW finden Sie im Abschnitt Weitere Informationen. Hinweis Das Format des Installationsdatenträgers für die Academic Site License für Mac OS X und Linux ist Mac Extended HFS+. Wenn Sie den Datenträger unter Linux nicht mounten können, geben Sie einen der folgenden Befehle ein: mount -t hfsplus /dev/scd0 /mnt/cdrom mount -t hfsplus /dev/scd0 /media/cdrom Das INSTALL-Skript installiert LabVIEW im Verzeichnis /usr/local. Es ist auch möglich, damit die Installationsskripte für die Treiber NI-VISA und NI-488.2 auszuführen. Das INSTALL-Skript verwendet rpm, um die Installation auf Systemen durchzuführen, die das *.rpm-format unterstützen, oder um rpm-archive direkt auf anderen Systemen zu extrahieren. Sie können die Dateien mit Hilfe von rpm oder einem rpm-fähigen GUI-Installationsprogramm auf Red Hat oder anderen rpm-basierten Systemen auch manuell installieren. Auf Systemen ohne rpm verwenden Sie die Utilities im bin-verzeichnis des LabVIEW- Installationsdatenträgers. LabVIEW-Versionshinweise 8 ni.com
Wenn im Standardverzeichnis Netscape, Mozilla oder Firefox installiert ist, wird bei der Installation von LabVIEW automatisch ein Browser-Plugin installiert, mit dessen Hilfe Frontpanels in einem Webbrowser bedient werden können. Zum manuellen Installieren des Browser-Plugins installieren Sie die LabVIEW-Runtime-Engine und kopieren Sie dann /usr/local/lib/ LabVIEW-2011/LV2011NPlugin.so in das Browser-Plugin-Verzeichnis (z. B. /usr/lib/ netscape/plugins, /usr/lib/mozilla/plugins oder /usr/lib/firefox/ plugins). In der Datei README.html oder README.txt im Verzeichnis /mnt/cdrom finden Sie Hinweise zu benutzerdefinierten Installationsvarianten sowie weitere wichtige Informationen. Gängige LabVIEW-Startfehler unter Linux In der folgenden Tabelle sind Fehler aufgeführt, die beim Starten von LabVIEW unter Linux auftreten können: Fehler Xlib: Verbindung zu :0.0 vom Server abgelehnt Client ist nicht berechtigt, eine Verbindung mit dem Server aufzubauen Interner Fehler während der Berechtigungsprüfung der Verbindung Mögliche Ursache und Lösung Mögliche Ursache: LabVIEW wurde von einem Benutzer gestartet, der nicht zum Öffnen eines Fensters auf dem Anzeigeserver berechtigt ist. Dieser Fehler wird in der Regel nach Eingabe des Befehls su gemeldet, mit dem vorübergehend die Identität eines anderen Benutzers angenommen wird, z. B. root (Superuser). Lösung: Beenden Sie den su-befehl und starten Sie LabVIEW als Login-Benutzer oder erteilen Sie anhand der Befehle xhost oder xauth eine Berechtigung zum Öffnen eines Fensters auf dem Anzeigeserver. Weitere Hinweise zu Fehlern, die nach dem Starten von LabVIEW für Linux auftreten können, finden Sie auf unserer Website ni.com/support. Installation von LabVIEW-Zusatzpaketen Toolkit-Versionen, die nicht von den LabVIEW-Plattform-DVDs stammen, sind zum Teil mit LabVIEW 2011 inkompatibel. Bei der Installation eines inkompatiblen Toolkits kann es daher zu Problemen mit LabVIEW- oder Toolkit-Komponenten kommen. Bei den Modulen und Toolkits von den LabVIEW-Plattform-DVDs ist die Kompatibilität mit LabVIEW 2011 hingegen gewährleistet. Die nachfolgenden Hinweise gelten nur für Zusatzpakete, die nicht auf den LabVIEW-Plattform-DVDs enthalten sind. National Instruments Corporation 9 LabVIEW-Versionshinweise
