Anhang B Technisches Reglement 1. Allgemeine Punkte, gültig für alle Klassen (1 9): a) Homologationsblatt b) Sicherheitselemente c) Chassis d) Karosserieteile e) Gewichte 2. Technisches Reglement Klasse 1 / Klasse 2 (KZ2 u. KZ2 Master): a) Chassis b) Motor c) Ansauggeräuschdämpfer d) Getriebe e) Vergaser f) Bremsen g) Rahmen h) Reifen i) Zeitnehmung j) Startnummern 3. Technisches Reglement Klasse 3 6 (Rotax Max Junior und Senior; ICA 100 ccm; Rotax Max - DD2): a) Chassis b) Motor c) Ansauggeräuschdämpfer d) Kupplung e) Vergaser f) Bremsen g) Rahmen h) Reifen i) Zeitnehmung j) Startnummern 4. Technisches Reglement Klasse 7 ( Rotax Max Mini Club): a) Motor b) Bremsen c) Rahmen d) Reifen e) Zeitnahme f) Startnummern 5. Kartabnahme: a) Zweck b) Checkliste c) Reifenkennzeichnung und Kontrolle
1. Allgemeine Punkte, gültig für alle Klassen (1 9): Beim Start zu einem freien Training, dem Zeitfahren, Lauf oder Finale ist jeder Fahrer dafür verantwortlich, dass sein Material dem aktuellen Reglement entspricht. Das Kart und alle Änderungen müssen den gültigen Reglement der Kategorie, in welcher das Kart eingesetzt wird, entsprechen. Es ist die Pflicht des Fahrers, den Technischen- und Sportkommissaren zu jeder Zeit der Veranstaltung beweisen zu können, dass sein/ihr Kart in allen Punkten dem gültigen Reglement entspricht. Es dürfen pro Veranstaltung maximal 2 Motoren verwendet werden, welche bei der technischen Abnahme registriert werden müssen. Sollte nur 1 Motor registriert worden sein, kann jeder Fahrer im Bedarfsfall einen Motor nachträglich registrieren lassen (unbedingt VOR seinem Einsatz!). a) Homologationsblatt: Im Kartsport sind Bewerber und Fahrer ebenso wie im übrigen Automobil-Sport verpflichtet, das gegebenenfalls erforderliche Homologationsblatt bereit zu halten und auf Verlangen vorzuweisen. Kann das Homologationsblatt nicht vorgelegt werden, treffen die daraus entstehenden Nachteile den betreffenden Bewerber bzw. Fahrer. b) Sicherheitselemente: Die Aufgabe der technischen Kommissare ist es, die Teile auf ihre optische Konformität zu prüfen. Es handelt sich nur um eine visuelle Kontrolle, die unverbindlich ist. Der Fahrer und die Mechaniker sind dafür verantwortlich, dass das Material Regelkonform ist und sachgemäß funktioniert. Jederzeit und unter jeden Umständen kontrolliert werden können Gewichtsmessungen, Volumen des Brennraums und Vergaserdurchmesser. Es gibt hier keine Toleranzen! Informationen, bezüglich Veranstaltungsreglement und Technischen Reglement werden in diesem bzw. Anhang A und im Internet unter www.mostviertelkart.at - Reglement veröffentlicht und können dort ausgedruckt werden. Diese Informationen sind als bindend zu betrachten. Jeder Fahrer ist verpflichtet sich über allfällige technische Daten und Reglements in Kenntnis zu setzen und zu informieren. c) Chassis: Zugelassen sind alle Fahrgestelle/Rahmen die den technischen Bestimmungen der CIK/FIA, mit gültiger oder abgelaufener Homologation (ab Homologationsperiode 1996), entsprechen. Pro Veranstaltung ist ein Fahrgestell erlaubt, welches bei der technischen Abnahme vorgeführt und dem dazu vorhandenen Homologationsblatt entsprechen muss. Es dürfen keine Veränderungen am Chassis vorgenommen werden. Nur bei Unfallschäden kann dem Teilnehmer, nach Prüfung durch die Technischen Kommissare, der Einsatz eines zweiten