Arbeitsmarktbericht 2016
Arbeitsmarktbericht 2016 Herausgeber: STADT WOLFSBURG Der Oberbürgermeister Referat Strategische Planung, Stadtentwicklung, Statistik Postfach 10 09 44, 38409 Wolfsburg Bearbeitung: Auskünfte: Lukas Wagner, Anja Marquardt, Marcel Hilbig Porschestr. 49, Rathaus A 38440 Wolfsburg Telefon: 05361 / 28-28 43 E-Mail: Internet: statistik@stadt.wolfsburg.de www.wolfsburg.de/statistik Stand: März 2016 Nachdruck: auch auszugsweise - nur mit Quellenangabe gestattet
Inhaltsverzeichnis Zeichenerklärung 1 Hinweise 2 Zusammenfassung der Arbeitsmarktentwicklung 5 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort nach Wirtschaftsbereichen / nach Wirtschaftsabschnitten 9 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort nach Qualifikation / nach Anforderungsniveau / nach Berufsfachlichkeit (Top 10) 10 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort nach Personengruppen 11 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeits- und am Wohnort nach Altersgruppen 12 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort nach Stadt- und Ortsteilen 13 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Region Braunschweig-Wolfsburg 14 Geringfügig entlohnte Beschäftigte am Arbeits- und am Wohnort nach Art der geringfügig entlohnten Beschäftigung 15 Geringfügig entlohnte Beschäftigte am Arbeitsort nach Wirtschaftsabschnitten (Top 5) 15 Erwerbstätige am Arbeitsort 15 Einpendler 16 Auspendler 17 Arbeitslose und Arbeitslosenquote nach Personengruppen 18 Arbeitslose nach Stadt- und Ortsteilen 19 Arbeitslosenquote Region Braunschweig-Wolfsburg 20
Gewerbeerlaubnisse 21 Betriebe nach Betriebsgrößenklassen 22 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort nach Betriebsgrößenklassen 23 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung 24 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Region Braunschweig-Wolfsburg 25 Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung 26 Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung Region Braunschweig-Wolfsburg 27
Zeichenerklärung Zeichenerklärung - = nichts vorhanden. = Zahlenwert unbekannt oder geheim zu halten Arbeitsmarktbericht 2016 1
Hinweise Hinweise Revision 2014 der Beschäftigungsstatistik Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit hat im August 2014 eine Revision der Beschäftigungsstatistik durchgeführt. Hierbei wurde die Datenaufbereitung modernisiert, um genauere Ergebnisse zu erzielen und die Beschäftigungsstatistik weiter ausbauen zu können. Der Datenabgriff wurde präzisiert sowie die Abgrenzung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung überprüft und um neue Personengruppen erweitert. Von der Revision betroffen sind die Ergebnisse über sozialversicherungspflichtig und geringfügig entlohnte Beschäftigte, einschließlich Auswertungen über Pendler, Entgelte, Altersteilzeit (nur was die Daten aus der Beschäftigungsstatistik betrifft) sowie Betriebe. Die Beschäftigungsdaten wurden rückwirkend ab 1999 revidiert. Dadurch wird eine Vergleichbarkeit der (revidierten) Ergebnisse innerhalb von Zeitreihen ermöglicht. Aufgrund der rückwirkenden Revision der Beschäftigungsstatistik weichen die im Arbeitsmarktbericht 2016 veröffentlichten Daten von den zuvor veröffentlichten Daten früherer Stichtage ab (der Arbeitsmarktbericht 2015 beinhaltet ebenfalls bereits revidierte Daten). Revision 2014 der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Länder (VGR) Die VGR-Generalrevision 2014 diente in erster Linie der europaweiten Einführung des neuen Europäischen Systems Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 2010). Wie bei allen großen Revisionen in den VGR üblich (zuletzt mit der Revision 2011 u.a. zur Einführung der neuen Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2008 (WZ 2008)), wurden darüber hinaus sämtliche bisherigen Berechnungen und Ergebnisse überprüft sowie neue Erkenntnisse, methodische Verbesserungen und, soweit möglich, neue Datenquellen in das Rechenwerk integriert. Aufgrund der rückwirkenden Revision der VGR weichen die im Arbeitsmarktbericht 2016 veröffentlichten Daten von den zuvor veröffentlichten Daten früherer Stichtage ab (das betrifft neben den Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen auch die Angaben zu den Erwerbstätigen). Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (SVB) Zu diesem Personenkreis zählen alle Arbeitnehmer, einschließlich der im Rahmen ihrer Berufsausbildung Beschäftigten, die kranken-, renten-, pflegeversicherungspflichtig und / oder beitragspflichtig nach dem Recht der Arbeitsförderung sind oder für die von den Arbeitgebern Beitragsanteile nach dem Recht der Arbeitsförderung zu entrichten sind. Aus dieser Abgrenzung ergibt sich, dass in der Regel alle Arbeiter und Angestellten (einschl. Personen in beruflicher Ausbildung) von der Sozialversicherung erfasst werden. Daneben besteht in wenigen Fällen auch für Selbstständige Versicherungspflicht in der Sozialversicherung. Wehr- und Zivildienstleistende gelten nur dann als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, wenn sie ihren Dienst aus einem weiterhin bestehenden Beschäftigungsverhältnis heraus angetreten haben und nur wegen der Ableistung dieser Dienstzeiten kein Entgelt erhalten. Nicht zu den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zählen dagegen der weitaus überwiegende Teil der Selbstständigen, die mithelfenden Familienangehörigen sowie die Beamten. Bis zum Ablauf von drei Jahren nach Auswertungsstichtag bzw. -zeitraum haben Ergebnisse aus der Beschäftigungsstatistik den Status "vorläufig". Geringfügig entlohnte Beschäftigung (GeB) Eine geringfügige Beschäftigung ist ein Beschäftigungsverhältnis, bei dem das Arbeitsentgelt eine bestimmte Grenze nicht überschreitet oder das nur kurz andauert (häufig synonym verwendet: Minijob, 450-Euro-Job). Geringfügig Beschäftigte sind nach deutschem Recht in dieser Beschäftigung in der gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung nicht versicherungspflichtig. 2 Arbeitsmarktbericht 2016
