LE - Logistics Execution SAP ERP Central Component Release 5.0 Release-Informationen
Copyright 2004 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher Form auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung durch SAP AG nicht gestattet. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die von SAP AG oder deren Vertriebsfirmen angebotenen Software-Produkte können Software-Komponenten auch anderer Software-Hersteller enthalten. Microsoft, WINDOWS, NT, EXCEL, Word, PowerPoint und SQL Server sind eingetragene Marken der Microsoft Corporation. IBM, DB2, OS/2, DB2/6000, Parallel Sysplex, MVS/ESA, RS/6000, AIX, S/390, AS/400, OS/390 und OS/400 sind eingetragene Marken der IBM Corporation. ORACLE ist eine eingetragene Marke der ORACLE Corporation. INFORMIX -OnLine for SAP und Informix Dynamic Server TM sind eingetragene Marken der Informix Software Incorporated. UNIX, X/Open, OSF/1 und Motif sind eingetragene Marken der Open Group. Citrix, das Citrix-Logo, ICA, Program Neighborhood, MetaFrame, WinFrame, VideoFrame, MultiWin und andere hier erwähnte Namen von Citrix-Produkten sind Marken von Citrix Systems, Inc. HTML, DHTML, XML, XHTML sind Marken oder eingetragene Marken des W3C, World Wide Web Consortium, Massachusetts Institute of Technology. JAVA ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc. JAVASCRIPT ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc., verwendet unter der Lizenz der von Netscape entwickelten und implementierten Technologie. SAP, SAP Logo, R/2, RIVA, R/3, SAP ArchiveLink, SAP Business Workflow, WebFlow, SAP EarlyWatch, BAPI, SAPPHIRE, Management Cockpit, mysap.com Logo und mysap.com sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und vielen anderen Ländern weltweit. Alle anderen Produkte sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Firmen. Design: SAP Communications Media
Release-Informationen Inhaltsverzeichnis SAP AG 14 LE Logistics Execution 1 14.1 LE-DSD Direct Store Delivery Backend 1 14.1.1 Summenkategorien 1 14.1.2 SAP Beverage-Funktionen für Konsumgüterindustrie verfügbar 1 14.1.3 LE-DSD-RP Transportplanung 2 14.1.3.1 LE-DSD-RP-LU Ladeeinheiten 2 14.1.3.1.1 Ladeeinheiten 2 14.1.4 LE-DSD-OC Ausgabesteuerung 3 14.1.4.1 Ausgabesteuerung 3 14.1.4.2 LE-DSD-OC-VD Bewerteter Lieferschein 4 14.1.4.2.1 Bewerteter Lieferschein 4 14.1.5 LE-DSD-RA Tourenabrechnung 5 14.1.5.1 LE-DSD-RA-CP Barzahler 5 14.1.5.1.1 Barzahler 5 14.1.5.2 LE-DSD-RA-HH Handheld Interface 5 14.1.5.2.1 Integration Mobile DSD 5 14.1.5.3 LE-DSD-RA-DE Tourdatenerfassung 6 14.1.5.3.1 Tourdatenerfassung 6 14.2 LE-WM Lagerverwaltung 7 14.2.1 LE-WM-GF Sonstige Funktionen 7 14.2.1.1 Datenarchivierung (erweitert) 7 14.3 LE-SHP Versand 10 14.3.1 LE-SHP-GF Grundfunktionen 10 14.3.1.1 Datenarchivierung (erweitert) 10 14.4 LE-TRA Transport 12 14.4.1 Datenarchivierung (erweitert) 13 SAP AG iii
14 LE Logistics Execution 14.1 LE-DSD Direct Store Delivery Backend 14.1.1 Summenkategorien Ab SAP ECC 5.00, SCM Extension (EA-SCM 500) stehen Ihnen Summenkategorien im DSD Backend-Prozess zur Verfügung, um die Menge aller Positionen einer Summenkategorie in einem Beleg zu einer Gesamtsumme zu addieren. Mit Summenkategorien legen Sie fest, in welcher Mengeneinheit das System Materialien summiert und wie das System diese Mengeneinheiten bezeichnen. Das System kann die Summierung für folgende Belege ausführen: - Auftrag - Lieferung - Transport Summenkategorien ermöglichen Ihnen zum Beispiel in der Getränkeindustrie die Abschätzung eines Auftragsvolumens gemessen in Paletten, auch wenn Sie ganze Kisten und lagenweise Dosen verkauft haben. Auswirkungen auf den Datenbestand Keine Auswirkungen auf den bestehenden Datenbestand. Auswirkungen auf die Datenübernahme Datenübernahme aus einem früheren Release ist nicht erforderlich. Keine Auswirkung auf die Systemverwaltung. Auswirkungen auf das Customizing Die Einstellungen zu den Summenkategorien finden Sie im SAP Referenz-IMG unter dem Knoten DSD Backend: Logistics Execution -> Direct Store Delivery Backend -> Stammdaten. Bestehendes Customizing wird nicht verändert. Weitere Informationen zu DSD Backend finden Sie in der SAP-Bibliothek. SAP AG 1
