PRO-12. Benutzerhandbuch



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Transkript:

PRO-12 Benutzerhandbuch

PRO-12 ASB ist ein Produkt der CreamWare Audio GmbH in Siegburg. (c) CreamWare 1998-2005 - alle Rechte vorbehalten. Die nachfolgende Dokumentation wurde erstellt von CreamWare Audio GmbH (CreamWare), und beschreibt den jeweils aktuellen Stand der Produktentwicklung. CreamWare behält sich sich vor, gegebenenfalls Änderungen an der Dokumentation vorzunehmen, sofern dies notwendig erscheint. Eine Verpflichtung zur Veröffentlichung oder Benachrichtigung von Anwendern der vorliegenden Dokumentation besteht nicht. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die vorliegende Dokumentation typographische Fehler oder technische Ungenauigkeiten enthalten kann. CreamWare übernimmt keinerlei Gewähr, weder ausdrücklich noch implizit, für den Inhalt der vorliegenden Dokumentation. Die Gewährleistung für das beschriebene Produkt ist in den Gewährleistungsbestimmungen eingehend beschrieben. In keinem Fall haftet CreamWare für jegliche Form von Datenverlust oder Datenfehlern im Rahmen der Nutzung des Produktes oder vorliegender Dokumentation. Insbesondere schließt CreamWare jegliche Haftung für Folgeschäden aus( wie z.b. verlorene Gewinne, entgangene Preisnachlässe, Produktionsausfälle sowie alle sonstigen Folgeschäden), welche sich aus der Nutzung des Produktes oder der Verwendung der vorliegenden Dokumentation ergeben. In der vorliegenden Dokumentation etwaig verwendete Bezeichnungen von Marken- oder Produktnamen Dritter unterliegen gesetzlichen Bestimmungen des Patent- und Markenrechts und sind das Eigentum der jeweiligen Rechteinhaber. Dies gilt auch dann, wenn im Text der entsprechende Hinweis nicht explizit angebracht ist. In keinem Fall gewährleistet CreamWare, dass die vorliegende Dokumentation und die hierin enthaltenen Informationen frei von Rechten Dritter sind. Die vorliegende Dokumentation darf ohne vorherige schriftliche Einwilligung der CreamWare Audio GmbH weder in Teilen oder zur Gänze kopiert, übersetzt oder auf elektronische Medien übertragen werden. Produkt und zugehörige Dokumentation unterliegen den AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) der CreamWare Audo GmbH zum jeweils aktuellen Stand.

Inhaltsverzeichnis Benutzerhandbuch PRO-12 ASB Haftungsausschluss 02 Inhaltsverzeichnis 03 Einleitung 04 Erste Schritte Anschluss des Netzteils 05 MIDI Verbindung 05 Audio Verbindung 06 Netzschalter 06 USB Verbindung und Treiberinstallation 06 Installation der Remote-Software 07 Die Presets 08 Die Bedienoberfläche Oscillator A & B 09 Audio Mixer, Filter Sektion 11 Amplifier 12 LFO 13 Modulation 14 Glide, Unison 15 Der Configuration-Strip Match 16 Value 16 MIDI 16 Sound 17 Presets 17 Effekte 18 Effektprogramme / Parameterbereich 18 PRO-12 ASB Remote-Software Allgemeines, Aufbau der Oberfläche 19 Main Page, Add Page 20 Prefs-Page 24 Effects Page 26 MIDI-Monitor 27 MIDI-Keyboard 27 Presetverwaltung 28 Spezifikationen MIDI Implementationstabelle 29 Technische Daten 30 CE Konformitätserklärung 30 Gewährleistungsbestimmungen 31 3

Willkommen Vielen Dank, dass Sie sich für den PRO-12 ASB entschieden haben. Wir sind uns sicher, Sie werden mit Ihrem PRO-12 ASB genau so viel Spaß haben, wie wir an der Entwicklung dieses einzigartigen und charakterstarken Synthesizers. Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung aufmerksam durch, um alle Funktionen des PRO-12 ASB kennen zu lernen und nutzen zu können. Einleitung Wenn man von einem historischen polyphonen Analog-Synthesizer spricht, dann fällt jedem Kenner sofort ein Gerät ein, das 1978 von dem Amerikaner Dave Smith entwickelt wurde und als Blaupause für die weitere Entwicklung der polyphonen Synthesizer gelten sollte. Mit dem PRO-12 ASB haben Sie nun die perfekte Emulation eines der "most sexiest" Synthesizer-Modelle vor sich. Der komplexe und dennoch logische Stimmenaufbau, die konsequent benutzerfreundliche Gestaltung des Bedienfeldes und der einzigartige Sound standen Pate für die zeitgemäße Version dieses polyphonen Synthesizer-Klassikers. Als Soundquellen besitzt der PRO-12 zwei multifunktionale Oszillatoren, die mehrere Wellenformen - auch gleichzeitig! - zur Auswahl haben. Die Oszillatoren werden zusammen mit White Noise in der Mixer-Sektion gemischt, danach kommen das 24dB Lowpass-Filter mit Resonanz und der Amplifier. Es gibt zwei Hüllkurven, beide haben Attack, Decay, Sustain und Release und sind dem Filter und Amplifier zugeordnet. Die Filterhüllkurve, Oszillator B und das LFO können zu verschiedenen Modulationszielen geleitet werden. Als Erweiterung zum Original wurde dem PRO-12 ASB zusätzlich nocheine Effekt-Sektion mit Chorus/Flanger und Delay, MIDI Clock-Anbindung und Aftertouch spendiert. 4

