WOP-iT PROFIBUS EXPANDER

Ähnliche Dokumente
Deckblatt. Konfiguration einer S7-300 CPU als DP-Slave am CP342-5 als DP-Master PROFIBUS DP. FAQ Mai Service & Support. Answers for industry.

Deckblatt. Konfiguration eines CP342-5 als DP- Slave am CP342-5 als DP- Master PROFIBUS DP. FAQ Juni Service & Support. Answers for industry.

How-To-Do. Konfiguration einer IM 208-1DP01 als DP-Slave an einer CPU 214-2BT10 und einer CPU 317-4NE12 als DP-Master

Arbeiten mit der Software STEP 7 und den Laborarbeitsplätzen SIMATIC S7-313C

How-To-Do. Ethernet-Konfiguration der CPU 31xNET mit dem SIMATIC Manager von Siemens

SIEMENS SIMATIC imap

INHALTSVERZEICHNIS 1 1. HARDWAREBESCHREIBUNG 2 2. HARDWAREKONFIGURATION 2 3. PROFIBUS-DP KONFIGURATION Teilnehmer einfügen 3

How-To-Do. Hardware Konfiguration SLIO CPU 014

FAQ Kommunikation über PROFIBUS

Anleitung zur Anbindung eines UMG 503 an die Siemens SPS S7 (CPU DP)

Modbus/TCP- Kommunikation über IE CP

Konfigurationsfehler eines ASi-Slaves

Eine CPU 314C-2DP als Master wird mit einer CPU 313C-2DP als Slave verbunden.

Deckblatt PROFINET IO. Code-Lesesystem SIMATIC MV440. FAQ Februar Service & Support. Answers for industry.

Deckblatt. Konsistente Daten. PROFIBUS DP und PROFINET IO. FAQ September Service & Support. Answers for industry.

FABRIKAUTOMATION HANDBUCH OPC120P-F201-B17

FAQ S7-Kommunikation über IE

Kurzbedienungsanleitung der Plustronik Module mit Profibus Kommunikation inbesondere zum Betrieb mit einer Siemens Steuerung S DP und eines

Visualisierung eines Step7-Programmes in WinCC

SIMATIC S7 ASI Beispiel

Technical Note 0301 ewon

Programmieranleitung

Deckblatt. S7-Kommunikation mit S PUT und GET. FAQ November Service & Support. Answers for industry.

A1 Projekt Kühlhaussteuerung

zusammengestellt von DI Michael Steiner


Ausbildungsunterlage für die durchgängige Automatisierungslösung Totally Integrated Automation (T I A) MODUL A6. SPS-Simulation mit S7-PLCSIM

3. Dezentrale Peripherie mit TIA Portal

Service & Support. Anleitung zur Projektierung einer ISO-on-TCP-Verbindung. S7-300 / S7-400 Industrial Ethernet CPs.

Service & Support. Anleitung zur Projektierung einer UDP-Verbindung. S7-300 / S7-400 Industrial Ethernet CPs. FAQ Januar Answers for industry.

Service & Support. MODBUS/TCP Kommunikation über integrierte PROFINET-Schnittstelle der S7-300 und S7-400 CPU. Modbus/TCP PN-CPU.

6. DEZENTRALE PERIPHERIE

Spezifikation zur Kommunikations-Einheit PROFIBUS-DP

FAQ Kommunikation über IE

Einführung in Automation Studio

Ausbildungsunterlage für die durchgängige Automatisierungslösung Totally Integrated Automation (T I A) MODUL D11

RM30xx Profibus Kurzanleitung efector400

PROFINET IO und I-Device

Programmierbeispiel RS485- Kommunikation

Die Baugruppen der VIPA GmbH sind direkt im Hardwarekonfigurator verfügbar und können so vereinfacht konfiguriert werden.

SIMATIC S7 ASI Beispiel

Copyright by HMS GmbH. All rights reserved.

PROJEKTIEREN DER HW UND DER VERBINDUNGEN...

Was ist neu in SIMATIC imap V2.0 SP1?

Service & Support. Übertragung von Daten mit variabler Telegrammlänge über das TCP- Protokoll mit S FB103 AG_RECV_TCP_xVAR.