14.1.2 SAP Beverage-Funktionen für Konsumgüterindustrie verfügbar Mit SAP ECC 5.00 sind folgende Funktionen der Industrielösung SAP Beverage für die Konsumgüterindustrie verfügbar: SAP ECC 5.00, Consumer Products (EA-CP 500) - Artikelsortierung - Aufgeld - Leergutverwaltung - Mitnahmeaufträge - Pendelliste Indirekte Absätze - Rückware - Verbrauchsteuer SAP ECC 5.00, SCM Extension (EA-SCM 500) - Direct Store Delivery Backend - Stammdaten - Besuchssteuerung - Transportplanung (inklusive Ladeeinheiten, Summenkategorien) - Laderaumoptimierung - Ausgabesteuerung (inklusive Bewerteter Lieferschein) - Tourenabrechnung (inklusive Tourdatenerfassung, Barzahler, Tourenabstimmung) SAP ECC 5.00, Industry-specific Sales Enhancements (EA-ISSE 500) - Erweiterte Bonusverarbeitung Weitere Informationen zu Direct Store Delivery Backend finden Sie in der SAP Bibliothek und in den Release-Informationen zu Direct Store Delivery Backend. Beachten Sie bei der Inbetriebnahme der Funktionen SAP-Hinweis 716971. Beachten Sie bei der Pendelliste Indirekte Absätze den SAP-Hinweis 716990, der Vorgaben zur performanten Einstellung dieser Funktion beschreibt. 14.1.3 LE-DSD-RP Transportplanung 14.1.3.1 LE-DSD-RP-LU Ladeeinheiten SAP AG 2
14.1.3.1.1 Ladeeinheiten Ab SAP ECC 5.00, SCM Extension (EA-SCM 500) können Sie in der Dynamischen Transportdisposition des DSD Backend-Prozesses mit der Ladeeinheit, einem weiteren Kapazitätslimit, die maximale Liefermenge eines Fahrzeugs begrenzen. Eine Ladeeinheit ist eine Mengeneinheit, die von den Mengeneinheiten der Auftragsabwicklung unabhängig ist. Zur Summierung werden die Liefermengen entsprechend ihrem Umrechnungsfaktor im Materialstamm in die Ladeeinheit umgerechnet. Die Gesamtmenge in der Ladeeinheit wird im Auftrag und der Lieferung berechnet und zusammen mit den Summenkategorien angezeigt. Die Ladeeinheit wird auch im Transport als Summe der im Transport zusammengefassten Lieferungen zur Information ausgewiesen. In der Dynamischen Transportdisposition begrenzt das System die Zuordnung von Lieferungen auf das Transportmittel so, dass die maximal mögliche Anzahl Ladeeinheiten nicht überschritten wird. Mit der Ladeeinheit steht Ihnen in der Dynamischen Transportdisposition ein sechstes Kapazitätslimit zur Verfügung. Auswirkungen auf den Datenbestand Keine Auswirkungen auf den bestehenden Datenbestand. Auswirkungen auf die Datenübernahme Datenübernahme aus einem früheren Release ist nicht erforderlich. Keine Auswirkung auf die Systemverwaltung. Auswirkungen auf das Customizing Die Einstellungen zu den Ladeeinheiten finden Sie im SAP Referenz-IMG unter dem Knoten DSD Backend: Logistics Execution -> Direct Store Delivery Backend -> Transportplanung. Weitere Informationen zu DSD Backend finden Sie in der SAP-Bibliothek. 14.1.4 LE-DSD-OC Ausgabesteuerung 14.1.4.1 Ausgabesteuerung Ab SAP ECC 5.00, SCM Extension (EA-SCM 500) ermöglicht die Ausgabesteuerung, relevante Dokumente für den DSD Backend-Prozess gesammelt zu drucken oder über ein Interface einer mobilen DSD Lösung zur Verfügung zu stellen. SAP AG 3