Erste Schritte Anschluss des Netzteils Um Ihren ASB mit Netzspannung zu versorgen, stecken Sie bitte das beiliegende Netzteil in die Steckdose. Verbinden Sie dann das Netzteil mit der Netzbuchse Ihres ASB. Bitte achten Sie vor dem ersten Gebrauch auf die Kompatibilität des Netzteils zu Ihrem Stromnetz. Bei Verlust des Netzteils kann ein Standard AC oder DC 12V Netzteil mit 1.5 A verwendet werden. Der Anschluss des Netzteils an den ASB erfolgt über einen Hohlstecker (5.5mm x 2.1mm x 11,5mm, centerpositiv). MIDI Verbindung Um den ASB über MIDI spielen zu können, stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: 1. Das Gerät wird direkt an ein Masterkeyboard angeschlossen oder 2. das Gerät wird an den MIDI-Port Ihres Computers angeschlossen, um den PRO-12 ASB in Verbindung mit einem Sequencer und der Remote-Software nutzen zu können. Verbinden Sie hierzu die MIDI- Ein- und Ausgänge des mit den MIDI Ein- und Ausgängen Ihres Keyboards bzw. Computers. Dabei muss der Eingang des ASB mit dem Ausgang Ihres Sequencer/Keyboards verbunden werden. Den Ausgang des ASB verbinden Sie bitte mit dem Eingang Ihres Sequencers/Keyboards. Soll das eingehene MIDI-Signal noch an ein anderes Gerät weitergeleitet werden, so verbinden Sie bitte auch MIDI Thru. Steht Ihnen kein MIDI-Port zur Verfügung, so können Sie alternativ auch den USB-Port Ihres Computers verwenden. 5

Audio Verbindung Um das Audiosignal des ASB abzuhören, verbinden Sie die Stereo Ausgänge mit den Audio-Eingängen Ihres Mischpultes, Computers oder Ihrer HiFi Anlage. Um für die Klangerzeugung des ASB auch externe Signale nutzen zu können, verbinden Sie bitte auch den Audio-Eingang des ASB mit einer beliebigen Klangquelle. Netzschalter Bitte schalten Sie den Netzschalter ein, um den ASB in Betrieb zu nehmen. USB Verbindung und Treiberinstallation (Windows XP) Um den ASB auch ohne MIDI-Interface in Verbindung mit einem Computer nutzen zu können wurde ein USB-Anschluss integriert. Für diese Funktion wird eine Windowsinstallation mit Service Pack 2 benötigt. Nach dem Anschliessen an Ihren Computer wird Windows XP Ihren ASB als USB-Audio-Gerät erkennen. Für dieses Gerät werden keine weiteren Treiber benötigt. Sie können also sofort loslegen! Nach dem Starten Ihres Sequencers (Abb. Cubase SX) steht Ihnen der USB-Audiogerät Treiber als Midiport zur Verfügung. In seltenen Fällen kann es passieren, dass ältere Versionen von Windows XP (vor Service Pack 2) den USB Port nach dem Entfernen Ihres ASB nicht wieder frei geben. In diesem Fall starten Sie bitte XP neu. Nach dem Neustart steht Ihnen der USB-Port wieder zur Verfügung. 6

Installation der Remote-Software Um die PRO-12 ASB Remote-Software zu installieren, legen Sie bitte die CD mit der Aufschrift PRO-12 ASB in das CD-Laufwerk Ihres Computers. Im Normalfall wird sich der Installationsdialog automatisch öffnen. Sollten Sie die automatische Startfunktion Ihres CD-Laufwerks deaktiviert haben, so starten sie bitte die Anwendung "Setup.exe" manuell mittels Doppelklick von der CD. Bestätigen Sie den "Willkommen zur Installation" Dialog bitte mit "Next" Im folgenden Dialog bestätigen Sie bitte die Anerkenntnis der Lizenzbedingungen mit "I agree with the...", wählen Sie dann "Next". Den Installationspfad der Remote-Software können Sie im Dialog "Directory" einstellen. Standardmässig wird diese in das Verzeichnis "C:\Programme\CreamWare\Pro-12 ASB Remote" installiert, der erforderliche Speicherplatz beträgt etwa 6.0 MB. Im "Startmenü-Ordner auswählen" haben Sie die Möglichkeit, den Ordner für den Startmenü-Eintrag selbst zu bestimmen. Als Standard wird ein Ordner "PRO-12" angelegt und verwendet. Im folgenden Dialog haben Sie noch einmal die Möglichkeit, die von Ihnen vorgenommenen Einstellungen zu überprüfen. Wählen Sie "Start" um den Kopiervorgang zu starten. Bestätigen Sie den End Dialog bitte mit Exit.. 7

Im letzten Dialog können Sie einstellen, ob nach dem Beenden des Installations- Assistenten die Readme Datei mit aktuellen Informationen angezeigt, und ob die Remote-Software im Anschluss gestartet werden soll. Das Aufrufen der Presets Die Presetverwaltung am PRO-12 ASB erfolgt über die Soundsektion im Configuration-Strip. Es stehen 128 User- und 128 Factorypresets zur Auswahl. Betätigen Sie den Taster PRESET, um das gewünschte Preset mit den DOWN/UP-Tastern oder dem Datenrad zu wählen. Ein Preset beinhaltet alle Einstellungen, die Parameter der Add Page der Remotesoftware und somit auch die Effekte. Presets können nur in die User-Bank gespeichert werden, deshalb wird USER automatisch selektiert, wenn ein Preset gespeichert werden soll. 8

Die Bedienoberfläche Oszillator A & B Die Oszillatoren A&B gleichen sich bis auf wenige Unterschiede. Per Schalter am jeweiligen Oszillator können verschiedene Wellenformen hinzugeschaltet werden. Bei Oszillator A sind dies die Wellenformen Sägezahn und Pulse, bei Oszillator B sind es Sägezahn, Triangle und Pulse. Die Wellenformen können gleichzeitig aktiv sein, wodurch eine Mischung von fünf Oszillatorwellenformen möglich ist. Die Pulsweite kann manuell oder per Modulation verändert werden. Falls Oszillator B als Modulationsquelle dient, lässt er sich von der Frequenzeingabe der Tastatur trennen, zusätzlich lässt er sich auf niedere Frequenzen skalieren wodurch er zum LFO wird. Der Oszillator A kann zum Oszillator B synchronisiert werden. Frequency Benutzen Sie diesen Regler, um die beiden Oszillatoren gegeneinander zu verstimmen. Werden zwei Oszillatoren gegeneinander verstimmt und gemischt, entstehen Schwebungen, der Klang wird lebendiger. Der Regelbereich erstreckt sich über eine Oktave. Sawtooth On/Off: Schaltet die Sägezahnwelle des jeweiligen Oszillators ein bzw. aus. Pulse On/Off: Schaltet die Pulswelle des jeweiligen Oszillators ein bzw. aus. Triangle On/Off Da Oszillator B auch als LFO verwendet werden kann, besitzt er zusätzlich eine Triangle-Welle. Hiermit schalten Sie die Wellenform ein bzw. aus. 9