Hinweise Betriebe in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit Betrieb im Sinne des Meldeverfahrens zur Sozialversicherung ist eine regional und wirtschaftsfachlich abgegrenzte Einheit, in der mindestens ein sozialversicherungspflichtig oder geringfügig Beschäftigter tätig ist. Hierbei werden in Auswertungen der Statistik der Bundesagentur für Arbeit nur Betriebe ausgewiesen, in denen mindestens ein sozialversicherungspflichtig Beschäftigter tätig ist. Auswertungen erfolgen ausschließlich nach dem Arbeitsortprinzip (Sitz des Betriebes und Arbeitsort der Beschäftigten) und werden mit dem Referenzstichtag 30. Juni veröffentlicht. Grundlage der regionalen Zuordnung ist das Gemeindegebiet. Das heißt, ein Unternehmen mit Niederlassungen (Filialen) in verschiedenen Gemeinden besteht aus verschiedenen Betrieben; diese Betriebe haben jeweils eine eigene Betriebsnummer. Ebenso kann der Betrieb auch aus mehreren Niederlassungen in einer Gemeinde bestehen, die lediglich eine Betriebsnummer benötigen, wenn sie denselben wirtschaftsfachlichen Schwerpunkt besitzen. Die wirtschaftsfachliche Zuordnung folgt dem wirtschaftlichen Schwerpunkt des Betriebs. Dieser richtet sich nach dem Betriebszweck oder der wirtschaftlichen Tätigkeit des überwiegenden Teils der Beschäftigten. Das heißt, ein Betrieb mit Sitz in einer Gemeinde und mit Tätigkeit in verschiedenen Bereichen, aber ausschließlich einer Niederlassung, bekommt lediglich eine Betriebsnummer und wird auch wirtschaftsfachlich nur einem Schwerpunkt zugeordnet. Dieser wirtschaftsfachliche Schwerpunkt ist der Klassifikation der Wirtschaftszweige von 2008 entnommen und steht als auswertbares Merkmal durch die Zuordnung eines Beschäftigten über die Betriebsnummer in der Meldung zur Sozialversicherung sowohl für Beschäftigte als auch Betriebe zur Verfügung. Im Hinblick auf den Datenschutz unterliegen die erhobenen Daten grundsätzlich der Geheimhaltung nach 16 BStatG. Eine Übermittlung von Einzelangaben ist daher ausgeschlossen. Aus diesem Grund werden Zahlenwerte unter 3 und Daten, aus denen sich rechnerisch eine Differenz ermitteln lässt, mit einem Punkt (.) anonymisiert. Gleiches gilt bei Auswertungen zum Arbeitsort, wenn in einer Region oder Rubrik der Klassifikation der Wirtschaftszweige weniger als 3 Betriebe ansässig sind oder einer der Betriebe einen so hohen Beschäftigtenanteil auf sich vereint, dass die Beschäftigtenzahl praktisch eine Einzelangabe über diesen Betrieb darstellt (Dominanzfall). Hierbei gelten folgende Regeln: bei 3 bis 9 Betrieben, die hinter einer Beschäftigtenzahl stehen, darf keiner der Betriebe 50 oder mehr Prozent der Beschäftigten auf sich vereinen. Bei 10 oder mehr Betrieben dürfen auf keinen Betrieb 85 oder mehr Prozent der Beschäftigten entfallen. Erwerbspersonen Erwerbspersonen setzen sich zusammen aus der Anzahl der Erwerbstätigen und der Anzahl der Arbeitslosen. Die Erwerbspersonen werden zusätzlich unterschieden nach: a) alle zivilen Erwerbspersonen Die zivilen Erwerbspersonen umfassen alle Arbeitslosen sowie alle zivilen Erwerbstätigen. Alle zivilen Erwerbstätigen sind die Summe aus den abhängigen zivilen Erwerbstätigen sowie den Selbständigen und den mithelfenden Familienangehörigen. b) abhängige zivile Erwerbspersonen Die abhängigen zivilen Erwerbspersonen umfassen alle Arbeitslosen sowie alle abhängigen zivilen Erwerbstätigen. Abhängig zivile Erwerbstätige sind die Summe aus sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (einschließlich Auszubildende), geringfügig Beschäftigten, Personen in Arbeitsgelegenheiten (Mehraufwandvariante), Beamten (ohne Soldaten) und Grenzpendlern. Erwerbstätige Als Erwerbstätige (Inland) werden alle Personen angesehen, die innerhalb eines Wirtschaftsgebietes einer Erwerbstätigkeit oder mehreren Erwerbstätigkeiten nachgehen, unabhängig von der Dauer der tatsächlich geleisteten oder vertragsmäßig zu leistenden wöchentlichen Arbeitszeit. Nach der Stellung im Beruf wird unterschieden zwischen Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen sowie Arbeitnehmern (Arbeiter und Angestellte, marginal Beschäftigte, Beamte). Bei den Erwerbstätigen (Inländer) wird die Erwerbstätigkeit im Gegensatz zum Inlandskonzept nicht nach dem Arbeitsort, sondern nach dem Wohnort festgestellt. Arbeitsmarktbericht 2016 3
Hinweise Arbeitnehmer Als Arbeitnehmer (Inland) zählt, wer als Arbeiter, Angestellter, Beamter, Richter, Berufssoldat, Soldat auf Zeit, Wehroder Zivildienstleistender, Auszubildender, Praktikant oder Volontär in einem Arbeits- oder Dienstverhältnis steht und hauptsächlich diese Tätigkeit ausübt. Dabei ist die Dauer der tatsächlich geleisteten oder vertragsmäßig zu leistenden wöchentlichen Arbeitszeit unerheblich, d. h. dass unter anderem auch geringfügig Beschäftigte und Heimarbeiter zu den Arbeitnehmern gehören. Arbeitslose und Arbeitslosenquote Arbeitslose sind Arbeitsuchende, die vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen, eine versicherungspflichtige Beschäftigung suchen, den Vermittlungsbemühungen der Agentur für Arbeit zur Verfügung stehen und sich bei der Agentur für Arbeit persönlich arbeitslos gemeldet haben. Nicht als Arbeitslose zählen demnach insbesondere Personen, die zeitlich geringfügig beschäftigt sind, nicht arbeiten dürfen oder können, ihre Verfügbarkeit ohne dringenden Grund einschränken, das 65. Lebensjahr vollendet haben, sich in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen befinden, arbeitsunfähig erkrankt sind, ihre Wehrpflicht oder ihren Zivildienst ableisten oder in Haft sind. Die Arbeitslosenquote berechnet sich nach dem Anteil der Arbeitslosen an der Gesamtheit der Erwerbspersonen. Bruttowertschöpfung und Bruttoinlandsprodukt Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) umfasst den Wert aller innerhalb eines Wirtschaftsgebietes während einer bestimmten Periode produzierten Waren und Dienstleistungen. Es entspricht der Bruttowertschöpfung (BWS) aller Wirtschaftsbereiche zuzüglich der Gütersteuern und abzüglich der Gütersubventionen. Die Bruttowertschöpfung, die zu Herstellungspreisen bewertet wird, ergibt sich für jeden Wirtschaftsbereich aus dem Bruttoproduktionswert zu Herstellungspreisen abzüglich der Vorleistungen zu Anschaffungspreisen. Das BIP wird häufig auf die Einwohner einer Gebietskörperschaft aufgeteilt. Dieses BIP je Einwohner ist u.a. ein Indikator für Aussagen zur Wirtschaftsstärke und zum Wohlstand einer Region. Beim BIP je Erwerbstätigen wird die Wirtschaftsleistung nicht auf die Einwohner, sondern die Erwerbstätigen