Fahrgestelles erlaubt werden. Bei Karts ab Homologationsperiode 2003 ist die Verwendung von Zubehör Verkleidungsteilen, sofern sie CIK/FIA homologiert sind, und deren dazugehörigen Aufhängungsteilen erlaubt. Bei abgelaufenen Homologationen muss der Frontspoiler an der Rückseite offen sein. Ein geschlossener Kettenkasten ist in allen Klassen (außer KZ2 und Rotax Max DD2) Pflicht und die Verwendung eines Kart - Heckauffahrschutz (Heckstoßstange) gemäß CIK/FIA vorgeschrieben. Ausschreibung / Reglement 2015 / Seite 2
Der Heckauffahrschutz muss, von hinten gesehen, die Reifenlaufflächen abdecken. Die Mindestbreite des Heckauffahrschutzes beträgt 134 cm (außer Rotax Mini Club). Der Heckauffahrschutz darf unter keinen Umständen und zu keinem Zeitpunkt schmäler sein als die maximale Spurbreite der Hinterachse (äußerer Laufflächenabstand der Hinterräder). Bei Regenrennen (Wet Race) dürfen die Hinterräder max. 20 mm pro Rad, bezogen auf den Heckauffahrschutz, nach innen versetzt sein. d) Karosserieteile Frontspoiler: CIK 20 homologierter Halterungssatz (technical drawing No. 2c - Front fairing mounting kit) ist unbedingt zu montieren!! Es ist verpflichtend die Frontspoilerklammern mit Kabelbinder zu sichern. Die Öffnungsfunktion der Klammern darf dabei nicht beeinträchtigt werden. Karosserieteile (Frontspoiler, Frontschild, Seitenkästen) und die Befestigung der Karosserieteile, der aktuell oder ursprünglich gültigen Bestimmungen der CIK/FIA-Reglements, müssen der jeweiligen Homologationsperiode entsprechen. e) Gewichte Gewichte müssen bis 3kg mit 2x M6 / 6kg mit 2x M8 / über 10kg mit 4x M8 großen Scheiben und selbstsichernden Muttern am Sitz oder Chassis fest verschraubt sein. Es darf kein Gewicht an Körper oder Kunststoffteilen (Seitenkasten, Frontspoiler, Frontschild) und deren Haltern befestigt werden. Auf die Anbringung ist der technische Kommissar gesondert hinzuweisen, die einwandfreie und sichere Anbringung ist von ihm zu überprüfen und attestieren. 2. Technisches Reglement Klasse 1 und 2 (KZ2 und KZ2 Master): a) Chassis Chassis: Marke frei, es sind nur Chassis zugelassen, die von CIK/FIA anerkannten Chassis-Herstellern in Serie gefertigt werden oder wurden, und die den aktuell gültigen oder den ursprünglich gültigen Bestimmungen und Maßen der CIK/FIA -Reglements entsprechen. Radstand (Abstand von Mitte Vorderachse zu Mitte Hinterachse) = mind. 1010 mm und max. 1070 mm, Spurweite = mindestens 2/3 des verwendeten Radstandes, Gesamtlänge (ohne Frontspoiler und Heckauffahrschutz) = maximal 1820 mm. Die Karosserieteile (Frontspoiler, Frontschild, Seitenkästen) müssen den aktuell gültigen oder ursprünglich gültigen Bestimmungen der CIK/FIA - Reglements entsprechen. Die Befestigung der Karosserieteile muss gemäß den aktuell gültigen oder den ursprünglich gültigen Bestimmungen der CIK/FIA -Reglements erfolgen. Von Hand betätigte Vorderrad-Bremsen sind verboten! b) Motor KZ2 Motor Marke frei, Einzylinder 2Takt Motor, wassergekühlt, mit Getriebe, gem. CIK/ FIA Reglement Art.12 (KZ2 bzw. ehem. ICC 2006) Hubraum, maximal 125 ccm. Es dürfen alle Motoren, welche für Shifter KZ 2 vorgesehen sind verwendet werden. Motorverbesserungen sind grundsätzlich gestattet. Grundsätzlich ist den internationalen Reglements Folge zu leisten, alle im technischen Spezifikationsdatenblatt der jeweils letztgültigen Ausgabe, angegebenen Werte und Maße müssen eingehalten werden. Stichprobenartige Kontrollen werden durchgeführt! c) Ansauggeräuschdämpfer: Serienmäßig laut Homologationsblatt (CIK Zulassungen), aktuell gültigen oder ursprünglich gültigen Bestimmungen der CIK/FIA -Reglements. Ausschreibung / Reglement 2015 / Seite 3
