Anwerben, ankommen, anpassen!

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Transkript:

Fachtagung und öffentliche Veranstaltung im Rahmen der FES-Gerechtigkeitswoche Die Friedrich-Ebert-Stiftung, der Korea-Verband, die Koreanische Frauengruppe in Deutschland sowie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft - ver.di laden ein: Anwerben, ankommen, anpassen! Koreanische Krankenpflegerinnen in Deutschland Erfahrungen aus fünf Jahrzehnten und neue Wege für die Zukunft Veranstaltungsort: Landesvertretung Bremen, Hiroshimastraße 24, 10785 Berlin Datum und Uhrzeit: Dienstag, 26. April 2016, 10:00 19:00 Uhr Vor fünf Jahrzehnten begann Deutschland mit der verstärkten Anwerbung von Krankenpflegerinnen aus Asien vor allem aus Südkorea. Bis 1978 kamen über 10.000 Koreanerinnen. Danach wurde die Anwerbung gestoppt. Inzwischen sollen wieder vermehrt Pflegefachkräfte aus Asien für das deutsche Gesundheitswesen gewonnen werden. Angesichts der aktuellen Fluchtthematik stellt sich zudem die Frage, ob Geflüchteten eine dauerhafte Perspektive in Deutschland durch die Arbeit im Gesundheitswesen geboten werden kann. Während dieser Fachtagung werden Expertinnen und Experten aus Politik, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft diskutieren, ob und wie die Anwerbung von Gesundheitsfachkräften sowie eine erfolgreiche Integration gestaltet werden können. Können die Erfahrungen der Zeitzeuginnen genutzt werden, um gute Lebens- und Arbeitsverhältnisse für Migrantinnen und Migranten in Deutschland zu schaffen? Wie sind die Auswirkungen der Anwerbung auf die Herkunftsländer? Dies sind nur einige Fragen, die im Rahmen dieser Veranstaltung diskutiert werden. Ziel der Fachtagung ist es: die nationalen Dimensionen des Fachkräfteproblems im Gesundheitswesen und der Pflege in Deutschland auszuloten; Migration im Gesundheitswesen als Herausforderung eines zunehmend internationalen Arbeitsmarktes zu beleuchten; nach den Rahmenbedingungen der Regulierung der Migration zu fragen, die sowohl zu einer guten Ausgestaltung von Anwerbeabkommen, als auch zu einer wirksamen Arbeitsmarktpolitik führen und

zu klären, ob über diesen Weg Instrumente bereitstehen bzw. entwickelt werden können, die Geflüchteten (als Fachkräfte im Gesundheitswesen) eine Arbeitsperspektive auf dem deutschen Arbeitsmarkt eröffnen. Zu dieser Diskussion möchten wir Sie herzlich einladen. Die Fachtagung hat das Ziel, aus unterschiedlichen Perspektiven, die verschiedenen Dimensionen des Themas zu betrachten. Eingeladen sind Akteure und Akteurinnen, die Erfahrungen und Kenntnisse zum Thema Anwerben, ankommen, anpassen von Migrantinnen und Migranten in Deutschland haben. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie an diesem Fachgespräch teilnehmen könnten. Programm der Fachtagung 10:00 Uhr Begrüßung und Eröffnung Severin Schmidt, Friedrich Ebert Stiftung 10:15 Uhr Impulsvortrag und Diskussion: Migration und Flucht Chancen für das deutsche Gesundheitswesen? Prof. Dr. Bernhard Emunds, Nell-Breuning-Institut, Arbeitsgruppe Weltwirtschaft und Sozialethik Moderation: Dr. Margret Steffen, ver.di 11:00 Uhr Forum 1: Deutschland deine Fachkräfte. Das deutsch koreanische Anwerbeabkommen. Eine Bilanz. Kook-Nam Cho-Ruwwe, Koreanische Frauengruppe in Deutschland, Vorstand DaMigra Dr. Günther Horzetzky, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW Moderation: Nataly Jung-Hwa Han, Korea-Verband 12:30 Uhr Mittagsimbiss 13:00 Uhr Forum 2: Anwerbung von Arbeitsmigrant_innen in der Pflege Macht das Sinn? Björn Gruber, Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit - GIZ Prof. Yi Hee-Young, Soziologin Daegu-Universität, Südkorea

Herbert Beck, Personalrat Universitätsklinikum Heidelberg Moderation: Dr. Margret Steffen, ver.di 14:30 Uhr Forum 3: Menschen auf der Flucht Chancen für das deutsche Gesundheitswesen Henning Scherf, Bürgermeister a.d. der Freien Hansestadt Bremen Ülker Radziwill, Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus Moderation: Nataly Jung-Hwa Han, Korea-Verband 16:00 Uhr Zusammenfassung und Schlusswort: Nataly Jung-Hwa Han, Korea-Verband (Das Programm der öffentlichen Abendveranstaltung finden Sie auf der nächsten Seite)

Öffentliche Podiumsdiskussion im Rahmen der Gerechtigkeitswoche Anwerben, ankommen, anpassen! Koreanische Krankenpflegerinnen in Deutschland Erfahrungen aus fünf Jahrzehnten und neue Wege für die Zukunft Ort: Datum: Landesvertretung Bremen, Hiroshimastraße 24, 10785 Berlin 26. April 2016, 17:00 19:00 Uhr Programm 17:00 Uhr Begrüßung - Ankunft koreanischer Krankenschwestern in Deutschland Margret Steffen Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft - ver.di Friedrich-Ebert-Stiftung, Asienreferat 17:15 Uhr Impulsreferat: Flucht und Migration. Deutschland deine Fachkräfte Prof. Dr. Bernhard Emunds, Nell-Breuning-Institut, Arbeitsgruppe Weltwirtschaft und Sozialethik Podiumsdiskussion mit: Heike Baehrens, Mitglied des Deutschen Bundestages Sylvia Bühler, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft - ver.di, Mitglied des Bundesvorstandes Kook-Nam Cho-Ruwwe, Koreanische Frauengruppe in Deutschland, Vorstand DaMigra Björn Gruber, Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit - GIZ Henning Scherf, Bürgermeister a.d. der Freien Hansestadt Bremen Moderation: Severin Schmidt, Friedrich Ebert Stiftung - FES Nataly Jung-Hwa Han, Korea-Verband 18:50 Uhr Samulnori traditionelle koreanische Perkussionsmusik 19:00 Uhr Ende der Veranstaltung und Imbiss Bitte beachten Sie die Anmeldeformalitäten auf der nächsten Seite.

Wichtige organisatorische Hinweise: Ansprechpartner in der FES Severin Schmidt (Sozialpolitik@fes.de, Tel.: 0228 883-8302) Organisation: Ilona Denk (Sozialpolitik@fes.de, Tel.: 0228 883-8302) Für die Teilnahme ist eine verbindliche Anmeldung bis zum 10. April 2016 notwendig. Anmeldungen Per E-Mail unter Sozialpolitik@fes.de Eine Anmeldebestätigung erfolgt nicht. Reisekosten sind von den Teilnehmer_innen selbst zu tragen. Wir bitten um Verständnis, dass wir am Veranstaltungstag nur Personen einlassen können, die sich vorher schriftlich angemeldet haben. Bei Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung wenden Sie sich bitte vor der Veranstaltung an die für die Organisation verantwortliche FES-Mitarbeiterin. Gefördert durch