einer Gebietskörperschaft aufgeteilt. Dieser Indikator soll Hinweise zur Arbeitsproduktivität und Wettbewerbsfähigkeit eines Wirtschaftsstandortes liefern. Arbeitnehmerentgelt, Bruttolöhne, Primäreinkommen Das Arbeitnehmerentgelt (Inland) umfasst sämtliche Geld- und Sachleistungen, die den innerhalb eines Wirtschaftsgebietes beschäftigten Arbeitnehmern aus den Arbeits- oder Dienstverhältnissen zugeflossen sind. Das Arbeitnehmerentgelt setzt sich zusammen aus den Bruttolöhnen und -gehältern sowie den tatsächlichen und unterstellten Sozialbeiträgen der Arbeitgeber. Das Arbeitnehmerentgelt gibt einen Hinweis zu den Arbeitskosten am Standort. Die Bruttolöhne und -gehälter (Verdienste) enthalten die von den im Inland ansässigen Wirtschaftseinheiten (Betrieben) geleisteten Löhne und Gehälter der beschäftigten Arbeitnehmer vor Abzug der Lohnsteuer und der Sozialbeiträge der Arbeitnehmer sowie Sachleistungen, die den Arbeitnehmern unentgeltlich oder verbilligt zur Verfügung gestellt werden. Die Bruttolöhne geben einen Hinweis zu den Verdienstmöglichkeiten am Arbeitsort. Das Primäreinkommen der privaten Haushalte je Einwohner (einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck) enthält die Einkommen aus Erwerbstätigkeit und Vermögen, die den inländischen privaten Haushalten zugeflossen sind. Zu diesen Einkommen gehören im Einzelnen das Arbeitnehmerentgelt, die Selbstständigeneinkommen der Einzelunternehmen und Selbstständigen, die auch eine Vergütung für die mithelfenden Familienangehörigen enthalten, der Betriebsüberschuss aus der Produktion von Dienstleistungen aus eigengenutztem Wohneigentum, sowie die netto empfangenen Vermögenseinkommen (einschließlich des Erwerbs von Finanzserviceleistungen, indirekte Messung (FISIM)). Das Primäreinkommen der privaten Haushalte gibt einen Hinweis zum Pro-Kopf-Einkommen am Wohnort. 4 Arbeitsmarktbericht 2016
Zusammenfassung der Arbeitsmarktentwicklung Zusammenfassung der Arbeitsmarktentwicklung Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Der Wolfsburger Arbeitsmarkt hat den Aufwärtstrend der letzten Jahre fortgesetzt und erreichte mit 118.674 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (SVB) am 30.06.2015 einen neuen historischen Höchststand. Dies entpricht einem deutlichem Plus von 2.056 (+1,8 %) gegenüber dem Vorjahreswert. Zahl der Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erreicht historischen Höchststand Der demografische Wandel ist sukzessive auch am Arbeitsmarkt zu bemerken, was ein Zehnjahresvergleich deutlich macht. Der Anteil der unter 50-Jährigen SVB am Arbeitsort Wolfsburg ging von 80 % (2005) auf 71 % (2015) zurück. hat sich die Anzahl der über 50-Jährigen in den letzten zehn Jahren um über 15.000 Personen erhöht. Demografischer Wandel erreicht den Arbeitsmarkt Der Wolfsburger Arbeitsmarkt wächst auch weiterhin nicht nur quantitativ. Nach dem starken Rückgang im letzten Jahr ging die Zahl der Zeitarbeitnehmer erneut um weitere 17 % auf 7.451 Beschäftigte (30.06.2015) zurück. Der gleichzeitig kräftige Anstieg im Verarbeitenden Gewerbe / Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden (+2.114) spricht dafür, dass eine große Anzahl dieser Beschäftigten nun mit direkten Beschäftigungsverhältnissen in der Automobilindustrie arbeitet. Weitere Wachstumsbranchen sind die Bereiche der hochqualifizierten Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel und das Gastgewerbe. Qualitatives Beschäftigungswachstum Die Anzahl der Beschäftigten ohne Berufsabschluss (30.06.2015 = 6.874 Beschäftigte) hat sich in den letzten zehn Jahren um mehr als die Hälfte reduziert. Im letzten Jahr stieg die Zahl allerdings wieder deutlich und legte um 436 Beschäftigte (+6,8 %) zu. Dies spricht dafür, dass jetzt auch unqualifizierte Arbeitskräfte vom Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt profitieren. Die Gruppe der Beschäftigten mit Berufsabschluss ist in den letzten zehn Jahren um 12 % auf 70.251 Personen (30.06.2015) gewachsen. Die Zahl der Beschäftigten mit akademischem Abschluss verdoppelte sich im gleichen Zeitraum sogar auf 26.317 Beschäftigte. Qualifikationsniveau der Beschäftigten nimmt immer weiter zu Mit dem erneuten Beschäftigungswachstum wurde die Achillesferse des Wirtschaftsstandortes, d. h. der Mangel an Wohnraum, wieder sehr deutlich. Von Juni 2014 bis Juni 2015 sind 2.056 neue Sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstanden, gleichzeitig stieg die Wolfsburger Bevölkerung aber nur um 732 und die Zahl der Einpendler um 1.563 Menschen. Die Zahl der Einpendler erreichte mit 76.711 einen neuen Rekord. Geografisch gesehen ist der Wolfsburger Arbeitsmarkt weiterhin für Menschen aus ganz Deutschland attraktiv. Die Nachbarlandkreise Gifhorn und Helmstedt sowie die urbanen Zentren Braunschweig, Hannover und Berlin konnten in den letzten Jahren allerdings am meisten vom Wolfsburger Arbeitsplatzwachstum profitieren. Höchststand an Einpendlern - Wolfsburger Arbeitsmarkt zieht Menschen aus ganz Deutschland an Arbeitsmarktbericht 2016 5
Zusammenfassung der Arbeitsmarktentwicklung Geringfügig entlohnte Beschäftigte (GeB) Starker Anstieg der Geringfügig entlohnten Beschäftigten im Nebenjob Die Anzahl der geringfügig entlohnten Beschäftigten (GeB) am Arbeitsort Wolfsburg betrug im Jahr 2015 insgesamt 10.580 Personen. Für die GeB am Wohnort Wolfsburg lag die Zahl zum gleichen Zeitpunkt bei 9.075 Beschäftigten. Damit dürfte - anders als bei den SVB - der überwiegende Anteil der Minijobs nicht durch Einpendler ausgeübt werden. Der Zehnjahresvergleich zeigt, dass die Zahl der Personen, die ausschließlich von einem Minijob leben, einen moderaten Anstieg zu verzeichnen hatte. Im Jahr 2015 waren dies 7.217 GeB am Arbeitsort. Die Zahl der GeB im Nebenjob hat sich hingegen in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt und lag 2015 bei 3.363 Personen. Der überwiegende Teil der Minijobs liegt hierbei im Dienstleistungsbereich. Arbeitslose und Arbeitslosenquote Wolfsburgs Arbeitslosenquote unverändert niedrig bei 4,5 % Die Zahl der Arbeitslosen in Wolfsburg ist seit der Spitze im Jahr 1996 mit einer Arbeitslosenquote von 17,9 % fast kontinuierlich gesunken und lag im Jahr 2015 bei 4,5 %. Der Wert ist damit im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Trotz sich wiederholender Einstellungswellen auf dem Wolfsburger Arbeitsmarkt hält sich dieser Wert konstant bzw. verändert sich nur langsam. Innerhalb der Bunderepublik, des Landes Niedersachsen und der Region Braunschweig-Wolfsburg weist Wolfsburg eine unterdurschnittliche Arbeitslosenquote auf. Gewerbeerlaubnisse Positives Saldo bei den Gewerbeerlaubnissen Die Zahl der Gewerbeanmeldungen bewegt sich in den letzten Jahren konstant auf einem niedrigen Niveau. Durch einen deutlichen Rückgang bei den Gewerbeabmeldungen kam es 2015 zu einem positiven Saldo. Nach zwei Jahren mit einer Nettoabnahme von Gewerbebetrieben ist dies eine sehr erfreuliche Entwicklung und spricht für die robuste konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2015. 6 Arbeitsmarktbericht 2016
