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Transkript:

Lehrerinformation 1/8 Arbeitsauftrag Ziel Material Zuerst wird den SuS ein Bild/Text Was wäre, wenn gezeigt. Die SuS sollen merken, dass Bienen eine wichtige Aufgabe bei der von Pflanzen einnehmen. Anhand eines Modells lernen die SuS, wie die funktioniert. Die SuS kennen die wichtigste Aufgabe der Biene. Die SuS können den svorgang erklären. Die SuS wissen, weshalb die durch Bienen so wichtig ist. Bild Was wäre, wenn Lückentext Material für das Modell Sozialform EA/GA Zeit 45 Zusätzliche Informationen: Der Lösungstext zu Aufgabe 1 kann durchaus auch als Lesetext mit den SuS behandelt und gelesen werden. Idee für Hausaufgabe: Die SuS bringen Produkte in die Schule, die es ohne Bienen nicht gibt.

2/8 Aufgabe 1: Vergleiche die beiden Bildpaare. Was fällt dir auf? Kannst du dir vorstellen, weshalb das so ist? Diskutiere mit deinem Pultnachbarn. Was wäre, wenn

3/8 Bilder: 20 Minuten

4/8 Setze die folgenden Wörter richtig ein: Aufgabe 2: Regen Blütenpflanzen Tieren Nektar Stempel Samen Blüten Nahrung Biene Insekten Pflanzen duften Pollen Fruchtkapsel Körper Blütenstaub Jahr Der svorgang Die meisten werden von Bienen oder anderen bestäubt. Damit der Blütenstaub gut geschützt ist, öffnen sich die nur tagsüber, wenn es schön ist. In der Nacht, bei Kälte und schliessen die Pflanzen ihre Blütenblätter. Die Blüten haben am meisten Nektar und am stärksten, wenn ihre Staubgefässe und Stempel reif sind. Mit dem Duft und den einladenden Leuchtfarben der Blütenblätter locken sie die Bienen zur an. Bienen und andere Insekten besuchen die Blüten, um den süssen aufzusaugen. Aber die Blüten versorgen ihre Besucher nicht nur mit, sondern die Besucher helfen ihnen auch bei der. Wenn eine in eine Blüte krabbelt, um den Nektar zu trinken, bleiben die (Blütenstaub) an ihrem haarigen Körper haften. Mit dem Blütenstaub am Körper fliegt die Biene auf ihrer Nahrungssuche zur nächsten Blüte.

5/8 Der, den die Biene mitbringt, bleibt an der klebrigen Narbe hängen und neuer Blütenstaub bleibt an ihrem haften. Aus jedem Pollenkorn, das an die Narbe des Stempels gelangt, wächst ein langer Schlauch aus und dringt durch das Innere des Stempels hinunter zu den Samenanlagen der Blüte. Hier vereinigt sich der Inhalt des Pollenkorns mit der Samenanlage. Nach dieser Befruchtung entwickelt sich der und die Staubgefässe und Blütenblätter sterben ab. Der in der Mitte der verblühten Blume schwillt jetzt zu einer Fruchtkapsel an und umschliesst die Samen in seinem Inneren. Diese hat kleine Öffnungen, durch welche die Samen nach unten fallen können. Doch nicht aus allen Samen bilden sich neue, denn viele werden von gefressen oder sterben ab. Aber aus einigen dieser Samen wachsen im nächsten neue Blumen. Quelle: medienwerkstatt

6/8 Aufgabe 3: Suche im Frühling einen Wiesensalbei. Führe vorsichtig einen Bleistift in die Blüte, so wie dies die Biene mit ihrem Rüssel tut. Nun kannst du beobachten, wie sich der Staubbeutel senkt. Der Wiesensalbei Bienen werden beim Wiesensalbei durch den zuckerreichen Nektar angelockt. Dieser befindet sich hinter dem Fruchtknoten tief am Grund der Kelchblätter. Die Honigbienen haben einen langen Saugrüssel, mit welchem sie an diesen Nektar kommen können. Sie setzen sich auf die Unterlippe des Wiesensalbeis. Wenn sie nun mit ihrem Rüssel zum Nektar kommen möchten, drücken sie sogleich auch auf die Platte und lösen den Drehmechanismus aus. Der lange Hebelarm beugt sich nach unten und die Staubbeutel legen dabei die Pollen auf den Rücken der behaarten Bienen. Bei älteren Blüten sind die Staubbeutel geschrumpft, und der Griffel mit seiner Narbe hängt herab. Hier streifen die Bienen mit ihrem Rücken die Narbe. Durch diesen Mechanismus wird eine Selbstbestäubung der Pflanze verhindert. Quelle: Naturama Foto: wildbienen.info

