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Transkript:

Die Feier der Kindertaufe Modell 1 Taufe in der Messe 1 Eröffnung der Feier Angehörige sind gebeten, etwa 10 min vor Beginn in der Kirche (1. Reihe) Platz zu nehmen Nach Einzug & Eröffnungslied kommt der Pfarrer (mit Mikrofon) zur Familie Pfarrer: Welchen Namen habt Ihr Eurem Kind gegeben? Eltern: N. (= Vorname/n) Es ist Recht der Eltern, ihr Kind der Gemeinde voll Stolz vorzustellen! Pfarrer: Was erbittet Ihr von der Kirche für N.? Eltern: Die Taufe (oder: dass sie / er ein Kind Gottes wird oder Ähnliches) Die Eltern deklarieren öffentlich, dass sie selbst die Taufe für Ihr Kind wollen. Pfarrer: Liebe Eltern! Ihr habt für Euer Kind die Taufe erbeten. Damit erklärt Ihr Euch bereit, es im Glauben und Lieben zu erziehen. Es soll Gott, den Nächsten und sich selbst lieben lernen, wir Christus es uns vorgelebt hat. Seid Ihr Euch dieser Aufgabe bewußt? Eltern: JA! Vor versammelter Gemeinde deklarieren die Eltern, dass sie sich der mit der Taufe verbundenen Verantwortung bewußt sind. Priester: Liebe/r Patin/e! Die Eltern dieses Kindes haben Sie gebeten, das Patenamt zu übernehmen. Auf Ihre Weise sollen Sie mithelfen, dass aus diesem Kind ein guter Mensch und Christ wird. Sind Sie dazu bereit? Patin/e: Ja! Vor versammelter Gemeinde deklariert auch die Patin / der Pate, dass sie / er um ihre / seine damit übernommene Verantwortung weiß. Bezeichnung mit dem Kreuzzeichen Die Taufkinder werden durch Pfarrer, Eltern, Paten und einigen Vertreter von Gemeinde und Familie mit einem kleinen Kreuz auf der Stirne bezeichnet. Es ist Zeichen Jesu, Zeichen Gottes, der sein JA der Liebe verspricht. Es wäre schön, wenn getaufte Kinder bei besonderen Anlässen (Wegfahren, Schlafengehen, Geburts- und Namenstag,...) durch ihre Eltern genauso gesegnet werden - eine Erinnerung an das liebende Versprechen Gottes in der Taufe.

Es folgen Glorialied (Loblied) & Tagesgebet 2 Wortgottesdienst Es werden die Lesungen des Sonn- oder Festtages verkündet in der Predigt wird die damals gegebene Botschaft in unsere heutige Situation übersetzt. Nach den biblischen Texten, sowie der Predigt erfolgt die 3 Spendung der Taufe Das Taufwasser wird geweiht Der Pfarrer spricht ein Gebet über das Wasser, indem er Gott für all sein großartiges Tun lobt. Er ist der Spender des Lebens. Das Hauptsymbol für Leben ist Wasser. Wasser reinigt, erfrischt, macht lebendig. Das für die Taufe vorbereitete Wasser wird damit gesegnet. Absage und Glaubensbekenntnis Mit der Taufe übernehmen Eltern, Paten und die Gemeinde die Verantwortung, ihr Kind im Vertrauen auf Gott zu erziehen. Eine Kindertaufe hat nur dann Sinn, wenn das Kind (durch Eltern, Paten, Familie...) die Chance hat, Gott kennenzulernen. Deswegen sind Eltern, Paten und Gemeinde nun hier eingeladen, ihr eigenes Vertrauen auf Gott im "Taufbekenntnis" zum Ausdruck zu bringen. Zuerst wird allem Bösen in der Welt eine Absage erteilt: Pfarrer: Widersagt ihr... - Alle: Wir widersagen!, dann wird Vertrauen auf = Glauben an Gott in der uralten, dreigliedrigen Form zum Ausdruck gebracht: Pfarrer: Glaubt ihr an Gott Vater...(Sohn, Hl. Geist) - Alle: Wir glauben! Taufe Der Pfarrer gießt das Taufwasser hintereinander über den Kopf der Kinder und spricht: N. (Vornamen), ICH TAUFE DICH IM NAMEN DES VATERS UND DES SOHNES UND DES HEILIGEN GEISTES! - AMEN! Taufe - von Gott als Kind angenommen, mit neuem, ewigen Leben beschenkt, gebadet in der Liebe Gottes. Ihm für s Leben anvertraut - unwiderruflich! Deutende = deutlich machende Riten: Mit 3 Symbolen soll all das, was den Kindern in der Taufe geschenkt wurde, deutlich werden: -) Salbung mit Chrisam

