Das multifiltrate-system:

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Transkript:

Akut-Therapie-Systeme Das multifiltrate-system: Ihre Entscheidung für eine optimale Therapie

Das multifiltrate-system auf einen Blick Einfache Handhabung, flexibel und zuverlässig. Ideal für die akute Nierenersatztherapie Ci-Ca : Ideal bei blutungsgefährdeten Patienten und Patienten mit Heparinunverträglichkeit Einfache Anwendung durch passende Behandlungskits Benutzerfreundliches Bedienkonzept durch selbsterklärende Menüführung multidatalink für die Anbindung an externe Patienten- Daten-Management-Systeme (PDMS); jederzeit Zugriff auf die Behandlungsdaten Hohe Qualitätsstandards in Produktion und Service gewährleisten störungsfreien Betrieb. Alarmmeldungen sind auf sicherheitsrelevante Situationen beschränkt. Sie haben die Wahl: Heparin- oder Citratantikoagulation multifiltrate Ci-Ca bietet beide Optionen. Verbrauchsmaterial zugeschnitten auf Ihre Therapie spart Kosten. Unser erfahrenes Personal und erprobte Trainingskonzepte unterstützen Sie in Einarbeitung und Weiterbildung. 2

Inhalt Bei akutem Nierenversagen ist höchstes technisches Niveau gefragt 4 Das multifiltrate-system begleitet Sie bei allen Therapien 6 Viele Vorteile für eine optimale paediatrische Therapie 8 Viele Vorteile für eine optimale SCUF-Therapie 9 Die multifiltrate Ci-Ca -Therapie hohe Sicherheit für Ihre Patienten 10 Einfache Handhabung mehr Zeit für Ihre Patienten 12 Jederzeit den Überblick behalten per multidatalink 14 Zuverlässige Technik, zuverlässiger Service 15 Technische Daten 16 3

Bei akutem Nierenversagen ist höchstes technisches Niveau gefragt Das multifiltrate-system: flexibel, effektiv und zuverlässig 4

Das multifiltrate-system ist einfach zu bedienen, flexibel in der Therapie: Ihr zuverlässiger Partner für die akute Nierenersatztherapie. Dank dem bedarfsgerechten Kit-Angebot eignet sich die multifiltrate für: CVVH Prä-Post CVVH CVVHD CVVHD EMiC 2 Ci-Ca CVVHD CVVHDF MPS HP SCUF Für paediatrische Intensivstationen stehen Ihnen spezielle Therapieoptionen zur Verfügung: paed CVVHD paed CVVH Dank volumenreduzierter Systeme und angepasster Behandlungsparameter können auch die kleinsten Patienten sicher behandelt werden. Das Besondere: Das Bedienkonzept mit seiner selbsterklärenden Menüführung ist besonders benutzerfreundlich. Mit dem voll integrierten Citratantikoagulationsmanagement können besonders lange und heparinfreie Behandlungen realisiert werden. 5

Das multifiltrate-system begleitet Sie bei allen Therapien Die Kombination aus optimal aufeinander abgestimmten Therapieprogrammen, Lösungen, Einwegartikeln und Zubehör macht aus der multifiltrate ein Multitalent. CVVH: Bei der kontinuierlichen venovenösen Hämofiltration wird das Filtrat konvektiv über den Ultraflux -AV-Filter aus dem Blut entfernt. Die entzogene Flüssigkeit wird in Prä- oder Postdilution durch Hämofiltrationslösungen ersetzt. CVVH Kontinuierliche venovenöse Hämofiltration Prä-Post CVVH: Auf Basis der hochvolumigen Prä-Post CVVH wird ein deutlich erhöhter konvektiver Volumenaustausch bis zu 9,6 L/h erzielt. Die Substitution der Hämofiltrationslösungen findet parallel in Prä- und Postdilution statt. Prä-Post CVVH Prä-Post kontinuierliche venovenöse Hämofiltration (hochvolumig) CVVHD: Die CVVHD ermöglicht insbesondere bei geringen Blutflüssen (z. B. 100-120 ml/min) eine effektive diffusive Elimination nieder- und auch mittelmolekularer Substanzen. CVVHD EMiC 2: Die Integration des Ultraflux EMiC 2 in die CVVHD- Therapie steigert die Clearance von Mittelmolekülen (z. B. ß 2 -Microglobulin, Interleukin 6, Myoglobin) und kann daher eine CVVH übertreffen. CVVHD Kontinuierliche venovenöse Hämodialyse 6