AB 1: Lösung 7/8 Lösung: zu Aufgabe 1 In der Schweiz sind Bienen ein wichtiges Nutztier: Sie folgen nach Schweinen und Kühen an dritter Stelle. Und dies nicht hauptsächlich wegen des Honigs, sondern wegen ihrer wertvollen : Etwa 80 Prozent der landwirtschaftlichen Nutz- und Wildpflanzen bestäuben sie und tragen somit erheblich zur Nahrungsversorgung bei. Würden Bienen aussterben, müssten wir auf einen Drittel unserer Nahrung, besonders auf Gemüse und Früchte, verzichten. Wie wichtig der Bienenschutz ist, zeigt eine Aktion der US-Biosupermarktkette Whole Foods. Mitarbeiter entfernten in einem Laden sämtliche Produkte, die es ohne Bienen und andere Bestäuber nicht mehr geben würde. Die Hälfte des Früchte- und Gemüsesortiments verschwand bei dieser Räumungsaktion. Aber nicht nur in dieser Abteilung verschwanden Artikel, auch auf verschiedene Milchprodukte müssten wir ohne Bienen verzichten: Dies, weil es einerseits ohne Bienen weniger Futterpflanzen für Milchkühe gäbe und andererseits die Früchte als Geschmacksgeber für diverse Joghurt- und auch Glace-Sorten wegfallen würden. Albert Einstein soll einmal gesagt haben: Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus. Dies ist sicherlich eine Übertreibung, jedoch wäre das Angebot in Lebensmittelläden und Märkten ohne Bienen wesentlich kleiner.

AB 1: Lösung 8/8 Lösung: zu Aufgabe 2 Die meisten Blütenpflanzen werden von Bienen oder anderen Insekten bestäubt. Damit der Blütenstaub gut geschützt ist, öffnen sich die Blüten nur tagsüber, wenn es schön ist. In der Nacht, bei Kälte und Regen schliessen die Pflanzen ihre Blütenblätter. Die Blüten haben am meisten Nektar und duften am stärksten, wenn ihre Staubgefässe und Stempel reif sind. Mit dem Duft und den einladenden Leuchtfarben der Blütenblätter locken sie die Bienen zur an. Bienen und andere Insekten besuchen die Blüten, um den süssen Nektar aufzusaugen. Aber die Blüten versorgen ihre Besucher nicht nur mit Nahrung, sondern die Besucher helfen ihnen auch bei der. Wenn eine Biene in eine Blüte krabbelt, um den Nektar zu trinken, bleiben die Pollen (Blütenstaub) an ihrem haarigen Körper haften. Mit dem Blütenstaub am Körper fliegt die Biene auf ihrer Nahrungssuche zur nächsten Blüte. Der Blütenstaub, den die Biene mitbringt, bleibt an der klebrigen Narbe hängen und neuer Blütenstaub bleibt an ihrem Körper haften. Aus jedem Pollenkorn, das an die Narbe des Stempels gelangt, wächst ein langer Schlauch aus und dringt durch das Innere des Stempels hinunter zu den Samenanlagen der Blüte. Hier vereinigt sich der Inhalt des Pollenkorns mit der Samenanlage. Nach dieser Befruchtung entwickelt sich der Samen und die Staubgefässe und Blütenblätter sterben ab. Der Stempel in der Mitte der verblühten Blume schwillt jetzt zu einer Fruchtkapsel an und umschliesst die Samen in seinem Inneren. Diese Fruchtkapsel hat kleine Öffnungen, durch welche die Samen nach unten fallen können. Doch nicht aus allen Samen bilden sich neue Pflanzen, denn viele werden von Tieren gefressen oder sterben ab. Aber aus einigen dieser Samen wachsen im nächsten Jahr neue Blumen.