Auswirkungen auf den Datenbestand Keine Auswirkungen auf den bestehenden Datenbestand. Auswirkungen auf die Datenübernahme Datenübernahme aus einem früheren Release ist nicht erforderlich. Keine Auswirkung auf die Systemverwaltung. Auswirkungen auf das Customizing Die Einstellungen zur Ausgabesteuerung finden Sie im SAP Referenz-IMG unter dem Knoten DSD Backend: Logistics Execution -> Direct Store Delivery Backend -> Ausgabesteuerung. Bestehendes Customizing wird nicht verändert. Weitere Informationen zu DSD Backend finden Sie in der SAP-Bibliothek. 14.1.4.2 LE-DSD-OC-VD Bewerteter Lieferschein 14.1.4.2.1 Bewerteter Lieferschein Ab SAP ECC 5.00, SCM Extension (EA-SCM 500) ermöglicht Ihnen der Bewertete Lieferschein im DSD Backend-Prozess den Druck eines Lieferscheins, auf dem die Werte der zu erwartenden Fakturen ausgewiesen werden. Die Werte stehen auch für einen Wiederholdruck zur Verfügung. Auswirkungen auf den Datenbestand Keine Auswirkungen auf den bestehenden Datenbestand. Auswirkungen auf die Datenübernahme Datenübernahme aus einem früheren Release ist nicht erforderlich. Keine Auswirkung auf die Systemverwaltung. Auswirkungen auf das Customizing Die Einstellungen zum Bewerteten Lieferschein finden Sie im SAP Referenz-IMG unter dem Knoten DSD Backend: Logistics Execution -> Direct Store Delivery Backend -> Ausgabesteuerung. Bestehendes Customizing wird nicht verändert. SAP AG 4
Weitere Informationen zu DSD Backend finden Sie in der SAP-Bibliothek. 14.1.5 LE-DSD-RA Tourenabrechnung 14.1.5.1 LE-DSD-RA-CP Barzahler 14.1.5.1.1 Barzahler Ab SAP ECC 5.00, SCM Extension (EA-SCM 500) können Sie mit der Funktion Barzahler Zahlungsbedingungen erweitern, die bereits im System vorhanden sind. Mit dem Kennzeichen Barzahler legen Sie fest, dass diejenigen Rechnungen, für die Sie diese Zahlungsbedingung eingestellt haben, vom Kunden bar bezahlt werden müssen. Damit können Sie im Direct Store Delivery-Prozess Lieferungen abbilden, die dem Kunden nur gegen Barzahlung ausgeliefert werden. Sie können die Funktion des Barzahlers so einstellen, dass das System bei der Auftragserfassung eine Prüfung der Zahlungsbedingung durchführt. Das System prüft, ob ein Kunde in den Stammdaten als Barzahler eingestuft ist. Ist das der Fall, verhindert das System gegebensfalls, dass die eingestellte Zahlungsbedingung (Barzahler) geändert werden kann. Damit können Sie festlegen, dass ein Barzahler-Kunde keine Auslieferung ohne sofortige Barzahlung, also auf Kredit, erhält. Die Einstellungen zum Barzahler finden Sie im SAP Easy Access unter dem Knoten DSD Backend: Logistik -> Logistics Execution -> Direct Store Delivery Backend -> Stammdaten -> Kunden -> Erweiterte Zahlungsbedingungen pflegen. Auswirkungen auf den Datenbestand Keine Auswirkungen auf den bestehenden Datenbestand. Auswirkungen auf die Datenübernahme Datenübernahme aus einem früheren Release ist nicht erforderlich. Keine Auswirkung auf die Systemverwaltung. Auswirkungen auf das Customizing Keine Auswirkung auf bestehendes Customizing. Weitere Informationen zu DSD Backend finden Sie in der SAP-Bibliothek. SAP AG 5
14.1.5.2 LE-DSD-RA-HH Handheld Interface 14.1.5.2.1 Integration Mobile DSD Ab SAP ECC 5.00, SCM Extension (EA-SCM 500) ist geplant, die Mobile DSD-Lösung der SAP in den DSD Backend-Prozess integrieren zu können. Auswirkungen auf den Datenbestand Keine Auswirkungen auf den bestehenden Datenbestand. Auswirkungen auf die Datenübernahme Datenübernahme aus einem früheren Release ist nicht erforderlich. Diese Funktion ermöglicht die Integration der mobilen Komponente Mobile DSD. Auswirkungen auf die Systemintegration entnehmen Sie dem Konfigurationsleitfaden für Mobile DSD Integration. Sie konfigurieren die Systemkommunikation mit der mobilen Komponente im Customizing und in den Stammdaten. ( SAP Easy Access Menü: Logistik -> Logistics Execution -> Direct Store Delivery Backend -> Tourenabrechnung -> Download). Auswirkungen auf das Customizing Die Einstellungen zum Integration Mobile DSD finden Sie im SAP Referenz-IMG unter dem Knoten DSD Backend: Logistics Execution -> Direct Store Delivery Backend -> Stammdaten -> Download. Bestehendes Customizing wird nicht verändert. Weitere Informationen zu DSD Backend finden Sie in der SAP-Bibliothek. 