Internationale Versicherungsprogramme 1. Die Ausgangsfrage des Unternehmers: Wie versichere ich meine Risiken im Ausland? 2. Struktur eines koordinierten internationalen Versicherungsprogrammes ( kurz IP ) am Beispiel Haftpflicht 3. Praxisbeispiel eines IP-Haftpflicht 4. Die Vorteile eines IP s auf einen Blick 5. Die drei wesentlichen Voraussetzungen für die Installation eines IP s 6. Schadenbeispiele 7. Highlights im Hause Gerling
1. Die Ausgangsfrage des Unternehmers: Wie versichere ich meine Risiken im Ausland? Mustermann Deutschland Versichert in Deutschland - Feuer / FBU - Haftpflicht - Technische Versicherungen - Transport Mustermann Ausland?? Wie versichern im Ausland? - über deutschen Vertrag ( innerhalb EU/EWR )? - eigene Police im Ausland ( Insellösung )? Je Sparte ein koordiniertes internationales Versicherungsprogramm für alle Risiken im In- und Ausland
2. Struktur eines koordinierten internationalen Versicherungsprogrammes am Beispiel Haftpflicht Baustein 1: Lokalverträge für Risiken im Ausland ( je Land ein Vertrag für die dortigen Risiken ) Baustein 2: Masterverträge für Risiken in Deutschland mit Anschlussdeckung für Risiken im Ausland ( Grundverträge Betriebs- und Umwelthaftpflicht für BRD mit Konditions- und Summendifferenzversicherung ( DIC/DIL ) für Ausland. Darüber hinaus ggf. Rückrufkostenversicherung )
Die Bausteine eines IP-Haftpflicht Versicherungsumfang Deckungssumme Deutschland Ausland 1 Ausland 2 Ausland 3 Nationale Besonderheiten in Ausland 2 ( über Deckungsumfang Deutschland hinausgehend
3. Praxisbeispiel eines IP-Haftpflicht Firma: Branche: Mustermann Metallverarbeitendes Gewerbe ( u. a. Zulieferer für die Kfz-Industrie ) Umsatz: 77 Mio. û insgesamt, davon 46 Mio. û in BRD ( P* & V** ), 9 Mio. û in Großbritannien ( P* ) 7 Mio. û in Polen ( V** ) 7 Mio. û in Tschechische Republik ( P* & V** ) 6 Mio. û in USA ( V** ) 2 Mio. û in China ( V** ) P*: Produktionsstätte(n), V**: Vertriebsbüro(s)
3. Praxisbeispiel eines IP-Haftpflicht Aufbau der ausländischen Lokaldeckungen: Mustermann Großbritannien: Versicherer: Deckungsumfang: Deckungssummen: Selbstbehalt: Prämie: Achtung: Gerling UK good local standard 500.000 û 1.000 û 2.500 û In Großbritannien ist ein lokaler Servicemakler erforderlich!
3. Praxisbeispiel eines IP-Haftpflicht Aufbau der ausländischen Lokaldeckungen: Mustermann Polen: Versicherer: Deckungsumfang: Deckungssummen: Selbstbehalt: Prämie: Achtung: Gerling Polska good local standard 500.000 û 1.000 û 2.500 û In Polen ist kein lokaler Servicemakler erforderlich!
3. Praxisbeispiel eines IP-Haftpflicht Aufbau der ausländischen Lokaldeckungen: Mustermann China: Versicherer: Mitsui Sumitomo ( über Gerling Hongkong ) Deckungsumfang: Deckungssummen: Selbstbehalt: Prämie: Achtung: good local standard 500.000 û 1.000 û 3.000 û In China ist ein lokaler Servicemakler erforderlich!