Ein frisch gebadetes Kind wird eingecremt - es soll gesund bleiben. Bei Wunden, Unreinheiten od. Ä. gibt es Cremen, Öle oder Salben. In früheren Zeiten wurden die wichtigsten Leute für Ihre Ämter (Priester, Propheten, Könige) "gesalbt". Auch Jesus war ein Gesalbter (Christos - griech. = der Gesalbte). Getaufte werden gesalbt. Ihnen ist Heil und Leben von Gott garantiert, sie sind vor Gott so bedeutend, wie jeglicher Prophet oder König, gehören für immer zu diesem "Gesalbten" Jesus Christus. -) eventuell: Das weiße Taufkleid Wenn vorhanden wird den Neugetauften das weiße Kleid überreicht. Es ist als weißes Kleid Zeichen der Freude, Reinheit, Lebens und Unschuld ("weiße Weste"). -) Die Taufkerze Die brennende Osterkerze ist Symbol für den auferstandenen Jesus Christus, der das Dunkel der Welt und auch meines persönlichen Lebens hell macht. Die Kinder (die Paten übernehmen sie stellvertretend) erhalten nun ihre kleine Osterkerze: Christus hat ihnen in der Taufe Auferstehung und Leben geschenkt! Fürbitten Wünsche, Hoffnungen, Bitten und Sorgen werden gemeinsam vor Gott gebracht. Wir sagen dem Herrgott, worum wir ihn bitten. Nach jeder durch Eltern, Familien oder sonstige Mitfeiernde vorgetragenen Bitte antworten alle: "Wir bitten Dich, erhöre uns!" Schön wäre es, wenn aus der Familie 2-3 Bitten kommen (bitte kurz & prägnant formulieren); weitere Infos dazu siehe 5 Möglichkeiten für Fürbitten 4 Eucharistiefeier Die Eucharistiefeier des Sonntags, der "Höhpunkt des Gemeindelebens" wird nun in gewohnter Weise gefeiert, allerdings erstmals mit dem neugetauften Christen, dem getauften Kind. 5 Entlassung Segen Ein Segensgebet wird durch Eltern, Paten, Angehörige oder gemeinsam gebetet. Etwaige Taufandenken (Ketterl, Taufbücherl, od. dgl.) können gesegnet werden. Dann segnet der Pfarrer die Mütter, Väter, Paten und die gesamte Gemeinde. Er spricht ihnen im Auftrag Gottes dessen Segen, Hilfe und Schutz zu. Wichtig / Was ist noch zu tun: Bis ca. 2 Tage vor der Taufe an das Pfarrbüro (Pfarre Schwechat, 2320 Schwechat, Hauptplatz 5, Tel: 01 / 707 64 75, Fax: / 22, email: gerald.gump@pfarreschwechat.at) bekanntgeben: *) Welches (und ob überhaupt ein) Segensgebet genommen wird - wer liest es vor? (vgl. unten)