Pulse Width Stellen Sie hier die Pulsweite des Oszillators manuell ein. Um das Ergebnis ihrer Einstellung zu hören, muss die Pulswellenform eingeschaltet sein. Der Regelbereich erstreckt sich von ca. 5% bis 100% der Pulsweite. Ebenso besteht die Möglichkeit zur Pulsweitenmodulation, wobei dies im Abschnitt Modulation beschrieben ist. Sync On/Off Aktiviert den Hard Sync von Oszillator A zu Oszillator B. Beim Hard Sync erfährt die Wellenform von Oszillator A mit jedem Periodendurchlauf von Oszillator B einen Neustart. Dadurch wird die Tonhöhe von Oszillator B auf Oszillator A übertragen. Je nach Octave- und Frequency-Einstellung bzw. Frequenzmodulation von Oszillator A können unterschiedliche Effekte, die auf das Spektrum des Oszillators wirken, erzeugt werden. Lofreq/Normal Skaliert Oszillator B auf sehr niedrige Frequenzen herunter, der Oszillator schwingt jetzt viel langsamer. Über die Modulationsmatrix lässt sich Oszillator B nun als zusätzliches LFO verwenden. Keyboard Trennen Sie hiermit Oszillator B von der Tastatur. Der Oszillator folgt nun nicht mehr der gespielten Note, sondern schwingt jetzt auf der durch Octave, Frequency und Lofreq gewählten Frequenz. So lässt er sich z.b. als Modulationsquelle mit einstellbarer Frequenz verwenden. 10

Audio Mixer Hier werden die Signale gemischt, bevor sie in das Filter eingespeist werden. Oszillator A und Oszillator B haben je einen eigenen Lautstärkeregler, ein weiterer Regler steuert die Lautstärke des Noise Signals, bei dem es sich um weisses Rauschen handelt. Auf der Add-Page finden sie den Lautstärkeregler für ein externes Signal. Filter Sektion Die Filtersektion besteht aus einem modulierbaren Tiefpassfilter mit Resonanz, die bis hin zur Eigenresonanz reicht. Zusammen mit der Hüllkurve und anderen Modulationen bestimmt das Tiefpassfilter den Klangverlauf. Der Tiefpass hat eine Flankensteilheit von 24dB/Oktave. Frequenzen unterhalb der Cutoff Frequenz bleiben unbearbeitet, daher die Bezeichnung Tiefpass. Frequenzen oberhalb der Cutoff Frequenz werden abgesenkt mit 24dB/Oktave. Resonanz entsteht durch Rückkopplung des Filterausgangs mit dem Filtereingang, die Frequenzen um die Cutoff Frequenz werden verstärkt. Dank des Circuit Modelling Verfahren besitzt das Filter die Eigenheiten des Originals, die Cutoffeinstellungen und das Resonanzverhalten zeigen den typischen Charakter. Zur Modulation des Filters stehen eine eigene Hüllkurve, das Keyboard und die Quellen der Modulationsmatrix zur Verfügung. Cutoff Die Cutoff Frequenz ist die Frequenz, oberhalb der das Spektrum beschnitten wird - Obertöne werden abgesenkt. Verändern Sie hier die Cutoff Frequenz manuell. Resonance Hier stellen Sie die Resonanz-Parameter ein. Resonanz entsteht durch Rückkopplung des Filterausgangs mit dem Filtereingang, dabei werden die Frequenzen um die Cutoff Frequenz verstärkt. Bei voller Resonanz schwingt das Filter in Eigenresonanz und erzeugt einen Sinuston mit der eingestellten Cutoff Frequenz. Das Filter gilt deshalb auch als sechste Soundquelle. 11

Envelope Amount: Stellen Sie hier die Intensität der Hüllkurve ein. Der Cutoff folgt dem Verlauf der Hüllkurve mit der eingestellten Intensität, ein Klangverlauf entsteht. Ausgangspunkt und Endpunkt des Hüllkurvenverlaufs ist die eingestellte Cutoff Frequenz. Keyboard Amount: Durch Keyboard Amount folgt die Cutoff-Frequenz mit der eingestellten Intensität der gespielten Note. Ist der Regler auf Position 7 der Skala, folgt die Frequenz zu 100%, d.h. pro Oktave verdoppelt sich die Cutoff- Frequenz. Amplifier Zusammen mit der Hüllkurve bestimmt der Amplifier den Lautstärke- Verlauf des Klangs. Zur Modulation des Amplifiers steht eine ADSR- Hüllkurve zur Verfügung. Der Volume-Regler ist Teil dieser Sektion. Attack Dauer des ersten Hüllkurvensegments. In der Attack-Phase wächst die Hüllkurve mit der eingestellten Zeit auf das Maximum an. Die Stärke des Anstiegs wird durch Envelope Amount bestimmt. Das Maximum wird durch Cutoff Frequency und Envelope Amount gemeinsam bestimmt. Decay Dauer des zweiten Hüllkurvensegments. In der Decay-Phase fällt die Hüllkurve mit der eingestellten Zeit auf den unter Sustain eingestellten Wert zurück. Sustain Wert, auf dem die Hüllkurve nach dem Decay verweilt. Release In der Release-Phase fährt die Hüllkurve mit der eingestellten Zeit zurück auf ihr Minimum. Der Wert auf den sie fällt, ist vom Cutoff bestimmt.die Zeit in der sie fällt, wird durch Decay bestimmt. Velocity Modulation aller Level der Hüllkurve per Anschlagsstärke. Je nach eingestellter Modulationsstärke werden die Pegel der Hüllkurve zwischen Minimum und Maximum variiert. Die Anschlagsstärke nimmt dabei auch Einfluss auf die Klangfarbe. 12

