Basispresseinformation. Kontakt MedAustron

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Transkript:

Basispresseinformation Kontakt MedAustron EBG MedAustron GmbH Marie Curie-Straße 5 A-2700 Wiener Neustadt Österreich T +43 2622 26 100-0 e-mail: office@medaustron.at Internet: www.medaustron.at Kontakt Presse: Mag. (FH) Petra Wurzer Tel. +43 664 808 78 111 e-mail: petra.wurzer@medaustron.at

A. MedAustron im Überblick Mit MedAustron entsteht in Wiener Neustadt eines der modernsten Zentren für Ionentherapie und Forschung in Europa. Nach der Fertigstellung des Zentrums werden im Vollbetrieb bis zu 1.200 Patientinnen und Patienten jährlich mit dieser zukunftsweisenden Form der Strahlentherapie behandelt. Zusätzlich zur klinischen Forschung bietet das Zentrum die Möglichkeit für nicht-klinische Forschung. Weltweit existieren erst drei derartige Zentren, die wie MedAustron die Strahlentherapie sowohl mit Protonen als auch mit Kohlenstoffionen an einem Ort gemeinsam anbieten. Die Therapie Bei MedAustron wird eine innovative Form der Strahlentherapie, die Ionentherapie, verwendet. Diese Therapieform macht es möglich, die Strahlenbelastung des vor dem Tumor gelegenen gesunden Gewebes zu senken und die dahinter befindlichen Bereiche fast vollständig strahlungsfrei zu halten. Dadurch können Nebenwirkungen deutlich reduziert werden. Sie ist daher eine optimale Behandlung von Tumoren in der Nähe von strahlenempfindlichen Organen. Die Finanzierung Das MedAustron Zentrum für Ionentherapie und Forschung wird durch die finanzielle Unterstützung der Republik Österreich, des Landes Niederösterreich sowie der Stadt Wiener Neustadt ermöglicht. Dabei steht die EBG MedAustron im mittelbaren Eigentum des Landes Niederösterreich. Für die Errichtung des Zentrums werden rund 200 Millionen Euro investiert. Die Technik Hochkomplexe, eigens entwickelte Anlagen auf dem neuesten Stand der Technik werden im Kampf gegen Krebs eingesetzt. Die MedAustron-Anlage umfasst einen Therapiebereich, einen Beschleunigerbereich sowie einen eigenen Forschungsbereich. Das Herzstück der Anlage ist die bei MedAustron in Zusammenarbeit mit diversen universitären und industriellen Partnern entwickelte Medizintechnik, die von einem kreisförmigen Teilchenbeschleuniger mit ca. 80 m Umfang, dem Synchrotron, als Strahlenquelle versorgt wird. Dort werden die Ionen auf bis zu zwei Drittel der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und danach in einen der vier Bestrahlungsräume geführt. Neben drei horizontalen und einem vertikalen Fixstrahl wird auch ein Basispressemappe MedAustron Dezember 2015 2

Bestrahlungsraum mit einer sogenannten Protonengantry einer beweglichen Bestrahlungseinheit zur Verfügung stehen. Die Errichtung Die EBG MedAustron GmbH realisiert zurzeit in Wiener Neustadt dieses innovative Projekt. Das Gebäude wurde nach einer Rekordbauzeit von nur 18 Monaten im August 2012 fertiggestellt. Seit Beginn des Jahres 2014 befindet sich die Beschleunigeranlage bereits im technischen Probebetrieb. Nach der medizinphysikalischen Kommissionierung sollen ab 2016 die ersten ambulanten Behandlungen durchgeführt werden. Im Vollbetrieb des Zentrums profitieren jährlich bis zu 1.200 Patientinnen und Patienten von internationaler Spitzenmedizin. Somit bekommt der Kampf gegen Krebs eine neue, hoffnungsvolle Dimension. Basispressemappe MedAustron Dezember 2015 3