*) Vorbereiten von Fürbitten (vgl. unten) Zur Taufe mitnehmen: *) Taufkerze für das Taufkind *) ggf. Taufkerzen anderer, die Taufe mitfeiernder Kinder *) ggf. wenn vorhanden - Taufkleid Modell 2 Taufe als eigener Gottesdienst Bei einem eigenen Gottesdienst werden im Regelfall mehrere Kinder gemeinsam getauft Taufe bedeutet ja Aufnahme in die konkrete, kirchliche Gemeinschaft! 1 Eröffnung der Feier - vor der Kirche Pfarrer: Welchen Namen habt Ihr Eurem Kind gegeben? Eltern: N. (= Vorname/n) Es ist Recht der Eltern, ihr Kind der Gemeinde voll Stolz vorzustellen! Pfarrer: Was erbittet Ihr von der Kirche für N.? Eltern: Die Taufe (oder: dass sie / er ein Kind Gottes wird oder Ähnliches) Die Eltern deklarieren öffentlich, dass sie selbst die Taufe für Ihr Kind wollen. Pfarrer: Liebe Eltern! Ihr habt für Euer Kind die Taufe erbeten. Damit erklärt Ihr Euch bereit, es im Glauben und Lieben zu erziehen. Es soll Gott, den Nächsten und sich selbst lieben lernen, wir Christus es uns vorgelebt hat. Seid Ihr Euch dieser Aufgabe bewußt? Eltern: JA! Vor versammelter Gemeinde deklarieren die Eltern, dass sie sich der mit der Taufe verbundenen Verantwortung bewußt sind. Priester: Liebe/r Patin/e! Die Eltern dieses Kindes haben Sie gebeten, das Patenamt zu übernehmen. Auf Ihre Weise sollen Sie mithelfen, dass aus diesem Kind ein guter Mensch und Christ wird. Sind Sie dazu bereit? Patin/e: Ja! Vor versammelter Gemeinde deklariert auch die Patin / der Pate, dass sie / er um ihre / seine damit übernommene Verantwortung weiß.

Abschluß mit einem Gebet 2 Wortgottesdienst - beim Taufbrunnen Lesung aus der Bibel Eine für diese Feier ausgewählte Passage aus der Heiligen Schrift soll Gott praktisch selbst "zu Wort kommen" lassen - siehe Seite Predigt Die Predigt versucht, das "Wort Gottes" in die konkrete Situation hinein auszulegen, zu deuten. Bezeichnung mit dem Kreuzzeichen Die Taufkinder werden durch Pfarrer, Eltern, Paten und Familien mit einem kleinen Kreuz auf der Stirne bezeichnet. Es ist Zeichen Jesu, Zeichen Gottes, der sein JA der Liebe verspricht. Es wäre schön, wenn getaufte Kinder bei besonderen Anlässen (Wegfahren, Schlafengehen, Geburts- und Namenstag,...) durch ihre Eltern genauso gesegnet werden - eine Erinnerung an das liebende Versprechen Gottes in der Taufe. Die Namenspatrone An dieser Stelle können die Namenspatrone der Kinder mit ihrer Biografie, sowie die eigentliche Bedeutung (Übersetzung) der Namens vorgestellt werden. Anrufung der Heiligen: Pfarrer: Heilige/r N. - Alle: Bitte/t für uns! Mit der Taufe werden die Kinder in die "Gemeinschaft der Heiligen" = "Gemeinschaft der Getauf-ten" aufgenommen. Die wichtigsten, schon gestorbenen Christen werden jetzt benannt. Als Christen haben wir die Hoffnung, dass wir nach dem Tod bei Gott leben dürfen. Sie, die schon bei Gott sind, werden um ihre besondere "Obacht" auf die Kinder gebeten! Fürbitten Wünsche, Hoffnungen, Bitten und Sorgen werden gemeinsam vor Gott gebracht. Wir sagen dem Herrgott, worum wir ihn bitten. Nach jeder durch Eltern, Familien oder sonstige Mitfeiernde vorge-tragenen Bitte antworten alle: "Wir bitten Dich, erhöre uns!" (siehe Seite ) Gebet 3 Spendung der Taufe - beim Taufbrunnen Das Taufwasser wird geweiht Der Pfarrer spricht ein Gebet über das Wasser, indem er Gott für all sein großartiges Tun lobt. Er ist der Spender des Lebens. Das Hauptsymbol für Leben ist Wasser.