14.1.5.3 LE-DSD-RA-DE Tourdatenerfassung 14.1.5.3.1 Tourdatenerfassung Ab SAP ECC 5.00, SCM Extension (EA-SCM 500) können Sie in der Tourdatenerfassung im DSD Backend-Prozess zusätzliche Daten erfassen. Dadurch werden neue Prozesse möglich, wie zum Beispiel: - DSD-Werksdirektbelieferung mit Leergut-Rücknahme in ein Verteilzentrum. - Angabe der Charge, die an einen Kunden ausgeliefert wurde. SAP AG 6
- Automatische Folgeprozessverarbeitung für verschiedener Retourentypen in der Abstimmung des DSD-Prozesses. - Angabe der Kundenbestellnummer bei der Auftragserzeugung aus dem DSD-Prozess. - Angabe der Bewertungsart, um Aufträge und Lieferungen gesondert bewerten zu können. Um in die Tourdatenerfassung zu gelangen, wählen Sie vom Bild SAP Easy Access aus Logisitik -> Logistik Execution -> Direct Store Delivery Backend -> Tourenabrechnung -> Tourdatenerfassung. Auswirkungen auf den Datenbestand Keine Auswirkungen auf den bestehenden Datenbestand. Auswirkungen auf die Datenübernahme Datenübernahme aus einem früheren Release ist nicht erforderlich. Keine Auswirkung auf die Systemverwaltung. Auswirkungen auf das Customizing Keine Auswirkung auf bestehendes Customizing. Weitere Informationen zu DSD Backend finden Sie in der SAP-Bibliothek. 14.2 LE-WM Lagerverwaltung 14.2.1 LE-WM-GF Sonstige Funktionen 14.2.1.1 Datenarchivierung (erweitert) Die am häufigsten eingesetzten Archivierungsobjekte wurden überarbeitet und entsprechen nun einem einheitlichen Standard. Vorteile der Überarbeitung sind eine einheitliche der Archivierungsobjekte in Archivierungsprojekten sowie ein verbesserter Zugriff auf archivierte Daten über die Grenzen der verschiedenen Anwendungen hinweg. Die Änderungen betreffen folgende Bereiche: 1. Selektionsbild Im Selektionsbild des Schreibprogramms können Sie im Rahmen Ablaufsteuerung festlegen, ob das Programm im Test- oder Produktivmodus ausgeführt werden soll. Über das Ankreuzfeld Detailprotokoll kann auf Wunsch in jedem Schreibprogramm ein einheitliches Detailprotokoll der verarbeiteten Objekte ausgegeben werden. Bei einigen Archivierungsobjekten ist das auch in anderen Programmen möglich, z.b. im SAP AG 7
Lösch- oder Vorlaufprogramm. Weitere Informationen hierzu enthält die F1-Hilfe. 2. Fortschrittsmeldungen Für im Hintergrund ausgeführte Programme erscheint alle 30 Minuten im Job-Log eine Fortschrittsmeldung. Bei Programmen, die im Dialogmodus ausgeführt werden, erscheint die Fortschrittsmeldung in der Statuszeile alle 10 Sekunden. 3. Protokoll Bei jedem Archivierungslauf werden folgende Informationen ins Protokoll (Spool-Liste) geschrieben: - Anzahl der Tabelleneinträge, verarbeitete Archivierungsobjekte, Archivdateien, etc. - Verarbeitete Business-Objekte (z.b. Auftrag, Faktura, etc.) Wie oben beschrieben, können Sie im Selektionsbild des Schreibprogramms wählen, ob statt des üblichen Kompaktprotokolls ein Detailprotokoll ausgegeben wird, das die verarbeiteten Business-Objekte einzeln auflistet. 