M. Eng. Leonard Barte Dalemstraße 4 30451 Hannover Tel: 051110570457 Mobil: 017631276244 E-Mail: info@baum-barte.de Internet: www.baum-barte.de Sachverständigen Gutachten 01. Jan. 2014 zur Verkehrssicherheit einer Eiche in der Gemeinde Musterdorf Auftraggeber: Gemeinde Musterdorf Herr Mustermann Frankfurter Allee 45 226632 Musterdorf M. Eng. Leonard Barte Sachverständiger für Baumpflege und der Verkehrssicherheit von Bäumen
Gutachten zur Verkehrssicherheit einer Eichen in der Gemeinde Musterdorf Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 2 0. Vorbemerkungen... 3 0.1 Anlass und Auftraggeber des Gutachtens... 3 0.2 Ortstermin... 3 1. Untersuchungsmethodik... 3 2. Baumaufnahme... 4 3. Standort des Baumes... 4 4. Definition von Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit der nachfolgenden Einschätzung der Verkehrssicherheit... 5 4.1 Vitalität... 5 4.2 Bruchsicherheit... 5 4.3 Standsicherheit... 5 5. Gutachterliche Stellungnahme zu dem Baum... 6 5.1 Baum Nr. 1 Stieleiche (Quercus robur) an der Bückeburger Straße 133... 6 5.1.1 Einschätzung der Verkehrssicherheit... 6 5.1.2 Einschätzung der Erhaltenswürdigkeit und der weiteren Entwicklungsprognose nach Durchführung der baumpflegerischen Maßnahmen... 7 5.1.3 Fazit... 7 6. Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit... 7 7. Weitere Verkehrssicherheitskontrollen... 7 8. Literaturliste... 8 Einzelerfassungsblätter... 9 M. Eng. Leonard Barte Sachverständiger für Baumpflege und der Verkehrssicherheit von Bäumen 2
Gutachten zur Verkehrssicherheit einer Eichen in der Gemeinde Musterdorf 0. Vorbemerkungen 0.1 Anlass und Auftraggeber des Gutachtens Das Gutachten soll Stellung zur Verkehrssicherheit einer Eiche in der Gemeinde Musterdorf nehmen. Die Auftragsvergabe erfolgte durch Herrn Mustermann von dem Grünflächenamt der Gemeinde Musterdorf. 0.2 Ortstermin Am 31.07.2015 führte der Unterzeichner den Ortstermin an dem Baumstandort durch. Im Anschluss erfolgte die gutachterliche Untersuchung des Baumes. Die Gemeinde Musterdorf stellte zur Untersuchung der Stamm- und Kronenpartie einen Hubsteiger zur Verfügung. Die Aufzeichnungen der Untersuchung sowie die Fotodokumentation sind den Erfassungsblättern im Anhang des Gutachtens zu entnehmen. 1. Untersuchungsmethodik Die Begutachtung des Baumes wurde nach der Methode Visual Tree Assessment VTA-Methode durchgeführt. Diese bewertet die Bäume nach ihrem äußeren Aussehen der sogenannten Körpersprache der Bäume. Sie beruht auf dem visuellen Erkennen von Warnsignalen. Diese biomechanische Sichtkontrolle geht von dem Axiom der konstanten Spannung aus, die bei einem gesunden Baum überall auf seiner Oberfläche besteht. Hieraus leitet sich die optimale Konstruktion des vitalen Baumes ab, der weder unterbelastete noch überbelastete Baumpartien besitzt. Hieraus folgt, dass der vitale Baum seine Wunden selbst reparieren kann und sich entsprechend den Standortverhältnissen selbst optimiert. Somit muss bei der Baumkontrolle der Gesamtzustand des Baumes, die Wunden sowie die Reparaturanbauten berücksichtigt und bewertet werden, um festzustellen, ob eine Reparatur erfolgreich war und eine konstante Spannung wiederhergestellt wurde. Hierauf aufbauend setzt sich die Baumuntersuchung aus den beiden nachfolgenden Untersuchungsschritten zusammen: 1. Prüfstufe: visuelle Inaugenscheinnahme Hierunter fällt die visuelle Beurteilung des Baumes auf Defektsymptome sowie die Einschätzung der Vitalität. Sind Defektsymptome am Baum vorhanden, welche nicht allein durch eine visuelle Begutachtung bewertet werden können, dann ist eine eingehende Baumuntersuchung vorzunehmen. 2. Prüfstufe: Eingehende Untersuchung des Baumes unter Zuhilfenahme von weiteren Untersuchungsgeräten. Bei dieser Prüfstufe können je nach Fragestellung nachfolgende Untersuchungsgeräte zum Einsatz kommen: Schonhammer: Mit dem Schonhammer können über eine Klopfprobe Höhlungen und Fäulen sowie Rissbildungen am Baum detektiert werden. M. Eng. Leonard Barte Sachverständiger für Baumpflege und der Verkehrssicherheit von Bäumen 3