d) Getriebe mit mindestens 3 und maximal 6 Gängen, Servo-Unterstützung erlaubt. e) Vergaser Es ist nur der Vergaser Dell. Ortho VHSH 30 (gem. CIK/ FIA Karting Technical Regulations Technical Drawing No. 7) zugelassen. f) Bremsen Bremsbeläge müssen mit einem Sicherungsstift oder Ähnlichem gesichert sein, darüber hinaus hat das Bremsgestänge mit einem Stahlseil gesichert zu werden. g) Rahmen Zugelassen sind alle Fahrzeuge, die den technischen Bestimmungen der CIK mit gültiger oder abgelaufener CIK / OSK- Homologation entsprechen. Pro Veranstaltung ist max. ein Fahrgestell erlaubt, welches bei der technischen Abnahme vorgeführt und in allen Teilen den zugrunde liegenden Homologationsblättern entsprechen muss. Folgende Anbauteile müssen während der gesamten Veranstaltung am Chassis angebracht sein: - Frontspoiler - Frontschild - Seitenkästen - Stoßstange hinten Die Karts dürfen zu keinem Zeitpunkt der Veranstaltung die maximale Breite von 140 cm an der Hinterachse überschreiten. h) Reifen Die Marke der zu verwendenden Reifen lautet MG gelb, die Anzahl beschränkt sich auf 5 Reifensätze pro Saison bzw. 1 Reifensatz je Renntag (2 Rennen + Qualifikation) und sind ebenfalls beim Veranstalter zu kaufen. Bei einem technischen Defekt eines Reifens ist maximal der Austausch 1 Reifen auf der hinteren oder vorderen Achse erlaubt. Dieser darf durch einen gebrauchten Reifen ersetzt werden. Trockenreifen: Reifen MG FZ (gelb) Dimension: 11 x 7.10-5 (Hinten) 10 x 4.60-5 (Vorne) Regenreifen: Marke freigestellt (Serienreifen) Dimension: 10 x 4.50-5 (Vorne) 10 x 6.50-5 (Hinten) i) Zeitnehmung Siehe Veranstaltungsreglement Pkt 4. b) j) Startnummern Jedem Teilnehmer wird nach seiner ersten Nennung die mit der Rennorganisation vereinbarte Startnummer zugeteilt, welche er bei allen Rennen der MRC AUSTRIA 2016 behält. Die gewählte, vereinbarte und zugeteilte Startnummer ist vorne und hinten, sowie auf den senkrechten Flächen der linken und rechten Seitenkästen des Karts anzubringen. Die Farbe des Startnummernschildes ist frei, die Zahlen sollen wenn möglich in schwarzer Schrift angebracht sein. Ausschreibung / Reglement 2015 / Seite 4
3. Technisches Reglement Klasse 3-6, 9 (Rotax Max Junior und Senior; Rotax Max - DD2, ICA 100, OK, Rübig) a) Chassis Chassis: Marke frei, es sind nur Chassis zugelassen, die von CIK/FIA anerkannten Chassis-Herstellern in Serie gefertigt werden oder wurden, und die den aktuell gültigen oder den ursprünglich gültigen Bestimmungen und Maßen der CIK/FIA -Reglements entsprechen. Radstand (Abstand von Mitte Vorderachse zu Mitte Hinterachse) = mind. 1010 mm und max. 1070 mm, Spurweite = mindestens 2/3 des verwendeten Radstandes, Gesamtlänge (ohne Frontspoiler und Heckauffahrschutz) = maximal 1820 mm. Die Karosserieteile (Frontspoiler, Frontschild, Seitenkästen) müssen den aktuell gültigen oder ursprünglich gültigen Bestimmungen der CIK/FIA - Reglements entsprechen. Die Befestigung der Karosserieteile muss gemäß den aktuell gültigen oder den ursprünglich gültigen Bestimmungen der CIK/FIA -Reglements erfolgen. Von Hand betätigte Vorderrad-Bremsen sind in der Rotax Max Junior Klasse verboten, in der Rotax Max Senior Klasse erlaubt, Rotax Max DD2 und Shifter KZ 2 verwendet eine kombinierte Fußbremse (Hinterund Vorderradbremse)! b) Motor Grundsätzlich: Rotax laut Homologationsblatt, und RMC ab 2009 (Rotax Max Junior, Rotax Max Senior und Rotax Max DD2 - MasterTicket - Weltfinale - Motoren müssen Verplombt werden) Der Motor und dessen im int. Reglement der RMC Deutschland definiertes Umfeld (Zündanlage, Kühler, Auspuff, Benzinzufuhr, etc.) dürfen in ihrem inneren und äußeren Bestandteilen in keiner Form verändert werden. Zu jedem Motor wird vom ROTAX-Servicecenter ein ROTAX-Motorpass ausgestellt, in dem die Überprüfungen eingetragen werden. Sofern in diesem Reglement nicht anders definiert, müssen alle im technischen Spezifikationsdatenblatt der Ausgabe 2015, gemäß der Homepage www.rotax-kart.com Regulations RMC RMCGF_TECHNICAL REGULATIONS 2015 entsprechen oder den technischen Reglement Anhang E. angegebenen Werte und Maße eingehalten werden. Darüber hinaus gehende Details zum Motorenreglement sind wertungs-/divisionsspezifisch ausgewiesen. Der Motor muss am Start und auf der gesamten Rennstrecke immer mit dem motoreigenen Starter und der am Fahrzeug befindlichen Batterie gestartet werden. Jede fremde Starthilfe ist verboten. T e i l e t a u s c h: Im Zuge einer Rennveranstaltung kann der Austausch einzelner peripherer Motorenteile aus dem serienmäßigen Lieferumfang durchgeführt werden. Sie müssen jedoch Regelkonform und dem Reglement Rotax gemäß der Homepage http://vertrieb.karthandel.com/db/rotax/rmc/technical-regulation.pdf entsprechen. Der Motor muss am Start und auf der gesamten Rennstrecke immer mit dem motoreigenen Starter und der am Fahrzeug befindlichen Batterie gestartet werden. Jede fremde Starthilfe ist verboten. Stichprobenkontrollen werden durchgeführt! c) Ansauggeräuschdämpfer: Auspuffschalldämpfer (Auspuff) serienmäßig gem. technischem Datenblatt (wie vom Hersteller des Motors mit dem Motor ausgeliefert) oder gemäß ClK/ FIA-Standard mit maximal 95 db/a d) Kupplung Mechanische Fliehkraft-Trockenkupplung serienmäßig gem. technischem Datenblatt (wie vom Hersteller des Motors mit dem Motor ausgeliefert) e) Vergaser Vergaser serienmäßig gem. technischem Datenblatt (wie vom Hersteller des Motors mit dem Motor ausgeliefert) oder CIK/ FIA-homologiert. Ausschreibung / Reglement 2015 / Seite 5
f) Bremsen Die Verwendung von Vorderradbremsen in der Klasse 2, Klasse 3 und 6 ist erlaubt. Alle Bremsbeläge müssen mit einem Sicherungsstift oder Ähnlichem gesichert sein, darüber hinaus hat das Bremsgestänge mit einem Stahlseil gesichert zu werden. g) Rahmen Zugelassen sind alle Fahrzeuge, die den technischen Bestimmungen der CIK mit gültiger oder abgelaufener CIK / OSK- Homologation entsprechen. Pro Veranstaltung ist max. ein Fahrgestell erlaubt, welches bei der technischen Abnahme vorgeführt und in allen Teilen den zugrunde liegenden Homologationsblättern entsprechen muss. Folgende Anbauteile müssen während der gesamten Veranstaltung am Chassis angebracht sein: - Frontspoiler - Frontschild - Seitenkästen - Stoßstange hinten Die Karts dürfen zu keinem Zeitpunkt der Veranstaltung die maximale Breite von 140 cm an der Hinterachse überschreiten. h) Reifen Bei einem technischen Defekt