Wasser reinigt, erfrischt, macht lebendig. Das für die Taufe vorbereitete Wasser wird damit gesegnet. Absage und Glaubensbekenntnis Mit der Taufe übernehmen Eltern, Paten und die Gemeinde die Verantwortung, ihr Kind im Ver-trauen auf Gott zu erziehen. Eine Kindertaufe hat nur dann Sinn, wenn das Kind (durch Eltern, Paten, Familie...) die Chance hat, Gott kennenzulernen. Deswegen sind Eltern, Paten und Gemeinde nun hier eingeladen, ihr eigenes Vertrauen auf Gott im "Taufbekenntnis" zum Ausdruck zu bringen. Zuerst wird allem Bösen in der Welt eine Absage erteilt: Pfarrer: Widersagt ihr... - Alle: Wir widersagen!, dann wird Vertrauen auf = Glauben an Gott in der uralten, dreigliedrigen Form zum Ausdruck gebracht: Pfarrer: Glaubt ihr an Gott Vater...(Sohn, Hl. Geist) - Alle: Wir glauben! Taufe Der Pfarrer gießt das Taufwasser hintereinander über den Kopf der Kinder und spricht: N. (Vornamen), ICH TAUFE DICH IM NAMEN DES VATERS UND DES SOHNES UND DES HEILIGEN GEISTES! - AMEN! Taufe - von Gott als Kind angenommen, mit neuem, ewigen Leben beschenkt, gebadet in der Liebe Gottes. Ihm für s Leben anvertraut - unwiderruflich! Deutende = deutlich machende Riten: Mit 3 Symbolen soll all das, was den Kindern in der Taufe geschenkt wurde, deutlich werden: -) Salbung mit Chrisam Ein frisch gebadetes Kind wird eingecremt - es soll gesund bleiben. Bei Wunden, Unreinheiten od. Ä. gibt es Cremen, Öle oder Salben. In früheren Zeiten wurden die wichtigsten Leute für Ihre Ämter (Priester, Propheten, Könige) "gesalbt". Auch Jesus war ein Gesalbter (Christos - griech. = der Gesalbte). Getaufte werden gesalbt. Ihnen ist Heil und Leben von Gott garantiert, sie sind vor Gott so bedeutend, wie jeglicher Prophet oder König, gehören für immer zu diesem "Gesalbten" Jesus Christus. -) eventuell: Das weiße Taufkleid Wenn vorhanden wird den Neugetauften das weiße Kleid überreicht. Es ist als weißes Kleid Zeichen der Freude, Reinheit, Lebens und Unschuld ("weiße Weste"). -) Die Taufkerze

Die brennende Osterkerze ist Symbol für den auferstandenen Jesus Christus, der das Dunkel der Welt und auch meines persönlichen Lebens hell macht. Die Kinder (die Paten übernehmen sie stellvertretend) erhalten nun ihre kleine Osterkerze: Christus hat ihnen in der Taufe Auferstehung und Leben geschenkt! 4 Abschluß der Tauffeier - vor dem Altar Vater unser Stellvertretend für die Kinder, die nun "Kinder Gottes" sind, beten wir als Gemeinschaft der "Kinder Gottes" das Gebet Jesu. Segen Ein Segensgebet wird durch Eltern, Paten, Angehörige oder gemeinsam gebetet. Etwaige Taufandenken (Ketterl, Taufbücherl, od. dgl.) werden gesegnet. Dann segnet der Pfarrer die Mütter, Väter, Paten und Angehörige. Er spricht ihnen im Auftrag Gottes dessen Segen, Hilfe und Schutz zu. Wichtig / Was ist noch zu tun: Bis ca. 2 Tage vor der Taufe an das Pfarrbüro (Pfarre Schwechat, 2320 Schwechat, Hauptplatz 5, Tel: 01 / 707 64 75, Fax: / 22, email: gerald.gump@pfarreschwechat.at) bekanntgeben: *) Wenn eine Lesung selbst ausgewählt werden sollte (möglichst keine Evangeliumsstelle): Welche Lesung aus der Bibel genommen wird (Überschrift) - wer liest sie vor? (vgl. unten) *) Welches (und ob überhaupt ein) Segensgebet genommen wird - wer liest es vor? (vgl. unten) *) Vorbereiten von Fürbitten (vgl. unten) Zur Taufe mitnehmen: *) Taufkerze für das Taufkind *) ggf. Taufkerzen anderer, die Taufe mitfeiernder Kinder *) ggf. wenn vorhanden - Taufkleid