Optionen für Amp- und Filter Envelope ADR Aktivieren Sie diese Option, um das Sustain auf 0 zu setzen. Sie können hierdurch schnell zwischen perkussiven und Sustain-basiertem Sound umschalten, ohne dabei den Sustain Level ändern zu müssen. Release Aktivieren Sie diese Option um die Release-Zeit auf 0 zu setzen. Volume Gesamtlautstärke des Synthesizers. Der Regler rechts neben der Filtersektion regelt die Lautstärke vor den Effekten, kann also auch zum Aussteuern der Effekte genutzt werden, um z.b. bei hohem Feedback des Flangers Verzerrungen zu vermeiden. LFO (Low Frequency Oszillator) Der LFO des PRO-12 bietet drei Wellenformen, welche die gleichen wie bei Oszillator B sind. Die Wahl der Wellenformen findet auch hier über drei Schalter statt. Es können alle drei Wellenformen, oder eine beliebige Kombination davon, gleichzeitig aktiv sein, was zu interessanten Ergebnissen führt. Die Wahl des Ziels und die Intensität des LFOs werden in der Modulationsmatrix vorgenommen. Als Erweiterung zum Original finden Sie auf der Add-Page einige Zusatzparameter. Hier lässt sich z.b. das LFO zu einer MIDI Clock synchronisieren oder auch der Neustart des LFOs per Keyboard mit Startphase aktivieren. LFO Freq Stellen Sie hier die Frequenz des LFOs ein. Sawtooth On/Off Schaltet die Sägezahnwelle ein bzw. aus. Pulse On/Off Schaltet die Pulswelle ein bzw. aus. Triangle On/Off Schaltet die Triangle-Welle ein bzw. aus. 13

Modulation Der PRO-12 hat drei Modulationsquellen - Filter Envelope, Oszillator B und LFO - die mit bis zu fünf Zielen (Frequency Oszillator A, Pulsweite Oszillator A, Frequency Oszillator B, Pulsweite Oszillator B und Filter Cutoff) verknüpft werden können. Die Verknüpfung kann dabei direkt oder über das Modulationsrad erfolgen, man hat also zwei getrennte Modulationsbusse. Die Grundintensität der Modulation wird einmal pro Quelle eingestellt. Ist der Weg über das Modulationsrad gewählt, so nimmt dieses zusätzlich Einfluss auf die Modulationstiefe. Die Filter Envelope und Oszillator B sind polyphone Modulationsquellen, d.h. sie wirken pro Stimme. Der LFO ist eine monophone Modulationsquelle, wirkt also nur einmal pro Klang. Poly Mod Stellen Sie in dieser Sektion die Intensitäten der Modulationsquellen Filter Envelope und Oszillator B ein und aktivieren Sie ein oder mehrere Modulationsziele. Source Amount Filter Env Stellen Sie hier die Modulationstiefe der Filterhüllkurve gemeinsam für alle ausgewählten Ziele ein. OSC B Stellen Sie hier die Modulationstiefe von Oszillator B gemeinsam für alle gewählten Ziele ein. LFO Amount Stellen Sie hier die Modulationstiefe des LFO gemeinsam für alle gewählten Ziele ein. 14

Destination Freq A Aktivieren Sie diesen Schalter um das Modulationssignal zur Modulation der Frequenz des Oszillators A einzusetzen. Freq B Aktivieren Sie diesen Schalter um das Modulationssignal zur Modulation der Frequenz des Oszillators B einzusetzen. PW A Aktivieren Sie diesen Schalter um das Modulationssignal zur Modulation der Pulsweite des Oszillators A einzusetzen. PW B Aktivieren Sie diesen Schalter um das Modulationssignal zur Modulation der Pulsweite des Oszillators B einzusetzen. Filter Aktivieren Sie diesen Schalter um das Modulationssignal zur Modulation des Filters einzusetzen. Wheel Modulation Die Intensität des Wheel Busses in der Modulationssektion wird grundsätzlich durch das Modulationsrad gesteuert. Im Original war dies sogar die einzige Möglichkeit der Steuerung dieses Busses. Zur besseren Kontrolle gibt es zusätzlich eine Modulation Intensity und einen Modulation Offset. Die Intensität des Pitch Bender ist ebenso einstellbar. Die Parameter befinden sich auf der Add-Page in der Remote-Software. Glide Durch Glide werden aufeinanderfolgende Noten von einem Ton in den nächsten mit der unter Rate eingestellten Zeit fliessend überführt. Glide Zeit, mit der aufeinanderfolgende Noten, von einem Ton in den nächsten überführt werden. Glide muss nicht extra aktiviert werden. Es genügt wenn Sie eine Zeit einstellen, bei welcher der Glide-Effekt zum Tragen kommt. Stellen Sie die Zeit mit dem Regler ein, um Glide zu aktivieren. Unison Aktivieren Sie hier den Unisono-Modus. Weitere Parameter können in der Remote-Software auf der Add- Page eingestellt werden. 15

Der Configuration-Strip Der Configuration Strip ist für besondere System-Einstellungen, Presetverwaltung und Anzeigeelemente vorgesehen. Match Diese Anzeige erlaubt es Ihnen, die bei einem gewählten Preset eingestellten Werte abzuholen bzw. einzustellen. Drehen Sie solange an dem neben der Anzeige befindlichen Drehregler, bis die mittlere LED (PRESET) blinkt. Ist Ihr eingestellter Wert kleiner als der Wert im Preset, leuchtet eine der ersten drei LEDs (links). Ist der Wert im Preset größer als Ihr eingestellter Wert, leuchtet eine der drei rechten LEDs. Auf diese Weise können Sie schnell und einfach den Presetwert finden. Value Mit dem Datenrad (links) und den DOWN/ UP-Tastern stellen Sie Parameter des Configuration Strips ein, wie z. B. den MIDI- Kanal oder die Lautstärke (Volume). Es gibt zwei verschiedene Spielweisen: monophon (einstimmig) und polyphon (mehrstimmig). Wenn sie die DOWN/UP- Taster gleichzeitig drücken, können sie den Modus umschalten (MONO/ POLY). Im Display steht dann of für monophon und on für polyphon. Midi Betätigen Sie den Taster CHANNEL, um den gewünschten MIDI-Kanal mit den DOWN/UP-Tastern oder dem Datenrad einzustellen. Steht ein vertikaler kleiner Strich vor der Kanalzahl, empfängt das Gerät auf allen MIDI-Kanälen (Omni-Mode). Gesendet wird auf dem eingestellten Kanal. Ohne Strich wird nur auf dem eingestellten Kanal gesendet und empfangen. Wertebereich: MIDI Kanal 1... 16 Omni Off MIDI Kanal 1... 16 Omni On (Strich) 16