eines Reifens ist maximal der Austausch 1 Reifen auf der hinteren oder vorderen Achse erlaubt. Dieser darf durch einen gebrauchten Reifen der selben Marke und Typ ersetzt werden. Bei Regen dürfen Reifen jedes Fabrikats verwendet werden, jeder Fahrer organisiert sich die Regenreifen selbst. Die Behandlung von Reifen ist verboten Klasse 3 (Rotax Max DD2): Es werden Einheitsreifen der Marke Mojo D3 oder MG FZ (gelb) verwendet, die beim Veranstalter zu kaufen sind. Bei einem Reifenschaden darf der defekte Reifen nur gegen einen gebrauchten Reifen getauscht werden. Diese Reifen müssen dann jedoch ebenfalls gekennzeichnet werden. (durch technischen Kommissar) Trockenreifen: Mojo D3 7,10 / 11,0-5 (Hinten) 4,50 / 10,0-5 (Vorne) Reifen MG FZ (gelb) Dimension: 11 x 7.10-5 (Hinten) 10 x 4.60-5 (Vorne). Klasse 5 (Rotax Max Junior): Es werden Einheitsreifen der Marke Mojo D1 verwendet, die beim Veranstalter zu kaufen sind. Für die gesamte Saison dürfen maximal 3 Reifensätze verwendet werden, die durch den Veranstalter zur Verfügung gestellt werden. Trockenreifen: Mojo D1 4.50 / 10-5 (vorne) 7.1 / 11.0 5 (hinten) Ausschreibung / Reglement 2015 / Seite 6
Klasse 6 (Rotax Max Senior): Es werden Einheitsreifen der Marke Mojo D2 verwendet, die beim Veranstalter zu kaufen sind. Für die gesamte Saison dürfen maximal 2 Reifensätze verwendet werden, die durch den Veranstalter zur Verfügung gestellt werden. Trockenreifen: Mojo D2 4.50 / 10-5 (vorne) 7.1 / 11.0 5 (hinten) i) Zeitnehmung Diese erfolgt über Transponder. Jeder Fahrer ist für die richtige Montage selbst verantwortlich und hat die ordnungsgemäße Funktion des Transponders während eines Trainings zu überprüfen, der Transponder ist ab dem 1. Training zu montieren. Fällt ein Transponder aus, so wird die gemessene Rundenzeit anderer Messeinrichtungen (Alfano, etc) verwendet. Alle Zeitmesseinrichtungen müssen deshalb vor Beginn des Bewerbes auf Null gestellt werden. j) Startnummern Jedem Teilnehmer wird nach seiner ersten Nennung die mit der Rennorganisation vereinbarte Startnummer zugeteilt, welche er bei allen Rennen der Saison behält. Die gewählte, vereinbarte und zugeteilte Startnummer ist vorne und hinten, sowie auf den senkrechten Flächen der linken und rechten Seitenkästen des Karts anzubringen. Die Farbe des Startnummernschildes ist frei, die Zahlen sollen wenn möglich in schwarzer Schrift angebracht sein. 4. Technisches Reglement Klasse 7: (Rotax Max Mini - Club) a) Motor Grundsätzlich ist das Reglement der Rotax Max Challenge einzuhalten. Die verwendeten Motoren, sowie Motoranbauteile (Zündboxen, Vergaser, Auspuff, etc) dürfen nicht leistungsgesteigert sein bzw. müssen dem handelsüblichen Rotax Max FR 125 Motor- und Zubehörsatz entsprechen. Erlaubt sind nur jene Veränderungen, die keine Erhöhung der Motorleistung zur Folge haben. Stichprobenkontrollen werden durchgeführt! b) Bremsen Vorderbremsen sind nicht erlaubt! Alle Bremsbeläge müssen mit einem Sicherungsstift oder Ähnlichem gesichert sein, darüber hinaus hat das Bremsgestänge mit einem Stahlseil gesichert zu werden. c) Rahmen Es dürfen nur firmengefertigte Rahmen verwendet werden. Folgende Anbauteile müssen während der gesamten Veranstaltung am Chassis angebracht sein: - Frontspoiler - Frontschild - Seitenkästen - Stoßstange hinten (Kunststoff!) Die Karts dürfen zu keinem Zeitpunkt der Veranstaltung die maximale Breite von 140 cm an der Hinterachse überschreiten. Ausschreibung / Reglement 2015 / Seite 7