4. Unterbrechung des Archivierungslaufs Um besser auf ein vorgegebenes Zeitfenster oder knapp bemessenen Plattenplatz während der Archivierung reagieren zu können, kann die Schreibphase eines Archivierungslaufs unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Diese Funktion ist Teil der Archivadministration (Transaktion SARA). 5. Archivierungsobjektspezifisches Customizing Die technischen Einstellungen im archivierungsobjektspezifischen Customizing wurden für die überarbeiteten Archivierungsobjekte überprüft und gegebenenfalls geändert. Sie können die neuen Parameter durch Aktivieren des entsprechenden BC-Sets (Transaktion SCPR20) auf Wunsch übernehmen. Der Name der BC-Sets lautet ARCH_<Archivierungsobjekt>, also z.b. ARCH_SD_VBAK für das Archivierungsobjekt SD_VBAK. Wir empfehlen, die neuen Parameter zu übernehmen. 6. Netzwerkgrafik Die Netzwerkgrafik für die einzelnen Archivierungsobjekte wurde überprüft und gegebenenfalls angepasst. 7. Erweitung der Archivzugriffe Die Archivzugriffe über das Archivinformationssystem (AS) und den Document Relationship Browser (DRB) wurden erweitert oder verbessert. Bei einigen Archivierungsobjekten ist der Lesezugriff auf archivierte Daten jetzt auch aus bestimmten Anwendungstransaktionen möglich. Übersicht der überarbeiteten Archivierungsobjekte inklusive Besonderheiten - CO_CCTR_PL Wurde durch CO_TOTAL und CO_ITEM ersetzt. - CO_ITEM - CO_TOTAL - CO_CCTR_EP Wurde durch CO_ITEM ersetzt. - CO_CCTR_ID Wurde durch CO_TOTAL und CO_ITEM ersetzt. SAP AG 8
- CO_COSTCTR Wurde durch CO_CCMAST, CO_TOTAL und CO_ITEM ersetzt. - FI_DOCUMNT - FI_MONTHLY - FI_SL_DATA - EC_PCA_ITM, EC_PCA_SUM - MM_ACCTIT - MM_MATBEL - MM_MATNR - MM_EKKO - MM_SPSTOCK - RV_LIKP - SD_VBAK - SD_VBRK - SD_VTTK - RL_TA, RL_TB - PM_ORDER - PR_ORDER (Prozessauftrag) und PP_ORDER (Fertigungsauftrag) Für Prozess- und Fertigungsaufträge gelten folgende Besonderheiten: - Diese Archivierungsobjekte wurden - mit Ausnahmen der Unterbrechung des Archivierungslaufs - nicht bereits zu SAP R/3 Enterprise 4.70 geändert. (Siehe SAP-Hinweis 713545) - Es werden keine Fortschrittsmeldungen angezeigt. - Das archivierungsobjektspezifische Customizing wurde nicht geändert. - Beim Upgrade sind prinzipiell keine weiteren Schritte erforderlich; insbesondere müssen Sie keine neuen Varianten für Schreib- und Löschprogramme anlegen. Weitere Informationen zu den vorgenommenen Änderungen finden Sie im SAP-Hinweis 577847. Besonderheiten beim Upgrade von SAP R/3 Enterprise 4.70 Die betroffenen Archivierungsobjekte wurden tatsächlich bereits im Rahmen von SAP R/3 Enterprise 4.70 überarbeitet (siehe SAP-Hinweis 577847). Damit die implementierten Änderungen wirksam werden, mussten diese allerdings explizit aktiviert werden. Falls Sie dies zu Release 4.70 bereits getan haben, sind für diesen Upgrade keine weiteren Schritte erforderlich. Da den Archivierungsobjekten neue Schreib- und Löschprogramme zugeordnet wurden, ist es in der Regel erforderlich, die Varianten für die Einplanung der Schreib- und Löschprogramme zu überprüfen und ggf. anzupassen. Insbesondere ist es notwendig, die neuen Varianten der SAP AG 9
Löschprogramme im archivierungsobjektspezifischen Customizing einzutragen. Wir empfehlen, die Varianten SAP&TEST und SAP&PROD zu verwenden. Zum Eintragen dieser Varianten können Sie auch die BC-Sets ARCH_<Archivierungsobjekt> verwenden. BC-Sets werden über die Transaktion SCPR20 aktiviert. Beachten Sie, dass diese Aktionen nicht notwendig sind für Archivierungsobjekte, die bereits im Rahmen des Hinweises 577847 auf den neuesten Stand gebracht wurden. Weitere Informationen zu den relevanten Archivierungsobjekten finden Sie in der SAP-Bibliothek der SAP R/3 Enterprise Anwendungskomponenten unter Szenarios in den Anwendungen -> Datenarchivierung. 