Betätigen Sie den Taster CONTROL, um den gewünschten MIDI-Local- Modus mit den DOWN/UP-Tastern oder dem Datenrad einzustellen. Local Off ist gewählt wenn das Display of zeigt, Local On bei on. Local Off-Modus: Die lokalen Controller sind ausgeschaltet. Sound Betätigen Sie den Taster VOLUME, um die Lautstärke mit den DOWN/UP-Tastern oder dem Datenrad einzustellen. Diese Lautstärke ist nicht in einem Preset gespeichert, sondern es ist die Lautstärke des Gerätes. Presets Betätigen Sie den Taster PRESET, um das gewünschte Preset mit den DOWN/UP-Tastern oder dem Datenrad zu wählen. Ein Preset beinhaltet alle Einstellungen, die Parameter der Add Page der Remotesoftware und somit auch die Effekte. Presets können nur in die User-Bank gespeichert werden, deshalb wird USER automatisch selektiert, wenn ein Preset gespeichert werden soll. Betätigen Sie den Taster USER, um zwischen Factory- und User-Bank hin- und herzuschalten. Dies ist nur möglich, wenn PRESET aktiv ist. Die zweite Funktion des Tasters USER wird durch langes Drücken aktiviert. In diesem Fall werden alle sichtbaren Parameter der Hardware so übernommen, wie sie eingestellt sind. Die nicht sichtbaren Parameter werden auf die Grundeinstellungen gesetzt. Betätigen Sie den Taster STORE, um ein Preset zu speichern. Die LED beginnt dann zu blinken. Wählen Sie mit dem Datenrad oder mit den UP/ DOWN-Tastern eine Presetnummer aus und drücken Sie nochmals STORE. Die LED beginnt schneller zu blinken. Drücken Sie die Taste so lange, bis die LED wieder erlischt. Das Preset ist jetzt unter der gewählten Nummer gespeichert. 17

Effects Betätigen Sie den Taster BYPASS, um den Effektweg zu umgehen. Je nach Einstellung wird das Signal ohne Effekte etwas lauter als mit Effekten sein. Wenn die LED leuchtet, ist BYPASS aktiv, und die Effekte sind nicht hörbar. Ein erneutes Drücken des Tasters deaktiviert die Bypass- Funktion wieder. Betätigen Sie den Taster PROGRAM, um den gewünschten Effektalgorithmus mit den DOWN/UP- Tastern oder dem Datenrad einzustellen. Insgesamt stehen fünf Modi für die zwei Effekte (Chorus, Delay) zur Verfügung. Die Belegungen für die Parameter der Effekte (PARAM1 bis 3) sind für jedes Programm unterschiedlich. Die Effektprogramme: PARAMETER 1 PARAMETER 2 PARAMETER 3 Chorus Chorus Depth Chorus Rate Chorus Feedback Delay Time Delay Damping Delay Time Left Delay Time Right Delay BPM Delay BPM Delay Note Left Delay Note Right Chorus Delay Time Chorus Depth Delay Time Left Delay Time Right Chorus Delay BPM Delay BPM Delay Note Left Delay Note Right Die Wertebereiche der Parameter: Control Range Chorus Depth 0-10 Chorus Rate 0.01 Hz - 20 Hz Chorus Feedback -5-5 Delay Time 0.3ms - 1,4860s Delay BPM 72-192 Delay Note 1/1 1/2P 1/2 1/2T 1/4P 1/4 1/4T 1/8P 1/8 1/8T 1/16P 1/16 1/16T 1/32P 1/32 1/32T 1/64P 1/64 1/64T 18

PRO-12 ASB Remote Software Allgemeines Um den PRO-12 ASB durch die Remote-Software steuern zu können, muss der PRO-12 über USB oder MIDI mit dem Computer verbunden sein. Aufbau der Oberfläche Im folgenden Abschnitt gehen wir auf Grundlegende Funktionen ein, die im PRO-12 ASB zu finden sind. In der Remote-Software stehen Ihnen 3 verschiedene Seiten zur Verfügung. Die Main-Page repräsentiert die Bedienoberfläche Ihres ASB. Hier finden Sie alle Parameter, die Sie schon von der Hardware kennen. Auf der Add-Page finden sie Parameter, die über die Hardware nur schwer oder gar nicht zugänglich sind. Dazu gehören Aftertouch-Verhalten, Effekteinstellungen und Modulationsrad-Einstellungen. Auf der Prefs-Page finden Sie Systemeinstellungen zur Remote-Software sowie eine Funktion, um die Betriebssoftware ihres ASB zu aktualisieren. In der untersten Zeile der Remote-Software finden Sie Bedienelemente zur Preset-Verwaltung, ein Midikeyboard und und einen Midimonitor, um eingehende Midisignale zu überwachen. 19

Die Bedienung im Einzelnen Da die MAIN PAGE bereits im Hardware Teil des PRO-12 ASB behandelt wurde, wird hier nur auf die zusätzlichen Funktionen der Remote Software eingegangen Die ADD PAGE Keyboard Mode Retrig/Normal Bestimmen Sie hier das Triggerverhalten der Hüllkurven. Im Modus Normal werden beim Stehlen von Stimmen die Hüllkurven nicht von neuem gestartet. Ein Legatospiel, ohne das die Hüllkurve mit jeder Note getriggert wird, ist somit möglich. Im Modus Retrigger werden beim Stehlen von Stimmen die Hüllkurven auf jeden Fall neu gestartet, perkussive Sounds behalten somit z.b. ihren Attack, selbst dann wenn sie legato gespielt werden. Low Note/Last Note Schaltet Low-Note-Priority oder Last-Note-Priority ein. Bei Low-Note- Priority haben tiefe Töne gegenüber hohen Vorrang, eine hohe Note kann keine tiefe Note klauen. Ist Last-Note eingeschaltet, wird immer die zuletzt gespielte Note wiedergegeben. Zusammen mit den Trigger-Modi auf der Main-Page ergeben sich interessante Einflussmöglichkeiten auf das Zusammenspiel von Stimmenklau und Hüllkurvenstart. Single On Schaltet, egal wieviele Stimmen aktiv sind, die Stimmenverwaltung des Instruments auf eine Stimme. Die korrekte Wiedergabe von Solo-Sounds mit Glide ist somit gewährleistet. 20

