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Transkript:

Lehrerinformation 1/7 Arbeitsauftrag Ziel Wie Menschen kommunizieren oft mit der Sprache. Tiere geben zwar auch Laute von sich, aber die ist ebenso wichtig. Die SuS lernen anhand einer Zuordnungsübung und eines Lückentextes viel über die von Hund und Katze. Die SuS lernen wie die Haustiere mit uns kommunizieren und können ihre verstehen. Material Ev. eigene Beobachtungen Sozialform PA Zeit 30 Zusätzliche Informationen: Diese und weitere nützlichen Informationen finden Sie unter www.pedigree.ch und www.whiskas.ch.

2/7 Aufgabe: Was weisst du bereits über die von Hund und Katze? Notiere deine Beobachtungen und Erfahrungen hier auf.

3/7 Aufgabe: Verbinde die jeweils zusammengehörenden Felder. So sagt es der Hund Wir schätzen Hunde als Haustiere, weil wir mit ihnen und sie mit uns kommunizieren können. Oft verstehen sie uns sogar besser, als wir ihre. Wenn du aber die Haltung, die Ohren, das Maul, das Fell und den Schwanz beobachtest, weisst du was ein Hund mit seiner sagt. Das macht er Eifriges Schwanzwedeln Das meint er Was ist los? Lippen zurückgezogen, um die Zähne zu zeigen und knurren Ohren aufgestellt Ohren nach hinten oder angelegt Auf den Rücken rollen Vorderpfote angehoben Um dich oder einen anderen Hund herumspringen Ohren, Schwanz und Nackenfell nach oben gerichtet, Schwanzwedeln und knurren. Horizontales, langsames und steifes Schwanzwedeln Schwanz zwischen die Hinterbeine geklemmt Ich bin glücklich! Lass uns Freunde sein! Mein Schicksal liegt in deinen Händen! Hilfe, ich weiss nicht, was ich tun soll Vergiss nicht, ich bin der Leithund! Ich warne dich, komm ja nicht näher! Komm spiel mit mir fangen! Ich habe Angst! Pass auf, ich könnte beissen! Lass uns spielen

4/7 Aufgabe: Lies den Text und setze die richtigen Wörter in die Lücken. So sagt es die Katze Katzen auf viele verschiedene Arten. Neben Schnurren und nutzen sie Gesten, Mimik und reden mit Ohren, Maul und Schwanz. Beim Gespräch mit anderen Katzen entwickeln sie ein umfangreiches Vokabular. Besonders verfügen über ein grosses Repertoire an verschiedenen Lauten. Miau ist nicht gleich Miau: Das kurze, hohe Miau einer durchs Haus wandernden Katze auf der Suche nach ihrem. Das lautere und bestimmendere Miau, wenn sie möchte, dass man ihr eine Tür öffnet oder gibt. Der direkt aus dem Herzen kommende Schrei in bestimmten, unangenehmen Situationen. Zum Beispiel, wenn sie zum muss und in eine Transportbox eingesperrt wird oder ihr jemand aus Versehen auf den Schwanz tritt. Die zufriedene Katze: Eine entspannte Katze streckt sich und fährt dabei langsam ihre aus und wieder ein. Das sind Signale aus der Babyzeit, als sie noch von der Mutter gefüttert wurde. Dabei bearbeiten die Babys mit den Pfoten den Bauch der Mutter, um den Milchfluss zu stimulieren. Ein weiterer eindeutiger Hinweis darauf, dass es der Katze gut geht: Ihre sind halb geschlossen und sie schnurrt. Die Katzen-Ohren: Sie sagen viel über den Gemütszustand einer Katze aus. Sie spitzt die nach vorne, wenn sie aufmerksam ist, jagt oder ein

5/7 interessantes hört. Eine nervöse Katze zuckt mit den Ohren und eine sehr verängstigte oder aggressive Katze legt die Ohren flach am Kopf an. Eine fauchende oder zischende Katze mit entblössten Zähnen bietet einen furchterregenden Anblick. Das aufgestellte Fell lässt sie auf einen Feind wirken. Der Katzen-Schwanz: Die Art, wie die Katze ihren hält, gibt Auskunft über ihre momentane Stimmung. Oft kann man eine Katze bei Heimkehr des Besitzers dabei beobachten, wie sie mit aufgestelltem Schwanz, gelegentlich begleitet von einem freudigen Miauen angerannt kommt. Wenn der Schwanz dabei auch noch, ist die Freude noch grösser. Generell gilt: eine Katze mit hocherhobenen Schwanz ist stets guter und freundlicher. Sie zeigt damit grosses Interesse und sucht die Nähe zum Menschen. die Katze mit dem Schwanz, heisst das, dass sie aufgeregt ist. Das kann sowohl freudige als auch ärgerliche Erregung sein. Schlägt aber nur die Schwanzspitze aufgeregt hin und her, will die Katze ein Mach bloss nicht weiter! signalisieren. Wird aus dem Schwingen gar ein heftiges Peitschen, ist höchste geboten. Dann ist die Katze bereit anzugreifen oder sich zu verteidigen. Spätestens jetzt musst du sie in Ruhe lassen. Zu guter Letzt: Schnurren drückt normalerweise Glück oder Zufriedenheit aus. Einsetzwörter: Tierarzt Vorsicht Miauen Wedelt Grösser Besitzer Geräusch Futter Mutterkatzen Krallen Ohren Schwanz Stimmung Augen zittert kommunizieren