Konfiguration eines Profibus DP- Knoten unter Step7 mit WAGO-I/O Komponenten Anwendungshinweis

SIMATIC S5 SIEMENS. MODBUS-Protokoll RTU-FORMAT SIMATIC S5 ist Master. Kurzinformation. Sondertreiber für CP 524 / CP (S5-DOS) S5R004

Profibus DP/V0 Funktionsbeschreibung UMG604 / UMG605 / UMG508 / UMG511 Beispiel mit einer Siemens SPS S7-300

Technical Note 0301 ewon

Send/Receive PCU/MCU. Protokoll

Siemens IOL_CALL mit CPX I-Port Master für IO Link Devices

Inhaltsverzeichnis. Inhaltsverzeichnis 1.1

Ausbildungsunterlage für die durchgängige Automatisierungslösung Totally Integrated Automation (T I A) MODUL A4 Programmierung der CPU 315-2DP

BM-L2.doc Stand Busmaster BM-L2

Kommunikation Simatic S7-200 PPI

Modbus Kopplung Simatic S7 PN

Kurzanleitung zur Inbetriebnahme. SIMATIC FM Kurzanleitung zur Inbetriebnahme SIMATIC FM Getting Started 09/2007 A5E

Anlage S Siemens STEP 7

Kommunikationsobjekte Allgemein. Verwendung des Applikationsprogramms. EIB Ein-/Ausgänge. Funktionsbeschreibung

FAQ zur Steuerungstechnik

Flexi Soft Ethernet IP: Implicit Messaging mit einer Omron SPS

Bedienungsanleitung Operating instructions Instructions de service. SBSI Funktionsbausteine für Siemens Step 7 V10_StdLib

Deckblattr. AS-Interface mit Bausteinbibliothek in PCS 7 SIMATIC PCS 7. FAQ April Service & Support. Answers for industry.

How-To-Do. Kommunikation über Ethernet zu Siemens OPC Server

Bedienungsanleitung. Hardwarekonfiguration

WinFACT. Ingenieurbüro Dr. Kahlert. Ludwig-Erhard-Str. 45 D Hamm. Benutzerhandbuch. WAGO I/O-System Treiber

Allgemeine Informationen

Ausbildungsunterlage für die Programmierung einer S7 314C-2DP

Modbus Kopplung Simatic S7 (STEP 7)

Netzwerke. Vernetzungen mit STEP 7. Profibus:

S7 - Lehrgang. 1. Wo liegt der Unterschied zwischen Öffnern und Sc hließern?

Wie erfolgt die Aktualisierung der Geräte Firmware eines SENTRON PAC3100?

Application Note. CMAX mit PROFIBUS. Beispiel Konfiguration CPX-CMAX-C1-1 mit CPX-FB13 (PROFIBUS DP) CPX-CMAX-C1-1, CPX-FB13

Parametrierung von TwinCAT für Servoverstärker-Anbindung via Profibus

Verantwortung: Peter Hennes Erstellt: Tobias Pollmeier. Tätigkeiten: Funktion: Bemerkungen: Gezeichnet: 1. Einleitung

INBETRIEBNAHME und HOCHRÜSTANLEITUNG

Kommunikationsprozessor CP 341 Erste Schritte zur Inbetriebnahme

WinCC. WinCC in STEP 7 einbinden... 2

SIMATIC. FM 352 Erste Schritte zur Inbetriebnahme. Zweck des Getting Started. Voraussetzungen 2. Projektierpaket auf dem PG installieren

Ausbildungsunterlage für die durchgängige Automatisierungslösung Totally Integrated Automation (T I A) MODUL D16

Deckblatt. VPN-Tunnel über Internet. SCALANCE S61x und SOFTNET Security Client Edition FAQ August Service & Support. Answers for industry.

S7-Kommunikation zwischen SIMATIC S und SIMATIC S STEP 7 V13 (TIA Portal) / STEP 7 V5.5 SP3 FAQ 05/2014

PROJEKTIEREN EINES SMARTSTIX S MIT CSCAPE

FAQ zu HMI. Wie lassen sich Fehlermeldungen und Warnungen eines Frequenzumrichters an einem Panel darstellen? FAQ

Einführungsbeispiel in das Programmiersystem CoDeSys

Kommunikation Profibus DP Über UniGate

Technical Note 0201 Gateway

Mengengerüste für Produkte der CD SIMATIC NET PC Software V8.0 (MS Windows 7)

RM30xx ProfiNet Kurzanleitung efector400

Produktinformation. DCT880 mit FBPA-01. Ankopplung DCT880 mit FPBA-01 an Profibus. Simatic S7 S7 CPU PN / DP

