10 Leitungssanierungen Trinkwasser- Leitungssanierung Heizungswasser- Leitungssanierung Rohranalysen Anwendungsbereich - Trinkwasser - Heizung - Klima - Lüftung
Trinkwasser- Leitungssanierung bei Rostbefall Rotfärbung des Trinkwassers, Rostpartikel-Ausstoss, Druckverlust oder reduzierter Durchfluss sind häufige Probleme von Wasserleitungssystemen. Bevor eine Sanierung in Angriff genommen wird, ist eine Abklärung des IST Zustandes mit anschliessendem Sanierungsvorschlag durch die erfahrenen Spezialisten von Aqua Dällikon AG zwingend. Die Druckluft-Wasserspülung, System Aqua Dällikon AG, ist ein wesentlicher Bestandteil der Leitungssanierung. Sämtliche Leitungen und Zapfstellen werden einzeln gespült. Wichtig: dabei müssen weder Leitungen geöffnet, noch Armaturen abgehängt werden. Durch die Spülung werden Agglomerate weitgehend ausgeschwemmt. Um eine erneute Rostbildung nach erfolgter Spülung zu verhindern, empfehlen wir den Einbau einer Korrosionsschutz-Dosieranlage. (Details siehe Kapitel 5; Dosieranlagen) Die aufgebaute Schutzschicht verhindert den direkten Kontakt zwischen der Eisenwand und dem im Wasser transportierten Sauerstoff. Somit kann keine Oxydation, d. h., keine Rostbildung mehr stattfinden. Vor und nach der Sanierung mit eingebauter Dosieranlage.
Trinkwasser Leitungssanierung bei Verkalkung Druckverlust und reduzierte Durchflussmengen sind eindeutige Anzeichen verkalkter Leitungen. Mit einer chemischen Spülung kann sehr oft das teure und aufwändige Auswechseln der Leitungen umgangen werden. Dabei werden, wie bei der Druckluft-Wasserspülung sämtliche Leitungen und Zapfstellen einzeln gespült. Auch hier müssen weder Leitungen geöffnet, noch Armaturen abgehängt werden. Zur Verhinderung einer erneuten Kalkablagerung nach erfolgter chemischer Leitungsspülung, empfehlen wir den Einbau einer Wasserenthärtungsanlage. Diese vorbeugende Massnahme ist geeignet für sämtliche Leitungsmaterialien. (Siehe Kapitel 3; Wasserenthärter) Bei Eisen/ Zink- Leitungen sollte zur Rostprävention zusätzlich eine Dosieranlage eingebaut werden. (Siehe Kapitel 5; Dosieranlagen) Die Verordnung des EDI (Eidgenössisches Departement des Innern) über Trink-, Quell- und Mineralwasser schreibt vor, dass: Einrichtungen zur Wasserversorgung durch entsprechend ausgebildete Personen regelmässig zu überwachen und unterhalten sind! Deshalb, sowie aus Ihrem eigenem Interesse, ist eine jährliche Revision Ihrer Wasseraufbereitungsanlage einzuplanen.
Heizungswasser - Leitungssanierung Kalte oder zu wenig warme Radiatoren.. Kalte Füsse trotz Fussbodenheizung.sind die spürbaren Folgen verschmutzter Heizungsleitungen. In jedes geschlossene Heizungssystem gelangt Sauerstoff, z.b. durch ältere, sauerstoffdiffuse Kunststoffrohre, durch Ventile, Verschraubungen, Umwälzpumpen, Regeleinheiten, automatische Entlüfter, defekte Expansionsgefässe und anderes. Der eingeschleuste Sauerstoff greift alle korrosiven Teile im Kreislauf, wie Rohre, Armaturen, Dichtungen, Ventile, Kessel usw. an. Zudem transportiert das Wasser diverse Mineralien, welche ebenfalls ausgeschieden werden. Durch das Erwärmen dieser Substanzen entstehen chemische Reaktionen (Magnetit und Rost), welche wiederum den Abbau von Leitungsmaterial begünstigen. Die so entstehenden Schlamme sind zum Teil zähflüssig oder bilden sogar Agglomerate (Klumpen). Diese zähflüssige Masse setzt sich bei Bodenheizungen an engen Stellen fest und behindert dadurch den Wasserfluss und somit die Wärmeabgabe.
Ablauf der professionellen Sanierung der Heizungsleitung Zuerst wird das bestehende Heizungswasser mit einem speziellen Schmutzlösemittel angereichert (geimpft). Der ph-wert und die Leitfähigkeit werden überprüft und festgehalten. Nachdem alle Ventile über das Leitungssystem geöffnet worden sind, muss das Mittel zwischen drei bis acht Wochen zirkulieren. Nach Ablauf der festgelegten Zeit werden sämtliche Ventile geschlossen und das von uns entwickelte Druckluft / Wasserspülgerät in Betrieb gesetzt. Es ist sehr wichtig, dass zu Beginn des Druckaufbaus sämtliche Ventile auf ihre Dichtheit geprüft werden. Sobald das Heizwassersystem keine Zirkulation mehr aufweist, ist ein Ventil, d.h., ein Heizkörper oder ein Bodenheizungskreis nach dem andern zu öffnen und zu spülen. Anhand der optischen Kontrolle des Wassers, welches aus dem Heizkörper oder Bodenheizungskreis fliesst, wird dieser Kreislauf wieder geschlossen und der nächste zur Spülung geöffnet. Zur Verhinderung erneuter Schlammbildung und zur Eliminierung von Sauerstoff im Heizungswasser empfehlen wir den Einbau eines Heizungsschutzfilters mit Magnesiumsonde (Siehe Register 2). Eine einfache Spülung, bei welcher man lediglich Wasser durch das System laufen lässt, genügt den Anforderungen nicht.
Rohranalyse Trübes Wasser, einen geringen Wasserdruck und/oder Verfärbungen des Wassers? Dank einer professionellen Rohranalyse können wir Ihnen eine klare Analyse zum Zustand Ihrer Leitung geben. Aufzeichnung und Schnappschussfunktion für eine genaue Dokumentation. Dank der geringen Kameragrösse in jedem Wasserverteilnetz einsetzbar.