Gutachten zur Verkehrssicherheit einer Eichen in der Gemeinde Musterdorf Der Resi PD-400 misst den Bohrwiderstand, den eine Bohrnadel erfährt, wenn sie in den Holzkörper gebohrt wird - und zeichnet diesen in einer sogenannten Resikurve auf. Diese veranschaulicht, wie groß der Bohrwiderstand bei der jeweiligen Bohrtiefe im Stamm ist. Stark geschädigtes Holz setzt der Bohrnadel kaum noch Widerstand entgegen, die Bohrwiderstandskurve fällt im Extremfall bis zur Grundlinie ab. Der Zuwachsbohrer ist ein Stahlbohrer, der innen hohl ist und mit dem sogenannte Bohrkerne mit einem Durchmesser von 5 mm aus dem Stamm gezogen werden können. An dem Bohrkern sind Zuwachsraten (Jahresringe) und besondere Ereignisse im Leben des Baumes, z. B. Fäulen und deren Abschottung zu erkennen. 2. Baumaufnahme Die Grundaufnahme des Baumes erfolgte mittels der Einzelerfassungsblätter im Anhang. Diese bestehen aus folgenden Datenblättern: Baumdaten/ Ergebnisse der visuellen Inaugenscheinnahme/ Lageplan/ Gesamtansicht Ggf. Ergebnisse der Bohrwiderstandsmessung Ggf. statisch integrierte Abschätzung Fotos des Baumes, von Defektsymptomen und der Vitalität Ggf. Bohrwiderstandskurven Ggf. Bilder zur Maßnahmendurchführung 3. Standort des Baumes Die Abbildung 1 beschreibt den genauen Baumstandort. Dieser befindet sich an der Bückeburger Straße 133 an der Kreuzung zur Fahrstraße. Der Baum wird im Rahmen des Gutachtens mit der Baumnummer 1 gekennzeichnet. 1 Abbildung 1: Standort der Eiche mit der Baumnummer 1 M. Eng. Leonard Barte Sachverständiger für Baumpflege und der Verkehrssicherheit von Bäumen 4
Gutachten zur Verkehrssicherheit einer Eichen in der Gemeinde Musterdorf 4.1 Vitalität 4. Definition von Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit der nachfolgenden Einschätzung der Verkehrssicherheit Die Vitalität beschreibt als übergeordneter Begriff den Gesundheitszustand oder auch die Lebenskraft eines Baumes. Die Vitalitätsbeurteilung kann für die Beurteilung der Standsicherheit und Bruchsicherheit wichtig sein. Für die Beurteilung der Vitalität sind alle äußerlich erkennbaren Teile des Baumes von Bedeutung. Zu beurteilen sind: das Rinden- bzw. Borkenbild, die Längen der Triebe, das Verzweigungsmuster, die Belaubung und falls vorhanden, das Totholz und zwar sowohl die Anteile im Verhältnis zur gesamten Krone als auch seine Verteilung in der Baumkrone. Vitale Bäume zeigen im Rinden- bzw. Borkenbild längs verlaufende Zuwachsstreifen, sie lassen deutlichen Zuwachs an den Trieblängen erkennen, vor allem in den oberen, aber auch an den äußeren Partien einer Krone. Zudem hat jede Baumart ein charakteristisches Verzweigungsmuster. Dieses kann je nach Baumart im Jugendstadium anders ausgeprägt sein als beim Altbaum. 4.2 Bruchsicherheit Bruchsicherheit bedeutet, dass der Baum die Fähigkeit besitzt, dem Bruch von Stamm- und Kronenteilen beim Einwirken von Lasten z. B. Sturm, Eis und Schnee, aber auch durch das Eigengewicht zu widerstehen. 4.3 Standsicherheit Standsicherheit bedeutet, dass der Baum ausreichend im Boden gegenüber Lasten, wie beispielsweise Schnee, Eis und Sturm verankert ist. M. Eng. Leonard Barte Sachverständiger für Baumpflege und der Verkehrssicherheit von Bäumen 5