14.3 LE-SHP Versand 14.3.1 LE-SHP-GF Grundfunktionen 14.3.1.1 Datenarchivierung (erweitert) Die am häufigsten eingesetzten Archivierungsobjekte wurden überarbeitet und entsprechen nun einem einheitlichen Standard. Vorteile der Überarbeitung sind eine einheitliche der Archivierungsobjekte in Archivierungsprojekten sowie ein verbesserter Zugriff auf archivierte Daten über die Grenzen der verschiedenen Anwendungen hinweg. Die Änderungen betreffen folgende Bereiche: 1. Selektionsbild Im Selektionsbild des Schreibprogramms können Sie im Rahmen Ablaufsteuerung festlegen, ob das Programm im Test- oder Produktivmodus ausgeführt werden soll. Über das Ankreuzfeld Detailprotokoll kann auf Wunsch in jedem Schreibprogramm ein einheitliches Detailprotokoll der verarbeiteten Objekte ausgegeben werden. Bei einigen Archivierungsobjekten ist das auch in anderen Programmen möglich, z.b. im Lösch- oder Vorlaufprogramm. Weitere Informationen hierzu enthält die F1-Hilfe. 2. Fortschrittsmeldungen Für im Hintergrund ausgeführte Programme erscheint alle 30 Minuten im Job-Log eine Fortschrittsmeldung. Bei Programmen, die im Dialogmodus ausgeführt werden, erscheint die Fortschrittsmeldung in der Statuszeile alle 10 Sekunden. 3. Protokoll Bei jedem Archivierungslauf werden folgende Informationen ins Protokoll (Spool-Liste) geschrieben: - Anzahl der Tabelleneinträge, verarbeitete Archivierungsobjekte, Archivdateien, etc. - Verarbeitete Business-Objekte (z.b. Auftrag, Faktura, etc.) Wie oben beschrieben, können Sie im Selektionsbild des Schreibprogramms wählen, ob statt SAP AG 10
des üblichen Kompaktprotokolls ein Detailprotokoll ausgegeben wird, das die verarbeiteten Business-Objekte einzeln auflistet. 4. Unterbrechung des Archivierungslaufs Um besser auf ein vorgegebenes Zeitfenster oder knapp bemessenen Plattenplatz während der Archivierung reagieren zu können, kann die Schreibphase eines Archivierungslaufs unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Diese Funktion ist Teil der Archivadministration (Transaktion SARA). 5. Archivierungsobjektspezifisches Customizing Die technischen Einstellungen im archivierungsobjektspezifischen Customizing wurden für die überarbeiteten Archivierungsobjekte überprüft und gegebenenfalls geändert. Sie können die neuen Parameter durch Aktivieren des entsprechenden BC-Sets (Transaktion SCPR20) auf Wunsch übernehmen. Der Name der BC-Sets lautet ARCH_<Archivierungsobjekt>, also z.b. ARCH_SD_VBAK für das Archivierungsobjekt SD_VBAK. Wir empfehlen, die neuen Parameter zu übernehmen. 6. Netzwerkgrafik Die Netzwerkgrafik für die einzelnen Archivierungsobjekte wurde überprüft und gegebenenfalls angepasst. 7. Erweitung der Archivzugriffe Die Archivzugriffe über das Archivinformationssystem (AS) und den Document Relationship Browser (DRB) wurden erweitert oder verbessert. Bei einigen Archivierungsobjekten ist der Lesezugriff auf archivierte Daten jetzt auch aus bestimmten Anwendungstransaktionen möglich. Übersicht der überarbeiteten Archivierungsobjekte inklusive Besonderheiten - CO_CCTR_PL Wurde durch CO_TOTAL und CO_ITEM ersetzt. - CO_ITEM - CO_TOTAL - CO_CCTR_EP Wurde durch CO_ITEM ersetzt. - CO_CCTR_ID Wurde durch CO_TOTAL und CO_ITEM ersetzt. - CO_COSTCTR Wurde durch CO_CCMAST, CO_TOTAL und CO_ITEM ersetzt. - FI_DOCUMNT - FI_MONTHLY - FI_SL_DATA - EC_PCA_ITM, EC_PCA_SUM - MM_ACCTIT - MM_MATBEL - MM_MATNR SAP AG 11