Gehen Sie zum Installieren von LabVIEW-Zusatzpaketen wie folgt vor: 1. Ermitteln Sie, ob Ihr Zusatzpaket mit der aktuellen Version von LabVIEW kompatibel ist. Besuchen Sie dazu ni.com/info und geben Sie den Infocode compat ein. 2. Deaktivieren Sie die automatische Virensuche. Virensuchprogramme können den Installationsvorgang behindern. 3. Legen Sie den Installationsdatenträger für das LabVIEW-Zusatzpaket ein und folgen Sie den Anweisungen. 4. Schalten Sie das Virensuchprogramm wieder ein. Weitere Hinweise zu Zusatzpaketen finden Sie auf der Website ni.com/labview/family. Aktivieren der LabVIEW-Lizenz (Windows) Hinweis (Mac OS X und Linux) LabVIEW muss nicht aktiviert werden. Durch die Aktivierung von Software können Sie Evaluierungsversionen einfacher in Vollversionen umwandeln und zusätzliche Softwarekomponenten problemlos aktivieren. Daneben wird auch die Lizenzverwaltung in großen Unternehmen erleichtert. Für weitere Einzelheiten zur Lizenzierung von NI-Produkten besuchen Sie bitte die Website ni.com/license. Hier finden Sie häufig gestellte Fragen, weitere Informationsquellen zum Thema sowie technische Unterstützung. Lizenzen für LabVIEW, Module und Toolkits können während der Installation aktiviert werden. Wenn Sie eine gültige Lizenz nicht aktivieren, wird das entsprechende Produkt im Evaluierungsmodus ausgeführt. Der Evaluierungszeitraum beginnt mit dem ersten Start des Programms nach der Installation und endet nach 30 Tagen. Am Ende des Evaluierungszeitraums muss eine gültige Lizenz aktiviert werden, um das Produkt weiterhin verwenden zu können. Aktivieren Sie die Lizenz mit Hilfe der Seriennummer auf dem Eigentumsnachweis in Ihrem Softwarepaket. Bei Softwarepaketen ohne Eigentumsnachweis finden Sie die Seriennummer auf dem Packzettel zum Produkt oder auf dem Packungsaufkleber. Wenn Sie die Version eines Produkts erworben haben, die Sie aktivieren möchten, können Sie auch die Seriennummer der Vorgängerversion für die Aktivierung verwenden. Eine LabVIEW-Lizenz wird folgendermaßen aktiviert: Geben Sie bei entsprechender Eingabeaufforderung die Seriennummer ein und beenden Sie Installation und Aktivierung. Starten Sie LabVIEW im Evaluierungsmodus und klicken Sie dann im Dialogfeld LabVIEW auf Produkte aktivieren. Wählen Sie Hilfe»LabVIEW-Komponenten aktivieren, während LabVIEW im Evaluierungsmodus ausgeführt wird, oder starten Sie den NI-Lizenzmanager über Start»Alle Programme»National Instruments»NI-Lizenzmanager. Damit die Lizenzaktivierung wirksam wird, muss LabVIEW neu gestartet werden. Wenn Sie LabVIEW, Module oder Toolkits nicht während der Installation aktivieren, werden Sie beim ersten Start von LabVIEW dazu aufgefordert. LabVIEW-Versionshinweise 10 ni.com
Evaluierung von LabVIEW, Modulen und Toolkits Während des 30-tägigen Evaluierungszeitraums können Sie alle Werkzeuge, VIs, Funktionen, Hilfethemen und Beispiele des LabVIEW Professional Development Systems sowie der meisten Module und Toolkits nutzen. Nach dem Ende des Evaluierungszeitraums für ein Modul oder Toolkit ist Folgendes nicht mehr möglich: Ausführen von VIs des Moduls oder Toolkits. Ausführen von VIs, die VIs des Moduls oder Toolkits verwenden. Erstellen von VIs, die VIs des Moduls oder Toolkits in einer