(Parkierungsreglement)

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Transkript:

Kanton St. Gallen Gemeinde Bad Ragaz Reglement über das Parkieren auf öffentlichem Grund () genehmigt am 6. November 00 Unkostenbeitrag Fr. 6.--

Inhaltsverzeichnis Reglement über das Parkieren auf öffentlichem Grund () A Allgemeine Bestimmungen Art. Geltungsbereich... B Parkieren Art. Grundsatz... Art. 3 Örtliche Beschränkungen... Art. 4 Zeitliche Beschränkungen... 3 Art. 5 Bewirtschaftung der Parkplätze... 3 Art. 6 Dauerparkieren a) Allgemeines... 3 Art. 7 b) Bewilligungs- und Gebührenpflicht... 3 Art. 8 c) Berechtigung... 3 Art. 9 d) Parkkarten... 4 Art. 0 e) Missbräuche... 4 Art. Sonderregelungen... 4 Art. Kontrolle... 4 C Gebühren Art. 3 Gebührenfestlegung... 5 Art. 4 Verwendung der Gebühren... 5 D Schlussbestimmungen Art. 5 Vollzug... 5 Art. 6 Fakultatives Referendum und Inkrafttreten... 5

Der Gemeinderat Bad Ragaz erlässt gestützt auf - Art. 5, Art. 6 und Art. 36 lit. g des Gemeindegesetzes vom 3. August 979 (sgs 5.) - Art. 3 der Gemeindeordnung vom 8. April 000 - Art. 0 Abs., Art. Abs. und Art. 9 des Strassengesetzes vom. Juni 988 (sgs 73.) folgendes Reglement über das Parkieren auf öffentlichem Grund (): A Allgemeine Bestimmungen Art. Geltungsbereich Dieses Reglement ordnet das Parkieren von Motorfahrzeugen und Anhängern auf öffentlichem Grund. B Parkieren Art. Grundsatz Das Abstellen von Motorfahrzeugen und Anhängern auf öffentlichem Grund kann im Sinn von Art. 3 Abs. 4 des Strassenverkehrsgesetzes (SR 74.0; abgekürzt SVG) geordnet werden durch: a) örtliche und zeitliche Beschränkungen; b) Gebühren- und Bewilligungspflicht. Die Signalisation richtet sich nach der Signalisationsverordnung, insbesondere nach dem Anhang (SR 74.; abgekürzt SSV). Art. 3 Örtliche Beschränkungen Örtliche Beschränkungen des Parkierens können insbesondere angeordnet werden durch die Signale: a) "Parkieren verboten" (Signal Nr..50); b) "Zone mit Parkverbot" (Signal Nr..59.).

Art. 4 Zeitliche Beschränkungen Zeitliche Beschränkungen des Parkierens können insbesondere angeordnet werden durch: a) Zusatztafeln zum Signal "Parkieren gestattet" (Art. 48 Abs. SSV, Signal Nr. 4.7); b) Angaben auf den Parkuhren oder Ticketautomaten; c) Signalisation als "Blaue Zone" (Art. 48 Abs. SSV, Signal Nr. 4.8); d) "Erweiterte Blaue Zonen". In den als "Erweiterte Blaue Zone" bezeichneten Gebieten gelten grundsätzlich die Vorschriften über die "Blaue Zone". Inhaber einer besonderen und gebührenpflichtigen Bewilligung sind berechtigt, ihr Fahrzeug dauernd abzustellen (vgl. Art. 6 ff. dieses Reglements). Art. 5 Bewirtschaftung der Parkplätze Parkplätze können bewirtschaftet werden durch Parkuhren, Ticketautomaten und Dauerkarten. Art. 6 Dauerparkieren a) Allgemeines Der Gemeinderat legt durch Sektoren oder Umgrenzungspläne fest, wo das Dauerparkieren innerhalb der "Blauen Zone" sowie auf bewirtschafteten Parkplätzen gestattet ist. Art. 7 b) Bewilligungs- und Gebührenpflicht Das Dauerparkieren bedarf einer besonderen Bewilligung und ist gebührenpflichtig. Die Bewilligung zum Dauerparkieren gibt keinen Anspruch auf einen Parkplatz. Art. 8 3 c) Berechtigung Das Dauerparkieren wird folgenden Personenkreisen gestattet: a) Anwohnern; b) Berufstätigen im bezeichneten Gebiet. Weitere Personenkreise wie Behinderte können den berechtigen Personenkreisen gleichgestellt werden. 3