Ci-Ca CVVHD: Integrierte, regionale Citratantikoagulation. Citrat komplexiert das ionisierte Calcium und wird teilweise diffusiv, teilweise metabolisch eliminiert. Dadurch werden lange Filterstandzeiten erreicht. Der Säure-Basen-Status kann gezielt beeinflusst werden. Ci-Ca CVVHD Kontinuierliche venovenöse Hämodialyse mit Citratantikoagulation CVVHDF: Die Behandlungsart CVVHDF kombiniert die Vorteile diffusiver und konvektiver Elimination toxischer Substanzen. Auf diese Weise wird eine effektive Entfernung sowohl nieder- als auch mittelmolekularer Substanzen ermöglicht. Die Substitution kann in Prä- oder Postdilution durchgeführt werden. CVVHDF Kontinuierliche venovenöse Hämodiafiltration MPS: Bei der Membranplasmaseparation wird das patienteneigene Plasma über einen Membranfilter separiert und z. B. gegen Spenderplasma im Verhältnis 1:1 ausgetauscht. MPS Membranplasmaseparation HP: Die Hämoperfusion dient der adsorptiven Elimination toxischer Substanzen aus dem Blut mit Hilfe eines Vollblutadsorbers. HP Hämoperfusion 7

Viele Vorteile für eine optimale paediatrische Therapie multifiltrate paed CRRT: Für die Behandlung von Babys und Kleinkindern können die kontinuierlichen Nierenersatzverfahren CVVH (Prä- oder Postdilution) und CVVHD mit deutlich volumenreduzierten Schlauchsystemen durchgeführt werden. Das gesamte extrakorporale Blutvolumen beträgt inklusive Filter nur 72 ml. Behandlungsparameter für die paediatrische Behandlung paed CVVH Paediatrische kontinuierliche venovenöse Hämofiltration Parameter min. max. Einstellschritt Einheit Blutfluss 10 100 2 ml/min Ultrafiltration Aus/5 500 5 ml/h UF-Ziel Aus/10 5000 10 ml/h Heparin (kont.) Aus/0,1 25 0,1 ml/h Dialysat 100 1500 10 ml/h Temperatur Aus/35 39 0,5 C paed CVVHD Paediatrische kontinuierliche venovenöse Hämodialyse 8

Viele Vorteile für eine optimale SCUF-Therapie multifiltrate SCUF: Langsame kontrollierte Ultrafiltration Bei der SCUF wird dem Patienten zur sanften Entwässerung nur langsam Ultrafiltrat entzogen. Dafür wird ein Ultraflux -Haemofilter mit volumenreduzierten Schläuchen kombiniert, um sehr niedrige Ultrafiltrationsraten erreichen zu können. Behandlungsparameter für die SCUF-Behandlung Parameter min. max. Einstellschritt Einheit Blutfluss 10 100 2 ml/min SCUF Langsame kontinuierliche Ultrafiltration Ultrafiltrationsrate 100 1200 10 ml/h UF-Ziel Aus/50 10000 50 ml/h Heparin (kont.) Aus/0,1 25 0,1 ml/h 9

Die multifiltrate Ci-Ca -Therapie hohe Sicherheit für Ihre Patienten 1,2 Für Risikopatienten mit Blutungsgefahr ist die kontrollierte regionale Citratantikoagulation optimal. Die multifiltrate Ci-Ca -Therapie gewährleistet ein voll integriertes Citratantikoagulationsmanagement. Die Vorteile: Reduziertes Risiko von Blutungskomplikationen gegenüber systemischen Antikoagulationsverfahren (z. B. Heparinisierung) Ausgeglichene Calciumbilanz, indem das Calciummanagement durch Kopplung des Calciumflusses an den Filtratfluss unterstützt wird Gezielte Beeinflussung des Säure-Basen-Status möglich Darauf können Sie sich verlassen: Zuverlässige Kontrolle der Antikoagulation durch automatische Kopplung der Citratzugabe an den extrakorporalen Blutfluss Reduziertes Clotting-Risiko für eine effektive Behandlung mit wenig Therapieunterbrechungen Automatische Flüssigkeitsbilanzierung unter Berücksichtigung der Citrat- und Calciumzufuhr Das macht die venovenöse Nierenersatztherapie effektiv und wirklich kontinuierlich. Literatur 1 Morgera S, Schneider M, Slowinski T, Vargas-Hein O, Zuckermann-Becker H, Peters H, Kindgen-Milles D, Neumayer HH: A safe citrate anticoagulation protocol with variable treatment efficacy and excellent control of the acid-base status. Crit Care Med 2009; 37: 2018-2024 2 Joannidis M: Regional citrate anticoagulation Finally on its way to standardization? Crit Care Med 2009; 37: 2128-2129 10