Zusammenfassung der Arbeitsmarktentwicklung Betriebsstatistik Die Gesamtanzahl der Betriebe ist von 2007 bis 2015 von 2.122 auf 2.263 gestiegen. Fast 93% dieser Betriebe gehörten 2015 zu den Kleinst- und Kleinbetrieben (mit maximal 49 Beschäftigten). Die restlichen 7 % der Betriebe in Wolfsburg gehörten zu den mittleren und großen Unternehmen, in denen allerdings 87 % der Beschäftigten arbeiteten. gab es in den letzten acht Jahren in allen Betriebsgrößenklassen einen absoluten Beschäftigtenzuwachs. Großteil der Beschäftigten arbeitet in wenigen mittleren und großen Unternehmen Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Im Jahr 2013 war Wolfsburg mit einem BIP von 141.185 je Einwohner erneut die wirtschaftsstärkste Stadt Deutschlands. Das BIP pro Einwohner stieg damit um 34 % im Vergleich zum Vorjahr. Innerhalb Europas muss sich Wolfsburg lediglich den Londoner Finanzdestrikten geschlagen geben. Der hohe Pro-Kopf-Wert macht aber auch deutlich, dass Wolfsburg als Wohnstandort deutlichen Nachholbedarf gegenüber seinem Stand als Wirtschaftsstandort hat. Die in Wolfsburg beschäftigten Arbeitnehmer konnten sich 2013 über ein Jahresplus von 4,7 % bei ihren Bruttolöhnen freuen. Sie lagen 2013 bei durchschnittlich 48.709 je Arbeitnehmer. Die Kehrseite der Medallie ist der gleichzeitige Anstieg der Arbeitskosten in Wolfsburg auf Unternehmerseite. Wolfsburg hatte 2013 die höchsten Bruttolöhne und damit die höchsten Arbeitskosten Deutschlands. Das regionale Gefälle bei den volkswirtschaftlichen Indikatoren ist sehr groß. In Wolfsburg wird im Verhältnis zur Bevölkerung die mit Abstand größte Wirtschaftsleistung erzielt und die Stadt bietet zudem die größten Verdienstmöglichkeiten. Die mehr als 55.000 Einpendler aus der Region Braunschweig-Wolfsburg verteilen mit ihren in Wolfsburg erwirtschafteten Gehältern allerdings die Wirtschaftsleistung in die Region. Ein viel ausgeglicheneres Bild ergibt das Primäreinkommen je Einwohner. Bei diesem Indikator für Einkommen am Wohnort erreicht der Landkreis Gifhorn und nicht Wolfsburg den höchsten Wert. Wolfsburg ist die wirtschaftsstärkste Stadt Deutschlands Wirtschaftsaufschwung erreicht die Arbeitnehmer/innen Region profitiert von der Wolfsburger Wirtschaftskraft Arbeitsmarktbericht 2016 7
Zusammenfassung der Arbeitsmarktentwicklung 8 Arbeitsmarktbericht 2016
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort nach Wirtschaftsbereichen Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft Produzierendes Gewerbe Zeitbezug 2010 98.629. 58.887 10.310 29.391. 2011 106.074 46 59.792 10.116 36.120-2012 113.207 44 62.827 10.622 39.714-2013 116.446 46 66.612 10.953 38.835-2014 116.618 48 69.357 10.992 36.221-2015 118.674 46 71.438 11.407 35.783 - Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort nach Wirtschaftsabschnitten, 2015 darunter Handel, Verkehr und Lagerei Gastgewerbe Sonstige Dienstleistungen ohne Angabe Wirtschaftsabschnitt 1 Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden / Verarbeitendes Gewerbe Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen 68.736 10.097 Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen 8.761 Gesundheits- und Sozialwesen 6.269 Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen 6.119 Verkehr und Lagerei 3.136 Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung 2.817 Information und Kommunikation 2.574 Gastgewerbe 2.152 Baugewerbe 1.738 Erziehung und Unterricht 1.646 Erbringung von sonstigen Dienstleistungen 1.409 Sonstige 3.220 Hinweis: Daten jeweils zum 30.06. d.j. Nach WZ 2008 (Klassifikation der Wirtschaftszweige) 1 Einzeln aufgeführt sind hier nur Wirtschaftsabschnitte mit mehr als 1.000 SVB. Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen = Vermietung beweglicher Sachen, Wach- und Sicherheitsdienste, Gebäudebetreuung; Garten und Landschaftsbau, Reisedienstleistungen, Sekretariatsdienste, Copy-Shops, Call Center etc. Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen Arbeitsmarktbericht 2016 9
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort nach Qualifikation Qualifikation der Beschäftigten 2005 2015 abs. Veränderung rel. Veränderung anerkannter Berufsabschluss 62.498 70.251 7.753 12,4% akademischer Berufsabschluss 12.693 26.317 13.624 107,3% ohne Abschluss 15.085 6.874-8.211-54,4% Abschluss unbekannt 2.087 15.232 13.145 629,9% 92.363 118.674 26.311 28,5% 2005 2.087 2015 15.085 6.874 15.232 12.693 62.498 26.317 70.251 anerkannter Berufsabschluss akademischer Berufsabschluss ohne Abschluss Abschluss unbekannt Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort nach Anforderungsniveau, 2015 Anforderungsniveau der Anteil an SVB Anzahl SVB ausgeübten Tätigkeit insgesamt Helfer 14.133 11,9% Fachkraft 64.929 54,7% Spezialist 14.743 12,4% Experte 24.455 20,6% unbekannt 414 0,3% 118.674 100,0% Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort nach Berufsfachlichkeit (Top 10), 2015 Rang Berufsfachlichkeit der ausgeübten Tätigkeit Anzahl SVB Anteil an SVB insgesamt 118.674 100,0% darunter 1. Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe 23.618 19,9% 2. Berufe Unternehmensführung,-organisation 16.219 13,7% 3. Techn. Entwickl. Konstr. Produktionssteuer. 10.520 8,9% 4. Mechatronik-, Energie- u. Elektroberufe 9.875 8,3% 5. Metallerzeugung,-bearbeitung, Metallbau 7.588 6,4% 6. Verkehr, Logistik (außer Fahrzeugführung) 6.453 5,4% 7. Verkaufsberufe 4.866 4,1% 8. Informatik- und andere IKT-Berufe 3.874 3,3% 9. Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufe 3.473 2,9% 10. Medizinische Gesundheitsberufe 3.467 2,9% Hinweis: Daten jeweils zum 30.06. d.j., Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 10 Arbeitsmarktbericht 2016