SIMATIC S7 Kurs A. Programmieren, Konfigurieren, Inbetriebnahme, Fehlersuche und Diagnose. 1. Totally Integrated Automation (TIA)

Bedienungsanleitung PC-Software für CTS-7 C (V )

Sichere TCP/IP-Verbindung Beschreibung für UMG 604, UMG 605, UMG 508, UMG 509, UMG 511 und UMG 512

Projektierungsanleitung zum Einsatz des PROFIBUS Gateway SD-I-DP-V0-2

Konfiguration für den Betrieb über LAN Interface

Technical Note 0401 ewon

Transkript:

WOP-iT PROFIBUS EXPANDER WOP-iT Slave an Siemens SPS über PROFIBUS im Expander Betrieb Beispiel einer WOP-iT Profibus-Ankopplung (16 Byte in/out, konsistent) an eine SIEMENS S7 CPU 412-2. (Programmiertool: SIMATIC STEP 7 V5.1 + Service Pack 6) im Expander-Betrieb Inhaltsverzeichnis : Allgemein A) Profibus Expander Daten B) Profibus Expander Schaubild C) Adressierungsbeispiele D) Relevante Dateien I Hardware-Konfiguration 1. Anlegen der SPS 2. Hardware - Konfiguration 3. SPS Rack einfügen 4. Power Supply einfügen 5. CPU einfügen 6. Profibusmaster konfigurieren 7. Profibus DP-Mastersystem 8. GSD Datei einbinden 9. WOP4.gsd 10. WOP-iT Profibusteilnehmer einbinden 11. WOP-iT Stationsadresse konfigurieren 12. WOP-iT Teilnehmer im DP-Mastersystem 13. Parametrierung: Busbreite Profibus-Slave II Einfügen der Hantierungsbausteine 14. Einfügen der AWL-Datei 15. WOPDPCON.AWL 16. Eingefügte Quelle übersetzen 17. Übersetzung der Quelle 18. Eingefügte Hantierungsbausteine 19. Konfiguration des Hantierungsaufrufes im OB1 20. Programm in SPS laden III WOP-iT Konfiguration 21. Kommunikationsmodul 22. Treiberauswahl 23. COM PORT Einstellung 24. Treiber Konfiguration 25. Variablendeklaration im Variableneditor 26. Minimalprojekt zum Kommunikationstest 1

Allgemein A) Profibus Expander Daten: Verwenden Sie Expanderdaten, wenn Sie viele Daten (>128 Bytes) austauschen müssen. Über den Profibus Kanal werden die Daten in einem Protokoll verschlüsselt übertragen. Dadurch können Sie in der SPS einen virtuellen Datenbereich von bis zu 65535 Bytes adressieren. Zur Interpretation dieses Protokolls wird ein SPS Programm benötigt, das so genannte Expanderprogramm. Das Programm muss im SPS Zyklus laufen, sonst bricht die Kommunikation ab (Aufruf mindestens alle 100ms). Vorteil Expander: Es kann ein großer Bereich angesprochen werden, obwohl die Breite des Profibus Kanals (Slaves) viel geringer ist. Das Expanderprogramm muss nur in Ihr SPS Programm eingebunden werden. Im Aufruf (= OB1) werden die Daten per Parameter übergeben, die für ein perfektes Funktionieren notwendig sind. Die Expanderdaten, die Sie mit dem WOP-iT Panel austauschen, sind in der SPS in einem festgelegten Bereich (=User DB) verfügbar. Der Bereich wird durch die Hantierung (=OB1) festgelegt. Bei unserem Expanderprogramm ist defaultmäßig der DB50 eingestellt. B) Profibus Expander Schaubild: SPS WOP-iT exb 0... exb 20... PROFIBUS-Breite: 16 Byte in/out con Expander DB50.DBB 0... DB50.DBB 20...... exb 199 über GSD-Datei konfigurierbar Aufruf im OB1... DB50.DBB 199 z.b. 200 Bytes z.b. 200 Bytes Achtung! Die Profibus Verbindung des WOP-iT funktioniert nur wenn das Expanderprogramm korrekt parametriert wurde und das Expander Programm läuft (SPS muss im Run sein!). Zur Verkabelung verwenden Sie bitte Standard Siemens Profibuskabel, mit Abschlusswiderständen für ersten und letzten Teilnehmer (Machen Sie sich bitte kundig, wie Profibusnetze aufgebaut werden). C) Adressierungsbeispiele: WOP-iT User DB = DB50 Daten Länge exb2 Expander Byte Offset 2 DB50.DBB2 1 Byte exw4 Expander Wort Offset 4 DB50.DBW4 2 Bytes exd20 Expander Doppelwort Offset 2 DB50.DBD20 4 Bytes exb32.7 Bit 7 im Expander Byte 32 DB50.DBX32.7 1 Bit 2