Blut- und Dialysatfluss Einstellung des Säure-Basen-Status Citratdosis Einstellung der regionalen Antikoagulation Ca-Dosis Einstellung der Ca-Bilanz Display der multifiltrate Ci-Ca während der Behandlung, dargestellt mit den hinterlegten Startwerten 11

Einfache Handhabung mehr Zeit für Ihre Patienten Das ergonomische Bedienkonzept mit selbsterklärender Menüführung ermöglicht eine besonders benutzerfreundliche Handhabung. Über einen Multifunktionsknopf können Sie ganz einfach durch alle Menüpunkte navigieren. Schritt-für-Schritt-Bildschirmanleitungen führen den Benutzer durch die Vorbereitungsphase. Einfache Handhabung dank: Kassettensystem für Blut- und Filtratschläuche Farbkodierte Schlauchsysteme Ci-Ca -Modul zur regionalen Citratantikoagulation Davon profitieren nicht nur die Ärzte und das Pflegepersonal in der täglichen Routine, sondern vor allem auch Ihre Patienten. Die multifiltrate Ci-Ca beinhaltet: 6 Schlauchrollenpumpen 2 integrierte Heizsysteme für Lösungen 1 integrierte Heparinpumpe 1 robustes und hochpräzises Wägesystem Die Waagen können zusammen mit bis zu 24 kg frischer Substitutions- bzw. Dialysatlösung beladen werden. Dies reduziert ganz erheblich die Zahl notwendiger Beutelwechsel und damit den Arbeitsaufwand. multifiltrate-kassette Dialysatschlauchsystem Substituatschlauchsystem Kompletter Schlauchverlauf 12

Behandlungsmenü hoch auflösendes LCD-Farbdisplay Multifunktionsknopf Zuverlässig auch in schwierigen Situationen Im Falle eines Alarms unterstützt Sie die multifiltrate bei der Suche nach möglichen Ursachen. Ganz automatisch. Dabei macht sie sinnvolle Vorschläge, um die Störung möglichst rasch zu beheben. Druck arteriell Arterieller Druck zu niedrig bzw. Grenzwertfenster verletzt Ursachen / Abhilfe: [?] bestätigen Quittieren mit Taste [START / RESET]? 13 Bis zu 3.500 behandlungsrelevante Parameter und Ereignisse können während der Behandlung gespeichert werden. Druck arteriell Katheterlage überprüfen Arterieller Blutschlauch abgeknickt Arteriellen Druckaufnehmer (rot) prüfen / Mit Flüssigkeit benetzt: Gegebenenfalls betroffene Druckableitung mit Hydrophobfilter tauschen Blutgerinnsel im Katheter / Kanüle Blutpumpenrate zu hoch? Katheter / Kanüle freispülen Alarmmeldung X Mögliche Alarmursache 13

Jederzeit den Überblick behalten per multidatalink Über den multidatalink können Sie die multifiltrate ganz einfach mit Ihrem IT-Netzwerk und dem Patienten-Daten-Management-System (PDMS) Ihrer Klinik verbinden. Damit können Behandlungsparameter automatisch in das IT-Netzwerk übertragen werden. Wie etwa: Patienten- oder Fall-ID Therapieverfahren und -zeitraum Bilanzdaten und Flüsse Drücke und Druckgrenzen Ihre Vorteile: Qualitätssicherung mittels Auswertung von Behandlungsdaten Detaillierte Dokumentation, z. B. automatisierte Aufzeichnung individueller Flüssigkeitsbilanzen Abrufen der Daten an verschiedenen Behandlungsplätzen mittels Netzwerkschnittstelle multidatalink Technische Details RJ-45-Schnittstelle XML-Datenformat Zyklische oder eventbasierte Aussendung der Daten Nachrüstbar bei allen multifiltrate-geräten Patienten-/Fall-ID 14

Zuverlässige Technik, zuverlässiger Service Auf das multifiltrate-system ist Verlass. Denn dahinter stecken eine bewährte, ausgereifte Technologie und Menschen mit Know-how aus der Praxis. Das macht die multifiltrate robust und wenig störanfällig. Hohe Qualitätsstandards in Produktion und Service gewährleisten störungsfreien Betrieb. Fortschrittliche Technik bedeutet: programmierte Therapievoreinstellung intelligente und anwenderfreundliche Bedienerführung Patientenbluterkennung durch optischen Blutsensor sichere Bilanzüberwachung (mit aufsummierter Bilanz seit letzter Ablesung) Drucküberwachung des gesamten Systems effektive integrierte Temperatursteuerung zuverlässiger Betrieb auch bei Behandlung mittels zentralvenösem Katheter strukturiertes Alarmhandling mit integrierter Hilfefunktion Notstopp für schnellen Stopp aller Pumpen Komplexes System, einfacher Service So einfach, wie die multifiltrate zu bedienen ist, so einfach ist auch ihre Wartung. Dabei helfen sowohl Diagnoseprogramme eigens für das Gerät als auch unsere gut ausgebildeten Techniker. Spezielle Wartungsaktionen bürgen für eine überdurchschnittliche Verfügbarkeit der Geräte. Das spart Ihnen Kosten und fördert die Zufriedenheit. 15