B. MedAustron im Detail Therapie Bei MedAustron wird eine innovative Form der Strahlentherapie, die Ionentherapie, verwendet. Dabei wird mit geladenen Teilchen bestrahlt, es kommen entweder Protonen oder Kohlenstoffionen zum Einsatz. Die Ionentherapie ist optimal zur Behandlung von Tumoren in der Nähe von strahlungsempfindlichen Organen. Sensibles Gewebe, das hinter dem Tumor liegt, bleibt geschont. So können manche Tumore, die genau vor einem solchen Organ liegen, durch die Ionentherapie überhaupt erst mit einer ausreichenden Strahlendosis behandelt werden. Außerdem können die Nebenwirkungen der Strahlentherapie reduziert werden. Die Therapiemethode basiert auf den besonderen physikalischen Eigenschaften von Ionen. Beim Eindringen von geladenen Teilchen in das menschliche Gewebe geben diese Energie ab. Je langsamer sie werden, desto höher ist der Energieverlust, der kurz vor dem annähernden Stillstand seinen Höhepunkt erreicht. Das macht sich die Ionentherapie zu Nutze: dadurch kann die maximale Energieabgabe genau auf den Bereich der Tumorerkrankung fokussiert werden. Die freiwerdende Energie verursacht Schäden an der DNA der Krebszellen, was aufgrund der weitaus schlechteren Regenerationsfähigkeit von Krebszellen (im Vergleich zu gesunden Zellen) letztlich zur Zerstörung des Tumors führt. Man spricht dabei auch von der biologischen Wirksamkeit von Ionen, wobei diese bei Kohlenstoffionen höher ist als bei Protonen. Erwartet werden ab dem Vollbetrieb 2020: 24.000 Bestrahlungen pro Jahr 1.200 Patienten pro Jahr Basispressemappe MedAustron Dezember 2015 4

Finanzierung Das MedAustron Zentrum für Ionentherapie und Forschung wird durch die finanzielle Unterstützung der Republik Österreich, des Landes Niederösterreich sowie der Stadt Wiener Neustadt ermöglicht. Dabei steht die EBG MedAustron im mittelbaren Eigentum des Landes Niederösterreich. Für die Errichtung des Zentrums werden rund 200 Millionen Euro investiert. Großer Wert wird bei MedAustron auf den verantwortungsvollen Umgang mit dem investierten Kapital gelegt: Sowohl der Termin- als auch der Kostenplan werden exakt eingehalten. Republik Österreich 41,0 Mio. Beteiligung an den Errichtungskosten für nicht-klinische Forschung und untrennbar gemeinsam genutzte Anlagenteile. 5,5 Mio. pro Jahr als Forschungszuschuss für zunächst 14 Jahre. Land Niederösterreich Das Zentrum für Ionentherapie und Forschung wird durch die EBG MedAustron GmbH im 100%igen Einfluss des Landes Niederösterreich errichtet und betrieben. Dabei übernimmt das Land Niederösterreich die Haftung für 220 Mio.. 3,7 Mio. Beteiligung an den Errichtungskosten für nicht-klinische Forschung und untrennbar gemeinsam genutzte Anlagenteile. 32,0 Mio. als Eigenkapital-Surrogat (ungebundene Kapitalrücklage). Stadt Wiener Neustadt Die Stadt Wiener Neustadt stellte das Grundstück in der Größe von 3,2 ha zur Verfügung. 1,9 Mio. Beteiligung an den Errichtungskosten für nicht-klinische Forschung und untrennbar gemeinsam genutzte Anlagenteile. Basispressemappe MedAustron Dezember 2015 5