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort nach Personengruppen darunter Jahr weiblich Auszubildende Ausländer 2004 95.325 27.679 4.218 5.197 2005 92.363 27.312 4.061 4.755 2006 91.755 27.430 4.300 4.596 2007 90.273 26.479 4.393 4.710 2008 99.834 29.213 4.388 5.965 2009 99.239 29.673 4.176 5.488 2010 98.629 29.802 3.996 5.443 2011 106.074 31.713 4.167 6.362 2012 113.207 34.207 4.315 7.142 2013 116.446 35.764 4.134 7.441 2014 116.618 37.186 4.567 7.848 2015 118.674 38.219 4.428 8.235 Jahr Insg. am Arbeitsort wohnt und arbeitet am Ort Einpendler/ innen Auspendler/ innen Pendlersaldo Insg. am Wohnort 2004 95.325 37.322 57.863 5.767 52.096 43.089 2005 92.363 36.433 55.856 5.919 49.937 42.352 2006 91.755 35.899 55.799 5.827 49.972 41.726 2007 90.273 35.158 55.047 6.139 48.908 41.297 2008 99.834 37.032 62.593 6.515 56.078 43.547 2009 99.239 37.392 61.667 6.675 54.992 44.067 2010 98.629 37.208 61.340 7.037 54.303 44.245 2011 106.074 38.559 66.858 7.448 59.410 46.007 2012 113.207 39.953 72.617 7.794 64.823 47.747 2013 116.446 40.764 75.497 7.806 67.691 48.570 2014 116.618 41.261 75.148 8.013 67.135 49.274 2015 118.674 41.883 76.711 8.227 68.484 50.110 Hinweis: Daten jeweils zum 30.06. d.j. Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; sowie eigene Berechnungen Arbeitsmarktbericht 2016 11
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort nach Altersgruppen unter 20 Jahre 20 bis unter 25 Jahre 25 bis unter 50 Jahre 50 bis unter 55 Jahre 55 bis unter 65 Jahre 65 Jahre und älter Jahr 2004 95.325 2.430 8.596 66.213 9.777 8.210 99 2005 92.363 2.274 7.560 64.064 9.903 8.460 102 2006 91.755 2.125 6.984 63.350 10.227 8.960 109 2007 90.273 2.121 6.859 61.535 10.266 9.390 102 2008 99.834 2.441 9.420 66.677 11.149 10.033 114 2009 99.239 2.269 8.744 65.924 11.739 10.449 114 2010 98.629 1.816 8.182 65.158 12.419 10.941 113 2011 106.074 2.013 9.687 69.376 13.285 11.604 109 2012 113.207 1.862 10.473 73.755 14.195 12.798 124 2013 116.446 1.886 9.626 75.039 15.046 14.702 147 2014 116.618 1.832 9.117 73.630 15.699 16.143 197 2015 118.674 1.786 8.550 74.385 16.384 17.304 265 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort nach Altersgruppen unter 20 Jahre 20 bis unter 25 Jahre 25 bis unter 50 Jahre davon davon 50 bis unter 55 Jahre 55 bis unter 65 Jahre 65 Jahre und älter Jahr 2004 43.089 1.115 4.184 28.373 5.025 4.313 79 2005 42.352 1.036 3.981 27.764 5.027 4.459 85 2006 41.726 976 3.869 27.095 5.024 4.672 90 2007 41.297 996 3.799 26.569 4.943 4.904 86 2008 43.547 1.102 4.290 27.753 5.160 5.142 100 2009 44.067 1.084 4.262 27.950 5.373 5.294 104 2010 44.245 907 4.220 27.915 5.572 5.532 99 2011 46.007 858 4.568 28.816 5.814 5.855 96 2012 47.747 853 4.770 29.523 6.177 6.309 115 2013 48.570 871 4.484 29.581 6.444 7.064 126 2014 49.274 792 4.414 29.624 6.629 7.654 161 2015 50.110 814 4.307 29.976 6.747 8.052 214 Hinweis: Daten jeweils zum 30.06. d.j. Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 12 Arbeitsmarktbericht 2016
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort nach Stadt- und Ortsteilen 2013 darunter Frauen Stadt-/Ortsteil* Almke* 337 138 344 138 348 143 Alt-Wolfsburg 134 55 138 56 142 58 Barnstorf* 528 226 542 223 538 218 Brackstedt* 687 279 716 292 732 305 Detmerode 2.433 1.003 2.488 1.040 2.544 1.065 Ehmen* 2.058 867 2.123 880 2.134 903 Eichelkamp 749 301 744 301 757 317 Fallersleben* 4.372 1.882 4.373 1.882 4.393 1.894 Hageberg 301 128 310 128 323 136 Hattorf* 858 367 860 373 868 380 Hehlingen* 771 326 765 322 751 317 Heiligendorf* 727 300 717 290 757 314 Hellwinkel 1.429 625 1.445 641 1.487 677 Heßlingen 204 56 218 69 220 70 Hohenstein 1.205 474 1.268 520 1.301 530 Kästorf* 623 256 640 272 638 270 Klieversberg 324 146 317 149 316 153 Köhlerberg 500 201 504 210 540 234 Kreuzheide 753 320 760 327 777 334 Laagberg 2.448 1.011 2.442 988 2.570 1.069 Mörse* 1.381 562 1.387 569 1.392 570 Neindorf* 662 285 640 273 657 284 Neuhaus* 653 280 655 284 667 283 Nordsteimke* 1.150 483 1.156 485 1.149 491 Rabenberg 899 389 919 411 951 419 Reislingen* 2.873 1.229 2.890 1.243 2.878 1.243 Rothenfelde 177 67 173 73 180 73 Sandkamp* 255 101 261 106 251 99 Schillerteich 833 359 850 371 877 373 Stadtmitte 2.044 814 2.115 834 2.162 831 Steimker Berg 400 176 404 185 407 183 Sülfeld* 1.262 509 1.265 516 1.245 519 Teichbreite 1.174 467 1.164 466 1.233 519 Tiergartenbreite 1.473 636 1.538 683 1.571 697 Velstove* 408 174 408 176 433 193 Vorsfelde* 5.038 2.155 5.195 2.253 5.261 2.273 Warmenau* 240 97 240 92 251 99 Wendschott* 1.182 493 1.190 496 1.222 510 Westhagen 3.362 1.290 3.414 1.338 3.447 1.374 Wohltberg 1.303 562 1.334 585 1.350 572 nicht zuzuordnen 360 42 362 49 390 61 Kernstadt 22.145 9.080 22.545 9.375 23.155 9.684 Ortsteile* 26.065 11.009 26.367 11.165 26.565 11.308 48.570 20.131 49.274 20.589 50.110 21.053 2014 darunter Frauen 2015 darunter Frauen Hinweis: Daten jeweils zum 30.06. d.j. Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Arbeitsmarktbericht 2016 13
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Region Braunschweig-Wolfsburg, 2015 Kreisfreie Stadt / Landkreis am Wohnort am Arbeitsort Einpendler Auspendler Braunschweig, Stadt 95.951 123.532 60.732 33.229 Salzgitter, Stadt 36.136 47.371 24.647 13.448 Wolfsburg, Stadt 50.110 118.674 76.711 8.227 Gifhorn, Landkreis 69.595 40.434 13.598 42.773 Goslar, Landkreis 45.769 43.415 12.018 14.471 Helmstedt, Landreis 35.124 21.288 9.059 22.907 Peine, Landkreis 50.038 30.230 10.071 29.886 Wolfenbüttel, Landkreis 43.615 23.447 9.775 29.975 Region insgesamt 426.338 448.391 216.611 194.916 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort Region Braunschweig-Wolfsburg, 2015 40.434 9,0 % LK Gifhorn 30.230 6,7 % Peine LK Peine Gifhorn 123.532 27,6 % Braunschweig Wolfsburg LK Helmstedt Helmstedt 118.674 26,5 % 47.371 10,6 % zu LK Wolfenbüttel Salzgitter Wolfenbüttel LK Wolfenbüttel 23.447 5,2 % 21.288 4,7 % Goslar LK Goslar 43.415 9,7 % Hinweis: Daten jeweils zum 30.06. d.j. Prozentwerte = Anteil an den Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Region Braunschweig-Wolfsburg Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; sowie eigene Berechnungen 14 Arbeitsmarktbericht 2016