- MM_EKKO - MM_SPSTOCK - RV_LIKP - SD_VBAK - SD_VBRK - SD_VTTK - RL_TA, RL_TB - PM_ORDER - PR_ORDER (Prozessauftrag) und PP_ORDER (Fertigungsauftrag) Für Prozess- und Fertigungsaufträge gelten folgende Besonderheiten: - Diese Archivierungsobjekte wurden - mit Ausnahmen der Unterbrechung des Archivierungslaufs - nicht bereits zu SAP R/3 Enterprise 4.70 geändert. (Siehe SAP-Hinweis 713545) - Es werden keine Fortschrittsmeldungen angezeigt. - Das archivierungsobjektspezifische Customizing wurde nicht geändert. - Beim Upgrade sind prinzipiell keine weiteren Schritte erforderlich; insbesondere müssen Sie keine neuen Varianten für Schreib- und Löschprogramme anlegen. Weitere Informationen zu den vorgenommenen Änderungen finden Sie im SAP-Hinweis 577847. Besonderheiten beim Upgrade von SAP R/3 Enterprise 4.70 Die betroffenen Archivierungsobjekte wurden tatsächlich bereits im Rahmen von SAP R/3 Enterprise 4.70 überarbeitet (siehe SAP-Hinweis 577847). Damit die implementierten Änderungen wirksam werden, mussten diese allerdings explizit aktiviert werden. Falls Sie dies zu Release 4.70 bereits getan haben, sind für diesen Upgrade keine weiteren Schritte erforderlich. Da den Archivierungsobjekten neue Schreib- und Löschprogramme zugeordnet wurden, ist es in der Regel erforderlich, die Varianten für die Einplanung der Schreib- und Löschprogramme zu überprüfen und ggf. anzupassen. Insbesondere ist es notwendig, die neuen Varianten der Löschprogramme im archivierungsobjektspezifischen Customizing einzutragen. Wir empfehlen, die Varianten SAP&TEST und SAP&PROD zu verwenden. Zum Eintragen dieser Varianten können Sie auch die BC-Sets ARCH_<Archivierungsobjekt> verwenden. BC-Sets werden über die Transaktion SCPR20 aktiviert. Beachten Sie, dass diese Aktionen nicht notwendig sind für Archivierungsobjekte, die bereits im Rahmen des Hinweises 577847 auf den neuesten Stand gebracht wurden. Weitere Informationen zu den relevanten Archivierungsobjekten finden Sie in der SAP-Bibliothek der SAP R/3 Enterprise Anwendungskomponenten unter Szenarios in den Anwendungen -> Datenarchivierung. SAP AG 12
14.4 LE-TRA Transport 14.4.1 Datenarchivierung (erweitert) Die am häufigsten eingesetzten Archivierungsobjekte wurden überarbeitet und entsprechen nun einem einheitlichen Standard. Vorteile der Überarbeitung sind eine einheitliche der Archivierungsobjekte in Archivierungsprojekten sowie ein verbesserter Zugriff auf archivierte Daten über die Grenzen der verschiedenen Anwendungen hinweg. Die Änderungen betreffen folgende Bereiche: 1. Selektionsbild Im Selektionsbild des Schreibprogramms können Sie im Rahmen Ablaufsteuerung festlegen, ob das Programm im Test- oder Produktivmodus ausgeführt werden soll. Über das Ankreuzfeld Detailprotokoll kann auf Wunsch in jedem Schreibprogramm ein einheitliches Detailprotokoll der verarbeiteten Objekte ausgegeben werden. Bei einigen Archivierungsobjekten ist das auch in anderen Programmen möglich, z.b. im Lösch- oder Vorlaufprogramm. Weitere Informationen hierzu enthält die F1-Hilfe. 2. Fortschrittsmeldungen Für im Hintergrund ausgeführte Programme erscheint alle 30 Minuten im Job-Log eine Fortschrittsmeldung. Bei Programmen, die im Dialogmodus ausgeführt werden, erscheint die Fortschrittsmeldung in der Statuszeile alle 10 Sekunden. 3. Protokoll Bei jedem Archivierungslauf werden folgende Informationen ins Protokoll (Spool-Liste) geschrieben: - Anzahl der Tabelleneinträge, verarbeitete Archivierungsobjekte, Archivdateien, etc. - Verarbeitete Business-Objekte (z.b. Auftrag, Faktura, etc.) Wie oben beschrieben, können Sie im Selektionsbild des Schreibprogramms wählen, ob statt des üblichen Kompaktprotokolls ein Detailprotokoll ausgegeben wird, das die verarbeiteten Business-Objekte einzeln auflistet. 