Aftertouch Das Originalbesaß kein Aftertouch zur Modulationssteuerung. Die hier implementierte Aftertouch-Sektion biete ein Channel Aftertouch und keine Key Aftertouch. Mit anderen Worten, wird Aftertouch auf einer Taste gesendet, werden die entsprechenden Modulationen an alle gespielten Stimmen gesendet. Pitch Osc A/B Intensität und Richtung der Modulation auf die Tonhöhe der Oszillatoren. Sie können somit einen Pitchbend der Oszillatoren per Aftertouch steuern. Freq A Aktiviert die Modulation für Oszillator A. Freq B Aktiviert die Modulation für Oszillator B. PW Intensität und Richtung der Modulation auf die Pulsweite der Oszillatoren. PW A Aktiviert die Pulsweite für Oszillator A. PW B Aktiviert die Pulsweite für Oszillator B. Filter Intensität und Richtung der Modulation auf den Filter Cutoff. Sie können somit Filtersweeps per Aftertouch erzeugen. Amp Intensität und Richtung der Modulation auf die Lautstärke. MW Amt Intensität und Richtung der Modulation auf Modulationsrad. 21

LFO Freq Intensität und Richtung der Modulation auf die LFO Frequenz. Time Velocity Diese Parameter finden sich nicht im Original.Sie können hier die Hüllkurvenzeiten per Velocity modulieren. Filter Envelope Attack Legen Sie hier Intensität und Richtung der Modulation der Attackzeit durch die Velocity fest. Dec/Rel Legen Sie hier Intensität und Richtung der Modulation der Decay- bzw. Releasezeit durch die Velocity fest. Amplifier Envelope Attack Legen Sie hier Intensität und Richtung der Modulation der Attackzeit durch die Velocity fest. Dec/Rel Legen Sie hier Intensität und Richtung der Modulation der Decay- bzw. Releasezeit durch die Velocity fest. MIDI Clock Settings Nehmen Sie hier Einstellungen zum MIDI-Tempo vor und ob zur internen oder einer externen MIDI Clock synchronisiert werden soll. External Schaltet die MIDI Clock zwischen interner und externer Synchronisation um. Coarse/Fine Zum Einstellen und Anzeigen des Tempos stehen zwei Textfelder zur Verfügung. Das erste Textfeld gibt Werte in BPM, das zweite in 1/100stel BPM an. BPM Stellen Sie hier das Tempo der internen Midi-Clock in BPM ein. 22

LFO Settings Retrig Wählen Sie zwischen den Modi Retrig und Free Run. Im Modus Free Run läuft das LFO frei, ohne Unterbrechung. Im Modus Restart wird das LFO durch Keyboard-Tastendruck auf der gewählten Phase neu gestartet. Phase Bestimmen sie hier die Phase, mit der das LFO bei aktivem Retrig startet. MIDI Wählen sie hier ob die Frequenz des LFO manuell per Regler oder per MIDI und Wahl einer Notenlänge gesetzt wird. Ist MIDI aktiv, findet sich auf der Main-Page ein Drop-Down- Menü mit einer Auswahl an Notenlängen. Die Länge der Note entspricht der Periode des LFOs. Wheel MOD MW Intensity Maximale Intensität des Wheel- Busses in der Modulationssektion, die maximale Modulation wird dabei durch die Einstellung des Modulationsrades bestimmt. MW Offset Grundsätzliche Intensität des Wheel-Busses in der Modulationssektion. Das Modulationsrad kann, je nach eingestelltem Offset und eingestellter Intensität, die Modulation noch verstärken. Bend Range Stellen Sie hier die maximale Verstimmung durch Pitchbend in Halbtonschritten ein. Der Wertebereich beträgt 0 bis 24 Halbtöne. Unisono Voices Legen Sie hier fest, wieviele Stimmen pro Tastendruck gleichzeitig erklingen sollen. Detune Legt die Verstimmung der Stimmen zueinander fest. 23

PREFS PAGE Hier können Änderungen an den Systemeinstellungen des PRO-12 ASB vorgenommen werden. MIDI IN Device Wählen Sie hier den Eingangsport, an dem Ihr ASB angeschlossen ist. Für diese Verbindung kann ein Midi-Port Ihres Rechners, oder die USB- Verbindung verwendet werden. Channel Wählen Sie hier den Midikanal, über welchen Sie Ihren PRO-12 ASB ansteuern möchten. (Wählbar bei Midi In und Midi Out) MIDI OUT Hier können Sie die Einstellungen für den Midi-Ausgang Ihres ASB konfigurieren. Auch hier können Sie zwischen an Ihrem Rechner angeschlossenen Midigeräten oder der USB-Verbindung zum ASB wählen. Bitte achten Sie darauf, dass in jedem Fall Einsowie Ausgang verbunden sind. Hardware Info In dieser Sektion werden Informationen zu Ihrem PRO-12 ASB angezeigt Device Name des angeschlossenen Gerätes Version Versionsnummer der Firmware Serial Number Die Seriennummer Ihres PRO-12 ASB Refresh Aktualisiert die Anzeige bei neu angeschlossenem Gerät. 24