Geringfügig entlohnte Beschäftigte / Erwerbstätige Geringfügig entlohnte Beschäftigte (GeB) am Arbeits- und am Wohnort 1 nach Art der geringfügig entlohnten Beschäftigung Jahr am Arbeitsort am Wohnort ausschließlich GeB im Nebenjob GeB ausschließlich GeB im Nebenjob GeB 2000 6.365.. 5.842.. 2001 5.888.. 5.627.. 2002 5.837.. 6.032.. 2003 6.999 6.009 990 7.246 6.223 1.023 2004 8.425 6.934 1.491 8.200 6.792 1.408 2005 8.499 6.894 1.605 8.180 6.685 1.495 2006 8.119 6.610 1.509 8.173 6.669 1.504 2007 8.572 6.907 1.665 8.489 6.855 1.634 2008 8.594 6.731 1.863 8.565 6.630 1.935 2009 8.761 6.758 2.003 8.860 6.752 2.108 2010 9.050 7.006 2.044 9.122 6.977 2.145 2011 9.301 7.035 2.266 9.164 6.911 2.253 2012 9.464 6.970 2.494 9.109 6.656 2.453 2013 10.179 7.226 2.953 9.370 6.689 2.681 2014 10.429 7.230 3.199 9.240 6.523 2.717 2015 10.580 7.217 3.363 9.075 6.364 2.711 Geringfügig entlohnte Beschäftigte am Arbeitsort nach Wirtschaftsabschnitten (Top 5), 2015 Rang Wirtschaftsabschnitt Geringfügig entlohnte Beschäftigte 1. Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen 2 1.892 2. Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen 1.487 3. Kunst, Unterhaltung und Erholung 1.414 4. Gastgewerbe 1.339 5. Gesundheits- und Sozialwesen 1.195 Erwerbstätige am Arbeitsort 3 (in Tausend) Land- und Forstwirtschaft, Produzierendes Gewerbe Dienstleistungsbereiche Fischerei einschl. Baugewerbe Jahr 2006 101,6 0,2 58,3 43,1 2007 101,8 0,2 55,9 45,7 2008 109,1 0,2 56,4 52,6 2009 111,8 0,2 58,7 52,9 2010 111,8 0,2 57,3 54,4 2011 118,4 0,2 58,7 59,5 2012 125,9 0,2 61,8 63,9 2013 129,3 0,2 65,2 64,0 Hinweise: 1 Daten jeweils zum 30.06. d.j. Keine Detailausweisung für 2000-2002 2 Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen = Vermietung beweglicher Sachen, Wach- und Sicherheitsdienste, Gebäudebetreuung, Garten und Landschaftsbau, Reisedienstleistungen, Sekretariatsdienste, Copy-Shops, Call Center etc. 3 Jahresdurchschnittswerte; Daten für 2014 und 2015 lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Arbeitskreis "Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder", Berechnungsstand: August 2014 (Daten nach Revision 2014) Arbeitsmarktbericht 2016 15
Pendler Einpendler nach Wolfsburg 1 nach Bundesländern, 2015 Niedersachsen 61.960 (ohne Wolfsburg) Sachsen-Anhalt 9.514 Berlin 1.171 Nordrhein-Westfalen 851 Hessen 552 Sachsen 449 Bayern 428 Brandenburg 361 Baden-Württemberg 360 Hamburg 209 Thüringen 199 Schleswig-Holstein 166 Bremen 158 Mecklenburg-Vorpommern 158 Rheinland-Pfalz 105 Saarland 18 76.711 Einpendler nach Wolfsburg 1 nach Kreisen bzw. kreisfreien Städten mit 200 und mehr Einpendlern nach Wolfsburg, 2015 Kreis / Ausländer / Auszubildende Insg. Männer Frauen Deutsche Kreisfreie Stadt / Stadt Sonstige Gifhorn, Landkreis 26.766 18.878 7.888 25.869 897 1.138 Helmstedt, Landkreis 12.957 9.025 3.932 12.510 447 500 Braunschweig, Stadt 10.657 7.738 2.919 9.772 885 242 Börde, Landkreis 3.775 2.562 1.213 3.733 42 53 Altmarkkreis Salzwedel 3.350 2.242 1.108 3.332 18 83 Region Hannover 2.916 2.334 582 2.640 276 50 Wolfenbüttel, Landkreis 2.775 2.106 669 2.661 114 85 Peine, Landkreis 1.828 1.449 379 1.751 77 37 Berlin, Stadt 1.171 898 273 1.059 112 8 Salzgitter, Stadt 933 714 219 818 115 29 Magdeburg, Stadt 883 709 174 875 8 18 Celle, Landkreis 623 547 76 603 20 19 Harz, Landkreis 462 382 80.. 12 Stendal, Landkreis 455 346 109.. 7 Hildesheim, Landkreis 426 334 92 406 20 15 Goslar, Landkreis 378 297 81 361 17 12 Uelzen, Landkreis 352 296 56 343 9 13 Salzlandkreis 219 200 19.. 10 Hamburg, Stadt 209 147 62 191 18 3 Alte Bundesländer 65.978 47.865 18.113 62.583 3.395 2.329 Neue Bundesländer 10.681 7.674 3.007 10.543 138 239 Einpendler insgesamt 76.711 55.584 21.127 73.151 3.560 2.568 Hinweis: Daten jeweils zum 30.06. d.j. 1 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort Wolfsburg - aufgeführt nach Wohnort Bei den Einpendlern 2015 sind 52 Personen enthalten, deren Wohnort in Deutschland nicht erfasst ist, oder die aus anderen Staaten kommen. Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 16 Arbeitsmarktbericht 2016
Pendler Auspendler aus Wolfsburg 1 nach Bundesländern, 2015 Niedersachsen 6.451 (ohne Wolfsburg) Bayern 339 Nordrhein-Westfalen 302 Sachsen-Anhalt 258 Berlin 201 Hessen 186 Baden-Württemberg 144 Hamburg 120 Sachsen 55 Rheinland-Pfalz 47 Schleswig-Holstein 39 Bremen 31 Brandenburg 22 Saarland 14 Thüringen 11 8.227 Auspendler aus Wolfsburg 1 nach Kreisen bzw. kreisfreien Städten mit 50 und mehr Auspendlern aus Wolfsburg, 2015 Kreis / Kreisfreie Stadt / Stadt Insg. Männer Frauen Deutsche Ausländer / Sonstige Auszubildende Braunschweig, Stadt 2.298 1.068 1.230 2.146 152 93 Gifhorn, Landkreis 1.942 1.027 915 1.771 171 130 Helmstedt, Landkreis 764 284 480 671 93 35 Region Hannover 679 319 360 573 106 13 Berlin, Stadt 201 92 109 140 61. Salzgitter, Stadt 160 122 38 138 22 4 Wolfenbüttel, Landkreis 125 61 64 113 12 4 Hamburg, Stadt 120 77 43 97 23 3 Peine, Landkreis 111 68 43 99 12 5 Börde, Landkreis 99 57 42 91 8 11 München, Stadt 88 61 27 74 14. Landshut, Landkreis 70 12 58 52 18 - Altmarkkreis Salzwedel 66 39 27 59 7 5 Alte Bundesländer 7.874 4.025 3.849 6.965 909. Neue Bundesländer 346 208 138 316 30. Auspendler insgesamt 8.227 4.239 3.988 7.288 939 328 Hinweis: Daten jeweils zum 30.06. d.j. 1 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort Wolfsburg - aufgeführt nach Arbeitsort Bei den Auspendlern 2015 sind 7 Personen enthalten, deren Arbeitsort in Deutschland nicht erfasst ist. Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Arbeitsmarktbericht 2016 17
Arbeitslose Arbeitslose und Arbeitslosenquote nach Personengruppen 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Arbeitslose insgesamt 3.637 3.089 3.057 3.046 2.983 3.007 darunter Männer 1.865 1.517 1.577 1.554 1.514 1.543 Frauen 1.772 1.572 1.480 1.492 1.469 1.464 Jugendliche unter 25 Jahre 380 267 264 256 240 235 55 Jahre und älter 494 506 540 515 546 559 Ausländer 632 564 598 662 758 887 Arbeitslosenquote 5,8% 4,9% 4,8% 4,7% 4,5% 4,5% Arbeitslose und Arbeitslosenquote 10.000 14% 8.000 9,6% 9,4% 10,9% 9,7% 12% 10% 6.000 8,3% 8,5% 7,6% 7,9% 8% 6,0% 6,3% 5,8% 4.000 4,9% 4,8% 4,7% 4,5% 4,5% 6% 4% 2.000 0 5.542 4.900 5.121 4.557 5.685 6.557 5.865 4.945 3.652 3.953 3.637 3.089 3.057 3.046 2.983 3.007 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2% 0% Arbeitslose insgesamt Arbeitslosenquote Hinweis: Stand jeweils Dezember d.j. Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivile Erwerbspersonen Mit Einführung des SGB II wurden zum 1.1.2005 Arbeitslosen- und Sozialhilfe zusammengelegt. Durch die veränderten Grundlagen der Arbeitsmarktstatistik ist ein Vergleich mit den Daten der Vorjahre nur eingeschränkt möglich. Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 18 Arbeitsmarktbericht 2016
