Wunderbare Vogelwelt

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Transkript:

Wunderbare Vogelwelt

Schaffen Sie ein Vogelparadies durch vielfältige Strukturen! Vögel bevorzugen vielfältige, abwechslungsreiche Lebensräume, wo Nahrungsangebot, Nistgelegenheiten und Verstecke nah beieinander liegen. Je reicher das Angebot, umso mehr Vogelarten finden sich ein. Ein naturnaher Garten bietet reichlich Lebensraum für Vögel Einheimische Hecken sind reiche Nahrungsinseln mit Raum zum Verstecken und Brüten. Heimische Wildblumen und die darauf lebenden Insekten sind eine wertvolle Futterquelle für Vögel. Alte Bäume, Totholz und Asthaufen bieten Futter- und Brutplätze. Vogeltränken laden viele Vögel zum Trinken und Baden ein. Trockensteinmauern schaffen Unterschlupf, Brutmöglichkeiten und Nahrung. Kletterpflanzen sind beliebte, katzensichere Nistorte und Nahrungsquellen.

Nistplätze, Vogelschutz und Vermeidung von Vogelanprall an Glasflächen Mehl- und Rauchschwalben benötigen für den Nestbau Lehmlacken. Ein Brett unter dem Nest verhindert die Verschmutzung der Wand. Zum Schutz vor Katzen müssen Vogeltränken und Futterhäuschen mindestens in 1,5 m Höhe und 2-3 m Entfernung von Gebüschen aufgestellt werden. wie Meisen, Kleiber und Star brauchen unterschiedlich große Einflugsöffnungen. Katzen- und Mardersichere Nistkästen erhöhen den Bruterfolg. Glasflächen mit freier Durchsicht wie Lärmschutzwände, Verbindungsgänge und Wintergärten sind verhängnisvoll für Vögel, weil sie diese Hindernisse nicht erkennen. Innenvorhänge und Jalousien können zwar die Durchsicht, nicht aber die Spiegelung der Umgebung verhindern und sind daher nur eine Notlösung. Aufgeklebte Greifvogelsilhouetten sind leider wirkungslos, weil sie keine Fluchtreaktion auslösen. Um Vogelanprall wirksam zu verhindern, muss die gesamte Glasfläche markiert werden. Schwarze Streifen mit 3 mm Breite in 30 mm Abstand oder 5 mm breite Streifen in 10 cm Abstand haben sich gut bewährt. Die Farbe der Markierung muss einen guten Kontrast zum Hintergrund bilden. Unmarkierte Stellen sollen nicht größer als eine Handfläche sein, damit Vögel nicht versuchen, durch diese Löcher zu schlüpfen. Um Spiegelungen zu brechen, müssen Folien oder Siebdruck an der Außenseite des Glases angebracht werden.

Wussten Sie, dass die meisten Vögel Insekten fressen und somit helfen, Schädlinge zu reduzieren und das biologische Gleichgewicht zu erhalten? auch die meisten Samenfresser ihre Jungen mit eiweißreicher Insektennahrung füttern? viele Jungvögel aus dem Nest hüpfen, bevor sie richtig fliegen können? Auch wenn sie auf den ersten Blick verlassen wirken, werden sie von ihren Eltern weiter versorgt. heimische Gehölze mehr Nahrung für Vögel bieten? Die Vogelwelt hat sich im Laufe der Geschichte an diese Pflanzen angepasst. Der heimische Rote Hartriegel z.b. bietet 24 Vogelarten Nahrung, der Gelbholzige Hartriegel aus Nordamerika nur 2! die Wiener Umweltanwaltschaft zahlreiche Infos zur Vermeidung von Vogelanprall an Glasflächen anbietet? http://wua-wien.at/home/naturschutz-und-stadtoekologie/ "die umweltberatung", Birdlife und die MA 49 Vogelexkursionen anbietet? Mehr Infos über Vögel und andere Tiere im Garten sowie Tipps zur Gestaltung und Pflege naturnaher Gärten bekommen Sie auf der Website www.umweltberatung.at/tier oder bei "die umweltberatung" unter 01/803 32 32. Informationen über Vögel finden Sie auch auf www.birdlife.at und www.bird.at. Impressum: Herausgeberin: "die umweltberatung" Wien 2. Auflage Juni 2008 Projektleitung: Manfred Pendl Text: Bernadette Pokorny Fotos: BirdLife, Christoph Roland, Brigitte Baldrian, Ingrid Tributsch, Manfred Pendl, Vivara, Fotografen der Vogelportraits finden Sie im Bestimmungsteil. Titelfoto: Günter Hahn Layout: Monika Kupka Druck: Druckerei Janetschek, gedruckt nach der Richtlinie Schadstoffarme Druckerzeugnisse des Österreichischen Umweltzeichens, auf ökologischem Druckpapier aus der Mustermappe von ÖkoKauf Wien. "die umweltberatung" Wien ist eine Einrichtung der Wiener Volkshochschulen GmbH und wird von der Wiener Umweltschutzabteilung MA 22 basisfinanziert.

3 Buchfink 15 cm 8 Gartenrotschwanz 14 cm 9 Gimpel, Dompfaff 16 cm 4 Buntspecht 24 cm 5 Elster 46 cm 6 Eichelhäher 34 cm 10 Goldammer 16 cm 11 Grauschnäpper 14 cm 12 Grünling, Grünfink 15 cm 13 Grünspecht 33 cm 15 Haussperling, Spatz 15 cm 16 Kernbeisser 17 cm 17 Kleiber 14 cm 18 Kohlmeise 14 cm 19 Mauersegler 18 cm 20 Mehlschwalbe 14 cm 21 Mönchsgrasmücke 14 cm 22 Nachtigall 16 cm 23 Rotkehlchen 13 cm 24 Singdrossel 21 cm 25 Stieglitz, Distelfink 13 cm 26 Türkentaube 32 cm 27 Turmfalke 34 cm 28 Zaunkönig 10 cm 7 Feldsperling, Spatz 13 cm 14 Hausrotschwanz 14 cm Futter: Samen Früchte, Beeren ROTE LISTE! Mäuse, Vögel 2 Blaumeise 12 cm Insekten, Würmer, Spinnen 1 Amsel 26 cm Größe: gemessen von Schnabel- zur Schwanzspitze Heimische Vogelwelt entdecken und erkennen : lebt das ganze Jahr bei uns : zieht im Herbst in wärmere Länder, legt weite Distanzen zurück : ein Teil der Vögel zieht in klimatisch günstigere Gegenden : brütet in freiliegendem Nest in Gehölzen oder in Bodennähe : brütet in Baumhöhlen : brütet in Nischen oder halboffenen Nistkästen Fotos: 1, 4, 16, 18 Daniel Montanus; 2, 15, 17, 23 Thomas Zimmermann; 3 Jörg Förster; 5, 7, 11, 12 Maximilian Dorsch; 6 Tobi Schädel; 8 Birdlife; 9, 10, 25 Günter Hahn; 13 Christian Dreifert; 14 Gunther Hasler; 19, 20, 22, 24, 26 Hans-Wilhelm Grömping - www.naturschule.com; 21 W. Willner; 27 Werner Jablonowski; 28 Claus Fisser "die umweltberatung" 01/803 32 32 www.umweltberatung.at/tiere