Firmware Update Die Installation aktueller Software für Ihren PRO-12 ASB ist innerhalb der Firmware-Sektion möglich. Activation Key Tragen Sie hier den Schlüssel Ihres PRO-12 ASB ein. Firmware Source File Zeigt Ihnen die von Ihnen ausgewählte Update-Datei an. Browse Wählen Sie hier den Ort, an dem sich die Datei mit dem Update befindet. Write Mit "Write" installieren Sie das Update auf Ihrem PRO-12 ASB. EFFECTS PAGE Die Effects-Page beinhaltet Bedienelemente für den eingebauten Chorus/Flanger Effekt Ihres ASB. Chorus/Flanger Wählen Sie hier zwischen Chorus und Flanger Algorithmus. Rate regelt den Wert Modulationsgeschwindigkeit. Depth Hier können Sie die Intensität der Modulation einstellen. 25

Phase Stellen sie hier die Phase der Modulation ein. Feedback regelt die Intensität der Rückkopplung ein. Dry Wet regelt den Effektanteil. In der DELAY SEKTION finden Sie Bedienelemente für die Enstellung des Delay Effektes. Left Cannel regelt die Einstellungen des Delay Effektes im linken Kanal. Right Channel regelt die Einstellungen des Delay Effektes im rechten Kanal. Time Stellen Sie hier die Zeit für das Delay ein. Ist BPM aktiv, so können sie den Wert in Notenlänge angeben, als Standard stellen Sie die Zeit in Millisekunden ein. Feedback regelt den Anteil an Rückkopplung im Delayweg. In der Praxis wirkt sich dieser Parameter auf die Anzahl an Echos aus. Damp Hier wird die Intensität der Höhendämpfung eingestellt. Level regelt die Lautstärke unabhängig für den linken und rechten Kanal. Tempo Hier können Sie den Wert für das Delay-Tempo in BPM eingeben. Dry Wet regelt den Effektanteil. 26

MIDI MONITOR Der MIDI-Monitor zeigt ein- und ausgehende MIDI-Nachrichten an. Clear löscht die Anzeige des Midimonitors. Pause setzt die Anzeigen Midinachrichten aus. Hex zeigt Werte als Hexadezimal Zahl an. Realtime zeigt auch die Realtimewerte wie z.b. MIDI-Timecode an. SysEx wird verwendet um auch SysEx Daten im Midimonitor anzuzeigen. Systemexclusive Daten sind herstellerspezifisch und erlauben Datenübertragung ausserhalb des Midistandards. MIDIKEYBOARD Das Midikeyboard ermöglicht es Ihnen auch ohne Sequencer oder Keyboard Klänge des PRO-12 ASB mit der Maus oder Computertastatur wiederzugeben. Sie erreichen MIDI-Keyboard und MIDI- Monitor über den Button am unteren Rand der Remote Software. Channel Hier wird der MIDI-Kanal eingestellt, auf dem gesendet werden soll. Octave stellt den spielbaren Notenbereich in Oktavschritten ein. Die Belegung der Computertastatur 27

PRESETVERWALTUNG Die Presetverwaltung der Remotesoftware ermöglicht das Speichern, Austauschen und Editieren von eigenen Presets. Open Presetlist öffnet die Presetliste. Open File öffnet ein Preset-File. Sie können die Presetliste als Datei speichern um sie mit anderen Usern auszutauschen oder um Sicherungskopien anzufertigen. Der Erweiterung der Presetdatei ist *.pre. Mit den Pfeilen neben dem Preset-Knopf können sie duch die Presets "steppen". Das Erstellen von Bänken Um ein Preset speichern zu können, wird eine Bank benötigt. Ist noch keine Bank vorhanden oder möchten Sie Ihre eigene Bank erstellen, so wählen Sie bitte aus dem Sprungmenu "Create Bank". Möchten sie den Namen der Bank ändern, so drücken Sie bitte bei ausgewählter Bank die Taste F2 ihrer Computertastatur. Nach dem Eingeben eines Presetnamens bestätigen Sie die Eingabe mit der Entertaste. Speichern, Löschen und Ändern von Presets Um ein Preset zu speichern, erzeugen Sie bitte einen freien Presetplatz über den Sprungmenu Eintrag "Create". Ist ein Programmplatz angelegt, so können Sie das Preset mit dem Eintrag "Save" speichern oder bereits vorhandene Presetsüberschreiben. Mittels Taste "Restore" können sie ein gewähltes Preset erneut anwenden. Mit den Funktionen "New File", "Open File", "Save File" und "Save File As" können Sie die Datei der Presetliste bearbeiten. Upload der Presetdaten Um die Preset-Daten der ASB Hardware mit denen der Remote-Software austauschen zu können, haben Sie unter "Box" vier Optionen: Upload Use Bank to Box Überträgt Daten der User-Bank von der Remote-Software auf den ASB. Upload Faktory Bank to Box Überträgt Daten der Factory-Bank von der Remote-Software auf den ASB. Upload Use Bank from Box Überträgt die Daten der User-Bank von Ihrem ASB zur Remote-Software. Upload Faktory Bank from Box Überträgt Daten der Factory-Bank von Ihrem ASB zur Remote-Software. 28