Arbeitslose Arbeitslose nach Stadt- und Ortsteilen 2013 2014 darunter Frauen darunter Frauen Stadt-/Ortsteil* Almke* 15. 18 9 13 5 Alt-Wolfsburg.. 6. 6 3 Barnstorf*.. 8 3 7 4 Brackstedt* 18 12 24 12 14 8 Detmerode 157 91 179 99 184 96 Ehmen* 58 33 61 32 55 30 Eichelkamp 66 24 64 25 69 26 Fallersleben* 167 90 156 71 152 67 Hageberg.. 11 4 10. Hattorf* 15. 15 7 18 13 Hehlingen* 24. 15 8 17 9 Heiligendorf* 31 13 31 14 23 10 Hellwinkel 138 73 126 68 146 78 Heßlingen 55 18 56 13 42 13 Hohenstein 127 61 139 62 155 76 Kästorf* 14. 15 5 25 8 Klieversberg 11. 4. 3. Köhlerberg 73 43 79 43 77 34 Kreuzheide 19. 21 12 17 9 Laagberg 261 122 231 120 234 125 Mörse* 35 18 21 13 32 15 Neindorf* 18. 21 12 17 8 Neuhaus* 12. 14 6 19 12 Nordsteimke* 21 15 21 13 20 10 Rabenberg 72 28 54 26 56 27 Reislingen* 54 25 49 19 62 28 Rothenfelde 28 13 22 7 22 6 Sandkamp*.. 3-5 4 Schillerteich 78 40 81 40 86 46 Stadtmitte 330 131 341 159 348 131 Steimker Berg 11. 10 3 9 5 Sülfeld* 18. 27 13 22 9 Teichbreite 79 41 67 34 74 39 Tiergartenbreite 143 71 135 69 133 71 Velstove*.. 6. 5 3 Vorsfelde* 286 148 271 146 244 128 Warmenau*.. 4. 6 4 Wendschott* 22 14 33 18 25 12 Westhagen 450 230 433 219 428 226 Wohltberg 107 51 106 54 124 61 nicht zuzuordnen - - 5 3 3 1 Kernstadt 2.214 1.061 2.165 1.060 2.223 1.076 Ortsteile* 832 431 813 406 781 387 3.046 1.492 2.983 1.469 3.007 1.464 2015 darunter Frauen Hinweis: Stand jeweils Dezember d.j. Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Arbeitsmarktbericht 2016 19
Arbeitslose Arbeitslosenquote Region Braunschweig-Wolfsburg Kreisfreie Stadt / Landkreis 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Braunschweig, Stadt 8,2% 7,5% 7,1% 6,9% 6,6% 6,1% Salzgitter, Stadt 9,4% 8,3% 8,8% 9,4% 9,2% 9,3% Wolfsburg, Stadt 5,8% 4,9% 4,8% 4,7% 4,5% 4,5% Gifhorn, Landkreis 6,0% 5,3% 4,9% 4,9% 4,6% 4,4% Goslar, Landkreis 9,3% 8,9% 9,2% 8,4% 8,2% 7,4% Helmstedt, Landkreis 8,0% 7,5% 7,4% 7,0% 7,1% 6,6% Peine, Landkreis 6,5% 6,2% 5,4% 6,2% 5,4% 5,1% Wolfenbüttel, Landkreis 7,0% 6,0% 6,1% 6,1% 5,6% 5,3% Niedersachsen 7,1% 6,4% 6,4% 6,5% 6,2% 5,9% Deutschland 7,2% 6,6% 6,7% 6,7% 6,4% 6,1% Arbeitslosenquote Region Braunschweig-Wolfsburg, 2015 4,4 % LK Gifhorn Gifhorn Wolfsburg 4,5 % 6,1 % Peine 5,1 % LK Peine Braunschweig LK Helmstedt Helmstedt 9,3 % Salzgitter Wolfenbüttel LK Wolfenbüttel 6,6 % zu LK Wolfenbüttel 5,3 % Goslar LK Goslar 7,4 % Hinweis: Stand jeweils Dezember d.j. Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivile Erwerbspersonen Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 20 Arbeitsmarktbericht 2016
Gewerbeerlaubnisse Gewerbeerlaubnisse Jahr Anmeldungen Ummeldungen Abmeldungen 2000 742 150 641 2001 796 187 611 2002 731 155 626 2003 860 184 645 2004 853 211 562 2005 790 214 659 2006 933 219 714 2007 856 243 739 2008 803 236 786 2009 821 225 720 2010 890 223 727 2011 704 250 717 2012 698 236 680 2013 699 219 727 2014 700 233 740 2015 686 233 670 Gewerbeerlaubnisse 1.000 900 800 700 600 500 400 300 200 100 0 Anmeldungen Ummeldungen Abmeldungen Quelle: Stadt Wolfsburg - Geschäftsbereich Bürgerdienste Arbeitsmarktbericht 2016 21
Betriebe Betriebe nach Betriebsgrößenklassen Betriebe davon Betriebe mit SVB am Arbeitsort Jahr <10 10-49 50-249 250 2007 2.122 1.602 395 102 23 2008 2.154 1.621 398 109 26 2009 2.173 1.622 415 115 21 2010 2.194 1.634 422 114 24 2011 2.188 1.596 452 117 23 2012 2.221 1.589 482 124 26 2013 2.219 1.577 484 129 29 2014 2.234 1.589 485 128 32 2015 2.263 1.610 485 136 32 Betriebe nach Betriebsgrößenklassen Σ 2.122 Σ 2.154 Σ 2.173 Σ 2.194 Σ 2.188 Σ 2.221 Σ 2.219 Σ 2.234 Σ 2.263 2.500 2.000 23 26 21 24 23 26 29 32 32 102 109 115 114 117 124 129 128 136 395 398 415 422 452 482 484 485 485 1.500 1.000 1.602 1.621 1.622 1.634 1.596 1.589 1.577 1.589 1.610 500 0 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 <10 10-49 50-249 250 Betriebe mit... SVB am Arbeitsort Hinweis: Stand jeweils 30.06 d.j. Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 22 Arbeitsmarktbericht 2016
Betriebe Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort nach Betriebsgrößenklassen Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort davon in Betrieben mit SVB am Arbeitsort Jahr <10 10-49 50-249 250 2007 90.273 5.226 8.114 11.030 65.903 2008 99.834 5.262 8.183 11.834 74.555 2009 99.239 5.230 8.497 13.245 72.267 2010 98.629 5.314 8.641 12.624 72.050 2011 106.074 5.160 9.527 13.013 78.374 2012 113.207 5.155 9.823 13.713 84.516 2013 116.446 5.161 9.952 14.128 87.205 2014 116.618 5.366 10.072 14.282 86.898 2015 118.674 5.560 10.194 15.234 87.686 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort nach Betriebsgrößenklassen Σ 90.273 Σ 99.834 Σ 99.239 Σ 98.629 Σ 106.074 Σ 113.207 Σ 116.446 Σ 116.618 Σ 118.674 120.000 100.000 80.000 60.000 65.903 74.555 72.267 72.050 78.374 84.516 87.205 86.898 87.686 40.000 20.000-11.030 11.834 13.245 12.624 13.013 13.713 14.128 14.282 15.234 8.114 8.183 8.497 8.641 9.527 9.823 9.952 10.072 10.194 5.226 5.262 5.230 5.314 5.160 5.155 5.161 5.366 5.560 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 <10 10-49 50-249 250 Betriebe mit... SVB am Arbeitsort Hinweis: Stand jeweils 30.06 d.j. Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit Arbeitsmarktbericht 2016 23