ausführbaren Datei oder DLL verwenden. Verwenden der Menüs, Werkzeuge oder Paletten, die mit dem Modul oder Toolkit installiert werden. Wenn Sie ein Modul oder Toolkit als Evaluierungsversion installieren, wird auch die dazugehörige Hilfe installiert. Die Hilfe wird nach dem Ende des 30-tägigen Evaluierungszeitraums nicht deinstalliert. Auch Beispiele zum Modul oder Toolkit bleiben nach dem Ende des 30-tägigen Evaluierungszeitraums verfügbar. Zum Entfernen der Hilfe und der Beispiele muss das Modul oder Toolkit deinstalliert werden. Der Funktionsumfang der Evaluierungsversion von LabVIEW entspricht dem LabVIEW Professional Development System. Wenn Sie eine LabVIEW-Lizenz erwerben und aktivieren, erhalten Sie den Funktionsumfang des von Ihnen erworbenen Entwicklungssystems. Wenn Sie z. B. ein VI mit Hilfe von Komponenten erstellen, die es nur im Professional Development System gibt, und Sie dann das Full Development System erwerben und aktivieren, ist das VI nicht mehr ausführbar. Einzel- und Volumenlizenzen Für LabVIEW gibt es Einzel- und Volumenlizenzen. Einzellizenzen gelten für einen einzelnen Benutzer von LabVIEW. Sie können an einem Computer für mehrere Benutzer oder von einem Benutzer an bis zu drei Computern verwendet werden. Volumenlizenzen werden für mindestens fünf Einzellizenzen des gleichen Produkts angeboten. Jedoch benötigen Sie dazu einen Volumenlizenzvertrag und zusätzliche Lizenzierungssoftware. Jedem Arbeitsplatz muss von einem Lizenzserver eine gültige LabVIEW-Lizenz erteilt werden. Weitere Hinweise zu Einzel- und Volumenlizenzen finden Sie auf der Website ni.com/license. Installation und Konfiguration von Hardware Installieren Sie alle Treiber für Ihre Produkte von National Instruments im Anschluss an LabVIEW. Hardware von National Instruments wird immer mit den erforderlichen Treibern geliefert. Die im LabVIEW-Paket enthaltenen Treiber können unter Umständen eine andere Version haben als die mit Ihrer Hardware mitgelieferten. LabVIEW funktioniert am besten mit den neuesten Treibern. Bei NI-DAQ ab 7.0 informieren Sie sich bitte in der Readme zu NI-DAQ, welche Treiberversionen für Ihre DAQ-Geräte in Frage kommen. National Instruments Corporation 11 LabVIEW-Versionshinweise
Hinweis National Instruments veröffentlicht in regelmäßigen Abständen Treiber- Updates. Zur Download-Seite für die neuesten Treiber gelangen Sie über ni.com/info nach Eingabe des Infocodes exyckh. Nach dem Installieren der Treiber kann die Hardware von National Instruments angeschlossen und konfiguriert werden. Windows Der Datenträger mit den NI-Gerätetreibern enthält Treiber für alle Hardwareprodukte von National Instruments. Im MAX können Sie sehen, ob ein Gerät erkannt wurde, Einstellungen zum Gerät vornehmen, Zubehör konfigurieren und die Funktionen eines Geräts testen (zum Beispiel, ob es Signale empfängt oder ausgibt). Der MAX wird über Start»Alle Programme» National Instruments»Measurement & Automation Explorer oder einen Doppelklick auf das Desktop-Symbol Measurement & Automation gestartet. Hinweise zur Installation und Konfiguration Ihres Geräts von National Instruments finden Sie in den Installationshinweisen zu Ihrem Gerät. Mac OS X LabVIEW wird per Voreinstellung mit dem NI-VISA-Treiber und dem GPIB-Treiber