Gutachten zur Verkehrssicherheit einer Eichen in der Gemeinde Musterdorf 5. Gutachterliche Stellungnahme zu dem Baum 5.1 Baum Nr. 1 Stieleiche (Quercus robur) an der Bückeburger Straße 133 5.1.1 Einschätzung der Verkehrssicherheit Die visuelle Inaugenscheinnahme des Baumes zeigt, dass die Bruchsicherheit des Baumes durch Schadsymptome in der Krone und am Stamm eingehend untersucht werden muss (eine genaue Auflistung der festgestellten Schäden kann dem Einzelerfassungsblatt im Anhang entnommen werden): Einschätzung der Bruchsicherheit am Stamm Der Baum weist am Stammkopf in einer Höhe von 400cm eine Vergabelung (Zwiesel) auf. Unterhalb des Zwiesels ist ein schwarzer Ausfluss ersichtlich. Dieser Umstand ist ein Hinweis darauf, dass eine Rissbildung in dem Zwiesel vorliegt. Eine Hubsteigerbefahrung des Stammkopfes zeigte, dass eine Rissbildung den Zwiesel auf einer Länge von 150cm spaltet. Da der Unterzeichner nicht eindeutig sagen kann, ob die Rissbildung bei den Sturmereignissen am 05.07.2013 bzw. am 25.07.2013 entstanden ist, oder bereits länger am Baum vorhanden ist, wurden insgesamt 2 Bohrwiderstandmessungen am Stammkopf durchgeführt um auszuschließen, dass sich eine Fäule im Bereich des Zwiesels entwickelt hat. Eine Fäule im Zwieselbereich kann entstehen, wenn die Rissbildung bereits vor längerer Zeit am Stamm entstanden ist und das freigelegte Holzgewebe über einen größeren Zeitraum von holzabbauenden Pilzerregern besiedelt ist. Die Bohrwiderstandsmessungen liegen bei den durchgeführten Messungen weitestgehend im Sollbereich (der geforderte Wert des intakten Holzes (t) im Verhältnis zum Radius (R) muss mind. 1/3 betragen). Obwohl beide Stämmlinge von keinem großflächigen Holzabbau betroffen sind, ist die Bruchsicherheit der Stämmlinge aufgrund der Rissbildung im Zwiesel nicht mehr gegeben. Die Krone des Baumes ist durch eine Vielzahl von Astausbrüchen bei den oben genannten Sturmereignissen zwar deutlich ausgelichtet, was zu einer Reduktion der Windlast am Zwiesel führt, dennoch reicht die Kronenlast laut Einschätzung des Unterzeichners dazu aus, den Zwiesel bei höheren Windgeschwindigkeiten noch weiter aufzuspalten. Die Bruchsicherheit am Zwiesel kann durch den Einbau von insgesamt 2 Kronensicherungssystemen in zwei Ebenen wiederhergestellt werden. In der unteren Ebene muss eine statische Kronensicherung im Einfachverbund mit einer Systembruchlast von 16 Tonnen eingebaut werden. In der oberen Ebene in ca. 2/3 Höhe, ausgehend vom Stammkopf, muss eine dynamische Kronensicherung im Einfachverbund mit einer Systembruchlast von 8 Tonnen eingebaut werden. Eine detaillierte Abbildung zum Einbau der Kronensicherungen befindet sich in den Einzelerfassungsblättern im Anhang des Gutachtens. Einschätzung der Bruchsicherheit in der Krone Der Baum weist in der Krone eine Vielzahl an ausgebrochenen Ästen auf. Diese sind bei dem vorangegangenen Sturmereignissen ausgebrochen und führen dazu, dass die Krone des Baumes insbesondere in der nordöstlichen Kronenpartie eine deutliche Auslichtung aufweist und eine Reihe von Ästen freigestellt sind. Diese Tatsache ist insofern problematisch, da diese Äste, die sich vorher in einem geschützten und geschlossene Kronenmantel befunden haben, nun erhöhten Windlasten ausgesetzt sind, an die sie sich nicht durch adaptives Wachstum anpassen konnten. Es ist zu befürchten, dass bei dem nächsten Auftreten von erhöhten Windgeschwindigkeiten weitere freigestellte Äste ausbrechen werden. Aus diesem Grund muss eine Kroneneinkürzung bzw. Entlastung um 1m bis max. 2m erfolgen. Weiterhin müssen die noch vorhanden abgebrochenen Äste in der südlichen Kronenpartie beseitigt werden und evtl. vorhandene Astausbruchsstellen nachgeschnitten werden. M. Eng. Leonard Barte Sachverständiger für Baumpflege und der Verkehrssicherheit von Bäumen 6