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (Angaben in EUR) Jahr Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen (am Arbeitsort) Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer (am Arbeitsort) Bruttolöhne je Arbeitnehmer (am Arbeitsort) Primäreinkommen je Einwohner (am Wohnort) 2000 101.818 49.340 39.413 18.903 2001 107.838 49.875 40.155 19.236 2002 95.405 49.935 40.330 19.687 2003 93.347 51.896 41.884 20.265 2004 85.497 49.078 39.822 20.603 2005 101.638 47.448 38.511 20.540 2006 102.222 53.214 42.906 21.095 2007 109.323 51.393 41.741 21.305 2008 101.083 48.168 39.280 22.166 2009 87.930 49.060 39.755 22.256 2010 115.975 49.546 40.178 22.793 2011 125.417 52.237 42.806 23.704 2012 122.620 56.403 46.507 24.320 2013 135.161 59.190 48.709 24.849 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Index (2000 = 100%) 140% 130% 120% 110% 100% 90% 80% 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigen (Indikator für Arbeitsproduktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes) Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer (Indikator für die Arbeitskosten am Wirtschaftsstandort) Bruttolöhne je Arbeitnehmer (Indikator für Einkommen am Arbeitsort) Primäreinkommen je Einwohner (Indikator für Einkommen am Wohnort) Hinweis: Daten für die Jahre 2014 und 2015 lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Quelle: Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Berechnungsstand: November 2014 (Daten nach Revision 2014); sowie eigene Berechnungen 24 Arbeitsmarktbericht 2016
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Region Braunschweig-Wolfsburg, 2013 (Angaben in EUR) 17.623 30.080 24.630 25.449 LK Gifhorn Gifhorn 21.059 31.722 25.842 22.978 Peine 41.340 39.461 31.822 23.789 Wolfsburg 141.185 59.190 48.709 24.849 LK Peine Braunschweig LK Helmstedt 47.075 44.572 36.443 19.992 zu LK Wolfenbüttel Salzgitter Wolfenbüttel LK Wolfenbüttel Helmstedt 18.170 31.074 25.213 23.443 13.192,5 19.808 31.772 fgh 25.683 fg 23.274 fg Goslar LK Goslar 24.632 32.770 26.708 20.176 Bruttoinlandsprodukt je Einwohner Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer Bruttolöhne je Arbeitnehmer Primäreinkommen je Einwohner Hinweis: Daten für die Jahre 2014 und 2015 lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Quelle: Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Berechnungsstand: November 2014 (Daten nach Revision 2014) Arbeitsmarktbericht 2016 25
Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Mio. EUR Land- und Forstwirtschaft, Fischerei Bruttowertschöpfung (BWS) in Mio. EUR Produzierendes Gewerbe darunter Verarbeitendes Gewerbe darunter Baugewerbe darunter Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation Dienstleistungsbereiche darunter Finanz-, Versicherungsund Unternehmensdienstleister; Grundstücksund Wohnungswesen darunter Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, Private Haushalte mit Hauspersonal Jahr 2000 9.775,7 8.817,1 6,8 6.760,7 6.529,7 107,9 2.049,6 728,7 745,3 575,6 2001 10.616,7 9.592,8 8,2 7.370,3 7.148,2 96,5 2.214,3 853,5 759,8 601,0 2002 9.431,2 8.529,5 7,1 6.283,3 6.059,9 93,7 2.239,1 874,3 709,1 655,7 2003 9.800,5 8.850,0 7,5 6.460,6 6.210,8 99,8 2.381,9 1.020,1 734,8 627,0 2004 8.997,3 8.152,2 7,6 5.581,2 5.323,3 97,2 2.563,3 1.071,9 823,0 668,5 2005 10.471,4 9.474,3 6,0 6.828,8 6.553,1 86,2 2.639,5 1.093,0 705,7 840,8 2006 10.382,2 9.390,5 5,4 6.604,1 6.371,7 86,5 2.781,1 1.175,2 724,3 881,6 2007 11.133,2 10.015,9 6,7 7.077,0 6.783,3 101,1 2.932,2 1.216,5 838,5 877,2 2008 11.032,4 9.923,7 6,9 6.810,0 6.523,8 89,9 3.106,8 1.315,4 1.119,7 671,6 2009 9.826,6 8.814,3 5,3 5.937,7 5.654,8 78,7 2.871,3 1.041,3 1.144,0 686,0 2010 12.970,3 11.666,9 5,9 8.567,9 8.262,4 88,0 3.093,1 1.154,2 1.241,5 697,4 2011 14.844,2 13.331,7 7,8 9.900,3 9.608,1 95,9 3.423,6 1.183,3 1.488,2 752,1 2012 15.437,3 13.867,1 7,4 10.014,2 9.683,7 107,3 3.845,5 1.300,4 1.729,6 815,5 2013 17.477,0 15.711,1 8,0 11.733,0 11.351,4 108,6 3.970,1 1.372,2 1.765,5 832,3 Hinweis: Daten für die Jahre 2014 und 2015 lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Nach WZ 2008 (Klassifikation der Wirtschaftszweige) Quelle: Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Berechnungsstand: November 2014 (Daten nach Revision 2014) 26 Arbeitsmarktbericht 2016
Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung Region Braunschweig-Wolfsburg, 2013 Bruttowertschöpfung (BWS) in Mio. EUR Produzierendes Gewerbe Dienstleistungsbereiche Kreisfreie Stadt / Landkreis Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Mio. EUR Land- und Forstwirtschaft, Fischerei darunter Verarbeitendes Gewerbe darunter Baugewerbe davon Handel, Verkehr und Lagerei, Gastgewerbe, Information und Kommunikation davon Finanz-, Versicherungsund Unternehmensdienstleister; Grundstücksund Wohnungswesen davon Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit, Private Haushalte mit Hauspersonal Braunschweig 10.462,7 9.405,6 8,2 2.440,9 1.917,5 251,7 6.956,5 1.676,8 2.949,2 2.330,4 Salzgitter 4.762,3 4.281,1 10,9 2.766,1 2.503,5 60,0 1.504,1 452,0 503,0 549,1 Wolfsburg 17.477,0 15.711,1 8,0 11.733,0 11.351,4 108,6 3.970,1 1.372,2 1.765,5 832,3 Gifhorn, Kreis 3.034,8 2.728,1 107,9 622,7 365,6 190,6 1.997,5 389,3 929,1 679,1 Goslar, Kreis 3.464,5 3.114,5 38,4 884,1 638,7 119,1 2.191,9 519,9 770,3 901,7 Helmstedt, Kreis 1.814,3 1.631,0 37,6 582,7 143,9 76,2 1.010,7 191,3 377,7 441,8 Peine, Kreis 2.757,1 2.478,5 42,2 837,3 337,5 128,2 1.599,0 403,9 656,8 538,3 Wolfenbüttel, Kreis 2.201,3 1.978,8 55,6 625,7 415,6 108,9 1.297,5 215,3 507,8 574,4 Region insg. 45.974,0 41.328,8 308,9 20.492,5 17.673,7 1.043,2 20.527,4 5.220,8 8.459,5 6.847,1 Bruttoinlandsprodukt Region Braunschweig-Wolfsburg, 2013 (in Mio. EUR) 3.034,8 LK Gifhorn Gifhorn Peine 10.462,7 Wolfsburg 17.477,0 2.757,1 LK Peine Braunschweig LK Helmstedt Helmstedt 4.762,3 zu LK Wolfenbüttel Salzgitter Wolfenbüttel LK Wolfenbüttel 2.201,3 1.814,3 Goslar LK Goslar 3.464,5 Hinweis: Daten für die Jahre 2014 und 2015 lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Nach WZ 2008 (Klassifikation der Wirtschaftszweige) Quelle: Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder, Berechnungsstand: November 2014 (Daten nach Revision 2014) Arbeitsmarktbericht 2016 27
Über diesen Bericht hinaus stehen weitere vertiefende Informationen und Daten zur Verfügung. Sprechen Sie uns gerne an. Ansprechpartner: Referat Strategische Planung, Stadtentwicklung, Statistik Statistikstelle Lukas Wagner Telefon: 05361 / 28-2843 E-Mail: statistik@stadt.wolfsburg.de Internet: www.wolfsburg.de/statistik Kennen Sie schon unser Internet-Auskunftsportal Statistisches Informationssystem Wolfsburg? www.wolfsburg.de/statistikportal