d) Reifen Freie Reifenwahl, bei Regen dürfen ebenfalls Reifen jedes Fabrikats verwendet werden. Die Behandlung von Reifen ist verboten. Für die gesamte Saison dürfen maximal 2 Reifensätze verwendet werden. Bei einem Reifenschaden darf der defekte Reifen nur gegen einen gebrauchten Reifen getauscht werden. (Achsweiser Tausch ist möglich). Diese Reifen müssen dann jedoch ebenfalls gekennzeichnet werden. ( Branding durch Rennleitung) e) Zeitnehmung Diese erfolgt über Transponder. Jeder Fahrer ist für die richtige Montage selbst verantwortlich und hat die ordnungsgemäße Funktion des Transponders während eines Trainings zu überprüfen. Fällt die Transpondermessung aus organisatorischen Gründen aus, so wird die gemessene Rundenzeit anderer Messeinrichtungen (Alfano, etc) verwendet. Alle Zeitmesseinrichtungen müssen deshalb vor Beginn des Qualifyings und der Rennen auf Null gestellt werden. f) Startnummern Jedem Teilnehmer wird nach seiner ersten Nennung eine Startnummer zugeteilt, welche er bei allen Rennen der Saison behält. Die zugewiesenen Startnummern sind vorne und hinten am Kart sowie auf den senkrechten Flächen der linken und rechten Seitenkästen anzubringen. Die Farbe des Startnummernschildes ist frei, die Zahlen sollen wenn möglich in schwarzer Schrift angebracht sein. 5. Kartabnahme a) Zweck Die Kartabnahme dient zur Feststellung des ordnungsgemäßen und regelkonformen Zustandes der Karts, welche an der Veranstaltung (Klasse 1 9) teilnehmen. Sie wird gemäß Zeitplan im Fahrerlager durchgeführt. Fahrer, deren Kart nicht abgenommen wurde oder Mängel aufweist, können an der Veranstaltung nicht teilnehmen. Es darf keine offensichtlichen Mängel geben die sich auf die Sicherheit der Fahrer negativ auswirken können. Defekte Karts haben sich einer neuerlichen Abnahme zu unterziehen. Die Kennzeichnung der positiven Kartabnahme wird vom Renntechniker, deutlich sichtbar durchgeführt (Kennzeichnung am Rahmen und/oder Tageskarte). b) Checkliste Gemäß der nachstehenden Liste ist die Kartabnahme vom Renntechniker durchzuführen: Reifen/Felgen: Auspuff: Startnummer: Rahmen: Lenkung: Zusatzgewichte: Zeitnehmung: - Kennzeichnung der Reifen - Kein Gewebe sichtbar - Fest mit dem Rahmen und Motor verbunden Am Frontschild und der Stoßstange - Anbauteile vorhanden und befestigt - Keine offenen Mängel (Risse, etc) - Sitz fest mit dem Rahmen verbunden - Maximale Kartbreite 140 cm (Regen: 136 cm) - Spurstangen nicht verbogen - Lenkrad fest angeschraubt - Fest mit dem Rahmen oder Sitz verschraubt - Keine Beeinträchtigung beweglicher Teile Transponder ok, Befestigung ok Ausschreibung / Reglement 2015 / Seite 8
Ausrüstung: - Vollvisierhelm - homologierter Overall - Handschuhe - Kartschuhe - Nackenschutz (Klasse 5/7) c) Reifenkennzeichnung und Kontrolle Die Kennzeichnung der Reifen erfolgt vom Veranstalter vor der Auslieferung, und wird am Veranstaltungstag durch den Renntechniker bzw. dem Rennleiter kontrolliert. Ersatzreifen werden vom Renntechniker am Renntag gekennzeichnet. Regenreifen werden ebenfalls vor dem Qualy gekennzeichnet. Kontrolle: Qualifying: Vor dem Qualy und/oder nach dem Qualy Rennen: nach dem Rennende im Parc Ferme bzw. nach der Streckenausfahrt Ausschreibung / Reglement 2015 / Seite 9