Gutachten zur Verkehrssicherheit einer Eichen in der Gemeinde Musterdorf 5.1.2 Einschätzung der Erhaltenswürdigkeit und der weiteren Entwicklungsprognose nach Durchführung der baumpflegerischen Maßnahmen Aufgrund seines Standortes sowie seines hohen Alters wird der Baum als erhaltenswürdig eingestuft. Der Baum hat jedoch aufgrund der Sturmschäden bereits einen großen Teil seiner Blattmasse sowie seines Kronenvolumens verloren. Die Einkürzung der Krone wird zu einem weiteren Verlust von Blattmasse führen, sodass es insgesamt zu einer Vitalitätsreduktion des Baumes kommt. Dennoch befindet sich der Baum gegenwärtig in einem vitalen Zustand, sodass der Baum höchstwahrscheinlich mit einem Neuaustrieb auf die Schnittmaßnahme und die Astausbrüche reagieren wird und noch mittelfristig erhalten werden kann. Dennoch muss berücksichtigt werden, dass die Schädigungen am Baum zu einer verringerten Reststandzeit führen werden. 5.1.3 Fazit Im gegenwärtigen Zustand ist die Bruchsicherheit der Krone sowie des Baumstammes nicht gegeben. Die Bruchsicherheit des Baumes kann allerdings wiederhergestellt werden. Hierzu müssen die unter Punkt 6 dargestellten baumpflegerischen Maßnahmen durchgeführt werden. Allerdings wird die Reststandzeit des Baumes aufgrund des Umfanges der Schädigungen und der Durchführung der baumpflegerischen Maßnahmen herabgesetzt. 6. Maßnahmen zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit Eine detaillierte Beschreibung mit Bildern zur Maßnahmenausführung befindet sich in den Einzelerfassungsblättern im Anhang des Gutachtens. Baumnummer 1 Baumpflegerische Maßnahmen Astausbrüche beseitigen und Astausbruchsstellen nachschneiden Kroneneinkürzung um 1-2m Einbau von nachfolgenden 2 Kronensicherungssystemen in zwei Ebenen: 1x statisches Kronensicherungssystem im Einfachverbund mit einer Bruchlast von 16 Tonnen 1x dynamisches Kronensicherungssystem im Einfachverbund mit einer Bruchlast von 8 Tonnen 7. Weitere Verkehrssicherheitskontrollen Baumnummer 1 Weitere Verkehrssicherheitskontrollen Nach Durchführung der oben beschriebenen Maßnahmen jährliche Regelkontrolle des Baumes, abwechselnd im belaubten und unbelaubten Zustand Zusätzliche eingehende Baumuntersuchungen sind abhängig von den Ergebnissen der Regelkontrollen M. Eng. Leonard Barte Sachverständiger für Baumpflege und der Verkehrssicherheit von Bäumen 7
Gutachten zur Verkehrssicherheit einer Eichen in der Gemeinde Musterdorf 8. Literaturliste Kehr (2008): Krankheiten und Schäden an Gehölzen Skript zur Lehrveranstaltung im Studienfach Arboristik. Göttingen. Malek, J., Molitor, W., Peßler, K., Wawrik, H. (1999): Der Baumpfleger. Stuttgart. Mattheck, C., Breloer, H. (1994): Handbuch der Schadenskunde von Bäumen - Der Baumbruch in Mechanik und Rechtsprechung. Freiburg. Mattheck, C., Bethge, K., Weber, K. (2014): Die Körpersprache der Bäume Enzyklopädie des Visuel Tree Assessment. Karlsruhe. Schwarze, F., Engels, J. & Mattheck, C. (1999): Holzzersetzende Pilze - Strategien der Holzzersetzung. Freiburg. Wohlers, A., Kowol, T. & Dujesiefken, D. (2001): Pilze bei der Baumkontrolle - Erkennen wichtiger Arten an Straßen- und Parkbäumen. Braunschweig. M. Eng. Leonard Barte Sachverständiger für Baumpflege und der Verkehrssicherheit von Bäumen 8
