Ein Projekte von Marius Farwig, 4.Semester, Produktdesign F l a s h l i g h t g a m i n g r e v o l u t i o n i e r t d i e I n d o o r - u n d Outdoorspielmöglichkeiten im öffentlichen Raum. Es ist als ein neues Interface für vorhandene und neue Spiele zu verstehen, welches Mithilfe einer oder mehrerer Taschenlampen gespielt werden kann. Es wird vorwiegend Nachts gespielt oder in abgedunkelten Räumen. Das Spielfeld ist nicht auf eine 2d Fläche reduziert, somit entstehen neue Möglichkeiten in der Spielegestaltung. Die Devise in der Stadt lautet je größer je besser. Die Grundlage des Flaschlightgamings ist es Lichtsignale als Aktivierung eines Spielfeldes zu benutzen oder um eine Bewegung im Spiel auszulösen. Die Taschenlampe wird dazu einfach auf das Feld gerichtet und schon leuchtet das Feld auf oder ein Aktion wird gestartet. Man spielt dabei miteinanderen oder alleine gegen einen Computer. Flashlight Gaming
technische Umsetzung Zuerst lädt man den Code auf das Board. Dann wird alles angeschloßen. Das Relais muß mit 230V und mit der 6V Spannung des Boards versorgt werden, die analog Werte werden zwischen dem Wiederstand und dem Photowiederstand abgenommen. Wenn man nun mit der Taschenlampe auf den Photowiederstand leuchtet gibt er analog Werte an das Board. ist der Wert im Richtigen Bereich wird ein digitales Signal an das Relais geschickt, dadurch schließt sich der Stromkreis und die Lampe Leuchtet. Fertig Arduinocode Pluspol Minuspol SignalKabel Photoswiederstand Strom Relais für 6V ->230V Kabelfür Relaisschaltung Ardu inoboar d Analogwerte Lichtsignal
technische Umsetzung Damit das Licht aus der Taschen Lampe dort ankommt wo es hinsoll nämlich in den Photosensor, ist er nach dem Vorbild einer Parabolantenne angebracht. So ist er vor ungewolte äußeren Lichteinflüssen geschützt und bündelt gleichzeitig das Licht aus der Taschenlampe zu einem efizienteren Strahl. Damit auch sonst keine zu helle Umgebung stört, wird immer ein Testwert ins Board eingelesen wenn das Spiel startet, jeder Wert der über dem Testwert liegt wird als Signal angenommen. Dies jedoch nur wenn er länger als 1 Sekunde auf den Photosensor trifft, dadurch soll zufälliges Auslösen durch drüber leuchten mit der Taschenlampe, verhindert werden. Leuchtmodul mit Photosensor Das Licht trifft in den Parabohlspiegel des Photosensor Und wird dann direkt in den Photosensor reflektiert
Realisierung Um die Technik des des Flashlightgamings zu veranschaulichen habe ich mich eines bekannten Spiels bedient. Senso auch bekannt als Simon ist ein von Ralph Baer entwickeltes und von MB im Jahr 1978 erschienenes elektronisches Spiel, welches sich besonders in den 80ern großer Beliebtheit erfreute. Senso oder Simon konnte allein oder mit mehreren Personen gespielt werden. Das Spiel bestand aus einem runden, schwarzen Ding aus Plastik, das man auf den Tisch stellen konnte. Es hatte vier verschiedenfarbige Leuchttasten in den Farben Rot, Blau, Gelb und Grün. Diese leuchteten abwechselnd auf und gaben dabei für jede Farbe einen kurzen Signalton von sich. Der Spieler musste sich diese Reihenfolge merken und nach Abschluss der Vorgabe durch das Spiel wiederholen. Mit jeder Runde kam eine weitere Farb-/Ton-Kombination hinzu. Mit steigendem Schwierigkeitsgrad leuchteten die Felder in schnellerer Reihenfolge auf. Das Original Spiel von 1978 Der Nachbau mit großen Balonlampen ausgestattet mit Lichtsensoren
Realisierung Die Zukunft des Flashlightgaming liegt in der groß flächigen Anwendung in der Stadt. Dabei sticht besonders die Funktion der Interaktion von Gebäude und Objekten hervor. Aus gelöst wird diese durch die ständig wechselnden und sich bewegenden Lichtsituation, durch Straßenverkehr oder Personen. Auch in der Werbung steckt großes Potenzial wie z.b. in öffentliche Werbeflächen in Kombination mit Interaktion wie Spiele oder versteckte Botschaften die nur durch anleuchten z.b. mit dem Handylicht sichtbar werden. Wie im Beispiel unten, in welchem die Wartezeit verkürzt wird, weil man Simon auf einer Werbefläche spielen kann. So könnte z.b. der Werbeslogan Color, like no other spielerisch erfahrbar gemacht werden. Langeweile beim Warten auf die Öffentlichen. Muss nicht sein, Spiel doch einfach!
Realisierung Gespielt werden kann und soll überall, anbieten würden sich, Hauswände, Straßen, Werbeflächen und außergewöhnlich Orte wie z.b. auf dem Grund eines Springbrunnens und auf Bürogebäude nach Feierabend. Das Spiel an sich muss auch nicht immer ein Spiel mit Inhalt sein. Man kann Flaschlightgaming auch als eine spielerische oder künstlerische Handlung verstehen. Vorstellbar währe einfach nur das Spiel mit Licht und Farben sozusagen eine aktive Mitgestalltung des Stadtbildes, z.b. zeichnen auf einem Gebäude, indem in der Bürozelle wo das Licht der Taschenlampe vorbeistreicht, ein farbiges Licht angeht. Losgelöst von der Taschenlampe als Lichtspender könnte auch ein Auto welches durch seine Scheinwerfer die Photosensoren auslöst, einen Schweif von Licht hinter sich herzieht. Aber egal wie und wo man diese Technik einsetzt es wird ein farbiges und leuchtendes Erlebnis der Besonderen Art werden. Tagsüber, Arbeiten im Büro! Nachts, Spielen am Büro! Wenn die andern nach hause gehen, fängt der Spaß erst an!