3. Praxisbeispiel eines IP-Haftpflicht Aufbau des Mastervertrages: Grundvertrag Betriebshaftpflicht für Mustermann Deutschland mit DIC/DIL-Masterfunktion für Mustermann Ausland: Versicherer: Deckungsumfang: Deckungssummen: Selbstbehalt: Gerling Deutschland Aktuelles Gerling-Bedingungswerk 10.000.000 û ( für erweiterte Produkt- Haftpflicht: 5.000.000 û ) Für erweiterte Produkt-Haftpflicht: 10%, mind. 5.000 û, max. 25.000 û
3. Praxisbeispiel eines IP-Haftpflicht Aufbau des Mastervertrages: 1. Grundvertrag Betriebshaftpflicht für Mustermann Deutschland mit DIC/DIL-Masterfunktion für Mustermann Ausland: Prämie: Für Mustermann Deutschland: 7.600 û Für Mustermann Ausland DIC/DIL: 3.100 û Für Mustermann USA ( direkte Exporte ): 1.800 û DIC = difference in conditions ( Konditionsdifferenzversicherung ) DIL = difference in limits ( Summendifferenzversicherung )
4. Die Vorteile eines IP s auf einen Blick Risikoadäquater Versicherungsschutz für die gesamte Unternehmensgruppe (weltweit) mit zentraler Übersicht und Steuerung durch die deutsche Muttergesellschaft nach durchgängigem deutschen Standard. Ein Ansprechpartner für das weltweite Versicherungsprogramm. Bestmögliche Berücksichtigung lokaler, gesetzlicher Regularien (Aufsichts- und Steuerrecht) sowie unternehmensspezifischer Besonderheiten. Optimale Betreuung durch Lokalpolicen, insbesondere im Ausland Einheitliche Schadenregulierungsgrundlagen ( im In- und Ausland )
5. Die drei wesentlichen Voraussetzungen für die Installation eines IP s Durchsetzungskraft der deutschen Muttergesellschaft. Kooperationsbereitschaft der im Ausland Verantwortlichen. Vollständigkeit der Informationen aus den Ländern.
6. Schadenbeispiele ( Haftpflicht ) Schadenjahr: 2001 Schadenort: Schadenart: Gesamtschadenhöhe: Entschädigung Lokalpolice: Spanien Sachschaden an gemieteter Maschine zur Oberflächenbehandlung von Metallteilen ( unsachgemäßes Verhalten unserer VN führte zu Mietsachschaden) 30.000 Euro 0 Euro (Mietsachschäden nicht versichert) Entschädigung Masterpolice: 30.000 Euro ( Mietsachschäden versichert ) Dies ist ein Schadenbeispiel für die DIC-Schutzfunktion des Mastervertrages!
6. Schadenbeispiele ( Haftpflicht ) Schadenjahr: 2002 Schadenort: Schadenart: Gesamtschadenhöhe: Niederlande Brand bei Schweißarbeiten während Schiffsreparatur (Sach- und BU- Schaden) 20.000.000 Euro Entschädigung Lokalpolice: 1.000.000 Euro ( = lokal versicherte DS ) Entschädigung Masterpolice: 19.000.000 Euro ( DS Master: 50 Mio. Euro ) Dies ist ein Schadenbeispiel für die DIL-Schutzfunktion des Mastervertrages!
6. Schadenbeispiele ( Sach und BU ) Schadendatum: August 2002 Schadenort: Schadenart: Tschechien Überschwemmung des Risikoortes (Prag Moldau) Gesamtschadenhöhe: Sach und BU: 6.600.000 Euro Entschädigung Lokalpolice: Sach und BU: 4.100.000 Euro ( lokale HE für Überschw. ) Entschädigung Masterpolice: Sach und BU: 2.500.000 Euro ( HE für Überschw. im Master: 25 Mio. Euro ) Dies ist ein Schadenbeispiel für die DIL-Schutzfunktion des Mastervertrages!
7. Highlights im Hause Gerling Das Online-Reportingtool IP Web : Die Anwendung stellt Ihnen mittels weltweitem Zugriff über das Internet Prämien, Schaden- und Vertragsinformationen aller versicherten Standorte zur Verfügung, und zwar - in verschiedenen Währungen - für alle internationalen Sparten (Haftpflicht, Feuer, Transport und Unfall) - über den Zeitraum der letzten 7 Jahre (Transport erst ab 1/2003) - monatlich aktualisiert - in deutscher und englischer Sprache
7. Highlights im Hause Gerling Das DV-gestützte Risikobewertungssystem Gerling Grading System für sämtliche Sachversicherungsrisiken des Unternehmens: Eine von Gerling Risk Management erstellte unternehmensspezifische Bewertung der vorhandenen - Anlagen- und Verfahrenssicherheit - ( Sicherheits- ) Organisation - brandschutztechnischen Einrichtungen und Schutzmaßnahmen aufbauend auf den Auswertungen von Schadenstatistiken, verbunden mit der gemeinsamen Entwicklung von risikomindernden Maßnahmen unter Kosten-/ Nutzen-Gesichtspunkten.
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit