TOLEDO/ TOLEDO JET/ TOLEDO SKY PFLASTER FORMATE PFLASTER 16 x 16 x 8 cm 24 x 16 x 8 cm TECHNISCHE DATEN Abmessungen in cm Stück pro m² m² pro Lage/ Paket Gewicht pro m² 16 x 16 x 8 39 0,89/7,17 24 x 16 x 8 26 0,96/7,69 180 kg FARBEN Grau-Anthrazit (changierend) Mare (changierend) VERLEGEMUSTER Beispiel 1 - Bedarf/m² 16 x 16 cm - ca. 39 Stück Beispiel 2 - Bedarf/m² 24 x 16 cm - ca. 26 Stück Beispiel 3 - Bedarf/m² 16 x 16 cm - ca. 10 Stück 24 x 16 cm - ca. 19 Stück Beispiel 4 - Bedarf/m² 16 x 16 cm - ca. 15,6 Stück 24 x 16 cm - ca. 15,6 Stück BESONDERE HINWEISE FARBE: Um das für die changierenden Farbspiele typische Erscheinungsbild zu erreichen, ist bei der Verlegung auf eine gleichmäßig gemischte Verteilung der Farbnuancen zu achten. Deshalb stets gleichzeitig aus mehreren Paketen Steine entnehmen und gemischt durcheinander verlegen.
TOLEDO/ TOLEDO JET/ TOLEDO SKY SORTIMENT FORMATE SORTIMENT 19,5 x 19,5 x 8 cm 26 x 19,5 x 8 cm 32,5 x 19,5 x 8 cm 26 x 26 x 8 cm 32,5 x 26 x 8 cm TECHNISCHE DATEN 5ER-SORTIMENT Abmessungen in cm Aufteilung pro Lage m² pro Lage/ Paket Gewicht pro m² 19,5 x 19,5 x 8 7 26,0 x 19,5 x 8 6 32,5 x 19,5 x 8 4 1,05/8,40 180 kg 26,0 x 26,0 x 8 2 32,5 x 26,0 x 8 1 Die Steine sind nur im Sortiment erhältlich. FARBEN Grau-Anthrazit (changierend) Mare (changierend) Baya (changierend) VERLEGEMUSTER Beispiel Sortiment, Reihenverband Randabschluss zuschneiden Beispiel Sortiment, Wilder Verband Randabschluss zuschneiden BESONDERE HINWEISE FARBE: Um das für die changierenden Farbspiele typische Erscheinungsbild zu erreichen, ist bei der Verlegung auf eine gleichmäßig gemischte Verteilung der Farbnuancen zu achten. Deshalb stets gleichzeitig aus mehreren Paketen Steine entnehmen und gemischt durcheinander verlegen. VERLEGUNG: Es ist nicht erforderlich, die einzelnen Steine dem Muster nach zu verlegen. Lediglich ist beim Verlegen darauf zu achten, dass die Steine immer entsprechend ihrem Sortimentsanteil (lagenweise) entnommen werden. Kreuzfugen sind zu vermeiden.
TOLEDO/ TOLEDO JET/ TOLEDO SKY SORTIMENT + PFLASTER PRODUKTINFORMATION/VERARBEITUNGSHINWEISE Verehrte Kunden, bei der Verarbeitung von TOLEDO egal ob SORTIMENT oder PFLASTER sind zunächst einmal generell die 10 GRUNDREGELN DER PFLASTERVERLEGUNG zu beachten! Darüber hinaus ist bei diesem Produkt insbesondere noch Folgendes zu beachten: SORTIMENT Das Sortiment besteht aus 5 Einzelformaten in 2 unterschiedlichen Steinbreiten (19,5 und 26,0 cm). Unabhängig vom Farbspiel und Verlegemuster (Reihenverband oder Wilder Verband) ist zunächst einmal darauf zu achten, dass die Steine immer ihrem Sortimentsanteil in der Lieferformation entsprechend verarbeitet werden. Das erreicht man am besten durch lagenweise Verarbeitung aus den Paketen gem. Verlegemuster. ABRÜTTELN Bei TOLEDO empfehlen wir den Einsatz einer Rüttelplatte von max. 120 kg und 18 KN mit einer Plattengleitvorrichtung (PGV). Sofern noch vorhanden kann auch ein Rollenrüttler in der entsprechenden Größe zum Einsatz kommen. Auf keinen Fall dürfen zu schwere, überdimensionierte Rüttler und Rüttler ohne Schutzvorrichtung an der Unterseite zum Einsatz kommen, um Beschädigungen zu vermeiden! VERFUGEN Wir empfehlen die Verwendung von gewaschenem Pflastersand! Bei anderen Fugenmaterialien sind die Verarbeitungshinweise der Hersteller exakt zu beachten, um Verunreinigungen der Oberflächen, die i.d.r. nur schlecht wieder zu reinigen sind, zu vermeiden! Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihrer neuen TOLEDO-Fläche! KARL VOGT BETONWERK
VERLEGUNG PFLASTER & PLATTEN 10 Grundregeln 1. Planum Als Planum wird die Oberfläche des zuvor verdichteten Untergrundes oder Unterbaues bezeichnet. Es ist profilgerecht, eben und tragfähig herzustellen. Aus bautechnischen Gründen wird die an der Pflaster- bzw. Plattenoberfläche erforderliche Längs- und Querneigung grundsätzlich an allen Schichtoberflächen, so auch auf dem Planum, ausgeführt. Mindestquerneigung: 2,5 %, bei wasserempfindlichen Böden 4%. 2. Tragschichten Sie müssen tragfähig, verformungsbeständig und ausreichend wasserdurchlässig sein. Es darf sich auf keinen Fall Staunässe oberhalb einer Tragschicht bilden. Überwiegend werden Tragschichten aus ungebundenen Gesteinskörnungsgemischen hergestellt. Sie sind in ausreichender Dicke, profilgerecht, eben und tragfähig herzustellen. Die erforderliche Neigung ergibt sich aus der Neigung der Pflaster bzw. Plattenoberfläche (Mindestquerneigung: 2,5 %). Die Frostschutzschicht zählt ebenfalls zu den Tragschichten. 3. Prüfung angelieferter Baustoffe Lieferschein mit Bestellung vergleichen. Bei Betonpflastersteinen bzw. Betonplatten z.b. Format, Farbe, Oberflächenbearbeitung und Menge. Bei Abweichungen ist eine Klärung mit dem Vertragspartner/Lieferanten vor dem Einbau herbeizuführen. 4. Randeinfassung Pflasterdecken und Plattenbeläge brauchen grundsätzlich eine Randeinfassung. Der Abstand der Randeinfassungen wird unter Beachtung der vereinbarten Verlegebreite durch Auslegen einzelner Stein- bzw. Plattenreihen vor Beginn der Verlegearbeiten festgelegt. Elemente für die Randeinfassung, z.b. Tiefbordsteine oder Variobord sind höhen- und fluchtgerecht auf ein Fundament aus Beton zu setzen und erhalten eine Rückenstütze aus Beton. Fundament und Rückenstütze werden frisch in frisch hergestellt. 5. Entwässerung Oberflächlich anfallendes Wasser muss auf möglichst kurzen Fließwegen zügig von der Oberfläche abgeleitet werden. Eventuell angeordnete Entwässerungsrinnen erhalten eine Längsneigung von mindestens 0,5 %.
