Die unendliche Geschichte

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Transkript:

Die unendliche Geschichte Rollen: Erzähler Kinder: Hirten: Kind1 Kind 2 Kind 3 Kind 4 Kind 5 Kind 6 Simeon Maria Engel Joel Amos Jakob Samuel (Spot auf Erzähler) Erzähler: Unsere Geschichte ist eine unendliche Geschichte. Sie fängt an, bevor die Welt erschaffen wurde, und geht weiter, über den Tod hinaus. Unsere Geschichte ist DIE Geschichte. Die Geschichte von Gott und den Menschen, vom Leben und Tod. Szene 1: Ein alter Mann sitzt auf einem Stuhl. Er hält einen Stock in seinen zwei alten Händen. Um ihn auf dem Boden sitzen Kinder. Kind 1: Kind 2: Erzähle uns eine Geschichte Simeon. Bitte erzähle uns eine Geschichte! Doch, bitte Simeon. Ich habe euch alle Geschichten erzählt, die ich kenne. Was sollte ich erzählen? Erzähle vom Anfang der Welt Simeon. Mir gefällt diese Geschichte am

Besten. Kind 5: Kind 6: Kind 5: Ja, wie Gott die Tiere geschaffen hat und die Menschen. Nein, nicht die Geschichte, die ist doch so traurig. Da ist so ein schöner Garten und die Menschen dürfen gar nicht dort bleiben! Die sind doch selber Schuld daran. Sie hätten Gott glauben und die Frucht nicht essen sollen. Ja, wer erzählt hier ihr oder ich? (lacht). Es ist doch eine schöne Geschichte Kinder. Wirklich schön... (Pause). (flüstert laut) Jetzt träumt er wieder vor sich hin, ob wir jetzt überhaupt eine Geschichte bekommen? (schaut die Kinder wieder an) Doch, ich träume, ach ich freue mich. Wisst ihr, Kinder, was am allerschönsten an der Geschichte ist? Obwohl die Menschen Gott nicht vertraut haben und ihm ungehorsam waren, hat er ihnen ein Versprechen gegeben. Ein großes Versprechen. Er hat ihnen einen Helfer versprochen. Der Retter, der kommen wird, um uns zu Gott zu bringen. Stellt euch vor, Gott kommt zu uns! Wie? Gott? Helfer? Retter? Ich verstehe nicht. Lichter aus an der Gruppe, Spot auf Erzähler Erzähler: Simeon erzählt den Kindern viele Geschichten bis ihre Fragen beantwortet sind. Wir schauen mal in einer Geschichte vorbei. Szene 2: Alle verlassen die Bühne. Maria tritt auf die Bühne.Sie trägt ein Wassertopf und setzt ihn in die Ecke. Dann holt sie einen Besen und fängt an zu kehren. Sie summt leise Lobe den Herren. Ob Josef wohl heute Nachmittag vorbeikommt? Ich freue mich jeden Tag so auf seinen Besuch. Er hat aber nicht viel Zeit. Er arbeitet viel und spart für die Hochzeit. (kehrt weiter und singt Lobe den Herren ) Jetzt gerade bin ich so fröhlich. Ich möchte Gott nur loben. Ich freue mich so, dass ER mir Josef schenkt. Viele Leute sind heute böse mit Gott. Sie sagen, dass ER sein Versprechen nicht hält. Sie sagen, wenn Gott uns lieben würde, würde er etwas machen, dass die Römer uns nicht unterdrücken. Er würde den Messias schicken. Der würde mit den Römern kämpfen und uns ginge es wieder gut. Ich bin mir aber nicht so

sicher. Ich glaube, dass Gott schon noch an uns denkt und uns bald den Messias schickt, nur ob er die Römer vertriebt...? (Es wird auf einmal hell, ein Mensch in weiß betritt der Bühne. Maria lässt ihren Besen fallen und geht in die Knien auf der Boden, sie verdeckt ihr Gesicht.) Engel: Engel: Maria, habe keine Angst! Du bist geliebt bei Gott. Er hat dich ausgesucht Maria. Du wirst ein Kind zur Welt bringen. Wie kann das sein? Ich bin noch nicht verheiratet. Ich wohne noch nicht mit meinen Mann zusammen? Das Kind, das in dir heranwächst Maria, wird kein gewöhnliches Kind sein. Es wird der Sohn Gottes sein. Du sollst es Jesus nennen, das heißt Helfer, denn er wird sein Volk erlösen. Er wird retten. Gottes Wille geschehe. Es soll so sein wie du sagst. (Das Licht geht zurück, der Engel geht. Maria bleibt erstaunt auf dem Boden.) (perplex und aufgeregt) Der Retter, der Messias kommt. Er wird mein Kind sein...? Was wird nur Josef dazu sagen. (sie nimmt ihr Besen und läuft von der Bühne. Erzähler betritt die Bühne) Erzähler: Es sind aufregende Tagen für Maria. Der Engel besucht auch Josef und sagt ihm die frohe Botschaft, dass seine Verlobte Maria, Jesus gebären wird, der versprochene Retter von Gott. Die Monate gehen vorbei und der Tag der Geburt naht. Auf einem Feld nahe bei Bethlehem, freuen sich die Menschen weniger. Szene 3 (Erzähler 3 geht, 4 Schafhirten (plus Schafhirtenhelfer?!) betreten die Bühne. Sie breiten ihre Felle auf um einen Feuer und erwärmen ihre Hände.) Heute ist es aber kalt. Wir haben ja wieder den besten Job. Auf dem nassen Gras sitzen. Auf ein paar blöde Schafe aufpassen. Auf dem harten Boden schlafen... Hey Mister Sunshine, was ist los mit dir? Dass musst du anders sehen.

Es gibt Leute, die uns um unseren Job beneiden. Bethlehem by night, Arbeit in der freien Natur, Betreuung von hoch intelligenten Tiere mit Aufstiegsmöglichkeiten. So hat es zumindest geheißen, als ich mich beworben habe. Jakob: Spinn dich doch aus Samuel! Keiner von uns wäre je Hirte geworden, wenn nicht schon unsere Vorfahren diesen Job gehabt hätten. Wir sind die allerletzten in der Gesellschaft. Die einzigen Aufstiegsmöglichkeiten sind die Berge auf der Suche nach Weiden. Du brauchst es gar nicht schön zu reden. Ja, ja ist schon gut, ist schon gut. Aber was bringt euch die ewige Rumjammerei? Glücklich macht es euch nicht, das sieht man doch 100m gegen den Wind. Ja, was macht dich glücklich? Du hast es genauso schwer wie wir. Ja, mir geht s auch nicht immer gut. Mir stinkt s auch wenn die Leute uns als Dreck bezeichnen und nichts mit uns zu tun haben. Aber, aber... Ja, aber... Ich weiß nicht was ihr denkt, aber wenn ich so draußen bin und um mich herum schaue, freue ich mich an der Natur und an Gott, der sie geschaffen hat. Ich freue mich, weil ich glaube, dass Gott uns nicht vergessen hat. Er wird uns bald den Messias senden. Und dann... Ja, genau und dann... bei uns ändert sich dann bestimmt wieder nichts!! (abfällig) Ja, Gott hat keine Interesse an uns Hirten, das kannst du glauben. Aber wenn es dich glücklich macht... träum weiter! (spöttisch) Ja, jeder hat so seins... (leise) Ich sehe es nicht so. Gott möchte mit uns sein. Er hat uns allen seinen Helfer versprochen. Er interessiert sich genauso für uns Hirten wie für die Priester. Außerdem war der große König David auch ein Hirte. (herablassend) Also, die Herrschaften. Wenn ihr denkt, dass ihr jetzt auf einmal Schriftgelehrte seid und euch um die gewichtigen Fragen der Welt streiten wollt, dann bitteschön. Ich lass lieber Gott einen guten Mann sein und schaue nach mir selber. Ich brauche nichts geschenkt. Messias oder sonst was. Gute Nacht. Also, gute Nacht Amos. Schlaf gut. (Amos antwortet nicht, sondern rollt sich auf die Seite. Die Anderen legen sich auch hin. Auf einmal wird es hell. Es erscheinen Engel. Die Hirten erschrecken und verdecken ihre Gesichter.)

Engel: Jakob: Jakob: Habt keine Angst! Ich habe eine große Freudenbotschaft für euch und für das ganze Volk. Heute ist euch der Retter geboren worden, in der Stadt Davids: Christus, der Herr! Und dies ist das Zeichen, an dem ihr ihn erkennt: Ihr werdet ein neugeborenes Kind finden, das liegt in Windeln gewickelt in einer Futterkrippe. (Die Engel singen gemeinsam: Ehre sei Gott in der Höhe. Dann wird es wieder dunkel und sie verlassen die Bühne. Langsam stehen die Hirten auf.) Kommt! Auf was warten wir eigentlich? (Joel und Amos schauen immer noch in den Himmel) Ja, nach Bethlehem natürlich! Ja, lasst uns gehen, ich kann es kaum fassen, die Engel haben mit uns gesprochen, mit uns Hirten! (Joel und Amos können es immer noch nicht fassen, sie sind wie im Traum) Mit uns gesprochen......, dass Gott sich für uns interessiert. Er weiß, wie wir über ihn gesprochen haben die Engel sind aber trotzdem zu uns gekommen zu uns hier heraus auf das Feld Kommt doch endlich, wir gehen nach Bethlehem! (Alle Hirten verlassen die Bühne, Amos und Joel schauen dabei immer noch verwirrt zum Himmel!) Szene 4: Simeon und die Kinder kommen zurück Kind 1: Und so gingen die Hirten nach Bethlehem und entdeckten den Messias, den Retter. Dann hat Gott sein Versprechen gehalten das vom Anfang, als ER die Welt erschuf. Ja, Gott hat sein Versprechen gehalten. Er ist selber gekommen, als kleines Baby in Bethlehem. Er, der große Gott, der die Welt erschuf kam zu uns. Die Hirten haben erfahren, dass sie für Gott auch wichtig sind.

Kind 5: Kind 2: Komisch, sie wollten gar nichts von Gott wissen und sie wollten sich nichts schenken lassen von Gott Ja, es ist schon eigenartig, dass die Menschen, die jeden Atemzug von Gott geschenkt bekommen, oft sein größtes Geschenk ablehnen wollen. Als könnten sie alles selber machen. Gott bietet uns seine Nähe, seine Freundschaft, seine Vergebung an. Bietet ER es uns auch an, oder nur den Hirten? Uns auch! Mir hat Er ja auch persönlich versprochen, dass ich den Messias sehen werde. Ich habe ihn dann auch gesehen, ja sogar auf den Arm genommen. Gott lässt sich als Baby auf den Arm nehmen. Das kann ich mir kaum vorstellen. So sehr hat uns Gott lieb, dass ER zu uns Menschen kommt. (nachdenklich) Jetzt habe ich Jesus, den Messias kennen gelernt. Jetzt kann ich in Frieden sterben. Ich habe den Heiland gesehen. Meinen Heiland! Du sollst nicht sterben Simeon! Wer wird uns dann solche tollen Geschichten erzählen? Vielleicht erlebst du den Messias selbst in deinem Leben. Das ist viel besser als alle Geschichten der Welt. Er wartet schon auf dich. Krippenspiel von Rachel Wittlinger (2006)