Technische Daten Abmessungen und Gewicht Höhe Breite Tiefe Gewicht Elektrische Versorgung Netzspannung 175 cm 55 cm 60 cm ca. 100 kg 100/120//230/240 V AC ± 10%, 50/60 Hz Stromaufnahme 3,2 A (230 V) Bleiakkumulator Betriebsdauer Notbetrieb Elektrische Sicherheit Art des Schutzes gegen den elektrischen Schlag Grad des Schutzes gegen den elektrischen Schlag 18 V / 3,4 Ah, wartungsfrei ca. 15 min Schutzklasse I Typ CF (100 240 V, 50 Hz) Flussraten (abhängig vom Behandlungsverfahren) Blutfluss Substituatfluss Dialysierflüssigkeitsfluss Ultrafiltrationsrate Citratdosis (Citrat/Blut) Calciumdosis (Calcium/Filtrat) Bilanzierung Waagenanzahl 4 Messprinzip Tragkraft pro Waage max. Auflösung pro Waage 10 500 ml/min 10 9600 ml/h 10 4800 ml/h 0 1800 ml/h 2,0 6,0 mmol/l Blut 0 3,0 mmol/l Filtrat gravimetrisch 12 kg 1 g Linearitätsabweichung max. ± 1% Heizung Substituattemperatur bis 39 C Dialysierflüssigkeitstemperatur bis 39 C Ausstattung / Funktion Bildschirm Ereignisspeicher Servicemenü 10,4, TFT-LCD speichert bis zu 3.500 Ereignisse Einstellungen über den Bildschirm Arterieller Druck Anzeigebereich Genauigkeit Venöser Druck Anzeigebereich Genauigkeit Transmembrandruck Anzeigebereich Genauigkeit Druck vor Filter Messbereich Genauigkeit Luftdetektor Messverfahren Empfindlichkeit Blutleckdetektor Messverfahren Empfindlichkeit Spritzenpumpe (Antikoagulanzien) Fluss kontinuierlich Bolus Externe Schnittstellen Datenschnittstelle multidatalink (optional) Alarmausgang Zubehör Plasmaständer (optional) Paediatrischer Dialysatorhalter Technische Änderungen vorbehalten. -280 bis +300 mm Hg ± 10 mm Hg -80 bis +500 mm Hg ± 10 mm Hg -60 bis +520 mm Hg ± 10 mm Hg -50 bis +750 mm Hg ± 10 mm Hg Ultraschall-Transmission Absinken des Flüssigkeitsspiegels, Luftblasen oder Mikroschaum optisch 0,5 ml/min Blutverlust Hkt 32% bei max. Filtratfluss 0,1 25 ml/h 0,1 5 ml/bolus (LAN/Ethernet, 10 Base-T) zur direkten Ausgabe von Daten an ein Netzwerk potenzialfreier Alarmausgang M280041 M384201 Die mit markierten Zeichen/Namen sind in ausgewählten Ländern registrierte Marken des Fresenius Konzerns. -zertifiziert. PEFC/04-31-1533 F00001530 D (1,5 HH-PD 08.10) Copyright 2010 Fresenius Medical Care Deutschland GmbH Firmensitz: Fresenius Medical Care Deutschland GmbH 61346 Bad Homburg v.d.h. Deutschland Telefon: +49 (0) 6172-609-0 Fax: +49 (0) 6172-609-2191 Deutschland: Fresenius Medical Care GmbH Else-Kröner-Str. 1 61352 Bad Homburg v.d.h. Telefon: +49 (0) 6172-609-0 Fax: +49 (0) 6172-609-8740 Österreich: Fresenius Medical Care Austria GmbH Lundenburgergasse 5 1210 Wien Telefon: +43 (0) 1-2923501 Fax: +43 (0) 1-292350185 E-mail: fmc.austria@fmc-ag.com Schweiz: Fresenius Medical Care (Schweiz) AG Spichermatt 30 6370 Stans Telefon: +41 (0) 41-6195050 Fax: +41 (0) 41-6195080 E-mail: info.ch@fmc-ag.com www.fmc-ag.com