Einzelerfassungsblatt Auftraggeber : Gemeinde Musterdorf Adresse: Bückeburger Straße 133 Baumnummer: 1 Vitalitätsstufe: (nach Roloff) 1 Baumart: Quercus robur Höhe: ca. 18m Visuelle Kontrolle Krone Stamm Pilzart: Pilzart: in Höhe: in Höhe: Höhlung/Fäule Höhlung/Fäule x in Höhe: in Höhe: 2m Totholz (ab 3-5 cm) Anfahrschäden Astausbrüche/-abbrüche Unglücksbalken x Astungswunden Versorgungsschatten x Gerissener Ast Rindennekrosen Riss/ Rippe Riss/Rippe Druckzwiesel Druckzwiesel gerissen Druckzwiesel Druckzwiesel gerissen x x Kronensicherung Schiefstand Eingekürzt/gekappt Bohrmehl Rindenschäden Baumfremder Bewuchs Wipfeldürre Stammaustriebe Spechtlöcher Spechtlöcher Astungswunden x Asfluss am Riss x Umfang: 345cm Stammfuß/Wurzeln/Boden Pilzart: Höhlung/Fäule Wurzelverletzungen Adventiv- Würgewurzeln Stammfußverdickung Abgrabung/Wurzelverlust Wurzelschäden Rindennekrosen Risse Aufschüttung Bodenrisse Stockaustriebe Bohrmehl Verdichtung Lageplan Gesamtansicht 01.01.2014 1 Foto Foto
Resistographie Restwandstärkenberechnung am südöstlichen Stämmling Messreihe: 1 Ausrichtung N NO O SO S SW W NW Messhöhe: 400cm RWS in cm 21 Radius: 37cm* RWS in % 57 Bei Neigung >0 Restwandstärkenberechnung am nordwestlichen Stämmling Messreihe: 1 Ausrichtung N NO O SO S SW W NW Messhöhe: 400cm RWS in cm 37 Radius: 37cm* RWS in % 100 Bei Neigung >0 Die Restwandstärke an der Messstelle befindet sich über einem Wert von 33,3 Prozent (Verhältnis von intaktem Holz zu geschägten Holz > 1/3) Die Restwandstärke an der Messstelle befindet sich zwischen einem Wert von 15-33,3 Prozent Die Restwandstärke befindet sich unter einem Wert von 15 Prozent
Datum: 01.01.2014 Fotodokumentation 150cm Foto Bemerkungen Bemerkungen Eingerissene Vergabelung am Baum in 400cm Höhe. Unterhalb der Vergabelung ist ein schwarzer Ausfluss zu sehen (rote Pfeile). Dieses ist ein deutliches Anzeichen, dass der Zwiesel eingerissen ist. Der Zwiesel ist auf einer Länge von 150cm eingerissen (rote Klammer).
Datum: 01.01.2014 Fotodokumentation Foto Bemerkungen Bemerkungen Foto links: Nahaufnahme des eingerissenen Zwiesels in südwestlicher Blickrichtung Foto rechts: Nahaufnahme des eingerissenen Zwiesels in nordöstlicher Blickrichtung Auf beiden Bildern ist eindeutig zu erkennen, dass die Vergabelung aufgespalten ist (rote Pfeile).
Datum: 01.01.2014 Fotodokumentation Sturmschäden in der nordöstliche n Kronenpartie Foto Bemerkungen Bemerkungen Foto oben: Beim Anblick der Krone wird deutlich, dass eine Vielzahl an Ästen aufgrund des Sturmereignisses ausgebrochen sind. Die nordöstliche Krone wirkt stark ausgelichtet. Foto unten: Es befinden sich noch Astausbrüche von dem Sturmereignis in der Krone des Baumes (rote Pfeile)
Datum: 01.01.2014 Bohrwiderstandskurven Resistreifen Messstelle Foto
Datum: 01.01.2014 Bohrwiderstandskurven Resistreifen Messstelle Foto
Datum: 01.01.2014 Baumpflegerische Maßnahme zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit Kroneneinkürzung um 1-2m Foto dynamische Kronensicherung Systembruchlast 8 Tonnen statische Kronensicherung Systembruchlast 16 Tonnen Bemerkungen Kroneneinkürzung um 1-2m Einbau von nachfolgenden 2 Kronensicherungssystemen in 2 Ebenen: 1x statische Kronensicherung in der unteren Ebene mit einer Bruchlast von 16 Tonnen 1x dynamische Kronensicherung in der oberen Ebene mit einer Bruchlast von 8 Tonnen Astausbrüche beseitigen und nachschneiden von Astausbruchsstellen