CC Param eter CC Param eter 0 B ank S elect 64 S ustain P edal 1 M odulation 65 2 Unison voices 66 S ostenuto 3 Unison Detune 67 S oft P edal 4 68 S ingle M ode 5 G lid e T im e 6 9 U n is o n 6 D ata E ntry 70 D ry /W et 7 Device V olum e 71 Rate 8 LFO S ettings Retrig 72 P hase 9 LFO S ettings P hase 73 Depth 10 74 Feedback 11 V olum e 75 P oly M od Destination Freq A 12 O sc A Frequency 76 P oly M od Destination Freq B 13 O sc A S hape S aw 77 P oly M od Destination P W A 14 O sc A S hape P ulse 78 P oly M od Destination P W B 15 O sc A P ulse W idth 79 P oly M od Destination Filter 16 Osc A Sync 80 Dry/W et 17 O sc B Frequency 81 Tim e Left 18 O sc B Fine 82 Note Left 19 O sc B S hape S aw 83 Feedback Left 20 O sc B S hape Triangle 84 Dam p Left 21 M aster Tune 85 Level Left 22 Osc B Shape Pulse 86 BPM Left 23 A ftertouch P itch 87 LFO S hape S aw 24 B end Range 88 LFO S hape Triangle 25 O sc A V olum e 89 LFO S hape P ulse 26 O sc B V olum e 90 Cross 27 O sc B P ulse W idth 91 Tim e Right 28 O sc B Lo Freq 92 Note Right 29 O sc B K eyboard 93 Feedback Right 30 A ftertouch Dest Freq A 94 Dam p Right 31 A ftertouch Dest Freq B 95 Level Right 32 B ank S elect 96 B P M Right 33 Noise V olum e 97 LFO Frequency 34 A ftertouch P W 98 B ypass 35 A ftertouch M W A m t 99 P rogram 36 E xternal V olum e 100 Chorus/Flanger 37 A ftertouch Dest P W A 101 38 A ftertouch Dest P W B 102 W heel M od Freq A 39 K eyboard A m ount 103 W heel M od Freq B 40 Cutoff 104 W heel M od P W A 41 Resonance 105 W heel M od P W B 42 E nvelope A m ount 106 W heel M od Filter 43 Filter E nv A ttack 107 B P M 44 Filter E nv Decay 108 W heel M od S ource M ix 45 Filter E nv S ustain 109 E xternal S ource 46 Filter E nv V elocity 110 LFO S ettings M IDI 47 Filter Release 111 48 A ftertouch LFO Feq 112 49 R eleas e 113 Tim e V eloc ity A ttac k F ilter E nv 50 A ftertouch Filter 114 Tim e V elocity Dec/Rel Filter E nv 51 A ftertouch A m p 115 52 Amp Env Attack 116 Time Velocity Dec/Rel Amp Env 53 A m p E nv D ec ay 117 Tim e V eloc ity A ttac k A m p E nv 5 4 A m p E n v S u s ta in 1 1 8 5 5 A m p E n v V e lo c ity 1 1 9 5 6 M W In te n s ity 1 2 0 A ll S o u n d s O ff 57 M W O ffset 121 58 P oly M od O S C B 122 Local Control O ff 59 ADR 123 All Notes Off 60 K eyb M ode Retrig 124 O m ni O ff 61 Low Note 125 O m ni O n 62 A m p E nv R elease 126 M ono O n 6 3 P o ly M o d F ilte r E n v 1 2 7 P o ly O n 29

Technische Daten Analoge Ausgänge Asymmetrisch Analoge Eingänge Asymmetrisch 2 x Klinke 6,3mm 2 x Klinke 6,3mm Verbindungen MIDI DIN-5-Pol, In, Out, Through USB-Port Full Speed Rev. 1.1 Allgemein Leistungsaufnahme >20 W Abmessungen 4 x 21 x 5 (vorne) / 8 (hinten) Gewicht 3.5 kg Stimmenzahl 12 Sampling Rate 44.1 khz (internes Oversampling) Auflösung 32 bit 30

Gewährleistungsbestimmungen Für die Hardware des beschriebenen Produktes gelten die gesetzlichen Bestimmungen zur Produktmängelhaftung der Bundesrepublik Deutschland. Die CreamWare Audio GmbH ( CreamWare ) gewährleistet für das beschriebene Produkt, dass es bei der Herstellung frei von Material- und Herstellungsmängeln ist. Hierfür wurde jedes einzelne Gerät von unserer Qualitätssicherung vielfach und sorgfältig getestet, bevor es ausgeliefert wurde. Bitte beachten Sie daher bei etwaigen Mängeln die nachfolgend aufgeführten HInweise. Innerhalb von 6 Monaten nach Erwerb wird CreamWare bei physikalischen Mängeln an der Hardware diesen Mangel kostenfrei für Sie beheben. Die Behebung erfolgt in der Regel durch Reparatur oder Instandsetzung. Kann auch nach dreimaliger Reparatur der aufgetretene Mangel nicht behoben werden, besteht ein Anspruch auf Wandlung oder Rücktritt vom Kauf. Im Zeitraum von 6 bis 24 Monaten nach Erwerb hat der Erwerber den Nachweis zu führen, dass der aufgetretene Mangel bereits bei Auslieferung vorhanden war. In diesem Fall wird die Reparatur oder Instandsetzung nach Vorlage der entsprechenden Nachweise ebenfalls kostenfrei durchgeführt. Transportschäden an Produkten sind innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt CreamWare schriftlich zur Kenntnis zu geben. Für den Anspruch auf Durchführung einer Instandsetzung aus Gewährleistung ist das Produkte entweder über das Internet unter www.creamware.de "Meine Seite" unter Angabe von Name und Wohnsitz zu registrieren oder bei Einsendung der Kaufbeleg beizufügen. Bei Rücksendungen kontaktieren Sie bitte den Händler, bei dem Sie das Produkt erworben haben zur weiteren Bearbeitung. Alternativ können Sie auch bei CreamWare vor Rücksendung eines defekten Produktes eine RMA Nummer erhalten, die bei der Rücksendung unbedingt anzugeben ist, um Verzögerungen in der Bearbeitung zu vermeiden. Fügen Sie nach Möglichkeit eine detaillierte Fehlerbeschreibung bei, damit eine Reparatur auch in Ihrem Interesse zügig durchgeführt werden kann. Bei Schäden durch Mißbrauch, Unfall, Fahrlässigkeit, eigenmächtige Eingriffe, Änderungen oder Modifikationen am Produkt einschließlich der Betriebssoftware sowie der ggf. mechanischen oder elektronischen Bauteile oder Schäden, die auf Nichtbeachtung der in dieser Anleitung gegebenen schriftlichen Anweisungen für ordnungsgemäßen Einbau, Wartung und Benutzung zurückführbar sind, entfällt jeglicher Gewährleistungsanspruch. CreamWare Audio GmbH Fon ++49 (0) 2241 59 58 0 Fax ++49 (0) 2241 59 58 57 email info@creamware.de info@creamware.com Hiermit wird bestätigt, dass die CreamWare-Hardware den Anforderungen entspricht, die in der Richtlinie des Rates zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die elektromagnetische Verträglichkeit (89/336/EWG) festgelegt sind. CreamWare Audio GmbH, November 2005 gez. Wolf Roth 31

CreamWare Audio GmbH Am Turm 11-13 53721 Siegburg Germany Tel.: +49 2241 59 58 0 Fax +49 2241 59 58 57 www.creamware.de www.creamware.com 32