Technik Der gesamte Teilchenbeschleuniger bei MedAustron besteht aus über 1.000 Komponenten, die von über 200 Herstellern aus 23 verschiedenen Ländern bezogen werden. Die für die Bestrahlung notwendigen Teilchen, Protonen oder Kohlenstoffionen, werden bei MedAustron von drei Ionenquellen erzeugt. Diese geladenen Teilchen werden im sog. Linac-Bunker (Linac steht für Linear Accelerator, also Linearbeschleuniger) auf gerader Strecke durch elektrische Wechselfelder auf 36.000 km/s (das sind ca. 12% der Lichtgeschwindigkeit) beschleunigt. Anschließend werden diese im Synchrotron, einem Kreisbeschleuniger mit einem Umfang von rund 80 Metern, geführt, wo sie auf ihre Endgeschwindigkeit ca. 2/3 der Lichtgeschwindigkeit = ca. 200.000 km/s beschleunigt werden. Das Synchrotron wurde auf Basis des CNAO-Designs (Beschleunigeranlage in Pavia nahe Mailand, Italien) in enger Kooperation mit dem CERN entwickelt. Im Anschluss wird der Ionenstrahl in die Bestrahlungsräume geleitet. MedAustron verfügt über vier Bestrahlungsräume, wovon drei der Patientenbehandlung und einer der nichtklinischen Forschung dient: Medizinischer Bestrahlungsraum mit horizontalem Fixstrahl Medizinischer Bestrahlungsraum mit horizontalem und vertikalem Fixstrahl Medizinischer Bestrahlungsraum mit sog. Gantry (ein Drehgestell, das die Bestrahlung von Patienten aus beliebigen Winkeln mit einer Genauigkeit von 0,3 mm ermöglicht. Dieses hat ein Gesamtgewicht von 220 Tonnen und einen Drehdurchmesser von 7,5 Metern) Ein wesentlicher Faktor bei der Behandlung ist die exakte Positionierung der Patienten. MedAustron verfügt über ein weltweit einzigartiges Positionierungssystem: ein deckenmontiertes robotisches System, bei dem speziell für den medizinischen Einsatz adaptierte Industrieroboter zur Anwendung kommen. Es ermöglicht, die Patienten mit einer Genauigkeit eines halben Millimeters zum Therapiestrahl auszurichten, die exakte Positionierung während der gesamten Behandlung sicher zu stellen und so die präzise Bestrahlung des Tumors durchzuführen. Basispressemappe MedAustron Dezember 2015 6

Forschung Eigener Forschungsraum zur Bestrahlung mit Protonen und Kohlenstoffionen Medizinische (klinische) Forschung Nicht-klinische Forschung (wird von PEG MedAustron vorbereitet): Strahlenbiologie Medizinische Strahlenphysik Experimentalphysik Meilensteine bei MedAustron 2011: Grundsteinlegung 2012: Fertigstellung des Gebäudes 2013: Aufbau des Teilchenbeschleunigers 2014: Technischer Probebetrieb, Installation Medizintechnik 2015: Medizinphysikalische Kommissionierung 2016: erste ambulante Behandlungen 2020: Vollbetrieb: 1.200 Behandlungen jährlich Bauarbeiten bei MedAustron Die Baumaßnahmen haben ein Volumen von rund 50 Mio. Ca. 35% direkt in Wiener Neustadt und Umgebung vergeben 60% der Bauaufträge sind in Niederösterreich platziert Bis zu 400 Arbeiter vor Ort Innovative Bauweise: Sandwich-Technologie (Bautechnik: Forster Sandwich Construction ) Verwendung des Aushubmaterials für Strahlenschutz zwischen dünnen Betonwänden 25.000 m³ Beton gespart 5-7 Mio. Kosteneinsparung 6 Monate Bauzeitverkürzung 10.000 LKW-Fahrten weniger Basispressemappe MedAustron Dezember 2015 7

Mitarbeiter bei MedAustron Derzeit arbeiten 140 Mitarbeiter aus 18 verschiedenen Nationen bei MedAustron. Rund 50 davon waren zuvor für MedAustron am europäischen Kernforschungszentrum CERN in der Schweiz tätig. Im Vollbetrieb werden etwa 180 Mitarbeiter bei MedAustron beschäftigt sein. Typische Berufsbilder bei MedAustron sind Physiker, Techniker verschiedenster Fachrichtungen, Fachärzte für Radio-Onkologie, Medizinphysiker und Radiologietechnologen. Zur Ausbildung von medizinischem Fachpersonal bestehen Kooperationen mit österreichischen medizinischen Universitäten und Kliniken. Derzeit befinden sich einige Fachärzte für Radio-Onkologie sowie einige Medizinphysiker in Ausbildung in Wien, Wiener Neustadt, Salzburg, Graz, Krems und Klagenfurt sie werden nach Abschluss ihrer Ausbildung zu MedAustron wechseln und hier arbeiten. Geschäftsführung DI Alfred Zens, MBA - Kaufmännischer Geschäftsführer Prof. Dr. med. Eugen B. Hug Medizinischer Geschäftsführer Basispressemappe MedAustron Dezember 2015 8