4. Unterbrechung des Archivierungslaufs Um besser auf ein vorgegebenes Zeitfenster oder knapp bemessenen Plattenplatz während der Archivierung reagieren zu können, kann die Schreibphase eines Archivierungslaufs unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Diese Funktion ist Teil der Archivadministration (Transaktion SARA). 5. Archivierungsobjektspezifisches Customizing Die technischen Einstellungen im archivierungsobjektspezifischen Customizing wurden für die überarbeiteten Archivierungsobjekte überprüft und gegebenenfalls geändert. Sie können die neuen Parameter durch Aktivieren des entsprechenden BC-Sets (Transaktion SCPR20) auf Wunsch übernehmen. Der Name der BC-Sets lautet ARCH_<Archivierungsobjekt>, also z.b. ARCH_SD_VBAK für das Archivierungsobjekt SD_VBAK. Wir empfehlen, die neuen Parameter zu übernehmen. 6. Netzwerkgrafik SAP AG 13
Die Netzwerkgrafik für die einzelnen Archivierungsobjekte wurde überprüft und gegebenenfalls angepasst. 7. Erweitung der Archivzugriffe Die Archivzugriffe über das Archivinformationssystem (AS) und den Document Relationship Browser (DRB) wurden erweitert oder verbessert. Bei einigen Archivierungsobjekten ist der Lesezugriff auf archivierte Daten jetzt auch aus bestimmten Anwendungstransaktionen möglich. Übersicht der überarbeiteten Archivierungsobjekte inklusive Besonderheiten - CO_CCTR_PL Wurde durch CO_TOTAL und CO_ITEM ersetzt. - CO_ITEM - CO_TOTAL - CO_CCTR_EP Wurde durch CO_ITEM ersetzt. - CO_CCTR_ID Wurde durch CO_TOTAL und CO_ITEM ersetzt. - CO_COSTCTR Wurde durch CO_CCMAST, CO_TOTAL und CO_ITEM ersetzt. - FI_DOCUMNT - FI_MONTHLY - FI_SL_DATA - EC_PCA_ITM, EC_PCA_SUM - MM_ACCTIT - MM_MATBEL - MM_MATNR - MM_EKKO - MM_SPSTOCK - RV_LIKP - SD_VBAK - SD_VBRK - SD_VTTK - RL_TA, RL_TB - PM_ORDER - PR_ORDER (Prozessauftrag) und PP_ORDER (Fertigungsauftrag) Für Prozess- und Fertigungsaufträge gelten folgende Besonderheiten: - Diese Archivierungsobjekte wurden - mit Ausnahmen der Unterbrechung des Archivierungslaufs - nicht bereits zu SAP R/3 Enterprise 4.70 geändert. (Siehe SAP AG 14
SAP-Hinweis 713545) - Es werden keine Fortschrittsmeldungen angezeigt. - Das archivierungsobjektspezifische Customizing wurde nicht geändert. - Beim Upgrade sind prinzipiell keine weiteren Schritte erforderlich; insbesondere müssen Sie keine neuen Varianten für Schreib- und Löschprogramme anlegen. Weitere Informationen zu den vorgenommenen Änderungen finden Sie im SAP-Hinweis 577847. Besonderheiten beim Upgrade von SAP R/3 Enterprise 4.70 Die betroffenen Archivierungsobjekte wurden tatsächlich bereits im Rahmen von SAP R/3 Enterprise 4.70 überarbeitet (siehe SAP-Hinweis 577847). Damit die implementierten Änderungen wirksam werden, mussten diese allerdings explizit aktiviert werden. Falls Sie dies zu Release 4.70 bereits getan haben, sind für diesen Upgrade keine weiteren Schritte erforderlich. Da den Archivierungsobjekten neue Schreib- und Löschprogramme zugeordnet wurden, ist es in der Regel erforderlich, die Varianten für die Einplanung der Schreib- und Löschprogramme zu überprüfen und ggf. anzupassen. Insbesondere ist es notwendig, die neuen Varianten der Löschprogramme im archivierungsobjektspezifischen Customizing einzutragen. Wir empfehlen, die Varianten SAP&TEST und SAP&PROD zu verwenden. Zum Eintragen dieser Varianten können Sie auch die BC-Sets ARCH_<Archivierungsobjekt> verwenden. BC-Sets werden über die Transaktion SCPR20 aktiviert. Beachten Sie, dass diese Aktionen nicht notwendig sind für Archivierungsobjekte, die bereits im Rahmen des Hinweises 577847 auf den neuesten Stand gebracht wurden. Weitere Informationen zu den relevanten Archivierungsobjekten finden Sie in der SAP-Bibliothek der SAP R/3 Enterprise Anwendungskomponenten unter Szenarios in den Anwendungen -> Datenarchivierung. SAP AG 15