Art. 9 3 4 5 d) Parkkarten Die Berechtigten erhalten gegen Gebühr Monats- oder Jahreskarten für das Dauerparkieren. Die Parkkarten werden auf die Motorfahrzeuge bzw. auf die rechtmässigen Fahrzeughalter oder berechtigten Fahrzeugführer ausgestellt. Die Parkkarten sind nicht übertragbar und auf den bezeichneten Sektor oder Bereich beschränkt. Pro Haushalt werden höchstens zwei Parkkarten ausgestellt. Die Einwohnerdienste der Gemeindeverwaltung sind zuständig für das Ausstellen der Parkkarten. Art. 0 e) Missbräuche Bei Missbrauch kann die Parkkarte jederzeit entzogen oder als ungültig erklärt werden. Als Missbrauch gelten insbesondere: a) falsche Angaben zum Fahrzeug bzw. zu dessen Halter oder Führer; b) Überziehen der in der Parkkarte aufgeführten berechtigten Dauer; c) eigenmächtige Änderungen auf der Parkkarte; d) unberechtigte Weitergabe der Parkkarte; e) andere Gründe, die den Zielen dieses Reglements widersprechen. Art. Sonderregelungen Abweichende polizeiliche Anordnungen zum Freihalten von Strassen und Plätzen in besonderen Fällen sind zu beachten, insbesondere bei Bau- und Unterhaltsarbeiten, Schneeräumung und Veranstaltungen. Vorbehalten bleiben Ausnahmebewilligungen nach Art. 7 Abs. SSV. Art. Kontrolle Die Kontrolle der rechtmässigen Parkierung auf dem Gemeindegebiet von Bad Ragaz erfolgt durch: a) die Gemeindepolizei; b) eine hiefür geeignete private Person; c) die Kantonspolizei. 4

C Gebühren Art. 3 Gebührenfestlegung Der Gemeinderat erlässt den Gebührentarif nach diesem Reglement. Die Parkierungsgebühren bemessen sich nach: a) Nutzungsintensität und Nutzungsdauer (Art. 9 Abs. lit. a und b StrG); b) wirtschaftlichem Nutzen für den Berechtigten (Art. 9 Abs. lit. d StrG); c) Standort der Parkplätze; d) Kosten der Parkplätze; e) Benützungskomfort; f) Verwaltungs- und Kontrollkosten. Art. 4 Verwendung der Gebühren Der Ertrag aus den Gebühren gemäss diesem Reglement wird verwendet für: a) Aufwendungen im Zusammenhang mit dem ruhenden Verkehr; b) Einrichtungen des öffentlichen Verkehrs; c) Verbesserung der Sicherheit von Fussgängern, Radfahrern und Behinderten; d) andere im Zusammenhang mit dem Verkehr stehende Gemeindeaufgaben. D Schlussbestimmungen Art. 5 Vollzug Der Gemeinderat vollzieht dieses Reglement. Er kann Vollzugsaufgaben der Gemeindeverwaltung oder Dritten übertragen. Art. 6 Fakultatives Referendum und Inkrafttreten Dieses Reglement untersteht dem fakultativen Referendum. Der Gemeinderat bestimmt das Inkrafttreten nach Genehmigung durch die zuständigen kantonalen Stellen. 5

Vom Gemeinderat Bad Ragaz erlassen am 8. September 00. Der Gemeinderat Gemeindepräsident Gemeinderatsschreiber Guido Germann Mario Bislin Dem fakultativen Referendum unterstellt vom. Oktober 00 bis 30. Oktober 00 Vom Baudepartement des Kantons St. Gallen genehmigt am 6. November 00. Mit Ermächtigung Der Leiter des Planungsamtes Vom Justiz- und Polizeidepartement des Kantons St.Gallen genehmigt am 5. November 00. Mit Ermächtigung Der Leiter Rechtsdienst Vollzug Gemäss Beschluss des Gemeinderates vom 8. September 00 tritt das vorstehende Reglement in Vollzug auf den. Januar 00. 6