6. Bettung Sie ist in gleichmäßiger Dicke, höhen- und profilgerecht auszuführen. Dicke im verdichteten Zustand: 4 cm +/- 1cm. Grundsätzlich müssen für befahrene Flächen kornabgestufte Bettungsmaterialien mit einem Größtkorn von 0/4, 0/5 oder 0/8 mm verwendet werden. Das Bettungsmaterial muss filterstabil zum Tragschichtmaterial sein. Das Bettungsmaterial ist gleichmäßig gemischt und gleichmäßig durchfeuchtet anzuliefern und zügig einzubauen. Nach dem Abziehen darf die Bettung nicht mehr befahren oder betreten werden. Die Bettung muss dauerhaft ausreichend wasserdurchlässig sein. 7. Verlegung Betonpflastersteine bzw. Betonplatten sind im vereinbarten Verband und mit ausreichenden Fugenbreiten (mindestens 3-5 mm) von der verlegten Fläche aus zu verlegen. Abstandhalter an den Steinen bzw. Platten geben nicht das Maß der Fugenbreite vor; die Pressverlegung ist nicht zulässig. Die Fugenachsen müssen einen gleichmäßigen Verlauf aufweisen. Geradlinige Fugenverläufe sind durch ausreichendes Schnüren in Längs- und Querrichtung sicherzustellen. Zur Vermeidung unerwünschter Farbkonzentrationen sollten die Steine bzw. Platten aus mehreren Paketen gemischt verwendet werden. Passsteine dürfen nicht kleiner als der halbe Ausgangsstein und nicht zu spitzwinklig sein. Das Zuarbeiten sollte durch Nassschnitt erfolgen. Die Fläche ist während der Verlegearbeiten möglichst sauber zu halten. Oberflächliche Verschmutzungen immer schnell entfernen und nicht erst eintreten oder einrütteln. Schneidwasser vom Nassschnitt immer sofort mit sauberem Wasser und Bürste/Besen entfernen. 7a. Anklopfen Nur Betonplatten! Betonplatten werden nach dem Ablegen in die Bettung mit einem geeigneten Gummihammer leicht angeklopft. 8. Verfugen Für die Verfugung sollte vorzugsweise gewaschener Pflastersand kein lehmhaltiger Sand zum Einsatz kommen. Das Einbringen des Fugenmaterials durch Einfegen und/oder Einschlämmen erfolgt kontinuierlich mit dem Fortschreiten der Verlegearbeiten. Das Fugenmaterial muss auf jeden Fall kornabgestuft und filterstabil zum Bettungsmaterial sein. Die Fugen sind vollständig mit Fugenmaterial zu füllen. Bei der Verwendung von Pflasterfugenmörtel oder Polymersand als Fugenmaterial sind die jeweiligen Verarbeitungshinweise der Hersteller exakt zu beachten. 9. Abrütteln Nur Betonpflastersteine! Den richtigen Rüttler auswählen die Größe des Rüttlers ist immer abhängig von der Steindicke und vom Format. Vor dem Abrütteln ist überschüssiges Fugenmaterial vollständig abzukehren und die Fläche zu säubern. Farbiges Pflaster und solches mit besonderer Oberflächenaausführung darf nur bei trockener Pflasteroberfläche und nur unter Verwendung einer Kunststoffschürze abgerüttelt werden. Unverfugte Pflasterflächen dürfen nicht abgerüttelt werden, eingeschlämmte Pflasterfläche erst nach ausreichendem Abtrocknen von Bettung und Unterlage. 9a. Platten dürfen grundsätzlich nicht abgerüttelt werden! 10. Fugenschluss Ein abschließender Fugenschluss durch Einschlämmen einer feinkornreichen Gesteinskörnung erhöht die Widerstandsfähigkeit der Fugenfüllung und gibt der Pflasterdecke schon anfangs eine gute Stabilität. Alternativ kann bei geeigneten Fugenbreiten ein Fugenschluss auch mit Pflasterfugenmörtel (z.b. DOPOX Fix UV) erfolgen.