NI-488.2 installiert. Linux Hinweis (Mac OS X) LabVIEW arbeitet derzeit nicht mit allen Funktionen des NI-DAQmx-Treibers. Daher gibt es für Mac OS X einen separaten NI-DAQmx- Treiber, NI-DAQmx Base. NI-DAQmx Base kann von der Website ni.com/info nach Eingabe des Infocodes exf8fb heruntergeladen werden. Während der LabVIEW-Installation werden Sie aufgefordert, die Treiber NI-VISA und NI-488.2 für die verwendete GPIB-Schnittstelle auszuwählen. Nach Auswahl der Treiber werden diese automatisch installiert. Hinweis Geräte der Serie GPIB-1014 (VME) und die originale GPIB-SCSI- Schnittstelle werden nicht in LabVIEW unterstützt. LabVIEW arbeitet jedoch mit GPIB-SCSI-A. NI-DAQmx für Linux arbeitet mit mehreren PXI-, PCI- und SCXI-DAQ-Geräten von National Instruments. In der NI-DAQmx Readme for Linux finden Sie eine Liste aller unterstützten Geräte. Lesen Sie nach der Installation des NI-DAQmx-Treibers für Linux den NI-DAQmx for Linux Configuration Guide unter /usr/local/natinst/nidaqmx/docs/ ConfigurationGuide.html. Darin wird beschrieben, wie Datenerfassungsgeräte von National Instruments konfiguriert und getestet werden. LabVIEW-Versionshinweise 12 ni.com
NI-DAQmx Base for Linux arbeitet mit mehreren USB-DAQ-Geräten von National Instruments. In der Readme for NI-DAQmx Base finden Sie eine Liste aller unterstützten Geräte. Die Dokumentation zum Treiber wird im Verzeichnis /usr/local/natinst/nidaqmxbase/ documentation installiert. Weitere Informationen zu NI-DAQmx Base finden Sie in der LabVIEW-Hilfe. Weitere Informationen Nach der Installation von LabVIEW stehen Ihnen folgende Informationsquellen zum Programm zu Verfügung: Das Dokument Erste Schritte mit LabVIEW enthält Übungen, mit deren Hilfe sich LabVIEW-Neukunden mit der LabVIEW-Programmoberfläche vertraut machen können. In der LabVIEW-Hilfe finden Sie Informationen zu den Grundlagen der LabVIEW-Programmierung, schrittweise Anleitungen sowie Hinweise zu den VIs, Funktionen, Paletten, Menüs und Werkzeugen des Programms. Auf der Website ni.com/labview/community finden Sie Beispiel-VIs und Diskussionsforen. National Instruments Corporation 13 LabVIEW-Versionshinweise
Die Bezeichnungen LabVIEW, National Instruments, NI, ni.com, das National Instruments Geschäftslogo (Wort-/Bildmarke) und das Adler Logo (Bildmarke) sind als Marken für National Instruments Corporation geschützt. Informationen über weitere Marken von National Instruments finden Sie im Internet unter ni.com/trademarks im Bereich Trademark Information. Sonstige hierin erwähnte Produkt- und Firmenbezeichnungen sind Marken oder Handelsnamen der jeweiligen Unternehmen. Nähere Informationen über den Patentschutz von Produkten oder Technologien von National Instruments finden Sie unter Hilfe»Patente in Ihrer Software, in der Datei patents.txt auf Ihrem Datenträger oder in den Patentinformationen von National Instruments auf ni.com/patents. Informationen zu den von National Instruments eingehaltenen internationalen Handelsbestimmungen sowie zu Bezugsquellen für relevante HTS-Codes, ECCNs und andere Import-/Export-Kenndaten finden Sie auf ni.com/legal/export-compliance unter der Überschrift Export Compliance Information. 1998 2011 National Instruments Corporation. Alle Rechte vorbehalten. 371778G-0113 Jun11