AB 1: Lösung 6/7 Lösung: Anregung, wie die Aufgabe gelöst werden könnte Das macht er Das meint er Eifriges Schwanzwedeln Was ist los? Lippen zurückgezogen, um die Zähne zu zeigen und knurren Ohren aufgestellt Ohren nach hinten oder angelegt Auf den Rücken rollen Vorderpfote angehoben Um dich oder einen anderen Hund herumspringen Ohren, Schwanz und Nackenfell nach oben gerichtet, Schwanzwedeln und knurren Horizontales, langsames und steifes Schwanzwedeln Schwanz zwischen die Hinterbeine geklemmt Ich bin glücklich! Lass uns Freunde sein! Mein Schicksal liegt in deinen Händen! Hilfe, ich weiss nicht, was ich tun soll! Vergiss nicht, ich bin der Leithund! Ich warne dich, komm ja nicht näher! Komm spiel mit mir fangen! Ich habe Angst! Pass auf, ich könnte beissen! Lass uns spielen!

AB 1: Lösung 7/7 Katzen kommunizieren auf viele verschiedene Arten. Neben Schnurren und Miauen nutzen sie Gesten, Mimik und reden mit Ohren, Maul und Schwanz. Beim Gespräch mit anderen Katzen entwickeln sie ein umfangreiches Vokabular. Besonders Mutterkatzen verfügen über ein grosses Repertoire an verschiedenen Lauten. Miau ist nicht gleich Miau: Das kurze, hohe Miau einer durchs Haus wandernden Katze auf der Suche nach ihrem Besitzer. Das lautere und bestimmendere Miau, wenn sie möchte, dass man ihr eine Tür öffnet oder Futter gibt. Der direkt aus dem Herzen kommende Schrei in bestimmten, unangenehmen Situationen. Zum Beispiel, wenn sie zum Tierarzt muss und in eine Transportbox eingesperrt wird oder ihr jemand aus Versehen auf den Schwanz tritt. Die zufriedene Katze: Eine entspannte Katze streckt sich und fährt dabei langsam ihre Krallen aus und wieder ein. Das sind Signale aus der Babyzeit, als sie noch von der Mutter gefüttert wurde. Dabei bearbeiten die Babys mit den Pfoten den Bauch der Mutter, um den Milchfluss zu stimulieren. Ein weiterer eindeutiger Hinweis darauf, dass es der Katze gut geht: Ihre Augen sind halb geschlossen und sie schnurrt. Die Katzen-Ohren: Sie sagen viel über den Gemütszustand einer Katze aus. Sie spitzt die Ohren nach vorne, wenn sie aufmerksam ist, jagt oder ein interessantes Geräusch hört. Eine nervöse Katze zuckt mit den Ohren und eine sehr verängstigte oder aggressive Katze legt die Ohren flach am Kopf an. Eine fauchende oder zischende Katze mit entblössten Zähnen bietet einen furchterregenden Anblick. Das aufgestellte Fell lässt sie grösser auf einen Feind wirken. Der Katzen-Schwanz: Die Art, wie die Katze ihren Schwanz hält, gibt Auskunft über ihre momentane Stimmung. Oft kann man eine Katze bei Heimkehr des Besitzers dabei beobachten, wie sie mit aufgestelltem Schwanz, gelegentlich begleitet von einem freudigen Miauen angerannt kommt. Wenn der Schwanz dabei auch noch zittert, ist die Freude noch grösser. Generell gilt: eine Katze mit hocherhobenen Schwanz ist stets guter und freundlicher Stimmung. Sie zeigt damit grosses Interesse und sucht die Nähe zum Menschen. Wedelt die Katze mit dem Schwanz, heisst das, dass sie aufgeregt ist. Das kann sowohl freudige als auch ärgerliche Erregung sein. Schlägt aber nur die Schwanzspitze aufgeregt hin und her, will die Katze ein Mach bloss nicht weiter! signalisieren. Wird aus dem Schwingen gar ein heftiges Peitschen, ist höchste Vorsicht geboten. Dann ist die Katze bereit anzugreifen oder sich zu verteidigen. Spätestens jetzt musst du sie in Ruhe lassen. Zu guter Letzt: Schnurren drückt normalerweise Glück oder Zufriedenheit aus.