D) Relevante Dateien Die notwendigen Dateien GSD-Datei und WOPDPCON.AWL finden Sie auf jeder WOP-iT Designer CD GSD: Laufwerk:\drivers\Profibus\GSD AWL: Laufwerk:\Profibus\Siemens_WOP_DP\s7 Oder direkt unter: http://www.systeme-lauer.de/forum/wop/wop_sps_profibus.htm 3

I Hardware-Konfiguration 1. Einfügen der SPS 2. Wechseln in die Hardware-Konfiguration Doppelklick auf Hardware 3. SPS Rack einfügen einfügen mit gedrückter linker Maustaste 4

4. Power Supply einfügen einfügen mit gedrückter linker Maustaste 5. CPU einfügen einfügen mit gedrückter linker Maustaste 5

6. Profibusmaster konfigurieren z.b. Adresse 1 Register Netzeinstellungen Übertragung: 1,5 Mbit/s Profil: DP 6

7. Profibus DP-Mastersystem 8. WOP-iT GSD Datei installieren 9. Auswahl: WOP4.gsd 7

10. WOP-iT Slave einbinden PROFIBUS_DP Weitere FELDGERÄTE Allgemein WOP Profibus V4.0 einfügen mit gedrückter linker Maustaste 11. WOP-iT Stationsadresse konfigurieren z.b. Adresse 3 12. WOP-iT Slave im DP-Mastersystem 8

13. Parametrierung: Busbreite WOP-iT Slave Slave anklicken einfügen mit gedrückter linker Maustaste Die E/A Adressen liegen auf dezimal 512 (Punkt 19) Speichern und Übersetzen Sie die Hardwarekonfiguration, schließen Sie den Dialog. 9

II Einfügen der Hantierungsbausteine 14. Einfügen der AWL-Datei =Hantierung, 15. WOPDPCON.AWL einbinden 16. Quelle Übersetzen Quelle mit rechter Maustaste markieren 10

17. Kontrolle des Kompilierergebnisses wenn i.o. speichern Sie und schließen Sie dieses Fenster. 18. Eingefügte Hantierungs-Bausteine (DB 50 = Standard User DB, DB 60, DB 61, SFC 14, SFC 15, FC 110) 19. Konfiguration des Hantierungsaufrufes im OB1 11

Anpassung der Eingangs- und Ausgangsadressen, entsprechen der eingestellten Hardwarekonfiguration, siehe Punkt 13 (200 in hex entspricht 512 dezimal) Breite der physikalischen Ein/Ausgangskonfiguration (16) Länge des Expanders (16) 20. Laden der Konfiguration in die SPS 12

III WOP-iT Konfiguration 21. Kommunikationsmodul Um eine Profibuskommunikation aufbauen zu können, benötigen Sie zwingend ein Profibus- Kommunikationsmodul! 22. Treiberauswahl: Treiber PROFIBUS 23. Register COM: COM Port des WOP-iT WOP-iT X550, X640, X1000 = COM 2 WOP-iT 640, 1000, 1200 = COM 2 WOP-iT G 1000, 1200, 1500 = COM 4 WOP-iT PM-S 1000, 1200, 1500 = COM 5 13

24. Register SPS: WOP-iT Treibereinstellung entsprechend Ihrer SPS Konfiguration WOP-iT Stationsadresse = 3, 16 Bytes Profibusbreite, Länge der Expanderdaten) 25. Variablendeklaration im Variableneditor exb0 wäre in unserer Konstellation DB50.DBB0 (einstellbar im OB1, als datafield USER DB) 14

26. Minimalprojekt zum Kommunikationstest Projekt auf das WOP-iT Panel übertragen und mit Start (= Treiberzugriff) starten. Wenn der geschriebene Wert, dem gelesenen entspricht und kein Blitzpfeil (=Kommunikationsfehler) bei exb0_lesen kommt, steht und funktioniert die Kommunikation. 15